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		<title>STNE-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-24T13:05:18Z</updated>
		<subtitle>Aus STNE-Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work3</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-11T17:44:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Grade will Lupin sich an den letzten gänzlich freien Tisch in der Kantine setzen, da setzt Panteri sich an den Tisch. Einen Moment bleibt Lupin noch stehen dann fragt er: &amp;quot;Darf ich mich dazu setzen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, warum nicht.&amp;quot;, entgegnet die Faeli sicher. Nach einigen Minuten stillen Essens, fragt Lupin etwas schüchtern: &amp;quot;Was trägst du da eigentlich um den Hals, Panti?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Weibchen überlegt kurz und fängt dann an zu erzählen: &amp;quot;Ich trage einen meiner eigenen Reißzähne um den Hals,&amp;quot; mit diesen Worten legt sie das Band mit dem Zahn auf den Tisch und zeigt Lupin auch gleich noch das der Reißzahn der bei Beitritt ins Schwarze Rudel schwarz gefärbt wird bei ihr unecht ist, &amp;quot;und bevor du fragst wie es dazu kam erzähl ich es dir einfach. Es war vor ungefähr sieben Jahren, mein Vater war damals noch im aktiven Dienst und Kommandant eines Schiffes. Ich bin obwohl er es mir verboten hatte durch eine Jeffreysröhre gekrochen, ich interessierte mich damals schon für die Technik und wollte mir das angucken. Nur das ich ein Mensch dort fand der mich mit seiner Waffe bedrohte und sagte ich solle mich nicht Rühren. Ich konnte irgendwann als dieser Abschaum nicht aufgepasst hat meinen Vater rufen. Als Kannani endlich da war hat er auf denn Mensch geschossen, dieser hat mich aber als Deckung genutzt und so wurde ich von dem Phaser betäubt und fiel zu Boden. Dabei habe ich mir den Zahn ausgeschlagen. Danach weiß ich nur noch das ich auf der Krankenstation aufgewacht bin.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lupin guckt vom Zahn zu Panteri und wieder zum Zahn: &amp;quot;Ich bin froh das meine Mutter in den Laboren von Centauri arbeitet und ich nie in so eine Situation gekommen bin. Aber du hattest wohl keine Angst oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panti guckt Lupin an und überlegt was sie antworten soll. &amp;quot;Natürlich hatte ich Angst aber ich wusste mein Vater würde mich retten.&amp;quot;, sagte sie schließlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun kommt auch Proximo in die Kantine nach dem er sich sein essen genommen hat kommt er zu Lupin und Panteri und fragt: &amp;quot;Darf ich mich zu euch setzten.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich.&amp;quot;, antwortet Lupin sofort ohne überhaupt darüber nachzudenken und erschrickt sehr als das Weibchen einfach ohne ein Wort aufsteht, das Band mit ihrem Zahn nimmt und die Kantine verläst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer war das denn, Lupin?&amp;quot;, erkundigt sich Proximo verwirrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, meint Lupin nur verwirrt und starrt immer noch auf die Tür durch welche die Faeli die Kantine soeben verlassen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri geht zum Holodeck und startet ein Programm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Programm verschlüsselt! Bitte benutzen Sie den Pfotenscanner!&amp;quot;, plärrt der Computer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Weibchen legt ihre rechte Pfote auf eine Scanoberfläche in der Tür, worauf sich die Tür öffnet. Ohne Zeit zu verlieren betritt Panti das Holodeck und achtet sorgfältig darauf das niemand zuschaut. Die Türen schließen wieder und Panti geht zu der Stelle des alten Schiffs über die Sie gerade geredet hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist immer die gleiche Geschichte, ich hasse es das ich für meinen Vater lügen muss. Ich habe meinen Vater nicht gerufen, ich habe ihn gesehen wie er sich mit dem Mensch getroffen hat und ihm Informationen gegeben hat. Verdammt! Dann hat mich dieser dreckige Mensch auch noch gesehen und wollte mich erschießen - nun kann ich von Glück reden das mein Vater mich schneller erschossen hat, ohne die leiseste Gefühlsregung! Später hat er mich auch noch schwören lassen das ich nie jemandem davon erzählen darf und mich diese Geschichte auswendig lernen lassen!&amp;quot;, sagt Panteri laut zu sich selbst. Dann lehnt sie sich mit dem Rücken gegen die Wand der Jeffreysröhre und träumt still und etwas traurig vor sich hin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work3</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-10T14:04:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmal lustig das [[Proximo_Colonies/Stories/work2]] schon belegt ist^^&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Er blickt unauffällig zu Kannani, sucht aber vergebens in dessen Gesicht nach einem Hinweis auf seine Leistung. Dafür sieht er eine junge Faeli direkt neben seinem Ausbilder, die mit diesem spricht. ''Sofort fällt ihm der bei Faeli und Canidar unübliche Schmuck auf, sie trägt eine Halskette mit einem Reißzahn, außerdem hat sie eine zierliche Statur.'' Er dreht sich wieder der Sprengung zu, wo sich nun langsam der Staub senkt und das Ergebnis preisgibt.&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da kommen auch schon Kannani und seltsamer weise auch das Faeli-Weibchen zu ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das kann man noch verbessern.&amp;quot;, meint sein Ausbilder nur kurz und geht bevor Lupin auch nur ein, &amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot; zusammen bekommt.''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Weibchen bleibt vor Lupin stehen und meint: &amp;quot;Das war gar nicht übel, dafür das es deine erste Sprengung dieser Größenordnung war, Lupin.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke,&amp;quot;, antwortet Lupin perplex, /*Jetzt habe ich drei fragen weiß gar nicht womit ich anfangen soll^^: Wie heißt du?; Woher weist du meinen Namen?; Was ist das für eine Kette?*/&amp;quot;aber wie heißt du eigentlich?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri,&amp;quot;, antwortet die Faeli, &amp;quot;Panteri Canoris.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem ''Kursiven'' da bin ich mir noch nicht so sicher ob es gut ist das ganze ist aber sowieso nur ne Rohfassung und nicht fertig. Hoffe aber das dir der Grundgedanke gefällt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------------------------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Sofort sichert er das Zündgerät wieder, die letzten paar Tage hatte er damit verbracht über Sprengstoffe alles zu lernen was er wissen musste und nun hatte er zum Ersten mal etwas mit den besten Sprengstoffen die man auf Centauri kannte gesprengt. Nun blickt er über seine Schulter und versucht aus dem Gesicht von Kannani abzulesen wie seine Leistung ausgefallen ist. Wie bei einem so strengen Ausbilder aber zu erwarten, kann Lupin absolut nichts aus den Zügen des Faeli lesen. Dafür fällt ihm eine junge Faeli mit Panterfell ein Stück hinter Kannani auf. Warum die wohl zuschaut, fragt sich der Canidar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sich der Staub nun langsam legt und das Ergebnis von Lupins Sprengung offen legt, kommt auch gleich Kannani und kommentiert die Leistung mit: &amp;quot;Das geht noch besser.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot;, antwortet Lupin, nichts anderes hat er erwartet. Sein Ausbilder befindet sich schon auf dem Weg vom Übungsgelände. Als  die junge Faeli sich noch einmal zu Lupin um dreht und mit einem lächeln sagt: &amp;quot;Ich fand es toll wie du das gemacht hast.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lupin lächelt freundlich zurück und will sich bedanken aber die Faeli eilt schon Kannani hinterher.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work3</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-09T20:26:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmal lustig das [[Proximo_Colonies/Stories/work2]] schon belegt ist^^&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Er blickt unauffällig zu Kannani, sucht aber vergebens in dessen Gesicht nach einem Hinweis auf seine Leistung. Dafür sieht er eine junge Faeli direkt neben seinem Ausbilder, die mit diesem spricht. ''Sofort fällt ihm der bei Faeli und Canidar unübliche Schmuck auf, sie trägt eine Halskette mit einem Reißzahn, außerdem hat sie eine zierliche Statur.'' Er dreht sich wieder der Sprenung zu, wo sich nun langsam der Staub senkt und das Ergebnis preisgibt.&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da kommen auch schon Kannani und seltsamer weise auch das Faeli-Weibchen zu ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das kann man noch verbessern.&amp;quot;, meint sein Ausbilder nur kurz und geht bevor Lupin auch nur ein, &amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot; zusammen bekommt.''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Weibchen bleibt vor Lupin stehen und meint: &amp;quot;Das war gar nicht übel, dafür das es deine erste Sprenung dieser größen Ordnung war, Lupin.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke,&amp;quot;, antwortet Lupin perplex, /*Jetzt habe ich drei fragen weiß gar nicht womit ich anfangen soll^^: Wie heist du?; Woher weist du meinen Namen?; Was ist das für eine Kette?*/&amp;quot;aber wie heißt du eigentlich?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri,&amp;quot;, antwortet die Faeli, &amp;quot;Panteri Canoris.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem ''Kursiven'' da bin ich mir noch nicht so sicher ob es gut ist das ganze ist aber sowieso nur ne Rohfassung und nicht fertig. Hoffe aber das dir der Grundgedanke gefällt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Auf seite 191-200 fehlt ein eintrag ;)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-09T09:48:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Erstmal lustig das [[Proximo_Colonies/Stories/work2]] schon belegt ist^^&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Er blickt unauffällig zu Kannani, sucht aber vergebens in dessen Gesicht nach einem Hinweis auf seine Leistung. Dafür sieht er eine junge Faeli direkt neben seinem Ausbilder, die mit diesem spricht. ''Sofort fällt ihm der bei Faeli und Canidar unübliche Schmuck auf, sie trägt eine Halskette mit einem Reißzahn, außerdem hat sie eine zierliche Statur.'' Er dreht sich wieder der Sprenung zu, wo sich nun langsam der Staub senkt und das Ergebnis preisgibt.&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da kommen auch schon Kannani und seltsamer weise auch das Faeli-Weibchen zu ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das kann man noch verbessern.&amp;quot;, meint sein Ausbilder nur kurz und geht bevor Lupin auch nur ein, &amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot; zusammen bekommt.''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Weibchen bleibt vor Lupin stehen und meint: &amp;quot;Das war gar nicht übel, dafür das es deine erste Sprenung dieser größen Ordnung war, Lupin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke,&amp;quot;, antwortet Lupin perplex, /*Jetzt habe ich drei fragen weiß gar nicht womit ich anfangen soll^^: Wie heist du?; Woher weist du meinen Namen?; Was ist das für eine Kette?*/&amp;quot;aber wie heißt du eigentlich?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri,&amp;quot;, antwortet die Faeli, &amp;quot;Panteri Canoris.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem ''Kursiven'' da bin ich mir noch nicht so sicher ob es gut ist das ganze ist aber sowieso nur ne Rohfassung und nicht fertig. Hoffe aber das dir der Grundgedanke gefällt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Auf seite 191-200 fehlt ein eintrag ;)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
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				<updated>2010-01-08T21:03:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedanken versunken runzelt Proximo die Stirn und auch wenn es nicht viele Antworten waren die er Ylia Lykan entlocken konnte, hat er doch eine ganze Menge mehr erfahren. Das einfache Nein gibt aber genau so viele neue Rätsel auf wie es beantwortet. Nachdenklich betrachtet er die vorbeiziehenden Sterne an denen für den Jungen nur eine einzige Wahrheit erkennbar ist. Es geht in Richtung eines neuen Abenteuer, irgendwo in den Tiefen des Weltraumes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nerviger Piepton weckt Proximo aus seinem Schlummer, bereits wenige Stunden nachdem er die Krankenstation verlassen hat. Noch müde wankt der Menschenjungen zur Schalldusche und betrachtet seinen Körper, insbesondere aber sein Gesicht, im Wandspiegel. Trotz seiner wiederhergestellten Regenerativen Fähigkeiten sind die Narben geblieben. Der Junge überlegt einen Moment ob er sie einfach aufkratzen soll damit die Zeichen der nächtlichen Auseinandersetzung verschwinden, entscheidet sich dann aber dagegen. Die vergangenen Ereignisse schwirren immer noch in seinem Kopf herum, das Verhalten und die Äußerungen der schwarzen Canidar dazu, all das scheint eigenartig. Ein weiteres Piepgeräusch reißt Proximo aus diesen Gedanken und bringt ihn dazu die Schalldusche wieder zu verlassen um sich endlich anzuziehen oder genauer gesagt anziehen zu lassen. Als er jedoch die heutige Auswahl an Kleidungsstücken sieht, stutzt der Menschenjunge, denn er hat lediglich die Möglichkeit einen schwarzen, hautengen Ganzkörperanzug zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerwillig akzeptiert Proximo und findet sich, nach seiner Wahl, plötzlich auf einer gewaltigen Plattform wieder, welche über den Wolken zu schweben scheint. Er beginnt gerade sich über dieses seltsame Phänomen Gedanken zu machen, als Lupi neben ihm materialisiert und einen Augenblick später auch das Faeli-Weibchen Nikira.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach dem Warum sollte sich erübrigen, denn nur Sekunden später wird eine Türe sichtbar, durch welche Ylia Lykan höchst persönlich, in Begleitung eines hochgewachsenen, kräftigen Faeli, den Raum betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Morgen&amp;quot;, wünscht die schwarze Wölfin ohne dass dies wirklich glaubhaft klingt, &amp;quot;Ich bin nur hier um sicherzugehen dass ihr euren neuen Lehrer kennen lernt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht schauen sich die Jugendlichen gegenseitig an, doch ein Räuspern lässt ihre Blicke wieder in Richtung der großen Katze wandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin Lieutenant Commander Kannani Catoris! Meine Freunde nennen mich Kanni!&amp;quot;, beginnt der große Kater mit steifem Gesichtsausdruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr erfreut, Kanni, ich heiße Proximo!&amp;quot;, reagiert der Menschenjunge in lockerem Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann mich nicht erinnern dich als meinen Freund bezeichnet zu haben!&amp;quot;, fährt der Faeli ihn scharf an, &amp;quot;Ich bin dein Ausbilder, möglicherweise die einzige Chance diese Ausbildung zu überleben, also wage es nicht nochmals einen Satz an mich zu richten der weder mit Sir anfängt noch endet!&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work3</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-08T19:39:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmal lustig das [[Proximo_Colonies/Stories/work2]] schon belegt ist^^&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Er blickt unauffällig zu Kannani, sucht aber vergebens in dessen Gesicht nach einem Hinweis auf seine Leistung. Dafür sieht er eine junge Faeli direkt neben seinem Ausbilder, die mit diesem spricht. ''Sofort fällt ihm der bei Faeli und Canidar unübliche Schmuck auf, sie trägt eine Halskette mit einem Reißzahn, außerdem hat sie eine zierliche Statur.'' Er dreht sich wieder der Sprenung zu, wo sich nun langsam der Staub senkt und das Ergebnis preisgibt.&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da kommen auch schon Kannani und seltsamer weise auch das Faeli-Weibchen zu ihm.&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das kann man noch verbessern.&amp;quot;, meint sein Ausbilder nur kurz und geht bevor Lupin auch nur ein, &amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot; zusammen bekommt.''&lt;br /&gt;
Das Weibchen bleibt vor Lupin stehen und meint: &amp;quot;Das war gar nicht übel, dafür das es deine erste Sprenung dieser größen Ordnung war, Lupin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke,&amp;quot;, antwortet Lupin perplex, /*Jetzt habe ich drei fragen weiß gar nicht womit ich anfangen soll^^: Wie heist du?; Woher weist du meinen Namen?; Was ist das für eine Kette?*/&amp;quot;aber wie heißt du eigentlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri,&amp;quot;, antwortet die Faeli, &amp;quot;Panteri Canoris.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem ''Kursiven'' da bin ich mir noch nicht so sicher ob es gut ist das ganze ist aber sowieso nur ne Rohfassung und nicht fertig. Hoffe aber das dir der Grundgedanke gefällt.&lt;br /&gt;
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Auf seite 191-200 fehlt ein eintrag ;)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work3</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-08T19:38:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmal lustig das [[Proximo_Colonies/Stories/work2]] schon belegt ist^^&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Er blickt unauffällig zu Kannani, sucht aber vergebens in dessen Gesicht nach einem Hinweis auf seine Leistung. Dafür sieht er eine junge Faeli direkt neben seinem Ausbilder, die mit diesem spricht. ''Sofort fällt ihm der bei Faeli und Canidar unübliche Schmuck auf, sie trägt eine Halskette mit einem Reißzahn, außerdem hat sie eine zierliche Statur.'' Er dreht sich wieder der Sprenung zu, wo sich nun langsam der Staub senkt und das Ergebnis preisgibt.&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da kommen auch schon Kannani und seltsamer weise auch das Faeli-Weibchen zu ihm.&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das kann man noch verbessern.&amp;quot;, meint sein Ausbilder nur kurz und geht bevor Lupin auch nur ein, &amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot; zusammen bekommt.''&lt;br /&gt;
Das Weibchen bleibt vor Lupin stehen und meint: &amp;quot;Das war gar nicht übel, dafür das es deine erste Sprenung dieser größen Ordnung war, Lupin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke,&amp;quot;, antwortet Lupin perplex, /*Jetzt habe ich drei fragen weiß gar nicht womit ich anfangen soll^^: Wie heist du?; Woher weist du meinen Namen?; Was ist das für eine Kette?*/&amp;quot;aber wie heißt du eigentlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri,&amp;quot;, antwortet die Faeli, &amp;quot;Panteri Canoris.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem ''Kursiven'' da bin ich mir noch nicht so sicher ob es gut ist das ganze ist aber sowieso nur ne Rohfassung und nicht fertig. Hoffe aber das dir der Grundgedanke gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Auf seite 191-200 fehlt ein eintrag ;)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work3</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work3</title>
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				<updated>2010-01-08T18:34:13Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmal lustig das [[Proximo_Colonies/Stories/work2]] schon belegt ist^^&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Explosion reist Lupin aus seinen Gedanken, dabei hat er sie selbst verursacht. Er blickt unauffällig zu Kannani, sucht aber vergebens in dessen Gesicht nach einem Hinweis auf seine Leistung. Dafür sieht er eine junge Faeli direkt neben seinem Ausbilder, die mit diesem spricht. ''Sofort fällt ihm der bei Faeli und Canidar unübliche Schmuck auf, sie trägt eine Halskette mit einem Reißzahn, außerdem hat sie eine zierliche Statur.'' Er dreht sich wieder der Sprenung zu, wo sich nun langsam der Staub senkt und das Ergebnis preisgibt.&lt;br /&gt;
Es dauert nicht lange da kommen auch schon Kannani und seltsamer weise auch das Faeli-Weibchen zu ihm.&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Das kann man noch verbessern.&amp;quot;, meint sein Ausbilder nur kurz und geht bevor Lupin auch nur ein, &amp;quot;Ja, Sir.&amp;quot; zusammen bekommt.''&lt;br /&gt;
Das Weibchen bleibt vor Lupin stehen und meint: &amp;quot;Das war gar nicht übel, dafür das es deine erste Sprenung dieser größen Ordnung war, Lupin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke,&amp;quot;, antwortet Lupin perplex, /*Jetzt habe ich drei fragen weiß gar nicht womit ich anfangen soll^^: Wie heist du?; Woher weist du meinen Namen?; Was ist das für eine Kette?*/&amp;quot;aber wie heißt du eigentlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri,&amp;quot;, antwortet die Faeli, &amp;quot;Panteri Canoris.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem ''Kursiven'' da bin ich mir noch nicht so sicher ob es gut ist das ganze ist aber sowieso nur ne Rohfassung und nicht fertig. Hoffe aber das dir der Grundgedanke gefällt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/201-210</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/201-210</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/201-210"/>
				<updated>2010-01-08T16:24:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.12.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alles neu, nichts sicher===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein fahles Licht fällt in den Raum in welchem Proximo liegt. Außer ihm und einer, nur schemenhaft erkennbaren, weiblichen Gestalt scheint niemand da zu sein, diese jedoch nähert sich immer weiter und versucht ihm etwas Flüssigkeit einzuflößen. Als dies schließlich endlich gelungen ist, stellt das Mädchen das Gefäß zur Seite und streichelt sanft über das Gesicht des Menschen. Er scheint nicht zu reagieren und dennoch schreckt sie scheinbar ertappt zurück, von ihm abzulassen ist für das Weibchen jedoch ebenfalls keine Option. Wohl auch deshalb nähert sie sich wieder vorsichtig, Millimeter für Millimeter, dem Gesicht Proximo's und beobachtet diesen aufmerksam, als würde sie versuchen etwas zu stehlen. Ein Knirschen von außerhalb es Raumes verhindert im letzten Augenblick das Zusammentreffen der Lippen und lässt das Mädchen schnell aufstehen und den Raum verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, während der Menschenjunge endlich wieder erwacht, nimmt dieser schemenhaft genau jenes Wesen wahr, welches ihn scheinbar zuvor gerettet hat. Es steht über ihm und beobachtet ganz genau jede noch so kleine Muskelzuckung mit seinen großen Wolfsaugen. Als Proximo endlich die Augen aufschlägt ist es plötzlich ganz aufgeregt und wendet seinen Kopf in eine andere Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnell! Er ist aufgewacht!&amp;quot;, ist das Erste was der Junge hört, als er endlich erkennt wer sein Retter wirklich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam richtet sich der Mensch auf und schaut sich neugierig in der kleinen Höhle um, bevor er den Canidar ausfragt: &amp;quot;Was ist passiert, wo bin ich und warum bist du so schmutzig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es hat gut 13 Tage gebraucht, ihn so schmutzig zu kriegen!&amp;quot;, mischt sich eine weibliche Faeli ein, welch gerade die Höhle betritt, &amp;quot;Ist es nicht so, Lupi?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit hängendem Kopf erklärt der Wolf die Umstände: &amp;quot;Naja, Weiß ist nicht unbedingt eine unauffällige Farbe, die Tiere hier haben außerdem panische Angst vor meinem natürlichen Körpergeruch und nicht zuletzt hat sie mich dazu gezwungen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pappalapap, wenn ich das Glück hätte wie die Zehnfüßer zu riechen, würde ich mich auch nicht mehr waschen!&amp;quot;, reagiert Nikira auf die Anschuldigungen und räumt ein komisch aussehendes, gut zwei Meter langes, Schalentier von ihrem Rücken in eine Ecke der Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zehnfüßer? 13 Tage? Was wird hier gespielt?&amp;quot;, versucht Proximo herauszufinden und ignoriert dabei vorerst sogar die Anwesenheit Nikiras.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Während du dich schön ausgeschlafen hast, haben wir hier ums nackte Überleben gekämpft!&amp;quot;, beginnt die Faeli sichtlich gekränkt, &amp;quot;Wenn wir uns nicht verzählt haben, sind es bereits 21 Tag, und als hätten wir sonst nichts anderes zu tun, mussten wir dich gleich auch noch retten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Sekunden bleibt es still, bevor Proximo seinerseits wieder zu sprechen beginnt: &amp;quot;Das heißt ihr seid freiwillig hier runter gebeamt, 21 Tage vor mir, während ich bewusstlos war?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn du unter freiwillig die Wahl zwischen Transporterraum und Luftschleuse verstehst, dann war es wohl so, allerdings wissen wir auch nicht warum du so lange oben bleiben musstest! Wir haben gehofft du könntest uns das sagen?&amp;quot;, meint das Katzenmädchen mit fragendem Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich dachte es wären höchstens einige Stunden vergangen seit wir auf Centauri erschossen worden sind! &amp;quot;, erklärt der Junge die Sachlage, &amp;quot;Mir hat man nur gesagt dass ich euch retten muss!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Retten? Nicht nötig, wir können ganz gut alleine auf uns aufpassen!&amp;quot;, meint das Weibchen, leicht eingeschnappt, bevor sie das selbst gefangene Schaltier mit einer Kraft zerteilt, die für diese Beute etwas übertrieben erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Jungen stehen, etwas irritiert, da und beobachten mit großen Augen wie Nikira, offensichtlich wütend, das tote Tier zu Brei schlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist?&amp;quot;, erwidert die Faeli unschuldig und schaut die Beiden giftig an, &amp;quot;Ihr könntet mir ruhig helfen anstatt mich die Arbeit ganz alleine machen zu lassen! Einer muss schließlich Wache stehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dass übernehme ich!&amp;quot;, meint Proximo vorschnell, steht ruckartig auf, kann aber dann das Gleichgewicht nicht halten und wird nur durch das Eingreifen des Wolfes vor einem Sturz bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht, du bist schlimm verletzt worden und hattest gestern sogar noch Wundfieber! Du bleibst liegen und Lupi übernimmt die Wache!&amp;quot;, meint das Katzemädchen trocken aus der Ecke und hackt weiter das Essen klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fieber? Verletzungen? Gestern?&amp;quot;, erkundigt sich Proximo ungläubig über weitere, für ihn unerklärliche, Phänomene, &amp;quot;Keine Verletzung hält bei mir mehr wie ein oder zwei Tage und Fieber hab ich normal auch keines!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Höhe 22. Wirbelknochen!&amp;quot;, reagiert das Katzenmädchen mit einem unterdrückten Seufzer, was beim Jungen aber nur einen unschlüssigen Gesichtsausdruck auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Über deinem Arsch Proximo!&amp;quot;, wiederholt Nikira mit gröberen Worten, worauf die Hand des Jungen dorthin wandert und ein Gerät ertastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben beide auch so ein Ding bekommen!&amp;quot;, erwähnt sie wie beiläufig und deutet auf ihren eigenen sowie Lupis oberen Beckenbereich, &amp;quot;Sie könnten unsere Fähigkeiten, Verhalten, Wahrnehmung, Konditionierung oder auch genau so gut überhaupt nichts verändern, jedenfalls müssen wir auf der Hut sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo scheint immer noch nicht ganz zu verstehen was das ganze mit seinem Zustand zu tun hat, weshalb das Mädchen gezwungenermaßen fortfährt: &amp;quot;Die Geräte scheinen direkt mit dem Rückenmark verbunden zu sein und unterbindet vielleicht auch deine Fähigkeiten, ähnlich wie die Centaurisuite aber ohne dessen Vorteile!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann schneide es einfach raus!&amp;quot;, meint Proximo in sicherem Tonfall, &amp;quot;Sobald es weg ist, heilen auch die Wunde wieder zu!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas unsicher wiegt die Faeli den Kopf, sie hatte sich das schon genauer überlegt und damit spekuliert. Ein unüberlegtes, sofortiges Nein, auf diese Frage wäre wohl übertrieben, dennoch gibt es wohl Gründe dafür warum alle drei noch immer dieses Gerät tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab ja schon erwähnt dass das Gerät direkt mit der Wirbelsäule, genauergesagt dem Nerfensystem verbunden ist! Ich bin nicht sicher wie genau es Signale an das Gehirn sendet, aber während es das tut, würde eine Entfernung mit ziemlicher Sicherheit zu einem sehr schmerzhaften Tod führen!&amp;quot;, erklärt Nikira die Funktion des komplexen Geräts, &amp;quot;Man bekommt es also nur durch ganz spezielle Werkzeuge oder bei erschöpften Energiezellen ab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie lange dauert es denn bis es leer ist?&amp;quot;, will der Menschenjunge die naheliegenste Möglichkeit ergreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Je nach Modell zwischen 100.000 und 300.000 Centauri-Zyklen, ich denke nicht dass du das noch erleben wirst!