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		<title>STNE-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-05-01T01:53:31Z</updated>
		<subtitle>Aus STNE-Wiki</subtitle>
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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-05-20T05:17:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Lieber Terrel, der Text ist hier zur internen Verwendung veröffentlicht und mit Absicht nicht FSK 14, aber positiv überraschend dass es jemand komplett gelesen hat ;)}}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 6-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Das kleine Computerterminal im Haus, oft die einzige Beschäftigung des Jungen, enthält auch Beschreibungen tausender Spezies dieser Galaxie. Darunter auch über schwanzlose Wesen mit wenig Fell, welche großer Ähnlichkeit mit seinem Äußeren zu haben scheinen. Doch sein Vater lenkt bei solchen Fragen immer ab, versucht das Thema scheinbar totzuschweigen, obgleich es doch offensichtlich scheint?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann. Geschlagen trabt er schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sollten zwei weitere Monate in Frieden vergehen, Monate in denen sich der Junge selten Gedanken darüber macht erst jetzt einen Namen zu haben, spricht ihn sein Vater doch stets mit Sohn an. Dieser wiederum ist momentan außerhalb, sagt er würde irgendwelche komplizierten Geräte reparieren. Maschinen dessen Zwecke Proximo meistens nicht zugänglich sind aber dennoch immer interessieren, durch ihr gefährliches Aussehen geheimnisvoll faszinieren, bringt sein Vater eine davon nachhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leider steht ihm diese Abwechslung heute nicht zur Verfügung, lediglich ein einzigen Computerterminal der kleinen Hütte, aus welchem er lernen soll. Doch ein Großteil der Informationen sind technische Details so winziger Maschinen dass sie wahrscheinlich ohnehin keine interessanten Sachen machen können. Seit er gelernt hatte die ganzen Zeichen auseinanderzuhalten, muss er den Inhalt all dieser technischen Details und Pläne lernen, den Grund dafür versteht er allerdings nicht. Haben sie vielleicht etwas mit dem Beruf seines Vaters zu tun, obwohl diese Geräte doch viel größer sind und komplett anders aussehen? Seinem neu gefundenen Namen oder den undeutlichen Andeutungen? Seine Überlegungen führen zu keinem befriedigenden Ergebnis und diese ganzen unzusammenhängenden Dinge verursachen ihm Kopfschmerzen. Er, völlig allein, auf sich gestellt, draußen über 80°C im Schatten, und gerade dort die gefährlichen Bestien die auf Beute lauern, drinnen nichts als Langeweile und mitten drin er der absolut Garnichts dagegen machen kann!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Garnichts? Proximo betrachtet aus den Augenwinkeln das Protonengewehr, welches einladend an der Wand hängt und geradezu darum zu bettelt mitgenommen zu werden. Er erinnert sich an die frohen Erlebnisse mit seinem Vater, welcher mit dieser Waffe einen großen Zwölffüßler erlegt hatte, welcher fast ihre Hütte zertrampelt hätte. Es hatte Wochen gebraucht um die Überreste wegzuschaffen und der Gestank, beim bloßen Gedanken daran fängt Proximo an zu würgen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber lieber draußen in tödlicher Hitze, in mitten wilder Bestien, als hier zusammen mit diesem langweiligen Computerterminal! Nicht zum Ersten Mal greift Proximo nach Gewehr, Jagdmesser und einer Wasserflasche, schlüpft dann in einen Overall, welcher ein wenig Schutz vor der rauen Außenwelt bieten soll, bevor er ins Freie hinaustritt. Ein harter, brennender Wind schlägt ihm entgegen, schützend hält er die linke Hand vor sein Gesicht und schultert mit der anderen seine, für ihn überdimensionierte, Waffe. Trotz seiner jungen Jahre hat Proximo bereits ein ausgeprägtes Gespür für Gefahren entwickelt, eine Eigenschaft die wohl zwangsweise mit dem Leben auf einem derartig ungastlichen Ort zusammenhängt. Erst ein Blick auf den Horizont, mögliche Vorboten eines Sandsturms ausmachen, dann die Oberfläche nach feindseligen Lebewesen prüfen, welche selbst am Tag die Sonnen nicht scheuen, und am Schluss eine genaue Beobachtung des Sandes, unter welchem sich gern die fiesen Sandrochen eingraben die nur auf Beute in wie ihn warten. Grade letztere Gefahr ist noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben, war Proximo doch vor knapp einem Jahr auf ein Jungtier getreten und hatte dabei gleich Bekanntschaft mit dem lähmenden und sehr schmerzhaften Gift gemacht. Ja, daran kann er sich lebhaft erinnern und ehrlichgesagt hatte er geheult wie ein kleines Mädchen, zumindest hatte ihn Tchark gern auf diese Weise damit aufgezogen. Was Mädchen eigentlich sind weiß er zwar nur aus den undeutlichen Beschreibungen seines Vaters, der hatte das Wort aber meistens, wie im erwähnten Beispiel, in negativen und erniedrigenden Metaphern eingesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann es verstehen, dass er nun sehr genau hinschaut und sich vorsichtig im Schatten des großen Felsens bewegt um sich zu vergewissern, keines dieser Raubtiere übersehen zu haben. Doch wohin sollte sein Ausflug heute gehen? Wieder zu den Klippen, die einen tollen Ausblick über das Tal bieten? Im nahen Salzsee Kristallsplitter sammeln? Nein, heute sollte es in Richtung Stadt gehen, den verbotenen Ort. Es ist vor allem der Trieb etwas Verbotenes, ja vielleicht auch Dummes zu tun, welcher ihn antreibt, die Suche nach Abenteuer und Aufregung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit all diesen Gefühlen im Bauch rennt Proximo von Schatten zu Schatten der pilzförmigen Steinformationen, immer die gelb blinkende Temperaturanzeige am rechten Unterarm im Auge. Grün hieße alles in Ordnung, doch die Sonnen stehen schon ziemlich hoch und so kann er froh darüber sein den gefährliche, roten Bereich, nicht zu erreichen, wenngleich gelb in diesem Fall auch eine Innentemperatur von über 50°C bedeutet. Nur zwei Stunden, und viel zu wenige Kilometer, später verschnauft er im Schatten einer der wirklich großen Felsen in dieser Gegend. Selbiger Felsbrocken ist auch eine gute Wegmarkierung am Ende eines bestimmten Drittels des Weges angekommen zu sein und nach einem Blick auf die digitale Karte ist auch klar dass es sich um das erste handelt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn Proximo Hitze gewohnt ist, die isotonische Flüssig aus seiner Feldflasche verbraucht sich in bedrohlicher Geschwindigkeit während die Sonnen gerade erst den Zenit am Himmel erreichen. Mittag, denkt der Junge, verwirft den Gedanken aber schnellstmöglich wieder um seinem knurrenden Magen nicht noch mehr Anreiz zu geben ihn zu quälen. Nicht dass er vergessen hätte etwas Essbares mitzunehmen, viel mehr hatte er keine Transportbox gefunden, welche der Hitze wiederstehen hätte können. Es entbehrt jeglicher Logik weitere vier Stunden in der Hitze der hochstehenden Sonne weiterzulaufen, vor allem weil er seinen Vater in etwa einer weiteren Stunde zurückerwartet, doch irgendetwas treibt ihn weiter an. Vielleicht eine geheimnisvolle innere Stimme? Vielleicht Neugier? Die wenigen Sandrochen die den Weg blockieren, scheucht Proximo einfach mit gezielten Schüssen aus ihrem Versteck und umgeht größere Tiere, wie beispielsweise Zwölffüßler.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Missachtung jeder Vernunft bringt ihn, unter den äußeren Umständen, seiner Körperlichen Grenzen und lebensgefährlicher Dehydriert immer näher, dennoch steht die Chancen weiter gut dass er es noch rechtzeitig schaffen kann. Doch als er sich Erschöpft einige Sekunden im Schatten eines weiteren Felsens ausruhen möchte, brich ein wurmartiges Wesen durch die Sanddecke und verschlingt einen Sandrochen im Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, nutzt der Junge ein Kraftwort, welches ihm sein Vater eigentlich verboten hat, dennoch drückt es sehr gut das aus was ihn jetzt erwartet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner von Sanda nennen diese Tiere einfach nur Grabräuber, basierend auf einer Legende wonach sie die Verstorbenen, im Sand verscharrten, nachts verschlingen. Ob dies stimmt interessiert den Menschenjungen in diesem Moment aber überhaupt nicht, denn Grabräuber jagen immer im Rudel, verschlingen alles was einen geringeren Durchmesser hat als sie selbst und würden vor allem nicht darauf warten dass ihn das Zeitliche segnet. Dies wissen auch die anderen Kreaturen dieses Planeten, welche sofort panisch das Weite suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig stürmt jetzt auch Proximo vorwärts, hinter ihm sichtbare und unsichtbare Gefahren, über zwei unerbittlich brennende Kugeln und an seinem Arm ein rot blinkendes Symbol, welches man ebenfalls nicht einfach ignorieren sollte. Nicht mal mehr ein halber Kilometer, die Tore der Stadt rücken quälend langsam in erreichbare Entfernung während der Schutzanzug zu einer klebrigen Masse verschmilzt und sich langsam in die Haut des Jungen frisst, doch der Schmerz wird überlagert durch blanke Panik und der Hoffnung die Sicherheit der Siedlung rechtzeitig zu erreichen. Fast schon dort, erfasst der Junge mit den Augenwinkeln einen Rakan, einen vogelartigen Pflanzenfresser der Region, als unter diesem der Sand bebt und ein Grabräuber ihn vollständig verschlingt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo wird von der Erschütterung und explosionsartig aufgewirbeltem Sand zu Fall gebracht, stürzt auf den brennend heißen Sand und verliert zu allem Überfluss auch noch das Ersatzgewehr seine Vaters. Es sind nur noch knapp 100 Meter bis zum Eingang, dessen Tore sich eben zu öffnen scheinen, eine flüchtige Überlebenschance. Trotz der akuten Verbrennungen spürt der Junge die Bewegungen im Sand, schaut sich hastig um und bemerkt dass er eingekreist ist. Keine Sekunde später bebt auch schonwieder die Erde, diesmal unter ihm. Nur ein schneller Satz in Richtung Protonengewehr rettet ihn vom tödlichen Griff eines kleineren Grabräubers der krachend durch die Oberfläche schlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was sollte er nur tun, ist das nun das Ende? Wie betäubt muss er mit ansehen wie sich der Sand um ihn kreisförmig bewegt, wie eine Schlinge um seinen Hals den Atem nimmt. Ein Zittern jagt plötzlich wie ein Blitz durch seinen Körper, versiegt die Schmerzen und scheint den Lauf der Zeit zu verlangsamen. Etwas fremdes, Unnatürliches und gefühlloses ergreift Besitz von ihm, die Barriere zwischen Denken und Handeln verschwimmt. Er hat noch nicht einmal realisiert was gerade geschehen ist, als seine Füße gerade wieder den blutdurchtränkten Sand berühren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie lange er anschließend bewusstlos war kann Proximo nicht mit Sicherheit bestimmen, die Erinnerungen verblassen schon, wie Bilder aus einem obskuren Traum. Offensichtlich liegt er auf einem eigenartig weichen Bett und ist umgeben von ebenfalls fremdartigen Geräten, gepaart mit sterilem Licht, Gerüchen und Geräusche, aber auch der metallene Geschmack ist ungewöhnlich. Wenngleich alles fremd erscheint, die Modulation der Stimmen, wenngleich er diese noch nie zuvor gehört hatte, ist es irgendwie nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sage dir, das ist kein Mensch!&amp;quot;, schallt es deutlich durch die offene Türe.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine tiefere Stimme erwidert: &amp;quot;Und warum schaut es dann wie einer aus?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht ist es eine neue Spionagedrohne, als Mensch getarnt&amp;quot;, formt sich eine neue, gewagte Theorie.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Spionagedrohne als Schwanzloser getarnt auf einem unbedeutenden Bergbauplaneten der Centauri?&amp;quot;, wiederholt eine vierte Person die Hypothese mit lachendem Unterton, &amp;quot;Das passt natürlich zur meisterhaft getarnten Showeinlage vor dem Nordtor!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die offensichtliche Lächerlichkeit dieser Situation bringt die Anderen zum Schweigen, während Proximo diese Zusammenhänge hingegen überhaupt nicht versteht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in dem Moment als die zuvor Sprechenden hätten entscheiden müssen was nun mit Proximo passieren soll, hört Letzterer das Geräusch einer sich öffnenden Türe und eine ihm viel vertrautere Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist er?&amp;quot;, klingt es in aufgeregtem Tonfall, &amp;quot;Der Menschenjunge!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klär uns auf, Tchark, dein Sohn?&amp;quot;, erwidert die Stimme schnippisch, welche zuvor über die absurde Idee der Spionagedrohne gespottet hatte, und betont dabei besonders auffällig den Namen des Faeli. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso mehr überrascht ihn die Antwort des anderen Faelis: &amp;quot;Ja, und ich werde ihn jetzt auf der Stelle mitnehmen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich!&amp;quot;, erwidert die vorherige Person erneut, scheint dies aber nicht wirklich ernst zu meinen, &amp;quot;Ich würde gerne die Mutter kennenlernen! Lass mich raten, Canidar-Plasmagranaten-Mischling?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grimmig knurrt Proximos Vater zurück: &amp;quot;Wir haben einen Vertrag was Fragen betrifft, ich stelle keine und ihr auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Abmachung hat sich erledigt, Tchark, wir haben uns für ein rentableres Transportgut entschieden! Den Abtransport hätte eigentlich unser, Geschäftspartner, übernehmen sollen aber unter diesen Umständen...&amp;quot;, die kommandierende Stimme und viele weitere Beine trampeln als Verstärkung herbei.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gehe mit euch, freiwillig!&amp;quot;, hört der Junge Tchark ernst sagen, &amp;quot;Unter der Voraussetzung dass der Junge bei euch bleiben kann und ihr für ihn sorgt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte er richtig gehört? Proximo ist sich nicht ganz sicher denn sein Vater würde ihn niemals verlassen, das hatte er mehrfach zu ihm gesagt!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Anführer der fremden im Nebenraum sagt schon eine ganze Zeit lang nichts, er scheint wohl auf etwas warten oder überlegen zu müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daher weht also der Wind, das war gar keine Lüge!&amp;quot;, kommentiert die Stimme schließlich in analytischem Tonfall, &amp;quot;Das verdoppelt den Wert meiner Ladung, ich denke Ylia wird höchst erfreut sein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ylia... Lykan?&amp;quot;, wiederholt Tchark überrascht und mindestens genau so beunruhigt, insbesondere als sein gegenüber dies mit einem hinterhältigen Grinsen bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Erinnerungen kehren zurück, Erinnerungen an Dinge die er über Jahre vergessen oder zumindest verdrängen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In weiter hochmütigem Tonfall wird die kleine Zeitreise der Gedanken unterbrochen: &amp;quot;Das wird sicher ein freudiges Wiedersehen, nicht wahr?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Wiederstehen dass warten muss, ich hab vorher noch einiges zu erledigen!&amp;quot;, kommentiert der Faeli bissig und zeigt damit wieder seine Überzeugung hier die Oberhand behalten zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geräusch von Protonenwaffen wenn man den Abzug berührt, inzwischen ein sehr vertrauter Klang, und die Energiezellen welche ihre tödliche Kraft in Richtung Injektorkammer fließen lassen. Was bedeutet es, wollen die Wesen etwa....&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein letztes Mal, aus dem Weg oder sie werden es ihr restliches Leben bereuen sich mir entgegengestellt zu haben! Die mickrigen paar Sekunden!&amp;quot;, droht der Faeli mit einem Knurren dass die Luft gefrieren lässt und der Menschenjunge nie mehr vergessen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Rache Syntavyas?&amp;quot;, zeigt sich der Kommandierende siegessicher, &amp;quot;Ich brauch nur einen von euch! Tötet ihn!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Sekunden bleibt es still, fast glaubt Proximo die Personen hätten sich in Luft aufgelöst oder wären nur eine Illusion, als urplötzlich die Klänge lauten Fauchens, brechender Knochen, Schüssen und Schreien durch die Tür schallen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panisch springt er auf und rennt er in den Gang hinein: &amp;quot;Papa wo bist du? Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen, völlig verängstigt, erreicht er Augenblicke später den Schauplatz der Schlacht, welche da aber schon vorbei ist. Alle Krallen des Faeli sind voll ausgefahren, Blut tropft von ihnen auf den Boden und seine rechte Pfote bedeckt offensichtlich eine Schusswunde links an der Hüfte. Mehrere offensichtlich tote, teilweise zerfetze Gestalten, eine sich unter Schmerzen Krümmend das letzte Leben aushaucht, wirklich ein Bild welches man keinem Kind zumuten möchte. Proximo aber sieht nur seinen Vater, stürmt auf ihn zu und drückt sich weinend an dessen unverletzte Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge schaut hoch und erhält unmittelbar den enttäuschten Blick Tcharks, etwas dass für ihn schlimmer ist wie jede alternative Bestrafungsart. Doch damit begnügt sich dieser heute scheinbar nicht, wischt er sich doch das Blut von den Krallen seiner linken Pfote und untersucht nacheinander Augen, Zähne und Hände seines Sohnes. Offensichtlich haben die Ärzte ganze Arbeit geleistet, keine einzige Schramme oder Verbrennung zeichnet den Körper mehr und doch findet der Faeli schnell den Grund für den eigenartigen Geschmack, welchen der Junge schon bemerkt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum?&amp;quot;, faucht die große Katzengengestalt und wedelt erregt mit dem Schwanz um seinem Ärger Luft zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge hat keine Zeit über diese Äußerung nachzudenken geschweige denn zu antworten, drückt ihm sein Vater doch ein Protonengewehr in die Hände und schiebt ihn zur Türe raus. Draußen fällt das Licht zweier Sonnen, fast waagrecht, auf das Gesicht Proximos, blendet ihn und bringt ihn dazu den Kopf zur Seite zu wenden. Dort wiederrum stehen kraftlos wirkende Gestalten, bestimmt dreißig oder mehr. Sie mussten den Schusswechsel mitbekommen haben, doch alle wirken ängstlich und abwesend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa? Was ist mit denen?&amp;quot;, wundert sich Proximo, während er von seinem Vater am Arm gepackt und mitgezogen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Anhänger Albinas würden sie wohl als verlorene Seelen bezeichnen.&amp;quot;, kommentiert Tchark in einem Tonfall der zwiegespaltene Gefühle ausdrücken sollte, &amp;quot;Ich denke es sind Centauri die sich selbst schon lange aufgegeben haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo versteht nicht wirklich was sein Vater ihm damit sagen will, dennoch sind die Bilder prägende Eindrücke, eine neue Art von Erfahrung und Realität für ihn. Der Marsch durch die düsteren Gassen zieht sich aber nicht lange, denn kaum auf der zentralen, maroden Verbindungsstraße der Kolonie angekommen hält Tchark eines der Fahrzeuge an in dem er sich einfach mitten auf die Fahrbahn stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie lebensmüde? Verschwinde von der Straße du...&amp;quot;, beginnt der Faeli am Steuer, kann aber nicht mal seinen Satz beenden, bevor sein Gegenüber ihm ein Gewehr ins Gesicht hält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich, es wäre aber dennoch klug wenn sie jetzt verschwinden würden!&amp;quot;, erwidert Tchark gelassen und wendet sich an Proximo, &amp;quot;Los da rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge beeilt sich die Anweisung zu befolgen, versteht aber nicht was das Ganze soll. Immerhin darf er aber endlich in einem echten Sandgleiter sitzen und betrachtet verträumt die vorbeiziehenden Dünen. Bisher hat er nur Bilder davon gesehen und sich schon lange gefragt wie es wohl ist in etwas drin zu sitzen dass sich so schnell fortbewegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz andere Sorgen hat indes Tchark V`Chassal, zunehmend beeinträchtigt durch die Verletzung und bestimmt schon den halben Planeten im Nacken. Wenn er Glück hatte, und von der Seite hatte sich der Tag noch nicht gezeigt, wussten die Wachen beim Raumhafen noch nichts von seinen Reiseplänen. Doch sogar in diesem unwahrscheinlichen Fall würde ihn das Sicherheitspersonal verhaften bevor er auch nur in die Nähe eines Schiffes kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das für komische glänzende Stäbe?&amp;quot;, unterbricht Proximo die Gedanken seines Vaters.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli erwidert, geistig nur halb anwesend: &amp;quot;Isokristalle, man kann Daten drauf speichern!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer dem Zivilen für Personen und Warentransport ist da eigentlich nur noch der Militärische Raumhafen, dort würden sie wohl nicht so schnell nach ihm suchen, doch da es schlicht unmöglich war hinein zu kommen...&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe nix, wo sind die denn?&amp;quot;, erkundigt sich der Menschenjunge erneut über die eigenartigen Stäbchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich sieht man die nicht, man braucht einen Computer um die zu lesen!&amp;quot;, erwidert der große Faeli lachend, hat in diesem Moment aber einen Geistesblitz, &amp;quot;Gib mal her!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonnen verabschieden sich gerade endgültig für diesen Tag und zaubern ein Farbenfeuerwerk an den glühenden Himmel als Tchark an die Türe einer einsam stehenden Hütte klopft. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz darauf ertönen Schritte aus dem Inneren und eine keuchende Stimme: &amp;quot;Ich brauche nichts und habe nichts, gehen sie bitte wieder!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um einen Notfall! Kann ich bitte schnell ihr Terminal benutzen?&amp;quot;, versucht Tchark es ausnahmsweise freundlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Knirschend öffnet sich die Türe einen Spalt: &amp;quot;Ich sagte doch schon dass es hier nichts gibt, vor allem keine dieser Maschinen die uns versklavt haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend verabschiedet sich Tchark von seiner letzten Hoffnung und stützt sich kraftlos an der Hauswand ab, da raschelt es plötzlich hinter ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab doch gesagt du sollst warten!&amp;quot;, schimpft der Faeli und zieht Proximo schützend an sich heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der jedoch ist neugierig und lugt um verstohlen hinter Tchark hervor: &amp;quot;Mit wem sprichst du da?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Menschenkind!&amp;quot;, ruft die Stimme hinter dem Spalt und versucht diesen in Panik zu schließen, doch der große Faeli ist schneller.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit brachialer Gewalt tritt er gegen die Türe und schleudert die bislang unsichtbare Person in den Raum hinein. Knurrend packt Tchark die Gestalt und blickt dann überrascht in die müden Augen einer alten Faeli. Das düstere Flimmern des einzigen noch glimmenden Lichtes erhellt das graue, verfilzte Fell der Katzengestalt die schwach keuchend nach Luft ringt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sagte doch schon dass hier nichts mehr zu holen ist!&amp;quot;, wiederholt die alte Faeli erschöpft, &amp;quot;Von welcher Bande ihr auch seid, nehmt was ihr wollt, von mir aus auch mein Leben, alles andere habt ihr schon!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sein Vater die Gestalt losgelassen hat schleicht Proximo wieder vorsichtig heran und versteckt sich erneut hinter ihm, nicht ohne aber das eigenartige Wesen genau zu betrachten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber hat definitiv andere Sorgen: &amp;quot;Ich will weder ihre Sachen noch ihr Leben, ich brauche ein paar Antworten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Antworten?&amp;quot;, die Faeli lacht heiser, &amp;quot;Wenn sie hier irgendwo Antworten finden sollten, tausche ich sie gern gegen irgendwas zu essen ein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Alte dachte nicht wirklich daran dass ihr Gegenüber diesem Wunsch nachkommen würde, doch dieser zieht einen eingeschweißten Riegel mit einer süßlichen Trockennahrung hervor, wie sie gewöhnlich von den Minenarbeitern in den Diliziumminen gegessen wird. Ohne groß zu überlegen reißt die hagere Gestalt Tchark die Nahrung aus den Pfoten und schlingt ein paar Bissen davon hinunter.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überlegt beginnt Proximos Vater erneut zu sprechen: &amp;quot;Zu den Antworten...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Minuten später sitzt der Junge wieder im gestohlenen Fahrzeug, zusammen mit Tchark der grade versucht die Wunde erneut zu verarzten die nach dem Kraftakt an der Türschwelle wieder zu bluten angefangen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, lässt dem Menschenjunge eine Sache keine Ruhe, &amp;quot;Woher wusstest du dass der in dem Haus diese ganzen Sachen wusste die du wissen wolltest?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie verwirrt Tchark diese Fragestellung so sehr dass er erst einmal aufhört seine Wunden zu versorgen. Dann allerdings wendet er sich seinem Sprössling zu, der scheinbar ebenfalls ziemlich verwirrt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste es nicht, ich hab es vermutet weil ihr Haus dem Militärraumhafen am nächsten ist!&amp;quot;, erklärt der Faeli trocken, &amp;quot;Außerdem heißt es die im Haus nicht der im Haus, es war eine Sie!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja jetzt erinnert sich Proximo, sein Vater hatte ihm schon von diesen Wesen erzählt die irgendwie anders sind und die es scheinbar bei vielen Spezies gibt. Sogar seine eigene hatte solch schwache Wesen oder vielleicht nur seines Vaters? War er vielleicht selbst ein Abkömmling dieser schwachen Art oder tatsächlich ein Mensch wie diese Sie sagte?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versteckt dich hinten in der Kiste, und schließ das Gitter, wir sind da!&amp;quot;, unterbricht Tchark die Gedanken seines Sohnes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es vergeht keine weitere Minute bevor das Gleitfahrzeug ins Zwielicht der Scheinwerfer fällt, ein Kraftfeld den Weg versperrt und eine Gestalt in einem hautengen, grünen Anzug an der Seite des Zugangs erscheint. Tchark hält seinen Arm als wollte er winken, nur die Innenseite der Pfote ist sich selbst zugewannt. Zusätzlich winkelt er die Krallen leicht an und nickt mit dem Kopf, auf Proximo, der neugierig zwischen den Gitterstäben hervor lugt, macht dies einen sehr befremdlichen Eindruck. Soweit er sehen kann ist dies aber wohl üblich denn die Gestalt vor dem Fenster scheint es ihm gleich zu tun. Sein Vater wiederrum scheint zu hoffen dass alles nach Plan verlaufen würde, doch dann tritt die Torwache näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Argwöhnisch stellt die schmächtige Katzengestalt ihre Ohren auf: &amp;quot; Sir, sie verwenden eine veraltete Signatur, könnten sie sich sonst irgendwie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind diese Techfritzen nicht mal in der Lage die richtige Signatur rauszufinden ohne gleich ganz Sanda über meinen Besuch zu informieren?&amp;quot;, klagt Tchark in befehlshaberischem Ton, schaut dann aber dem Uniformierten direkt in die Augen, &amp;quot;Und da besucht man selbst einen so öden Felsen und wird in diesem Ton begrüßt? Nehmen sie Haltung in Gegenwart eines Generals an!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entschuldigen vielmals, Sir, ich kündige sie sofort an!&amp;quot;, erschrickt der Faeli und führt seine rechte Pfote zu einem Gerät an seinem linken Unterarm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warten sie!&amp;quot;, unterbricht Tchark schnell und denkt einige Sekunden angestrengt nach wie er die Situation noch retten kann, &amp;quot;Wenn... wenn ich gewollt hätte dass gleich der Ganze Stützpunkt davon erfährt, hätte ich den Colonel selbst angerufen und ihm befohlen Flugblätter anzufertigen und auf den Arsch jedes verdammten Rekruten zu kleben! Strengen sie gefälligst das Bisschen weiche Masse in ihrem Riesenschädel an Mann!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er durfte jetzt nicht die Nerven verlieren und scheinbar wirkten die Einschüchterungsversuche auch. Vielleicht konnte er die Torwache davon überzeugen ihn einfach so rein zulassen? Aber wie sollte er das anstellen und bei welchen Chancen, würde doch jede Untersuchung von Ihm oder dem Fahrzeug sofort die Wahrheit zum Vorschein bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allen Mut zusammennehmend traut sich die Wache endlich wieder etwas zu erwidern: &amp;quot;Es tut mir leid, Sir, aber ich kann sie ohne gültige Kennung oder Bestätigung ihrer Identität nicht passieren lassen! Ich verstehe dass sie darüber...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verstehen überhaupt nichts!&amp;quot;, faucht Tchark aufgebracht und in keinster Weise gespielt, &amp;quot;Während ihr hier eine ruhige Kugel schieben und literweise Litschu Ale sauft gibt es da draußen Leute die ihren Arsch riskieren damit ihr euren in die Sonne halten könnt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Respekt, Sir, ich komme grade selbst von der Front und habe diesen Posten bekommen um meine letzten Tage Dienstzeit abzuleisten!&amp;quot;, korrigiert die Katzengestalt vor dem Fenster in leicht verärgertem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einschüchterungsversuche würden ihn wohl nicht weiterbringen, das ist nun auch Proximos Vater klar. Doch ein Rückzieher ist in dieser Situation völlig undenkbar, jede Unsicherheit würde nur Zweifel an seiner Person schüren.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles oder nichts, Tchark zaubert sein letztes Ass aus dem Ärmel: &amp;quot;Also gut Soldat, sie scheinen Integrität, Mut und Pflichtgefühl zu haben, ich verrate ihnen weshalb ich hier bin wenn mir ihr Ehrenwort geben dies für sich zu behalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielsagend hebt der Faeli die Decke von der Transportkiste in welcher sich Proximo versteckt hat, gefolgt von einem überraschten Ruf des Wachmanns: &amp;quot;Ein Menschenjunges!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht so laut, verdammt!&amp;quot;, schimpft Tchark mit unterdrückter Stimme, &amp;quot;Ich habe das Junge selbst aus den toten Klauen seiner Mutter gerissen, ich weiß sehr gut was das ist!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was wollen sie mit dem Ding?&amp;quot;, perplex stolpert der Soldat zwei Schritte rückwärts.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jeder braucht ein Haustier&amp;quot;, meint Faeli im Fahrzeug schulterzuckend, &amp;quot;dieses ist für den Colonel! Da er keines hat, hab ich ihm eines mitgebracht, er alten Zeiten willen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerlich zufrieden hofft Tchark die Wache endlich überzeugt zu haben, doch es sollte anders kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Tiger?&amp;quot;, erkundigt sich selbige argwöhnisch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun entsteht eine gefährliche Pause zwischen den beiden, Proximo Vater wedelt aufgeregt mit seiner Schwanzspitze, kann dies aber zum Glück vor den Blicken des Anderen Faeli verbergen. Irgendetwas muss er sofort darauf antworten, es bleibt keine Zeit für eine lange Denkpause denn jede Sekunde würde die Situation gefährlicher machen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tot!&amp;quot;, greift er nach dem Nächstbesten, &amp;quot;Tut mir leid, wussten sie das nicht?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tiger ist tot? Aber ich hab ihn doch grade vorher noch rumspringen sehen!&amp;quot;, erschrickt der Soldat sichtlich, er weiß wie viel seinem Vorgesetzten an dem Tier liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich lässt Tchark den Blick schweifen: &amp;quot;Ja, sowas hat er letztens auch gesagt! Farrys, sagte er, manchmal glaube ich noch Tiger gesund und munter durchs Lager rennen zu sehen. Deshalb bin ich auch sofort gekommen um ihn auf andere Gedanken zu bringen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit einem Menschenjungen als Haustier?&amp;quot;, fasst der Wachmann ungläubig zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, außerdem wird er in drei Tagen 283, da hab ich gleich ein passendes Geschenk!&amp;quot;, der Faeli schaut den verwirrten Soldaten herausfordernd an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generäle der Centauri sind bekannt dafür verrückte Späße mit Menschen zu treiben und der plötzliche Tod des geliebten Tiers wäre wohl wirklich ein triftiger Grund dem Colonel einen unangekündigten Besuch abzustatten. Der Soldat hegt keinerlei Zweifel mehr einen solchen vor sich zu haben denn woher konnte er sonst solche Dinge über den Colonel wissen?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid General dass ich sie so lange aufgehalten habe und richten sie dem Colonel bitte mein Beileid aus, wir alle hier trauern um Tiger!&amp;quot;, die Wache salutiert steif, &amp;quot;Sie können die Identifikationsformalitäten von Sergeant Prani im Gebäude C27 erledigen lassen, dann erfährt keiner von ihrer Anwesenheit, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben nur ihren Job gemacht, ich werde es ihm ausrichten!&amp;quot;, reagiert Tchark äußerlich locker und Salutiert, ist aber sehr froh den Finger vom Abzug des Gewehrs, auf seinen Knien, nehmen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir?&amp;quot;, erwidert der Wachmann noch, dann bewegt er sich endlich zum Schaltpult in seiner kleinen Hütte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Summend erlischt das Energiefeld und lässt das Gleitfahrzeug ungehindert das Tor passieren, während der Faeli am Steuer erleichtert aufatmet. Das war ganz schön knapp und gewagt, aber noch ist es nicht ausgestanden, das weiß Tchark nur all zu gut. Sein Sohn währenddessen denkt über die eigenartigen Beschreibungen nach, über ihn und wie er als Haustier bezeichnet wurde. Er hatte mal eines, ein kleines, hochgiftiges Krabbeltier welches er in einer Schachtel gehalten hatte, doch sein Vater hatte sie entdeckt und gesagt es könnte nicht im Haus bleiben. Dass es ein sehr unangenehmes Gefühl ist in einer kleinen Schachtel eingesperrt zu sein, darüber hatte sich Proximo bisher keine Gedanken gemacht. Nun aber kann er dies am eigenen Leib nachvollziehen, sitzt er doch gerade eben in einer drin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich überwindet sich der Kleine von hinten: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sei bitte still, wir haben es gleich geschafft!&amp;quot;, versucht der Faeli am Steuer zu beruhigen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Moment bleibt es still, dann ertönt die flehende Stimme aber erneut: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich erklär dir alles nachher!&amp;quot;, beschwichtigt Tchark schnell, &amp;quot;Das mit dem Haustier und die bösen Sachen hab ich nur gesagt damit uns der Typ rein lässt! Vertrau mir, wir schaffen das!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast eine ganze Minute kommt kein Laut über die Lippen des Jungen, doch dann um so lauter: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, faucht Tchark lautstark nach hinten nachdem er das Fahrzeug ruckartig angehalten und fast einen unvorsichtigen Soldaten über den Haufen gefahren hätte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo zweifelt ob er es wirklich sagen soll und druckst etwas herum, schließlich aber überzeugt ihn der mürrische Blick seines Vaters: &amp;quot;Ich muss mal ganz dringend!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Tchark seinem Zögling gut zuredet, da er jetzt keinesfalls für eine Pinkelpause anhalten kann, wird auf der anderen Seite des Camps auch schnell klar warum dies so ist. Dort sitzt nämlich immer noch der Soldat am Eingang und grübelt über die eigenartige Begegnung mit dem General und seinem Menschen-Haustier nach. Warum ausgerechnet ein Mensch und was ist mit Tiger passiert?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich raten! Scharfe Krallen, Zähne, Augen und Ohren?&amp;quot;, unterbricht ein anderer Faeli die Überlegungen des Soldaten mit der stereotypischen, aber eher antiquierten, Vorstellung einer idealen Partnerin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ob mich interessiert wie sie von vorn aussieht!&amp;quot;, kontert der Wachmann lachend in Richtung seiner Ablöse, setzt dann aber eine ernste Miene auf, &amp;quot;Weißt du eigentlich was mit Tiger passiert ist? Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, war der doch noch putzmunter!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der andere Faeli überlegt etwas irritiert was sein Kollege meinen könnte: &amp;quot;Tiger? Was soll mit ihm sein?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach du weißt das noch gar nicht? Ich habe es auch grade erfahren, von einem General der dem Colonel einen Mensch als neues Haustier mitgebracht hat!&amp;quot;, plaudert der Faeli aus dem Nähkästchen und schweift mit seinen Blicken in sein Inneres ab.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat dich jemand schön verarscht&amp;quot;, erwidert der Andere selbstsicher, &amp;quot;Das Mistvieh hat sich gerade wieder an den Vorräten in G14 vergriffen, du weißt sicher wie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Satz zu Ende zu bringen während der Angesprochene wie vom Teufel verfolgt in die kleine Überwachungsstation rennt, um einen gewissen Sergeant Prani zu erreichen, ist natürlich etwas verwirrend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas weniger verwirrt, aber mit einem ebenso miesen Gefühl in der Magengegend, steht ein Faeli mit Braun auf Gelb gesprenkelter Fellfarbe vor einem mittleren Aufklärer der Venture-Klasse. In seiner Rechten einen schweren Hyperschlüssel hatte er offensichtlich gerade an diesem Schiff gearbeitet und war garantiert Überrascht jemand Fremden im Inneren zu finden. Tchark sind zu allem Unglück auch noch die Ideen ausgegangen, vielleicht ist es dem ganzen Stress zuzuschreiben, viel wahrscheinlicher aber dem Blutverlust.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um das klarzustellen, sie behaupten General Farrys zu sein, eine Sicherheitsinspektion auf dem Montageareal durchzuführen, ohne jegliche Begleitung, Geräten oder Beweisen ihrer Identität. Lediglich ein museumsreifes Gewehr und eine Kiste mit einem Menschenjungen der was genau tun soll?&amp;quot;, hakt der Techniker den suspekten Beschreibungen nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das... ist... ein Mensch mit... besonderen Begabungen!&amp;quot;, stottert Tchark eine neue unglaubliche Geschichte zusammen, &amp;quot;Diese Menschenrasse kann Plasmalecks spüren... riechen mein ich und ist sehr hilfreich mit... sie explodieren wenn sie zu Boden fallen, halten sie mal kurz!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbst der Dümmste hätte ihm die Geschichte keinesfalls abgekauft, die Überraschung, die in die Hand gedrückte Kiste blockieren nicht nur beide Pfoten des Technikers sondern geben dem Vater Proximos auch Zeit sein Gewehr am Lauf zu packen sowie mit Wucht gegen den Schädel des überrumpelten Faeli zu prügeln. Getroffen geht dieser zu Boden und lässt dabei die Transportkiste auf selbigen, mit Duranium gehärteten, Untergrund fallen. Die vorgeführte Kraft Tcharks mag, angesichts seiner Verletzung, überraschen, die verzögerte Reaktionszeit hingegen nicht. So schnell wie eben möglich eilt er zu seinem Sohn, welcher kläglich weinend sein Bein hält, und hievt diesen vorsichtig aus dem Behälter.  &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew"/>
				<updated>2011-05-20T02:39:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis|Bitte den letzten Satz entschärfen! (&amp;quot;Während ihr hier Schwänze lutscht und literweise Litschu Ale sauft&amp;quot;)&amp;lt;br&amp;gt;Ich habe den Text nur überflogen, sollte also woanders noch etwas entsprechendes sein, bitte ebenfalls abändern, anschließend kann dieser Hinweis entfernt werden.&amp;lt;br&amp;gt;Danke, [[Spieler:Terrell|Terrell]] 16:57, 7. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
Lieber Terrel, der Text ist hier zur internen Verwendung veröffentlicht und mit Absicht nicht FSK 14, aber positiv überraschend dass es jemand komplett gelesen hat ;)}}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 6-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Das kleine Computerterminal im Haus, oft die einzige Beschäftigung des Jungen, enthält auch Beschreibungen tausender Spezies dieser Galaxie. Darunter auch über schwanzlose Wesen mit wenig Fell, welche großer Ähnlichkeit mit seinem Äußeren zu haben scheinen. Doch sein Vater lenkt bei solchen Fragen immer ab, versucht das Thema scheinbar totzuschweigen, obgleich es doch offensichtlich scheint?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann. Geschlagen trabt er schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sollten zwei weitere Monate in Frieden vergehen, Monate in denen sich der Junge selten Gedanken darüber macht erst jetzt einen Namen zu haben, spricht ihn sein Vater doch stets mit Sohn an. Dieser wiederum ist momentan außerhalb, sagt er würde irgendwelche komplizierten Geräte reparieren. Maschinen dessen Zwecke Proximo meistens nicht zugänglich sind aber dennoch immer interessieren, durch ihr gefährliches Aussehen geheimnisvoll faszinieren, bringt sein Vater eine davon nachhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leider steht ihm diese Abwechslung heute nicht zur Verfügung, lediglich ein einzigen Computerterminal der kleinen Hütte, aus welchem er lernen soll. Doch ein Großteil der Informationen sind technische Details so winziger Maschinen dass sie wahrscheinlich ohnehin keine interessanten Sachen machen können. Seit er gelernt hatte die ganzen Zeichen auseinanderzuhalten, muss er den Inhalt all dieser technischen Details und Pläne lernen, den Grund dafür versteht er allerdings nicht. Haben sie vielleicht etwas mit dem Beruf seines Vaters zu tun, obwohl diese Geräte doch viel größer sind und komplett anders aussehen? Seinem neu gefundenen Namen oder den undeutlichen Andeutungen? Seine Überlegungen führen zu keinem befriedigenden Ergebnis und diese ganzen unzusammenhängenden Dinge verursachen ihm Kopfschmerzen. Er, völlig allein, auf sich gestellt, draußen über 80°C im Schatten, und gerade dort die gefährlichen Bestien die auf Beute lauern, drinnen nichts als Langeweile und mitten drin er der absolut Garnichts dagegen machen kann!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Garnichts? Proximo betrachtet aus den Augenwinkeln das Protonengewehr, welches einladend an der Wand hängt und geradezu darum zu bettelt mitgenommen zu werden. Er erinnert sich an die frohen Erlebnisse mit seinem Vater, welcher mit dieser Waffe einen großen Zwölffüßler erlegt hatte, welcher fast ihre Hütte zertrampelt hätte. Es hatte Wochen gebraucht um die Überreste wegzuschaffen und der Gestank, beim bloßen Gedanken daran fängt Proximo an zu würgen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber lieber draußen in tödlicher Hitze, in mitten wilder Bestien, als hier zusammen mit diesem langweiligen Computerterminal! Nicht zum Ersten Mal greift Proximo nach Gewehr, Jagdmesser und einer Wasserflasche, schlüpft dann in einen Overall, welcher ein wenig Schutz vor der rauen Außenwelt bieten soll, bevor er ins Freie hinaustritt. Ein harter, brennender Wind schlägt ihm entgegen, schützend hält er die linke Hand vor sein Gesicht und schultert mit der anderen seine, für ihn überdimensionierte, Waffe. Trotz seiner jungen Jahre hat Proximo bereits ein ausgeprägtes Gespür für Gefahren entwickelt, eine Eigenschaft die wohl zwangsweise mit dem Leben auf einem derartig ungastlichen Ort zusammenhängt. Erst ein Blick auf den Horizont, mögliche Vorboten eines Sandsturms ausmachen, dann die Oberfläche nach feindseligen Lebewesen prüfen, welche selbst am Tag die Sonnen nicht scheuen, und am Schluss eine genaue Beobachtung des Sandes, unter welchem sich gern die fiesen Sandrochen eingraben die nur auf Beute in wie ihn warten. Grade letztere Gefahr ist noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben, war Proximo doch vor knapp einem Jahr auf ein Jungtier getreten und hatte dabei gleich Bekanntschaft mit dem lähmenden und sehr schmerzhaften Gift gemacht. Ja, daran kann er sich lebhaft erinnern und ehrlichgesagt hatte er geheult wie ein kleines Mädchen, zumindest hatte ihn Tchark gern auf diese Weise damit aufgezogen. Was Mädchen eigentlich sind weiß er zwar nur aus den undeutlichen Beschreibungen seines Vaters, der hatte das Wort aber meistens, wie im erwähnten Beispiel, in negativen und erniedrigenden Metaphern eingesetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man kann es verstehen, dass er nun sehr genau hinschaut und sich vorsichtig im Schatten des großen Felsens bewegt um sich zu vergewissern, keines dieser Raubtiere übersehen zu haben. Doch wohin sollte sein Ausflug heute gehen? Wieder zu den Klippen, die einen tollen Ausblick über das Tal bieten? Im nahen Salzsee Kristallsplitter sammeln? Nein, heute sollte es in Richtung Stadt gehen, den verbotenen Ort. Es ist vor allem der Trieb etwas Verbotenes, ja vielleicht auch Dummes zu tun, welcher ihn antreibt, die Suche nach Abenteuer und Aufregung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit all diesen Gefühlen im Bauch rennt Proximo von Schatten zu Schatten der pilzförmigen Steinformationen, immer die gelb blinkende Temperaturanzeige am rechten Unterarm im Auge. Grün hieße alles in Ordnung, doch die Sonnen stehen schon ziemlich hoch und so kann er froh darüber sein den gefährliche, roten Bereich, nicht zu erreichen, wenngleich gelb in diesem Fall auch eine Innentemperatur von über 50°C bedeutet. Nur zwei Stunden, und viel zu wenige Kilometer, später verschnauft er im Schatten einer der wirklich großen Felsen in dieser Gegend. Selbiger Felsbrocken ist auch eine gute Wegmarkierung am Ende eines bestimmten Drittels des Weges angekommen zu sein und nach einem Blick auf die digitale Karte ist auch klar dass es sich um das erste handelt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn Proximo Hitze gewohnt ist, die isotonische Flüssig aus seiner Feldflasche verbraucht sich in bedrohlicher Geschwindigkeit während die Sonnen gerade erst den Zenit am Himmel erreichen. Mittag, denkt der Junge, verwirft den Gedanken aber schnellstmöglich wieder um seinem knurrenden Magen nicht noch mehr Anreiz zu geben ihn zu quälen. Nicht dass er vergessen hätte etwas Essbares mitzunehmen, viel mehr hatte er keine Transportbox gefunden, welche der Hitze wiederstehen hätte können. Es entbehrt jeglicher Logik weitere vier Stunden in der Hitze der hochstehenden Sonne weiterzulaufen, vor allem weil er seinen Vater in etwa einer weiteren Stunde zurückerwartet, doch irgendetwas treibt ihn weiter an. Vielleicht eine geheimnisvolle innere Stimme? Vielleicht Neugier? Die wenigen Sandrochen die den Weg blockieren, scheucht Proximo einfach mit gezielten Schüssen aus ihrem Versteck und umgeht größere Tiere, wie beispielsweise Zwölffüßler.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Missachtung jeder Vernunft bringt ihn, unter den äußeren Umständen, seiner Körperlichen Grenzen und lebensgefährlicher Dehydriert immer näher, dennoch steht die Chancen weiter gut dass er es noch rechtzeitig schaffen kann. Doch als er sich Erschöpft einige Sekunden im Schatten eines weiteren Felsens ausruhen möchte, brich ein wurmartiges Wesen durch die Sanddecke und verschlingt einen Sandrochen im Ganzen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, nutzt der Junge ein Kraftwort, welches ihm sein Vater eigentlich verboten hat, dennoch drückt es sehr gut das aus was ihn jetzt erwartet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner von Sanda nennen diese Tiere einfach nur Grabräuber, basierend auf einer Legende wonach sie die Verstorbenen, im Sand verscharrten, nachts verschlingen. Ob dies stimmt interessiert den Menschenjungen in diesem Moment aber überhaupt nicht, denn Grabräuber jagen immer im Rudel, verschlingen alles was einen geringeren Durchmesser hat als sie selbst und würden vor allem nicht darauf warten dass ihn das Zeitliche segnet. Dies wissen auch die anderen Kreaturen dieses Planeten, welche sofort panisch das Weite suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig stürmt jetzt auch Proximo vorwärts, hinter ihm sichtbare und unsichtbare Gefahren, über zwei unerbittlich brennende Kugeln und an seinem Arm ein rot blinkendes Symbol, welches man ebenfalls nicht einfach ignorieren sollte. Nicht mal mehr ein halber Kilometer, die Tore der Stadt rücken quälend langsam in erreichbare Entfernung während der Schutzanzug zu einer klebrigen Masse verschmilzt und sich langsam in die Haut des Jungen frisst, doch der Schmerz wird überlagert durch blanke Panik und der Hoffnung die Sicherheit der Siedlung rechtzeitig zu erreichen. Fast schon dort, erfasst der Junge mit den Augenwinkeln einen Rakan, einen vogelartigen Pflanzenfresser der Region, als unter diesem der Sand bebt und ein Grabräuber ihn vollständig verschlingt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo wird von der Erschütterung und explosionsartig aufgewirbeltem Sand zu Fall gebracht, stürzt auf den brennend heißen Sand und verliert zu allem Überfluss auch noch das Ersatzgewehr seine Vaters. Es sind nur noch knapp 100 Meter bis zum Eingang, dessen Tore sich eben zu öffnen scheinen, eine flüchtige Überlebenschance. Trotz der akuten Verbrennungen spürt der Junge die Bewegungen im Sand, schaut sich hastig um und bemerkt dass er eingekreist ist. Keine Sekunde später bebt auch schonwieder die Erde, diesmal unter ihm. Nur ein schneller Satz in Richtung Protonengewehr rettet ihn vom tödlichen Griff eines kleineren Grabräubers der krachend durch die Oberfläche schlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was sollte er nur tun, ist das nun das Ende? Wie betäubt muss er mit ansehen wie sich der Sand um ihn kreisförmig bewegt, wie eine Schlinge um seinen Hals den Atem nimmt. Ein Zittern jagt plötzlich wie ein Blitz durch seinen Körper, versiegt die Schmerzen und scheint den Lauf der Zeit zu verlangsamen. Etwas fremdes, Unnatürliches und gefühlloses ergreift Besitz von ihm, die Barriere zwischen Denken und Handeln verschwimmt. Er hat noch nicht einmal realisiert was gerade geschehen ist, als seine Füße gerade wieder den blutdurchtränkten Sand berühren. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie lange er anschließend bewusstlos war kann Proximo nicht mit Sicherheit bestimmen, die Erinnerungen verblassen schon, wie Bilder aus einem obskuren Traum. Offensichtlich liegt er auf einem eigenartig weichen Bett und ist umgeben von ebenfalls fremdartigen Geräten, gepaart mit sterilem Licht, Gerüchen und Geräusche, aber auch der metallene Geschmack ist ungewöhnlich. Wenngleich alles fremd erscheint, die Modulation der Stimmen, wenngleich er diese noch nie zuvor gehört hatte, ist es irgendwie nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sage dir, das ist kein Mensch!&amp;quot;, schallt es deutlich durch die offene Türe.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine tiefere Stimme erwidert: &amp;quot;Und warum schaut es dann wie einer aus?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht ist es eine neue Spionagedrohne, als Mensch getarnt&amp;quot;, formt sich eine neue, gewagte Theorie.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Spionagedrohne als Schwanzloser getarnt auf einem unbedeutenden Bergbauplaneten der Centauri?&amp;quot;, wiederholt eine vierte Person die Hypothese mit lachendem Unterton, &amp;quot;Das passt natürlich zur meisterhaft getarnten Showeinlage vor dem Nordtor!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die offensichtliche Lächerlichkeit dieser Situation bringt die Anderen zum Schweigen, während Proximo diese Zusammenhänge hingegen überhaupt nicht versteht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in dem Moment als die zuvor Sprechenden hätten entscheiden müssen was nun mit Proximo passieren soll, hört Letzterer das Geräusch einer sich öffnenden Türe und eine ihm viel vertrautere Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist er?&amp;quot;, klingt es in aufgeregtem Tonfall, &amp;quot;Der Menschenjunge!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klär uns auf, Tchark, dein Sohn?&amp;quot;, erwidert die Stimme schnippisch, welche zuvor über die absurde Idee der Spionagedrohne gespottet hatte, und betont dabei besonders auffällig den Namen des Faeli. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso mehr überrascht ihn die Antwort des anderen Faelis: &amp;quot;Ja, und ich werde ihn jetzt auf der Stelle mitnehmen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich!&amp;quot;, erwidert die vorherige Person erneut, scheint dies aber nicht wirklich ernst zu meinen, &amp;quot;Ich würde gerne die Mutter kennenlernen! Lass mich raten, Canidar-Plasmagranaten-Mischling?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grimmig knurrt Proximos Vater zurück: &amp;quot;Wir haben einen Vertrag was Fragen betrifft, ich stelle keine und ihr auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Abmachung hat sich erledigt, Tchark, wir haben uns für ein rentableres Transportgut entschieden! Den Abtransport hätte eigentlich unser, Geschäftspartner, übernehmen sollen aber unter diesen Umständen...&amp;quot;, die kommandierende Stimme und viele weitere Beine trampeln als Verstärkung herbei.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich gehe mit euch, freiwillig!&amp;quot;, hört der Junge Tchark ernst sagen, &amp;quot;Unter der Voraussetzung dass der Junge bei euch bleiben kann und ihr für ihn sorgt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hatte er richtig gehört? Proximo ist sich nicht ganz sicher denn sein Vater würde ihn niemals verlassen, das hatte er mehrfach zu ihm gesagt!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Anführer der fremden im Nebenraum sagt schon eine ganze Zeit lang nichts, er scheint wohl auf etwas warten oder überlegen zu müssen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Daher weht also der Wind, das war gar keine Lüge!&amp;quot;, kommentiert die Stimme schließlich in analytischem Tonfall, &amp;quot;Das verdoppelt den Wert meiner Ladung, ich denke Ylia wird höchst erfreut sein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ylia... Lykan?&amp;quot;, wiederholt Tchark überrascht und mindestens genau so beunruhigt, insbesondere als sein gegenüber dies mit einem hinterhältigen Grinsen bestätigt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Erinnerungen kehren zurück, Erinnerungen an Dinge die er über Jahre vergessen oder zumindest verdrängen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In weiter hochmütigem Tonfall wird die kleine Zeitreise der Gedanken unterbrochen: &amp;quot;Das wird sicher ein freudiges Wiedersehen, nicht wahr?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Wiederstehen dass warten muss, ich hab vorher noch einiges zu erledigen!&amp;quot;, kommentiert der Faeli bissig und zeigt damit wieder seine Überzeugung hier die Oberhand behalten zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geräusch von Protonenwaffen wenn man den Abzug berührt, inzwischen ein sehr vertrauter Klang, und die Energiezellen welche ihre tödliche Kraft in Richtung Injektorkammer fließen lassen. Was bedeutet es, wollen die Wesen etwa....&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein letztes Mal, aus dem Weg oder sie werden es ihr restliches Leben bereuen sich mir entgegengestellt zu haben! Die mickrigen paar Sekunden!&amp;quot;, droht der Faeli mit einem Knurren dass die Luft gefrieren lässt und der Menschenjunge nie mehr vergessen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Rache Syntavyas?&amp;quot;, zeigt sich der Kommandierende siegessicher, &amp;quot;Ich brauch nur einen von euch! Tötet ihn!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Sekunden bleibt es still, fast glaubt Proximo die Personen hätten sich in Luft aufgelöst oder wären nur eine Illusion, als urplötzlich die Klänge lauten Fauchens, brechender Knochen, Schüssen und Schreien durch die Tür schallen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panisch springt er auf und rennt er in den Gang hinein: &amp;quot;Papa wo bist du? Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen, völlig verängstigt, erreicht er Augenblicke später den Schauplatz der Schlacht, welche da aber schon vorbei ist. Alle Krallen des Faeli sind voll ausgefahren, Blut tropft von ihnen auf den Boden und seine rechte Pfote bedeckt offensichtlich eine Schusswunde links an der Hüfte. Mehrere offensichtlich tote, teilweise zerfetze Gestalten, eine sich unter Schmerzen Krümmend das letzte Leben aushaucht, wirklich ein Bild welches man keinem Kind zumuten möchte. Proximo aber sieht nur seinen Vater, stürmt auf ihn zu und drückt sich weinend an dessen unverletzte Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge schaut hoch und erhält unmittelbar den enttäuschten Blick Tcharks, etwas dass für ihn schlimmer ist wie jede alternative Bestrafungsart. Doch damit begnügt sich dieser heute scheinbar nicht, wischt er sich doch das Blut von den Krallen seiner linken Pfote und untersucht nacheinander Augen, Zähne und Hände seines Sohnes. Offensichtlich haben die Ärzte ganze Arbeit geleistet, keine einzige Schramme oder Verbrennung zeichnet den Körper mehr und doch findet der Faeli schnell den Grund für den eigenartigen Geschmack, welchen der Junge schon bemerkt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum?&amp;quot;, faucht die große Katzengengestalt und wedelt erregt mit dem Schwanz um seinem Ärger Luft zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge hat keine Zeit über diese Äußerung nachzudenken geschweige denn zu antworten, drückt ihm sein Vater doch ein Protonengewehr in die Hände und schiebt ihn zur Türe raus. Draußen fällt das Licht zweier Sonnen, fast waagrecht, auf das Gesicht Proximos, blendet ihn und bringt ihn dazu den Kopf zur Seite zu wenden. Dort wiederrum stehen kraftlos wirkende Gestalten, bestimmt dreißig oder mehr. Sie mussten den Schusswechsel mitbekommen haben, doch alle wirken ängstlich und abwesend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa? Was ist mit denen?&amp;quot;, wundert sich Proximo, während er von seinem Vater am Arm gepackt und mitgezogen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Anhänger Albinas würden sie wohl als verlorene Seelen bezeichnen.&amp;quot;, kommentiert Tchark in einem Tonfall der zwiegespaltene Gefühle ausdrücken sollte, &amp;quot;Ich denke es sind Centauri die sich selbst schon lange aufgegeben haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo versteht nicht wirklich was sein Vater ihm damit sagen will, dennoch sind die Bilder prägende Eindrücke, eine neue Art von Erfahrung und Realität für ihn. Der Marsch durch die düsteren Gassen zieht sich aber nicht lange, denn kaum auf der zentralen, maroden Verbindungsstraße der Kolonie angekommen hält Tchark eines der Fahrzeuge an in dem er sich einfach mitten auf die Fahrbahn stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie lebensmüde? Verschwinde von der Straße du...&amp;quot;, beginnt der Faeli am Steuer, kann aber nicht mal seinen Satz beenden, bevor sein Gegenüber ihm ein Gewehr ins Gesicht hält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich, es wäre aber dennoch klug wenn sie jetzt verschwinden würden!&amp;quot;, erwidert Tchark gelassen und wendet sich an Proximo, &amp;quot;Los da rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge beeilt sich die Anweisung zu befolgen, versteht aber nicht was das Ganze soll. Immerhin darf er aber endlich in einem echten Sandgleiter sitzen und betrachtet verträumt die vorbeiziehenden Dünen. Bisher hat er nur Bilder davon gesehen und sich schon lange gefragt wie es wohl ist in etwas drin zu sitzen dass sich so schnell fortbewegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz andere Sorgen hat indes Tchark V`Chassal, zunehmend beeinträchtigt durch die Verletzung und bestimmt schon den halben Planeten im Nacken. Wenn er Glück hatte, und von der Seite hatte sich der Tag noch nicht gezeigt, wussten die Wachen beim Raumhafen noch nichts von seinen Reiseplänen. Doch sogar in diesem unwahrscheinlichen Fall würde ihn das Sicherheitspersonal verhaften bevor er auch nur in die Nähe eines Schiffes kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das für komische glänzende Stäbe?&amp;quot;, unterbricht Proximo die Gedanken seines Vaters.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli erwidert, geistig nur halb anwesend: &amp;quot;Isokristalle, man kann Daten drauf speichern!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer dem Zivilen für Personen und Warentransport ist da eigentlich nur noch der Militärische Raumhafen, dort würden sie wohl nicht so schnell nach ihm suchen, doch da es schlicht unmöglich war hinein zu kommen...&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe nix, wo sind die denn?&amp;quot;, erkundigt sich der Menschenjunge erneut über die eigenartigen Stäbchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich sieht man die nicht, man braucht einen Computer um die zu lesen!&amp;quot;, erwidert der große Faeli lachend, hat in diesem Moment aber einen Geistesblitz, &amp;quot;Gib mal her!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonnen verabschieden sich gerade endgültig für diesen Tag und zaubern ein Farbenfeuerwerk an den glühenden Himmel als Tchark an die Türe einer einsam stehenden Hütte klopft. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz darauf ertönen Schritte aus dem Inneren und eine keuchende Stimme: &amp;quot;Ich brauche nichts und habe nichts, gehen sie bitte wieder!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um einen Notfall! Kann ich bitte schnell ihr Terminal benutzen?&amp;quot;, versucht Tchark es ausnahmsweise freundlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Knirschend öffnet sich die Türe einen Spalt: &amp;quot;Ich sagte doch schon dass es hier nichts gibt, vor allem keine dieser Maschinen die uns versklavt haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend verabschiedet sich Tchark von seiner letzten Hoffnung und stützt sich kraftlos an der Hauswand ab, da raschelt es plötzlich hinter ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab doch gesagt du sollst warten!&amp;quot;, schimpft der Faeli und zieht Proximo schützend an sich heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der jedoch ist neugierig und lugt um verstohlen hinter Tchark hervor: &amp;quot;Mit wem sprichst du da?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Menschenkind!&amp;quot;, ruft die Stimme hinter dem Spalt und versucht diesen in Panik zu schließen, doch der große Faeli ist schneller.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit brachialer Gewalt tritt er gegen die Türe und schleudert die bislang unsichtbare Person in den Raum hinein. Knurrend packt Tchark die Gestalt und blickt dann überrascht in die müden Augen einer alten Faeli. Das düstere Flimmern des einzigen noch glimmenden Lichtes erhellt das graue, verfilzte Fell der Katzengestalt die schwach keuchend nach Luft ringt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sagte doch schon dass hier nichts mehr zu holen ist!&amp;quot;, wiederholt die alte Faeli erschöpft, &amp;quot;Von welcher Bande ihr auch seid, nehmt was ihr wollt, von mir aus auch mein Leben, alles andere habt ihr schon!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sein Vater die Gestalt losgelassen hat schleicht Proximo wieder vorsichtig heran und versteckt sich erneut hinter ihm, nicht ohne aber das eigenartige Wesen genau zu betrachten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber hat definitiv andere Sorgen: &amp;quot;Ich will weder ihre Sachen noch ihr Leben, ich brauche ein paar Antworten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Antworten?&amp;quot;, die Faeli lacht heiser, &amp;quot;Wenn sie hier irgendwo Antworten finden sollten, tausche ich sie gern gegen irgendwas zu essen ein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Alte dachte nicht wirklich daran dass ihr Gegenüber diesem Wunsch nachkommen würde, doch dieser zieht einen eingeschweißten Riegel mit einer süßlichen Trockennahrung hervor, wie sie gewöhnlich von den Minenarbeitern in den Diliziumminen gegessen wird. Ohne groß zu überlegen reißt die hagere Gestalt Tchark die Nahrung aus den Pfoten und schlingt ein paar Bissen davon hinunter.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überlegt beginnt Proximos Vater erneut zu sprechen: &amp;quot;Zu den Antworten...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Minuten später sitzt der Junge wieder im gestohlenen Fahrzeug, zusammen mit Tchark der grade versucht die Wunde erneut zu verarzten die nach dem Kraftakt an der Türschwelle wieder zu bluten angefangen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, lässt dem Menschenjunge eine Sache keine Ruhe, &amp;quot;Woher wusstest du dass der in dem Haus diese ganzen Sachen wusste die du wissen wolltest?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie verwirrt Tchark diese Fragestellung so sehr dass er erst einmal aufhört seine Wunden zu versorgen. Dann allerdings wendet er sich seinem Sprössling zu, der scheinbar ebenfalls ziemlich verwirrt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste es nicht, ich hab es vermutet weil ihr Haus dem Militärraumhafen am nächsten ist!&amp;quot;, erklärt der Faeli trocken, &amp;quot;Außerdem heißt es die im Haus nicht der im Haus, es war eine Sie!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja jetzt erinnert sich Proximo, sein Vater hatte ihm schon von diesen Wesen erzählt die irgendwie anders sind und die es scheinbar bei vielen Spezies gibt. Sogar seine eigene hatte solch schwache Wesen oder vielleicht nur seines Vaters? War er vielleicht selbst ein Abkömmling dieser schwachen Art oder tatsächlich ein Mensch wie diese Sie sagte?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versteckt dich hinten in der Kiste, und schließ das Gitter, wir sind da!&amp;quot;, unterbricht Tchark die Gedanken seines Sohnes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es vergeht keine weitere Minute bevor das Gleitfahrzeug ins Zwielicht der Scheinwerfer fällt, ein Kraftfeld den Weg versperrt und eine Gestalt in einem hautengen, grünen Anzug an der Seite des Zugangs erscheint. Tchark hält seinen Arm als wollte er winken, nur die Innenseite der Pfote ist sich selbst zugewannt. Zusätzlich winkelt er die Krallen leicht an und nickt mit dem Kopf, auf Proximo, der neugierig zwischen den Gitterstäben hervor lugt, macht dies einen sehr befremdlichen Eindruck. Soweit er sehen kann ist dies aber wohl üblich denn die Gestalt vor dem Fenster scheint es ihm gleich zu tun. Sein Vater wiederrum scheint zu hoffen dass alles nach Plan verlaufen würde, doch dann tritt die Torwache näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Argwöhnisch stellt die schmächtige Katzengestalt ihre Ohren auf: &amp;quot; Sir, sie verwenden eine veraltete Signatur, könnten sie sich sonst irgendwie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind diese Techfritzen nicht mal in der Lage die richtige Signatur rauszufinden ohne gleich ganz Sanda über meinen Besuch zu informieren?&amp;quot;, klagt Tchark in befehlshaberischem Ton, schaut dann aber dem Uniformierten direkt in die Augen, &amp;quot;Und da besucht man selbst einen so öden Felsen und wird in diesem Ton begrüßt? Nehmen sie Haltung in Gegenwart eines Generals an!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entschuldigen vielmals, Sir, ich kündige sie sofort an!&amp;quot;, erschrickt der Faeli und führt seine rechte Pfote zu einem Gerät an seinem linken Unterarm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warten sie!&amp;quot;, unterbricht Tchark schnell und denkt einige Sekunden angestrengt nach wie er die Situation noch retten kann, &amp;quot;Wenn... wenn ich gewollt hätte dass gleich der Ganze Stützpunkt davon erfährt, hätte ich den Colonel selbst angerufen und ihm befohlen Flugblätter anzufertigen und auf den Arsch jedes verdammten Rekruten zu kleben! Strengen sie gefälligst das Bisschen weiche Masse in ihrem Riesenschädel an Mann!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er durfte jetzt nicht die Nerven verlieren und scheinbar wirkten die Einschüchterungsversuche auch. Vielleicht konnte er die Torwache davon überzeugen ihn einfach so rein zulassen? Aber wie sollte er das anstellen und bei welchen Chancen, würde doch jede Untersuchung von Ihm oder dem Fahrzeug sofort die Wahrheit zum Vorschein bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allen Mut zusammennehmend traut sich die Wache endlich wieder etwas zu erwidern: &amp;quot;Es tut mir leid, Sir, aber ich kann sie ohne gültige Kennung oder Bestätigung ihrer Identität nicht passieren lassen! Ich verstehe dass sie darüber...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verstehen überhaupt nichts!&amp;quot;, faucht Tchark aufgebracht und in keinster Weise gespielt, &amp;quot;Während ihr hier eine ruhige Kugel schieben und literweise Litschu Ale sauft gibt es da draußen Leute die ihren Arsch riskieren damit ihr euren in die Sonne halten könnt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Respekt, Sir, ich komme grade selbst von der Front und habe diesen Posten bekommen um meine letzten Tage Dienstzeit abzuleisten!&amp;quot;, korrigiert die Katzengestalt vor dem Fenster in leicht verärgertem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einschüchterungsversuche würden ihn wohl nicht weiterbringen, das ist nun auch Proximos Vater klar. Doch ein Rückzieher ist in dieser Situation völlig undenkbar, jede Unsicherheit würde nur Zweifel an seiner Person schüren.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles oder nichts, Tchark zaubert sein letztes Ass aus dem Ärmel: &amp;quot;Also gut Soldat, sie scheinen Integrität, Mut und Pflichtgefühl zu haben, ich verrate ihnen weshalb ich hier bin wenn mir ihr Ehrenwort geben dies für sich zu behalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielsagend hebt der Faeli die Decke von der Transportkiste in welcher sich Proximo versteckt hat, gefolgt von einem überraschten Ruf des Wachmanns: &amp;quot;Ein Menschenjunges!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht so laut, verdammt!&amp;quot;, schimpft Tchark mit unterdrückter Stimme, &amp;quot;Ich habe das Junge selbst aus den toten Klauen seiner Mutter gerissen, ich weiß sehr gut was das ist!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was wollen sie mit dem Ding?&amp;quot;, perplex stolpert der Soldat zwei Schritte rückwärts.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jeder braucht ein Haustier&amp;quot;, meint Faeli im Fahrzeug schulterzuckend, &amp;quot;dieses ist für den Colonel! Da er keines hat, hab ich ihm eines mitgebracht, er alten Zeiten willen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerlich zufrieden hofft Tchark die Wache endlich überzeugt zu haben, doch es sollte anders kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Tiger?&amp;quot;, erkundigt sich selbige argwöhnisch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun entsteht eine gefährliche Pause zwischen den beiden, Proximo Vater wedelt aufgeregt mit seiner Schwanzspitze, kann dies aber zum Glück vor den Blicken des Anderen Faeli verbergen. Irgendetwas muss er sofort darauf antworten, es bleibt keine Zeit für eine lange Denkpause denn jede Sekunde würde die Situation gefährlicher machen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tot!&amp;quot;, greift er nach dem Nächstbesten, &amp;quot;Tut mir leid, wussten sie das nicht?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tiger ist tot? Aber ich hab ihn doch grade vorher noch rumspringen sehen!&amp;quot;, erschrickt der Soldat sichtlich, er weiß wie viel seinem Vorgesetzten an dem Tier liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich lässt Tchark den Blick schweifen: &amp;quot;Ja, sowas hat er letztens auch gesagt! Farrys, sagte er, manchmal glaube ich noch Tiger gesund und munter durchs Lager rennen zu sehen. Deshalb bin ich auch sofort gekommen um ihn auf andere Gedanken zu bringen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit einem Menschenjungen als Haustier?&amp;quot;, fasst der Wachmann ungläubig zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, außerdem wird er in drei Tagen 283, da hab ich gleich ein passendes Geschenk!&amp;quot;, der Faeli schaut den verwirrten Soldaten herausfordernd an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generäle der Centauri sind bekannt dafür verrückte Späße mit Menschen zu treiben und der plötzliche Tod des geliebten Tiers wäre wohl wirklich ein triftiger Grund dem Colonel einen unangekündigten Besuch abzustatten. Der Soldat hegt keinerlei Zweifel mehr einen solchen vor sich zu haben denn woher konnte er sonst solche Dinge über den Colonel wissen?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid General dass ich sie so lange aufgehalten habe und richten sie dem Colonel bitte mein Beileid aus, wir alle hier trauern um Tiger!&amp;quot;, die Wache salutiert steif, &amp;quot;Sie können die Identifikationsformalitäten von Sergeant Prani im Gebäude C27 erledigen lassen, dann erfährt keiner von ihrer Anwesenheit, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben nur ihren Job gemacht, ich werde es ihm ausrichten!&amp;quot;, reagiert Tchark äußerlich locker und Salutiert, ist aber sehr froh den Finger vom Abzug des Gewehrs, auf seinen Knien, nehmen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir?&amp;quot;, erwidert der Wachmann noch, dann bewegt er sich endlich zum Schaltpult in seiner kleinen Hütte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Summend erlischt das Energiefeld und lässt das Gleitfahrzeug ungehindert das Tor passieren, während der Faeli am Steuer erleichtert aufatmet. Das war ganz schön knapp und gewagt, aber noch ist es nicht ausgestanden, das weiß Tchark nur all zu gut. Sein Sohn währenddessen denkt über die eigenartigen Beschreibungen nach, über ihn und wie er als Haustier bezeichnet wurde. Er hatte mal eines, ein kleines, hochgiftiges Krabbeltier welches er in einer Schachtel gehalten hatte, doch sein Vater hatte sie entdeckt und gesagt es könnte nicht im Haus bleiben. Dass es ein sehr unangenehmes Gefühl ist in einer kleinen Schachtel eingesperrt zu sein, darüber hatte sich Proximo bisher keine Gedanken gemacht. Nun aber kann er dies am eigenen Leib nachvollziehen, sitzt er doch gerade eben in einer drin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich überwindet sich der Kleine von hinten: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sei bitte still, wir haben es gleich geschafft!&amp;quot;, versucht der Faeli am Steuer zu beruhigen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Moment bleibt es still, dann ertönt die flehende Stimme aber erneut: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich erklär dir alles nachher!&amp;quot;, beschwichtigt Tchark schnell, &amp;quot;Das mit dem Haustier und die bösen Sachen hab ich nur gesagt damit uns der Typ rein lässt! Vertrau mir, wir schaffen das!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast eine ganze Minute kommt kein Laut über die Lippen des Jungen, doch dann um so lauter: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, faucht Tchark lautstark nach hinten nachdem er das Fahrzeug ruckartig angehalten und fast einen unvorsichtigen Soldaten über den Haufen gefahren hätte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo zweifelt ob er es wirklich sagen soll und druckst etwas herum, schließlich aber überzeugt ihn der mürrische Blick seines Vaters: &amp;quot;Ich muss mal ganz dringend!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Tchark seinem Zögling gut zuredet, da er jetzt keinesfalls für eine Pinkelpause anhalten kann, wird auf der anderen Seite des Camps auch schnell klar warum dies so ist. Dort sitzt nämlich immer noch der Soldat am Eingang und grübelt über die eigenartige Begegnung mit dem General und seinem Menschen-Haustier nach. Warum ausgerechnet ein Mensch und was ist mit Tiger passiert?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich raten! Scharfe Krallen, Zähne, Augen und Ohren?&amp;quot;, unterbricht ein anderer Faeli die Überlegungen des Soldaten mit der stereotypischen, aber eher antiquierten, Vorstellung einer idealen Partnerin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ob mich interessiert wie sie von vorn aussieht!&amp;quot;, kontert der Wachmann lachend in Richtung seiner Ablöse, setzt dann aber eine ernste Miene auf, &amp;quot;Weißt du eigentlich was mit Tiger passiert ist? Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, war der doch noch putzmunter!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der andere Faeli überlegt etwas irritiert was sein Kollege meinen könnte: &amp;quot;Tiger? Was soll mit ihm sein?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach du weißt das noch gar nicht? Ich habe es auch grade erfahren, von einem General der dem Colonel einen Mensch als neues Haustier mitgebracht hat!&amp;quot;, plaudert der Faeli aus dem Nähkästchen und schweift mit seinen Blicken in sein Inneres ab.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat dich jemand schön verarscht&amp;quot;, erwidert der Andere selbstsicher, &amp;quot;Das Mistvieh hat sich gerade wieder an den Vorräten in G14 vergriffen, du weißt sicher wie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Satz zu Ende zu bringen während der Angesprochene wie vom Teufel verfolgt in die kleine Überwachungsstation rennt, um einen gewissen Sergeant Prani zu erreichen, ist natürlich etwas verwirrend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas weniger verwirrt, aber mit einem ebenso miesen Gefühl in der Magengegend, steht ein Faeli mit Braun auf Gelb gesprenkelter Fellfarbe vor einem mittleren Aufklärer der Venture-Klasse. In seiner Rechten einen schweren Hyperschlüssel hatte er offensichtlich gerade an diesem Schiff gearbeitet und war garantiert Überrascht jemand Fremden im Inneren zu finden. Tchark sind zu allem Unglück auch noch die Ideen ausgegangen, vielleicht ist es dem ganzen Stress zuzuschreiben, viel wahrscheinlicher aber dem Blutverlust.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um das klarzustellen, sie behaupten General Farrys zu sein, eine Sicherheitsinspektion auf dem Montageareal durchzuführen, ohne jegliche Begleitung, Geräten oder Beweisen ihrer Identität. Lediglich ein museumsreifes Gewehr und eine Kiste mit einem Menschenjungen der was genau tun soll?&amp;quot;, hakt der Techniker den suspekten Beschreibungen nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das... ist... ein Mensch mit... besonderen Begabungen!&amp;quot;, stottert Tchark eine neue unglaubliche Geschichte zusammen, &amp;quot;Diese Menschenrasse kann Plasmalecks spüren... riechen mein ich und ist sehr hilfreich mit... sie explodieren wenn sie zu Boden fallen, halten sie mal kurz!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbst der Dümmste hätte ihm die Geschichte keinesfalls abgekauft, die Überraschung, die in die Hand gedrückte Kiste blockieren nicht nur beide Pfoten des Technikers sondern geben dem Vater Proximos auch Zeit sein Gewehr am Lauf zu packen sowie mit Wucht gegen den Schädel des überrumpelten Faeli zu prügeln. Getroffen geht dieser zu Boden und lässt dabei die Transportkiste auf selbigen, mit Duranium gehärteten, Untergrund fallen. Die vorgeführte Kraft Tcharks mag, angesichts seiner Verletzung, überraschen, die verzögerte Reaktionszeit hingegen nicht. So schnell wie eben möglich eilt er zu seinem Sohn, welcher kläglich weinend sein Bein hält, und hievt diesen vorsichtig aus dem Behälter.  &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/SyntavyaRp</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/SyntavyaRp</title>
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				<updated>2011-05-05T14:13:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;br&amp;gt;  Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Ger…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift den hautengen Anzug als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch was geht es sie überhaupt etwas an, sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, außerdem spielt dies alles in Kürze ohnehin keine Rolle mehr und dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Gedanken schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgendeinen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen. Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Davor hat sie sich ebenfalls ungewöhnlich verhalten und dann sagte sie Sachen als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein. Sollte sie von Aktivitäten im Raum der Faeli berichten und dem freizügigen Verhalten welches für eine Centauri komplett untypisch ist? Vom Isokristall welchen sie erhalten hat, auf die Gefahr hin dass die Wölfin herausfindet was sich darauf befindet? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück bleibt ihr all dies erspart dann ein Bericht des Wissenschaftsoffiziers unterbricht plötzlich die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Centauriflotte ist auch, wenige Augenblicke vorher, das Schiff des Nagers in den Sektor eingetreten, begleitet vom funkeln der schier unendlich vielen winzigen Kristallen aus gefrorenem Wasserstoff dessen flockenartige Erscheinungen wie Prismen wirken. Für den Betrachter nur als dichter Nebel wahrnehmbar welcher die einfallenden Sonnenstrahlen in allen Farben des Regenbogens bricht ist dies ein paradiesischer Anblick, eine Qual jedoch für die Deflektoren welche diese Kristalle unter hohem Energieaufwand zur Seite schieben. Hinter der gewaltigen Flotte sammeln sich wolkenartige Gebilde die in Strudeln davon treiben. Gegenüber zwei ähnlich große Schiffe und eine kleinere Fregatte, wobei eines als Ankedris in der Datenbank vermerkt ist. Welches jedoch das sagenumwobene Forschungsschiff ist bleibt jedoch vorerst im Dunkeln, da die Ratatösk und ihre Crew keinerlei Informationen über die genauen Spezifikationen oder Größe erhalten hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lieutenant, scannen sie den Sektor!&amp;quot;, spricht das Eichhörnchen welches auf dem viel zu großen Sessel des Captains sitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt tippt der Lieutenant auf der Konsole rum und beginnt die Informationen, welche vor seinen Augen erscheinen, vorzutragen: &amp;quot;Aye Sir, drei neue Signale empfangen, laut Identifikation handelt es sich um die Ankedris und zwei Schiffe welche nicht in der Datenbank sind. Eins hat die Größe einer kleinen Fregatte, das andere eines Schlachtschiffes. Die Schilde beider Schiffe sind aktiv, allerdings scheinen das Schildgitter des Schlachtschiffes beschädigt zu sein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, warten sie bis wir etwas dichter sind und führen sie einen detaillierten Scan des Forschungsschiffes durch, also das mit dem beschädigten Schildgitter!&amp;quot;, erwidert der Nager nach kurzer Überlegung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander mischt sich ein, welcher verwundert fragt: &amp;quot;Captain, woher... wissen sie das dieses das Forschungsschiff ist?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz einfach, es wäre seltsam wenn ein kleines, unbeschädigte Schiff ein Notsignal abgegeben und dann noch geentert worden wäre! Ein Angreifer dieser Größe hätte das Kleinere einfach kampfunfähig geschossen und in die Shuttlerampe gezogen!&amp;quot;, erläuterte der Nager kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander nickt, und symbolisiert damit dass er die Logik nachvollziehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich dieser keine weiteren Gedanken mehr macht, überlegt sich Siegfried noch was schiefgelaufen sein könnte wenn ein so kleines Raumschiff in der Lage war das Große zu entern. Viel wichtiger aber ist wohl die Frage wie die Angreifer sich überhaupt trauen konnten den Versuch zu unternehmen einen derart übermächtigen Feind zu attackieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Nager also noch über die Konsequenzen dieser Problematik nachdenkt und auch die einzig logische Antwort, bezieht die Flotte hinter der Ankedris Stellung und verharrt dort regungslos. Die Scans sind nun auch abgeschlossen, und der Lieutenant erstattet Bericht an den Captain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir können die Schilde nur teilweise mit den Sensoren durchdringen! Der Aufbau des Schutzfeldes ist mir total rätselhaft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, bitte machen sie mir einfach Vorschläge wie ich auf das Schiff komme!&amp;quot;, fordert das Nagetier, mittlerweile leicht gereizt aber immernoch freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, beamen ist durch die Schilde unmöglich, ebenso das hinüberfliegen mit dem Shuttle! Beide Möglichkeiten würden ohnehin sofort vom Forschungsschiff und der Flotte entdeckt werden!&amp;quot;, resignierte der Commander und weist damit höflich darauf hin dass das eigene nicht das einzige Schiff im Sektor ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnten wir durch eine Phasersalve die Schilde in einem Bereich zu destabilisieren so dass ein heißer Beam durch die Phaser möglich wird?&amp;quot;, erkundigt sich der Nager abenteuerlustig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Überlegen folgt aber schon die Ernüchterung durch den Commander: &amp;quot;Nicht solange wir keine Ahnung haben wie die Schilde funktionieren, ich vermute wir können das was ankommt nur noch als Squashsuppe verkaufen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bieberkacke! Gibt es keine Möglichkeit da reinzukommen?&amp;quot;, versucht Siegfried den Ideenreichtum des Commanders zu stimulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber ist am Ende seines Lateins: &amp;quot;Nicht das ich wüsste.&amp;quot;, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, stellen sie einen Kanal zu unseren Verbündeten her!&amp;quot;, beschließt der kleine Captain schließlich, betonend das Wort Verbündeten hervorhebend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye! Kanal offen Sir!&amp;quot;, ertöntes es von einem Offizier im hinteren Teil der Brücke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein überraschtes und genervtes Faeligesicht erscheint auf dem Monitor &amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, was wollen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Siegfried, Captain der Ratatösk! Ich wollte fragen was nun weiter passiert? Wir stehen hier rum während die Faeli und Canidar da drüben vielleicht gerade abgeschlachtet werden!&amp;quot;, antwortet der Nager unmissverständlich direkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun es gibt&amp;quot;, das Katzenwesen wellt die leicht befellte Stirn, &amp;quot;noch Absprachen die getroffen werden müssen! Bitte warten sie auf Anweisungen! Kanal sch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte? Warten? Können wir den nichts tun? Verstärkung rüberschicken? Oder ein Einsatzteam? Können wir nicht wenigstens ein Team rüberschicken um die Lage zu sondieren?&amp;quot;, fällt Siegfried dem vorläufigen Leiter der Operation ins Wort, um das Gespräch nicht abreißen zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feali antwortet auf diese Unhöflichkeit verärgert, und versucht nun den Nager zu diskreditieren: &amp;quot;Sie haben schon genug getan! Ein Duzend Kapitäne sind wegen ihren Kuchen krank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wegen unserem Kuchen? Sehen sie dass es mir schlecht geht? Ich habe auch vom Kuchen gegessen! Wenn ihr Volk keine Sahne verträgt, ist das doch nicht meine Schuld, und beweist absolut nicht dass wir ihnen nicht helfen können!&amp;quot;, Versucht sich Siegfried zu rechtfertigen und weiter seine Hilfe anzubieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei wendet er dabei seinen Blick auf die Brücke im Hintergrund des Feali, wo Hektik herrscht, einige Crewmen die unter Konsolen krabbeln, wild umher rennen oder Befehle durch den Raum schreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faeli hingegen beginnt daraufhin zu grinsen und erwidert mit: &amp;quot;Sie... sie sind nur Gast in diesem Schauspiel! Wir haben alles bestens unter Kontrolle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ein Gast?!&amp;quot;, das Eichhörnchen ist nun nach diesem Angriff auf seine Person, in seinem Element, und holt tief Luft um zum Gegenschlag auszuholen, &amp;quot;Jetzt hören sie mal, ich bin genauso ein Teil der Flotte wie jedes andere Schiff und Individuum ihres Haufens! Sie wollten unsere Hilfe und jetzt, nachdem wir uns wegen ihnen in Lebensgefahr begeben sind wir nicht mehr als Gäste hier?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in Gefahr! Unsere Technologie ist die mit Abstand herausragenste in dieser und wahrscheinlich noch jeder Menge anderer Galaxien! Genießen sie die Show!&amp;quot;, kontert der Faeli lachend, drückt eine Taste an seinem Sessel und repliziert damit eine sichtlich dampfende Tasse, direkt auf der rechten Lehne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzürnt und gleichzeitig mit einem Kribbeln in den Händen erwidert Siegfried: &amp;quot;Wir sollen also hier rumsitzen um ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihre eigenen Leute da drüben sterben lassen, während sie ihre geniale Technik dazu nutzen ein besonders schmackhaftes Getränk zu replizieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzürnt erwidert der hochrangige Offizier des anderen Schiffes: &amp;quot;Keineswegs, wir werden lediglich auf die Rückmeldung des Einsatzteams und der Ankedris warten! Entschuldigen sie mich jetzt, Captain, ich hab heute noch mehr zu tun wie mit ihnen darüber zu diskutieren wie überflüssig sie hier sind!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flottenkommandant versucht sich nun wieder seinem Schiff zuzuwenden als er die, gegen seine Vermutung, ruhige Stimme des Nagers hört, welcher die Beleidigung einfach geschluckt hat: &amp;quot;Also ist schon ein Team auf dem Schiff?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die zufällige Freigabe dieser Information, an den vermeintlichen Verbündeten, nicht mit Absicht geschehen ist, ergreift der Captain die Chance das Gespräch nun zu beenden: &amp;quot;Ja! Bleiben sie in ihrer Position und warten sie auf weitere Anweisungen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abrupt reißt die Verbindung ab, nachdem der stellvertretende Captain mit dem Kopf genickt hat, so dass der Monitor vor Siegfried nun wieder das Bild des Forschungsschiffes zweigt, welches wie ein dunkel gefärbter Vogelschnabel im Raum schwebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, also hat der Kaffee gewirkt und ein Team ist schon drüben! Commander ist ihnen noch was eingefallen?&amp;quot;, Erkundigt sich Siegfried bei dem Vlax.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser hingegen schüttelt den Kopf: &amp;quot;Öhm, nein Sir, jede Idee die ich hatte endete mit einem qualvollen Tod!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns läuft die Zeit davon!&amp;quot;, brabbelt der Nager gestresst vor sich hin, &amp;quot;Lieutenant was sagt der Scan?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um ein hochenergetisches Multiphasenschild mit einer eigenartigen Wabenstruktur! Wie es genau funktioniert ist mein ein Rätsel, es scheinen jedoch einige der Waben zu fehlen, leider nur einzelne!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie groß ist so eine Wabe?&amp;quot; hakt Siegfried, mit leicht zusammengekniffenen Augen, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa 20cm Radius, Sir!&amp;quot;, reagiert der Lieutenant prompt und überlegt seinerseits warum den Nager dies interessieren könnte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried seufzt, um dann seine Entscheidung bekannt zu geben: &amp;quot;Gut! Uns sind wohl gerade die Optionen ausgegangen! Wenn wir dort durchbeamen verstoßen wir gegen die Befehle und wahrscheinlich kommt ohnehin nicht genügend von mir dort drüben an. Also, Lieutenant Starkof, wie haben sie bei den Zielübungen im letzten Gefechtstraining abgeschlossen? &amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch an der Sensorphalanx dreht sich verdutzt über die Frage um Antwortet aber Stolz mit: &amp;quot;Bestnote, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, wir treffen uns in fünf Minuten an der Luftschleuse! Ach ja und bringen sie eine SSPU sowie Übungsgeschosse mit!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich der Nager Richtung Luftschleuse aufmacht, das Führungsschiff der Centauriflotte nach dem vermeidlichen Fehler in der Sendeanlage sucht und Ylia Lykan auf der Brücke der Ankedris unruhig auf und ab geht, robben Kilometer entfernt, an Bord der Syntavya, zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, die sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, trotzdem der Kampfanzug jeden Versuch unternimmt dies mit Blutgerinnungsmittel sowie Verstärkung der Nanostruktur zu verhindern. Die Bewegungen des Canidar sind jedoch so kraftvoll und ungestüm dass diese Anstrengungen erfolglos bleiben, allerdings auch jene die der Canidar welche nichts anderes tun können als ihre Reißzähne weiter in sein Fleisch zu vergraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch den Arm. Zu ihrem Glück erkennt die Cetisuite diese Reflexreaktion als Verteidigungsmanöver und verhindert durch eine schnelle Versteifung des Materials einen schweren Bruch, dennoch wird sie mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote einen zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhilft. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene. Um ihre Kampfverletzungen sorgen sich beide nicht eine Sekunde, denn schon beginnt ihre Bekleidung selbstständig jegliche Schäden an Haut und Anzug selbst zu beheben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Nager Siegfried begibt sich zur gleichen Zeit in Richtung Umkleideraum vor der Luftschleuse am vorderen unteren Teil der Untertassensektion der Ratatösk, um sich dort seinen Raumanzug anzuziehen. Ein 4-teiliges, eng anschmiegendes Duranium- Polypetylengemisch in modischem Schwarz mit gelben Streifen entlang der Arme mit schwarzem Visier. Die Sauerstofftanks befinden sich dabei im Schwanzteil, welcher nur Platz für die Wirbelsäulenverlängerung lässt, das Fell hingegen plattpresst. Von außen sieht er aus wie der normale Schwanz, umkleidet mit einer Folie, innen hingegen ist der Raum welcher durch die abgedrückten Haare entstanden ist aufgefüllt den erwähnten Hochdrucktanks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried schlüpft mit den Füßen voran in den Anzug, lässt sein Kletterorgan in das Heckteil gleiten und verschraubt es sicher mit dem Anzug. Ein Schlauch, der sich via Knopfdruck an der Armelektronik mit dem Schwanzteil verbindet führt den Sauerstoff zu einer Öffnung am Hals des Nagers, wo er nun den Helm mit ein Visier, welches den Pilotenhelme des 21. Jahrhunderts ähnlich sieht, aufsetzt, und mittels einer Manschette luftdicht mit dem Anzug verbindet. Nach dem Hochklappen des Sichtfensters folgen die Stiefel, welche mit kleinen Raketen ähnlichen Antriebssystemen versehen sind, um die Fortbewegung im All zu gewährleisten. Als letztes folgt ein Gürtel, mit einigen Geräten, wie einem Kommunikator, einem Notsender und einer Handfeuerwaffe, allesamt für Nagerhände angepasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist Siegfried voll bekleidet, stürmt der Lieutenant in den Raum, stellt die SSPU samt Übungsgeschoss ab, und beginnt mit dem Umziehen. Bei der Hektik tritt er fast auf das Nagetier, welches jedoch gerade in Richtung Übungsgeschoss geht und so dem Fuß des Menschen ausweicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lieutenant schlüpft hastig in den Standard-Raumanzug mit Magnetstiefeln, und dreht sich um: &amp;quot;Captain? Hallo? Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei leise Klopfer sind zu hören, was den Menschen noch mehr beunruhigt, schließlich aber genau hinhört um das Geräusch zu lokalisieren. Er bückt sich hinab in Richtung der SSPU und öffnet das Übungsgeschoss, aus welchen ihn ein Nager mit offenen Visier und zusammengekniffenen Augen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, ähm, was tun sie da drin?&amp;quot;, fragt der Mensch verwirrt, während dieser, mit dem Geschoss in der Hand, aufsteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie es noch nicht verstanden?&amp;quot;, seufzt der Nager, mit zunehmender Sicherheit dass er wirklich alles erklären muss, &amp;quot;Sie werden mich hinüber schießen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augen des Leutnants werden groß und kugelrund: &amp;quot;Ich? Sie? Nein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Befehlsverweigerung!&amp;quot;, betont Siegfried, als ob der Mensch das nicht selbst wüsste&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ängstlich formuliert der Offizier seine Bedenken: &amp;quot;Aber, ich, wenn ich nicht treffe?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie einen neuen Captain und werden wahrscheinlich zum 1. Offizier befördert!&amp;quot;, erklärt Siegfried vollkommen entspannt, da ihm die Zeit für Hektik und genaues Nachdenken fehlt, &amp;quot;oder werden nie mehr in die Luftschleuse eintreten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wackliger Stimme überprüft der Mensch nochmal die Entscheidung des Nagers, während er sich auf die Bank neben den Spinden mit Raumanzügen setzt: &amp;quot;Und sie, ähm, sind sich ganz sicher?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist der einzige Weg dort schnell und unentdeckt hineinzugelangen! Die Flotte wird es für ein geplatztes EPS-Relais halten und bei unserer minderwertigen Technologie  nicht weiter nachfragen! Jetzt machen sie schon das Geschoss zu und gehen sie endlich zum Bug!&amp;quot;, die Worte verließen den Mund des Eichhörnchens ruhig, überlegt und vor allem logisch während er sein Visier schloss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer normalen Rettungsaktion wäre Siegfried wohl nie ein so hohes persönliches Risiko eingegangen, allerdings hat er das Gefühl eine wichtige Gelegenheit zu verpassen wenn er jetzt kneifen würde. Der Aufwand eine ganze Flotte und das berühmteste Schiff der Centauri zu Hilfe zu rufen zeigt ein sehr hohes Interesse an der Syntavya, doch warum steht diese so ungeschützt im Nirgendwo herum. Er fühlt einfach dass es das Risiko wert sein würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye, Sir!&amp;quot;, ertönt es endlich aus dem Munde des Leutnants&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolute Stille herrscht im Lichterspiel der Kristalle, nur den eigenen Herzschlag und das knackende Geräusch der Stiefel, welche wiederholt die Hülle berühren hört der Leutnant. Am Bug angekommen, nur einen Meter von der Kante der Untertasse entfernt, stellt er ein dreibeiniges Gerät auf. Dank des magnetischen Stativs hält es problemlos und wackelt auch nicht während der Leutnant alles dreifach Kontrolliert. Die Sensorkalibrierung, den Stand, die Abschussmechanik und denkt nur darüber nach wie das Eichhörnchen an dem Schild, oder an der Hülle des Forschungsschiffes, zerschellen wird, ohne je ein Grab oder Überreste zu hinterlassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist vorbereitend. Zögernd betätigt der Mensch den Abzug. Das Geschoss bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf das Forschungsschiff zu und zersplittert an den Schilden des Schiffes in tausende kleine Teile welche teils verbrennen, teils zwischen den Wasserstoffflocken verschwinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok Captain, ich schieße mich noch ein paar Mal ein, das war ja nicht so rosig!&amp;quot;, gibt der Leutnant über den Kommunikator dem Hörnchen bekannt, welches nicht mehr ganz so beruhigt über die Bestnote seines Offiziers ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Schuss fliegt, mit einem um einige Zentimeter korrigierten Kurs, ebenfalls gegen das Schild.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, es scheint als komme ich dichter, Captain!&amp;quot;, betont der Leutnant Stolz und greift zum nächsten Projektil.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klopfen im Inneren des Übungsgeschosses, in dem der Nager sitzt, verhallt ungehört im luftleeren Raum, jedoch nicht der laute und eindringliche Protest: &amp;quot;Halt, ich habs mir anders überlegt, ich will wieder zurück, schießen sie mich nicht ab!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Übungschuss Sir, sie werden sehen ich komme dichter!