&amp;quot;, erwidert das Faeli-Weibchen spöttisch, &amp;quot;Was gedenkt der große Held denn jetzt zu tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge überlegt einige Sekunden und will seine Entscheidung dann bekannt geben, doch das Weibchen fährt ihm sofort über den Mund: &amp;quot;Nein, auf keinen Fall! Sei wenigstens einmal ein bisschen erwachsen, leg dich hin und ruhe dich aus bist du ganz gesund bist! Auf ein bis zwei Tage kommt er jetzt auch nicht mehr an, da wir keine Ahnung haben ob und wann wir jemals wieder nachhause kommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Faeli hat eine Überzeugungskraft, der Proximo nur selten etwas entgegenzusetzen hat und nicht zuletzt ist sie auch eine gute Ärztin. Insgeheim wünscht sich der Junge sogar von Nikira umsorgt und gesund gepflegt zu werden, dennoch folgt er der medizinischen Empfehlung nur ungern, legt seinen Kopf aber schließlich erneut auf den sandigen Erdboden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.12.2009&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Puzzlestücke===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert noch ganze fünf Tage, bis Proximo wieder einigermaßen fit ist und es wäre wohl noch viel länger gegangen, hätte Nikira nicht über einen Erste-Hilfe-Koffer verfügt, was doch einige Fragen aufwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stunden und Tage auf diesem unbekannten Himmelskörper sind gleichermaßen anstrengend wie gefährlich und dennoch ist da eine ungewohnte Zufriedenheit, mit sich und der Welt, im Menschenjunge, welche er sich nicht mal erklären kann. In jedem Fall hat dies auch was mit der Gegenwart seiner Freunde zu tun, wie an dem Tag als draußen gerade die Regentropfen zu Boden fallen, und Lupi von aufregenden Begegnungen in der Wüste und dem felsigen Umland erzählt. Von gefährlichen Sandfischen, die durch die Wüste zu schwimmen scheinen, gewaltigen Klauenwürmern welche einen Durchmesser von mehreren Metern haben sollen und nicht zuletzt dem Zehnfüßer, dem größten Jäger dieser eigenartigen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo folgt aufmerksam, doch das Katzenmädchen scheint abgelenkt, und obwohl sie die Geschichte wohl schon kennt, scheint es etwas anderes zu sein dass Unruhe in ihr weckt, täglich schlimmer statt besser werdend. Da kommt es ihr gerade recht wenn sie für die Jagd die Höhle verlassen kann und betritt diese dann tatsächlich auch oft erst nach Einbruch der Nacht wieder. Während dieser Zeit alleine mit dem Wolfsjungen, erfährt der Mensch dann auch, dass dieser ebenfalls ein technisches Utensil, genauer einen Trikorder, bekommen hat, durch welchen es überhaupt erst möglich war ihn so schnell aufzuspüren, als dieser auf diesem Planet landete. Es ist das erste mal dass sich der Menschenjunge Gedanken über die Bedeutung der Gegenstände macht, von welchen er oft im Zusammenhang mit Ylia's Namen hört, und schließlich auch, am 27. Tag auf diesem Planet, darauf angesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du eigentlich etwas bekommen, bevor du auf den Planeten gebeamt wurdest?&amp;quot;, erörtert das Katzenmädchen beiläufig, während sie, wie so schon so oft, die Stücke jenes Tieres zerteilt, welches sie gefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge erinnert sich, verstärkt durch die vorherigen Gedankengänge, ganz genau daran: &amp;quot;Ja! Ein Tritaniummesser mit einem eigenartigen Emblem, aber leider hab ich es beim Kampf mit diesem Tier verloren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst von Glück sagen dass du nicht noch mehr verloren hast!&amp;quot;, meint Nikira zynisch-unfreundlich, &amp;quot;Allerdings haben Lupi und ich eine Theorie über unseren Aufenthalt hier, welche mit den Sachen zu tun hat die wir bekommen haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welche Theorie?&amp;quot;, reagiert Proximo neugierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Naja es ist etwas weit her geholt, aber Ylia sagte, bevor sie uns auf den Planeten geschickt hat, dass sie uns alles mitgeben würde was wir brauchen! Es wäre doch denkbar dass jeder von uns ein Teil des Puzzles hat oder nicht?&amp;quot;, überlegt das Weibchen und geht dabei erneut die verfügbaren Utensilien im Kopf durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo glaubt die Antwort bereits zu kennen, Nikira kommt ihm aber, mit demselben Gedanken, zuvor: &amp;quot;Vielleicht hat es etwas mit dem speziellen Metall und seiner Unzerbrechlichkeit zu tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das dachte ich auch, aber glaubst du wirklich an ein Rätsel oder dass dieses Messer etwas damit zu tun hat?&amp;quot;, kommt der Junge endlich zu Wort, &amp;quot;Es wäre doch auch möglich dass man uns verbannen statt töten wollte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmm, mag sein, aber warum dann die gestellte Hinrichtung, wieso solltest du so lange auf dem Schiff festgehalten werden und welchen Sinn hätte es so lang im Orbit zu warten wenn sie uns nur loswerden wollten?&amp;quot;, schlussfolgert die Faeli scharfsinnig, während sie mit einer Kralle auf eine Signatur bei Lupis Trikorder deutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist schon was dran!&amp;quot;, bestätigt Proximo die Theorie, &amp;quot;Ich weiß zwar nicht, was uns das Ding bringen könnte, aber es sollte nicht schwer sein es zu finden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch noch der Canidar über den Plan informiert worden ist und dieser, nach einem ratlosen Kopfschütteln, eingewilligt hat mitzugehen, ist es endlich Zeit die schützende Höhle aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.01.10&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eisige Hitze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakt in dieser Nacht jedoch, wacht Proximo auf und bemerkt gerade noch wie sich die Türe zur Höhle schließt. Das Schnarchen des schlafenden Wolfes ist in aus der Dunkelheit deutlich zu vernehmen, an Nikiras Schlafstelle hingegen kann der Junge nur die borstige Schlafunterlage ertasten. Entschlossen steht Proximo auf, tritt fast auf den Schwanz von Lupi und erreicht tastend den Ausgang, welchen er vorsichtig öffnet und eben so leise wieder hinter sich schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen erblickt Proximo den Rücken des Katzenmädchens, welches ihre Pfoten ganz nah an den Körper drückt. Auch wenn zur Mittagszeit sogar die wenigen massiven Felsen anfangen zu glühen und der ungeschützte Aufenthalte in der Sonne innerhalb weniger Minuten zum Tod führt, fällt die Außentemperatur in der Nacht ins tiefe Minus. Deshalb nähert sich der Junge besonders besorgt und legt schützend die Hände um Nikira, welche erschrocken zusammen zuckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin es nur!&amp;quot;, versucht der Junge zu beruhigen, doch das Zittern des Mädchens bleibt und scheint nicht nur von der Kälte herzurühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfreundlich faucht ihn das Weibchen an: &amp;quot;Was machst du um die Zeit hier draußen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Frage stellst du mir?&amp;quot;, reagiert Proximo verblüfft, &amp;quot;Du bist doch diejenige die zuerst raus gegangen ist! Ist dir nicht kalt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, und jetzt geh!&amp;quot;, befiehlt das Weibchen, wobei es zunehmend verkrampfter wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht hast du Fieber?&amp;quot;, meint Proximo und hält seine Hand an die Stirn des Katzenmädchens, &amp;quot;Ja, du bist wirklich sehr heiß!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es der Menschenjunge kaum wahrnimmt, erhöht sich doch der Herzschlag Nikiras und auch die Atmung scheint diesem nicht nachzustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tu das nicht!&amp;quot;, flüstert sie gepresst als Proximo auch ihren Nacken und Ohren betastet und damit die erhöhte Temperatur verifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Weibchen mit abwehrenden Worten auf seine Berührungen reagiert, streichelt der Junge ganz sanft ihren Hals und schmiegt sich an sie. Es scheint erst so als würde Nikira dies genau so genießen wie er selbst und doch rinnt plötzlich eine Träne ihr Gesicht hinunter und versickert dann langsam im dichten Fell. Proximo hat keine Ahnung was sie von ihm erwartet und steht einfach nur da, seine Hände auf den Schultern des Mädchens, bis sie sich endlich zu ihm umdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum hörst du auf?&amp;quot;, fragt das Weibchen mit weinerlicher Miene, &amp;quot;Bin ich für dich zu Hässlich? Zu schwach? Ist es weil ich eine Faeli bin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;, reagiert der Menschenjunge völlig perplex, bevor ihn Nikira, ohne Vorwarnung, auf den Mund küsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Widerstand ist völlig undenkbar als sich das Katzenmädchen an ihn drückt und ihre Pfoten den Rücken Proximos hinunter streichen lässt. Nun bemerkt auch er wie heiß es einem, bei einer Außentemperatur von -32 Celsiusgraden, werden kann. Jegliche Frage scheint in diesem Moment überflüssig, Antworten unbedeutend und doch kann er das Warum nicht auf sich beruhen lassen. Es ist nicht schwer zu erraten was Nikira vom ihm will, jedes Mal wenn sie ihn berührt fühlt der Junge ihre Zuneigung stärker, aber da ist noch etwas anderes das von einer zur anderen Sekunde zunimmt. Der Mensch zögert dadurch kurz und drückt sie etwas von sich weg als ihn, total unvorbereitet, ein Prankenschlag des Weibchens mitten ins Gesicht trifft welcher tiefe Kratzspuren darauf hinterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte was der Junge von ihr zu sehen bekommt ist ein verweintes Gesicht dass sich sofort von ihm abwendet und in der Höhle verschwindet. Völlig perplex und blutend bleibt Proximo zurück, sich fragend was eigentlich plötzlich los ist. Es vergeht noch fast eine halbe Stunde, in dieser Kälte, bis Proximo endlich ebenfalls die Höhle betritt, seine Wunde mit etwas Wasser abspült bis sie aufgehört hat zu bluten und sich dann endlich schlafen legt, ohne zu wissen was er eigentlich falsch gemacht hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
08.01.2010&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewegungen im Schatten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage nach dem Weshalb und Warum steht ihm auch noch ins Gesicht geschrieben, als er am nächsten Morgen erwacht und die Verkrustungen entlang seiner Wange betastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo erinnert sich dadurch gerade wieder an die vorangegangene Nacht, als Nikira mit einem Dermalregenerator an ihn herantritt: &amp;quot;Halt still, ich mach es weg!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, reagiert der Menschenjunge eingeschnappt, &amp;quot;Nur wenn du mir vorher sagst warum du mich eigentlich geschlagen hast!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du willst doch nicht so herumlaufen? Das entzündet sich und gibt Narben!&amp;quot;, reagiert das Mädchen abwehrend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem ungewöhnlich strengen Blick fixiert Proximo ihre Augen, welche sich daraufhin zu Boden richten, ohne auch nur die Spur einer Antwort zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön!&amp;quot;, reagiert der Junge mit angespannten Gesichtszügen, &amp;quot;Dann bleibt die Verletzung da so lange bis du es mir gesagt hast!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist so ein Idiot!&amp;quot;, erwidert das Weibchen aufgebracht, &amp;quot;Wenn du das nicht selber weißt, geschieht dir das ganz recht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend stapft sie aus der Tür der Behausung und begegnet draußen Lupi, welcher gerade den Tag mit einem wolftypischen Morgengruß eröffnet, bei dem er die Vorderläufe nach vorne Streckt, sich mit dem restlichen Körper bis zum Boden durchstreckt und dabei der Sonne entgegen gähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Morgen!&amp;quot;, begrüßt der Canidar das Mädchen und sieht in diesem Moment auch schon Proximo vorbei laufen, welcher ebenfalls den allmorgendlichen Gruß verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du!&amp;quot;, flüstert Lupi vorsichtig der Faeli zu, &amp;quot;Weißt du wieso er Verletzungen im Gesicht hat oder warum er so wütend ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil er ein Idiot ist!&amp;quot;, antwortet das Weibchen gereizt und packt ihre wenigen Sachen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher nickt der Wolf mit dem Kopf und trabt dann langsam der Faeli hinterher um auch etwas vom Frühstück ab zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die drei nebeneinander am Feuer sitzen und die übrig gebliebenen Reste einer mehr als überdimensionalen Raupe verzehren, sprechen sie kein Wort. Nicht einmal Lupi traut sich das Schweigen zu brechen und wartet genau so still darauf dass es endlich losgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marsch in Richtung der Landestelle von Proximo dauert nur etwa eine Stunde in welcher bestenfalls die Silben So, Ja und Ah zu vernehmen sind, wenn der Wolf versucht die Stimmung aufzulockern. Die meiste Zeit verbringt dieser allerdings mit der Nase am Boden, was dem Menschenjunge sehr seltsam vorkommt, schließlich hält der Wolf normal nicht viel von seinen natürlichen Fähigkeiten, sondern setzt lieber Technik und sein Köpfchen ein um Probleme zu lösen. Es ist wirklich verwirrend wieviele Sachen sich geändert zu haben scheinen und wie sich diese auf ihr tägliches zusammenleben auswirken. Der Menschenjunge trabt in diese Gedanken versunken hinter den anderen her, bis die Faeli plötzlich wild mit den Pfoten fuchtelt und Zeichen gibt sich hinzu knien und leise zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Irgendetwas bewegt sich, ich spüre es!&amp;quot;, flüstert das Weibchen und auch Lupi spitzt die Ohren, nur der Menschenjunge kann nichts außergewöhnliches feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da erblickt der er etwas anderes dass seine Aufmerksamkeit verlangt. Das verschollene Tritaniummesser liegt einfach auf dem sandigen Boden und scheint nur darauf zu warten aufgehoben zu werden. Die Warnungen ignorierend will Proximo beweisen dass hier nichts ist was man fürchten müsste, läuft die restlichen Schritte auf die Waffe zu und nimmt diese, trotz den beschwörenden Zeichen der anderen beiden, vom staubigen Boden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was habt ihr denn, hier ist nichts!&amp;quot;, meint der Mensch selbstsicher, doch in jenem Moment, als er das letzte Wort ausgesprochen hat, spürt auch er das Beben im Untergrund.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work"/>
				<updated>2010-01-06T18:18:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exakt in dieser Nacht jedoch, wacht Proximo auf und bemerkt gerade noch wie sich die Türe zur Höhle schließt. Das Schnarchen des schlafenden Wolfes ist in aus der Dunkelheit deutlich zu vernehmen, an Nikiras Schlafstelle hingegen kann der Junge nur die borstige Schlafunterlage ertasten. Entschlossen steht Proximo auf, tritt fast auf den Schwanz von Lupi und erreicht tastend den Ausgang, welchen er vorsichtig öffnet und eben so leise wieder hinter sich schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen erblickt Proximo den Rücken des Katzenmädchens, welches ihre Pfoten ganz nah an den Körper drückt. Auch wenn zur Mittagszeit sogar die wenigen massiven Felsen anfangen zu glühen und der ungeschützte Aufenthalte in der Sonne innerhalb weniger Minuten zum Tod führt, fällt die Außentemperatur in der Nacht ins tiefe Minus. Deshalb nähert sich der Junge besonders besorgt und legt schützend die Hände um Nikira, welche erschrocken zusammenzuckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin es nur!&amp;quot;, versucht der Junge zu beruhigen, doch das Zittern des Mädchens bleibt und scheint nicht nur von der Kälte herzurühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfreundlich faucht ihn das Weibchen an: &amp;quot;Was machst du um die Zeit hier draußen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Frage stellst du mir?&amp;quot;, reagiert Proximo verblüfft, &amp;quot;Du bist doch diejenige die zuerst raus gegangen ist! Ist dir nicht kalt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, und jetzt geh!&amp;quot;, befiehlt das Weibchen, wobei es zunehmend verkrampfter wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht hast du Fieber?&amp;quot;, meint Proximo und hält seine Hand an die Stirn des Katzenmädchens, &amp;quot;Ja, du bist wirklich sehr heiß!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es der Menschenjunge kaum wahrnimmt, erhöht sich doch der Herzschlag Nikiras und auch die Atmung scheint diesem nicht nachzustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tu das nicht!&amp;quot;, flüstert sie gepresst als Proximo auch ihren Nacken und Ohren betastet und damit die erhöhte Temperatur verifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Weibchen mit abwehrenden Worten auf seine Berührungen reagiert, strichelt der Junge ganz sanft ihren Hals und schmiegt sich an sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit großer Anstrengung bringt sie die folgenden Worte über die Lippen: &amp;quot;Bitte nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo hat keine Ahnung was Nikira von ihm erwartet und steht einfach nur da, seine Hände auf den Schultern des Mädchens, bis sie sich endlich zu ihm umdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum hörst du auf?&amp;quot;, fragt das Weibchen mit weinerlicher Miene, &amp;quot;Bin ich für dich zu Hässlich? Zu schwach? Ist es weil ich eine Faeli bin?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;, reagiert der Menschenjunge völlig perplex, bevor ihn Nikira, ohne jegliche Vorwarnung, auf den Mund küsst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeglicher Widerstand ist völlig undenkbar als sich das Katzenmädchen an ihn drückt und ihre Pfoten den Rücken Proximos hinunter streichen lässt. Nun bemerkt auch er wie heiß es einem, bei einer Außentemperatur von -32 Celsiusgraden, werden kann. Jegliche Frage scheint in diesem Moment überflüssig, jede Antwort unbedeutend und doch kann Proximo das Warum nicht auf sich beruhen lassen. Es ist nicht schwer zu erraten was Nikira vom ihm will, jedes Mal wenn sie ihn berührt fühlt der Junge ihre Zuneigung stärker, aber da ist noch etwas anderes das von einer zur anderen Sekunde zunimmt. Er zögert dadurch kurz und drückt sie etwas von sich weg als ihn, total unvorbereitet, ein Prankenschlag des Weibchens mitten ins Gesicht trifft welcher tiefe Kratzspuren darauf hinterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte was der Junge von ihr zu sehen bekommt ist ein verweintes Gesicht dass sich sofort von ihm abwendet und in der Höhle verschwindet. Es vergeht noch fast eine halbe Stunde, in dieser Kälte, bis Proximo endlich ebenfalls die Höhle betritt, seine Wunde mit etwas Wasser abspült bis sie aufgehört hat zu bluten und sich dann endlich schlafen legt, ohne zu wissen was er eigentlich falsch gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage steht ihm auch noch ins Gesicht geschrieben, als er am nächsten Morgen erwacht und die Verkrustungen entlang seiner Wange betastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo erinnert sich dadurch gerade wieder an die vorangegangene Nacht, als Nikira mit einem Dermalregenerator an ihn herantritt: &amp;quot;Halt still, ich mach es weg!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, reagiert der Menschenjunge eingeschnappt, &amp;quot;Nur wenn du mir vorher sagst warum du mich eigentlich geschlagen hast!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du willst doch nicht so herumlaufen? Das entzündet sich und gibt Narben!&amp;quot;, reagiert das Mädchen abwehrend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem ungewöhnlich strengen Blick fixiert Proximo ihre Augen, welche sich daraufhin zu Boden richten, ohne auch nur die Spur einer Antwort zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön!&amp;quot;, reagiert der Junge mit angespannten Gesichtszügen, &amp;quot;Dann bleibt die Verletzung da so lange bis du es mir gesagt hast!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist so ein Idiot!&amp;quot;, erwidert das Weibchen aufgebracht, &amp;quot;Wenn du das nicht selber weißt, geschieht dir das ganz recht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend stapft sie aus der Tür der Behausung und begegnet draußen Lupi, welcher gerade den Tag mit einem wolftypischen Morgengruß eröffnet, bei dem er die Vorderläufe nach vorne Streckt, sich mit dem restlichen Körper bis zum Boden durchstreckt und dabei der Sonne entgegen gähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Guten Morgen!&amp;quot;, begrüßt der Canidar das Mädchen und sieht in diesem Moment auch schon Proximo vorbei laufen, welcher ebenfalls den allmorgendlichen Gruß verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du!&amp;quot;, flüstert Lupi vorsichtig der Faeli zu, &amp;quot;Weißt du wieso er Verletzungen im Gesicht hat oder warum er so wütend ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil er ein Idiot ist!&amp;quot;, antwortet das Weibchen gereizt und packt ihre wenigen Sachen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher nickt der Wolf mit dem Kopf und trabt dann langsam der Faeli hinterher um auch etwas vom Frühstück ab zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die drei nebeneinander am Feuer sitzen und die übrig gebliebenen Reste einer mehr als überdimensionalen Raupe verzehren, sprechen sie kein Wort. Nicht einmal Lupi traut sich das Schweigen zu brechen und wartet genau so still darauf dass es endlich losgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Marsch in Richtung der Landestelle von Proximo dauert nur etwa eine Stunde in welcher bestenfalls die Silben So, Ja und Ah zu vernehmen sind, wenn der Wolf versucht die Stimmung aufzulockern. Die meiste Zeit verbringt dieser allerdings mit der Nase am Boden, was dem Menschenjunge sehr seltsam vorkommt, schließlich hält der Wolf normal nicht viel von seinen natürlichen Fähigkeiten, sondern setzt lieber Technik und sein Köpfchen ein um Probleme zu lösen. Es ist wirklich verwirrend wieviele Sachen sich geändert zu haben scheinen und wie sich diese auf ihr tägliches zusammenleben auswirken. Der Menschenjunge  trabt in diese Gedanken versunken hinter den anderen her, bis die Faeli plötzlich wild mit den Pfoten fuchtelt und Zeichen gibt sich hinzu knien und leise zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Irgendetwas bewegt sich, ich spüre es!&amp;quot;, flüstert das Weibchen und auch Lupi spitzt die Ohren, nur der Menschenjunge kann nichts außergewöhnliches feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da erblickt der er etwas anderes dass seine Aufmerksamkeit verlangt. Das verschollene Tritaniummesser liegt einfach auf dem sandigen Boden und scheint nur darauf zu warten aufgehoben zu werden. Die Warnungen ignorierend will Proximo beweisen dass hier nichts ist was man fürchten müsste, läuft die restlichen Schritte auf die Waffe zu und nimmt diese, trotz den beschwörenden Zeichen der anderen beiden, vom staubigen Boden auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was habt ihr denn, hier ist nichts!&amp;quot;, meint Proximo selbstsicher, doch in jenem Moment, als er das letzte Wort ausgesprochen hat, spürt auch er das Beben im Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sekunden, in denen er reagieren sollte, verrinnen unerbittlich, und als der Junge endlich beginnt zu rennen ist es schon fast zu spät. Ein gewaltiger Wurm, mit einem Durchmesser von fast fünf Metern, bricht durch die Sandkruste und verfehlt Proximo nur um Zentimeter. Die Wucht am Rand des Durchbruchs reicht aber offenbar um ihn meterhoch in die Luft zu schleudern. Während seine Bewegung in der Luft noch relativ gezielt erscheint, ist der Aufprall um so härter. Gerade will das Untier erneut angreifen, als Lupi schließlich eintrifft und seine Zähne sowie Klauen in der lederartigen Haut vergräbt. Die Aktion zeigt sichtlich Erfolg, das Schütteln des Tiers wirkt aber mit einer so gewaltigen Kraft, dass der Wolf weit durch die Luft fliegt und schmerzhaft durch einen Felsen gebremst wird. Der Menschenjunge allerdings, liegt auf einer dünnen, bröckelnden Erdscholle, als der Wurm gerade wieder abtaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira erreicht erst in dem Moment die erwähnte Stelle, als diese plötzlich einbricht. Aus Angst zu spät zu kommen, bremst sie nicht rechtzeitig und kann sich selbst nur noch am Rand des Erdlochs festhalten, schafft es jedoch den Jungen am Arm zu packen. Nikira bemerkt wie sie unweigerlich weiter abrutscht und krallt sich fester an den Untergrund sowie den Arm Proximos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnell, kletter an mir hoch!&amp;quot;, befiehlt das Katzenmädchen, doch der Menschenjunge ist von den Schmerzen wie gelähmt und hat einfach nicht genug Kraft im anderen Arm um sich hochzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich schaff es nicht!&amp;quot; ruft er dem Weibchen zu, &amp;quot;Lass mich los, sonst fallen wir beide da runter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich geht Nikira nicht darauf ein, sondern  beginnt den Mensch immer stärker zu schwingen. Hin und her, bei jedem Mal etwas höher und vom Knirschen der Krallen am Rand begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Greif zu!&amp;quot;, befiehlt Nikira mit angestrengter Stimme, doch es ist zwecklos zu versuchen sich, ohne Krallen, an sandigem Untergrund festzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies begreift schließlich auch das Mädchen und setzt ihre letzten Kraftreserven ein um erst noch einmal Schwung zu holen und schafft dann das Unvorstellbare. Von einem animalischen Schrei begleitet, wird der Junge geradezu aus dem Loch katapultiert, bevor die Faeli den Halt verliert und in der Tiefe verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niki!&amp;quot;, ruft er ihr panisch nach und währe fast nach gesprungen, wäre da nicht auch noch der benommene Wolf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kratzenden Geräusche  entfernen sich immer weiter bis sie plötzlich schlagartig abbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nikira!&amp;quot;, ruft der Mensch in die Tiefe und vernimmt nur ein leises stöhnen, &amp;quot;Bist du verletzt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, alles in Ordnung! Kümmere dich um Lupi!&amp;quot;, schallt es nach oben, woraufhin der Junge der Anordnung folgt und gerade noch sieht wie sich der Wolf aufrappelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist du verletzt?&amp;quot;, eruiert Proximo gezielt und wenig freundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaub ich hab mir mein rechtes Hinterbein gebrochen!&amp;quot;, analysiert der Canidar und schaut dann zu wie der Menschenjunge das Gepäck des Mädchens durchwühlt, &amp;quot;Was machst du da? Lass das sein, du kannst das eh nicht, wo ist Niki?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weg, also halt still damit ich wenigstens die Wunde verschließen kann!&amp;quot;, raunt Proximo betroffen und beginnt mit einem kleinen Gerät über die verletzte Haut des Wolfes zu fahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenigstens dass scheint er unfallfrei hin zu bekommen und legt das Ding erst zur Seite als auch die letzte Verletzung behandelt ist. Der Caitianer will gerade erleichtert aufstehen, als der Junge scheinbar intuitiv nach einem anderen elektrischen Hilfsmittel greift und damit die Bruchverletzung behandeln. Das Endergebnis ist schließlich sehr dilettantisch und etwas schräg, aber immerhin scheint der Knochen wieder zusammengewachsen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lupi will einige lobende Worte an den Jungen richten, der jedoch unterbricht sofort: &amp;quot;Später, lass uns erst herausfinden wie man die Sachen dazu einsetzen kann um Niki und auch uns zu helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Wolf traut sich nicht irgendwelche Fragen zu stellen und  schaut, genau wie Proximo, die gesammelten Gegenstände an. Ein Tritaniummesser eignet sich natürlich gut um Sachen zu zerschneiden und durch das extrem harte Metall kann man es sogar als starken Hebel ansetzen ohne Angst haben zu müssen dass es bricht. Der medizinische Trikorder kann im Zweifelsfall, und bei spezieller Justierung, auch die Struktur von Steinen oder Untergrund identifizieren, während der Normale eher für grobe Scans über größere Entfernung taugt. Die restlichen Geräte sind aus Sicht von Proximo völlig unwichtig und natürlich nur für medizinische Dinge brauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lupi seufzt auf als er wohl ähnliche Szenarien durchgespielt hat: &amp;quot;Hätten wir ein Shuttle, einen Transporter oder wenigstens einen leistungsstarken Sender, können wir die da oben ja mal fragen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmm...&amp;quot;, reagiert der Mensch apathisch, bevor ihm ein echter Geistesblitz kommt, &amp;quot;Sag mal, wie seid ihr eigentlich hier runter gekommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir wurden runter gebeamt, was hast du denn gedacht?&amp;quot;, meint der Canidar spöttisch und schaut den Jungen dabei überrascht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Proximos Kopf arbeitet es, die Antwort scheint so offensichtlich: &amp;quot;Aus einem Transporterraum?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, warum?&amp;quot;, meint Lupi kopfschüttelnd und begutachtet erneut seine nun verschlossene Verletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist es!&amp;quot;, freut sich der Menschenjunge und sucht eifrig etwas an seinem Körper, &amp;quot;Wo ist es denn?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchst du das hier?&amp;quot;, ermittelt Lupi sachlich und wenig aufgeregt mit dem Emitter in seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hattest den bei dir, aber wir haben keine Energiequelle die stark genug wäre um auch nur einen von uns zu transportieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Jungs grübeln einige Sekunden über eine mögliche Lösung, als aus der Tiefe plötzlich in Schrei erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nikira!&amp;quot;, erwidert Proximo in Panik den Ruf, bevor er sich an den angeschlagenen Wolf wendet, &amp;quot;Niki sagte etwas von einem starken Energiespeicher, welche sich in den Geräten auf unseren Rücken, befindet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sagte auch dass es tödlich wäre diese zu entfernen, während diese eingeschaltet sind!&amp;quot;, erinnert Lupi seinen Freund an die Stelle, welche er scheinbar vernachlässsigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tödlich, ja!&amp;quot;, fasst Proximo den Gedanken auf, &amp;quot;Tödlich für euch beide!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, das mache ich nicht!&amp;quot;, entscheidet der Canidar mit vehementem Nachdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, dann hatte Nikira wohl doch recht!&amp;quot;, meint der Menschenjunge, was Lupi aufhorchen lässt, &amp;quot;Das Tritaniummesser ist Teil des Puzzles!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Wolf mitbekommt wie Proximo dies gemeint hat, rammt dieser sich das Messer selbst in den Rücken und zerstört auf einen Schlag die Verbindungen zu seinem Körper. Ein kurzer Aufschrei folgt dem Schauspiel bevor der Junge zusammenbricht. Krämpfe durchfahren seinen Körper, gefolgt von unkontrollierten Zuckungen und heftigen Blutergüssen aus Augen, Nase, Ohren und Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo!&amp;quot;, schreit sein Freund und eilt zu diesem hin, so schnell es seine Verletzungen zulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er versucht den Puls zu fühlen, spürt aber nichts oder kann ihn in seiner Panik sowie Bewegungen des Jungen nicht finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo!&amp;quot;, versucht es der Canidar erneut und rüttelt an dem Menschenjungen, &amp;quot;Tu mir das jetzt nicht an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur schemenhaft nimmt der Betroffene die Rufe wahr, bevor alles zu verschwimmen scheint und er mit einem letzten schmerzerfüllten Seufzer die Augen schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumpfe Schritte, ein unverständliches Gewirr an Stimmen und anderen Lauten scheint wie in einem riesigen Raum zu verhallen. Bunte Farben mischen sich in abstrakten Mustern mit bekannten Gesichtern und einem Anderen, weiblichen, welches unbekannt und doch irgendwie vertraut erscheint. Es ist als wäre dieses Wesen in irgend einer Form verbunden mit etwas, tief im eigenen Selbst und trotz der menschlichen Erscheinung ein verwantes etwas. So zumindest durchlebt Proximo die Stunden zwischen Leben und Tod bis er die Augen aufschlägt und eine nur zu vertraute, weiße Decke betrachtet. Er versucht seine Gliedmaßen zu bewegen und spürt mit seinen Fingern eine weiche Pfote welche durch seine Bewegungen zusammenzuckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo?&amp;quot;, hört der Mensch eine Stimme und fühlt geradezu wie eine andere Person weggeschoben wird, &amp;quot;Hörst du mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er möchte antworten, doch der Versuch eine Silbe auszusprechen, scheitert kläglich. Um sich doch noch verständlich zu machen, verstärkt der Junge den Druck seiner Hand und streicht mit dessen Daumen über die Innenfläche der gehaltenen Pfote. Ein Hypospray an seinem Nacken zischt und haucht ihm scheinbar neues Leben ein, wonach er endlich das Gesicht Nikiras erkennt, welche über ihn gebeugt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe geträumt!&amp;quot;, formuliert der Menschenjunge seinen ersten Satz und lässt seine Augen den Raum abtasten, &amp;quot;Von einem wunderschönen Mädchen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von mir?&amp;quot;, meint die Faeli geschmeichelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedankenverloren wendet Proximo seine Blicke ab: &amp;quot;Nein, sie war ein Mensch und wirkte so vertraut als würde ich sie schon ewig kennen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh!&amp;quot;, reagiert die Faeli bissig und löst ihre Pfote aus dem Griff seiner Hand, &amp;quot;Schön dass du Spaß hattest während wir vor Sorge fast gestorben sind! Vielleicht willst du ja jetzt noch etwas dümmeres machen um die Frau deiner Träume wieder zu sehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;, erkundigt sich der Angesprochene verdutzt, doch das Weibchen hat bereits den Behandlungsraum verlassen und dabei auch noch eine Ärztin mit einem ganzen Tablett Behandlungsgeräten und Medizin umgerannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn hier passiert?&amp;quot;, erkundigt sich Lupi, der gerade noch mitbekommt wie die aufgebrachte Faeli den Raum verlässt als er diesen betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schulterzucken ist alles was Proximo dazu einfällt, bevor er selbst das Wort ergreift: &amp;quot;Ist etwas passiert während ich weggetreten war? Warum ist sie so sauer auf mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß nicht, viel ist es ja nicht mehr gewesen!&amp;quot;, erinnert sich der Canidar an die letzten Ereignisse, &amp;quot;Ich hab die Energiequelle deines Neuralinjektors nicht anschließen können weil sie bei der Beschädigung des Injektors durch einen Kurzschluss zerstört wurde!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge nimmt die Nachricht auf ohne eine Emotion zu zeigen, versteht aber nicht wie es danach weitergehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Naja!&amp;quot;, setzt Lupi seinen Bericht fort, &amp;quot;Um es kurz zu machen, Nikira wurde schon einige Sekunden vor uns hochgebeamt, als sie fast von Klauenwürmer-Jungen gefressen wurde. Wir zwei wurden dann vorallem wegen deinem kritischen Zustand zur Krankenstation hier auf dem Schiff gebracht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo überlegt einige Sekunden, will eine Frage stellen, beantwortet sie aber schließlich selbst: &amp;quot;Es gab nie ein Puzzle, jeder der Gegenstände sollte uns nur beim Überleben helfen, stimmts?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja!&amp;quot;, bestätigt der Wolf ohne zu zögern, &amp;quot;Unsere Aufgabe bestand darin einfach 50 Tage auf diesem Planeten zu überleben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Seufzer schließt Proximo erneut die Augen, bevor der Wolf der Krankenstation verwiesen wird, damit der Mensch sich weiter erholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn nicht alles so verlaufen ist wie sich das Ylia erhofft hat, ist das Potential der Drei nicht zu verleugnen. Für sie war der Versuch aber auch Beweiß dafür, dass es für die Kinder noch ein weiter Weg ist und es Zeit für eine Ausbildung wird, wie sie nur beim schwarzen Rudel zu bekommen ist. Zugegebenermaßen ist dies auch bekannt dafür, dass sie nur wenige überleben und noch weniger später in den aktiven Dienst aufgenommen werden können. Wirkliche Sorgen macht der Canidar allerdings nur das zuweil sehr eigenartige Verhalten Nikiras, ihre offensichtliche, innere Unruhe und die ungestühmen Gefühlsausbrüche. Ihr ist nicht ganz klar welche Beziehung zwischen Proximo und dem Faeli-Weibchen herrscht, dennoch scheint diese zu einem zunehmenden Problem für die Gruppenstabilität zu werden. Das und vieles andere geht der Canidar durch den Kopf, während sie am Biobett des schlafenden Menschenjungen steht und jede seiner Regungen beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum hatten Nikira und Lupi auch so ein Teil am Rücken?&amp;quot;, spricht der Menschenjunge völlig unvermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolfsfrau zuckt überrascht zusammen, denn es gab kein weder irgend ein Anzeichen dafür dass der Junge wach wird, noch ein Blinzeln mit dem er sich hätte umschauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, ja, also, das ist so&amp;quot;, beginnt Ylia stotternd, &amp;quot;Da du normal körperlich das stärkste Glied bist, haben wir versucht eure Rollen zu tauschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmm, daher also die plötzliche Kraft von Nikira! Hat das auch etwas mit dem eigenartigen Verhalten von ihr zu tun gehabt?&amp;quot;, forscht der Junge weiter.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwiedert die schwarze Wölfin überzeugend und verlässt ohne ein weiteres Wort den Raum..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gedanken versunken runzelt Proximo die Stirn und auch wenn es nicht viele Antworten waren die er Ylia Lykan entlocken konnte, hat er doch eine ganze Menge mehr erfahren. Das einfache Nein gibt aber genau so viele neue Rätsel auf wie es beantwortet. Nachdenklich betrachtet er die vorbeiziehenden Sterne an denen für den Jungen nur eine einzige Wahrheit erkennbar ist. Es geht in Richtung eines neuen Abenteuer, irgendwo in den Tiefen des Weltraumes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nerviger Piepton weckt Proximo aus seinem Schlummer, bereits wenige Stunden nachdem er die Krankenstation verlassen hat. Noch müde wankt der Menschenjungen zur Schalldusche und betrachtet seinen Körper, insbesondere aber sein Gesicht, im Wandspiegel. Trotz seiner wiederhergestellten Regenerativen Fähigkeiten, sind die Narben geblieben, da&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Cymech/Stories/work</id>
		<title>Cymech/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Cymech/Stories/work"/>
				<updated>2009-07-15T12:12:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: desaktiviert -s&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mir gefäl&amp;lt;small&amp;gt;Cymech Galaxy&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L7342E-AD345&lt;br /&gt;
A6214G-42EMO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K8392C-AJ41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cybotgeschosse&lt;br /&gt;
Eternitgeschoss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Letzte Dämmerung&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 204 galaktischer Neuzeit ein kleines Transmittergerät vom Himmel schwebt und in den heißen Sand der Conawüste fällt, ist diese Einöde noch ein friedlicher Ort. Nur ab und zu streiten sich vereinzelte reptilienartige Wesen um das wenig vorhandene Wasser oder einige ausgelaugte Pflanzenreste. Dies ändert sich aber schnell, denn kaum leuchtet das kleine Licht auf dem unscheinbaren Gerät auf, bildet sich darüber ein rotierendes Flimmern, welches schnell größer wird, sich verdichtet und als schwarze Kugel erscheint. Mit einem Durchmesser von gut 5 Meter, drückt das Objekt mit gewaltiger Kraft den Sand zur Seite und stoppt dann langsam seine Ausdehnungsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 234 Jahre zuvor, entdeckte der Quantenmechaniker Minao Inagaki, durch Zufall ein seltsames Phänomen, welches er die Minao-Brechung nannte und als Ursprung der soeben demonstrierten Technik gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben jenen Effekt kann man auch in diesem Moment beobachten, nach welchem die Kugel schnell durchsichtig wird und die Sicht auf fünf eckige Gestalten und einige Kisten freigibt. Im entstandenen Krater kauernd scheinen sie auf etwas zu warten, bevor sie plötzlich aus ihrer Starre erwachen und sich zügig erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Teamleader K8392C meldet Ankunft in Zielsektor!&amp;quot;, ertönt die blecherne Stimme eines der roboterartigen, etwa zwei Meter großen, Wesen, &amp;quot;Einsatzgruppe SPEC3942 erwartet Befehle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die SPEC-Teams stellen seit vielen Jahren die Speerspitze der Nano Research dar, nicht zuletzt deshalb weil zu diesen die Cymechs gehören, welche sich als absolut zuverlässig und  präzise erwiesen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;SPEC3942, Aufklärungsmission wie geplant durchführen, Feindkontakt wenn möglich vermeiden und alle vier Phaseamp's an den Zielkoordinaten verankern!&amp;quot;, befielt eine Stimme in den Gehirnen der fünf Roboterwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die ersten die Geräte auspacken, schaut sich K8392C die Phase Amplifier Units an, und prüft kurz sein eigenes Wissen darüber. Wenngleich er weiß dass, bei den aktuellen Bedingungen, zwei aktive Phaseamp's benötigen werden um größeres Kriegsgerät herbeischaffen oder mindestens eines für die Evakuierung, kann er sich doch nicht entsinnen wie diese Geräte aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;K8392C an Missionsleitung!&amp;quot;, wendet sich der Teamleader an den Kommandierenden in der Leitzentrale, &amp;quot;Ich denke, beziehungsweise glaube, wir benötigen noch die Installationsanweisungen für diesen Gerätetyp!&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Antwort kommt schnell, unfreundlich sowie präzise: &amp;quot;Glauben und denken fällt nicht ihr Aufgabengebiet K8392C! Die notwendigen Instruktionen wurden bereits in ihre Neuralimplantate geladen! Handeln sie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden!&amp;quot;, erwidert der Cymech emotionslos und wendet sich den anderen vier zu, &amp;quot;SPEC3942, laut unseren Informationen benötigt der Gegner noch etwa 18 Minuten bis zum Eintreffen in diesen Sektor! Sie haben 12 Minuten um ihren Auftrag auszuführen! Ausschwärmen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zu Befehl!&amp;quot;, erwidern die vier mit einer Stimme und wuchten die gut 140 Kilo schweren Signalverstärker wie Spielzeug auf ihre Schultern, bevor sie sich mit hoher Geschwindigkeit entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas besorgt über die Belastung seiner Teammitglieder, überprüft der Leader alle Statusinformationen seiner Untergebenen. Wie schon erwartet erschöpfen sich die Energiezellen bei dieser Belastung extrem schnell, auf die Einsatzdauer gerechnet würde dies allerdings kaum Probleme ergeben. Die Daten zur Seite wischend konzentriert der Teamleader nun seine Aufmerksamkeit auf den Chronometer, 4 Minuten sind schon verstrichen. Sich seiner Aufgabe entsinnend, öffnet er eine weitere Kiste und steckt die einzelnen Stücke darin geschickt zusammen, bevor der Cymech das Endresultat in der Mitte des Kraters auf den Boden legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Zeitkontrolle später, ist es nun schon fast 6 Minuten her, seit er sein Team ausgesandt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade will er sich nach dem Status erkundigen, als eine Übertragung von einem Untergebenen eingeht: &amp;quot;C6214F an Teamleader, ich glaube hier...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein lauter Schrei erreicht den Kontaktierten, gleichzeitig ertönt eine weibliche Computerstimme in seinem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warnung! Einheit C6214F wurde durch Waffenfeuer beschädigt, Vitalfunktionen in Gefahr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachzufragen wäre ohnehin Zeitverschwendung, also zieht er entschlossen seine Waffe und rennt mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung des Notsignals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;K8392C an SPEC3942 und Einsatztleitung! Feinkontakt!&amp;quot;, meldet der Anführer hastig, während er mit atemberaubender Geschwindigkeit einen steilen Hügel hoch rennt, &amp;quot;C6214F wurde außer Gefecht gesetzt, rücke in Richtung seiner Position vor!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell und trocken erfolgt die Reaktion der Zentrale: &amp;quot;Negativ K8392C, oberste Einsatzpriorität hat die Extraktion! Der Ausfall eines Phaseamps sowie Biomech ist ein akzeptabler Verlust!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Zeit ist noch ausreichend!&amp;quot;, reagiert der Teamleader hastig und rennt mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, &amp;quot;Extraktion wird wie geplant erfolgen! SPEC3942, ich benötige sofortige Unterstützung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Auge auf die Karteninformationen fixiert, erklimmt er die letzten Meter. Auf der steinigen Erhöhung angekommen springt K8392C, mit einem gewaltigen Satz, über die Kuppe um sich dann im freien Fall wiederzufinden. Gut 60 Meter stürzt der Teamleader haltlos in die Tiefe bevor er, wie berechnet, auf der Hügelschräge wieder den Boden berührt. Laut krachend und klirrend zerbrechen Teile des Gerölls unter seinen Füßen und lassen ihn mit immer noch rasantem Tempo den Erhöhung hinunter schlittern. Gerade will er nochmals seine Richtung prüfen, als ein Warnton erklingt. Mit den Augenwinkeln nimmt der Teamleader noch eine, sich schnell nähernde, Rauchsäule war, als er alarmiert mit maximaler Kraft von der Steilwand abspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Sekunde zu früh, denn eine gewaltige Explosion zerreißt das Massiv hinter ihm und schleudert den Cymech in hohem Bogen davon. Unkontrolliert überschlägt er sich beim Aufkommen mehrfach und durchbricht dabei eine Wand aus Lehmziegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was war das?&amp;quot;, schießt K8392C durch den Kopf, während er sich aufrappelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt antwortet ihm die unterstützende KI: &amp;quot;Taktisches Kurzstreckenprojektil, geschätzte Sprengkraft etwa fünf Kilogramm TNT-Äquivalent, Druckdifferenz zirka 620 mbar auf 5 Meter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Rakete hätte es wohl auch getan, allerdings weiß er jetzt wenigstens was ihn da nur knapp verfehlt hat. In immer noch geduckter Haltung und Waffe im Anschlag, schaut sich  K8392C um. Er scheint mitten in den Ruinen eines kleinen Dorfes gelandet zu sein, kein Feind ist auszumachen und es ist ruhig, zu ruhig.  Laut den Anzeigen befindet sich das getroffene Teammitglied nur wenige Meter von seiner Position entfernt. Beherzt verlässt er seine Deckung, vollführt einen gewagten Hechtsprung in Richtung des nächsten Gebäudes, rollt sich dann geschickt ab und landet dabei genau neben C6214F. Der abgerissene Arm sowie die überall verteilte, rote Flüssigkeit fallen am meisten auf, doch das wäre nicht so schnell das Ende eines Cymechs gewesen. K8392C betrachtet die Überreste genauer und findet zwei Einschusslöcher genau in Höhe von Kopf und Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine jahrelange Erfahrung weiß er auch ohne Computer welcher Waffe diese Treffer zuzuordnen sind. Eine Tritanpanzerung kann nur von Hochgeschwindigkeitsprojektilen aus speziellen Materialien derart durchschlagen werden, die Trefferanzahl und Genauigkeit bestätigen diese Vermutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;C6349H erreicht Zielgebiet!&amp;quot;, unterbricht ein Untergebener seine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Achtung C6349H!&amp;quot;, warnt der Teamleader schnell, &amp;quot;Scharfschütze und Gegner mit Großprojektilwaffen geortet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden!&amp;quot;, tönt es zurück, doch scheinbar hat der Cymech nicht begriffen was die Konsequenz daraus ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man es eben von einer programmierten Maschine erwartet, hetzt C6349H mit mörderischer Geschwindigkeit den Abhang hinunter um K8392C zu unterstützen, als schon das bekannte Warnsignal an seine Ohren dringt. Anstatt sich jedoch in Sicherheit zu bringen, springt er fast senkrecht in die Luft und Feuert in die Richtung in welcher er den Abschussort vermutet. Mit einem Schwall Explosivgeschosse, deckt C6349H seinen Gegner ein und ebnet dabei die Gebäude in seinem Sichtfeld ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Munition verbraucht!&amp;quot;, hört der Cymech die Computerstimme sagen und greift gleichgültig zu einem Ersatzmagazin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deckung C6349H!&amp;quot;, zischt der Teamleader scharf, doch es ist bereits zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein einziger, gezielter Schuss trifft den Cymech direkt auf Augenhöhe woraufhin er kurz wankt und anschließend einfach umfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;C6349H!&amp;quot;, schreit K8392C erschrocken, doch nur eine Computerstimme erwidert den Ruf kurz und emotionslos,  &amp;quot;Einheit C6349H wurde zerstört!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerlich aufgewühlt drückt sich der Teamleader mit dem Rücken an die Überreste einer der Gebäudes. Ein Blick auf die Zeit und den Energiestand enthüllt dann sein scheinbar endgültige Los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Teamleader K8392C an SPEC3942!&amp;quot;, beginnt er trocken, &amp;quot;Unterstützung abbrechen und sofort zum Extraktionspunkt begeben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;D4273L verstanden! C6831S verstanden!&amp;quot;, erwidern die anderen zwei, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem leichten Seufzer registriert der Teamleader, dass nicht mal seine langjährigen Weggefährten auch nur einen Finger krümmen oder auch nur ihre Besorgnis ausdrücken, bevor sie nicht den direkten Befehl dazu erhalten. Ein leises Signal macht ihn darauf aufmerksam dass er sich konzentrieren muss. Nur noch zirka 4 Minuten bis zum Eintreffen der gesammelten Streitkräfte, es bleibt keine Zeit lange nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rauchgranate!&amp;quot;, flüstert K8392C, während er eine kleine Metallkugel an seiner Hüfte berührt und diese dann im hohen Bogen in die Richtung wirfst in welche er den Gegner vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungezielte Schüsse peitschen durch den Rauch und verfehlen den Cymech nur knapp, welcher so schnell er kann auf der anderen Seite um das Gebäude rennt. Dort angekommen schaut er vorsichtig durch einen dünnen Spalt und sieht auf einem Flachdach ein Geschütz hinter dem scheinbar eine Person sitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;9 Millimeter, Vollmantel, Eternitspitze!&amp;quot;, wählt der Teamleader schnell seine Munition, bevor er die entdeckte Position unter Dauerfeuer nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielend durchschlagen die Kugeln das schützende Metall, bevor der Cymech nach nur knapp zwei Sekunden wieder zurück in seine Deckung geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Munition verbraucht!&amp;quot;, hört K8392C die künstliche Intelligenz sagen und registriert missmutig wie schnell die Magazine leer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichzeitig größte Stärke und Schwäche der Remjet 25C, ist die taktische Munition bei welcher man direkt vor dem Abfeuern noch diverse Parameter verändern kann um sie der aktuellen Situation anzupassen. Unglücklicherweise wird dadurch die Anzahl der Schüsse massiv reduziert und selbst die größten Magazine reichen nur für kurze Feuerstöße. Genau das wird ihm in diesem Moment wieder bewusst und so ersetzt er gezwungenermaßen das Magazin mit einem neuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tom? Was ist mir dir? Tom!&amp;quot;, schreit eine weibliche Stimme aufgeregt und nähert sich scheinbar schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig wählt K8392C eine Munitionsvariante die ihm passender erscheint: &amp;quot;16 Millimeter, Weichkern, Teilmantel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut stürmt er aus seiner Deckung, feuert einen einzigen Schuss ab welcher den Kopf seines, scheinbar unbewaffneten, Opfers durchschlägt und diesen dabei praktisch zerreißt. Er selbst versucht sich mit einer geschickten Drehung hinter der nächsten Wand zu verschanzen,  als im Augenwinkel ein Blitz zu erkennen ist, K8392C von einer Kugel am rechten Arm getroffen wird und er hart auf die Stein, bei der anvisierten Deckung, fällt. Eine heftige Emotion, irgendwo zwischen Verbrennung, Quetschung und Bruchschmerz, lässt den Cymech auf der Stelle zusammenkauern und einen unkontrollierten Laut ausstoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwere Beschädigung, linker Oberarm, Mechanik beeinträchtigt, Flüssigkeitsverlust wird gestoppt, Analgetikum verabreicht!&amp;quot;, vernimmt der Verletzte die scheinbar zynische Stimme und ärgert sich, verstärkt durch den Schmerz, über diese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da zischen schon zwei weitere Projektile heran und durchschlagen unbeeindruckt die Wand wobei sie den Cymech nur knapp verfehlen. Ihm bleibt keine Zeit noch lange zu überlegen oder sich darum sorgen zu machen dass es mit einer Hand unmöglich ist sein Gewehr zu bedienen, ohne massiv an Beweglichkeit sowie Genauigkeit einzubüßen. Auch wenn seine Sekundärwaffe ausschließlich eine Art panzerbrechende Munition abfeuern kann und weder in Feuerkraft noch Präzision mit seinem Gewehr mithalten kann, so bleibt ihm doch nichts anderes übrig als dieses wegzulegen. Als Ablenkung muss erneut eine der rundlichen Allzweckgranaten herhalten, auch wenn es sich leider um die letzte handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Blendgranate, zehn Sekunden!&amp;quot;, flüstert K8392C, während er den Zündmechanismus drückt und rollt diese auf der linken Seite der Deckung vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch nicht für lange, das reine Auftauchen des Sprengkörpers lässt den Schützen in Deckung gehen. Ungefähr sechs Sekunden vergehen, bis sich der Teamleader wieder hinter einer Mauer versteckt und entwischt gerade noch den suchenden Blicken seines Feindes. Gespannt sieht er die Zeitanzeige rückwärts laufen, zieht das pistolenähnliche Gerät aus seine Halterung und stellt es auf Vollautomatik. Genau eine halbe Sekunde nach dem berechneten Moment der Explosion, rennt der Cymech los und springt in einem einzigen Satz und wild feuernd auf das Flachdach, von welchem er kurz zuvor beschossen wurde, erkennt noch dass darauf niemand ist und bricht durch die dünne Deckenwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn noch einige Schüsse übrig sind, wechselt K8392C schnell das Magazin, da rollt auch schon ein Gegenstand durch den einzigen Eingang. Der Gefahr bewusst, durchbricht er einfach die Seitenwand, sieht überraschend einen Gewehrlauf, schießt reflexartig darauf und zerstört das empfindliche Präzisionsgerät. Die folgende Explosion schleudert ihn aber quer durch ein weiteres Gebäude, bevor er in einem dritten liegen bleibt. Ein Pistolenschuss trifft seinen Brust seitlich und bleibt in der Panzerung stecken, was sich durch die Neuralverbindung mit dieser aber genau so real wirkt wie eine echte Verletzung und ist Grund genug für ihn, sich mit einer Rollbewegung in Sicherheit zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leichte Beschädigung, linker Torso, Energiezelle vier defekt!&amp;quot;, warnt die unterstützende künstliche Intelligenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird höchste Zeit zu handeln denn eben verstreicht die letzte Sekunde bis zum errechneten Zeitpunkt der Gegnerverstärkung in diesem Sektor. Mit einem schnellen Sprint erreicht der Cymech die anvisierte Gebäudewand, schwingt sich hoch und feuert auf den Angreifer, welcher in großen Sätzen von Dach zu Dach springt um den Kugeln auszuweichen. Dies tut das Wesen mit hoher Schnelligkeit und Geschick, besonders auffällig ist aber der Schwanz welcher auffällig aus dem Anzug des Gegners heraussteht und ihm scheinbar beim balancieren hilft. K8392C lässt sich durch diese Ungewöhnlichkeit allerdings nicht lange ablenken, zielt und trifft, was die Gestalt aus dem Gleichgewicht bringt und sie zwischen die Gebäude fallen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich seinem Sieg sicher, brescht der Cymech in jenen Gang vor, wird dort aber bereits von einem äußerst wütenden, auf dem Rücken liegenden, Wesen empfangen, welches gerade zur Seite rollt und nach seiner fallen gelassenen Waffe greift. Kurz entschlossen schießt K8392C erneut und trifft die, nach der Waffe greifende, Hand. Anschließend bewegt er die Seinige siegessicher in Richtung Kopf des zusammengekauerten, wimmernden Geschöpfs und drückt ohne zu zögern ab, was mit einem Klicken des Gerätes quittiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hört er eine monotone und scheinbar erneut zynische Stimme: &amp;quot;Munition verbraucht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh scheiße!&amp;quot;, kommt ihm noch über die Lippen, bevor sein Gegenüber mit der linken zur Pistole greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Reflex versucht der Cymech mit den Armen sein Gesicht zu schützen und wird dabei von einem Kugelhagel eingedeckt. Schmerzgepeinigt verkrampft er seinen Metallkörper bis ein Klicken das Ende des Angriffs verkündet. Der Treffer eines stumpfen Metallgegenstandes lässt ihn nochmals zusammenzucken, verursacht aber keine weiteren Beschädigungen, was angesichts der diversen Defekte unwesentlich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwere Schäden, linker Torso, rechter Torso, linker Arm, rechtes Bein, Beweglichkeit stark eingeschränkt, Sensoren beschädigt, Energiezelle 1 defekt, Fusionsreaktor wurde nach Beschädigung deaktiviert!&amp;quot;, vernimmt K8392C die technische Zusammenfassung welche durch die symbolhafte Darstellung kleinerer Probleme ergänzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem, für Cymechs untypischen, Gefühlsausbruch in Form von wüsten Flüchen, greift er an die Panzerung des rechten Schenkels, entriegelt durch gezielten Druck auf zwei bestimmte Stellen eine Platte und zieht ein, fast einen halben Meter langes, Kampfmesser hervor. Selten die Waffe der Wahl, ist es doch aus massivem Eternit hergestellt und kann sogar durch Energiezufuhr, über eine kleine Einkerbung an Hand und Griff, in Härte und Wirkung verstärkt werden. Zu seinem Leidwesen ist keiner mehr da an welchem er dies ausprobieren könnte, denn sein Gegner ist spurlos verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz denkt K8392C darüber nach ob er die Verfolgung aufnehmen soll, was aber seine Überlebenschance radikal senken würde, jetzt wo die Gegnerstreitmacht bereits eingetroffen sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warnung! Kritische Systemschäden an biologischen und technischen Komponenten, umgehende Rückzug aus Kampfhandlungen empfohlen!&amp;quot;, versucht die Computerunterstützung ihn wieder zur Vernunft zu bringen, hat aber noch mehr schlechte Nachrichten, &amp;quot;Warnung! Energiereserven annähernd erschöpft, Fusionsreaktor ausgefallen, Basisbetrieb kann bei vollständiger Erschöpfung der Energiezellen nicht länger gewährleistet werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K8392C betrachtet die diversen Anzeigen und vor allem die schell fallende Spannungsanzeige, welche ganz besonders bedrohlich wirkt. Erschöpfung der Energiereserven bei fehlendem Generator kommt, sogar ohne Feindeinwirkung, einem Todesurteil gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als noch schnell die zwei Pistolenmagazine sowie drei Allzweckgranaten an sich zu nehmen und sich auf den Weg zum Extraktionspunkt zu machen. In genau dem Moment wo er gerade aufbricht um sich dorthin zu begeben, hört der Cymech eine Kette explosionsartiger Geräusche mit den typischen Lichtblitzerscheinungen und erkennt diese als unverwechselbares Zeichen für die Verstärkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er seine Optionen überdenkt, erkennt er dass seine Verbindung zur Basis, seit dem letzten Gespräch, immernoch blockiert ist. Schnell schaltet er sie wieder frei und wird prompt von der Missionsleitstelle kontaktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... sofort aus der Gefahrenzone zurück! Wiederhole! Missionsleitung an alle Cymechs im Kampfgebiet, ziehen sie sich sofort aus der Gefahrenzone zurück!&amp;quot;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aufs Stichwort ist dies auch schon die letzte Mitteilungswiederholung. Überall donnert und blitzt es, woran allerdings nicht das Wetter schuld zu sein scheint. Gewaltige Roboter mit zwei und vier Beinen erscheinen auf dem Schlachtfeld, begleitet von kleinen Gleitern und länglichen Fahrzeugen, beladen mit jeweils einer einzigen, gewaltigen Rakete. Gleichzeitig erhebt sich am Horizont eine gewaltige Staubwolke, aufgewirbelt von genau so riesigen Ungetümen. Schnell wird ihm klar dass die restlichen zweihundert Meter, welche ihm noch vom rettenden Portal trennen, eine nicht zu unterschätzende Entfernung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;K8392C an Missionsleitung, erbitte Evakuierungskorridor zwischen Angriffsfahrzeugen!&amp;quot;, formuliert der Cymech hastig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt folgt die Antwort der Basis: &amp;quot;Negativ K8392C, ihnen wird Befehlsverweigerung und  der darauf folgende Verlust aller Mitglieder des SPEC3942-Teams zur Lasten gelegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was?&amp;quot;, ruft der Angesprochene tief erschüttert aus, &amp;quot;Aber  D4273L und C6831S wurden doch von mir zur Basis zurück befohlen! Ich wäre informiert worden wenn ihnen etwas zugestoßen wäre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trocken erfolgt die Reaktion auf die Argumentation: &amp;quot;Es gab einen Transportunfall, dies muss ihnen als Information ausreichen und ändert auch nichts an den vorliegenden Tatsachen! Wenn sie es lebend zurückschaffen werden wir eventuell auf die sofortige Exekution verzichten, alles weitere liegt an ihnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Schock und Überraschung verliert der Cymech die Konzentration sowie Balance und findet sich nach einigen ungeschickten Schritten auf dem harten Felsboden wieder. Alle seine langjährigen Teamkameraden sollen einfach so tot sein und ihm wird auch noch die Verantwortung dafür auferlegt? Ein Albtraum welcher den sonst so ruhigen und berechnenden Anführer schier überwältigt. Welchen Sinn hat es jetzt noch weiter zu kämpfen? Er könnte einfach liegen bleiben und auf sein Ende warten, sicher nicht die schlechteste Wahl bei der Schande welche der Anführer über sich und die SPEC gebracht hat. Doch einfach aufzugeben war noch nie ein Option für ihn, weshalb er sich schließlich aufrichtet und seinen Weg fortsetzt, so wie es von ihm erwartet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dich die gewaltige Armee vor ihm in Bewegung setzt, bebt der Untergrund, was den Cymech in seiner Bewegung stoppen und mit den Händen am Boden abstützen lässt. Einige Sekunden verharrt er so, bis er sich wieder aufrappelt und weiter in Richtung des rettenden Ausgangs strebt. Doch gerade als es so scheint als würde der Cymech die letzten Meter unbeschadet überstehen,…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[nonrpg]http://wiki.stne.net/index.php?title=Cymech[/nonrpg]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/191-200</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/191-200</title>