&amp;quot;, erwidert der Lieutenant voll Eifer und Spaß über das Zielschiessen, während er ein weiteres Übungsgeschoss nimmt und abfeuert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne ist nur ein kleiner Funken zu erkennen, jedoch kein zerschellen. Stolz berichtet der Lieutenant dem Nager: &amp;quot;Captain! Der Schuss war doch wirklich gut, was meinen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Reaktion des Captains bleibt aus: &amp;quot;Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Logischerweise hat der Nager den Schuss ganz anders erlebt. Denn schon kurz nach dem Abschuss hinterlässt das Geschoss einen Schweif aus funkelnden Splittern welche durch Zusammenstoß mit größeren Kristallen entstanden sind. Dabei wird das Geschoss stark durchgeschüttelt, was vom Schützen nach der Übung mit einkalkuliert wurde, nicht jedoch von Siegfried welcher bei der Gelegenheit seinen Anzug von innen mit Mageninhalt schmückt. Der Schweif wird kürzer, ein Zeichen dafür dass das Geschoss langsamer wird, während es immer näher und näher an die Schilde heran zischt. Das Geschoss wird erst beim Streifen des Schildes gebremst, und zerbricht kurz darauf durch die Instabilität, gepaart mit der Luft und dem Nager die vom Unterdruck hinaus gesaugt werden. Sehr schnell nähert sich Siegfried nun allerdings ungeschützt der Hülle, doch durch ein einknicken des rechten Beines, und dem Einsatz der Düsen an den Stiefeln gelingt es dem Eichhörnchen sanft auf der Hülle zu landen, wäre da nicht ein Stück von dem Geschoss, welches das abbremsende Nagetier streift, und damit aus seiner Bahn bringt. Ein klatschendes Geräusch beendet die Reise zum Forschungsschiff und nur der robuste Raumanzug hat Siegfried vor schlimmeren bewahrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war der Schreck vorbei, ertönt es aus den im Helm integrierten Lautsprechern: &amp;quot;Warnung! Druckverlust entdeckt! Dekompression in zwei Minuten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Annäherung des Nagers übersehen worden, der Beamvorgang von der Ankedris Richtung Syntavya bleibt diesmal wohl nicht unentdeckt, denn schon verlässt ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten die Brücke in Richtung der Eindringlinge, dessen Fraktion eigentlich Besitzer des Raumschiffes sind. Zumindest führen dies dazu das Panteri und ihr Vater erneut in Lebensgefahr geraten, als ihnen die aufgescheuchten Menschen entgegen strömen.  Trotzdem das kleine Gerät am Arm der beiden Faeli nur eine Kombination aus Biomasse und dessen durchschnittliche Annäherung  als optisches Farbssignal mitteilt, ist die reale Gefahr schneller erkannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, befiehlt Kannani überrascht und schiebt das Faeli-Mädchen an die Wand des langen Ganges.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich nimmt er an entdeckt worden zu sein und ist deshalb bereit seine Tarnung aufzugeben. Ein Nicken in Richtung des Faeli-Weibchens reicht als Anweisung, schon greift diese in eine Seitentasche und zieht ein grade mal flaches Gerät sowie ihr letztes Magazin heraus. Dieses steckt sie in den Vorgesehenen Einschub und schon erscheint eine leuchtende Pfoten-Kontur an der Oberseite. Nachdem Panteri das Ganze auf den Boden gelegt hat, reicht ein Pfotenauflegen um ein Schimmern auszulösen welches offensichtlich die Replikation eines Gewehrs zur Folge hat. Rein optisch ist es wohl auch nicht getarnte Einsätze ausgelegt sondern eher um eine ganze Armee Angreifer aufzuhalten. Genau dieser Einsatzfall droht als Kannani diese große Waffe gegen seinen Cateiser tauscht und das allerletzte Cetrigel-Magazin aus einer seiner Taschen zieht. Der Tausch scheint dem Katzenmädchen jedoch nicht ganz zuzusagen, weshalb diese mit bestimmender Miene ihrem Vorgesetzten noch ein schwarzes, größeres Kästchen abnimmt. Dieser scheint ebenfalls nicht ganz einverstanden und schüttelt den Kopf als wollte er Panteri an irgendwas hindern, dafür es ist allerdings keine Zeit mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für rennend annähernde Feinde ist ein so schneller Anstieg des Warnlevels kaum erklärbar, es sei denn es handelt sich dabei um viel mehr wie die beiden Spezialisten erwartet haben. Die Grundformel überschlagend kommt Panteri auf mindestens 40 Humanoide, viel mehr wie erwartet. Verwirrt ist sie allerdings erst als Laufgeräusche aus beiden Richtungen zu kommen scheinen und Kannanis Blick fällt daraufhin auf seine Tochter. Egal wie gut sie Bewaffnet sind, dies ist einfach unmöglich zu bekämpfen, mit anderen Worten ihr sicheres Ende an dieser Kreuzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie!&amp;quot;, schreit einen Mensch in Uniform, vor ihnen und legt seinen Phaser an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach sind der hochgewachsene Faeli und seine Tochter allerdings nicht zum Aufgeben zu bewegen, auch wenn dies scheinbar die letzte Option ist. Während ersterer einen Regen aus kleinen Energiekugeln auf den Uniformierten entlädt, steht Panteri hinter ihm, den Rücken zugewendet, krampfhaft einen Ausgang suchend. Doch statt sich umzusehen, wie jeder dies machen würde dem ein Ort fremd ist und entkommen möchte, schließt sie einfach die Augen und stellt sich das Schiffs-Innenleben vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der hochgewachsene Faeli einen Plasmaregen entläd um die Angreifer auf Distanz zu halten, platziert seine Tochter das unscheinbare, zuvor erwähnte, Gerät vor sich und aktiviert es durch eine einfache Schiebebewegung. Genau jetzt tauchen aus der anderen Richtung mehr Soldaten auf, wobei diese jedoch keine Menschen zu sein scheinen. Natürlich macht dies keinen Unterschied, denn ihre Waffen sind genauso tödlich wie die anderen, weshalb nun die letzten Sekunden für eine sinnvolle Aktion der eingekeilten Faeli anbrechen. Diese nutzt Panteri indem sie zwei unscheinbare Kapseln aus dem Kampfanzug zieht, gleichzeitig zusammendrückt und dann einfach fallen lässt. Erst scheint gar nichts zu passieren, die Zeit verstreicht unerbittlich, die Faeli zieht erneut die Cateiser und nimmt die heraneilenden Faeli und Canidar unter Feuer. Ein verirrter Schuss trifft Kannani von hinten an der rechten Schulter, woraufhin er auf die Knie sinkt und dabei sein Gewehr senkt, was einem Menschen nicht verborgen bleibt der aufsteht und auf seinen Kopf zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts umschließt das Zentrum des Ganges plötzlich eine gewaltige Rauchwolke, erschienen innerhalb eines Wimpernschlages und verdeckt die Sicht. Kurz herrscht Stille, niemand feuert mehr einen Schuss bis plötzlich zwei Geräusche dieser Art die Kämpfer beider Seiten in Deckung bewegen, doch auf keiner kommen die Projektile an, stattdessen breitet sich eine eigenartige Stille aus. Weitere aufgeregte Atemzüge verstreichen bevor Ylia die Initiative ergreift, ihrem Team ein aggressives Handzeichen zukommen lässt und vorsichtig in Richtung des Nebels vorrückt. Man kann nicht behaupten dass die Sicht besonders gut ist, doch die anführende Canidar fühlt Gefahr normalerweise instinktiv, ein Gefühl welches sie diesmal im Stich zu lassen scheint. Gerade als sie das Zentrum der sichtbehindernden Erscheinung erreicht, stolpert sie praktisch über das schwarze Kästchen welches immernoch auf der Erde liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kanni...&amp;quot;, kommt über die Lippen der Canidar, bevor sie sich an den Oberarm greift, &amp;quot;Jetzt Leutnant!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nun davoneilenden Sekundenbruchteilen rennt die Befehlshabende ohne Rücksicht auf ihre Mitstreiter durch und über diverse Faeli und Cannidar, zurück an die Ausgangsposition.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jener Moment als der Nebel sich lichtet und eine Stimme von der anderen Seite ruft: &amp;quot;Feuer!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein abgefeuerter Schuss erreicht allerdings je sein Ziel, denn eine gewaltige Detonation zerreißt den gesamten Gang welcher dummerweise genau an der Außenhaut des Schiffes entlangläuft. Einige wenige, welche von der Reaktion nicht sofort verbrannt wurden, werden in den schwarzen Weltraum hinausgezogen und erfrieren nur wenige Augenblicke bevor die Dekompression sie zerreißt. Ein wirklich unschöner Tot, dem Kannani und seine Tochter entgehen wollen, indem sie sich mit allen vier Pfoten gegen die Wände des schmalen Wartungsschachtes pressen. Der große Faeli hat recht guten Halt, verstärkt durch das Gewehr welches sich quer zwischen einer dicken Leitung und dem Gitter verkantet hat, welches den Boden des Ganges bildet. Panteri, welche als erste hineingeklettert ist, verliert urplötzlich den Halt, fliegt überrascht maunzend an ihrem Vater vorbei, welcher geistesgegenwärtig zupackt um schlimmeres zu vermeiden. Knirschend greifen die Krallen ineinander, bis zum äußersten Angespannt,  die Muskeln brennen als wären die Arme mit Säure gefüllt. Leider hat der erwähnte Sprengkörper nicht nur die offensichtliche explosive Wirkung sondern auch eine elektromagnetische welche auch die Notkraftfelder in ihrer Aktivierung bremst. Damit hatten die beiden jedoch gerechnet, wenngleich nicht alles nach Plan verlaufen ist, auch wenn man dieses Wort, aufgrund der schwer vorhersehbaren Situation, lieber nicht nutzen sollte. Doch wie schon vermutet beginnen die mikroskopisch kleinen Bauteile des Schiffes das Loch im Wartungstunnel zu schließen. Knapp bevor den beiden die Kräfte ausgehen und sich das kleine Loch im Gang komplett geschlossen hat, schafft es Panteri sich gegen einen Energieleiter zu stemmen und mit ihren Krallen das Gitter am Boden zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wirst alt!&amp;quot;, stichelt das Faeli-Weibchen während sich der Schaden endgültig verschließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Wer hat denn den Halt verloren? &amp;quot;, kontert die größere Katzengestalt, &amp;quot;Und außerdem, wie sprichst du eigentlich mit deinem alten Herrn?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst einige Sekunden später bekommt Kannani mit, dass die Formulierung des Satzes ungünstig für seine Argumentation war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hör auf zu grinsen, wir müssen uns beeilen!&amp;quot;, wechselt der Faeli wieder zu einem ernsteren Thema, nicht eine Sekunde glaubt er an die Lösung ihres Problems.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nichts von Lyra und ihrer Ankunft auf der Ankedris nichts wissen kann, hat der Leutnant Commander mit seinem Gefühl offensichtlich recht behalten. Diese nämlich ist rasend vor Wut, gezwungen die letzte Option in Betracht zu ziehen. Nachdem sie der Notfalltransport nur Augenblicke zuvor in den Transporterraum drei der Ankedris gebracht hat, bringt sie die nächste Beamaktion direkt auf die Krankenstation. Dort muss die aufgebrachte Canidar eine kleine Operation an ihrer rechten Pfote über sich ergehen lassen, in welcher einige Knochensplitter stecken geblieben sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich trägt das nicht gerade zur Laune Lyra's bei, ist Dieses eine Raumschiff ist die Ratatösk, dessen stellverstretender Captain nicht genau weiß wie er reagieren soll, ist der wahre Captain, das Eichhörnchen Siegfried, doch seit Kurzem in Richtung der Syntavya verschollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit hoher Geschwindigkeit rauscht der Nager zwischen der Bläulich-schwarzen Hülle, und dem Schild, welches er nur erahnen kann, auf der Suche nach einem Loch, einer Schleuse, einem Müllauswurf, oder sonst irgendeiner Öffnung die es dem Nager ermöglicht in das verdammte Schiff zu kommen bevor er das Bewusstsein verliert und im Schild verdampft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechzig Sekunden bis zur Dekompression!&amp;quot;, tönt es aus den Lautsprechern und noch immer ist nichts als Hülle. &amp;quot;Warum ist dieses blöde Ding nur so riesig&amp;quot;, dachte Siegfried als er um eine Kante flog und noch mehr Außenhaut entdeckte. &amp;quot;...Dreißig Sekunde...&amp;quot;, eine weitere Kante, und ein Licht auf der Hülle, es stellte sich als Fenster heraus, wohl nicht die eleganteste oder unauffälligste Möglichkeit hineinzukommen, doch im Anbetracht der fehlenden Zeit...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sauerstoffvorrat verbraucht, Dekompression steht unmittelbar bevor!“ tönte es nun, als Siegfried sich vor dem Fenster positionierte und den Phaser in die Hand nimmt, ein kleines Duplikat der Normalen annähernd gleicher Wirkung aber, durch seine Größe, stark begrenzte Leistungsreserven. Er stellte ihn dennoch auf maximale Leistung und eine kleine leuchtende Drei zeigte ihm die Anzahl übriger Feuerstöße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur durch die Anspannung hält der Nager angespannt die Luft an, sondern auch weil keine eben solche mehr vorhanden ist die man einatmen könnte. Eine dünne, durchsichtige Schicht aus unbekanntem Material steht zwischen ihm und dem lebensnotwendigen Gas. Der folgende Schuss des Nagetiers sprengt, zu seinem Glück, tatsächlich ein kleines, kreisrundes Loch in die Scheibe. Weniger wie vermutet doch immernoch genug um einem Eichhörnchen das Eindringen zu ermöglichen, wäre da  nicht der enorme Druck der Luft welche genau in die Gegengesetzte Richtung wie Siegfried möchte und diesem auch noch einige Splitter entgegen schleudern. Durch eine Bewegung der Zehen, mit welchen der Schub der Schuhe gesteuert wird, aktiviert der Nager die volle Leistung, und schiebt sich mit brachialer Gewalt durch die schmale Öffnung...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...als er sich endlich durch das Fenster schiebt und die Notkraftfelder plötzlich anspringen. Der plötzlich wegfallende Strom nach der Luft außen lässt das Hörnchen einmal quer durch den Raum gegen die Wand fliegen, nur verlangsamt durch das geistesgegenwärtige abschalten der Düsen, jedoch rasant genug um zwei laute stumpfe Geräusche zu erzeugen, Resultate aus dem aufprallen an Wand sowie des Bodens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nager richtet den Oberkörper auf und lehnt sich an die Wand. Er blickt auf den Phaser den er immernoch fest umklammert und welcher eine orangene zwei zeigt. Durch eine Pfotenbewegung wird die Waffe wieder auf betäuben gestellt, wobei sich die Nummer zu einer sechs verändert. Schummerig und noch Verwirrt erhebt sich das Nagetier, beginnt den Raumanzug auszuziehen und unter einem Schrank zu verstecken. Wie es scheint ist er in einem Quartier der Crew gelandet. Der Duft seines Mageninhaltes steigt ihm in die Nase welcher dessen Auslöser sich in seinem ganzen Fell verklumpt hat. Auch wenn die Zeit fehlt, steigt Siegfried unter die Schalldusche und ist erleichtert über die tief angebrachten Kontrollen welche augenscheinlich für Canidar ausgelegt sind. Drei Minuten muss er hilflos und auffällig unter Schallwellen stehen, jedoch notwendig weil die Feali sowie Canidar ihn durch den penetranten Geruch augenblicklich Aufspüren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Glück kann er die Dusche ungestört genieße und tritt sauber sowie Geruchsfrei heraus. Der Nager zieht seine Schuhe wieder an, da der Weg ohne Schubdüsen wohl sehr weit für ihn werden könnte, ist er doch nur wenige Zentimeter hoch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatfreudig bewegt er sich in Richtung Tür, wobei ihm ein eigenartiger Geruch auffällt, welchen er noch nie zuvor Gerochen hat. Überrascht wendet er seine blickt in Richtung des Fensters, welches aussieht als wäre nie etwas geschehen. Etwas irritiert setzt er seinen Weg fort, geradewegs in eine Türe, da der Öffnungssensor offensichtlich nicht auf Haustiere reagiert. Doch bevor sich Siegfried aufregen kann öffnet sich selbige und zwei Menschen laufen über ihn hinweg in den Raum, wohl nach Eindringlingen suchend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wohnraum klar!&amp;quot;,  ruft ein älterer Mensch, erwartungsgemäß wohl ein höherer Rang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf erwidert der andere gelangweilt: &amp;quot;Ja, im Bad ist auch nix und wahrscheinlich war hier war auch nie was. Sicher wieder irgendeine Fehlfunktion! Bei Albina, ich weiß wirklich nicht was an diesem Schrotthaufen so gefährlich sein soll!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Menschen die Zimmer durchsuchen schwebt Siegfried mit seinen Düsen an die Decke, um unentdeckt zu bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immernoch voll Eifer und Routine ruft der Vorgesetzte: &amp;quot;Schlafzimmer klar, aber es riecht irgendwie verbrannt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Immer riechst du irgendwas, lass uns gehen!&amp;quot;, nervt der etwas jüngere Mensch, welcher scheinbar völlig den höheren Rang des anderen ignoriert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, der Ältere kniet misstrauisch auf den Teppichboden und zerdrückt mit den Fingerkuppen ein weißes Pulver welches er dort gefunden hat, &amp;quot;Was ist das?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genervt vom scheinbar unwichtigen Staub erwidert der Ungeduldige: &amp;quot;Sicher nur Überreste von Bau des Schiffes! Lass uns endlich gehen, hier ist Garnichts!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut!&amp;quot;, geht der Mitstreiter endlich auf seinen Kollegen ein, &amp;quot;Gehen wir zurück!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden passieren die Tür, und Siegfried lässt sich hinab auf dem Rucksack des älteren Menschen, während dieser als letztes hinaus geht. Es ist gefährlich, aber da der Nager keine Ahnung vom Aufbau des Schiffes hat, ist es die einfachste und schnellste Lösung den Kommandierenden zu finden. Schnell marschieren die beiden, unterhalten sich über den geringen Widerstand der Forscher, während Siegfried auf dem Rucksack bei jedem Schritt auf und ab wippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Nager herum leuchten Monitore, Schalttafeln und Bildschirmen, viele davon in einem beunruhigenden Rotton. Zusätzlich strömen eine Masse von Geräuschen auf ihn ein: das Klappern der Rucksäcke der Menschen, ihre Schuhe auf dem Boden, die Schalttafeln welche Piepen und ein penetranter Warnton.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch all das wird plötzlich von einem lauten Knall übertönt. Alle Monitore zeigen nun Die Karte einer Sektion auf dem Schiff, sowie einen roten Punkt auf dieser. Die Hülle unter ihnen beginnt zu beben, was dazu führt das Siegfried von dem wankenden Menschen rutscht und sich auf seinen Pfoten wiederfindet. Ein Nicken unter den Menschen symbolisiert das sie sich beeilen sollten um auf die Brücke zu kommen, und schon laufen sie in moderater Geschwindigkeit los, unwissend, das der Nager hinter ihnen her rennt. Als die Humanoiden eine Tür durchschreiten, welche offensichtlich zur Brücke führt, und diese sich hinter ihnen wieder schließt, bleibt Siegfried schließlich erschöpft stehen, um sein Ohr fest an die Tür zu drücken. Jedoch kann er durch die vielen Nebengeräusche nur einige Wortfetzen herrausfiltern: „Eindringlinge“ „Flotte“ „den Angriff“ „Los gehen sie!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür öffnet sich erneut und die beiden Menschen stürmen hinaus, während Siegfried die Tür durchschreitet. Nur 3 Menschen, eine Hand voll Faeli sowie 2 Canidar befinden sich auf der Brücke, und sie alle starren wie gebannt auf den Hauptbildschirm, auf welchem die Ankedris und die Flotte zu bewundern sind, welche immer näher kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Faeli ruft erleichtert auf: „Da kommen sie um uns zu retten!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und warum laden sie die Waffen?“ Versucht ein Mensch die Träume zu zerschlagen „Weil sie ihnen den Arsch versohlen werden!“ Erwidert ein weiterer Feali, welcher sogleich von einem Menschen in einer auffälligen Uniform geschlagen wird „Schweigen sie!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried nutzt die Zeit, um in der Mitte des Raumes auf einer Konsole sich zu positionieren, und beginnt mit lauter Stimme zu sprechen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie werden ihnen allen den Arsch versohlen! Ihr Befehl ist es im äußersten Fall dieses Schiff zu zerstören. Die Erschütterung, sowie die nun näher kommende Flotte zeigen wohl das dieser nun Eintritt. Sollten sie..“. der Nager spürt einen Druck in sich aufsteigen, er spricht nun wesentlich schneller und gepresster seine Sätze aus „Sollten sie nicht an ihrem Leben hängen, warten wir einfach ab bis sie uns vernichten. Ich hingegen mag mein Leben, und ich denke auch sie! Also reißen sie sich zusammen und verschwinden wir von hier und das so schnell wie möglich!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mhh... aber“ beginnt einer der Faeli, stoppt jedoch sofort als ihn einer der Canidar auf den Fuß tritt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch in der auffälligen Uniform, der wohl der Leiter dieser Aktion sein muss richtet die Waffe auf den Feali: „Was wollten sie Sagen?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das... das“ der Feali atmet tief durch, und seine Hände beginnen zu zittern „das ist nicht Möglich. Der Navigationscomputer ist beschädigt worden. Die Reparatur würde ein Stunde dauern!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Mensch den Abzug der Waffe fest umschließt, möchte er sich damit jedoch nicht zufrieden geben „Was könnten wir sonst tun um zu entkommen?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„W... w... w..“ der Feali blickt zum Canidar, welcher fast unmerkbar mit den Kopf schüttelt, zeitgleich tritt der Mensch dichter an den eingeschüchterten Feali. „Wir könnten uns in 10 min. tarnen!“ Platzt es nun aus ihn raus, und der Kopf des Canidar sinkt in Richtung Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Verflucht nochmal es war also doch der Kaffee, umgeben von Idioten.“ Murmelt das Eichhörnchen vor sich hin. „Na gut dann Tarnen sie uns so schnell wie möglich“ richtet sich der Nager an den Menschen und geht in Richtung Tür „Öööhm... wo ist das Klo?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das... Klo?“ Fragt einer der Menschen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Na... ihr... wie hieß... es“ grübelt der Nager „ahhh genau Dematerialisierer!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Anwesenden starren jetzt Siegfried an ob er nichts besseres zu tun hätte in dieser Situation, bis ein Faeli „3 Tür Rechts den Gang runter...“ antwortet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Danke“ Sagt das Hörnchen noch bevor es weiter zur Tür geht, welche jedoch wieder nicht aufgeht, dieses mal erkennt Siegfried jedoch eine Schalttafel in 30cm Höhe über den Boden. Mittels seinen Schuhen schwebt er hoch und betätigt instinktiv den Knopf zum öffnen, um nun mit hoher Geschwindigkeit zum Klo zu fliegen. 2 Faeli, welche Blutgetränkt und schwer Bewaffnet sind kommen ihn entgegen, doch der Nager achtet garnicht auf sie und schreit nur „WEG DA!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-05-05T11:31:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis|Bitte den letzten Satz entschärfen! (&amp;quot;Während ihr hier Schwänze lutscht und literweise Litschu Ale sauft&amp;quot;)&amp;lt;br&amp;gt;Ich habe den Text nur überflogen, sollte also woanders noch etwas entsprechendes sein, bitte ebenfalls abändern, anschließend kann dieser Hinweis entfernt werden.&amp;lt;br&amp;gt;Danke, [[Spieler:Terrell|Terrell]] 16:57, 7. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
Lieber Terrel, der Text ist hier zur internen Verwendung veröffentlicht und mit Absicht nicht FSK 14, aber positiv überraschend dass es jemand komplett gelesen hat ;)}}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 7-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Das kleine Computerterminal im Haus, oft die einzige Beschäftigung des Jungen, enthält auch Beschreibungen tausender Spezies dieser Galaxie. Darunter auch über schwanzlose Wesen mit wenig Fell, welche großer Ähnlichkeit mit seinem Äußeren zu haben scheinen. Doch sein Vater lenkt bei solchen Fragen immer ab, versucht das Thema scheinbar totzuschweigen, obgleich es doch offensichtlich scheint?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann, trabt schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sollten zwei weitere Jahre in Frieden vergehen, Jahre in denen sich der Junge selten Gedanken darüber macht erst jetzt einen Namen zu haben, spricht ihn sein Vater doch stets mit Sohn an. Dieser wiederum ist momentan außerhalb, irgendwelche komplizierten Geräte reparieren. Maschinen dessen Zwecke Proximo nicht zugänglich sind aber dennoch immer interessieren, bringt sein Vater eine davon nachhause. Leider steht ihm nicht mal diese Abwechslung zur Verfügung, lediglich ein altes Archiv im einzigen Computerterminal der kleinen Hütte, aus welchem er lernen soll. Völlig allein, auf sich gestellt, draußen über 80°C im Schatten, und gerade dort die gefährlichen Bestien die auf Beute lauern, drinnen nichts als Langeweile und mitten drin er der absolut Garnichts dagegen machen kann!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Garnichts? Proximo betrachtet aus den Augenwinkeln das Protonengewehr, welches einladend an der Wand hängt und geradezu darum zu bettelt mitgenommen zu werden. Er erinnert sich an die frohen Erlebnisse mit seinem Vater, welcher mit dieser Waffe einen großen Zwölffüßler erlegt hatte, welcher fast ihre Hütte zertrampelt hätte. Es hatte Wochen gebraucht um die Überreste wegzuschaffen und der Gestank, beim bloßen Gedanken daran fängt Proximo an zu würgen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber lieber draußen in tödlicher Hitze, in mitten wilder Bestien, als hier zusammen mit diesem langweiligen Computerterminal! Nicht zum Ersten Mal greift Proximo nach Gewehr, Jagdmesser und einer Wasserflasche, schlüpft dann in einen Overall, welcher offensichtlich ein wenig Schutz vor der rauen Außenwelt bieten soll, bevor er ins Freie hinaustritt. Ein harter, brennender Wind schlägt ihm entgegen, schützend hält er die linke Hand vor sein Gesicht und schultert mit der anderen seine, für ihn überdimensionierte, Waffe. Trotz seiner jungen Jahre hat Proximo bereits ein ausgeprägtes Gespür für Gefahren entwickelt, eine Eigenschaft die wohl zwangsweise mit dem Leben auf einem derartig ungastlichen Ort zusammenhängt. Erst ein Blick auf den Horizont, mögliche Vorboten eines Sandsturms ausmachen, dann die Oberfläche nach feindseligen Lebewesen prüfen, welche selbst am Tag die Sonnen nicht scheuen, und am Schluss eine genaue Beobachtung des Sandes, unter welchem sich gern die fiesen Sandrochen eingraben die nur auf Beute in wie ihn warten. Grade letztere Gefahr ist noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben, war Proximo doch vor knapp einem Jahr auf ein Jungtier getreten und hatte dabei gleich Bekanntschaft mit dem lähmenden und sehr schmerzhaften Gift gemacht. Ja, daran kann er sich lebhaft erinnern und ehrlichgesagt hatte er geheult wie ein kleines Mädchen, zumindest hatte ihn Tchark gern auf diese Weise damit aufgezogen. Was Mädchen eigentlich sind weiß er zwar nur aus Beschreibung der Datenbank, allerdings schien es für seinen Vater immer eine negative und erniedrigende Metapher zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall kann man es verstehen dass er nun sehr genau hinschaut und sich vorsichtig im Schatten des großen Felsens bewegt um sich zu vergewissern, keines dieser Raubtiere übersehen zu haben. Doch wohin sollte sein Ausflug heute gehen? Wieder zu den Klippen, die einen tollen Ausblick über das Tal bieten? Nein, heute sollte es in Richtung Stadt gehen, den verbotenen Ort. Es ist vor allem der Trieb etwas Verbotenes, ja vielleicht auch Dummes zu tun, welcher ihn antreibt, die Suche nach Abenteuer und Aufregung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit all diesen Gefühlen im Bauch rennt Proximo von Schatten zu Schatten der pilzförmigen Steinformationen, immer die gelb blinkende Temperaturanzeige am rechten Unterarm im Auge. Grün hieße alles in Ordnung, doch die Sonnen stehen schon ziemlich hoch und so kann er froh darüber sein den gefährliche, roten Bereich, nicht zu erreichen, wenngleich gelb in diesem Fall auch eine Innentemperatur von über 50°C bedeutet. Nur zwei Stunden, und viel zu wenige Kilometer, später verschnauft er im Schatten einer der wirklich großen Felsen in dieser Gegend. Selbiger Felsbrocken ist auch eine gute Wegmarkierung am Ende eines bestimmten Drittels des Weges angekommen zu sein und nach einem Blick auf die digitale Karte ist auch klar dass es sich um das erste handelt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn Proximo Hitze gewohnt ist, die isotonische Flüssig aus seiner Feldflasche verbraucht sich in bedrohlicher Geschwindigkeit während die Sonnen gerade erst den Zenit am Himmel erreichen. Mittag, denkt der Junge, verwirft den Gedanken aber schnellstmöglich wieder um seinem knurrenden Magen nicht noch mehr Anreiz zu geben ihn zu quälen. Es entbehrt jeglicher Logik weitere vier Stunden in der Hitze der hochstehenden Sonne weiterzulaufen, vor allem weil er seinen Vater in etwa einer weiteren Stunde zurückerwartet, doch ist die Neugier zu groß. Die wenigen Sandrochen die den Weg blockieren, treibt Proximo einfach mit gezielten Schüssen aus ihrem Versteck und umgeht größere Tiere, wie beispielsweise die vereinzelten Zwölffüßler.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Körperlich am Ende und bereits gefährlich dehydriert, ruht er sich kurz im Schatten eines weiteren Felsens aus. Nicht mal mehr ein halber Kilometer Luftlinie trennt ihn von seinem Ziel als ohne Vorwarnung ein wurmartiges Wesen die Sanddecke durchbricht und ein Sandrochen im Ganzen verschlingt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, nutzt der Junge ein Kraftwort, welches ihm sein Vater eigentlich verboten hat, dennoch drückt es sehr gut das aus was ihn jetzt erwartet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner von Sanda nennen diese Tiere einfach nur Grabräuber, basierend auf einer Legende wonach sie die Verstorbenen, im Sand verscharrten, nachts verschlingen. Ob dies stimmt interessiert den Menschenjungen in diesem Moment aber überhaupt nicht, selbst die Angst von einem gefressen zu werden stellt er hinten an. Grabräuber verschlingen alles was einen geringeren Durchmesser hat als sie selbst und jagen ausnahmslos in Rudeln, dessen wahre Größe erst abschätzbar ist wenn es bereits zu spät ist. Dies wissen auch die anderen Kreaturen dieses Planeten, welche sofort panisch das Weite suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig stürmt jetzt auch Proximo vorwärts, hinter ihm sichtbare und unsichtbare Gefahren, über zwei unerbittlich brennende Kugeln und an seinem Arm ein rot blinkendes Symbol, welches man ebenfalls nicht einfach ignorieren sollte. Die Tore der Stadt rücken quälend langsam in erreichbare Entfernung während der Schutzanzug zu einer klebrigen Masse verschmilzt und sich langsam in die Haut des Jungen frisst, doch der Schmerz wird überlagert durch blanke Panik und der Hoffnung die Sicherheit der Siedlung rechtzeitig zu erreichen. Fast schon dort, erfasst der Junge mit den Augenwinkeln einen Rakan, einen vogelartigen Pflanzenfresser der Region, als unter diesem der Sand bebt und ein Grabräuber durch die Decke bricht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo wird von der Erschütterung und explosionsartig aufgewirbeltem Sand zu Fall gebracht, stürzt auf den brennend heißen Sand und verliert zu allem Überfluss auch noch das Ersatzgewehr seine Vaters. Es sind nur noch knapp 100 Meter bis zum Eingang, dessen Tore sich eben zu öffnen scheinen, und dennoch stellt diese Distanz eine unüberwindliche Hürde da. Trotz der akuten Verbrennungen spürt der Junge die Bewegungen im Sand, schaut sich hastig um und bemerkt dass er eingekreist ist. Keine Sekunde später bebt auch schon die Erde unter ihm, nur ein schneller Satz in Richtung Protonengewehr rettet ihn vom tödlichen Griff eines kleineren Grabräubers der krachend durch die Oberfläche schlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was sollte er nur tun, ist das nun das Ende? Wie betäubt muss er mit ansehen wie sich der Sand um ihn kreisförmig bewegt, wie eine Schlinge um seinen Hals den Atem nimmt. Ein Zittern jagt plötzlich wie ein Blitz durch seinen Körper, versiegt die Schmerzen und scheint den Lauf der Zeit zu verlangsamen. Etwas fremdes, Unnatürliches und gefühlloses ergreift Besitz von ihm, die Barriere zwischen Denken und Handeln verschwimmt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Proximo fühlt sich das Folgende an als würde er sich fürs Zubettgehen fertigmachen, als er wie ferngesteuert nach der Waffe greift und noch in der Bewegung auf den monströsen Wurm feuert, bevor dieser die Chance hat wieder in den Untergrund abzutauchen. Viel darüber nachdenken kann er allerdings nicht, denn schon bricht ein zweiter durch die Oberfläche. Drei weitere Schüsse durchlöchern das Geschöpf, ein weiteres Tier verfehlt den Schützen aber nur um Zentimeter und schleudert ihn meterhoch in die Luft, doch lässt sich der Junge dadurch scheinbar in keinster Weise beeindrucken. Nach zwei schnellen Schüssen ist es aber schließlich der Abzug der Waffe welcher nicht das tut was er soll, nämlich das gewaltige Fich ins schnelle Jenseits zu befördern, denn offenbar ist die Energiezelle erschöpft. Nichts scheint zu verhindern dass der Menschenjunge mit wachsender Geschwindigkeit ins Maul eines weiteren Grabräubers stürzt als diesem mit letzter Kraft das Gewehr selbst in den Rachen wirft. Das Tier schnappt zu und Proximo landet weich auf dem geschlossenen Maul, rutscht dort aber schnell ab und erfasst mit kalkulierender Ruhe dass ihm ein gut zehn Meter tiefer Fall bevorsteht. In einer schnellen Rollbewegung zieht er das Jagdmesser aus der Scheide und schlägt es tief in die lederne Haut. Das Messer bleibt aber nicht einfach stecken sondern schlitzt das Untier der Länge nach auf während dessen pechschwarzes, schleimiges Blut wie ein Wasserfall aus diesem heraus bricht und teilweise auf dem Anzugs Proximo und dem Sand drunter verdampft. Während die restlichen Wurmwesen daraufhin fluchtartig das Weite suchen, setzt der Junge geradezu Sanft auf dem Boden auf hält eine Sekunde inne und bricht  erschöpft zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie lange er bewusstlos war kann Proximo nicht mit Sicherheit bestimmen, liegt aber offensichtlich auf einem eigenartig weichen Bett und ist umgeben von ebenfalls fremdartigen Geräten, gepaart mit sterilem Licht, Gerüchen und Geräusche. Aber auch wenn alles fremd erscheint, die Modulation der Stimmen, wenngleich er diese noch nie zuvor gehört hatte, ist es irgendwie nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sage dir, das ist kein Mensch!