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				<updated>2009-05-17T18:44:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: /* Kuchen? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuchen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke der Ankedris herrscht gerade eine entspannte Stimmung, denn trotz diverser Schäden am eigenen Schiff besteht nun kaum noch Gefahr vom völlig zerbeulten Trägerschiffe besiegt zu werden. Aufmerksam betrachtet Oregon Rex die Anzeigen, während er die Anfertigung diverser Berichte und Diagnosen anfordert. Auch Centauri wurde bereits über die letzten Vorfälle informiert, Unterstützung soll ebenfalls bereits unterwegs sein. Die Situation bleibt so lange gelassen bis ein schwarzer Wolf die Kommandozentrale des Schiffes betritt und selbstsicher vor den überraschten Admiral tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer...&amp;quot;, fragt er noch in einem missbilligendem Tonfall, bevor er urplötzlich aufsteht und steif salutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bleiben sie doch sitzen, General, ich bin niemand, nur eine Stimme die ihnen helfen wird das richtige zu tun!&amp;quot;, erklärt die Canidar in lässigem Tonfall, bevor sie sich an die Taktik wendet, &amp;quot;Was ist der derzeitige Status unseres Gegners?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Schiff versucht gerade den Impulsantrieb zu reaktivieren, sollen wir den Traktorstrahl aktivieren um sie aufzuhalten, Sir, Madam?&amp;quot;, entgegnet der Befragte steif und unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig beeindruckt richtet der Wolf seine Blicke auf den Befehlshabenden: &amp;quot;Nicht nötig, ihr Captain wird die Flucht durch Zerstörung des gegnerischen Schiffes verhindern, nicht wahr Admiral?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber...&amp;quot;, zögert der kurz, bevor er erkennt dass dies keine Frage war, &amp;quot;Selbstverständlich! Taktik? Zielen sie auf den Warpkern und vernichten sie den Angreifer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit sichtlicher Genugtuung nimmt der dunkle Canidar wahr wie mehrere, gewaltige Raumtorpedos die Rampen der Ankedris verlassen. Zielsicher finden die Geschosse ihren Weg, nähern sich dem wehrlosen, fliehenden Schiff und schlagen mit gewaltiger Wucht darauf ein. Die übliche Explosion bleibt allerdings aus was insbesondere dem dunklen Wolf nicht gefällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bericht!&amp;quot;, fordert die geheimnisvolle Person auf der Brücke und untergräbt damit erneut die eigentliche Kommandokette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alle Torpedos haben das Ziel getroffen, scheinbar hat sich aber der Sicherungsmechanismus aktiviert, wahrscheinlich eine Fehlidentifikation!&amp;quot;, berichtet der zuständige Offizier und spekuliert über mögliche Gründe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt knurrt die Canidar den Faeli an der Taktik an: &amp;quot;Waffen-KI deaktivieren und erneut feuern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit verrinnt, es scheint eine Ewigkeit zu vergehen während die Katze immer schneller auf die Symbole vor sich einschlägt und zunehmend in Panik gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen sie zu Seite wenn sie sich nicht in der Lage sehen meinem Befehl Folge zu leisten!&amp;quot;, reagiert der ungeduldige Wolf auf die Verzögerung und stößt den Taktik-Offizier unsanft zur Seite.&lt;br /&gt;
Zu ihrem Leidwesen kann auch sie die Torpedobanken nicht aktivieren und hämmert wütend auf die Schaltfläche, welche eigentlich zum Abfeuern der Waffen zuständig wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, wendet sich die Canidar an selbigen, &amp;quot;Breitbanddiagnose der Torpedorampen und Steuerprotokolle für Waffensysteme und Kommandofunktionen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt antwortet die KI: &amp;quot;Es sind 28 verschiedene Arten von Kuchen in der Datenbank, bitte spezifizieren sie ihre Auswahl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein harter Prankenschlag trifft die Kontrollkonsole und hinterlässt einen deutlich sichtbaren Riss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, versucht sie es erneut, &amp;quot;Ich will nichts zu essen! Ebene vier Diagnose der Steuerprotokolle für taktische Systeme starten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die dir zugeteilte Holodeckzeit ist abgelaufen, zur Fortsetzung des Programms ist die Autorisierung eines Erziehungsberechtigten notwendig!&amp;quot;, folgt die Antwort auf dem Fuße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, knurrt die Canidar so gefährlich dass die anderen auf der Brücke zusammenzucken, &amp;quot;Ich bin Ylia Lykan vom schwarzen Rudel, ich befehle eine Diagnose der Kommandoprotokolle! Sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Schalldusche ist im Moment leider außer Betrieb, ein Servicetechniker ist bereits unterwegs!&amp;quot;, erklingt die scheinbar zynische Stimme des Schiffscomputers, woraufhin die Canidar ein bellendes Geräusch von sich gibt, welches ihre Erregung wiederspiegelt, &amp;quot;Gehen sie sofort mit einem Sicherheitsteam zum Computerkern und schauen sie nach was da los ist! Was stehen sie hier noch rum? Ich meinte jetzt gleich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneller waren die Offiziere wohl noch nie von der Brücke verschwunden, will doch niemand Ziel eines Wutausbruch der Canidar werden. Es dauert keine Centauri-Zeiteinheit bis das Sicherheitsteam mit einem fauchenden, um sich kratzenden Fellknäul zurückkommen, es dem Wolf vor die Füße werfen und dann schnell einige Schritte zurücktreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nikira, richtig?&amp;quot;, erinnert sich die mysteriöse Person und blickt auf das Steuergerät an ihrem Oberarm, &amp;quot;Es ist jetzt 48,605 und wenn der Computer nicht um exakt 49 CNT das tut was ich möchte, werde ich dich töten! Die Zeit läuft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann schießen sie, ich werde ihnen nicht helfen!&amp;quot;, erwidert das Faeli-Weibchen trotzig und wedelt gereizt mit dem Schwanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du meinst ich bluffe?&amp;quot;, reagiert die dunkle Canidar aufgebracht, zieht ihren Phaser und richtet ihn auf ihr Gegenüber, &amp;quot;Wenn du nicht sofort anfängst, werde ich dich auf der Stelle töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen versteht genau die Worte des aufgebrachten Wolfes, kneift aber nur die Augen zusammen, spannt ihre Muskeln an und wartet auf den Schuss. Doch die Angehörige des schwarzen Rudels lässt die Waffe fallen, packt die Faeli am Hals und schüttelt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es das wirklich wert? Dein Leben für einen Haufen dreckiger, diebischer und brutaler Schwanzloser zu opfern? Wieso fühlst du dich überhaupt verantwortlich für diese wertlosen Kreaturen, wieso?&amp;quot;, schreit die Canidar das Weibchen an, bevor sie diese unsanft gegen die Kontrollwand schmettert.&lt;br /&gt;
Einige wortlose Sekunden vergehen, während sich Nikira an den Hals greift und hustend nach Luft ringt. Die Kraft des dunklen Wesens ist unglaublich, viel stärker wie man vom äußerlichen Erscheinungsbild her vermuten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hätte ich den Deflektor nicht manipuliert, wären sie möglicherweise in der Lage gewesen die Ankedris zu vernichten!&amp;quot;, führt die Faeli aus, während sie sich vom Boden erhebt, &amp;quot;Wenn sie alle Sterben, darunter auch die unschuldigen Welpen an Bord, bin ich dafür mitverantwortlich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgewühlt läuft der schwarze Wolf hin und her, völlig hilflos in Anbetracht der Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, versucht sie es erneut auf die gewohnte weise, &amp;quot;Auf sekundäre Kommandoprotokolle umschalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der erhoffen Bestätigung erlischt unvermittelt das Licht auf der Brücke sowie sämtlicher anderer Decks und taucht alles in das diffuse Glimmen der Notbeleuchtung. Die Pfote an der Stirn wendet sich die Canidar an den Admiral, welcher bisher, etwas irritiert, dem Schauspiel zugesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Beauftragen sie ihre besten Leute mit den Reparaturmaßnahmen am Kern und stecken sie die Saboteurin in die unbequemste Arrestzelle die sie finden können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/181-190</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/181-190</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/181-190"/>
				<updated>2009-05-14T13:41:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: /* Geruchslose Kcharr'kcha */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größe und Limits===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für eine Geschwindigkeit!&amp;quot;, ruft der kleine Wolf erstaunt aus, &amp;quot;Die Ankedris hat uns entdeckt und ruft uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger erstaunt über Entdeckung und Auftauchen des gewaltigen Schlachtschiffes, drückt der Junge auf einige Schaltflächen um den Ruf anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Admiral Oregon Rex, Captain das Schlachtschiffes Ankedris!&amp;quot;, schallt der, scheinbar eingeübte, Satz durch den Raum, &amp;quot;Senken sie sofort ihre Schilde und deaktivieren sie die Waffensysteme!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Kadett Proximo, Captain des leichten Aufklärers Sora!&amp;quot;, reagiert der Venture-Pilot genervt, &amp;quot;Aktivieren sie ihre Sensoren, dann werden sie auch feststellen dass es wichtigere Probleme in diesem Sektor gibt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es vergehen einige Augenblicke, bis endlich die Antwort des Oberkommandierenden eintrifft: &amp;quot;Die Ankedris ist eines der stärksten und technisch ausgeklügelsten Schlachtschiffe der Centauri-Flotte, bemannt mit der absoluten Elite dieser Galaxie! Es gibt absolut nichts mit dem wir nicht fertig werden, also senken sie ihre Schilde und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Respekt, Admiral&amp;quot;, unterbricht Proximo die Ausführungen des Ranghöheren, &amp;quot;Ihre ach so tolle Elite mit der ausgeklügelten Technik war nicht in der Lage das Angreiferschiff zu finden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie können sie nur in solch einer respektlosen Art mit einem...&amp;quot;, hört man noch, bevor der Junge die Verbindung unterbricht und Kurs auf das Trägerschiff nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aufs Stichwort, starten auch schon die ersten Jäger aus dem großen Träger und nehmen gezielt Kurs auf die Ankedris sowie die kleinere Venture. Mit Genugtuung sieht Proximo wie nun auch das Centauri-Schlachtschiff eine Verteidigungsposition einnimmt und Schilde sowie Waffen aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde und Waffen auf Maximum, da kommen sie!&amp;quot;, hört Lupi noch, bevor ein Energieregen über die Venture hereinbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das kleine Scoutschiff keine besonders gute Wahl gegen größere Schiffe ist, schlägt sie sich gut im Nahkampf mit den noch kleineren Jägern. Zusätzlich kann sich Proximo, durch seine unnatürliche gute Reaktion, das Asteroidenfeld selbst zu Nutze machen und mit voller Impulsgeschwindigkeit durch das Steinmeer jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ankedris allerdings, wird bei diesem Zusammentreffen schmerzhaft bewusst, warum auch die Defiant Probleme mit diesem Gegner hatte. Wenngleich die Jäger dem Negh'Var-Prototyp kaum Schaden zufügen könne, stellt es doch eine echte Herausforderung dar diese winzigen Punkte mit Waffen zu treffen, welche mindestens genau so groß sind wie die Jagdflieger selbst. Erschwerend erweist sich auch die vielen Asteroiden welche Sicht, Zielerfassung und Manövermöglichkeiten einschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo ist derweil voll in seinem Element und schießt mit geübter Präzision Angreifer um Angreifer ab und übertrifft dabei sogar die Abschusszahlen des gewaltigen Schlachtschiffes. Die Situation sieht so lange recht gut aus, bis Lupi plötzlich aufschreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Träger dreht ab und nimmt Kurs auf den nahen Nebel! Wenn wir nicht schnell etwas tun...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für lange Überlegungen bleibt keine Zeit, und so aktiviert der Pilot zügig einen Übertragungskanal: &amp;quot;Aufklärer Sora hier, Ankedris bitte melden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Admiral Oregon hier!&amp;quot;, tönt eine zufriedene Stimme aus der Konsole, &amp;quot;Gibst du endlich auf, Junge? Deaktiviere deine Waffensystem und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fangen sie das Trägerschiff ab, Admiral, wenn die Jäger es schaffen uns lange genug aufzuhalten bis das Schiff aus dem Asteroidenfeld raus ist, werden wir es garantiert im Cerulanischen Nebel verlieren!&amp;quot;, unterbricht Proximo den Befehlenden hastig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie entkommen uns schon nicht&amp;quot;, meint der Oberkommandierende mit einem selbstgefälligen Grinsen, &amp;quot;Außerdem nehme ich grundsätzlich keine Befehle von grünen Kadetten an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend trennt Proximo die Verbindung und rast mit der kleinen Venture weiter durch das Steinmeer, dich gefolgt von acht Raumjäger, als ein weiterer Treffer das Scoutschiff erschüttert und das zischende Geräusch austretender Gase ertönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde destabilisieren sich, runter auf 28 Prozent!&amp;quot;, meldet Lupi leicht panisch, während er versucht den geborstenen Plasmaleiter zu überbrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mehr Energie auf die Schilde!&amp;quot;, befiehlt der Menschenjunge, während er auf eine ganz bestimmte Taste einhämmert ohne dass etwas passiert, &amp;quot;Und wieso funktioniert die Hecktorpedorampe nicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zielerfassungs- und Steuersysteme sind komplett ausgefallen, auch die Rampe hat was abbekommen, Energie umgeleitet auf Schildemitter!&amp;quot;, berichtet der Wolf in angestrengt klingendem Tonfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch das noch!&amp;quot;, erwidert Proximo nur noch, bevor er auf die andere Seite der Konsole hinübergreift und mitten in einem schwierigen Wendemanöver einige gezielte Computeranweisungen erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen treibt Admiral Oregon auf der Ankedris weiter seine hoch gelobten Spezialisten an, muss jedoch resignierend feststellen dass ihre Abschusszahlen immer noch mit denen des unerfahrenen Kadetten, in seiner Nussschale, gleichauf liegen. Doch endlich scheint sich ein Lichtblick abzuzeichnen und wenn es auch nur zwei Jäger mehr sind, welche der Ankedris zum Opfer gefallen sind, wirkt der Captain des Schlachtschiffes nun deutlich zufriedener. Betont lässig gibt er seine Anweisungen und lässt sich die Venture auf den Schirm legen, welche mit wilden Manövern das Asteroidenfeld durchkreuzt, immer gejagt von einer Menge unerbittlicher Angreifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Minenfeld===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich das kleine Schiff der Ankedris mit hoher Geschwindigkeit annähert, halten die Offiziere auf der Brücke den Atem an, während Proximo spielend zwei Torpedos ausweicht, mit einer leichten Seitwerts-Bewegung einen Gegner so aus der Bahn drängt dass er an einem Asteroiden zerschellt und gleichzeitig ein zweites Raumfahrzeug durch gezieltes Feuer der vorderen, dualen Phaserbänke eliminiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wow!&amp;quot;, entfährt es einem der Brückenoffizieren, welcher aber den bösen Blicken des Admirals ganz klein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon blicken die Faeli und Canidar erneut gebannt auf den Monitor und halten den Atem an, als eine weitere Torpedosalve das zu groß geratene Shuttle knapp verfehlt und einen mittleren Asteroiden in Stücke reißt. Scheinbar bemerkt nun auch der Gegner die zunehmende Annäherung an das große Schlachtschiff und lässt von diesem ab um die Venture abzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verfolgen!&amp;quot;, befiehlt der Captain der Ankedris schnell, welche aber einfach nicht in der notwendigen Geschwindigkeit wenden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit brachialer Gewalt bricht die Venture durch die Raumjägerangriffswelle, während ein tödlicher Regen aus Energie- und Torpedowaffen auf das kleine Scoutschiff prasselt. Eine Kette heftiger Explosionen erhellen den Monitor und verdeckt für einen Moment die Sicht, als der Admiral hastig einen Status erfragt. Dies erweist sich aber als Unnötig, denn schon zischt die kleine Venture an der Ankedris vorbei, wendet in gefährlich engem Winkel und feuert zwei gezielte Phasersalven um die letzten beiden Verfolger zu eliminieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolute Stille kehrt im gewaltigen Schlachtschiff ein, als die Crew realisiert wie groß das Weltraumgefährt ist, welches gerade statt ihnen die restliche Flotte eliminiert und damit den Rang abgelaufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Oregon Rex tief getroffen in seinen Sessel zurückfallen lässt, rechnet Proximo fieberhaft den Abstand aus, nicht ohne zu einem ernüchternden Ergebnis zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch bei Höchstgeschwindigkeit, die Ankedris wird es nicht rechtzeitig schaffen, weil sie einfach zu groß ist um schnell durch dieses Asteroidenfeld zu fliegen!&amp;quot;, schließt der Junge aus der Computerausgabe, &amp;quot;Gibt es irgend eine Möglichkeit wir innerhalb der nächsten Komma 820 Zeiteinheiten ihre Schilde knacken könnten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Polarontorpedos sind, wie allen anderen, bei deiner Mienenfeldaktion gerade draufgegangen. Mit den Phasern alleine würden wir es wahrscheinlich auch nicht in den nächsten 820 vollen Zeiteinheiten hinbekommen!&amp;quot;, meint der Canidar nur verbissen, bevor sich seine Mimik etwas aufhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wobei...&amp;quot;, setzt Lupi nach kurzem überlegen fort, verwirft den Gedanken dann aber wieder, &amp;quot;Nein, das geht jetzt nicht mehr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was geht nicht mehr?&amp;quot;, harkt der Menschenjunge ungeduldig nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei einem Warpsprung müssen entweder Schildabstimmung exakt stimmen oder die Schilde deaktiviert sein&amp;quot;, führt der kleine Wolf seine technischen Überlegungen aus, &amp;quot;ein Tachionimpuls könnte diese Synchronisation so weit verändern dass eine Remodulierung oder Deaktivierung notwendig wird! Allerdings hat unsere Venture schwere Schäden erlitten, das Integritätsfeld des Warpkerns ist im roten Bereich und sogar wenn es halten sollte, reicht die Restenergie wahrscheinlich nicht mal mehr für die Innenbeleuchtung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo nickt nachdenklich, bevor er eine Verbindung zum Schlachtschiff herstellt: &amp;quot;Sora A an Ankedris! Ich benötige die Schildemitterfrequenz für den Transporter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch ein wenig geschockt, erlaubt der Oberbefehlshaber die Informationsfreigabe, während der Menschenjunge einen leisen Seufzer ausstößt und niedergeschlagen von der Steuerkonsole zur Transportersteuerung wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wünschte wirklich es gäbe noch eine Möglichkeit Nikira zu retten!&amp;quot;, entschuldigt sich Lupi förmlich, obwohl er nicht das geringste dafür kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch!&amp;quot;, entgegnet der Pilot nur noch, bevor er den Beamvorgang einleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
02.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Poker im Asteroidenfeld===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon wenige Augenblicke nachdem der Canidar im Transporterraum angekommen ist, wird er von zwei Sicherheitsoffizieren gepackt und, nach einer kurzen Turboliftfahrt, dem Admiral vorgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist also der Pilot, welcher die halbe gegnerische Jägerflotte aufgemischt hat?&amp;quot;, verhört Oregon den zitternden, kleinen und schmächtigen Wolf etwas ungläubig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert dieser wahrheitsgemäß, &amp;quot;Ich bin angehender Ingenieur für Modular- und Waffentechnik! Was habt ihr mit Proximo gemacht, wo ist er?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer?&amp;quot;, reagiert der hochgewachsene Faeli, die Frage erledigt sich dann aber von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich meldet sich der verwirrte Wissenschaftsoffizier zu Wort: &amp;quot;Admiral! Die Venture an backbord ist eben verschwunden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verschwunden?&amp;quot;, wundert sich der Oberbefehlshaber, &amp;quot;Suchen sie es, ein solches Schiff kann nicht einfach weg sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch, durch eine Anpassung der Deflektorsteuerung ist es möglich Sensorwellen zu reflektieren wenn die Emitterfrequenz bekannt ist!&amp;quot;, mischt sich Lupi ungefragt in das Gespräch sein, &amp;quot;Da die Schilde das Scannergebnis verfälschen würden, muss diese mit der Schildemitterfrequenz abgestimmt sein! Rotieren sie die Schildfrequenz, dann wird auch die der Emitter wechseln!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es ihm sehr unangenehm ist auf einen Kadetten zu hören, klingt dessen These schlüssig und so gibt Oregon Rex den Befehl widerwillig, per Handzeichen, an die Taktik weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es hat funktioniert! Die Venture hat scheinbar direkten Kurs auf das Trägerschiff genommen, außerdem scheinen von dort gerade eine weitere Staffel Jäger zu starten!&amp;quot;, meldet der taktische Offizier des Schiffes aufgeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Zögern beschließt Oregon das Schiff festzuhalten: &amp;quot;Traktorstrahl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zu spät!&amp;quot;, erklingt eine weitere Stimme, &amp;quot;Die Venture ist bereits hinter einem Asteroiden verschwunden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Ankedris wie ein Eisbrecher das gewaltige Steinmeer in Stücke reißt, entgeht Proximo diesen durch einfaches Ausweichen und nähert sich dadurch viel schneller dem großen Trägerschiff. Spielend entgeht der Junge dem ungezielten Abwehrfeuer des Schiffes und bewegt die Venture so nah an die Antriebssektion des Hecks, dass ihn nur noch wenige Meter von dieser und den Schilden trennen. Zitternd betätigt er die Deflektorkontrollen, ohne zu wissen was genau passieren wird und dennoch bereit das Risiko einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tun sie etwas, schnell, er wird sich umbringen!&amp;quot;, schreit Lupi aufgeregt, doch auch der Admiral kann, in Anbetracht der Lage, nur zuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut hilflos muss die ganze Brückencrew der Ankedris zusehen, wie die neuen Angreiferschiff Kurs auf die Venture nehmen und unerbittlich das Feuer eröffnen. Die Schilde flimmern schwach auf, doch die meiste Sprengkraft der Waffen prallt ungebremst gegen die Hülle des kleinen Scoutschiffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich Messe starke Fluktuationen im Schildgitter des Trägerschiffes!&amp;quot;, meldet der Wissenschaftsoffizier des Schlachtschiffes, &amp;quot;Des weiteren scheint sich der Warpkern der Venture kritisch zu destabilisieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was macht er da?&amp;quot;, stellt der Admiral Oregon eine eher rhetorische Frage, welche allerdings erneut vom Canidar neben ihm beantwortet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er versucht die Schildgitterfrequenz zu verändern, damit die Schilde remoduliert werden müssen! Aber ich habe mich geirrt, es wird nicht funktionieren, vor allem nicht unter Beschuss!&amp;quot;, nimmt Lupi alle Schuld auf sich und starrt gebannt auf den Bildschirm wo gerade ein weiterer Treffer das kleine Schiff seines Freundes erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem ertönt gerade eine verzerrte Computerwarnung: &amp;quot;Warnung! Warpkerneindämmung versagt, starte Notabschaltsequenz!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Sämtliche Sicherheitsprotokolle außer Kraft setzten und Notabschaltsequenz des Warpkerns unterbrechen, Autorisierung Proximo 2-8-3-4!&amp;quot;, befiehlt der Junge hastig, sich sehr wohl darüber bewusst dass die Notabschaltung nicht ohne Grund automatisch aktiviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sequenz abgebrochen!&amp;quot;, ertönt die Bestätigung, bevor sich die KI erneut meldet, &amp;quot;Warnung! Warpkerneindämmung versagt! Sicherheitsprotokolle außer Kraft! Kritischer Eindämmungswert des Warpkerns in Komma 014!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur von der ferne kann die Brückencrew des Centauri-Schlachtschiffes beobachten wie das kleine Raumschiff von den Waffen der Angreifer förmlich in Stücke gerissen wird. Noch besteht aber Hoffnung denn der dünne Tachionstrahl wirkt weiter auf die mächtigen Schilde des Trägerschiffes ein und verschiebt langsam die Synchronisierungswerte.&lt;br /&gt;