&amp;quot;, schallt es deutlich durch die offene Türe.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine tiefere Stimme erwidert: &amp;quot;Und warum schaut es dann wie einer aus?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht ist es eine neue Spionagedrohne, als Mensch getarnt&amp;quot;, formt sich eine neue, gewagte Theorie.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Spionagedrohne als Schwanzloser getarnt auf einem unbedeutenden Bergbauplaneten der Centauri?&amp;quot;, wiederholt eine vierte Person die Hypothese mit lachendem Unterton, &amp;quot;Das passt natürlich zur Show vor den Toren bei der dieses Etwas vier Grabräuber zu Asche verbrannt hat!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die offensichtliche Lächerlichkeit dieser Situation bringt die Anderen zum Schweigen, während Proximo diese Zusammenhänge hingegen überhaupt nicht versteht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in dem Moment als die zuvor Sprechenden hätten entscheiden müssen was nun mit Proximo passieren soll, hört Letzterer das Geräusch einer sich öffnenden Türe und eine ihm viel vertrautere Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist er?&amp;quot;, klingt es in aufgeregtem Tonfall, &amp;quot;Der Menschenjunge!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klär uns auf Tchark, dein Sohn?&amp;quot;, erwidert die Stimme schnippisch, welche zuvor über die absurde Idee der Spionagedrohne gespottet hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso mehr überrascht ihn die Antwort des anderen Faelis: &amp;quot;Ja, und ich werde ihn jetzt auf der Stelle mitnehmen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich!&amp;quot;, erwidert die vorherige Person erneut, scheint dies aber nicht wirklich ernst zu meinen, &amp;quot;Ich würde gerne die Mutter kennenlernen! Lass mich raten, Canidar?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh sie mir sofort aus dem Weg Leutnant Wools, als AI des schwarzen Rudel habe ich zu befehlen und sie zu gehorchen! &amp;quot;, hört der Junge Tchark in einem Tonfall welcher zugleich erregt und absolut ernst erscheint.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo weiß wann es genug ist und er hätte in diesem Fall keine Gegenworte riskiert, doch die Wesen im Nebenraum scheinen hier anders zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn nicht? Dann ereilt mich die Rache Syntavyas?&amp;quot;, spottet die Stimme, welche offensichtlich die Befehlsgewalt hier hat, erneut, &amp;quot;Schwarzes Rudel oder nicht, ich habe hier die Befehlsgewalt und Anweisung den Jungen niemand zu übergeben außer Ylia Lykan selbst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ylia!&amp;quot;, wiederholt Tchark überrascht und mindestens genau so beunruhigt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Erinnerungen kehren zurück, Erinnerungen an Dinge die er über Jahre vergessen oder zumindest verdrängen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In weiter hochmütigem Tonfall wird die kleine Zeitreise der Gedanken unterbrochen: &amp;quot;Das wird sicher ein freudiges Wiedersehen, nicht wahr?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also? Kein Verstecken mehr? Kein billiger Deal? Kein Gewissen?&amp;quot;, kommentiert der Faeli, dessen einziges Ziel es war Proximo in der Einsamkeit Sandas großzuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geräusch von Protonenwaffen wenn man den Abzug berührt, inzwischen ein sehr vertrauter Klang, und die Energiezellen welche ihre tödliche Kraft in Richtung Injektorkammer fließen lassen. Was bedeutet es, wollen die Wesen etwa....&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein letztes Mal, aus dem Weg oder sie werden es ihr restliches Leben bereuen sich mir entgegengestellt zu haben! Die mickrigen paar Sekunden!&amp;quot;, droht der Faeli mit einem Knurren dass die Luft gefrieren lässt und der Menschenjunge nie mehr vergessen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Sekunden bleibt es still, fast glaubt Proximo die Personen hätten sich in Luft aufgelöst oder wären nur eine Illusion, als urplötzlich die Klänge lauten Fauchens, brechender Knochen, Schüssen und Schreien durch die Tür schallen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panisch springt er auf und rennt er in den Gang hinein: &amp;quot;Papa wo bist du? Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen, völlig verängstigt, erreicht er Augenblicke später den Schauplatz der Schlacht. Alle Krallen des Faeli sind voll ausgefahren, Blut tropft von ihnen auf den Boden und seine rechte Pfote bedeckt offensichtlich eine Schusswunde links an der Hüfte. Drei offensichtlich tote, teilweise zerfetze Gestalten, eine sich unter Schmerzen Krümmende, wirklich ein Bild welches man keinem Kind zumuten möchte. Proximo aber sieht nur seinen Vater, stürmt auf ihn zu und drückt sich weinend an dessen unverletzte Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge schaut hoch und erhält unmittelbar den enttäuschten Blick Tcharks, etwas dass für ihn schlimmer ist wie jede alternative Bestrafungsart. Doch damit begnügt sich dieser heute scheinbar nicht, wischt er sich doch das Blut von den Krallen seiner linken Pfote und untersucht nacheinander Augen, Zähne und Hände seines Sohnes. Offensichtlich haben die Ärzte ganze Arbeit geleistet, keine einzige Schramme oder Verbrennung zeichnet den Körper mehr und doch sucht der große Faeli nach einem bestimmten Anzeichen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum?&amp;quot;, faucht die große Katzengengestalt und wedelt erregt mit dem Schwanz um seinem Ärger Luft zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo noch überlegt wie er antworten sollte, wird dessen Kopf von der Pfote Tcharks gepackt und mit den Krallen umschlossen, als wollte er diesen zerdrücken. Der Menschenjunge ist etwas verunsichert, sieht dann jedoch wie sich die Mine seines Vaters lockert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grabräuber, was?&amp;quot;, ein lachender Unterton begleitet die Äußerung des Faeli, wird dann aber sofort wieder ernster, &amp;quot;Los jetzt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge hat keine Zeit über diese Äußerung nachzudenken, drückt ihm sein Vater doch ein Protonengewehr in die Hände und schiebt ihn zur Türe raus. Draußen fällt das Licht zweier Sonnen, fast waagrecht, auf das Gesicht Proximos, blendet ihn und bringt ihn dazu den Kopf zur Seite zu wenden. Dort wiederrum stehen kraftlos wirkende Gestalten, bestimmt dreißig oder mehr. Sie mussten den Schusswechsel mitbekommen haben, doch alle wirken ängstlich und abwesend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa? Was ist mit denen?&amp;quot;, wundert sich Proximo, während er von seinem Vater am Arm gepackt und mitgezogen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Anhänger Albinas würden sie wohl als verlorene Seelen bezeichnen.&amp;quot;, kommentiert Tchark in einem Tonfall der zwiegespaltene Gefühle ausdrücken sollte, &amp;quot;Ich denke es sind Centauri die sich selbst schon lange aufgegeben haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo versteht nicht wirklich was sein Vater ihm damit sagen will, dennoch sind die Bilder prägende Eindrücke, eine neue Art von Erfahrung und Realität für ihn. Der Marsch durch die düsteren Gassen zieht sich aber nicht lange, denn kaum auf der zentralen, maroden Verbindungsstraße der Kolonie angekommen hält Tchark eines der Fahrzeuge an in dem er sich einfach mitten auf die Fahrbahn stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie lebensmüde? Verschwinde von der Straße du...&amp;quot;, beginnt der Faeli am Steuer, kann aber nicht mal seinen Satz beenden, bevor sein Gegenüber ihm ein Gewehr ins Gesicht hält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich, es wäre aber dennoch klug wenn sie jetzt verschwinden würden!&amp;quot;, erwidert Tchark gelassen und wendet sich an Proximo, &amp;quot;Los da rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge beeilt sich die Anweisung zu befolgen, versteht aber nicht was das Ganze soll. Immerhin darf er aber endlich in einem echten Sandgleiter sitzen und betrachtet verträumt die vorbeiziehenden Dünen. Bisher hat er nur Bilder davon gesehen und sich schon lange gefragt wie es wohl ist in etwas drin zu sitzen dass sich so schnell fortbewegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz andere Sorgen hat indes Tchark V`Chassal, zunehmend beeinträchtigt durch die Verletzung und bestimmt schon den halben Planeten im Nacken. Wenn er Glück hatte, und von der Seite hatte sich der Tag noch nicht gezeigt, wussten die Wachen beim Raumhafen noch nichts von seinen Reiseplänen. Doch sogar in diesem unwahrscheinlichen Fall würde ihn das Sicherheitspersonal verhaften bevor er auch nur in die Nähe eines Schiffes kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das für komische glänzende Stäbe?&amp;quot;, unterbricht Proximo die Gedanken seines Vaters.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli erwidert, geistig nur halb anwesend: &amp;quot;Isokristalle, man kann Daten drauf speichern!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer dem Zivilen für Personen und Warentransport ist da eigentlich nur noch der Militärische Raumhafen, dort würden sie wohl nicht so schnell nach ihm suchen, doch da es schlicht unmöglich war hinein zu kommen...&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe nix, wo sind die denn?&amp;quot;, erkundigt sich der Menschenjunge erneut über die eigenartigen Stäbchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich sieht man die nicht, man braucht einen Computer um die zu lesen!&amp;quot;, erwidert der große Faeli lachend, hat in diesem Moment aber einen Geistesblitz, &amp;quot;Gib mal her!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonnen verabschieden sich gerade endgültig für diesen Tag und zaubern ein Farbenfeuerwerk an den glühenden Himmel als Tchark an die Türe einer einsam stehenden Hütte klopft. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz darauf ertönen Schritte aus dem Inneren und eine keuchende Stimme: &amp;quot;Ich brauche nichts und habe nichts, gehen sie bitte wieder!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um einen Notfall! Kann ich bitte schnell ihr Terminal benutzen?&amp;quot;, versucht Tchark es ausnahmsweise freundlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Knirschend öffnet sich die Türe einen Spalt: &amp;quot;Ich sagte doch schon dass es hier nichts gibt, vor allem keine dieser Maschinen die uns versklavt haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend verabschiedet sich Tchark von seiner letzten Hoffnung und stützt sich kraftlos an der Hauswand ab, da raschelt es plötzlich hinter ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab doch gesagt du sollst warten!&amp;quot;, schimpft der Faeli und zieht Proximo schützend an sich heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der jedoch ist neugierig und lugt um verstohlen hinter Tchark hervor: &amp;quot;Mit wem sprichst du da?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Menschenkind!&amp;quot;, ruft die Stimme hinter dem Spalt und versucht diesen in Panik zu schließen, doch der große Faeli ist schneller.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit brachialer Gewalt tritt er gegen die Türe und schleudert die bislang unsichtbare Person in den Raum hinein. Knurrend packt Tchark die Gestalt und blickt dann überrascht in die müden Augen einer alten Faeli. Das düstere Flimmern des einzigen noch glimmenden Lichtes erhellt das graue, verfilzte Fell der Katzengestalt die schwach keuchend nach Luft ringt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sagte doch schon dass hier nichts mehr zu holen ist!&amp;quot;, wiederholt die alte Faeli erschöpft, &amp;quot;Von welcher Bande ihr auch seid, nehmt was ihr wollt, von mir aus auch mein Leben, alles andere habt ihr schon!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sein Vater die Gestalt wieder losgelassen hat schleicht Proximo wieder vorsichtig heran und versteckt sich erneut hinter ihm, nicht ohne aber das eigenartige Wesen genau zu betrachten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber hat definitiv andere Sorgen: &amp;quot;Ich will weder ihre Sachen noch ihr Leben, ich brauche ein paar Antworten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Antworten?&amp;quot;, die Faeli lacht heiser, &amp;quot;Wenn sie hier irgendwo Antworten finden sollten, tausche ich sie gern gegen irgendwas zu essen ein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Alte dachte nicht wirklich daran dass ihr Gegenüber diesem Wunsch nachkommen würde, doch dieser zieht einen eingeschweißten Riegel mit einer süßlichen Trockennahrung hervor, wie sie gewöhnlich von den Minenarbeitern in den Diliziumminen gegessen wird. Ohne groß zu überlegen reißt die hagere Gestalt Tchark die Nahrung aus den Pfoten und schlingt ein paar Bissen davon hinunter.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überlegt beginnt Proximos Vater erneut zu sprechen: &amp;quot;Zu den Antworten...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Minuten später sitzt der Junge wieder im gestohlenen Fahrzeug, zusammen mit Tchark der grade versucht die Wunde erneut zu verarzten die nach dem Kraftakt an der Türschwelle wieder zu bluten angefangen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, lässt dem Menschenjunge eine Sache keine Ruhe, &amp;quot;Woher wusstest du dass der in dem Haus diese ganzen Sachen wusste die du wissen wolltest?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie verwirrt Tchark diese Fragestellung so sehr dass er erst einmal aufhört seine Wunden zu versorgen. Dann allerdings wendet er sich seinem Sprössling zu, der scheinbar ebenfalls ziemlich verwirrt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste es nicht, ich hab es vermutet weil ihr Haus dem Militärraumhafen am nächsten ist!&amp;quot;, erklärt der Faeli trocken, &amp;quot;Außerdem heißt es die im Haus nicht der im Haus, es war eine Sie!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja jetzt erinnert sich Proximo, sein Vater hatte ihm schon von diesen Wesen erzählt die irgendwie anders sind und die es scheinbar bei vielen Spezies gibt. Sogar seine eigene hatte solch schwache Wesen oder vielleicht nur seines Vaters? War er vielleicht selbst ein Abkömmling dieser schwachen Art oder tatsächlich ein Mensch wie diese Sie sagte?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versteckt dich hinten in der Kiste, und schließ das Gitter, wir sind da!&amp;quot;, unterbricht Tchark die Gedanken seines Sohnes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es vergeht keine weitere Minute bevor das Gleitfahrzeug ins Zwielicht der Scheinwerfer fällt, ein Kraftfeld den Weg versperrt und eine Gestalt in einem hautengen, grünen Anzug an der Seite des Zugangs erscheint. Tchark hält seinen Arm als wollte er winken, nur die Innenseite der Pfote ist sich selbst zugewannt. Zusätzlich winkelt er die Krallen leicht an und nickt mit dem Kopf, auf Proximo, der neugierig zwischen den Gitterstäben hervor lugt, macht dies einen sehr befremdlichen Eindruck. Soweit er sehen kann ist dies aber wohl üblich denn die Gestalt vor dem Fenster scheint es ihm gleich zu tun. Sein Vater wiederrum scheint zu hoffen dass alles nach Plan verlaufen würde, doch dann tritt die Torwache näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Argwöhnisch stellt die schmächtige Katzengestalt ihre Ohren auf: &amp;quot; Sir, sie verwenden eine veraltete Signatur, könnten sie sich sonst irgendwie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind diese Techfritzen nicht mal in der Lage die richtige Signatur rauszufinden ohne gleich ganz Sanda über meinen Besuch zu informieren?&amp;quot;, klagt Tchark in befehlshaberischem Ton, schaut dann aber dem Uniformierten direkt in die Augen, &amp;quot;Und da besucht man selbst einen öden Felsen wie Sanda und wird in diesem Ton begrüßt? Nehmen sie Haltung in Gegenwart eines Generals an!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entschuldigen vielmals, Sir, ich kündige sie sofort an!&amp;quot;, erschrickt der Faeli und führt seine rechte Pfote zu einem Gerät an seinem linken Unterarm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warten sie!&amp;quot;, unterbricht Tchark schnell und denkt einige Sekunden angestrengt nach wie er die Situation noch retten kann, &amp;quot;Wenn... wenn ich gewollt hätte dass gleich der Ganze Stützpunkt davon erfährt, hätte ich längst den Colonel befohlen Flugblätter anzufertigen und auf den Arsch jedes verdammten Rekruten zu kleben! Strengen sie gefälligst das Bisschen weiche Masse in ihrem Riesenschädel an Mann!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er durfte jetzt nicht die Nerven verlieren und scheinbar wirkten die Einschüchterungsversuche auch. Vielleicht konnte er die Torwache davon überzeugen ihn einfach so rein zulassen? Aber wie sollte er das anstellen und bei welchen Chancen, würde doch jede Untersuchung von Ihm oder dem Fahrzeug sofort die Wahrheit zum Vorschein bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allen Mut zusammennehmend traut sich die Wache endlich wieder etwas zu erwidern: &amp;quot;Es tut mir leid, Sir, aber ich kann sie ohne gültige Kennung oder Bestätigung ihrer Identität nicht passieren lassen! Ich verstehe dass sie darüber...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verstehen überhaupt nichts!&amp;quot;, faucht Tchark aufgebracht und in keinster Weise gespielt, &amp;quot;Während ihr hier Schwänze lutscht und literweise Litschu Ale sauft gibt es da draußen Leute die ihren Arsch riskieren damit ihr euren in die Sonne halten könnt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Respekt, Sir, ich komme grade selbst von der Front und habe diesen Posten bekommen um meine letzten Tage Dienstzeit abzuleisten!&amp;quot;, korrigiert die Katzengestalt vor dem Fenster in leicht verärgertem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einschüchterungsversuche würden ihn wohl nicht weiterbringen, das ist nun auch Proximos Vater klar. Doch ein Rückzieher ist in dieser Situation völlig undenkbar, jede Unsicherheit würde nur Zweifel an seiner Person schüren.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles oder nichts, Tchark zaubert sein letztes Ass aus dem Ärmel: &amp;quot;Also gut Soldat, sie scheinen Integrität, Mut und Pflichtgefühl zu haben, ich verrate ihnen weshalb ich hier bin wenn mir ihr Ehrenwort geben dies für sich zu behalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielsagend hebt der Faeli die Decke von der Transportkiste in welcher sich Proximo versteckt hat, gefolgt von einem überraschten Ruf des Wachmanns: &amp;quot;Ein Menschenjunges!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht so laut, verdammt!&amp;quot;, schimpft Tchark mit unterdrückter Stimme, &amp;quot;Ich habe das Junge selbst aus den toten Klauen seiner Mutter gerissen, ich weiß sehr gut was das ist!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was wollen sie mit dem Ding?&amp;quot;, perplex stolpert der Soldat zwei Schritte rückwärts.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jeder braucht ein Haustier&amp;quot;, meint Faeli im Fahrzeug schulterzuckend, &amp;quot;dieses ist für den Colonel! Da er keines hat, hab ich ihm eines mitgebracht, er alten Zeiten willen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerlich zufrieden hofft Tchark die Wache endlich überzeugt zu haben, doch es sollte anders kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Tiger?&amp;quot;, erkundigt sich selbige argwöhnisch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun entsteht eine gefährliche Pause zwischen den beiden, Proximo Vater wedelt aufgeregt mit seiner Schwanzspitze, kann dies aber zum Glück vor den Blicken des Anderen Faeli verbergen. Irgendetwas muss er sofort darauf antworten, es bleibt keine Zeit für eine lange Denkpause denn jede Sekunde würde die Situation gefährlicher machen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tot!&amp;quot;, greift er nach dem Nächstbesten, &amp;quot;Tut mir leid, wussten sie das nicht?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tiger ist tot? Aber ich hab ihn doch grade vorher noch rumspringen sehen!&amp;quot;, erschrickt der Soldat sichtlich, er weiß wie viel seinem Vorgesetzten an dem Tier liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich lässt Tchark den Blick schweifen: &amp;quot;Ja, sowas hat er letztens auch gesagt! Farrys, sagte er, manchmal glaube ich noch Tiger gesund und munter durchs Lager rennen zu sehen. Deshalb bin ich auch sofort gekommen um ihn auf andere Gedanken zu bringen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit einem Menschenjungen als Haustier?&amp;quot;, fasst der Wachmann ungläubig zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, außerdem wird er in drei Tagen 283, da hab ich gleich ein passendes Geschenk!&amp;quot;, der Faeli schaut den verwirrten Soldaten herausfordernd an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generäle der Centauri sind bekannt dafür verrückte Späße mit Menschen zu treiben und der plötzliche Tod des geliebten Tiers wäre wohl wirklich ein triftiger Grund dem Colonel einen unangekündigten Besuch abzustatten. Der Soldat hegt keinerlei Zweifel mehr einen solchen vor sich zu haben denn woher konnte er sonst solche Dinge über den Colonel wissen?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid General dass ich sie so lange aufgehalten habe und richten sie dem Colonel bitte mein Beileid aus, wir alle hier trauern um Tiger!&amp;quot;, die Wache salutiert steif, &amp;quot;Sie können die Identifikationsformalitäten von Sergeant Prani im Gebäude C27 erledigen lassen, dann erfährt keiner von ihrer Anwesenheit, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben nur ihren Job gemacht, ich werde es ihm ausrichten!&amp;quot;, reagiert Tchark äußerlich locker und Salutiert, ist aber sehr froh den Finger vom Abzug des Gewehrs, auf seinen Knien, nehmen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir?&amp;quot;, erwidert der Wachmann noch, dann bewegt er sich endlich zum Schaltpult in seiner kleinen Hütte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Summend erlischt das Energiefeld und lässt das Gleitfahrzeug ungehindert das Tor passieren, während der Faeli am Steuer erleichtert aufatmet. Das war ganz schön knapp und gewagt, aber noch ist es nicht ausgestanden, das weiß Tchark nur all zu gut. Sein Sohn währenddessen denkt über die eigenartigen Beschreibungen nach, über ihn und wie er als Haustier bezeichnet wurde. Er hatte mal eines, ein kleines Krabbeltier welches er in einer Schachtel gehalten hatte, doch sein Vater hatte sie entdeckt und gesagt es könnte nicht im Haus bleiben. Dass es ein sehr unangenehmes Gefühl ist in einer kleinen Schachtel eingesperrt zu sein, darüber hatte sich Proximo bisher keine Gedanken gemacht. Nun aber kann er dies am eigenen Leib nachvollziehen, sitzt er doch gerade eben in einer drin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich überwindet sich der Kleine von hinten: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sei bitte still, wir haben es gleich geschafft!&amp;quot;, versucht der Faeli am Steuer zu beruhigen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Moment bleibt es still, dann ertönt die flehende Stimme aber erneut: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich erklär dir alles nachher!&amp;quot;, beschwichtigt Tchark schnell, &amp;quot;Das mit dem Haustier und die bösen Sachen hab ich nur gesagt damit uns der Typ rein lässt! Vertrau mir, wir schaffen das!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast eine ganze Minute kommt kein Laut über die Lippen des Jungen, doch dann um so lauter: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, faucht Tchark lautstark nach hinten nachdem er das Fahrzeug ruckartig angehalten und fast einen unvorsichtigen Soldaten über den Haufen gefahren hätte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo zweifelt ob er es wirklich sagen soll und druckst etwas herum, schließlich aber überzeugt ihn der mürrische Blick seines Vaters: &amp;quot;Ich muss mal ganz dringend!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Tchark seinem Zögling gut zuredet, da er jetzt keinesfalls für eine Pinkelpause anhalten kann, wird auf der anderen Seite des Camps auch schnell klar warum dies so ist. Dort sitzt nämlich immer noch der Soldat am Eingang und grübelt über die eigenartige Begegnung mit dem General und seinem Menschen-Haustier nach. Warum ausgerechnet ein Mensch und was ist mit Tiger passiert?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich raten! Scharfe Krallen, Zähne, Augen und Ohren?&amp;quot;, unterbricht ein anderer Faeli die Überlegungen des Soldaten mit der stereotypischen, aber eher antiquierten, Vorstellung einer idealen Partnerin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ob mich interessiert wie sie von vorn aussieht!&amp;quot;, kontert der Wachmann lachend in Richtung seiner Ablöse, setzt dann aber eine ernste Miene auf, &amp;quot;Weißt du eigentlich was mit Tiger passiert ist? Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, war der doch noch putzmunter!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der andere Faeli überlegt etwas irritiert was sein Kollege meinen könnte: &amp;quot;Tiger? Was soll mit ihm sein?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach du weißt das noch gar nicht? Ich habe es auch grade erfahren, von einem General der dem Colonel einen Mensch als neues Haustier mitgebracht hat!&amp;quot;, plaudert der Faeli aus dem Nähkästchen und schweift mit seinen Blicken in sein Inneres ab.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat dich jemand schön verarscht&amp;quot;, erwidert der Andere selbstsicher, &amp;quot;Ich hab das Mistfich gerade dabei erwischt wie es die &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-05-05T11:20:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hinweis|Bitte den letzten Satz entschärfen! (&amp;quot;Während ihr hier Schwänze lutscht und literweise Litschu Ale sauft&amp;quot;)&amp;lt;br&amp;gt;Ich habe den Text nur überflogen, sollte also woanders noch etwas entsprechendes sein, bitte ebenfalls abändern, anschließend kann dieser Hinweis entfernt werden.&amp;lt;br&amp;gt;Danke, [[Spieler:Terrell|Terrell]] 16:57, 7. Apr. 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
Lieber Terrel, der Text ist hier zur internen Verwendung veröffentlicht und mit Absicht nicht FSK 14.}}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 7-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Das kleine Computerterminal im Haus, oft die einzige Beschäftigung des Jungen, enthält auch Beschreibungen tausender Spezies dieser Galaxie. Darunter auch über schwanzlose Wesen mit wenig Fell, welche großer Ähnlichkeit mit seinem Äußeren zu haben scheinen. Doch sein Vater lenkt bei solchen Fragen immer ab, versucht das Thema scheinbar totzuschweigen, obgleich es doch offensichtlich scheint?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann, trabt schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es sollten zwei weitere Jahre in Frieden vergehen, Jahre in denen sich der Junge selten Gedanken darüber macht erst jetzt einen Namen zu haben, spricht ihn sein Vater doch stets mit Sohn an. Dieser wiederum ist momentan außerhalb, irgendwelche komplizierten Geräte reparieren. Maschinen dessen Zwecke Proximo nicht zugänglich sind aber dennoch immer interessieren, bringt sein Vater eine davon nachhause. Leider steht ihm nicht mal diese Abwechslung zur Verfügung, lediglich ein altes Archiv im einzigen Computerterminal der kleinen Hütte, aus welchem er lernen soll. Völlig allein, auf sich gestellt, draußen über 80°C im Schatten, und gerade dort die gefährlichen Bestien die auf Beute lauern, drinnen nichts als Langeweile und mitten drin er der absolut Garnichts dagegen machen kann!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Garnichts? Proximo betrachtet aus den Augenwinkeln das Protonengewehr, welches einladend an der Wand hängt und geradezu darum zu bettelt mitgenommen zu werden. Er erinnert sich an die frohen Erlebnisse mit seinem Vater, welcher mit dieser Waffe einen großen Zwölffüßler erlegt hatte, welcher fast ihre Hütte zertrampelt hätte. Es hatte Wochen gebraucht um die Überreste wegzuschaffen und der Gestank, beim bloßen Gedanken daran fängt Proximo an zu würgen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber lieber draußen in tödlicher Hitze, in mitten wilder Bestien, als hier zusammen mit diesem langweiligen Computerterminal! Nicht zum Ersten Mal greift Proximo nach Gewehr, Jagdmesser und einer Wasserflasche, schlüpft dann in einen Overall, welcher offensichtlich ein wenig Schutz vor der rauen Außenwelt bieten soll, bevor er ins Freie hinaustritt. Ein harter, brennender Wind schlägt ihm entgegen, schützend hält er die linke Hand vor sein Gesicht und schultert mit der anderen seine, für ihn überdimensionierte, Waffe. Trotz seiner jungen Jahre hat Proximo bereits ein ausgeprägtes Gespür für Gefahren entwickelt, eine Eigenschaft die wohl zwangsweise mit dem Leben auf einem derartig ungastlichen Ort zusammenhängt. Erst ein Blick auf den Horizont, mögliche Vorboten eines Sandsturms ausmachen, dann die Oberfläche nach feindseligen Lebewesen prüfen, welche selbst am Tag die Sonnen nicht scheuen, und am Schluss eine genaue Beobachtung des Sandes, unter welchem sich gern die fiesen Sandrochen eingraben die nur auf Beute in wie ihn warten. Grade letztere Gefahr ist noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben, war Proximo doch vor knapp einem Jahr auf ein Jungtier getreten und hatte dabei gleich Bekanntschaft mit dem lähmenden und sehr schmerzhaften Gift gemacht. Ja, daran kann er sich lebhaft erinnern und ehrlichgesagt hatte er geheult wie ein kleines Mädchen, zumindest hatte ihn Tchark gern auf diese Weise damit aufgezogen. Was Mädchen eigentlich sind weiß er zwar nur aus Beschreibung der Datenbank, allerdings schien es für seinen Vater immer eine negative und erniedrigende Metapher zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall kann man es verstehen dass er nun sehr genau hinschaut und sich vorsichtig im Schatten des großen Felsens bewegt um sich zu vergewissern, keines dieser Raubtiere übersehen zu haben. Doch wohin sollte sein Ausflug heute gehen? Wieder zu den Klippen, die einen tollen Ausblick über das Tal bieten? Nein, heute sollte es in Richtung Stadt gehen, den verbotenen Ort. Es ist vor allem der Trieb etwas Verbotenes, ja vielleicht auch Dummes zu tun, welcher ihn antreibt, die Suche nach Abenteuer und Aufregung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit all diesen Gefühlen im Bauch rennt Proximo von Schatten zu Schatten der pilzförmigen Steinformationen, immer die gelb blinkende Temperaturanzeige am rechten Unterarm im Auge. Grün hieße alles in Ordnung, doch die Sonnen stehen schon ziemlich hoch und so kann er froh darüber sein den gefährliche, roten Bereich, nicht zu erreichen, wenngleich gelb in diesem Fall auch eine Innentemperatur von über 50°C bedeutet. Nur zwei Stunden, und viel zu wenige Kilometer, später verschnauft er im Schatten einer der wirklich großen Felsen in dieser Gegend. Selbiger Felsbrocken ist auch eine gute Wegmarkierung am Ende eines bestimmten Drittels des Weges angekommen zu sein und nach einem Blick auf die digitale Karte ist auch klar dass es sich um das erste handelt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn Proximo Hitze gewohnt ist, die isotonische Flüssig aus seiner Feldflasche verbraucht sich in bedrohlicher Geschwindigkeit während die Sonnen gerade erst den Zenit am Himmel erreichen. Mittag, denkt der Junge, verwirft den Gedanken aber schnellstmöglich wieder um seinem knurrenden Magen nicht noch mehr Anreiz zu geben ihn zu quälen. Es entbehrt jeglicher Logik weitere vier Stunden in der Hitze der hochstehenden Sonne weiterzulaufen, vor allem weil er seinen Vater in etwa einer weiteren Stunde zurückerwartet, doch ist die Neugier zu groß. Die wenigen Sandrochen die den Weg blockieren, treibt Proximo einfach mit gezielten Schüssen aus ihrem Versteck und umgeht größere Tiere, wie beispielsweise die vereinzelten Zwölffüßler.