Mit erfreuter stimmte meldet sich erneut der Wissenschaftsoffizier zu Wort: &amp;quot;Captain-Admiral-Sir, es scheint tatsächlich zu funktionieren! Das gegnerische Schiff remoduliert...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschockt stockt er im Satz als erst ein weiterer Torpedotreffer endgültig die Hülle der Venture durchlägt und ein heller Lichtblitz erscheint, dessen Energiespitze ebenfalls auf den Sensoren deutlich erkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bericht!&amp;quot;, tönt die besorgte Stimme Oregons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, die Venture ist ohne Richtungswechsel auf Warp gegangen und ist am Heck des Trägerschiffes zerschellt!&amp;quot;, entziffert der Offizier ungläubig die Aufzeichnungen, bevor er kopfschüttelnd seinen Bericht fortsetzt, &amp;quot;Es muss eine Fehlfunktion aufgrund der Destabilisierung des Warpkerns gewesen sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann das jemand überlebt haben!&amp;quot;, stellt der Oberbefehlshaber eine offensichtlich dumme Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, das Schiff ist mit Warpgeschwindigkeit in der Antriebssektion aufgeschlagen und ist in einer Antimaterieexplosion des Warpkerns total vernichtet worden! Es ist unmöglich dass das jemand überlebt haben könnte!&amp;quot;, analysiert der Offizier die Lage, als der kleine Wolf auf der Brücke lautlos zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganzen körperlichen und geistigen Anstrengungen in den letzten Stunden, haben Lupi bis zu seinen Grenzen, und darüber hinaus, gebracht. Der scheinbar sichere, plötzliche Tod seines besten Freundes ist nun einfach zu viel für den jungen Canidar. Mit einem schnellen Handzeichen veranlasst Oregon Rex den direkten Transport, des Bewusstlosen, auf die Krankenstation und wendet sich den Anzeigen auf seinem kleinen Taktik-Monitor zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein wirklich erstaunlicher Junge, hat hoch gepokert und leider verloren!&amp;quot;, versucht der Oberbefehlshaber einige kurze Worte zu finden, &amp;quot;Sein Tot war nicht ganz umsonst, das Trägerschiff wird mit einer derart zerstörten Antriebssektion nirgends mehr hinfliegen! Schiff seitlich abfangen und Feuer eröffnen sobald wir in Waffenreichweite kommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.06.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Im Nirgendwo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angst, ein nahes Trampeln, gedämpfte Schreie in der Ferne sowie das Geräusch des eigenen Atems, welcher durch die stickige Luft äußerst schwer und gepresst klingt. Es dauert einige Sekunden bis die schattenhafte Gestalt ihre Gefühle in den Griff bekommt, vorsichtig in die Knie geht und behutsam den Untergrund betastet. Die Bilder der letzten Sekunden erscheinend wie ein heller Blitz und erwecken die frische Erinnerung erneut zum leben. Wenige Sekunden vor der endgültigen Vernichtung der Venture hatte Proximo verzweifelt versucht mögliche Koordinaten für eine Transportversuch zu finden. Es war nur eine grobe Schätzung und das Ziel hätte genau so gut eine solide Wand oder ein EPS-Leiter sein können, den Versuch war es aber, aufgrund der aktuellen Situation, fraglos Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebannt hatte der Junge auf die Anzeigen gestarrt und darauf gehofft dass dieses Trägerschiff wohl endlich die notwendige Rekalibrierung der Schildemitter durchführen würde. Bis zur letzten Sekunde hatte er gewartet, ohne die Bestätigung des Computers zu erhalten und einfach im Moment des getimten Warpsprunges den Transport ausgelöst, in der Hoffnung dass genau in jener Zeit zwischen Transport und Ankunft die erhoffte Remodulation stattfinden würde. Scheinbar war es dieser Unwahrscheinlichkeit zu verdanken, dass der Menschenjunge buchstäblich im aller letzten Moment den Aufklärer verlassen und durch die gerade eben flimmernden Schilde beamen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch zitternd tastet Proximo seinen Körper ab, denn durch die absolute Dunkelheit ist es ihm unmöglich sicher zu sein dass auch alle seine Atome den Transport gut überstanden haben. Etwas erleichtert atmet er aus, während er die aufstehenden Haare auf seinem Schwanz glattstreicht und in allen Richtungen Ausschau nach irgend einer, auch noch so schwachen, Lichtquelle hält. Zu seinem Leidwesen ist absolut nichts zu erspähen, um es genau zu nehmen ist die Umgebung bei offenen wie geschlossenen Augen absolut identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig versucht Proximo aufzustehen, eine deutlich spürbare Erschütterung lässt ihn aber wieder zurück in die geduckte Position gehen. Mit starker, innerer Anspannung, tastet er die Umgebung um ihn herum ab als erneut Schritte zu vernehmen sind. Auf allen Vieren nähert er sich dem Geräusch und prallt plötzlich gegen ein Hindernis, an welchem er sich behutsam tastend hochbewegt. Plötzlich leuchtet ein helles Licht auf und blendet den Jungen, welcher hinterrücks umfällt und unsanft auf seinem Hinterteil landet. Langsam gewöhnen sich seine Augen an das grelle Licht und identifizieren dessen Emitter als Konsole, welche in der Wand eingearbeitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überraschung hält nicht lange an, zügig blättert er die Informationen des Terminals, doch findet leider absolut nichts brauchbares. Immerhin wirft die Anzeigetafel ein fahles Licht auf einen kleinen Teil der gewaltigen Halle, dessen wahres Ausmaß im Moment bei der momentanen Beleuchtungssituation nur zu erahnen ist. Die rumstehenden Kisten, Geräte und Teile lassen nur den Schluss zu dass es sich hierbei um einen Lagerraum für, eher selten genutztes, Equipment handelt. Proximos besondere Aufmerksamkeit erlangt eine größere Plattform, welche offensichtlich zu einem größeren Transporter gehört, leider aber von einem tonnenschweren, runden Gegenstand blockiert wird. Tief in Gedanken versunken, überlegt er sein Vorgehen, als plötzlich das Licht der Wandkonsole erlischt und er wieder tastend danach zu suchen beginnt. Schließlich findet der Junge das Gerät wieder und quält sich diesmal auch durch die Menüs welche irgendetwas mit Steuerung und Beleuchtung zu tun haben könnten. Nach längerer Suche, löst sich auch endlich das Rätsel um die Lichtquellen des Lagerraumes, welcher nun endlich in seiner ganzen Größe erkennbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er eingehend die Bedienungselemente des großen Beamgerätes untersucht, fällt ihm auf wie klein und verschachtelt die einzelnen Schaltflächen sind, so dass es unmöglich sein dürfte diese mit den Pfoten einer Katzen- oder Wolfsrasse zu bedienen. Auch wenn wichtige Rückschlüsse auf die Crew dieses Trägerschiffes ermöglicht, ist das dringendste Ziel im Moment der Aufenthaltsort Nikira und somit auch das riesige Ding auf der Transporterplattform. Kurzerhand tippt er einfach ein paar zufällige Koordinaten ein und entledigt sich dem störendem Objekt mit einem einfachen Tastendruck. Den Aufenthaltsort seiner Kameradin auszumachen, gestaltet sich als unmöglich, also programmiert er einfach einen Kontrollraum des Schiffes als Ziel, zieht seinen Phaser und initialisiert den Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wimpernschlag später materialisiert Proximo auch schon hinter zwei Personen an Schaltpulten, welche, in höchste Aufregung versetzt, etwas über eine gewaltige Bombe im Maschinenraum sprechen, die dort scheinbar gerade aufgetaucht ist. Das interessiert den Jungen allerdings weniger, weshalb er mit dem Fuß aufstampft um die Aufmerksam der Beiden zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aufstehen!&amp;quot;, fordert Proximo kompromisslos und deutet mit dem Phaser in die Ecke, &amp;quot;Du, da rüber!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Crewmitglied tut das was der Junge mit vorgehaltener Waffe verlangt, der andere allerdings versucht schnell etwas auf der Konsole einzugeben und wird einen Augenblick später von einem gezielten Partikelstrahl getroffen. Betont langsam bewegt Proximo seine Waffe in Richtung der anderen, schwanzlosen Kreatur und drückt auf einen Knopf, neben dem Auslöser, zu einem kurzen, aber deutlich hörbaren, Piepsen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt ist sie auf töten eingestellt, also mach keinen Fehler!&amp;quot;, droht er seinem zitternden Gegenüber und deutet auf die Konsole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich suche ein Faeli-Weibchen welches ihr mit brutaler Gewalt gefangen genommen beziehungsweise entführt habt!&amp;quot;, führt der Junge seine Vermutungen aus, bevor einen Schritt näher herangeht und wutentbrannt fortsetzt, &amp;quot;Wo ist sie? Antworte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, nicht schießen!&amp;quot;, fleht der zu tiefst erschreckte und tippt schnell einige Sachen auf dem Steuerpult ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich der Menschenjunge keine Ahnung hat was genau dieses Wesen gerade eingibt, kann er beruhigt annehmen dass dieses nicht versuchen würde ihn erneut zu provozieren. Bereits wenige Augenblicke später, tritt das Crewmitglied vom Steuerpult zurück und präsentiert das Ergebnis als kleine digitale Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier in der Nähe, Ebene 13, Sektion 28, da lagern wir all unsere Waren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Waren?&amp;quot;, reagiert der Junge, noch wütender wie zuvor, und schießt, ohne auch nur einen Moment zu zögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz kontrolliert er noch die Einstellung seiner Waffe und beschließt die, nun eine Stufe erhöhte, Stärke beizubehalten. Sollen die Gegner ruhig mit dröhnenden Kopfschmerzen und gelähmten Gliedmaßen aufwachen. Nach dem was Proximo zu hören bekommen hat, haben sie es, seiner Meinung nach, nicht anders verdient. Einige starke Erschütterungen, in extrem kurzen Zeitabständen, läuten die wohl letzte Phase des Kampfes der Ankedris gegen das, mindestens eben so große, feindliche Schiff ein. Kurz vergleicht er sich noch selbst mit dem Erscheinungsbild der eigenartigen schwanz- und felllosen Kreaturen, welche, genau wie er selbst, überhaupt keine Pranken zu haben scheinen. Leider bleibt wieder nur wenig Zeit die Geheimnisse genauer zu ergründen und so wirft der Junge noch einen ganz genauen Blick auf die Karte, bevor er einen Wartungsschacht öffnet in welchem er dann auch zügig verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kraft des Verzweiflung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die engen, kaum beleuchteten Röhren, sind alles andere als angenehm und auch die schier endlosen Leitern scheinen mit jeder Sprosse die Proximo ergreift noch länger und steiler zu werden. In seinem Kopf bewegt sich die, nur kurz angesehene, Karte synchron zu seinen Bewegungen, gibt ihm die notwendigen Informationen um zielsicher durch das verzweigte Labyrinth zu navigieren und schließlich auch den Ausgang zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz langsam und behutsam öffnet er die Verriegelung des kleinen Ausstiegs um einige Zentimeter und lugt verstohlen durch den dünnen Spalt. Wie schon auf der Wegbeschreibung zuvor ersichtlich, befindet sich der Ausstieg in einer Höhe von ungefähr drei Metern über dem Erdboden und ist mit diesem über eine Leiter verbunden. Unten steht ein weiterer schwanzloser, welcher scheinbar ein Phasergewehr in seinen Händen hält. Zeit ist kostbar, also öffnet Proximo einfach die Lukentüre und lässt sich auf die Wache fallen welche, durch die Wucht, bewusstlos zu Boden geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider gibt es in diesem Raum noch fünf weitere Aufpasser, welchen diese Aktion nicht entgangen ist. Nach einer unvermeidlichen Schrecksekunde, greifen die Männer zu ihren Waffen und feuern auf den Junge, welcher allerdings mit übermenschlicher Reaktion und Geschwindigkeit den Angriffen entgeht. Mit zwei gezielten Attacken erledigt er zwei Gegner, bevor Proximo hinter einer Konsole in Deckung geht. Unglücklicher weise fordert gerade jetzt der extensive Einsatz seiner Fähigkeiten seinen Tribut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stechen in seiner Brust und Taubheitsgefühle in einzelnen Muskelpartien versuchen Proximo in die Schranken zu weisen. Doch schon nähern sich die Kontrahenten gefährlich und feuern präventiv auf und in die Nähe der kleinen Computerkontrollstation. Mit einem gewagten Sprung und Einsatz seiner ganzen Konzentration, rettet sich Proximo in einen Gang, welcher unglücklicherweise nur zu einer verschlossenen, mehreren Zentimeter dicken, Schotttüre führt. Leider ist dieser Umstand auch seinen Kontrahenten klar, welche in geschlossener Dreierformation vorrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Männer wagt sich schließlich um die Ecke und schießt, auf gut Glück, in den Gang hinein. Zu seinen Pech hat er nicht mit einem Gegner gerechnet welcher angespannt auf dem Boden gelegen ist und mit drohendem Kampfgeschrei auf ihn zuspringt. Geschickt schlägt der Junge das Phasergewehr zur Seite, bevor ein weiterer Schuss den Metallboden sowie Proximos Faust das Gesicht der Wache trifft. Behände bewegt sich der Junge um den Getroffenen und schleudert ihn mit einem kraftvollen Bewegung in die Richtung des einen Mannes, bevor er sich abermals auf den Boden legt und seinen kleinen Handphaser abfeuert, während der ungezielte Schuss des Getroffenen knapp über seinen Kopf hinweg zischt. Alles geht so schnell dass der Letzte einen schwerwiegenden Fehler begeht, als er in Panik seinen eigenen Teamkameraden tödlich verwundert, bevor er, einen Augenblick später, ebenfalls Ziel von Proximos Phaser wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwer ringt er nach Luft, löst seine verkrampfte, rechte Hand vom kleinen Handphaser und hält sie mit der anderen fest, um das unkontrollierbare Zittern zu stoppen. Jede Nervenbahn, seines total überforderter Körpers, teilt ihm schmerzhaft mit was sie von dieser Belastung halten, seine Muskeln zittern und die Bilder verschwimmen zu abstrakten Figuren. Sein Wille ist jedoch stärker wie der Schmerz und so richtet sich der Junge wieder auf, nicht ohne erneut einzuknicken. Mit einem Schrei aus Hass, Schmerz und erzwungener Unnachgiebigkeit, zwingt er die streikenden inneren und äußeren Organe wieder in ihren Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschwächt aber mit einem festen Ziel, läuft Proximo, zwei Phasergewehre geschultert, zurück in den Saal mit den unzähligen Gefangenen. Alle sind in kleinen Gruppen hinter Energiefeldern eingesperrt, teilweise mit zerrissener Kleidung oder scheinbar halb verhungert und verdurstet. Ein Steuerterminal nach dem Anderen wird Opfer der zerstörerischen Waffen und gibt schließlich die eingesperrte Wesen, in diesem riesigen Raum, wieder frei. Sein Kerninteresse gilt allerdings einer ganz bestimmten Person, also schwingt er sich auf das Dach einer Zelle und späht in alle Richtungen, kann aber das Mädchen nirgends ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nikira! Wo bist du?&amp;quot;, erhebt er seine Stimme und versucht erfolglos die Frauenschar zu übertönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unmittelbare Einsatz seiner Fähigkeiten, verursacht allerdings rasende Kopfschmerzen, welche vom Geschnatter der ganzen befreiten Gefangenen nur noch mehr verstärkt wird, und wieder verschwimmt die Umgebung vor seinen Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ruhe!&amp;quot;, schreit Proximo schmerzgepeinigt während er eine der Phasergewehre himmelwärts abfeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagartig ist es peinlich still und der Junge sinkt erschöpft in die Knie, als sich eine einzelne Stimme erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht können wir dir helfen? Das ist das Mindeste was wir tun können!&amp;quot;, hört man eine deutliche und feste Stimme sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas irritiert blickt der Junge in die Augen einer, ihm wohl bekannten, Canidar, die Ihm bisher nur in Lehrbüchern begegnet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich suche ein junges Faeli-Weibchen, wegen ihr bin ich hier!&amp;quot;, legt Proximo, mit kurzen Worten, sein Ziel offen, &amp;quot;Sie hat ein schneeweisses Fell und rote Augen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufmerksam hört er in die peinliche Stille hinnein, doch trotz der unmissverständlichen Beschreibung meldet sich niemand zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Unaussprechliche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief getroffen sinkt Proximo zusammen, er hatte alle Hoffnungen in diese Unwahrscheinlichkeit gesetzt dass Nikira gefangen genommen und hierher verschleppt wurde. Keiner im ausgedehnten Saal traut sich, die Stille zu brechen, jeder scheint eine Schweigeminute für den Verlust des Menschenjungen einzulegen. Als dieser schon fast aufgegeben hat, meldet sich plötzlich eine zögerliche Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube ich hab sie gesehen!&amp;quot;, erklingt es zaghaft, woraufhin der Junge von der Anhöhe herunterspringt und nur Augenblicke später vor der blonden Menschenfrau zum stehen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo?&amp;quot;, befragt er das Weibchen, welche daraufhin allerdings peinlich berührt ihren Kopf senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und zurückhaltend beantwortet die Menschenfrau die Frage: &amp;quot;Es gibt einen Aufpasser namens Bob hier, er nimmt manchmal Mädchen mit um...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie zu töten?&amp;quot;, spekuliert Proximo über den schlimmsten aller Fälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, wehrt die Frau erschrocken ab, &amp;quot;Er...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Sekunden des eisernen Schweigens vergehen, bis eine weitere starke Erschütterung zu spüren ist der Junge noch näher herantritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mich interessiert das nicht, wenn sie noch lebt muss ich sie finden!&amp;quot;, unterbricht er rücksichtslos das Mädchen, fasst es hart an den Schultern und schüttelt sie, &amp;quot;Wo ist sie! Sag es mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hinter dem Tor im Seitengang wo du gekämpft hast, bitte...&amp;quot;, beantwortet das Menschenweibchen endlich die Fragestellung und bricht weinend zusammen nachdem Proximo sie endlich losgelassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauch jemand der die Türe öffnet, scheint sehr massiv zu sein!&amp;quot;, fordert der Junge und akzeptiert mit einem Kopfnickend das Hilfsangebot der eigenartig bekannten Canidar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eine starke Erschütterung und herabstürzende Wandteile lösen Panik im großen Frachtraum aus, was aber nicht für den rabenschwarzen Wolf mit dem weißen Ohr zu gelten scheint. Schnell rennt sie hinter dem Jungen hinterher und macht sich behände an den Kontrollen am verschlossenen Tor zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habs!&amp;quot;, hört Proximo das Weibchen erfreut ausrufen, doch nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt, die Energie ist weg!&amp;quot;, berichtet sie bestürzt, als weitere Detonationen das gewaltige Schiff erschüttern, &amp;quot;Ich muss den Reservestromkreis umleiten, das kann noch etwas dauern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dafür ist keine Zeit mehr! Zur Seite!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit geschickten Bewegungen seiner Finger stellt er beide Phasergewehre auf höchste Leistung und feuert mehrere gezielte Schüsse auf die massive Duraniumtüre. Diese gibt schließlich auch der gewaltigen Feuerkraft nach und den Blick in einen weiteren Gang frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier!&amp;quot;, meint Proximo nur und wirft der Canidar beide Waffen zu, &amp;quot;Da hinten liegt noch eine dritte! Bringen sie den Rest raus, ich komme so schnell wie möglich nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, von den schweren Phasern befreit, läuft der Junge zielsicher in den Gang hinein und lässt das Weibchen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Viel Glück!&amp;quot;, hört er dieses ihm noch nachrufen, bevor sie nun ebenfalls ihrer Aufgabe nachkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kalte Wut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korridor schlingt sich scheinbar endlos um einige Maschinen und endet schließlich bei einem Bedienungsterminal. Viel interessanter für Proximo ist allerdings die stabile Duraniumsäule an welcher ein zerzaustes Faeli-Mädchen festgekettet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niki!&amp;quot;, ruft der Junge erfreut und läuft einige Schritte auf sie zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat auch eine andere Person seine Stimme vernommen und tritt, hinter einem Gerät hervor, in die Sichtlinie Proximos. Der bullige Mensch hält ein dolchartige Stichwaffe in seiner Hand, an welcher deutliche Blutspuren zu erkennen sind, und die Verletzungen der Faeli lassen darauf schließen dass es nicht sein eigenes Blut ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Werfen sie sofort das Messer weg und legen sie sich vorsichtig auf den Boden, dann werde ich ihr Leben verschonen!&amp;quot;, fordert der Jugendliche wutgeladen und geht dabei noch näher heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keinen Schritt näher!&amp;quot;, droht der grobe Klotz ebenfalls gefährlich, &amp;quot;Leg erstmal deine Waffe weg, sonst töte ich das Mädchen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich meine es ernst!&amp;quot;, versucht Proximo seinen Worten Nachdruck zu verleihen und verstellt drohend die Einstellung seiner Partikelwaffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hämisch grinsend presst Bob das Schneidwerkzeug an die Kehle des zitternden Katzenmädchens: &amp;quot;Was für ein Zufall!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder verändert der Junge die Stärkestufe und versucht dies besonders bedrohlich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn du sie tötest bist du auch Geschichte!&amp;quot;, erklärt Proximo seinem Gegenüber die Situation, nicht ohne erneut die Einstellung des Phasers zu verändern, &amp;quot;Das ist deine letzte Chance lebend aus der Sache rauszukommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lebend sagst du?&amp;quot;, lacht der muskulöse Mann nur, &amp;quot;Wir werden von unseren alten Freunden von Centauri angegriffen, niemand auf diesem Schiff wird überleben! Ich zähle jetzt bis drei, dann töte ich die Faeli! Eins, zwei...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon gut, du hast gewonnen!&amp;quot;, reagiert der Junge auf das Ultimatum, legt seine Waffe auf den Boden und stößt sie in Richtung seines Gegners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser hebt das tödliche Gerät auf und steckt sein Messer weg, bevor er auf sein Gegenüber zielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Viel zu einfach!&amp;quot;, meint Bob noch, bevor er den Phaser abfeuert und der Junge lautlos zu Boden geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreit Nikira aus voller Kraft und lässt dann laut schluchzend ihr Leid erklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein lautes Lachen übertönt das Mädchen, mit ausgestreckten Armen und Blick zur Decke drückt der zwielichtige Mann seine Freude über den Tod seines Gegners aus. In bester Siegermanier dreht er sich zu seinem Opfer um und sieht wie dieses eben mit wildem Kampfgeschrei auf ihn zuspringt. Reflexartig reißt er die Energiewaffe hoch, feuert und trifft erneut bevor seine rechte Hand von den Klauen des Jungen förmlich zerrissen wird. Ein harter Schlag durch den Ellbogen seines Kontrahenten lässt ihn wie einen Stein auf die Erde fallen. Auf allen vieren kriecht Proximo zum Katzenmädchen, welches er kaum noch sehen kann, zieht sein Tritaniummesser und durchtrennt damit die Fesseln. Immer noch weinend wirft sich Nikira in die Arme ihres Retters, nicht um über die Freude über ihre Rettung auszurücken sondern den tiefen Schmerz zu teilen, welcher der Junge noch gar nicht erahnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo! Achtung!&amp;quot;, schreit die Faeli in Panik, während einige piepsende Geräusche zu hören sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsamer weise ist die Warnung unnötig, denn schon konzentriert Proximo die übriggebliebene Wahrnehmung, erfasst dass Bob gerade erkannt hat auf welcher Stufe der Handphaser eingestellt war und nach dessen Verstellung wohl sofort feuern wird. Kalt entschlossen fährt er, mit dem Einsatz all seiner verbleibenden Kräfte, herum und wirft sein Kampfmesser in die Richtung des Mannes welcher gerade seine Waffe auf den Jungen richtet. Zum Abfeuern kommt dieser allerdings nicht mehr, denn die Tritaniumwaffe bohrt sich auf Stirnhöhe durch seinen Kopf und löscht damit das Licht seines Lebens aus. Der Sturz des Getroffenen ist auch das Letzte was Proximo wahrnimmt, bevor er besinnungslos zurück in Nikiras Arme fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geheimnisvolle Mächte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist das Katzenmädchen zwar frei, aber komplett auf sich alleine gestellt. Das ist allerdings noch nicht das Schlimmste, denn ihr Retter liegt regungslos in ihren Armen und dient nun nur noch als weiteres Hindernis. Dummer weise ist sie selber so geschwächt, dass sie sich kaum auf den Beinen halten kann. Dennoch versucht sie den Jungen auf ihre Schultern zu nehmen, was leider nicht zu gelingen scheint. Verärgert über ihre eigene Schwäche knurrt sie und sucht einen medizinischen Notfallkoffer, wie er normal überall zu finden ist. Zum Glück findet sich so ein Ding relativ schnell, denn trotz der spartanischen Ausrüstung dieses Schiffes, befinden sich die Notfalleinrichtungen an den entsprechenden Plätzen und so auch direkt hinter der großen Kontrollkonsole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nikira jedoch versucht den komischen Kasten zu öffnen, bemerkt sie dass der Verschluss äußerst klein und schlecht mit Pfoten zu erreichen ist. Auch mit den Krallen ist es unmöglich richtig dranzukommen, also läuft das Katzenmädchen zu ihrem ehemaligen Peiniger und zieht ihm das Tritaniummesser aus dem Kopf. Ohne die austretenden Innereien noch länger zu betrachten, bricht sie kurzerhand den Verschluss auf und sucht hektisch das Tricordrazin. Erstaunt stellt sie fest dass sich dieses Medikament nicht unter den Notfallampullen befindet, dafür eine mit Cordrazol. Dieses, äußerst wirksame Mittel, wird ausschließlich auf Centauri produziert, so komplex dass eine Synthetisierung praktisch unmöglich ist und sich der Vertrieb, durch die enormen Herstellungskosten, auf den Eigengebrauch beschränkt. Dieses Rätsel kann allerdings noch warten, also nimmt Nikira den Hypospray, legt das Medikament ein und verabreicht dem Jungen einen Milliliter davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenartigerweise passiert überhaupt gar nichts, so versucht sie es erst mit einer zweiten und dann sogar dritten Injektion. Nach einer Dosis, welche ausreichen würde einen Herzstillstand zu behandeln, schlägt das Mittel endlich an und bringt Proximo endlich wieder zu Bewusstsein, welcher sich anschließend benommen aufrichtet. Wortlos umarmt ihn Nikira und vergießt erneut einige Tränen, diesmal jedoch aus Gefühlen der Befreiung und des Glücks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Langsam!&amp;quot;, fordert das Katzenmädchen besorgt, als ihr bester Freund versucht aufzustehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiner Wille reicht diesmal allerdings nicht mehr aus und als er einknickt kann nur das Weibchen schlimmeres verhindern. Den linken Arm Proximos über ihren Schultern steckt Nikira mit der Rechten das Tritaniummesser zurück in die Halterung am Bein und hebt danach vorsichtig den Handphaser vom Boden auf. Genau in diesem Moment rennt ein bewaffnetes Crewmitglied zur Türe hinein, reflexartig feuert das Weibchen ihre Waffe ab und trifft den potentiellen Angreifer. Erst einige Augenblicke später, als der Menschenjunge seine Hand auf die Waffe legt und sie ihr abnimmt, realisiert sie was gerade passiert ist. Ohne ein Wort zu sagen, stellt Proximo den Phaser wieder auf betäuben und löst sich, mit immer noch wackligen Knien, von der erstarrten Faeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du konntest nichts dafür!&amp;quot;, versucht der Junge sie zu beruhigen, &amp;quot;Er hätte uns beide, ohne zu zögern, getötet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eisiges Schweigen verdeckt die aufgewühlten Emotionen in Nikira während sie ihre äußeren Verletzungen mit einem Dermalregenerator behandelt. Es ist nicht das letzte mal wo sie sich sehnlichst wünschen wird, dass man damit auch ihre inneren Verletzungen beseitigen könnte. Sie verbraucht alle Reinigungstücher, welche normalerweise für gut zwanzig Desinfektionen ausreichen, fühlt sich danach aber immer noch schmutzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen gehen!&amp;quot;, flüstert ihr Proximo zu, welcher sich ebenfalls wieder etwas erholt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weibchen nickt tapfer, steckt einige Medikamente, Hypospray und medizinischen Trikorder ein, bevor sie langsam aufsteht und zu der großen Kontrollkonsole läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte einen Moment!&amp;quot;, meint sie, dem Jungen zugewendet, &amp;quot;Wir müssen herausfinden was draußen los ist, die Erschütterungen haben aufgehört!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt fällt auch ihm diese eigenartige Entwicklung auf und er horcht aufmerksam in die Stille während sich das Mädchen an der Konsole zu schaffen macht. Einige Isochips tauschen ihre Plätze, einen bricht sie sogar absichtlich an um seine Leitfähigkeit zu blockieren und wenig später stellt Proximo fest, dass seine Freundin gerade eben Zugang zu den gesicherten, taktischen Informationen bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist ein großes Schiff an Backbord, welches gerade abzudrehen scheint! Es ist schwer beschädigt!&amp;quot;, teilt das Weibchen dem Jungen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Ankedris!&amp;quot;, erwidert Proximo erschrocken, während er sieht wie sich ein weiteres, gewaltiges Torpedo auf den Weg macht das Schlachtschiff anzugreifen, &amp;quot;Wir müssen irgendwas tun, nur was!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebannt starren die Jugendlichen auf den kleinen Bildschirm und verfolgen wie der Träger schnell Geschwindigkeit aufnimmt und dabei die gewaltigen Steinbrocken zur Seite zwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Deflektor!&amp;quot;, hören sich die Beiden, wie aus einem Mund, sagen, bevor sie ein Schuss knapp verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Abwehrreflex fährt Proximo herum, feuert und trifft den Angreifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen gehen!&amp;quot;, stellt der Junge nüchtern fest, bevor Nikira eine kleine Karte findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier ist die Zentralsteuereinheit!&amp;quot;, erklärt das Weibchen, während sie auf den roten Punkt der Zielmarkierung zeigt, &amp;quot;Es sollte möglich sein von dort aus das Ding abzuschalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Junge nickt langsam, nicht sicher ob er eine Deflektorkontrolle überhaupt von einer Konsole für Umweltkontrollen unterscheiden könnte. Aber immerhin hat er ja jetzt Nikira für solche Aufgaben an seiner Seite. Zielstrebig öffnet die Faeli einen Schacht und klettert hinein, Proximo kapp hinter ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schmale, niedrige Gang schlängelt sich scheinbar endlos lange und schnell verliert das Katzenweibchen die Orientierung. Unzufrieden mit dem Weg und sich selbst knurrt sie leise vor sich hin und dreht sich zu Proximo um, welcher schon bemerkt hat dass der gewählte Weg etwas eigenartig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib mir deine Pfote!&amp;quot;, fordert er die Faeli auf, welche etwas perplex das tut worum sie der Junge sie bittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einige Augenblicke schließt Proximo seine Augen und spannt seine Muskeln an, einige Schweißperlen erscheinen auf seiner Stirn bevor er in eine bestimmte Richtung zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier lang!&amp;quot;, zeigt er zielsicher in einen anderen Gang, ohne die Pfote des Mädchens wieder loszulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese jedoch ist etwas irritiert, möchte herausfinden woher der Junge sich dem nun so sicher ist und nicht zuletzt wie genau die physische Verbindung dabei hilft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du das gemacht?&amp;quot;, versucht sie der Sache nachzugehen, &amp;quot;Kannst du irgendwie Energie bei Berührung übertragen oder meine Gedanken lesen oder...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, eigentlich muss ich mich nur einfach auf eine Situation konzentrieren, dann sehe ich nochmal das gleiche wie zuvor irgendwann!&amp;quot;, erklärt Proximo nüchtern, bevor das Mädchen ruckartig stehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber warum wolltest du dann unbedingt meine Pfote?&amp;quot;, forscht das Mädchen irritiert nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Naja...&amp;quot;, antwortet der Befragte, während seine Wangen ein wenig erröten, &amp;quot;Ich halte einfach so gern deine Pfote fest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dafür ist jetzt keine Zeit!&amp;quot;, faucht das Katzenmädchen und befreit sich aus Proximos Griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allerdings schaut mit großen Augen das Weibchen an: &amp;quot;Nachher vielleicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja gut, nachher!&amp;quot;, beschwichtigt die Faeli mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Jetzt finde erstmal die Deflektorsteuerung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.05.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Geruchslose Kcharr'kcha===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... womit ich folgende drei Punkte feststelle: Ihr Schiff kampf- und vor allem navigationsunfähig, die kriminellen Elemente mit der gestohlenen Venture entkommen, das Ansehen der Centauri Defensivkräfte erheblich geschädigt und das alles nicht durch irgendjemanden, sondern durch&amp;quot; die Lautstärke des Vortrags erhöht sich nun erheblich, &amp;quot;Kinder von Centauri! Wie erklären Sie geruchsloser [[Kcharr'kcha]] sich ein derartiges Versagen?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer der Shuttlerampen auf Centauris Wache sind die führenden Offiziere des Schlachtkreuzers angetreten, den der Angriff Proximos fast vollständig lahm gelegt hat. Hauptmann Xelas, der im Hintergrund steht, ist von der orbitalen Kommandantur ebenfalls auf das Shuttledeck befohlen worden und hat sich seine 'Verfehlungen' bereits anhören dürfen. Nun ist Captain Jecon, der Kommandant des Schlachtkreuzers an der Reihe. Admiral Connor-Recar führt allen Anwesenden seit mittlerweile einer ganzen Zeit Ihre Fehler vor Augen und macht sich nicht einmal ansatzweise die Mühe seine Wut zu verbergen. Die übrigen Anwesenden erstaunt dies nicht, ist der Admiral doch für seine &amp;quot;farbige&amp;quot; Ausdrucksweise bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Admiral, die Venture hielt sich unter dem Schild Centauris auf, womit unsere Waffen wirkungslos waren. Daher stellten wir unsere Waffen auf die Frequenz des Schildes, damit dieser unsere Waffen nicht weiter behinderte&amp;quot; begann Captain Jecon seine Verteidigungsrede, &amp;quot;aber wir ... &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben natürlich überhaupt nicht darüber nachgedacht, dass Sie damit Ihre eigenen Schildfrequenzen verraten und Ihre Schilde damit auch gleich hätten abschalten können&amp;quot; fährt Xelas entsetzt über diese Kurzsichtigkeit dazwischen. &amp;quot;Sie verdammter Idiot!&amp;quot; Ein Seitenblick auf den Admiral lässt ihn jedoch den Fehler, den er gerade begangen hat, erkennen und er murmelt nur noch: &amp;quot;Entschuldigung Admiral, mein Verhalten kann genauso wenig als diszipliniert bezeichnet werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz richtig, ich denke Sie schweigen besser, Xelas! Nichtsdestotrotz Jecon, er hat vollkommen recht! Wie... &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Admiral seine Untergebenen immer weiter in der Luft zerreißt, erhebt sich auf einem, im Dunklen liegenden Kontrollgang, etwa sieben Metern über den Angetretenen ein schwarzer Canidar und begibt sich drei Meter weiter an eine Stelle, an der die unten Anwesenden zumindest seine Silhouette erkennen können, sobald sie nach oben blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Admiral, wenn ich Sie kurz unterbrechen dürfte&amp;quot; bringt er den überraschten Admiral zum Schweigen und zieht die Aufmerksamkeit auf sich, &amp;quot;Ich denke Sie haben vollkommen recht, aber lassen Sie mich kurz etwas ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was fällt Ihnen... &amp;quot; beginnt der Admiral, verstummt dann aber, als der Canidar sich so in das Licht bewegt, dass seine gelbe Augen leicht leuchtend erkennbar werden - genauer gesagt: Ein gelbes Auge. &amp;quot;Oh, entschuldigen Sie mein Alpha, natürlich dürfen Sie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch den anderen Anwesenden ist das leicht leuchtende Auge nicht entgangen und es ist augenblicklich eine Ruhe eingekehrt, wie man sie sonst nur von Friedhöfen kennt. Fenrir Akkunar wittert leichte Angst, zumindest aber ist der große Respekt vor ihm nicht zu verbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe mir sämtliche Aufzeichnungen angesehen und mittlerweile auch die Botschaften der Ankedis erhalten. Gewissermaßen bin ich beeindruckt, dass die beiden Jungen es geschafft haben die Defensivkräfte zu überlisten&amp;quot; beginnt er ruhig, aber mit dem ihm eigenen, nicht ungefährlich wirkenden Unterton, &amp;quot;Captain Jecon, Sie sind in Ihrem eigenen Interesse von nun an in die Verwaltung an einen Schreibtisch versetzt und werden aufgrund Ihrer grenzenlosen Unfähigkeit nie wieder ein Kommando erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtszüge Jecons frieren auf der Stelle ein, doch wiederspricht er nicht. Er kennt die Gerüchte, die es um Fenrir Akkunar gibt und er hat nicht die Absicht ihre Richtigkeit zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hauptmann Xelas!&amp;quot; fährt Akkunar fort, &amp;quot;Seit mir die Geschehnisse bekannt geworden sind, werden auf der Anaconda-Flottenwerft die letzten Arbeiten an der Aira Carnya, einem neuen Schlachtkreuzer, mit Hochdruck ihrem Ende zugetrieben. Da Jecons ehemaliges Schiff nun ausfällt, werden Sie für den kommenden Einsatz als Captain das Kommando über die Aira Carnya übernehmen. Bewähren Sie sich, so wird man ihre Person betreffend keine weiteren Nachforschungen zu den heutigen Ereignissen anstellen. Es liegt also ganz speziell in Ihrem Interesse erfolgreich zu sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde Sie nicht enttäuschen mein Alpha, wie lautet mein Auftrag?&amp;quot; antwortet Xelas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort des Canidars kommt sofort. &amp;quot;Bringen Sie mir Proximo und Lupi Arcto, bevor ich andere entsende!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xelas schluckt, mit 'andere entsenden' kann nur das schwarze Rudel gemeint sein. Es ist eine Eliteeinheit, Angehörige vorzugsweise der Canidar, jedoch auch der Faeli, die dem direkten Befehl Fenrir Akkunars unterstehen. Sie kommen meist dann zum Einsatz, wenn es darum geht Canidar oder Faeli aus gefährlichsten Situationen zu retten oder unliebsame Personen, beziehungsweise Personenkreise zu beseitigen. Zweifellos würde Ihnen spätestens in zwei Tagen auch die Suche nach den entführten Weibchen zufallen, wenn die Suchaktion des normalen Militärs erfolglos bleiben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xelas schluckt erneut, als ihm die ganze Konsequenz seines Gedankenganges aufgeht. Dem schwarzen Rudel fällt auch die Jagd nach Hochverrätern zu und soweit bekannt ist, verzeichnet diese Einheit bisher noch keine fehlgeschlagenen Operationen. Würde er keinen Erfolg haben und Proximo und Lupi nicht zurück bringen, so würde gewiss das schwarze Rudel diesen Auftrag für Ihn erledigen. Das 'eigene Interesse' bekommt plötzlich eine ganz neue Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich merke, Sie haben mich sehr genau verstanden Xelas&amp;quot; bemerkt der schwarze Canidar, dem Xelas Gedanken scheinbar nicht entgangen sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.05.09&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwierige Entscheidungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das Versprechen Nikiras hin, läuft der Menschenjunge noch einige Schritte weit und öffnet die kleine Türe. Ein Phaserschuss ist zu hören, dann winkt er das Mädchen herbei, welches daraufhin durch die Luke und über den betäubten steigt, um sich an der Konsole zu schaffen zu machen. Proximo schaut sich derweil ein wenig um, verwundert über die Enge dieses Raumes und dass hier die Kontrollen des Deflektors zusammenlaufen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag mal, warum befindet sich die Hauptkontrollkonsole mitten in einem kleinen, abgelegenen Raum obwohl das Schiff so riesig ist?&amp;quot;, versucht er, mit Denkfalten auf der Stirn, herauszufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist nicht die Hauptkontrolle, sondern einfach nur ein Terminal für einen der acht Deflektorknoten. Dennoch gibt es einen regelmäßigen Synchronisationslauf, bei welchem sich die einzelnen Knoten über die Zielausrichtung und Polarität abstimmen.&amp;quot;, erklärt die Faeli, während sie einige Schaltungen vornimmt, &amp;quot;Stimmen die Daten nicht exakt, entsteht ein Chaos und die Deflektoren ziehen auf einmal Asteroiden an statt sie abzustoßen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge nickt und kann sogar verstehen was das Weibchen damit sagen möchte, wie allerdings so was überhaupt möglich ist, bleibt für ihn schleierhaft. Nikira ist gerade fertig, als bereits mehrere starke Erschütterungen das Schiff durchschütteln. Währen die Deflektoren ausgefallen, hätte dies sicher ausgereicht um den Träger zum stehen zu bringen, durch die Umkehrung der Polarität allerdings verwandelt sich die mobile Basis zu einem gewaltigen Gesteins- und Trümmermagnet. Mit voller Impulsgeschwindigkeit rammt der Träger mehrere tausend Hindernisse, jeweils zwischen 1 und 50 Meter im Durchmesser, um dann, schon nach wenigen hundert Kilometern Bremsweg, wie eine zerbeulte Sardinenbüchse liegen zu bleiben. Wirklich freuen, dass er garantiert den Rekord beim Bremsen dieses Schiffstyps gebrochen hat, kann sich der Captain des Raumschiffes allerdings nicht, denn die Ankedris sieht ihre offensichtliche Chance gekommen und erledigt mit wenigen Schüssen alles, was noch in der Lage war sich zu wehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon wenige Zeiteinheiten später, werden die beiden Jugendlichen zusammengekauert in einem Schacht über den Deflektorkontrollen gefunden, dicht aneinander gekuschelt. Anschließend landet Proximo relativ schnell auf der Krankenstation der Ankedris während Nikira erst unfassbar lang die Dusche blockiert und sich etwas später, vor einem Fenster, zusammenkauert und das ramponierte Trägerschiff betrachtet. Wenig später tritt eine, Nikira noch unbekannte, Canidar mit schwarzem Fell und eine warme Milch in der Hand an sie heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier!&amp;quot;, sagt der geheimnisvolle Wolf in mildem Tonfall, &amp;quot;Ich weiß, du hast viel durchgemacht, aber ich muss dir dennoch einige Fragen stellen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapfer nickt das Katzenmädchen und schleckt, aus Höflichkeit, ein wenig Milch aus der angebotenen Schale, ohne dass sie wirklich Durst oder Hunger verspürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du mitbekommen was passiert ist? Scheinbar hatte der Deflektor eine Fehlfunktion nur wissen wir nicht weshalb!&amp;quot;, forscht die Canidar vorsichtig nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem gleichgültigen Schulterzucken erzählt Nikira von den Vorfällen: &amp;quot;Ich hab die Synchronisations- und Zieldaten verändert sowie die Polarität invertiert!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du alleine?&amp;quot;, reagiert der Wolf mit dem weißen Ohr, &amp;quot;Aber das Synchronisationsprogramm eines Deflektors lässt doch überhaupt keine Veränderung der Daten zu!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab einfach ein neues geschrieben.&amp;quot;, erwidert das Mädchen emotionslos und betrachtet abgelenkt das zerbeulte Raumschiff, &amp;quot;Was passiert eigentlich mit den Leuten da drüben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein neues?&amp;quot;, reagiert das Canidar-Weibchen fassungslos, bevor sie auf Nikiras Frage eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da gibt es leider keine Alternativen!&amp;quot;, versucht der schwarze Wolf zu erklären, &amp;quot;Es sind alte Feinde und ehemalige Verbündete von uns, ihr Tot ist unumgänglich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber sie sind wehrlos und ich habe auch Kinder herumrennen sehen während ich dort gefangen war!&amp;quot;, erwidert die Faeli fassungslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Jungen dieser Piratenbrut sind genau so schuldig wie ihre Eltern.&amp;quot;, reagiert der Wolf gefühllos, &amp;quot;Außerdem wissen sie von uns und dem Geheimnis der Canidar, sie dürfen nicht überleben und es ist meine Aufgabe das sicherzustellen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie planen den Mord unschuldiger, von Welpen die nichts für die Taten ihrer Eltern können! Bedeuten ihnen Leben eigentlich überhaupt nichts?&amp;quot;, regt sich das Katzenmädchen über ihr Gegenüber auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich bedeuten mir Leben etwas, vor allem die der Centauribewohner, deshalb müssen alle Feinde und Mitwisser sterben! &amp;quot;, rechtfertigt sich die Canidar kalt, &amp;quot;Ich dachte gerade du würdest das, nach allem was du da drüben erlebt hast, verstehen wie kein Andrer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit dem Mord an unschuldigen Kindern machen wir uns aber genau so schuldig, nichts kann das rechtfertigen!&amp;quot;, argumentiert Nikira wütend, während sie die aufkeimenden Erinnerungen zur Seite wischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Manchmal ist es nötig schwierige Entscheidungen zu treffen und umzusetzen!&amp;quot;, reagiert der schwarze Wolf mit angespanntem Tonfall, &amp;quot;Vielleicht bist du einfach noch zu jung um das zu verstehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne auf die Antwort des aufgebrachten Katzenmädchens zu warten, entfernt sich die geheimnisvolle Person und lässt Nikira mit ihren Gefühlen alleine.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/181-190</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/181-190</title>
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				<updated>2009-04-29T14:43:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: /* Größe und Limits */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Größe und Limits===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was für eine Geschwindigkeit!&amp;quot;, ruft der kleine Wolf erstaunt aus, &amp;quot;Die Ankedris hat uns entdeckt und ruft uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger erstaunt über Entdeckung und Auftauchen des gewaltigen Schlachtschiffes, drückt der Junge auf einige Schaltflächen um den Ruf anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Admiral Oregon Rex, Captain das Schlachtschiffes Ankedris!&amp;quot;, schallt der, scheinbar eingeübte, Satz durch den Raum, &amp;quot;Senken sie sofort ihre Schilde und deaktivieren sie die Waffensysteme!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Kadett Proximo, Captain des leichten Aufklärers Sora!&amp;quot;, reagiert der Venture-Pilot genervt, &amp;quot;Aktivieren sie ihre Sensoren, dann werden sie auch feststellen dass es wichtigere Probleme in diesem Sektor gibt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es vergehen einige Augenblicke, bis endlich die Antwort des Oberkommandierenden eintrifft: &amp;quot;Die Ankedris ist eines der stärksten und technisch ausgeklügelsten Schlachtschiffe der Centauri-Flotte, bemannt mit der absoluten Elite dieser Galaxie! Es gibt absolut nichts mit dem wir nicht fertig werden, also senken sie ihre Schilde und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Respekt, Admiral&amp;quot;, unterbricht Proximo die Ausführungen des Ranghöheren, &amp;quot;Ihre ach so tolle Elite mit der ausgeklügelten Technik war nicht in der Lage das Angreiferschiff zu finden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie können sie nur in solch einer respektlosen Art mit einem...&amp;quot;, hört man noch, bevor der Junge die Verbindung unterbricht und Kurs auf das Trägerschiff nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aufs Stichwort, starten auch schon die ersten Jäger aus dem großen Träger und nehmen gezielt Kurs auf die Ankedris sowie die kleinere Venture. Mit Genugtuung sieht Proximo wie nun auch das Centauri-Schlachtschiff eine Verteidigungsposition einnimmt und Schilde sowie Waffen aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde und Waffen auf Maximum, da kommen sie!&amp;quot;, hört Lupi noch, bevor ein Energieregen über die Venture hereinbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das kleine Scoutschiff keine besonders gute Wahl gegen größere Schiffe ist, schlägt sie sich gut im Nahkampf mit den noch kleineren Jägern. Zusätzlich kann sich Proximo, durch seine unnatürliche gute Reaktion, das Asteroidenfeld selbst zu Nutze machen und mit voller Impulsgeschwindigkeit durch das Steinmeer jagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ankedris allerdings, wird bei diesem Zusammentreffen schmerzhaft bewusst, warum auch die Defiant Probleme mit diesem Gegner hatte. Wenngleich die Jäger dem Negh'Var-Prototyp kaum Schaden zufügen könne, stellt es doch eine echte Herausforderung dar diese winzigen Punkte mit Waffen zu treffen, welche mindestens genau so groß sind wie die Jagdflieger selbst. Erschwerend erweist sich auch die vielen Asteroiden welche Sicht, Zielerfassung und Manövermöglichkeiten einschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo ist derweil voll in seinem Element und schießt mit geübter Präzision Angreifer um Angreifer ab und übertrifft dabei sogar die Abschusszahlen des gewaltigen Schlachtschiffes. Die Situation sieht so lange recht gut aus, bis Lupi plötzlich aufschreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Träger dreht ab und nimmt Kurs auf den nahen Nebel! Wenn wir nicht schnell etwas tun...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für lange Überlegungen bleibt keine Zeit, und so aktiviert der Pilot zügig einen Übertragungskanal: &amp;quot;Aufklärer Sora hier, Ankedris bitte melden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Admiral Oregon hier!&amp;quot;, tönt eine zufriedene Stimme aus der Konsole, &amp;quot;Gibst du endlich auf, Junge? Deaktiviere deine Waffensystem und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fangen sie das Trägerschiff ab, Admiral, wenn die Jäger es schaffen uns lange genug aufzuhalten bis das Schiff aus dem Asteroidenfeld raus ist, werden wir es garantiert im Cerulanischen Nebel verlieren!&amp;quot;, unterbricht Proximo den Befehlenden hastig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie entkommen uns schon nicht&amp;quot;, meint der Oberkommandierende mit einem selbstgefälligen Grinsen, &amp;quot;Außerdem nehme ich grundsätzlich keine Befehle von grünen Kadetten an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend trennt Proximo die Verbindung und rast mit der kleinen Venture weiter durch das Steinmeer, dich gefolgt von acht Raumjäger, als ein weiterer Treffer das Scoutschiff erschüttert und das zischende Geräusch austretender Gase ertönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde destabilisieren sich, runter auf 28 Prozent!&amp;quot;, meldet Lupi leicht panisch, während er versucht den geborstenen Plasmaleiter zu überbrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mehr Energie auf die Schilde!&amp;quot;, befiehlt der Menschenjunge, während er auf eine ganz bestimmte Taste einhämmert ohne dass etwas passiert, &amp;quot;Und wieso funktioniert die Hecktorpedorampe nicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zielerfassungs- und Steuersysteme sind komplett ausgefallen, auch die Rampe hat was abbekommen, Energie umgeleitet auf Schildemitter!&amp;quot;, berichtet der Wolf in angestrengt klingendem Tonfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch das noch!&amp;quot;, erwidert Proximo nur noch, bevor er auf die andere Seite der Konsole hinübergreift und mitten in einem schwierigen Wendemanöver einige gezielte Computeranweisungen erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen treibt Admiral Oregon auf der Ankedris weiter seine hoch gelobten Spezialisten an, muss jedoch resignierend feststellen dass ihre Abschusszahlen immer noch mit denen des unerfahrenen Kadetten, in seiner Nussschale, gleichauf liegen. Doch endlich scheint sich ein Lichtblick abzuzeichnen und wenn es auch nur zwei Jäger mehr sind, welche der Ankedris zum Opfer gefallen sind, wirkt der Captain des Schlachtschiffes nun deutlich zufriedener. Betont lässig gibt er seine Anweisungen und lässt sich die Venture auf den Schirm legen, welche mit wilden Manövern das Asteroidenfeld durchkreuzt, immer gejagt von einer Menge unerbittlicher Angreifer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/171-180</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/171-180</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/171-180"/>
				<updated>2009-04-20T14:15:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: /* Besser frontal als nie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entführung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Wochen und Monaten passiert nichts wirklich ungewöhnliches, alles scheint wieder gewohnte Bahnen zu gehen und Proximo lebt im gleichen, halbschlafähnlichen Zustand wie sonst auch. Das einzig wirklich schmerzhafte, scheint für ihn die Ablehnung Nikiras zu sein, welche jeden näheren Kontakt vermeidet. Auch wurmt ihn sehr dass das Mädchen immer öfter Einsätze annimmt, welche sie oft Wochen von ihrem Zuhause auf Centauri, und somit ihm, wegbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verläuft euch jener Tag scheinbar ereignislos und nach den schier endlosen Stunden der Berieselung mit Wissen, bestätigt der Junge wiedermal die bekannte Stelle an seinem Unterarm um wenig später im wohl bekannten Zuhause zu erscheinen. Sofort bekommt er sein übliches Essen und sieht gerade wie Xelas den Raum betritt, dessen Angesicht bleich und leer wirkt, während seine Augen Hilflosigkeit widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist was?&amp;quot;, fragt Proximo mit vollen Mund, &amp;quot;Wo ist Niki?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weg!&amp;quot;, erwidert der Faeli schwach und lässt sich in einen Sessel fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weg?&amp;quot;, ertönt es überrascht, &amp;quot;Wo ist sie, was ist passiert?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie war auf Hilfsmission in den Canivornebeln um einem Notruf nachzugehen, als ihr Schiff geentert wurde!&amp;quot;, führt Xelas mit kraftloser Mimik aus, &amp;quot;Anscheinend wurden nur die Weibchen entführt, sämtliche andere Crewmitglieder wurden auf der Stelle exekutiert!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was? Niki? Das kann nicht sein, ich muss ihr helfen!&amp;quot;, reagiert der Junge auf die unfassbaren Neuigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, bleib hier!&amp;quot;, befiehlt der Faeli und hindert Proximo daran den Raum zu verlassen, &amp;quot;Es ist bereits ein Suchteam unterwegs, die werden sie bestimmt finden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn nicht?&amp;quot;, reagiert der Junge unvernünftig und versucht sich aus der Umklammerung zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner ganzen Kraft hält der Hauptmann dagegen: &amp;quot;Versteh das, ich kann dich nicht gehen lassen! Ich will dich nicht auch noch verlieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ich kann und will Niki nicht verlieren!&amp;quot;, argumentiert der Menschenjunge, während er seine ganze Kraft darauf konzentriert frei zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst nicht dein Leben und deine Zukunft auf Spiel setzten, nur für den sinnlosen Versuch Nikira zu retten!&amp;quot;, meint Xelas verzweifelt und verstärkt seinen Griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch!&amp;quot;, beantwortet Proximo die Fragestellung , &amp;quot;Ein Leben und eine Zukunft ohne sie, ist für mich schlimmer wie der Tod!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig perplex, löst der Faeli seine Umklammerung ein wenig und schaut dem Jungen tief in die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du möchtest also ein Schiff stehlen, mal eben die Verteidigung von Centauri durchbrechen, Nikira finden und sie schließlich aus den Fängen der Angreifer zu befreien, welche in der Lage waren eine voll besetztes Schiff der Defiant-Klasse zu besiegen!&amp;quot;, versucht Xelas das Vorhaben zu analysieren, &amp;quot;Bist du jetzt komplett von Sinnen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich finde einen Weg, lass mich endlich los!&amp;quot;, reagiert der Menschenjunge erneut ungestüm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit kompromissloser Überzeugung, konzentriert er sich auf seine Krallen und lässt diese durch die Hand brechen. Überrascht springt der Hauptmann zurück und sieht mit geweiteten Pupillen wie ernst es Proximo offensichtlich ist, so dass dieser sogar ihn ohne zu zögern angreifen würde, um seinen Willen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell wendet sich Xelas an die Centauri-KI: &amp;quot;Computer? Alle Beamautorisationen meines Sohnes Proximo sofort einfrieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestätigung des Befehls lässt nicht lange auf sich warten, worauf der Faeli mit Genugtuung die Ratlosigkeit in den Augen das Jungen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine ganze Staffel schwer bewaffneter Suchschiffe mit hunderten Spezialisten ist in diesem Moment auf der Suche nach ihr, du würdest nur im Weg steht!&amp;quot;, versucht es der Hauptmann erneut beschwichtigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin nicht dein Sohn, Tchark war mein Vater!&amp;quot;, bemerkt Proximo kalt und geht in eine offene Angriffshaltung, &amp;quot;Gib mir dein Steuergerät oder ich hol es mir mit Gewalt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin genau so wenig dein Vater wie Tchark V`Chassal, aber ich liebe dich nicht weniger wie einen eigenen Sohn!&amp;quot;, verteidigt sich der Hauptmann gegen die Anschuldigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bedeutet genau so wenig?&amp;quot;, reagiert der Junge aufgebracht und tritt einen Schritt näher an seinen Ziehvater heran, welcher daraufhin überrascht zurückweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, beginnt der Faeli bestürzt als er bemerkt dass er sich verplappert hat, &amp;quot;...also es ist nichts wichtiges...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht wichtig? Du beleidigst mich, verleugnest meinen Vater, stellst meine Abstammung in Frage und sagst es wäre nicht wichtig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut nähert sich der Junge und bringt sein Gegenüber dazu zurückzuweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut!&amp;quot;, beschwichtigt der Bedrängte ängstlich, &amp;quot;Ich beweise es!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den wachsamen Augen Proximos läuft der Hauptmann zielsicher in Richtung seines Raumes. Dort angekommen beginnt er einen Schrank zu durchsuchen und wird schließlich fündig. Vorsichtig nimmt Xelas eine kleine Schachtel aus dem Kasten und stellt sie auf den kleinen Glastisch daneben, bevor er sie öffnet und einen kristallähnlichen Gegenstand zu Tage fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wahrheit und Verrat===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gegenstand in Xelas Pfote stellt als Datenträger heraus, als er diesen in ein kleines Lesegerät einführt und die Wiedergabe startet. Interessiert lauscht der Junge den Ausführungen Tcharks, in welchen erwähnt wird dass der Commander Proximo zusammen mit seiner Frau Sora über die Proximo Colonies herrschten. Auch hört er über die Entscheidungen des Commander seinen Sohn einem engen Freund anzuvertrauen, statt ihn selbst aufzuziehen, um ihm somit die Chance zu geben auf eigenen Beinen zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders interessiert verfolgt er aber die Geschichte um Verrat, Machtmissbrauch und der Aggressivität eines Commander's namens Entar. Als er jedoch die Geschichte über jene brutalen Experimente an all den Kindern hört, welche verdächtigt wurden die Nachkommen des ersten Proximos zu sein, läuft ein kalter Schauer über seinen Rücken. Aus der Aufnahme geht auch hervor dass der Nachwuchs diese überlebte, sowie einige Informationen über das Labor, das Grab des alten Commanders und Details über Verbündete die ins Exil gehen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo, du warst für mich zeitlebens wie ein Sohn!&amp;quot;, vernimmt der Junge überrascht aus dem Munde Tcharks, &amp;quot;Deine Aufgabe ist es, den Proximo Colonies die Stabilität zurückzubringen, die sie am Tage des Todes deines Vaters verloren haben. Du bist der Sohn Commander Proximos und Soras! Dir ist es vorbestimmt in ihre Fußstapfen deiner Vorfahren zu treten und dein Volk in eine neue Ära zu führen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffen sinkt der Menschenjunge in sich zusammen, während eine Welt in sich zusammenzubrechen scheint. Seinen bleichen Gesichtszügen ist in etwa zu entnehmen, wie er sich fühlt und was ihm der Caitianer wirklich bedeutet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe dich nicht angelogen, also glaub mir auch wenn ich dir sage dass du Nikira nicht helfen kannst, selbst wenn du dein eigenes Leben riskierst&amp;quot;, versucht Xelas einige schwache Argumente vorzuschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenngleich Proximo oft genug Opfer seiner Naivität wird, war es ein Fehler den Jungen zu unterschätzen, denn Wahrnehmung ist wirklich nicht einer seiner Schwächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum hast du mich hierher gelockt?