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Körperlich am Ende und bereits gefährlich dehydriert, ruht er sich kurz im Schatten eines weiteren Felsens aus. Nicht mal mehr ein halber Kilometer Luftlinie trennt ihn von seinem Ziel als ohne Vorwarnung ein wurmartiges Wesen die Sanddecke durchbricht und ein Sandrochen im Ganzen verschlingt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, nutzt der Junge ein Kraftwort, welches ihm sein Vater eigentlich verboten hat, dennoch drückt es sehr gut das aus was ihn jetzt erwartet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner von Sanda nennen diese Tiere einfach nur Grabräuber, basierend auf einer Legende wonach sie die Verstorbenen, im Sand verscharrten, nachts verschlingen. Ob dies stimmt interessiert den Menschenjungen in diesem Moment aber überhaupt nicht, selbst die Angst von einem gefressen zu werden stellt er hinten an. Grabräuber verschlingen alles was einen geringeren Durchmesser hat als sie selbst und jagen ausnahmslos in Rudeln, dessen wahre Größe erst abschätzbar ist wenn es bereits zu spät ist. Dies wissen auch die anderen Kreaturen dieses Planeten, welche sofort panisch das Weite suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig stürmt jetzt auch Proximo vorwärts, hinter ihm sichtbare und unsichtbare Gefahren, über zwei unerbittlich brennende Kugeln und an seinem Arm ein rot blinkendes Symbol, welches man ebenfalls nicht einfach ignorieren sollte. Die Tore der Stadt rücken quälend langsam in erreichbare Entfernung während der Schutzanzug zu einer klebrigen Masse verschmilzt und sich langsam in die Haut des Jungen frisst, doch der Schmerz wird überlagert durch blanke Panik und der Hoffnung die Sicherheit der Siedlung rechtzeitig zu erreichen. Fast schon dort, erfasst der Junge mit den Augenwinkeln einen Rakan, einen vogelartigen Pflanzenfresser der Region, als unter diesem der Sand bebt und ein Grabräuber durch die Decke bricht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo wird von der Erschütterung und explosionsartig aufgewirbeltem Sand zu Fall gebracht, stürzt auf den brennend heißen Sand und verliert zu allem Überfluss auch noch das Ersatzgewehr seine Vaters. Es sind nur noch knapp 100 Meter bis zum Eingang, dessen Tore sich eben zu öffnen scheinen, und dennoch stellt diese Distanz eine unüberwindliche Hürde da. Trotz der akuten Verbrennungen spürt der Junge die Bewegungen im Sand, schaut sich hastig um und bemerkt dass er eingekreist ist. Keine Sekunde später bebt auch schon die Erde unter ihm, nur ein schneller Satz in Richtung Protonengewehr rettet ihn vom tödlichen Griff eines kleineren Grabräubers der krachend durch die Oberfläche schlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was sollte er nur tun, ist das nun das Ende? Wie betäubt muss er mit ansehen wie sich der Sand um ihn kreisförmig bewegt, wie eine Schlinge um seinen Hals den Atem nimmt. Ein Zittern jagt plötzlich wie ein Blitz durch seinen Körper, versiegt die Schmerzen und scheint den Lauf der Zeit zu verlangsamen. Etwas fremdes, Unnatürliches und gefühlloses ergreift Besitz von ihm, die Barriere zwischen Denken und Handeln verschwimmt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Proximo fühlt sich das Folgende an als würde er sich fürs Zubettgehen fertigmachen, als er wie ferngesteuert nach der Waffe greift und noch in der Bewegung auf den monströsen Wurm feuert, bevor dieser die Chance hat wieder in den Untergrund abzutauchen. Viel darüber nachdenken kann er allerdings nicht, denn schon bricht ein zweiter durch die Oberfläche. Drei weitere Schüsse durchlöchern das Geschöpf, ein weiteres Tier verfehlt den Schützen aber nur um Zentimeter und schleudert ihn meterhoch in die Luft, doch lässt sich der Junge dadurch scheinbar in keinster Weise beeindrucken. Nach zwei schnellen Schüssen ist es aber schließlich der Abzug der Waffe welcher nicht das tut was er soll, nämlich das gewaltige Fich ins schnelle Jenseits zu befördern, denn offenbar ist die Energiezelle erschöpft. Nichts scheint zu verhindern dass der Menschenjunge mit wachsender Geschwindigkeit ins Maul eines weiteren Grabräubers stürzt als diesem mit letzter Kraft das Gewehr selbst in den Rachen wirft. Das Tier schnappt zu und Proximo landet weich auf dem geschlossenen Maul, rutscht dort aber schnell ab und erfasst mit kalkulierender Ruhe dass ihm ein gut zehn Meter tiefer Fall bevorsteht. In einer schnellen Rollbewegung zieht er das Jagdmesser aus der Scheide und schlägt es tief in die lederne Haut. Das Messer bleibt aber nicht einfach stecken sondern schlitzt das Untier der Länge nach auf während dessen pechschwarzes, schleimiges Blut wie ein Wasserfall aus diesem heraus bricht und teilweise auf dem Anzugs Proximo und dem Sand drunter verdampft. Während die restlichen Wurmwesen daraufhin fluchtartig das Weite suchen, setzt der Junge geradezu Sanft auf dem Boden auf hält eine Sekunde inne und bricht  erschöpft zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie lange er bewusstlos war kann Proximo nicht mit Sicherheit bestimmen, liegt aber offensichtlich auf einem eigenartig weichen Bett und ist umgeben von ebenfalls fremdartigen Geräten, gepaart mit sterilem Licht, Gerüchen und Geräusche. Aber auch wenn alles fremd erscheint, die Modulation der Stimmen, wenngleich er diese noch nie zuvor gehört hatte, ist es irgendwie nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sage dir, das ist kein Mensch!&amp;quot;, schallt es deutlich durch die offene Türe.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine tiefere Stimme erwidert: &amp;quot;Und warum schaut es dann wie einer aus?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht ist es eine neue Spionagedrohne, als Mensch getarnt&amp;quot;, formt sich eine neue, gewagte Theorie.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Spionagedrohne als Schwanzloser getarnt auf einem unbedeutenden Bergbauplaneten der Centauri?&amp;quot;, wiederholt eine vierte Person die Hypothese mit lachendem Unterton, &amp;quot;Das passt natürlich zur Show vor den Toren bei der dieses Etwas vier Grabräuber zu Asche verbrannt hat!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die offensichtliche Lächerlichkeit dieser Situation bringt die Anderen zum Schweigen, während Proximo diese Zusammenhänge hingegen überhaupt nicht versteht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in dem Moment als die zuvor Sprechenden hätten entscheiden müssen was nun mit Proximo passieren soll, hört Letzterer das Geräusch einer sich öffnenden Türe und eine ihm viel vertrautere Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist er?&amp;quot;, klingt es in aufgeregtem Tonfall, &amp;quot;Der Menschenjunge!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klär uns auf Tchark, dein Sohn?&amp;quot;, erwidert die Stimme schnippisch, welche zuvor über die absurde Idee der Spionagedrohne gespottet hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso mehr überrascht ihn die Antwort des anderen Faelis: &amp;quot;Ja, und ich werde ihn jetzt auf der Stelle mitnehmen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich!&amp;quot;, erwidert die vorherige Person erneut, scheint dies aber nicht wirklich ernst zu meinen, &amp;quot;Ich würde gerne die Mutter kennenlernen! Lass mich raten, Canidar?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh sie mir sofort aus dem Weg Leutnant Wools, als AI des schwarzen Rudel habe ich zu befehlen und sie zu gehorchen! &amp;quot;, hört der Junge Tchark in einem Tonfall welcher zugleich erregt und absolut ernst erscheint.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo weiß wann es genug ist und er hätte in diesem Fall keine Gegenworte riskiert, doch die Wesen im Nebenraum scheinen hier anders zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn nicht? Dann ereilt mich die Rache Syntavyas?&amp;quot;, spottet die Stimme, welche offensichtlich die Befehlsgewalt hier hat, erneut, &amp;quot;Schwarzes Rudel oder nicht, ich habe hier die Befehlsgewalt und Anweisung den Jungen niemand zu übergeben außer Ylia Lykan selbst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ylia!&amp;quot;, wiederholt Tchark überrascht und mindestens genau so beunruhigt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Erinnerungen kehren zurück, Erinnerungen an Dinge die er über Jahre vergessen oder zumindest verdrängen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In weiter hochmütigem Tonfall wird die kleine Zeitreise der Gedanken unterbrochen: &amp;quot;Das wird sicher ein freudiges Wiedersehen, nicht wahr?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also? Kein Verstecken mehr? Kein billiger Deal? Kein Gewissen?&amp;quot;, kommentiert der Faeli, dessen einziges Ziel es war Proximo in der Einsamkeit Sandas großzuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geräusch von Protonenwaffen wenn man den Abzug berührt, inzwischen ein sehr vertrauter Klang, und die Energiezellen welche ihre tödliche Kraft in Richtung Injektorkammer fließen lassen. Was bedeutet es, wollen die Wesen etwa....&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein letztes Mal, aus dem Weg oder sie werden es ihr restliches Leben bereuen sich mir entgegengestellt zu haben! Die mickrigen paar Sekunden!&amp;quot;, droht der Faeli mit einem Knurren dass die Luft gefrieren lässt und der Menschenjunge nie mehr vergessen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Sekunden bleibt es still, fast glaubt Proximo die Personen hätten sich in Luft aufgelöst oder wären nur eine Illusion, als urplötzlich die Klänge lauten Fauchens, brechender Knochen, Schüssen und Schreien durch die Tür schallen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panisch springt er auf und rennt er in den Gang hinein: &amp;quot;Papa wo bist du? Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen, völlig verängstigt, erreicht er Augenblicke später den Schauplatz der Schlacht. Alle Krallen des Faeli sind voll ausgefahren, Blut tropft von ihnen auf den Boden und seine rechte Pfote bedeckt offensichtlich eine Schusswunde links an der Hüfte. Drei offensichtlich tote, teilweise zerfetze Gestalten, eine sich unter Schmerzen Krümmende, wirklich ein Bild welches man keinem Kind zumuten möchte. Proximo aber sieht nur seinen Vater, stürmt auf ihn zu und drückt sich weinend an dessen unverletzte Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge schaut hoch und erhält unmittelbar den enttäuschten Blick Tcharks, etwas dass für ihn schlimmer ist wie jede alternative Bestrafungsart. Doch damit begnügt sich dieser heute scheinbar nicht, wischt er sich doch das Blut von den Krallen seiner linken Pfote und untersucht nacheinander Augen, Zähne und Hände seines Sohnes. Offensichtlich haben die Ärzte ganze Arbeit geleistet, keine einzige Schramme oder Verbrennung zeichnet den Körper mehr und doch sucht der große Faeli nach einem bestimmten Anzeichen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum?&amp;quot;, faucht die große Katzengengestalt und wedelt erregt mit dem Schwanz um seinem Ärger Luft zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo noch überlegt wie er antworten sollte, wird dessen Kopf von der Pfote Tcharks gepackt und mit den Krallen umschlossen, als wollte er diesen zerdrücken. Der Menschenjunge ist etwas verunsichert, sieht dann jedoch wie sich die Mine seines Vaters lockert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grabräuber, was?&amp;quot;, ein lachender Unterton begleitet die Äußerung des Faeli, wird dann aber sofort wieder ernster, &amp;quot;Los jetzt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge hat keine Zeit über diese Äußerung nachzudenken, drückt ihm sein Vater doch ein Protonengewehr in die Hände und schiebt ihn zur Türe raus. Draußen fällt das Licht zweier Sonnen, fast waagrecht, auf das Gesicht Proximos, blendet ihn und bringt ihn dazu den Kopf zur Seite zu wenden. Dort wiederrum stehen kraftlos wirkende Gestalten, bestimmt dreißig oder mehr. Sie mussten den Schusswechsel mitbekommen haben, doch alle wirken ängstlich und abwesend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa? Was ist mit denen?&amp;quot;, wundert sich Proximo, während er von seinem Vater am Arm gepackt und mitgezogen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Anhänger Albinas würden sie wohl als verlorene Seelen bezeichnen.&amp;quot;, kommentiert Tchark in einem Tonfall der zwiegespaltene Gefühle ausdrücken sollte, &amp;quot;Ich denke es sind Centauri die sich selbst schon lange aufgegeben haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo versteht nicht wirklich was sein Vater ihm damit sagen will, dennoch sind die Bilder prägende Eindrücke, eine neue Art von Erfahrung und Realität für ihn. Der Marsch durch die düsteren Gassen zieht sich aber nicht lange, denn kaum auf der zentralen, maroden Verbindungsstraße der Kolonie angekommen hält Tchark eines der Fahrzeuge an in dem er sich einfach mitten auf die Fahrbahn stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie lebensmüde? Verschwinde von der Straße du...&amp;quot;, beginnt der Faeli am Steuer, kann aber nicht mal seinen Satz beenden, bevor sein Gegenüber ihm ein Gewehr ins Gesicht hält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich, es wäre aber dennoch klug wenn sie jetzt verschwinden würden!&amp;quot;, erwidert Tchark gelassen und wendet sich an Proximo, &amp;quot;Los da rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge beeilt sich die Anweisung zu befolgen, versteht aber nicht was das Ganze soll. Immerhin darf er aber endlich in einem echten Sandgleiter sitzen und betrachtet verträumt die vorbeiziehenden Dünen. Bisher hat er nur Bilder davon gesehen und sich schon lange gefragt wie es wohl ist in etwas drin zu sitzen dass sich so schnell fortbewegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz andere Sorgen hat indes Tchark V`Chassal, zunehmend beeinträchtigt durch die Verletzung und bestimmt schon den halben Planeten im Nacken. Wenn er Glück hatte, und von der Seite hatte sich der Tag noch nicht gezeigt, wussten die Wachen beim Raumhafen noch nichts von seinen Reiseplänen. Doch sogar in diesem unwahrscheinlichen Fall würde ihn das Sicherheitspersonal verhaften bevor er auch nur in die Nähe eines Schiffes kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das für komische glänzende Stäbe?&amp;quot;, unterbricht Proximo die Gedanken seines Vaters.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli erwidert, geistig nur halb anwesend: &amp;quot;Isokristalle, man kann Daten drauf speichern!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer dem Zivilen für Personen und Warentransport ist da eigentlich nur noch der Militärische Raumhafen, dort würden sie wohl nicht so schnell nach ihm suchen, doch da es schlicht unmöglich war hinein zu kommen...&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe nix, wo sind die denn?&amp;quot;, erkundigt sich der Menschenjunge erneut über die eigenartigen Stäbchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich sieht man die nicht, man braucht einen Computer um die zu lesen!&amp;quot;, erwidert der große Faeli lachend, hat in diesem Moment aber einen Geistesblitz, &amp;quot;Gib mal her!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonnen verabschieden sich gerade endgültig für diesen Tag und zaubern ein Farbenfeuerwerk an den glühenden Himmel als Tchark an die Türe einer einsam stehenden Hütte klopft. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz darauf ertönen Schritte aus dem Inneren und eine keuchende Stimme: &amp;quot;Ich brauche nichts und habe nichts, gehen sie bitte wieder!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um einen Notfall! Kann ich bitte schnell ihr Terminal benutzen?&amp;quot;, versucht Tchark es ausnahmsweise freundlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Knirschend öffnet sich die Türe einen Spalt: &amp;quot;Ich sagte doch schon dass es hier nichts gibt, vor allem keine dieser Maschinen die uns versklavt haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend verabschiedet sich Tchark von seiner letzten Hoffnung und stützt sich kraftlos an der Hauswand ab, da raschelt es plötzlich hinter ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab doch gesagt du sollst warten!&amp;quot;, schimpft der Faeli und zieht Proximo schützend an sich heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der jedoch ist neugierig und lugt um verstohlen hinter Tchark hervor: &amp;quot;Mit wem sprichst du da?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Menschenkind!&amp;quot;, ruft die Stimme hinter dem Spalt und versucht diesen in Panik zu schließen, doch der große Faeli ist schneller.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit brachialer Gewalt tritt er gegen die Türe und schleudert die bislang unsichtbare Person in den Raum hinein. Knurrend packt Tchark die Gestalt und blickt dann überrascht in die müden Augen einer alten Faeli. Das düstere Flimmern des einzigen noch glimmenden Lichtes erhellt das graue, verfilzte Fell der Katzengestalt die schwach keuchend nach Luft ringt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sagte doch schon dass hier nichts mehr zu holen ist!&amp;quot;, wiederholt die alte Faeli erschöpft, &amp;quot;Von welcher Bande ihr auch seid, nehmt was ihr wollt, von mir aus auch mein Leben, alles andere habt ihr schon!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sein Vater die Gestalt wieder losgelassen hat schleicht Proximo wieder vorsichtig heran und versteckt sich erneut hinter ihm, nicht ohne aber das eigenartige Wesen genau zu betrachten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber hat definitiv andere Sorgen: &amp;quot;Ich will weder ihre Sachen noch ihr Leben, ich brauche ein paar Antworten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Antworten?&amp;quot;, die Faeli lacht heiser, &amp;quot;Wenn sie hier irgendwo Antworten finden sollten, tausche ich sie gern gegen irgendwas zu essen ein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Alte dachte nicht wirklich daran dass ihr Gegenüber diesem Wunsch nachkommen würde, doch dieser zieht einen eingeschweißten Riegel mit einer süßlichen Trockennahrung hervor, wie sie gewöhnlich von den Minenarbeitern in den Diliziumminen gegessen wird. Ohne groß zu überlegen reißt die hagere Gestalt Tchark die Nahrung aus den Pfoten und schlingt ein paar Bissen davon hinunter.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überlegt beginnt Proximos Vater erneut zu sprechen: &amp;quot;Zu den Antworten...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
---&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Minuten später sitzt der Junge wieder im gestohlenen Fahrzeug, zusammen mit Tchark der grade versucht die Wunde erneut zu verarzten die nach dem Kraftakt an der Türschwelle wieder zu bluten angefangen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, lässt dem Menschenjunge eine Sache keine Ruhe, &amp;quot;Woher wusstest du dass der in dem Haus diese ganzen Sachen wusste die du wissen wolltest?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie verwirrt Tchark diese Fragestellung so sehr dass er erst einmal aufhört seine Wunden zu versorgen. Dann allerdings wendet er sich seinem Sprössling zu, der scheinbar ebenfalls ziemlich verwirrt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste es nicht, ich hab es vermutet weil ihr Haus dem Militärraumhafen am nächsten ist!&amp;quot;, erklärt der Faeli trocken, &amp;quot;Außerdem heißt es die im Haus nicht der im Haus, es war eine Sie!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja jetzt erinnert sich Proximo, sein Vater hatte ihm schon von diesen Wesen erzählt die irgendwie anders sind und die es scheinbar bei vielen Spezies gibt. Sogar seine eigene hatte solch schwache Wesen oder vielleicht nur seines Vaters? War er vielleicht selbst ein Abkömmling dieser schwachen Art oder tatsächlich ein Mensch wie diese Sie sagte?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versteckt dich hinten in der Kiste, und schließ das Gitter, wir sind da!&amp;quot;, unterbricht Tchark die Gedanken seines Sohnes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es vergeht keine weitere Minute bevor das Gleitfahrzeug ins Zwielicht der Scheinwerfer fällt, ein Kraftfeld den Weg versperrt und eine Gestalt in einem hautengen, grünen Anzug an der Seite des Zugangs erscheint. Tchark hält seinen Arm als wollte er winken, nur die Innenseite der Pfote ist sich selbst zugewannt. Zusätzlich winkelt er die Krallen leicht an und nickt mit dem Kopf, auf Proximo, der neugierig zwischen den Gitterstäben hervor lugt, macht dies einen sehr befremdlichen Eindruck. Soweit er sehen kann ist dies aber wohl üblich denn die Gestalt vor dem Fenster scheint es ihm gleich zu tun. Sein Vater wiederrum scheint zu hoffen dass alles nach Plan verlaufen würde, doch dann tritt die Torwache näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Argwöhnisch stellt die schmächtige Katzengestalt ihre Ohren auf: &amp;quot; Sir, sie verwenden eine veraltete Signatur, könnten sie sich sonst irgendwie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind diese Techfritzen nicht mal in der Lage die richtige Signatur rauszufinden ohne gleich ganz Sanda über meinen Besuch zu informieren?&amp;quot;, klagt Tchark in befehlshaberischem Ton, schaut dann aber dem Uniformierten direkt in die Augen, &amp;quot;Und da besucht man selbst einen öden Felsen wie Sanda und wird in diesem Ton begrüßt? Nehmen sie Haltung in Gegenwart eines Generals an!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entschuldigen vielmals, Sir, ich kündige sie sofort an!&amp;quot;, erschrickt der Faeli und führt seine rechte Pfote zu einem Gerät an seinem linken Unterarm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warten sie!&amp;quot;, unterbricht Tchark schnell und denkt einige Sekunden angestrengt nach wie er die Situation noch retten kann, &amp;quot;Wenn... wenn ich gewollt hätte dass gleich der Ganze Stützpunkt davon erfährt, hätte ich längst den Colonel befohlen Flugblätter anzufertigen und auf den Arsch jedes verdammten Rekruten zu kleben! Strengen sie gefälligst das Bisschen weiche Masse in ihrem Riesenschädel an Mann!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er durfte jetzt nicht die Nerven verlieren und scheinbar wirkten die Einschüchterungsversuche auch. Vielleicht konnte er die Torwache davon überzeugen ihn einfach so rein zulassen? Aber wie sollte er das anstellen und bei welchen Chancen, würde doch jede Untersuchung von Ihm oder dem Fahrzeug sofort die Wahrheit zum Vorschein bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allen Mut zusammennehmend traut sich die Wache endlich wieder etwas zu erwidern: &amp;quot;Es tut mir leid, Sir, aber ich kann sie ohne gültige Kennung oder Bestätigung ihrer Identität nicht passieren lassen! Ich verstehe dass sie darüber...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verstehen überhaupt nichts!&amp;quot;, faucht Tchark aufgebracht und in keinster Weise gespielt, &amp;quot;Während ihr hier Schwänze lutscht und literweise Litschu Ale sauft gibt es da draußen Leute die ihren Arsch riskieren damit ihr euren in die Sonne halten könnt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Respekt, Sir, ich komme grade selbst von der Front und habe diesen Posten bekommen um meine letzten Tage Dienstzeit abzuleisten!&amp;quot;, korrigiert die Katzengestalt vor dem Fenster in leicht verärgertem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einschüchterungsversuche würden ihn wohl nicht weiterbringen, das ist nun auch Proximos Vater klar. Doch ein Rückzieher ist in dieser Situation völlig undenkbar, jede Unsicherheit würde nur Zweifel an seiner Person schüren.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles oder nichts, Tchark zaubert sein letztes Ass aus dem Ärmel: &amp;quot;Also gut Soldat, sie scheinen Integrität, Mut und Pflichtgefühl zu haben, ich verrate ihnen weshalb ich hier bin wenn mir ihr Ehrenwort geben dies für sich zu behalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielsagend hebt der Faeli die Decke von der Transportkiste in welcher sich Proximo versteckt hat, gefolgt von einem überraschten Ruf des Wachmanns: &amp;quot;Ein Menschenjunges!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht so laut, verdammt!&amp;quot;, schimpft Tchark mit unterdrückter Stimme, &amp;quot;Ich habe das Junge selbst aus den toten Klauen seiner Mutter gerissen, ich weiß sehr gut was das ist!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was wollen sie mit dem Ding?&amp;quot;, perplex stolpert der Soldat zwei Schritte rückwärts.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jeder braucht ein Haustier&amp;quot;, meint Faeli im Fahrzeug schulterzuckend, &amp;quot;dieses ist für den Colonel! Da er keines hat, hab ich ihm eines mitgebracht, er alten Zeiten willen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Innerlich zufrieden hofft Tchark die Wache endlich überzeugt zu haben, doch es sollte anders kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit Tiger?&amp;quot;, erkundigt sich selbige argwöhnisch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun entsteht eine gefährliche Pause zwischen den beiden, Proximo Vater wedelt aufgeregt mit seiner Schwanzspitze, kann dies aber zum Glück vor den Blicken des Anderen Faeli verbergen. Irgendetwas muss er sofort darauf antworten, es bleibt keine Zeit für eine lange Denkpause denn jede Sekunde würde die Situation gefährlicher machen. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tot!&amp;quot;, greift er nach dem Nächstbesten, &amp;quot;Tut mir leid, wussten sie das nicht?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tiger ist tot? Aber ich hab ihn doch grade vorher noch rumspringen sehen!&amp;quot;, erschrickt der Soldat sichtlich, er weiß wie viel seinem Vorgesetzten an dem Tier liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdenklich lässt Tchark den Blick schweifen: &amp;quot;Ja, sowas hat er letztens auch gesagt! Farrys, sagte er, manchmal glaube ich noch Tiger gesund und munter durchs Lager rennen zu sehen. Deshalb bin ich auch sofort gekommen um ihn auf andere Gedanken zu bringen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit einem Menschenjungen als Haustier?&amp;quot;, fasst der Wachmann ungläubig zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, außerdem wird er in drei Tagen 283, da hab ich gleich ein passendes Geschenk!&amp;quot;, der Faeli schaut den verwirrten Soldaten herausfordernd an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generäle der Centauri sind bekannt dafür verrückte Späße mit Menschen zu treiben und der plötzliche Tod des geliebten Tiers wäre wohl wirklich ein triftiger Grund dem Colonel einen unangekündigten Besuch abzustatten. Der Soldat hegt keinerlei Zweifel mehr einen solchen vor sich zu haben denn woher konnte er sonst solche Dinge über den Colonel wissen?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid General dass ich sie so lange aufgehalten habe und richten sie dem Colonel bitte mein Beileid aus, wir alle hier trauern um Tiger!&amp;quot;, die Wache salutiert steif, &amp;quot;Sie können die Identifikationsformalitäten von Sergeant Prani im Gebäude C27 erledigen lassen, dann erfährt keiner von ihrer Anwesenheit, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben nur ihren Job gemacht, ich werde es ihm ausrichten!&amp;quot;, reagiert Tchark äußerlich locker und Salutiert, ist aber sehr froh den Finger vom Abzug des Gewehrs, auf seinen Knien, nehmen zu können.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir?&amp;quot;, erwidert der Wachmann noch, dann bewegt er sich endlich zum Schaltpult in seiner kleinen Hütte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Summend erlischt das Energiefeld und lässt das Gleitfahrzeug ungehindert das Tor passieren, während der Faeli am Steuer erleichtert aufatmet. Das war ganz schön knapp und gewagt, aber noch ist es nicht ausgestanden, das weiß Tchark nur all zu gut. Sein Sohn währenddessen denkt über die eigenartigen Beschreibungen nach, über ihn und wie er als Haustier bezeichnet wurde. Er hatte mal eines, ein kleines Krabbeltier welches er in einer Schachtel gehalten hatte, doch sein Vater hatte sie entdeckt und gesagt es könnte nicht im Haus bleiben. Dass es ein sehr unangenehmes Gefühl ist in einer kleinen Schachtel eingesperrt zu sein, darüber hatte sich Proximo bisher keine Gedanken gemacht. Nun aber kann er dies am eigenen Leib nachvollziehen, sitzt er doch gerade eben in einer drin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich überwindet sich der Kleine von hinten: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sei bitte still, wir haben es gleich geschafft!&amp;quot;, versucht der Faeli am Steuer zu beruhigen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einen Moment bleibt es still, dann ertönt die flehende Stimme aber erneut: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich erklär dir alles nachher!&amp;quot;, beschwichtigt Tchark schnell, &amp;quot;Das mit dem Haustier und die bösen Sachen hab ich nur gesagt damit uns der Typ rein lässt! Vertrau mir, wir schaffen das!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fast eine ganze Minute kommt kein Laut über die Lippen des Jungen, doch dann um so lauter: &amp;quot;Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn?&amp;quot;, faucht Tchark lautstark nach hinten nachdem er das Fahrzeug ruckartig angehalten und fast einen unvorsichtigen Soldaten über den Haufen gefahren hätte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo zweifelt ob er es wirklich sagen soll und druckst etwas herum, schließlich aber überzeugt ihn der mürrische Blick seines Vaters: &amp;quot;Ich muss mal ganz dringend!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Tchark seinem Zögling gut zuredet, da er jetzt keinesfalls für eine Pinkelpause anhalten kann, wird auf der anderen Seite des Camps auch schnell klar warum dies so ist. Dort sitzt nämlich immer noch der Soldat am Eingang und grübelt über die eigenartige Begegnung mit dem General und seinem Menschen-Haustier nach. Warum ausgerechnet ein Mensch und was ist mit Tiger passiert?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lass mich raten! Scharfe Krallen, Zähne, Augen und Ohren?&amp;quot;, unterbricht ein anderer Faeli die Überlegungen des Soldaten mit der stereotypischen, aber eher antiquierten, Vorstellung einer idealen Partnerin.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ob mich interessiert wie sie von vorn aussieht!&amp;quot;, kontert der Wachmann lachend in Richtung seiner Ablöse, setzt dann aber eine ernste Miene auf, &amp;quot;Weißt du eigentlich was mit Tiger passiert ist? Als ich ihn das letzte Mal gesehen habe, war der doch noch putzmunter!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der andere Faeli überlegt etwas irritiert was sein Kollege meinen könnte: &amp;quot;Tiger? Was soll mit ihm sein?&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach du weißt das noch gar nicht? Ich habe es auch grade erfahren, von einem General der dem Colonel einen Mensch als neues Haustier mitgebracht hat!&amp;quot;, plaudert der Faeli aus dem Nähkästchen und schweift mit seinen Blicken in sein Inneres ab.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da hat dich jemand schön verarscht&amp;quot;, erwidert der Andere selbstsicher, &amp;quot;Ich hab das Mistfich gerade dabei erwischt wie es die &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-04-06T16:59:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 7-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Das kleine Computerterminal im Haus, oft die einzige Beschäftigung des Jungen, enthält auch Beschreibungen tausender Spezies dieser Galaxie. Darunter auch über schwanzlose Wesen mit wenig Fell, welche großer Ähnlichkeit mit seinem Äußeren zu haben scheinen. Doch sein Vater lenkt bei solchen Fragen immer ab, versucht das Thema scheinbar totzuschweigen, obgleich es doch offensichtlich scheint?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann, trabt schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Es sollten zwei weitere Jahre in Frieden vergehen. Tchark ist wiedermal außerhalb, irgendwelche komplizierten Geräte reparieren. Maschinen dessen Zwecke Proximo nicht zugänglich sind aber dennoch immer interessieren, bringt sein Vater eine davon nachhause. Leider steht ihm nicht mal diese Abwechslung zur Verfügung, lediglich ein altes Archiv im einzigen Computerterminal der kleinen Hütte, aus welchem er lernen soll. Völlig allein, auf sich gestellt, draußen über 80°C im Schatten, und gerade dort die gefährlichen Bestien die auf Beute lauern, drinnen nichts als Langeweile und mitten drin er der absolut Garnichts dagegen machen kann!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Garnichts? Proximo betrachtet aus den Augenwinkeln das Protonengewehr, welches einladend an der Wand hängt und geradezu darum zu bettelt mitgenommen zu werden. Er erinnert sich an die frohen Erlebnisse mit seinem Vater, welcher mit dieser Waffe einen großen Zwölffüßler erlegt hatte, welcher fast ihre Hütte zertrampelt hätte. Es hatte Wochen gebraucht um die Überreste wegzuschaffen und der Gestank, beim bloßen Gedanken daran fängt Proximo an zu würgen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber lieber draußen in tödlicher Hitze, in mitten wilder Bestien, als hier zusammen mit diesem langweiligen Computerterminal! Nicht zum Ersten Mal greift Proximo nach Gewehr, Jagdmesser und einer Wasserflasche, schlüpft dann in einen Overall, welcher offensichtlich ein wenig Schutz vor der rauen Außenwelt bieten soll, bevor er ins Freie hinaustritt. Ein harter, brennender Wind schlägt ihm entgegen, schützend hält er die linke Hand vor sein Gesicht und schultert mit der anderen seine, für ihn überdimensionierte, Waffe. Trotz seiner jungen Jahre hat Proximo bereits ein ausgeprägtes Gespür für Gefahren entwickelt, eine Eigenschaft die wohl zwangsweise mit dem Leben auf einem derartig ungastlichen Ort zusammenhängt. Erst ein Blick auf den Horizont, mögliche Vorboten eines Sandsturms ausmachen, dann die Oberfläche nach feindseligen Lebewesen prüfen, welche selbst am Tag die Sonnen nicht scheuen, und am Schluss eine genaue Beobachtung des Sandes, unter welchem sich gern die fiesen Sandrochen eingraben die nur auf Beute in wie ihn warten. Grade letztere Gefahr ist noch schmerzhaft in Erinnerung geblieben, war Proximo doch vor knapp einem Jahr auf ein Jungtier getreten und hatte dabei gleich Bekanntschaft mit dem lähmenden und sehr schmerzhaften Gift gemacht. Ja, daran kann er sich lebhaft erinnern und ehrlichgesagt hatte er geheult wie ein kleines Mädchen, zumindest hatte ihn Tchark gern auf diese Weise damit aufgezogen. Was Mädchen eigentlich sind weiß er zwar nur aus Beschreibung der Datenbank, allerdings schien es für seinen Vater immer eine negative und erniedrigende Metapher zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall kann man es verstehen dass er nun sehr genau hinschaut und sich vorsichtig im Schatten des großen Felsens bewegt um sich zu vergewissern, keines dieser Raubtiere übersehen zu haben. Doch wohin sollte sein Ausflug heute gehen? Wieder zu den Klippen, die einen tollen Ausblick über das Tal bieten? Nein, heute sollte es in Richtung Stadt gehen, den verbotenen Ort. Es ist vor allem der Trieb etwas Verbotenes, ja vielleicht auch Dummes zu tun, welcher ihn antreibt, die Suche nach Abenteuer und Aufregung.