&amp;quot;, äußert er offen seine Vermutung und erklärt diese analytisch, &amp;quot;Du würdest mir in dieser Situation nichts derartiges Zeigen nur um deine Glaubwürdigkeit wiederherzustellen! Willst du Zeit schinden, oder hast du noch etwas anderes in dieser Box, welche du alle paar Sekunden anschaust?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versteh doch, selbst wenn du an mir vorbeikommen würdest, dein Anzug sendet ein Signal, welches sogar über mehrere Sektoren anpeilbar ist.&amp;quot;, scheint der Hauptmann dem Jungen wieder Vernunft einreden zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um den Anzug abzuschalten und zu entfernen brauchst du sicher fast eine ganze Zeiteinheit&amp;quot;, warnt Xelas nochmals und nähert sich vorsichtig dem Jungen, &amp;quot;Da du unter Überwachung steht, wird innerhalb dieser Zeit ein Ärzteteam hier auftauchen, welches den Grund des Defekts überprüfen möchte! Was willst du also tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Faeli schon annimmt gewonnen zu haben, blickt Proximo auf und fixiert den Hauptmann mit eisernem Blick und Mine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ich schon lang hätte tun sollen&amp;quot;, erwidert er nur und erneut die Krallen seiner rechten Hand aus, wie üblich begleitet von einem heftigen Bluterguss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rücksichtslos zu sich selbst schlitzt der Junge den Anzug der Länge nach auf, was durch die sich verhärtende, schützende Faser deutlich erschwert wird. So setzt er seine ganze Kraft ein, nicht ohne dabei seinem eigenen Körper tiefe Schnittwunden zuzufügen. Wie gelähmt beobachtet Xelas wie Proximo schließlich sein Werk vollendet hat, dann aber, von starken Schmerzen gepeinigt, mit dem rechten Fuß einknickt und die Krallen auf der selben Seite in den Zimmerboden bohrt, um nicht umzufallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo!&amp;quot;, schreckt der Faeli endlich aus seinem komatösen Zustand auf und rennt in Richtung des Jungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre fast in die Klauen Proximos linker Hand gerannt, welche dieser nun bedrohlich nahe an Xelas Hals hält und damit zuvor, dessen Bewegung, jäh gestoppt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fass mich nicht an&amp;quot;, warnt der Junge mit schmerzverzerrter, gepresster Stimme und hebt dann langsam seinen Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen weicht der Hauptmann zurück, als er das leuchtende Grün in Proximos Augen wahrnimmt, und fällt rücklings über jenen, kleinen Beistelltisch, auf welchem er zuvor die Utensilien Proximos Vergangenheit abgestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währen sich Xelas wieder aufrappelt und langsam von seinem Schrecken erholt, ereignen sich weitere, für ihn unbegreifliche Sachen. Dort wo sich eben noch blutende Schnittwunden befunden hatten, beginnen diese sich zu verkrusten und stoppen so innerhalb von Sekunden den weiteren Verlust der wertvollen Körperflüssigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres Wort bewegt sich der Junge auf seinen Adoptivvater zu, welcher wie versteinert dasteht und beobachten muss wie ihm sein Unterarmcomputer abgenommen wird. Daraufhin begibt sich Proximo in die Mitte des Raumes und tippt einige Sachen in das Gerät ein, was Xelas endlich wieder aus seiner verkrampften Haltung löst. Blitzschnell greift er in die kleine Kiste und zieht den Phaser heraus, welchen Tchark dem Jungen vor seinem Abflug von Sanda anvertraut hat. Überrascht schaut der nun bedrohte auf, nicht ohne sich an jede Situation und jenen Tag zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war es also!&amp;quot;, reagiert Proximo scheinbar gelassen, &amp;quot;Du würdest wirklich auf mich schießen? Mich mit der Waffe aufhalten, welche Tchark mir zu meinem Schutz anvertraut hatte?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid&amp;quot;, rechtfertigt sich der Hauptmann nur noch, bevor er den Schuss abfeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blick in den Spiegel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Xelas die Feuertaste betätigt, scheinen für den Jungen Minuten zu vergehen. Deutlich sieht er, wie das Glühen an der Öffnung des Phasers immer heller wird, doch auch wenn sein Geist kein Problem damit hat dies wahrzunehmen, ist sein Körper viel zu langsam um dem Partikelstrahl aus der Distanz auszuweichen. Mit aller Kraft spannt er seine Muskeln an und zwingt seinen Brustkorb aus der Schusslinie, so dass der Strahl schließlich nur seinen linken Oberarm trifft und nutzt die restliche Energie um einen Satz nach vorne zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch gebremst durch den Treffer, hört man beim Zusammenstoß förmlich die Knochen der beiden Kontrahenten knirschen. Proximo schlägt dadurch seinem Gegner die Phaserwaffe aus der Pfote, ist aber nicht in der Verfassung den Faeli weiter festzuhalten als sich dieser aus seinem Griff befreit. Benommen muss der Junge zusehen wie sich sein Ziehvater aufrichtet und die Energiewaffe vom Boden aufnimmt. Bevor Xelas die Waffe allerdings erneut auf seinen Adoptivsohn richten kann, fasst dieser dessen linkes Bein und zieht es heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faeli verliert jäh das Gleichgewicht und findet sich auf dem Boden der Tatsachen wieder, nur wenige Zentimeter von der rettenden Waffe entfernt. Bevor er jedoch einen Satz nach vorne nehmen kann, sieht auch Proximo die drohende Gefahr und rammt die Krallen seiner rechten Hand durch das Bein Xelas, auf der gleichen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du weißt nicht mehr was tu tust!&amp;quot;, schreit der Hauptmann schmerzgepeinigt auf, während er weiter versucht die Handfeuerwaffe in seinen Besitz zu bringen, &amp;quot;Lass mich dir helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Helfen? Du bist nicht gerade hilfsreich heute!&amp;quot;, stellt der Menschenjunge kühl fest und zieht sich näher an Xelas heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentimeterweise nähert sich die Tatze des Faeli dem Phaser, was Proximo durch die Lähmung seines linken Armes nicht verhindern kann. Mit gewaltiger Kraftanstrengung streckt sich Xelas immer weiter und berührt schließlich mit einer Pfote den Griff, worauf ihm endlich in den Sinn kommt dass auch er Krallen besitzt. Die dolchartigen Klauen überbrücken spielend die kurze Distanz zwischen ihm und der Energiewaffe, woraufhin er diese endlich ergreifen kann. Unübersehbar nähert sich dem Jungen die drohende Gefahr und mit der geballten Ladung aus Adrenalin, seiner Fähigkeit menschliche Limits zu überschreiten sowie rasender Wut schafft er es endlich seine linke Hand zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Hauptmann seinerseits die Phaserwaffe verwendet um Proximo zu bedrohen, drücken dessen Krallen gefährlich gegen den entblößten Hals des Faeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gib auf!&amp;quot;, fordert der offensichtlich erschöpfte Besitzer der Energiewaffe, &amp;quot;Bevor du bemerkst dass ich geschossen habe, bist du schon lange ohnmächtig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin dem Strahl vorher fast ausgewichen, und du denkst ich würde ihn nicht zumindest kommen sehen? Bevor auch nur Glimmen für dich wahrnehmbar ist, hab ich bereits Halsschlagader, Luftröhre und Halswirbelsäule durchtrennt!&amp;quot;, droht Proximo in kompromissloser Manier, verstärkt den Druck und beweist dass er doch einige Grundkenntnisse in Sachen Biologie besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wärst wirklich in der Lage mich zu töten?&amp;quot;, versucht der Hauptmann den Jungen erneut zur Aufgabe zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Könntest du es denn?&amp;quot;, kontert dieser allerdings gezielt und deutet mit einer Kopfbewegung auf den Phaser, &amp;quot;Du hast mich schon einmal damit getroffen und nun bin ich stark geschwächt, ein weiterer Schuss, aus dieser Distanz...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo lässt den Satz unvollendet, doch der Faeli registriert dass er bei dieser Phaserstärke und Distanz unweigerlich das Leben seines Adoptivsohnes gefährdet und der Versuch die Stufe zu verstellen, voraussetzten würde den Abzug loszulassen. Kraftlos lässt er die Waffe zu Boden sinken, woraufhin sie ihm auch schon abgenommen wird. Danach bewegt sich der Junge zielsicher zur kleinen Box, nimmt wie selbstverständlich den letzten Gegenstand heraus und befestigt das Tritaniummesser an seinem rechten Unterschenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wusstest...&amp;quot;, beginnt Xelas, ohne in der Lage zu sein den Satz zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir auch leid&amp;quot;, reagiert der Junge mit monotoner Stimme, bevor er dem Hauptmann tief in die Augen schaut und mit einem gezielten Phaserschuss außer Gefecht setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf das Chronometer des Minicomputers verrät Proximo, dass keine Zeit mehr bleibt. Nach einem einzigen Klick auf Monitor, wird er von einem Transporterstrahl erfasst und verschwindet nur wenige Augenblicke vor dem Eintreffen des Ärzteteams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verrückt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo rematerialisiert, findet er sich in einem hell erleuchteten Raum wieder und schaut sich dort verstohlen um. Als er niemand siehst, zertrümmert er zuerst Xelas Minicomputer, nähert sich dann vorsichtig einer kleinen Wandkonsole und tippt darauf eine kurze Suchanfrage ein. Im selben Moment wo das Ergebnis erscheint, stutzt der Menschenjunge überrascht. Sollten die angezeigten Informationen korrekt sein, so müsste die gesuchte Person genau hinter ihm stehen, also dreht er sich etwas misstrauisch um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kommst du denn hier her?&amp;quot;, erklingt die Stimme Proximos und Lupi Arctos absolut synchron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gewohnter Vorsicht beschnuppert und mustert der Canidar sein Gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na sag mal!&amp;quot;, fährt der weiße Wolf den Menschenjungen laut an, &amp;quot;Du erscheinst hier ohne Ankündigung, offensichtlich verletzt, bis an die Zähne bewaffnet und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nikira wurde entführt!&amp;quot;, wirft der vermeintliche Eindringlich nur ein und stoppt damit die Anklage seines Freundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du was gesagt Lupi?&amp;quot;, ertönt aus einem Nebenraum eine Stimme, welche für beide eindeutig Lyra Lycaon zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein Mama!&amp;quot;, lügt der Canidar als er die heftigen Handzeichen Proximos wahrnimmt, &amp;quot;Ich hab mit dem Computer geredet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmals betrachtet der, eher zierlich gebaute, Wolf den Jungen von oben bis unten: &amp;quot;Sag mal, du hast doch sonst immer Kleidung an gehabt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximos, welcher etwas wie Scham nicht zu kennen scheint, bemerkt erst jetzt dass er jetzt wo er den Anzug ausgezogen hat, splitternackt vor dem verwunderten Canidar steht. Schnell läuft er zum Replikator und repliziert einige Kleidungsstücke, welche der dann auch schnell anzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;War ja nur eine Frage.&amp;quot;, meint der Canidar, welcher sich Schuldig fühlt dass sich sein Gegenüber nun mit Stoff bedeckt, &amp;quot;Ich versteh so-wie-so nicht warum Faeli und Menschen diese Kleidung anziehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast auch überall Fell!&amp;quot;, erwidert der Junge und kontrolliert nochmals seine neue Kleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja!&amp;quot;, bestätigt Lupi die These, &amp;quot;Aber wenn Menschen schon Fell am Schwanz und Kopf haben, wieso haben sie es nicht auch sonst überall?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Menschen haben doch garkeinen Schwanz!&amp;quot;, argumentiert Proximo dagegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So?&amp;quot;, entgegnet der Canidar irritiert, bevor er auf den Schwanz des Jungen tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aua!&amp;quot;, schreit dieser überrascht auf, &amp;quot;Wieso hast du das gemacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend blickt Lupi auf: &amp;quot;Ich wollte nur schauen ob auch ein nicht vorhandenes Körperteil weh tut!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben jetzt keine Zeit dafür, Nikira wurde entführt!&amp;quot;, versucht Proximo wieder Ernst in die Situation zu bringen, &amp;quot;Ich muss sie versuchen zu retten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war also kein Witz vorher?&amp;quot;, reagiert der Wolf geschockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, wirklich nicht&amp;quot;, bestätigt der Junge mit angespannten Gesichtszügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist verrückt!&amp;quot;, kontert der Angesprochene scharf und wendet sich entschieden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das hab ich heute schon mal von Xelas gehört!&amp;quot;, beantwortet Proximo die Anschuldigung kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat er auch recht!&amp;quot;, bestätigt der Canidar seine Worte, &amp;quot;Wieso hat er dich überhaupt in dem Aufzug aus dem Haus lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hat er nicht!&amp;quot;, erwidert Proximo kurz angebunden, &amp;quot;Ich würde ja alleine gehen, allerdings wüsste ich nicht wo ich mit Suchen anfangen soll! Du musst mir einfach helfen, ich weiß nicht wen ich sonst noch fragen kann!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du könnest noch viele Fragen, aber leider werden dir alle sagen dass du verrückt bist!&amp;quot;, antwortet Lupi mit abgewendetem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also!&amp;quot;, versucht es der Menschenjunge auf andere Weise, &amp;quot;Sobald die tollen Canidar also Gefahr wittern, ziehen sie den Schwanz ein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey, das ist unfair! Du weißt genau dass das nicht stimmt!&amp;quot;, wehr sich Lupi vehement gegen die Anschuldigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach nein?&amp;quot;, spielt Proximo den Unschuldigen, &amp;quot;Und warum hilft mir mein bester Freund, der rein zufällig ein Canidar ist, nicht, sobald es mal ein wenig schwieriger wird?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein wenig schwieriger? Die Verteidigung von Centauri zu knacken ist fast unmöglich!&amp;quot;, versucht der Wolfsjunge die Unmöglichkeit des Vorhabens aufzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fast!&amp;quot;, springt sein Gegenüber auf die Wortstellung an, &amp;quot;Centauri ist sehr gut verteidigt, allerdings eher gegen größere Feindaufgebote sowie große und starke Schiffe. Von außen ist die Sache aussichtslos, aber von Inneren...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausfordernd blickt Proximo den Canidar an: &amp;quot;Ich bring uns hier raus und du findest dafür eine Spur zu Niki!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist verrückt!&amp;quot;, verkündet Lupi erneut seine Meinung über das Unterfangen, &amp;quot;Aber ich komme mit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste dass man sich auf dich verlassen kann!&amp;quot;, reagiert Proximo äußerst erfreut und möchte den Canidar umarmen, welcher dies aber abblockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich komme nicht wegen unsere Freundschaft mit oder weil ich glaube dass es funktioniert, sondern weil ich sehen möchte wie du schon beschaffen des Schiffes scheiterst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.04.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besser frontal als nie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später, in der Nähe eines kleinen und Proximo wohl bekannten Flugfeldes, schleichen die beiden Jungen durch die künstlich angelegte Vegetation und besonders der weiße Wolf mit den braunen Flecken am Kopf, scheint sehr nervös zu sein. Der Menschenjunge scheint jedoch zumindest nach außen hin völlig ruhig, nur Konzentriert auf sein Ziel und Aufgabe. Vorsichtig inspiziert er das Gelände von außen und wendet sich dann etwas verärgert an Lupi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheinbar wurden sie gewarnt, Xelas muss früher wach geworden sein wie ich dachte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Früher wach geworden?&amp;quot;, hakt der Canidar nach, &amp;quot;Hat er geschlafen oder hast du ihn betäubt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo geht nicht auf die Frage ein, viel zu sehr ist er mit Planung und Abschätzung seines Vorhabens beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke wir probieren es einfach durch den Haupteingang&amp;quot;, beschließt der Junge schließlich, geht einige Schritte in die besagte Richtung und schaut sich dann etwas verwundert zu Lupi um, welcher gerade Beamkoordinaten einzugeben scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich muss noch einige Dinge im Labor erledigen, mach in der Zwischenzeit das was du nicht lassen kannst!&amp;quot;, meint der Canidar etwas ärgerlich und dematerialisiert daraufhin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert starrt Proximo noch einige Sekunden auf den Punkt, an welchem sich sein Freund einfach aufgelöst hat. Es gibt allerdings wichtigeres zu tun, weshalb der Junge versucht seine Konzentration zurückzuerlangen und seinen Plan fortsetzt. Die äußeren Wachen scheinen zwei Canidar zu sein, was aufgrund ihrer außergewöhnlichen Wahrnehmung nicht unbedingt von Vorteil ist. Ein Schleichangriff ist somit hinfällig, also läuft Proximo einfach auf die Beiden zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, fordert einer der Beiden und kommt näher heran bis er direkt vor dem Menschenjungen steht, &amp;quot;Du bist doch nicht etwa...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Total unvorbereitet trifft den Wolf ein Schlag von der Seite, woraufhin er leicht benommen zur Seite torkelt, zusehen muss wie der Angreifer einen Phaser zieht und ohne zu zögern den anderen Canidar damit trifft. Bevor sich der erste allerdings wieder aufrappeln kann, wird er schon Ziel der Waffe und findest sich ebenfalls im Land der Träume wieder. Mit heftigem Herzklopfen sowie leichter Übelkeit steckt Proximo die Phaserwaffe weg und realisiert dass es auf dem Holodeck viel einfacher ist auf eine Person zu schießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schnappt sich noch die Handfeuerwaffe eines Betäuben und nimmt aus der des Anderen beide Energiezellen, auf welche der Junge anschließend mit aller Kraft drauftritt. Vor einigen Jahren hatte er einmal gesehen wie eine Phaser anfing einen grünlichen Rauch aufzustoßen und von dessen Besitzer sofort in einem Dematerialisierer entsorgt wurde. Genau jener Effekt wird auch nun unmittelbar sichtbar als die Speicherflüssigkeit mit der Außenverkleidung der Zelle in Kontakt kommt. Schnell läuft Proximo in Richtung eines kleinen Raumschiffes, dass offen auf dem Gelände herumsteht und gerade scheinbar von zwei Wartungstechnikern begutachtet wird, welche die Rauchentwicklung offensichtlich noch nicht bemerkt haben. Er schleicht näher heran und versteckt sich hinter einem der viele Kisten, welche scheinbar Ersatzteile für diesen Raumschifftyp beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...sollte man dringend austauschen! Wenn die dies Kids einfach im Holodeck ausbilden würden, könnten wir uns so manchen Andruckabsorber sparen!&amp;quot;, hört der Junge einen der Techniker sagen, welcher daraufhin anfängt misstrauisch zu schnuppern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Riechst du das auch?&amp;quot;, reagiert der Arbeiter alarmiert, &amp;quot;Das riecht wie... schau, da drüben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In heller Aufregung rennen Proximos letzte beiden Probleme der riesigen, grünen Rauchsäule entgegen während er unbehelligt das Fluggerät betritt und den Ausgang gut hinter sich verschließt. Etwas erleichtert atmet der Junge aus, zum Ausruhen ist allerdings keine Zeit, werden die beiden Arbeiter doch zwei bewusstlose vorfinden und selbstverständlich Alarm auslösen. Schnell schwingt er sich auf den Pilotensitz und nimmt, über den Bordcomputer, Kontakt mit seinem besten Freund auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lupi, bist du da? Schnell, ich übermittele Koordinaten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht übermitteln!&amp;quot;, ist deutlich vor einem Klatschgeräusch zu vernehmen, woraufhin die Stimme Lyras erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie kannst du nur deinen eigenen Vater angreifen und meinen Sohn in Gefahr bringen? Komm sofort her, hier sind einige Leute die dringend mit dir reden wollen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Proximo oft mit der Technik Centauris in Konflikt kommt, gibt es Momente in welche er einfach froh um dessen berechenbare Zuverlässigkeit ist. Auch wenn Lupi scheinbar gerade in den Händen von einigen, für ihn äußerst unangenehmen, Personen ist, kann der Menschenjunge annehmen dass niemand daran gedacht hat ihm seinen kleinen Computer abzunehmen. Also übernimmt Proximo die angezeigte Position in die Zielerfassung und beamt den kleinen Canidar aus seiner misslichen Lage. Um zu verhindern dass sein Gegner auf die selbe Idee kommt, nimmt er Lupi schnell seinen Oberarmcomputer ab, wirft ihn auf den Boden und sieht wie dieser schon während dem Fall dematerialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe du warst nicht so erfolgreich beim Besuch des Labors?&amp;quot;, stichelt der Menschenjunge grinsend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daran bist alleine du schuld!&amp;quot;, fährt ihn der wütende Canidar an, &amp;quot;Die haben nach mir gesucht weil ich mit dir befreundet bin und Mama hat mich geschlagen weil ich dir gesagt habe dass du die Koordinaten nicht übermitteln sollst. Außerdem hab ich jetzt ein Ausgangsverbot und keine Beamprivilegien mehr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die letzten Beiden Sachen spielen wohl keine Rolle mehr&amp;quot;, erfasst der Junge die Situation und macht Anstalten die Schilde aktivieren zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, hält ihn der Canidar auf, &amp;quot;Ich hab einige Markierungen auf Sachen angebracht die wir dringend brauchen und unbedingt alle hergebeamt werden müssen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv überrascht nimmt Proximo die Hand von der Aktivierungsschaltfläche und drückt stattdessen einige andere, woraufhin ein Terminal etwas weiter hinten im Schiff aufleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tu dir keinen Zwang an, vergiss aber nicht dass wir ohne Schilde ziemlich schutzlos sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es wird doch wohl niemand auf uns schießen?&amp;quot;, reagiert Lupi ängstlich, ohne selbst dran zu glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach einfach schnell, da sind sie schon!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheinbar hat die Wachmannschaft nicht viel Zeit verloren nachdem der Alarm ausgelöst worden ist, denn ein vollzähliges Einsatzteam materialisiert sich mitten auf dem Flugfeld. Um dem Problem vorerst aus dem Weg zu gehen, aktiviert Proximo den Antrieb und hebt innerhalb weniger Augenblicke ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/161-170</title>
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				<updated>2009-03-31T17:46:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Yu: /* Unerwartetes Erwachen */&lt;/p&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.03.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unbekannte Reflexe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Proximo nicht genau weiß was und warum er es tut, macht es ihm ziemlichen Spaß seine beste Freundin in diese Situation zu bringen, vor allem weil sie es davor in gleicher Weise getan hat. Der Menschenjunge realisiert allerdings nicht dass er bereits einen Schritt weiter gegangen ist und damit nun selbst das Geschehen anleitet. Nikira währenddessen weiß nicht wie und ob sie reagieren soll, denn das Mädchen ist innerlich weder bereit für diese Situation, noch selbige einfach aufzugeben. Und so schließt sie, trotz des innerlichen hin und her, erneut die Augen und lässt Proximo seine Forschungsreise fortsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er denkt kurz nach und beginnt dann über ihr flauschiges Fell zu streichen, ohne dabei irgend eine erreichbare Stelle auszulassen. Vorsichtig fährt der Junge mit seinen Fingern über die Höhen wie Tiefen auf Nikiras Brust und erreicht schließlich die Ohren des Katzenmädchens. Er spürt wie sie bei dessen Berührung zusammenzuckt, woraus Proximo schließt dass auch diese Region äußerst empfindsam zu sein scheint. Um dies genau zu prüfen, pustet er sanft in eines der Katzenohren, woraufhin sich diese reflexartig schüttelt und auch der restliche Körper leicht erzittert. Der Junge findet dies äußerst lustig und bläst erneut erst in das eine, dann in das andere Ohrmuschel, wieder gefolgt von der gleichen Reflexreaktion und einem Kichern Nikiras. Nochmals wiederholt Proximo die Aktion mit etwas mehr Luft, begleitet von einem verhaltenen glucksen des Kätzchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kitzelt&amp;quot;, beschreibt sie ihre Eindrücke mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;hör auf damit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzteres meint die Faeli nicht wirklich ernst, wenngleich das kribbelnde, kitzelnde Gefühl nicht nur angenehm erscheint. Auch wenn Proximo dies offensichtlich erahnt, bewegt er seine Finger weiter über ihren Körper, gibt es doch noch so viel mehr zu entdecken. Wenn sich der Jugendliche nämlich nicht geirrt hat, ist ihm eine lustige Tatsache aufgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz behutsam legt der Junge sein Kopf auf den Brustkorb des Mädchens und lauscht dem Pochen ihres Herzens, welches sich gerade allmählich zu verlangsamen scheint. Die Haare dort ist angenehm flaumig und weich. Ganz sachte bewegt er seinen Kopf hin und her was beide Jugendliche auf ähnliche Weise genießen und der Situation wieder eine gewisse Ruhe verleiht. Immer weiter entspannen sich die Muskeln des Katzenmädchens, was sich auch langsam auf die Herzfrequenz auswirkt, als plötzlich ein ganz entspanntes Schnurren den Raum erfüllt. Fast hätte Nikira schon vergessen was sie beide da gerade tun, als Proximo unvermittelt, ohne seine jetzige Position zu verändern, behutsam mit den Fingern seiner rechten Hand durch ihr Fell fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Puls des Mädchens erhöht sich sprunghaft, als er über die freien Stellen auf den schon bekannten Erhebungen streicht. Der Junge hatte es sich also nicht eingebildet, seine Berührungen waren offensichtlich maßgeblich beeinflussend für den Pulsschlag der jungen Faeli. Erneut versucht Proximo den Trick mit ihren Katzenohren bevor er wieder dem Herzschlag und Atmung lauscht. Die Veränderung ist spürbar aber nicht so stark wie zuvor, also muss er sich etwas neues einfallen lassen um eine Reaktion hervorzurufen. Nach kurzem Überlegen erinnert der Junge daran was seine ehemalige Spielkameradin als letztes getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nun folgt ist völlig unerwartet für Nikira denn der Menschenjunge hat, ohne es zu wissen, die unsichtbare Grenze zwischen Spiel und Ernst überschritten als er mit seiner Zunge ausgerechnet jene fellfreien Stellen berührt, an welchen dies schon die Stimulation zuvor kritisch war. Dementsprechend heftig fällt auch die Reaktion aus, welche Proximo mit Genugtuung wahrnimmt. Im Weibchen allerdings entbrennt erneut ein hitziges Gefecht zwischen Trieben und Gewissen, welches Puls und Atmungsfrequenz wiederum ansteigen lassen. Währenddessen ist der Junge mit seinen Fingern allerdings längst unterwegs tiefere Regionen zu erkunden und passiert schließlich sogar den Bauchnabel. Hier ist die Angstgrenze Nikiras endgültig überschritten. Sie stoppt die Reise reflexartig indem sie ihre Pfote auf die Hand des Jungen legt und dort festhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte&amp;quot;, flüster die Faeli kurzatmig und streicht mit ihrer anderen Pfote die feuchten Strähnen aus ihrem Gesicht, &amp;quot;Nicht da hin!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Junge schaut erst die Pfote an die auf seiner Hand liegt und anschließend ins Gesicht des Mädchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht reagiert Proximo mit ehrlicher Unschuld: &amp;quot;Wieso? Was ist da?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.03.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira errötet, was hauptsächlich an der Nase erkennbar ist, und bemerkt dass Biologie wohl nicht die Stärke des Jungen ist, auch wenn es um die wichtigsten Unterschiede überhaupt geht. Andererseits ist es wenig verwunderlich, sind die Lehrmethoden in diesen Fächern auf Centauri prüde, oberflächlich und nicht wirklich das Interessensgebiet des Menschen. Selbstverständlich hat Nikira sich, als Ärztin, einige Fassetten dieses wenig behandelten Wissens aneignen können, doch wie will sie dies ihrem besten Freund nun am besten erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also&amp;quot;, beginnt sie mit zaghafter Stimme, &amp;quot;Du weißt doch wie man Männchen und Weibchen unterscheidet! Oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, du bist ein Weibchen!&amp;quot;, bemerkt der Junge scharfsinnig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert atmet sie aus und setzt dann vorsichtig fort: &amp;quot;Gut, und du bist ein Männchen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo überlegt kurz, antwortet dann aber: &amp;quot;Ja, ich glaub das stimmt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und woran erkennt man das?&amp;quot;, versucht die Faeli vorsichtig nachzuhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist einfach!