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit all diesen Gefühlen im Bauch rennt Proximo von Schatten zu Schatten der pilzförmigen Steinformationen, immer die gelb blinkende Temperaturanzeige am rechten Unterarm im Auge. Grün hieße alles in Ordnung, doch die Sonnen stehen schon ziemlich hoch und so kann er froh darüber sein den gefährliche, roten Bereich, nicht zu erreichen, wenngleich gelb in diesem Fall auch eine Innentemperatur von über 50°C bedeutet. Nur zwei Stunden, und viel zu wenige Kilometer, später verschnauft er im Schatten einer der wirklich großen Felsen in dieser Gegend. Selbiger Felsbrocken ist auch eine gute Wegmarkierung am Ende eines bestimmten Drittels des Weges angekommen zu sein und nach einem Blick auf die digitale Karte ist auch klar dass es sich um das erste handelt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn Proximo Hitze gewohnt ist, die isotonische Flüssig aus seiner Feldflasche verbraucht sich in bedrohlicher Geschwindigkeit während die Sonnen gerade erst den Zenit am Himmel erreichen. Mittag, denkt der Junge, verwirft den Gedanken aber schnellstmöglich wieder um seinem knurrenden Magen nicht noch mehr Anreiz zu geben ihn zu quälen. Es entbehrt jeglicher Logik weitere vier Stunden in der Hitze der hochstehenden Sonne weiterzulaufen, vor allem weil er seinen Vater in etwa einer weiteren Stunde zurückerwartet, doch ist die Neugier zu groß. Die wenigen Sandrochen die den Weg blockieren, treibt Proximo einfach mit gezielten Schüssen aus ihrem Versteck und umgeht größere Tiere, wie beispielsweise die vereinzelten Zwölffüßler.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Körperlich am Ende und bereits gefährlich dehydriert, ruht er sich kurz im Schatten eines weiteren Felsens aus. Nicht mal mehr ein halber Kilometer Luftlinie trennt ihn von seinem Ziel als ohne Vorwarnung ein wurmartiges Wesen die Sanddecke durchbricht und ein Sandrochen im Ganzen verschlingt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, nutzt der Junge ein Kraftwort, welches ihm sein Vater eigentlich verboten hat, dennoch drückt es sehr gut das aus was ihn jetzt erwartet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bewohner von Sanda nennen diese Tiere einfach nur Grabräuber, basierend auf einer Legende wonach sie die Verstorbenen, im Sand verscharrten, nachts verschlingen. Ob dies stimmt interessiert den Menschenjungen in diesem Moment aber überhaupt nicht, selbst die Angst von einem gefressen zu werden stellt er hinten an. Grabräuber verschlingen alles was einen geringeren Durchmesser hat als sie selbst und jagen ausnahmslos in Rudeln, dessen wahre Größe erst abschätzbar ist wenn es bereits zu spät ist. Dies wissen auch die anderen Kreaturen dieses Planeten, welche sofort panisch das Weite suchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig stürmt jetzt auch Proximo vorwärts, hinter ihm sichtbare und unsichtbare Gefahren, über zwei unerbittlich brennende Kugeln und an seinem Arm ein rot blinkendes Symbol, welches man ebenfalls nicht einfach ignorieren sollte. Die Tore der Stadt rücken quälend langsam in erreichbare Entfernung während der Schutzanzug zu einer klebrigen Masse verschmilzt und sich langsam in die Haut des Jungen frisst, doch der Schmerz wird überlagert durch blanke Panik und der Hoffnung die Sicherheit der Siedlung rechtzeitig zu erreichen. Fast schon dort, erfasst der Junge mit den Augenwinkeln einen Rakan, einen vogelartigen Pflanzenfresser der Region, als unter diesem der Sand bebt und ein Grabräuber durch die Decke bricht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo wird von der Erschütterung und explosionsartig aufgewirbeltem Sand zu Fall gebracht, stürzt auf den brennend heißen Sand und verliert zu allem Überfluss auch noch das Ersatzgewehr seine Vaters. Es sind nur noch knapp 100 Meter bis zum Eingang, dessen Tore sich eben zu öffnen scheinen, und dennoch stellt diese Distanz eine unüberwindliche Hürde da. Trotz der akuten Verbrennungen spürt der Junge die Bewegungen im Sand, schaut sich hastig um und bemerkt dass er eingekreist ist. Keine Sekunde später bebt auch schon die Erde unter ihm, nur ein schneller Satz in Richtung Protonengewehr rettet ihn vom tödlichen Griff eines kleineren Grabräubers der krachend durch die Oberfläche schlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was sollte er nur tun, ist das nun das Ende? Wie betäubt muss er mit ansehen wie sich der Sand um ihn kreisförmig bewegt, wie eine Schlinge um seinen Hals den Atem nimmt. Ein Zittern jagt plötzlich wie ein Blitz durch seinen Körper, versiegt die Schmerzen und scheint den Lauf der Zeit zu verlangsamen. Etwas fremdes, Unnatürliches und gefühlloses ergreift Besitz von ihm, die Barriere zwischen Denken und Handeln verschwimmt. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Proximo fühlt sich das Folgende an als würde er sich fürs Zubettgehen fertigmachen, als er wie ferngesteuert nach der Waffe greift und noch in der Bewegung auf den monströsen Wurm feuert, bevor dieser die Chance hat wieder in den Untergrund abzutauchen. Viel darüber nachdenken kann er allerdings nicht, denn schon bricht ein zweiter durch die Oberfläche. Drei weitere Schüsse durchlöchern das Geschöpf, ein weiteres Tier verfehlt den Schützen aber nur um Zentimeter und schleudert ihn meterhoch in die Luft, doch lässt sich der Junge dadurch scheinbar in keinster Weise beeindrucken. Nach zwei schnellen Schüssen ist es aber schließlich der Abzug der Waffe welcher nicht das tut was er soll, nämlich das gewaltige Fich ins schnelle Jenseits zu befördern, denn offenbar ist die Energiezelle erschöpft. Nichts scheint zu verhindern dass der Menschenjunge mit wachsender Geschwindigkeit ins Maul eines weiteren Grabräubers stürzt als diesem mit letzter Kraft das Gewehr selbst in den Rachen wirft. Das Tier schnappt zu und Proximo landet weich auf dem geschlossenen Maul, rutscht dort aber schnell ab und erfasst mit kalkulierender Ruhe dass ihm ein gut zehn Meter tiefer Fall bevorsteht. In einer schnellen Rollbewegung zieht er das Jagdmesser aus der Scheide und schlägt es tief in die lederne Haut. Das Messer bleibt aber nicht einfach stecken sondern schlitzt das Untier der Länge nach auf während dessen pechschwarzes, schleimiges Blut wie ein Wasserfall aus diesem heraus bricht und teilweise auf dem Anzugs Proximo und dem Sand drunter verdampft. Während die restlichen Wurmwesen daraufhin fluchtartig das Weite suchen, setzt der Junge geradezu Sanft auf dem Boden auf hält eine Sekunde inne und bricht  erschöpft zusammen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Wie lange er bewusstlos war kann Proximo nicht mit Sicherheit bestimmen, liegt aber offensichtlich auf einem eigenartig weichen Bett und ist umgeben von ebenfalls fremdartigen Geräten, gepaart mit sterilem Licht, Gerüchen und Geräusche. Aber auch wenn alles fremd erscheint, die Modulation der Stimmen, wenngleich er diese noch nie zuvor gehört hatte, ist es irgendwie nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sage dir, das ist kein Mensch!&amp;quot;, schallt es deutlich durch die offene Türe.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine tiefere Stimme erwidert: &amp;quot;Und warum schaut es dann wie einer aus?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht ist es eine neue Spionagedrohne, als Mensch getarnt&amp;quot;, formt sich eine neue, gewagte Theorie.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Spionagedrohne als Schwanzloser getarnt auf einem unbedeutenden Bergbauplaneten der Centauri?&amp;quot;, wiederholt eine vierte Person die Hypothese mit lachendem Unterton, &amp;quot;Das passt natürlich zur Show vor den Toren bei der dieses Etwas vier Grabräuber zu Asche verbrannt hat!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die offensichtliche Lächerlichkeit dieser Situation bringt die Anderen zum Schweigen, während Proximo diese Zusammenhänge hingegen überhaupt nicht versteht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade in dem Moment als die zuvor Sprechenden hätten entscheiden müssen was nun mit Proximo passieren soll, hört Letzterer das Geräusch einer sich öffnenden Türe und eine ihm viel vertrautere Stimme.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist er?&amp;quot;, klingt es in aufgeregtem Tonfall, &amp;quot;Der Menschenjunge!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klär uns auf Tchark, dein Sohn?&amp;quot;, erwidert die Stimme schnippisch, welche zuvor über die absurde Idee der Spionagedrohne gespottet hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso mehr überrascht ihn die Antwort des anderen Faelis: &amp;quot;Ja, und ich werde ihn jetzt auf der Stelle mitnehmen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich!&amp;quot;, erwidert die vorherige Person erneut, scheint dies aber nicht wirklich ernst zu meinen, &amp;quot;Ich würde gerne die Mutter kennenlernen! Lass mich raten, Canidar?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh sie mir sofort aus dem Weg Leutnant Wools, als AI des schwarzen Rudel habe ich zu befehlen und sie zu gehorchen! &amp;quot;, hört der Junge Tchark in einem Tonfall welcher zugleich erregt und absolut ernst erscheint.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo weiß wann es genug ist und er hätte in diesem Fall keine Gegenworte riskiert, doch die Wesen im Nebenraum scheinen hier anders zu sein.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn nicht? Dann ereilt mich die Rache Syntavyas?&amp;quot;, spottet die Stimme, welche offensichtlich die Befehlsgewalt hier hat, erneut, &amp;quot;Schwarzes Rudel oder nicht, ich habe hier die Befehlsgewalt und Anweisung den Jungen niemand zu übergeben außer Ylia Lykan selbst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ylia!&amp;quot;, wiederholt Tchark überrascht und mindestens genau so beunruhigt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Erinnerungen kehren zurück, Erinnerungen an Dinge die er über Jahre vergessen oder zumindest verdrängen wollte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In weiter hochmütigem Tonfall wird die kleine Zeitreise der Gedanken unterbrochen: &amp;quot;Das wird sicher ein freudiges Wiedersehen, nicht wahr?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist das also? Kein Verstecken mehr? Kein billiger Deal? Kein Gewissen?&amp;quot;, kommentiert der Faeli, dessen einziges Ziel es war Proximo in der Einsamkeit Sandas großzuziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geräusch von Protonenwaffen wenn man den Abzug berührt, inzwischen ein sehr vertrauter Klang, und die Energiezellen welche ihre tödliche Kraft in Richtung Injektorkammer fließen lassen. Was bedeutet es, wollen die Wesen etwa....&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein letztes Mal, aus dem Weg oder sie werden es ihr restliches Leben bereuen sich mir entgegengestellt zu haben! Die mickrigen paar Sekunden!&amp;quot;, droht der Faeli mit einem Knurren dass die Luft gefrieren lässt und der Menschenjunge nie mehr vergessen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Sekunden bleibt es still, fast glaubt Proximo die Personen hätten sich in Luft aufgelöst oder wären nur eine Illusion, als urplötzlich die Klänge lauten Fauchens, brechender Knochen, Schüssen und Schreien durch die Tür schallen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panisch springt er auf und rennt er in den Gang hinein: &amp;quot;Papa wo bist du? Papa!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen, völlig verängstigt, erreicht er Augenblicke später den Schauplatz der Schlacht. Alle Krallen des Faeli sind voll ausgefahren, Blut tropft von ihnen auf den Boden und seine rechte Pfote bedeckt offensichtlich eine Schusswunde links an der Hüfte. Drei offensichtlich tote, teilweise zerfetze Gestalten, eine sich unter Schmerzen Krümmende, wirklich ein Bild welches man keinem Kind zumuten möchte. Proximo aber sieht nur seinen Vater, stürmt auf ihn zu und drückt sich weinend an dessen unverletzte Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge schaut hoch und erhält unmittelbar den enttäuschten Blick Tcharks, etwas dass für ihn schlimmer ist wie jede alternative Bestrafungsart. Doch damit begnügt sich dieser heute scheinbar nicht, wischt er sich doch das Blut von den Krallen seiner linken Pfote und untersucht nacheinander Augen, Zähne und Hände seines Sohnes. Offensichtlich haben die Ärzte ganze Arbeit geleistet, keine einzige Schramme oder Verbrennung zeichnet den Körper mehr und doch sucht der große Faeli nach einem bestimmten Anzeichen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum?&amp;quot;, faucht die große Katzengengestalt und wedelt erregt mit dem Schwanz um seinem Ärger Luft zu machen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo noch überlegt wie er antworten sollte, wird dessen Kopf von der Pfote Tcharks gepackt und mit den Krallen umschlossen, als wollte er diesen zerdrücken. Der Menschenjunge ist etwas verunsichert, sieht dann jedoch wie sich die Mine seines Vaters lockert.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grabräuber, was?&amp;quot;, ein lachender Unterton begleitet die Äußerung des Faeli, wird dann aber sofort wieder ernster, &amp;quot;Los jetzt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Menschenjunge hat keine Zeit über diese Äußerung nachzudenken, drückt ihm sein Vater doch ein Protonengewehr in die Hände und schiebt ihn zur Türe raus. Draußen fällt das Licht zweier Sonnen, fast waagrecht, auf das Gesicht Proximos, blendet ihn und bringt ihn dazu den Kopf zur Seite zu wenden. Dort wiederrum stehen kraftlos wirkende Gestalten, bestimmt dreißig oder mehr. Sie mussten den Schusswechsel mitbekommen haben, doch alle wirken ängstlich und abwesend.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa? Was ist mit denen?&amp;quot;, wundert sich Proximo, während er von seinem Vater am Arm gepackt und mitgezogen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Anhänger Albinas würden sie wohl als verlorene Seelen bezeichnen.&amp;quot;, kommentiert Tchark in einem Tonfall der zwiegespaltene Gefühle ausdrücken sollte, &amp;quot;Ich denke es sind Centauri die sich selbst schon lange aufgegeben haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo versteht nicht wirklich was sein Vater ihm damit sagen will, dennoch sind die Bilder prägende Eindrücke, eine neue Art von Erfahrung und Realität für ihn. Der Marsch durch die düsteren Gassen zieht sich aber nicht lange, denn kaum auf der zentralen, maroden Verbindungsstraße der Kolonie angekommen hält Tchark eines der Fahrzeuge an in dem er sich einfach mitten auf die Fahrbahn stellt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie lebensmüde? Verschwinde von der Straße du...&amp;quot;, beginnt der Faeli am Steuer, kann aber nicht mal seinen Satz beenden, bevor sein Gegenüber ihm ein Gewehr ins Gesicht hält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrscheinlich, es wäre aber dennoch klug wenn sie jetzt verschwinden würden!&amp;quot;, erwidert Tchark gelassen und wendet sich an Proximo, &amp;quot;Los da rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Junge beeilt sich die Anweisung zu befolgen, versteht aber nicht was das Ganze soll. Immerhin darf er aber endlich in einem echten Sandgleiter sitzen und betrachtet verträumt die vorbeiziehenden Dünen. Bisher hat er nur Bilder davon gesehen und sich schon lange gefragt wie es wohl ist in etwas drin zu sitzen dass sich so schnell fortbewegt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz andere Sorgen hat indes Tchark V`Chassal, zunehmend beeinträchtigt durch die Verletzung und bestimmt schon den halben Planeten im Nacken. Wenn er Glück hatte, und von der Seite hatte sich der Tag noch nicht gezeigt, wussten die Wachen beim Raumhafen noch nichts von seinen Reiseplänen. Doch sogar in diesem unwahrscheinlichen Fall würde ihn das Sicherheitspersonal verhaften bevor er auch nur in die Nähe eines Schiffes kommen würde.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sind das für komische glänzende Stäbe?&amp;quot;, unterbricht Proximo die Gedanken seines Vaters.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli erwidert, geistig nur halb anwesend: &amp;quot;Isokristalle, man kann Daten drauf speichern!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außer dem Zivilen für Personen und Warentransport ist da eigentlich nur noch der Militärische Raumhafen, dort würden sie wohl nicht so schnell nach ihm suchen, doch da es schlicht unmöglich war hinein zu kommen...&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe nix, wo sind die denn?&amp;quot;, erkundigt sich der Menschenjunge erneut über die eigenartigen Stäbchen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich sieht man die nicht, man braucht einen Computer um die zu lesen!&amp;quot;, erwidert der große Faeli lachend, hat in diesem Moment aber einen Geistesblitz, &amp;quot;Gib mal her!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sonnen verabschieden sich gerade endgültig für diesen Tag und zaubern ein Farbenfeuerwerk an den glühenden Himmel als Tchark an die Türe einer einsam stehenden Hütte klopft. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz darauf ertönen Schritte aus dem Inneren und eine keuchende Stimme: &amp;quot;Ich brauche nichts und habe nichts, gehen sie bitte wieder!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um einen Notfall! Kann ich bitte schnell ihr Terminal benutzen?&amp;quot;, versucht Tchark es ausnahmsweise freundlicher.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Knirschend öffnet sich die Türe einen Spalt: &amp;quot;Ich sagte doch schon dass es hier nichts gibt, vor allem keine dieser Maschinen die uns versklavt haben!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seufzend verabschiedet sich Tchark von seiner letzten Hoffnung und stützt sich kraftlos an der Hauswand ab, da raschelt es plötzlich hinter ihm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab doch gesagt du sollst warten!&amp;quot;, schimpft der Faeli und zieht Proximo schützend an sich heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der jedoch ist neugierig und lugt um verstohlen hinter Tchark hervor: &amp;quot;Mit wem sprichst du da?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Menschenkind!&amp;quot;, ruft die Stimme hinter dem Spalt und versucht diesen in Panik zu schließen, doch der große Faeli ist schneller.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit brachialer Gewalt tritt er gegen die Türe und schleudert die bislang unsichtbare Person in den Raum hinnein. Knurrend packt Tchark die Gestalt und blickt dann überrascht in die müden Augen einer alten Faeli. Das düstere Flimmern des einzigen noch glimmenden Lichtes erhellt das graue, verfilzte Fell der Katzengestalt die schwach keuchend nach Luft ringt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sagte doch schon dass hier nichts mehr zu holen ist!&amp;quot;, wiederholt die alte Faeli erschöpft, &amp;quot;Von welcher Bande ihr auch seid, nehmt was ihr wollt, von mir aus auch mein Leben, alles andere habt ihr schon!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem sein Vater die Gestalt wieder losgelassen hat schleicht Proximo wieder vorsichtig heran und versteckt sich erneut hinter ihm, nicht ohne aber das eigenartige Wesen genau zu betrachten. &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber hat definitiv andere Sorgen: &amp;quot;Ich will weder ihre Sachen noch ihr Leben, ich brauche ein paar Antworten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Antworten?&amp;quot;, die Faeli lacht heiser, &amp;quot;Wenn sie hier irgendwo Antworten finden sollten, tausche ich sie gern gegen irgendwas zu essen ein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Alte dachte nicht wirklich daran dass ihr Gegenüber diesem Wunsch nachkommen würde, doch dieser zieht einen eingeschweißten Riegel mit einer süßlichen Trockennahrung hervor, wie sie gewöhnlich von den Minenarbeitern in den Diliziumminen gegessen wird. Ohne groß zu überlegen reißt die hagere Gestalt Tchark die Nahrung aus den Pfoten und schlingt ein paar Bissen davon hinunter.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überlegt beginnt Proximos Vater erneut zu sprechen: &amp;quot;Zu den Antworten...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Wenige Minuten später sitzt der Junge wieder im gestohlenen Fahrzeug, zusammen mit Tchark der grade versucht die Wunde erneut zu verarzten die nach dem Kraftakt an der Türschwelle wieder zu bluten angefangen hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, lässt dem Menschenjunge eine Sache keine Ruhe, &amp;quot;Woher wusstest du dass der in dem Haus diese ganzen Sachen wusste die du wissen wolltest?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie verwirrt Tchark diese Fragestellung so sehr dass er erst einmal aufhört seine Wunden zu versorgen. Dann allerdings wendet er sich seinem Sprössling zu, der scheinbar ebenfalls ziemlich verwirrt ist.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste es nicht, ich hab es vermutet weil ihr Haus dem Militärraumhafen am nächsten ist!&amp;quot;, erklärt der Faeli trocken, &amp;quot;Außerdem heißt es die im Haus nicht der im Haus, es war eine Sie!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja jetzt erinnert sich Proximo, sein Vater hatte ihm schon von diesen Wesen erzählt die irgendwie anders sind und die es scheinbar bei vielen Spezies gibt. Sogar seine eigene hatte solch schwache Wesen oder vielleicht nur seines Vaters? War er vielleicht selbst ein Abkömmling dieser schwachen Art oder tatsächlich ein Mensch wie diese Sie sagte?&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Versteckt dich hinten in der Kiste, und schließ das Gitter, wir sind da!&amp;quot;, unterbricht Tchark die Gedanken seines Sohnes.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es vergeht keine weitere Minute bevor das Gleitfahrzeug ins Zwielicht der Scheinwerfer fällt, ein Kraftfeld den Weg versperrt und eine Gestalt in einem hautengen, grünen Anzug an der Seite des Zugangs erscheint. Tchark hält seinen Arm als wollte er winken, nur die Innenseite der Pfote ist sich selbst zugewannt. Zusätzlich winkelt er die Krallen leicht an und nickt mit dem Kopf, auf Proximo, der neugierig zwischen den Gitterstäben hervor lugt, macht dies einen sehr befremdlichen Eindruck. Soweit er sehen kann ist dies aber wohl üblich denn die Gestalt vor dem Fenster scheint es ihm gleich zu tun. Sein Vater wiederrum scheint zu hoffen dass alles nach Plan verlaufen würde, doch dann tritt die Torwache näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Argwöhnisch stellt die schmächtige Katzengestalt ihre Ohren auf: &amp;quot; Sir, sie verwenden eine veraltete Signatur, könnten sie sich sonst irgendwie...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind diese Techfritzen nicht mal in der Lage die richtige Signatur rauszufinden ohne gleich ganz Sanda über meinen Besuch zu informieren?&amp;quot;, klagt Tchark in befehlshaberischem Ton, schaut dann aber dem Uniformierten direkt in die Augen, &amp;quot;Und da besucht man selbst einen öden Felsen wie Sanda und wird in diesem Ton begrüßt? Nehmen sie Haltung in Gegenwart eines Generals an!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entschuldigen vielmals, Sir, ich kündige sie sofort an!&amp;quot;, erschrickt der Faeli und führt seine rechte Pfote zu einem Gerät an seinem linken Unterarm.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warten sie!&amp;quot;, unterbricht Tchark schnell und denkt einige Sekunden angestrengt nach wie er die Situation noch retten kann, &amp;quot;Wenn... wenn ich gewollt hätte dass gleich der Ganze Stützpunkt davon erfährt, hätte ich längst den Colonel befohlen Flugblätter anzufertigen und auf den Arsch jedes verdammten Rekruten zu kleben! Strengen sie gefälligst das Bisschen weiche Masse in ihrem Riesenschädel an Mann!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er durfte jetzt nicht die Nerven verlieren und scheinbar wirkten die Einschüchterungsversuche auch. Vielleicht konnte er die Torwache davon überzeugen ihn einfach so rein zulassen? Aber wie sollte er das anstellen und bei welchen Chancen, würde doch jede Untersuchung von Ihm oder dem Fahrzeug sofort die Wahrheit zum Vorschein bringen.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allen Mut zusammennehmend traut sich die Wache endlich wieder etwas zu erwidern: &amp;quot;Es tut mir leid, Sir, aber ich kann sie ohne gültige Kennung oder Bestätigung ihrer Identität nicht passieren lassen! Ich verstehe dass sie darüber...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie verstehen überhaupt nichts!&amp;quot;, faucht Tchark aufgebracht und in keinster Weise gespielt, &amp;quot;Während ihr hier Schwänze lutscht und literweise Litschu Ale sauft gibt es da draußen Leute die ihren Arsch riskieren damit ihr euren in die Sonne halten könnt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew"/>
				<updated>2011-02-04T03:21:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 8-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Ihm waren die Unterschiede aufgefallen wenn bewaffnete Männer völlig ohne Fell und Schwanz zu ihnen kamen. Er musste dann immer ins Haus gehen obwohl ihn diese Wesen sehr interessiert hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann, trabt schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-02-04T03:19:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert es allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 8-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Ihm waren die Unterschiede aufgefallen wenn bewaffnete Männer völlig ohne Fell und Schwanz zu ihnen kamen. Er musste dann immer ins Haus gehen obwohl ihn diese Wesen sehr interessiert hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen mit eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann, trabt schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-02-04T02:36:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 8-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Ihm waren die Unterschiede aufgefallen wenn bewaffnete Männer völlig ohne Fell und Schwanz zu ihnen kamen. Er musste dann immer ins Haus gehen obwohl ihn diese Wesen sehr interessiert hätten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneut versucht sich der Kleine Gehör zu verschaffen: &amp;quot;Papa?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unterdrückt knurrend wendet der Faeli seine Blicke vom Farbenspiel des Abends ab und blickt den Jungen mit eindringlich an.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was dich beschäftigt, aber es ist noch nicht so weit!&amp;quot;, spricht das hochgewachsene, katzenartige Wesen und legt seine mächtigen Pranken auf die schmalen Schultern seines Sohnes, &amp;quot;Du bist etwas sehr Besonderes, aber es sind bestimmt nicht die äußeren Unterschiede!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist das Kind mit solch einer Erklärung nicht zufrieden! Nicht die äußeren Unterschiede? Von was spricht er überhaupt, es ist doch mehr als offensichtlich dass ganz viele Dinge wie die Krallen, das Fell oder die beweglichen Ohren überhaupt nicht überein stimmen! Der Junge setzt ein missmutiges Stirnrunzeln auf, wendet seine Blicke, sucht die Wahrheit hinter den Gelbgrünen Augen, ein Zeichen von Verunsicherung oder irgendeine andere Erklärung für ein solches Verhalten.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Konzentriert auf die fixe Idee das Geheimnis zu ergründen, merkt der Junge gar nicht dass die Sandkörner, aufgewirbelt durch Winde der Dämmerung, immer langsamer vorbei zu schweben scheinen, Wolken weniger hastig vorbeiziehen und die Lösung wie ein schwaches Licht in seinem Geist zu glimmen beginnt. Wie das Tor zu einer anderen Welt, eine Galaxie der Antworten, ein neues Universum an Informationen wie ein Leuchtfeuer im Nebel und ein Name, nein der Name!&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen zuckt der große Faeli zusammen und löst seine Pfoten vom Jungen für welchen sich dies wie ein Windstoß anfühlt, welcher die Flamme zum erlöschen bringt und, wie der für ihn erneut tobende Sandsturm, nichts als Dunkelheit hinterlässt. Doch etwas ist geblieben, ein Funke welchen er in seiner offenen Hand sucht, nicht findet aber nach dessen Zusammenballen wie einen schwindenden Traum festhält.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo&amp;quot;, manifestiert er die Essenz des Funkens zu einem Namen, welchen er nie zuvor gehört hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tchark aber zuckt bei dessen Erwähnung aber erneut zusammen und verzieht verärgert das Gesicht.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch schnell glätten sich die Wogen wieder und der kräftige Faeli murmelt leise, aber dennoch verständlich, ehrfürchtig sowie ein wenig demütig: &amp;quot;Proximo, der Name eines Mannes, eines großen Kriegers, Mentors, wahren Anführers und Inspiration für Billiarden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eindringlich blickt Tchark dem kleinen Jungen in die Augen: &amp;quot;Dein Name!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte verklingen und wirken schon kurz darauf wie weggewischt vom unbändigen, eiskalten Abendsturm, doch sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen des heranwachsenden.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, stochert er, der nun seinen wahren Namen kennt und sich dennoch nur für das von ihm erwähnte Detail interessiert, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wirkt, angesichts der Situation, so komisch für den Faeli, dass dieser in Lachen erklingen lässt, etwas dass Proximo in all den Jahren selten zu hören bekommen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, so ist es!&amp;quot;, erwidert Tchark mit einer Erleichterung, welche eigentlich Skepsis bei seinem Sohn auslösen hätte sollen, der ist allerdings viel offensichtlich grade in einen Tagtraum verfallen, malt sich aus wie dieser Proximo wohl gewesen sein könnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist der große Faeli nun nicht mehr da um den Jungen zu wärmen, und da die Temperatur bereits einige Grade ins Minus gefallen ist, zittert dieser bereits und Niest auch noch.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grund genug für das große Katzenwesen seinen Sprössling, kurz angebunden aber mit einem freundlichen Schnurren in der Stimme, zur Nachtruhe zu schicken: &amp;quot;Ab mit dir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo blickt unzufrieden auf, will noch nicht schlafen gehen, weiß aber dass er seinen Vater keinesfalls anderweitig überzeugen kann und trabt schließlich langsam Richtung Felsvorsprung, nimmt einen gewagten Satz und schlittert den steilen Abhang hinunter an dessen Ende er offensichtlich unaufmerksam an einem Stein hängen bleibt, stürzt, sich aber in letzter Sekunde durch Abrollen vor ernsthaften Verletzungen bewahren kann. Sein Vater, welcher ihm verboten hat solch waghalsige Rutschmanöver zu veranstalten blickt mit ernstem Blick hinunter, worauf Proximo das Zeichen registriert und schnellsten in der kleinen Hütte am Fuß des Felsens verschwindet.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit leichtem Kopfschütteln bewegt sich der Tchark wieder zurück an seinen Aussichtsort, beobachtet das letzte Aufglühen des Horizonts und denkt über jene Sachen nach, welche er am liebsten für immer von seinem Sohn fernhalten würde. Aber er weiß dass der Tag kommen wird, seine einzige Hoffnung besteht darin ihn noch einige Zeit hinauszögern zu können und Proximo für all dies vorzubereiten. Viel geht ihm durch den Kopf bis auch er die Zeichen der Nacht akzeptiert, sein Gewehr schultert und in ähnlicher Manier wie sein Sohn zuvor den Abhang hinunter schlittert, allerdings elegant kontrolliert von den Krallen seiner linken Pranke welche funkensprühend die Dunkelheit verdrängen und Furchen in den harten Stein ritzen. Dann betritt auch er den Ort, welcher für den Jungen seit jeher nur eines war, sein Zuhause.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/worknew</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-01-25T20:01:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 8-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Ihm waren die Unterschiede aufgefallen wenn bewaffnete Männer völlig ohne Fell und Schwanz zu ihnen kamen. Er musste dann immer ins Haus gehen obwohl ihn diese Wesen sehr interessiert hätte... &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/worknew</title>