&amp;quot;, freut sich Proximo die Frage beantworten zu können, &amp;quot;Mädchen sind viel zierlicher und meistens auch kleiner wie Jungs, haben manchmal so Hügel auf der Brust, weinen schneller und machen sich viel öfter Farbe ins Gesicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Junge ist stolz auf seine ausführliche Erklärung, der Faeli fehlt aber eindeutig ein wichtiger Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und?&amp;quot; stochert sie vorsichtig nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja natürlich!&amp;quot;, erinnert sich Proximo endlich an das Wesentliche und wird etwas rot an den Wangen bevor er dem Weibchen leise zuflüstert, &amp;quot;Sie gehen auf ein anderes Klo wenn sie mal müssen, sogar mehrere gleichzeitig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, der Menschenjunge ist nun vollends zufrieden mit seiner Diagnose, was allerdings nicht auch für das Mädchen zu gelten scheint. Nachdenklich hält die Faeli eine Pfote an ihre Stirn und beginnt nachzudenken, wie sie das Folgende nun am besten formulieren soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also da ist noch was&amp;quot;, fängt Nikira vorsichtig an, &amp;quot;da weiter unten wo du hin wolltest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So? Was denn?&amp;quot;, ermittelt der Junge erfreut und schaut auf seine rechte Hand, welche das Mädchen immer noch festhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also Jungs haben da was das Mädchen dort nicht haben!&amp;quot;, erklärt sie etwas beschämt bevor sie impulsiv fortfährt, &amp;quot;Ach du weißt schon!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist jedoch genau das Problem worum es hier geht, auch wenn es der Faeli nicht zu passend scheint. Proximo betrachtet kurz seine eigene Anatomie, welche er in den letzten Jahren erstaunlich selten begutachten konnte, bevor er den naheliegenden Schluss zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, du willst es mir ja nicht zeigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat der Junge offensichtlich recht, doch sollte sie ihm wirklich demonstrieren welche Unterschiede zwischen ihnen beiden bestehen? Nikira entscheidet sich für das Wagnis, da ihr mittlerweile die Erklärungen ausgegangen sind. Vorsichtig schiebt sie die Hand des Menschenjungen und die Decke zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Oh!&amp;quot;, ruft der Junge überrascht aus und bewegt einen Zeigefinger gefährlich nahe an die intime Stelle, &amp;quot;Da fehlt ja wirklich was!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da fehlt nichts!&amp;quot;, faucht die Faeli unfreundlich, &amp;quot;Finger weg!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brav befolgt Proximo die Anweisungen des Mädchens, zieht die Hand zurück und rückt dafür näher mit seinem Gesicht an die fragliche Stelle. Als Nikira schon keine Gefahr mehr befürchtet, spürt sie plötzlich ein extrem starkes Kribbeln in der Unterleibsgegend und zuckt erschreckt zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist noch so eine Stelle&amp;quot;, meint der Junge erfreut, was allerdings nicht direkt auf Gegenliebe stößt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey lass das!&amp;quot;, zischt das Katzenmädchen böse, &amp;quot;Ich sagte Finger weg!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber ich hab mit den Fingern doch Garnichts gemacht!&amp;quot;, verteidigt sich Proximo mit diesmal gespielter Unschuld, &amp;quot;Ist es unangenehm? Wie fühlt es sich denn an?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ertappt presst Nikira ihre Lippen aufeinander. Natürlich ist es nicht unangenehm aber wie es sich anfühlt wird sie dem Jungen ganz bestimmt nicht verraten. Einige Sekunden schweigen sich die beiden peinlich an, bevor der Menschenjunge endlich eine etwas einfacher zu beantwortende Frage stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und warum sieht das bei Männchen und Weibchen so unterschiedlich aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine einfach zu beantwortende Fragestellung, allerdings ist sie dem Mädchen tausend mal lieber wie die vorherige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um Junge zu machen!&amp;quot;, versucht sie es vorsichtig auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo denkt kurz nach, seine Gesichtsausdruck verrät aber dass er kein Wort verstanden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleine Kinder eben!&amp;quot;, erklärt die Faeli mit genervter Stimme, &amp;quot;Das braucht man um sich zu paaren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun endlich hellt sich die Mine des Jungen auf. Endlich versteht er wie die ganzen Nachkommen entstehen, allerdings gibt es da noch ein paar Rätsel zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich versucht Proximo dem Ganzen auf den Grund zu gehen: &amp;quot;Paaren klingt lustig! Und wie funktioniert das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An exakt dieser Stelle wird es wieder etwas komplizierter und es scheint eine Nacht zu werden, in welcher die Ohren der Faeli keine Durchblutungsprobleme bekommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also das ist eigentlich auch ganz lustig, aber...&amp;quot;, drückt sich das Katzenweibchen vorsichtig aus, weißt dann jedoch nicht mehr wie den Satz beenden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat sie nicht von Anfang an genau das herausgefordert? Irgendwie verlief es in ihren Vorstellungen und nächtlichen Phantasien völlig anders, was jedoch nichts an der momentanen Situation ändert. Wenn der Junge sein Einverständnis geben würde, wäre es doch nicht falsch mit ihm das uralte Ritual der körperlichen Verschmelzung durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kannst du mir das zeigen?&amp;quot;, unterbricht Proximo die Gedanken der Faeli und gibt dabei erneut seine Zustimmung für das finale Experiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du willst dich wirklich mit mir paaren?&amp;quot;, fühlt sie der Sache vorsichtig auf den Zahn, während sie ein Grinsen unterdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheinbar endlose Sekunden vergehen bis der Angesprochene endlich antwortet: &amp;quot;Tut das weh?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein das tut natürlich nicht weh!&amp;quot;, spricht das Weibchen mit entrüstetem Tonfall, &amp;quot;Wie kommst du denn auf sowas?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weil du so komisch gefragt hast!&amp;quot;, gibt Proximo seine Gedankengänge preis, und möchte anschließend noch etwas anderes herausfinden, &amp;quot;Aber willst du denn überhaupt ein kleines Kind?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welches kleine Kind?&amp;quot;, reagiert die Faeli völlig überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na das Kind von der Paarung!&amp;quot;, überlegt er die vorher erläuterten Folgen, &amp;quot;Du sagtest doch...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da passiert nichts!&amp;quot;, winkt das Weibchen locker ab, &amp;quot;Wenn man auf Centauri etwas aus dem Replikator bestellt wird unter Anderem ein Mittel beigemischt welches das vorrübergehend verhindern. Wenn man das nicht möchte muss man sich zum Zuchtprogramm anmelden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedächtig denkt Proximo über die Worte nach, einige stille Augenblicke vergehen bis er endlich die offensichtliche Unstimmigkeit äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber warum paaren wir uns dann eigentlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wirst du schon sehen&amp;quot;, reagiert die Faeli kurz angebunden, welcher es zunehmend wärmer wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem leichten Kopfnicken drückt der Junge seine Zustimmung aus, während das Katzenweibchen langsam wieder in die Horizontale zurückkehrt, steht aber noch vor einem kleinen Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was muss ich jetzt machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Paarungsritual ist ganz einfach.&amp;quot;, verspricht das Weibchen etwas angespannt, &amp;quot;Du musst nur alles so machen wie vorher, darfst jetzt aber alles an meinem Körper berühren. Auch die eine Stelle...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lässt den Satz offen, aber nun sollte sogar Proximo klar sein welche Region damit gemeint ist. Wie schon zuvor schließt das Katzenmädchen die Augen und erneut steigt der völlig entblößte Menschenjunge über ihren Körper, wenngleich sie diesmal etwas entspannter wirkt. Obwohl das Weibchen, in Anbetracht der Situation, noch viel aufgeregter ist wie zuvor, schweigt ihr Gewissen nun endlich und ebnet den Weg zu einer einzigartigen Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28.01.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Paarungsritual===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam gleiten seine Finger über das weiche Katzenfell und stimulieren erneut jede Region oberhalb der Gürtellinie. Auch der Bauchnabel wird diesmal entdeckt und fördert bei Berührung ein verhaltenes Kichern zu Tage. Die Atemfrequenz der Faeli erhöht sich spürbar als Proximo weiter nach unten wandert, angespannt erwartet sie die ganz besondere Berührung und wird unerwarteter weise vorläufig enttäuscht. Trotzdem die Fingernägel des Jungen viel kürzer und dünner wie die Nikiras sind, löst ihr Schaben, der Beine entlang, ein unheimliches Prickeln aus. Als noch viel empfindlicher erweisen sich allerdings die Pfoten am Ende, bei dessen Stimulierung die Faeli gepresst ausatmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In umgekehrter Richtung unterwegs, wiederholt er das gleiche mit dem anderen Bein und kommt schließlich an der Stelle an welche ihm Nikira zuvor verwehrt hat. Diese erlebt indessen ein unerträglich Kribbeln welches sich immer weiter verstärkt. Ein Kribbeln in der Magengegend und auch etwas weiter unten, gegen welches Kratzen keinerlei Wirkung zeigt. Wenn der Junge doch nur endlich diesen Eldorado der Gefühle erreichen würde um den Emotionen Einhalt zu gebieten. Dieser jedoch hat noch etwas Angst davor, unwissend was ihn erwartet, denn viele unbekannte Hormone überschwemmen seine Gefühlswelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich siegt erneut die Neugier und seine Finger tauchen in die letzten unerforschten Gewässer von Nikiras Körper ein. Auf einen Schlag entlädt sich ein gewaltiges Feuerwerk und das lästige Kribbeln schlägt sich als warme Emotionswelle nieder. Obwohl sie es versucht kann das Weibchen den unwillkürlichen Laut nicht unterdrücken und beißt sich verschämt auf die Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stimmt was nicht?&amp;quot;, erkundigt sich Proximo unsicher, &amp;quot;Mach ich etwas falsch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, flüstert das Mädchen atemlos, &amp;quot;Mach bitte weiter&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So tut der Junge wie ihm geheißen wurde und weitere Gemütsbewegung durchströmen Nikira, bis plötzlich erneut seine Stimme erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bäh!&amp;quot;, ist nur von unten zu vernehmen, woraufhin das Katzenmädchen verhalten zu kichern beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt bin ich dran!&amp;quot;, entscheidet sie selbstsicher und rollt Proximo geschickt auf den Rücken, was dieser ohne wiederstand über sich ergehen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachte fährt sie mit der weichen Rückseite ihrer Pfote über seinen Oberkörper und stimuliert damit die feinfühligen Rezeptoren auf der Haut des Jungen. Nun bekommt auch er das Kribbeln zu spüren, welches durch seinen Körper jagt und jede erneute Berührung zu einem Erlebnis werden lassen. Eine gewaltige Menge unbekannter Gefühle beschäftigen den Jugendlichen, als das Katzenmädchen plötzlich unter der Bettdecke verschwindet und innerhalb von Augenblicken für eine noch größere Emotionswelle sorgt. Im Gegensatz zu Nikira sind ihm diese Sinnesreize vollständig neu und ihre Intensität manifestieren sich zunehmend negativ als Furcht und Hilflosigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Weibchen, im Rausch ihrer eigenen Hormonschübe, bemerkt dies zuerst nicht und experimentiert eifrig dort weiter, wo sie noch nie zuvor ihre Finger haben durfte. Ihr wird erst klar welches Chaos sie verursacht, als Proximo zunehmend anfängt zu zittern. Zu viel auf einmal wirkt auf ihn ein und reißt die ihm bekannte Gefühlswelt ein. Langsam bewegt sich das Mädchen wieder nach oben und schaut in das Gesicht des Jungen, welches deutlich an Farbe verloren hat. Erneut beißt sich Nikira auf die Lippen als sie bemerkt was ihre Euphorie und Ungeduld angerichtet hat. Behutsam streicht das Weibchen über seine Haut was allerdings, durch die erneuten Gefühle, gegenteiligen Effekt hat. Hilflos legt sie ihre Pfoten auf die Hände des Jungen und bemerkt überrascht dass sich das Flattern leicht abzuschwächen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies scheinbar von Erfolg gekrönt war, beschließt Nikira mit anderen ihr bekannten Zuneigungsbeweisen fortzufahren und schleckt mit ihrer rauen Zunge zaghaft über das Gesicht und den Kopf ihres Paarungspartners. Auch wenn dies keine Verschlechterung des Zustands bewirkt, sind Proximos verzerrte Gesichtszüge genug Grund damit aufzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt sie darüber nach was sie über die Menschen und ihre Rituale in dieser Beziehung gelernt hat. Viel ist es nicht, an eines jedoch kann sie sich genau erinnern. So nähert sich die Faeli ganz vorsichtig dem Gesicht des Menschenjungen und küsst ihn zaghaft zitternd auf dessen Mund. Unglücklicherweise überrennen den Jugendlichen auch diesmal seine Emotionen und so scheint auch dies keine geeignete Methode zu sein. Als sie schon glaubt keine Optionen mehr zu haben, fällt ihr etwas Faeli-Spezifisches ein was allerdings auch in diesem speziellen Fall funktionieren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig glättet sie ihren Schwanz und versucht mit diesem dann vorsichtig jenen von Proximo zu liebkosen, auf welchem die Haare in alle Richtungen wegstehen und dieser dadurch noch buschiger aussieht wie sonst. Unwillkürlich erwidert dieser die erhaltenen Streicheleinheiten, indem er seinen Schweif um den Nikiras windet. So neuen Halt gefunden, bekommt sein Gesicht wieder eine gesunde Färbung und auch das Lächeln kehrt ebenfalls langsam zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entspann dich!&amp;quot;, flüstert sie dem Jungen zu und berührt seine Wangen vorsichtig mit ihren Pfoten, &amp;quot;Du bist zu verkrampft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas ängstlich tut er das worum ihn seine beste Freundin bittet und lässt etwas ruhiger die Luft aus seinen Lungen entweichen. Ganz behutsam tastet sie sich wieder über die empfindlichen Stellen und stimuliert diese erneut auf verschiedenste Arten. Wiederrum reagiert Proximo mit einer eisigen Anspannung seiner Muskeln. So lässt das Katzenmädchen erneut von diesen Orten ab, bewegt ihren Lippen ganz nah an seine heran und verstärkt die Windung ihres Schwanzes. Er nimmt dabei den ganz spezifischen Geruch wahr welcher seit vielen tausend Generationen die genetische Abweichung beider Partner repräsentiert, dessen Differenz in diesem Fall wohl größer, und damit besser, kaum sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vertrau mir!&amp;quot;, haucht Nikira dem Jungen zu und küsst ihn zärtlich, so gut wie es die Form ihres Mäulchens eben erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend setzt sie ihre Reise fort, wandert mit ihren Pfoten ganz vorsichtig an jenen ganz besonderen Platz und gibt damit ihrem unterdrückten Forscherdrang nach. Die Anspannung ist nicht alles was bei den beiden weiter wächst denn endlich lässt auch Proximo die warmen, kribbelnden, bunten Eindrücke in sich zu welche weiter anschwellen und seinen Körper zunehmend vereinnahmen. Auch wenn die Paarung nach Faeliart anders aussieht, entscheidet sie sich für die typisch menschliche, einander zugewannt, Praktik und verändert ihre Sitzposition geringfügig um die Verschmelzung zu vervollständigen. Synchron dazu erhöht sich das Pochen ihrer Herzen, die Umschlingung ihrer Schwänze verstärkt sich merklich und auch die Gesichtszüge spiegeln die besondere Situation wieder, welche den letzten Akt ihres Spiels einläutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas erschrocken krallt sich das Katzenmädchen auf der Bettoberfläche fest, als sie bemerkt dass diese Verbindung, zumindest für ihre Biologie, wohl doch nicht ganz so schmerzfrei ist wie zuvor gegenüber des Jungen zuversichtlich behauptet hatte. Dennoch überwiegen das Verlangen und die positiven Eindrücke, weshalb Nikira vorsichtig die spezifischen Bewegungen fortsetzt und ihren ganzen Körper behutsam an dem ihres Partners reibt. Der wiederum genießt das Ritual in zunehmendem Maße, findet sogar Zeit mit seiner Schwanzspitze spielerrisch gegen die des Katzenmädchens zu kämpfen und streicht dann mit der ganzen Umschlingung über den Rücken des Weibchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr wirken die Emotionen auf die beiden ein, schneller und stärker werden die Bewegungen sowie die Wirkung auf Körper und Geist. Nikira fühlt wie ihre unterdrückten, animalischen Triebe durchbrechen und ihr Ego zur Seite drängen ohne auch nur das geringste dagegen tun zu können. Irgendetwas wichtiges hatte sie vergessen! Das Weibchen spürt dass es gerade jetzt von großem Interesse gewesen wäre und konzentriert ihre restliche Kontrolle darauf während eine gewaltige Flutwelle auf sie zuzurollen scheint. Aus irgend einem, sehr wichtigen Grund, vermeiden die meisten Faeli die einander zugewannt Position bei der Paarung oder lassen dabei große Vorsicht walten. Als dem Mädchen klar wird warum, ist es schon viel zu spät für eine präventive Maßnahme oder ausführliche Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pass auf!&amp;quot;, bringt Nikira gerade noch heraus bevor sie vollständige die Kontrolle über ihre Urinstinkte verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider erlebt der Junge exakt in diesem Moment einen ähnliche Emotionsschub welcher alle anderen Eindrücke so stark überzeichnet dass eine schnelle Reaktion undenkbar wird. Er sieht wie der Gesichtsausdruck der Faeli plötzlich in unbeherrschte Wut umschlägt und kann gerade noch seinen Kopf zur Seite drehen bevor ein Prankenhieb mehrere tiefe Krallenverletzungen in seiner Wange hinterlässt. Immer noch wie betäubt muss er zusehen wie der nächste Schlag auf ihn zurollt und knapp neben seinem Ohr einschlägt. Glücklicherweise konnte das Katzenmädchen durch den Schock über die Verletzung, und eisernen Willen, jene zweite Attacke geringfügig ablenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem verharrt das Weibchen einige Sekunden über den Jungen gebeugt, bei welchem der Effekt der Hormone auch langsam abzuklingen scheint. Ihre beiden Pfoten krallen sich zitternd, auf der jeweils anderen Seite, tief in die Bettunterlage um weitere Effekte der starken Gefühlsausbrüche zu vermeiden. Es vergehen noch einige Zeit, bis beiden wieder vollständige Kontrolle über ihre Körper zurückerlangen und sich die starke Anspannung langsam zu lösen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast gesagt es würde nicht weh tun!&amp;quot;, beschwert sich Proximo während er das Blut aus seinem Gesicht wischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut... tut mir leid!&amp;quot;, versucht sich das Katzenmädchen erschöpft zu entschuldigen um mit einem leichten Lächeln fortzufahren, &amp;quot;Das war noch nie so heftig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas misstrauisch kneift der Junge die Augen zusammen: &amp;quot;Du hast das schon öfter gemacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht mit einem Männchen!&amp;quot;, antwortet das Weibchen ehrlich, während sie versucht ihre Krallen zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er überlegt einige Sekunden bevor er seine Schlussfolgerung zieht: &amp;quot;Das geht auch mit zwei Weibchen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, kehrt die Faeli die Vermutung des Jungen, etwas erschreckt, zur Seite, &amp;quot;Das heißt, naja, nicht so, also eigentlich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit wem denn?&amp;quot;, unterbricht Proximo die wirren Formulierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn niemand im Raum ist der es bei dieser Lautstärke hören könnte, flüstert sie ihm die Wahrheit verstohlen ins linke Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach du meinst...&amp;quot;, ruft der Menschenjunge überrascht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pscht! Das sagt man nicht so laut!&amp;quot;, faucht ihn die Faeli verlegen an, &amp;quot;Morgen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demonstrativ kuschelt sie sich ganz nah an Proximo, reibt ihren Kopf genüsslich an dem seinigen und lässt ein leises Schnurren erklingen. Bald schon flachen sich ihr Atemzüge ab, woraufhin beide, todmüde aber zufrieden, in tiefen Schlummer fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.03.09&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unerwartetes Erwachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Proximo an jenem Morgen aufwacht, ahnt er bereits dass irgendetwas anders ist wie sonst. Verschlafen öffnet er seine Augen einen kleinen Spalt und wundert sich darüber, dass er scheinbar nicht vom Computer aus seinen Träumen gerissen worden war. Ein eigenartiger, angenehmer Duft liegt in der Luft, welcher den Jungen endlich dazu ermutigt aus dem Bett zu steigen und schnurstraks gegen die Wand zu rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War da nicht immer der Eingang zum Badezimmer gewesen? Immer noch schlaftrunken findet er schließlich eine Türe und steht keine Sekunde später auf dem wohl bekannten, offenen Hauptverbindungsgang des Gebäudes. Erschrocken spannt Proximo seine Muskeln an und wird dabei von starken Schmerzen aus seinem halbwachen Zustand gezerrt. Ganz vorsichtig betastet er die peinigenden Stellen und fühlt dabei einen unerwartet starken Tastkontakt. Schlagartig wird dem Jungen klar dass er gerade splitternackt, selbst ohne seinen schützenden Anzug, mitten auf diesem offenen Gang herumsteht, wo jederzeit Xelas oder sogar jemand anderes auftauchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange zu überlegen dreht sich Proximo und läuft, heute schon das zweite mal, gegen ein unerwartetes Hindernis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Moment steht er etwas irritiert da, bevor er schnell den notwendigen Befehl ausspricht: &amp;quot;Computer! Öffne die Türe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Befehl nicht ausführbar!&amp;quot;, meldet sich die KI mit gewohnt teilnahmsloser Stimme, &amp;quot;Sie besitzen keine Zutrittsberechtigung für diesen Raum!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht denkt der Junge über die Worte nach, erinnert sich dann wie und warum er in selbigem Zimmer eingeschlafen ist, woraufhin sich seine Wangen zunehmend erröten. Schnell läuft er den Gang entlang zu seinem Raum und wäre fast erneut gegen einen verschlossenen Eingang gerannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Öffne die Türe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stimmuster erkannt! Zutritt gewährt!&amp;quot;, beantwortet der Computer die Anfrage und öffnet anstandslos die Türe, &amp;quot;Guten Morgen Kadett, es exakt 3,45 CNT Subzyklus 51! Die Außentemperatur beträgt 292,47 Absolut, Luftfeuchtigkeit 42,23%. Ihre erste heutige Schulungseinheit beginnt um 4,00 CNT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;3,45 CNT? Verdammt!&amp;quot;, ruft der Junge überrascht aus, ohne dass dies irgendjemand außer der Centauri-KI hören konnte, bevor er erneut seinen entblößten Körper abtastet, &amp;quot;Wo ist meine Cetisuite?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist diese noch in Nikiras Raum und somit unerreichbar für ihn, abgesehen davon dass er noch nicht einmal in der Schalldusche war. Proximo ist klar dass er keinesfalls ohne dessen Benutzung diesen Raum verlassen kann, wenngleich dies weitere, kostbare Zeit kosten wird. So begibt er sich zügig in die Dusche und lässt die Prozedur über sich ergehen, während er die Reflektion seines Körper in der verspiegelten Wand betrachtet. Der Junge spannt seine Muskeln an, welche nun schon weniger zu schmerzen scheinen, und beobachtet wie die Konturen unbekannte Züge annehmen. Schon länger hatte Proximo keine Gelegenheit mehr sich so zu betrachten oder den Zug der Luft auf seiner Haut zu spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzer Piep ton unterbricht seine Gedanken und lässt den Jungen gehetzt die Dusche verlassen. Schnell drückt er auf irgendeinen der vielen Tagesbekleidungssymbole und materialisiert, wie üblich vollständig bekleidet, neben dem Replikator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Rationsriegel!&amp;quot;, verlangt er schnell und schnappt sich das replizierte Nahrungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem des Schulweges hat sich glücklicherweise durch die Logik der künstlichen Intelligenz erledigt, als diese, mit der Tagesbekleidung, ein neues Steuergerät replizierte. Warum die Cetisuite scheinbar nicht zu dieser Routine gehört ist dem Jungen schleierhaft. Zeit über dieses Rätsel nachzudenken, bleibt allerdings keine mehr. Hastig schoppt er den restlichen Riegel in sich hinein und bestätigt um 3,98 CNT endlich den Transportvorgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.03.2009&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Erklärungsnot===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine hundertstel Zeiteinheit später, materialisiert Proximo am gewohnten Ort im alt bekannten Ausbildungskomplex 583. Scheinbar hat sich aber auch hier einiges verändert, ist für den Jungen doch heute alles neu und aufregend. Interessiert folgt er nicht nur dem Unterricht, sondern macht sich auch ein Spiel daraus die viele verschiedene Gerüche zu unterscheiden und zuzuordnen. Viel erstaunlicher sind aber all die Sachen welche er zuvor nie wahrgenommen hat, wie beispielsweise die Geräusche und Gespräche einige Tische weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es schließlich Zeit zur Pause um 25,00 CNT ist, wählt er diesmal den Fußweg zu dem wenige Schritte entfernten Kantinenraum. Auf dem Weg betrachtet Proximo eine Dreiergruppe aus weiblichen Faeli, welche in seine Richtung schaut und aufgeregt flüstern. Wenngleich sie noch gute einhundert Schritte entfernt ist, hat der Junge keinerlei Probleme jedes einzelne Wort wahrzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist er wieder!&amp;quot;, beginnt eine Faeli mit grau-braunem Fell, &amp;quot;Man sagt er sei ein echter Mensch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Mensch? Was willst du mit einem Menschen?&amp;quot;, erwidert ein grau-weiß getigertes Weibchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schau dir nur einmal seine Pfoten an&amp;quot;, wirft die dritte im Bunde ein, welche nur durch die gelben Strähnen im grau-weißen Fell von der zweiten zu unterscheiden ist, &amp;quot;da sehen die meiner 200 Zyklen alten Schwester ja gefährlicher aus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja eben, er sieht so hilflos mit seinen süßen Pfötchen und Ärmchen aus...&amp;quot;, meint das Weibchen mit verträumtem Blick und lässt keinen Zweifel daran dass Proximo den Beschützer-Instinkt in ihr weckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber zur Paarung ist er doch total ungeeignet!&amp;quot;, argumentiert die grau-weiße Faeli ohne Strähnen im Fell abfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist deutlich zu erkennen wie sich die Nasenspitze der verliebten Faeli verfärbt als die Paarung zur Sprache kommt, während die anderen Beiden nur verhalten kichern und ihr Gespräch einstellen während Proximo langsam an ihnen vorbeigeht. In dem Moment wo die Gruppe Weibchen schon wieder anfangen will zu tuscheln, dreht sich der Junge auf dem Absatz um und beginnt ohne Übergang zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich bin ein Mensch, aber so hilflos bin ich auch wieder nicht!&amp;quot;, meint er nur und dreht sich zur Faeli ohne Strähnen, &amp;quot;Und das mit dem Paaren funktioniert auch wunderbar!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas verärgert zieht Proximo weiter Richtung Kantine und hinterlässt zwei völlig überraschte Faeli-Weibchen und eines, dessen Rotfärbung der Nase langsam die Stärke einer reifen Tomate bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit, zirka 12000 Kilometer südlich, sitzt Nikira gerade verträumt über ihrem Essen, ohne sich wirklich für dieses zu interessieren. Ihr passieren an diesem Tag keine wirklich außergewöhnlichen Sachen, wenngleich alles um sie herum irgendwie heller und wärmer zu sein scheint. Es ist diese Helligkeit welche die Faeli heute auch offensichtlich umgibt und die Aufmerksamkeit ihrer besten Freundin auf sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du scheinst ja heute besonders gut gelaunt zu sein, du strahlst ja richtig!&amp;quot;, versucht die befreundete Faeli Nikira auszuhorchen, &amp;quot;Hast du irgendetwas mit deinem Fell gemacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen kichert nur verlegen und lässt kaum Zweifel daran dass sie ihrer Freundin zwar gern die Wahrheit sagen würde, diese aber offensichtlich sehr peinlich oder intim ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geht es um ein anderes Männchen?&amp;quot;, stochert die Freundin nach und wedelt dabei unruhig mit ihrer Schwanzspitze &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder reagiert Nikira ähnlich, nickt aber dann verhalten mit dem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist du verliebt?&amp;quot;, greift die Faeli zunächst nach dem Naheliegenden, &amp;quot;Ist es jemand den ich kenne?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, also, ich weiß nicht&amp;quot;, erwidert die Befragte unsicher, &amp;quot;Aber das ist es nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du rumgeknutscht?&amp;quot;, forscht Nikis Freundin weiter und erntet damit erneut ein verhaltenes Kichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, gibt das Mädchen, peinlich berührt, zu, &amp;quot;Auch&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Yu</name></author>	</entry>

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