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				<updated>2011-01-25T20:00:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: Die Seite wurde neu angelegt: „Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt; Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Unterga…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dunkle Zeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda, kühle Polarwinde wirbeln trockene Erde und Sand auf. Auch wenn ein Untergang zweier Sonnen gleichzeitig eine einzigartige Erfahrung ist, Fremde oder Touristen verirren sich praktisch niemals an diesen rauen, lebensfeindlichen Ort. Passiert allerdings doch einmal, sind diese meist froh den Bergbauplaneten schnell wieder verlassen zu können. Es sind nicht nur die hohen Temperaturschwankungen, die eintönige Gerölllandschaft, das Fehlen jeglicher Unterhaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise Holodecks. Auch die lokal heimischen, gefährlichen sowie riesigen Kreaturen lassen diesen Ort bei Nacht zu einem realen Albtraum werden. Tagsüber sind es die beiden Sonnen von welchen Gefahr ausgeht, da sie schon wenige Minuten nach ihrem gemeinsamen Aufgang alles in Asche verwandeln was nicht schnell genug Schutz suchen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach sind Morgen- und Abenddämmerung die einzigen Gelegenheiten die Außenwelt ohne Schutzanzug zu betrachten. So wie es die zwei Gestalten, hoch oben auf einem gut dreißig Meter hohen und doppelt so langem Felsen. Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert und den letzten Sonnenstrahlen am Rande des Horizonts mit seinen Augen verfolgt. Doch schon greift die klirrende Kälte um sich, welche schon in wenigen Minuten Alkohol gefrieren lassen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, bricht das scheinbar knapp 8-jährige Kind die Stille, &amp;quot;Wenn ich groß bin, bekomm ich dann auch so ein schöne, dickes Fell?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein&amp;quot;, reagiert der Faeli, scheinbar ohne die Intuition dieses Thema weiter zu erörtern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und betrachtet missmutig seine nackten Arme dessen sporadische Behaarung nicht im Entferntesten mit der Fellpracht seines Vaters konkurrieren kann. Schon seit längerem hegt er die Angst anders zu sein, doch dies zu untermauern fällt ihm schwer, ist ihm doch jeglicher Kontakt zu anderen Bewohnern dieser Welt untersagt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, versucht es der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomm ich aber genau so starke Pranken und Reißzähne wie du?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wieder hält sich die hochgewachsene Gestalt kurz, welche entfernt an eine aufrecht stehende Katze erinnert: &amp;quot;Auch nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ohne Vergleich, ahnt der Kleine dass ihm entscheidende Dinge Fehlen, Dinge auf welche Tchark V`Chassal sehr stolz ist, wenngleich er dies nie offen zur Schau stellt, Dinge welche seine Rasse ausmachen? Ihm waren die Unterschiede aufgefallen wenn bewaffnete Männer völlig ohne Fell und Schwanz zu ihnen kamen. Er musste dann immer ins Haus gehen obwohl ihn diese Wesen sehr interessiert hätte... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=API:CMyShip.InvokeItem</id>
		<title>API:CMyShip.InvokeItem</title>
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				<updated>2010-11-09T11:51:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; Var ArgumentListe As New CSortedStringObjectList();&lt;br /&gt;
 ArgumentListe.Add('ParameterName1Einfügen', 'stringwert');&lt;br /&gt;
 ArgumentListe.Add('ParameterName2Einfügen', 123);&lt;br /&gt;
 ArgumentListe.Add('ParameterName2Einfügen', 123);&lt;br /&gt;
 Var Rückgabewert As WertTypErwartet = MyShip.InvokeItem(DieItemID, 'DerBefehlsName', ArgumentListe);&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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				<updated>2010-11-09T11:50:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: Die Seite wurde neu angelegt: „Var ArgumentListe As New CSortedStringObjectList(); ArgumentListe.Add('ParameterName1Einfügen', 'stringwert'); ArgumentListe.Add('ParameterName2Einfügen', 123);…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Var ArgumentListe As New CSortedStringObjectList();&lt;br /&gt;
ArgumentListe.Add('ParameterName1Einfügen', 'stringwert');&lt;br /&gt;
ArgumentListe.Add('ParameterName2Einfügen', 123);&lt;br /&gt;
ArgumentListe.Add('ParameterName2Einfügen', 123);&lt;br /&gt;
Var Rückgabewert As WertTypErwartet = MyShip.InvokeItem(DieItemID, 'DerBefehlsName', ArgumentListe);&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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				<updated>2010-09-18T00:46:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sub-RP Gefangennahme/Kavi:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Farrys Prani – Männchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaviczaia Szyntha – Weibchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fenrir Akkunar - Azarin, Jäger und Pirat &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Captain XELAS  (Faeli)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lyra Lycaon - Mutter von Lupi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Xelas - Befördert zum Captain, Vormund Nikira/Proximo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Admiral Thomas Rotweil - Mensch, Beispiel für Feindbild Menschen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Admiral Oregon Rex&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Counselor Uncia - Psychologin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ylia Lykan Schwarze Wölfin (Canidar) v. schwarzen Rudel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alterschart im Moment der Verurteilung Proximos/Nikiras/Lupis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo: 4672 - Kampfpilot, führende Kraft, meist nicht bei der Sache&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira: 4591 - Ärztin (in Ausbildung), IT-Spezialistin, starke Stimmungsschwankungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lupi Arcto: 4721 - Techniker, Spezialist für Modulartechnik, Erfahrung mit Sprengwaffen, ängstlich, keine Führungsqualitäten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leutnant Commander Kannani &amp;quot;Kanni&amp;quot; Catoris -  Ausbilder und Vater von Panteri&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri &amp;quot;Panti&amp;quot; Catoris – Tochter von Kannani, Tiger-Muster: 4621&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ICU - Abkürzung für Intelligent Command Unit, dem Kommandogerät am Ober/Unterarm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cateiser =&amp;gt; Projektilwaffe, verwendet Cetrigel-Magazine, Sensoren registrieren Abschüsse nicht, hat einen Modus für Schleichangriffe bei dem mehr Munition verbraucht wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aridan Akkunar (Canidar)        | &amp;gt;&amp;gt; schwarzes Fell - gelbe Augen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - milit. Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   Canidar, Kommandant der AZA-251 Anaconda&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;Captain Canoris (Faeli)         | &amp;gt;&amp;gt; schwarzgrau-getigertes Fell, blaue Augen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - offiziell Captain der AZA-251 Anaconda, in&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   der Realität lediglich 1. Offizier&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Artificia - künstliches Schiff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Syntavya  - Berechne Optionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aesthetica - Pseudoname, nicht verwendet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift den hautengen Anzug als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch was geht es sie überhaupt etwas an, sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, außerdem spielt dies alles in Kürze ohnehin keine Rolle mehr und dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Gedanken schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgendeinen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen. Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Davor hat sie sich ebenfalls ungewöhnlich verhalten und dann sagte sie Sachen als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein. Sollte sie von Aktivitäten im Raum der Faeli berichten und dem freizügigen Verhalten welches für eine Centauri komplett untypisch ist? Vom Isokristall welchen sie erhalten hat, auf die Gefahr hin dass die Wölfin herausfindet was sich darauf befindet? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück bleibt ihr all dies erspart dann ein Bericht des Wissenschaftsoffiziers unterbricht plötzlich die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Centauriflotte ist auch, wenige Augenblicke vorher, das Schiff des Nagers in den Sektor eingetreten, begleitet vom funkeln der schier unendlich vielen winzigen Kristallen aus gefrorenem Wasserstoff dessen flockenartige Erscheinungen wie Prismen wirken. Für den Betrachter nur als dichter Nebel wahrnehmbar welcher die einfallenden Sonnenstrahlen in allen Farben des Regenbogens bricht ist dies ein paradiesischer Anblick, eine Qual jedoch für die Deflektoren welche diese Kristalle unter hohem Energieaufwand zur Seite schieben. Hinter der gewaltigen Flotte sammeln sich wolkenartige Gebilde die in Strudeln davon treiben. Gegenüber zwei ähnlich große Schiffe und eine kleinere Fregatte, wobei eines als Ankedris in der Datenbank vermerkt ist. Welches jedoch das sagenumwobene Forschungsschiff ist bleibt jedoch vorerst im Dunkeln, da die Ratatösk und ihre Crew keinerlei Informationen über die genauen Spezifikationen oder Größe erhalten hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lieutenant, scannen sie den Sektor!&amp;quot;, spricht das Eichhörnchen welches auf dem viel zu großen Sessel des Captains sitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prompt tippt der Lieutenant auf der Konsole rum und beginnt die Informationen, welche vor seinen Augen erscheinen, vorzutragen: &amp;quot;Aye Sir, drei neue Signale empfangen, laut Identifikation handelt es sich um die Ankedris und zwei Schiffe welche nicht in der Datenbank sind. Eins hat die Größe einer kleinen Fregatte, das andere eines Schlachtschiffes. Die Schilde beider Schiffe sind aktiv, allerdings scheinen das Schildgitter des Schlachtschiffes beschädigt zu sein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, warten sie bis wir etwas dichter sind und führen sie einen detaillierten Scan des Forschungsschiffes durch, also das mit dem beschädigten Schildgitter!&amp;quot;, erwidert der Nager nach kurzer Überlegung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Commander mischt sich ein, welcher verwundert fragt: &amp;quot;Captain, woher... wissen sie das dieses das Forschungsschiff ist?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz einfach, es wäre seltsam wenn ein kleines, unbeschädigte Schiff ein Notsignal abgegeben und dann noch geentert worden wäre! Ein Angreifer dieser Größe hätte das Kleinere einfach kampfunfähig geschossen und in die Shuttlerampe gezogen!&amp;quot;, erläuterte der Nager kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Commander nickt, und symbolisiert damit dass er die Logik nachvollziehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich dieser keine weiteren Gedanken mehr macht, überlegt sich Siegfried noch was schiefgelaufen sein könnte wenn ein so kleines Raumschiff in der Lage war das Große zu entern. Viel wichtiger aber ist wohl die Frage wie die Angreifer sich überhaupt trauen konnten den Versuch zu unternehmen einen derart übermächtigen Feind zu attackieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Nager also noch über die Konsequenzen dieser Problematik nachdenkt und auch die einzig logische Antwort, bezieht die Flotte hinter der Ankedris Stellung und verharrt dort regungslos. Die Scans sind nun auch abgeschlossen, und der Lieutenant erstattet Bericht an den Captain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir können die Schilde nur teilweise mit den Sensoren durchdringen! Der Aufbau des Schutzfeldes ist mir total rätselhaft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, bitte machen sie mir einfach Vorschläge wie ich auf das Schiff komme!&amp;quot;, fordert das Nagetier, mittlerweile leicht gereizt aber immernoch freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, beamen ist durch die Schilde unmöglich, ebenso das hinüberfliegen mit dem Shuttle! Beide Möglichkeiten würden ohnehin sofort vom Forschungsschiff und der Flotte entdeckt werden!&amp;quot;, resignierte der Commander und weist damit höflich darauf hin dass das eigene nicht das einzige Schiff im Sektor ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Könnten wir durch eine Phasersalve die Schilde in einem Bereich zu destabilisieren so dass ein heißer Beam durch die Phaser möglich wird?&amp;quot;, erkundigt sich der Nager abenteuerlustig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Überlegen folgt aber schon die Ernüchterung durch den Commander: &amp;quot;Nicht solange wir keine Ahnung haben wie die Schilde funktionieren, ich vermute wir können das was ankommt nur noch als Squashsuppe verkaufen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bieberkacke! Gibt es keine Möglichkeit da reinzukommen?&amp;quot;, versucht Siegfried den Ideenreichtum des Commanders zu stimulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der aber ist am Ende seines Lateins: &amp;quot;Nicht das ich wüsste.&amp;quot;, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, stellen sie einen Kanal zu unseren Verbündeten her!&amp;quot;, beschließt der kleine Captain schließlich, betonend das Wort Verbündeten hervorhebend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye! Kanal offen Sir!&amp;quot;, ertöntes es von einem Offizier im hinteren Teil der Brücke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein überraschtes und genervtes Faeligesicht erscheint auf dem Monitor &amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, was wollen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Siegfried, Captain der Ratatösk! Ich wollte fragen was nun weiter passiert? Wir stehen hier rum während die Faeli und Canidar da drüben vielleicht gerade abgeschlachtet werden!&amp;quot;, antwortet der Nager unmissverständlich direkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun es gibt&amp;quot;, das Katzenwesen wellt die leicht befellte Stirn, &amp;quot;noch Absprachen die getroffen werden müssen! Bitte warten sie auf Anweisungen! Kanal sch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte? Warten? Können wir den nichts tun? Verstärkung rüberschicken? Oder ein Einsatzteam? Können wir nicht wenigstens ein Team rüberschicken um die Lage zu sondieren?&amp;quot;, fällt Siegfried dem vorläufigen Leiter der Operation ins Wort, um das Gespräch nicht abreißen zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Feali antwortet auf diese Unhöflichkeit verärgert, und versucht nun den Nager zu diskreditieren: &amp;quot;Sie haben schon genug getan! Ein Duzend Kapitäne sind wegen ihren Kuchen krank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wegen unserem Kuchen? Sehen sie dass es mir schlecht geht? Ich habe auch vom Kuchen gegessen! Wenn ihr Volk keine Sahne verträgt, ist das doch nicht meine Schuld, und beweist absolut nicht dass wir ihnen nicht helfen können!&amp;quot;, Versucht sich Siegfried zu rechtfertigen und weiter seine Hilfe anzubieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei wendet er dabei seinen Blick auf die Brücke im Hintergrund des Feali, wo Hektik herrscht, einige Crewmen die unter Konsolen krabbeln, wild umher rennen oder Befehle durch den Raum schreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli hingegen beginnt daraufhin zu grinsen und erwidert mit: &amp;quot;Sie... sie sind nur Gast in diesem Schauspiel! Wir haben alles bestens unter Kontrolle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ein Gast?!&amp;quot;, das Eichhörnchen ist nun nach diesem Angriff auf seine Person, in seinem Element, und holt tief Luft um zum Gegenschlag auszuholen, &amp;quot;Jetzt hören sie mal, ich bin genauso ein Teil der Flotte wie jedes andere Schiff und Individuum ihres Haufens! Sie wollten unsere Hilfe und jetzt, nachdem wir uns wegen ihnen in Lebensgefahr begeben sind wir nicht mehr als Gäste hier?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in Gefahr! Unsere Technologie ist die mit Abstand herausragenste in dieser und wahrscheinlich noch jeder Menge anderer Galaxien! Genießen sie die Show!&amp;quot;, kontert der Faeli lachend, drückt eine Taste an seinem Sessel und repliziert damit eine sichtlich dampfende Tasse, direkt auf der rechten Lehne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzürnt und gleichzeitig mit einem Kribbeln in den Händen erwidert Siegfried: &amp;quot;Wir sollen also hier rumsitzen um ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihre eigenen Leute da drüben sterben lassen, während sie ihre geniale Technik dazu nutzen ein besonders schmackhaftes Getränk zu replizieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzürnt erwidert der hochrangige Offizier des anderen Schiffes: &amp;quot;Keineswegs, wir werden lediglich auf die Rückmeldung des Einsatzteams und der Ankedris warten! Entschuldigen sie mich jetzt, Captain, ich hab heute noch mehr zu tun wie mit ihnen darüber zu diskutieren wie überflüssig sie hier sind!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Flottenkommandant versucht sich nun wieder seinem Schiff zuzuwenden als er die, gegen seine Vermutung, ruhige Stimme des Nagers hört, welcher die Beleidigung einfach geschluckt hat: &amp;quot;Also ist schon ein Team auf dem Schiff?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn die zufällige Freigabe dieser Information, an den vermeintlichen Verbündeten, nicht mit Absicht geschehen ist, ergreift der Captain die Chance das Gespräch nun zu beenden: &amp;quot;Ja! Bleiben sie in ihrer Position und warten sie auf weitere Anweisungen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abrupt reißt die Verbindung ab, nachdem der stellvertretende Captain mit dem Kopf genickt hat, so dass der Monitor vor Siegfried nun wieder das Bild des Forschungsschiffes zweigt, welches wie ein dunkel gefärbter Vogelschnabel im Raum schwebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, also hat der Kaffee gewirkt und ein Team ist schon drüben! Commander ist ihnen noch was eingefallen?&amp;quot;, Erkundigt sich Siegfried bei dem Vlax.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser hingegen schüttelt den Kopf: &amp;quot;Öhm, nein Sir, jede Idee die ich hatte endete mit einem qualvollen Tod!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns läuft die Zeit davon!&amp;quot;, brabbelt der Nager gestresst vor sich hin, &amp;quot;Lieutenant was sagt der Scan?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um ein hochenergetisches Multiphasenschild mit einer eigenartigen Wabenstruktur! Wie es genau funktioniert ist mein ein Rätsel, es scheinen jedoch einige der Waben zu fehlen, leider nur einzelne!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie groß ist so eine Wabe?&amp;quot; hakt Siegfried, mit leicht zusammengekniffenen Augen, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa 20cm Radius, Sir!&amp;quot;, reagiert der Lieutenant prompt und überlegt seinerseits warum den Nager dies interessieren könnte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegfried seufzt, um dann seine Entscheidung bekannt zu geben: &amp;quot;Gut! Uns sind wohl gerade die Optionen ausgegangen! Wenn wir dort durchbeamen verstoßen wir gegen die Befehle und wahrscheinlich kommt ohnehin nicht genügend von mir dort drüben an. Also, Lieutenant Starkof, wie haben sie bei den Zielübungen im letzten Gefechtstraining abgeschlossen? &amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch an der Sensorphalanx dreht sich verdutzt über die Frage um Antwortet aber Stolz mit: &amp;quot;Bestnote, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, wir treffen uns in fünf Minuten an der Luftschleuse! Ach ja und bringen sie eine SSPU sowie Übungsgeschosse mit!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich der Nager Richtung Luftschleuse aufmacht, das Führungsschiff der Centauriflotte nach dem vermeidlichen Fehler in der Sendeanlage sucht und Ylia Lykan auf der Brücke der Ankedris unruhig auf und ab geht, robben Kilometer entfernt, an Bord der Syntavya, zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, die sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, trotzdem der Kampfanzug jeden Versuch unternimmt dies mit Blutgerinnungsmittel sowie Verstärkung der Nanostruktur zu verhindern. Die Bewegungen des Canidar sind jedoch so kraftvoll und ungestüm dass diese Anstrengungen erfolglos bleiben, allerdings auch jene die der Canidar welche nichts anderes tun können als ihre Reißzähne weiter in sein Fleisch zu vergraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch den Arm. Zu ihrem Glück erkennt die Cetisuite diese Reflexreaktion als Verteidigungsmanöver und verhindert durch eine schnelle Versteifung des Materials einen schweren Bruch, dennoch wird sie mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote einen zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhilft. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene. Um ihre Kampfverletzungen sorgen sich beide nicht eine Sekunde, denn schon beginnt ihre Bekleidung selbstständig jegliche Schäden an Haut und Anzug selbst zu beheben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der kleine Nager Siegfried begibt sich zur gleichen Zeit in Richtung Umkleideraum vor der Luftschleuse am vorderen unteren Teil der Untertassensektion der Ratatösk, um sich dort seinen Raumanzug anzuziehen. Ein 4-teiliges, eng anschmiegendes Duranium- Polypetylengemisch in modischem Schwarz mit gelben Streifen entlang der Arme mit schwarzem Visier. Die Sauerstofftanks befinden sich dabei im Schwanzteil, welcher nur Platz für die Wirbelsäulenverlängerung lässt, das Fell hingegen plattpresst. Von außen sieht er aus wie der normale Schwanz, umkleidet mit einer Folie, innen hingegen ist der Raum welcher durch die abgedrückten Haare entstanden ist aufgefüllt den erwähnten Hochdrucktanks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegfried schlüpft mit den Füßen voran in den Anzug, lässt sein Kletterorgan in das Heckteil gleiten und verschraubt es sicher mit dem Anzug. Ein Schlauch, der sich via Knopfdruck an der Armelektronik mit dem Schwanzteil verbindet führt den Sauerstoff zu einer Öffnung am Hals des Nagers, wo er nun den Helm mit ein Visier, welches den Pilotenhelme des 21. Jahrhunderts ähnlich sieht, aufsetzt, und mittels einer Manschette luftdicht mit dem Anzug verbindet. Nach dem Hochklappen des Sichtfensters folgen die Stiefel, welche mit kleinen Raketen ähnlichen Antriebssystemen versehen sind, um die Fortbewegung im All zu gewährleisten. Als letztes folgt ein Gürtel, mit einigen Geräten, wie einem Kommunikator, einem Notsender und einer Handfeuerwaffe, allesamt für Nagerhände angepasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum ist Siegfried voll bekleidet, stürmt der Lieutenant in den Raum, stellt die SSPU samt Übungsgeschoss ab, und beginnt mit dem Umziehen. Bei der Hektik tritt er fast auf das Nagetier, welches jedoch gerade in Richtung Übungsgeschoss geht und so dem Fuß des Menschen ausweicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lieutenant schlüpft hastig in den Standard-Raumanzug mit Magnetstiefeln, und dreht sich um: &amp;quot;Captain? Hallo? Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei leise Klopfer sind zu hören, was den Menschen noch mehr beunruhigt, schließlich aber genau hinhört um das Geräusch zu lokalisieren. Er bückt sich hinab in Richtung der SSPU und öffnet das Übungsgeschoss, aus welchen ihn ein Nager mit offenen Visier und zusammengekniffenen Augen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, ähm, was tun sie da drin?&amp;quot;, fragt der Mensch verwirrt, während dieser, mit dem Geschoss in der Hand, aufsteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie es noch nicht verstanden?&amp;quot;, seufzt der Nager, mit zunehmender Sicherheit dass er wirklich alles erklären muss, &amp;quot;Sie werden mich hinüber schießen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen des Leutnants werden groß und kugelrund: &amp;quot;Ich? Sie? Nein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Befehlsverweigerung!&amp;quot;, betont Siegfried, als ob der Mensch das nicht selbst wüsste&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ängstlich formuliert der Offizier seine Bedenken: &amp;quot;Aber, ich, wenn ich nicht treffe?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie einen neuen Captain und werden wahrscheinlich zum 1. Offizier befördert!&amp;quot;, erklärt Siegfried vollkommen entspannt, da ihm die Zeit für Hektik und genaues Nachdenken fehlt, &amp;quot;oder werden nie mehr in die Luftschleuse eintreten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit wackliger Stimme überprüft der Mensch nochmal die Entscheidung des Nagers, während er sich auf die Bank neben den Spinden mit Raumanzügen setzt: &amp;quot;Und sie, ähm, sind sich ganz sicher?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist der einzige Weg dort schnell und unentdeckt hineinzugelangen! Die Flotte wird es für ein geplatztes EPS-Relais halten und bei unserer minderwertigen Technologie  nicht weiter nachfragen! Jetzt machen sie schon das Geschoss zu und gehen sie endlich zum Bug!&amp;quot;, die Worte verließen den Mund des Eichhörnchens ruhig, überlegt und vor allem logisch während er sein Visier schloss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer normalen Rettungsaktion wäre Siegfried wohl nie ein so hohes persönliches Risiko eingegangen, allerdings hat er das Gefühl eine wichtige Gelegenheit zu verpassen wenn er jetzt kneifen würde. Der Aufwand eine ganze Flotte und das berühmteste Schiff der Centauri zu Hilfe zu rufen zeigt ein sehr hohes Interesse an der Syntavya, doch warum steht diese so ungeschützt im Nirgendwo herum. Er fühlt einfach dass es das Risiko wert sein würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye, Sir!&amp;quot;, ertönt es endlich aus dem Munde des Leutnants&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Absolute Stille herrscht im Lichterspiel der Kristalle, nur den eigenen Herzschlag und das knackende Geräusch der Stiefel, welche wiederholt die Hülle berühren hört der Leutnant. Am Bug angekommen, nur einen Meter von der Kante der Untertasse entfernt, stellt er ein dreibeiniges Gerät auf. Dank des magnetischen Stativs hält es problemlos und wackelt auch nicht während der Leutnant alles dreifach Kontrolliert. Die Sensorkalibrierung, den Stand, die Abschussmechanik und denkt nur darüber nach wie das Eichhörnchen an dem Schild, oder an der Hülle des Forschungsschiffes, zerschellen wird, ohne je ein Grab oder Überreste zu hinterlassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles ist vorbereitend. Zögernd betätigt der Mensch den Abzug. Das Geschoss bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf das Forschungsschiff zu und zersplittert an den Schilden des Schiffes in tausende kleine Teile welche teils verbrennen, teils zwischen den Wasserstoffflocken verschwinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok Captain, ich schieße mich noch ein paar Mal ein, das war ja nicht so rosig!&amp;quot;, gibt der Leutnant über den Kommunikator dem Hörnchen bekannt, welches nicht mehr ganz so beruhigt über die Bestnote seines Offiziers ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zweite Schuss fliegt, mit einem um einige Zentimeter korrigierten Kurs, ebenfalls gegen das Schild.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, es scheint als komme ich dichter, Captain!&amp;quot;, betont der Leutnant Stolz und greift zum nächsten Projektil.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Klopfen im Inneren des Übungsgeschosses, in dem der Nager sitzt, verhallt ungehört im luftleeren Raum, jedoch nicht der laute und eindringliche Protest: &amp;quot;Halt, ich habs mir anders überlegt, ich will wieder zurück, schießen sie mich nicht ab!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Übungschuss Sir, sie werden sehen ich komme dichter!&amp;quot;, erwidert der Lieutenant voll Eifer und Spaß über das Zielschiessen, während er ein weiteres Übungsgeschoss nimmt und abfeuert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ferne ist nur ein kleiner Funken zu erkennen, jedoch kein zerschellen. Stolz berichtet der Lieutenant dem Nager: &amp;quot;Captain! Der Schuss war doch wirklich gut, was meinen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Reaktion des Captains bleibt aus: &amp;quot;Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logischerweise hat der Nager den Schuss ganz anders erlebt. Denn schon kurz nach dem Abschuss hinterlässt das Geschoss einen Schweif aus funkelnden Splittern welche durch Zusammenstoß mit größeren Kristallen entstanden sind. Dabei wird das Geschoss stark durchgeschüttelt, was vom Schützen nach der Übung mit einkalkuliert wurde, nicht jedoch von Siegfried welcher bei der Gelegenheit seinen Anzug von innen mit Mageninhalt schmückt. Der Schweif wird kürzer, ein Zeichen dafür dass das Geschoss langsamer wird, während es immer näher und näher an die Schilde heran zischt. Das Geschoss wird erst beim Streifen des Schildes gebremst, und zerbricht kurz darauf durch die Instabilität, gepaart mit der Luft und dem Nager die vom Unterdruck hinaus gesaugt werden. Sehr schnell nähert sich Siegfried nun allerdings ungeschützt der Hülle, doch durch ein einknicken des rechten Beines, und dem Einsatz der Düsen an den Stiefeln gelingt es dem Eichhörnchen sanft auf der Hülle zu landen, wäre da nicht ein Stück von dem Geschoss, welches das abbremsende Nagetier streift, und damit aus seiner Bahn bringt. Ein klatschendes Geräusch beendet die Reise zum Forschungsschiff und nur der robuste Raumanzug hat Siegfried vor schlimmeren bewahrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch kaum war der Schreck vorbei, ertönt es aus den im Helm integrierten Lautsprechern: &amp;quot;Warnung! Druckverlust entdeckt! Dekompression in zwei Minuten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist die Annäherung des Nagers übersehen worden, der Beamvorgang von der Ankedris Richtung Syntavya bleibt diesmal wohl nicht unentdeckt, denn schon verlässt ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten die Brücke in Richtung der Eindringlinge, dessen Fraktion eigentlich Besitzer des Raumschiffes sind. Zumindest führen dies dazu das Panteri und ihr Vater erneut in Lebensgefahr geraten, als ihnen die aufgescheuchten Menschen entgegen strömen.  Trotzdem das kleine Gerät am Arm der beiden Faeli nur eine Kombination aus Biomasse und dessen durchschnittliche Annäherung  als optisches Farbssignal mitteilt, ist die reale Gefahr schneller erkannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, befiehlt Kannani überrascht und schiebt das Faeli-Mädchen an die Wand des langen Ganges.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich nimmt er an entdeckt worden zu sein und ist deshalb bereit seine Tarnung aufzugeben. Ein Nicken in Richtung des Faeli-Weibchens reicht als Anweisung, schon greift diese in eine Seitentasche und zieht ein grade mal flaches Gerät sowie ihr letztes Magazin heraus. Dieses steckt sie in den Vorgesehenen Einschub und schon erscheint eine leuchtende Pfoten-Kontur an der Oberseite. Nachdem Panteri das Ganze auf den Boden gelegt hat, reicht ein Pfotenauflegen um ein Schimmern auszulösen welches offensichtlich die Replikation eines Gewehrs zur Folge hat. Rein optisch ist es wohl auch nicht getarnte Einsätze ausgelegt sondern eher um eine ganze Armee Angreifer aufzuhalten. Genau dieser Einsatzfall droht als Kannani diese große Waffe gegen seinen Cateiser tauscht und das allerletzte Cetrigel-Magazin aus einer seiner Taschen zieht. Der Tausch scheint dem Katzenmädchen jedoch nicht ganz zuzusagen, weshalb diese mit bestimmender Miene ihrem Vorgesetzten noch ein schwarzes, größeres Kästchen abnimmt. Dieser scheint ebenfalls nicht ganz einverstanden und schüttelt den Kopf als wollte er Panteri an irgendwas hindern, dafür es ist allerdings keine Zeit mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für rennend annähernde Feinde ist ein so schneller Anstieg des Warnlevels kaum erklärbar, es sei denn es handelt sich dabei um viel mehr wie die beiden Spezialisten erwartet haben. Die Grundformel überschlagend kommt Panteri auf mindestens 40 Humanoide, viel mehr wie erwartet. Verwirrt ist sie allerdings erst als Laufgeräusche aus beiden Richtungen zu kommen scheinen und Kannanis Blick fällt daraufhin auf seine Tochter. Egal wie gut sie Bewaffnet sind, dies ist einfach unmöglich zu bekämpfen, mit anderen Worten ihr sicheres Ende an dieser Kreuzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie!&amp;quot;, schreit einen Mensch in Uniform, vor ihnen und legt seinen Phaser an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So einfach sind der hochgewachsene Faeli und seine Tochter allerdings nicht zum Aufgeben zu bewegen, auch wenn dies scheinbar die letzte Option ist. Während ersterer einen Regen aus kleinen Energiekugeln auf den Uniformierten entlädt, steht Panteri hinter ihm, den Rücken zugewendet, krampfhaft einen Ausgang suchend. Doch statt sich umzusehen, wie jeder dies machen würde dem ein Ort fremd ist und entkommen möchte, schließt sie einfach die Augen und stellt sich das Schiffs-Innenleben vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der hochgewachsene Faeli einen Plasmaregen entläd um die Angreifer auf Distanz zu halten, platziert seine Tochter das unscheinbare, zuvor erwähnte, Gerät vor sich und aktiviert es durch eine einfache Schiebebewegung. Genau jetzt tauchen aus der anderen Richtung mehr Soldaten auf, wobei diese jedoch keine Menschen zu sein scheinen. Natürlich macht dies keinen Unterschied, denn ihre Waffen sind genauso tödlich wie die anderen, weshalb nun die letzten Sekunden für eine sinnvolle Aktion der eingekeilten Faeli anbrechen. Diese nutzt Panteri indem sie zwei unscheinbare Kapseln aus dem Kampfanzug zieht, gleichzeitig zusammendrückt und dann einfach fallen lässt. Erst scheint gar nichts zu passieren, die Zeit verstreicht unerbittlich, die Faeli zieht erneut die Cateiser und nimmt die heraneilenden Faeli und Canidar unter Feuer. Ein verirrter Schuss trifft Kannani von hinten an der rechten Schulter, woraufhin er auf die Knie sinkt und dabei sein Gewehr senkt, was einem Menschen nicht verborgen bleibt der aufsteht und auf seinen Kopf zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts umschließt das Zentrum des Ganges plötzlich eine gewaltige Rauchwolke, erschienen innerhalb eines Wimpernschlages und verdeckt die Sicht. Kurz herrscht Stille, niemand feuert mehr einen Schuss bis plötzlich zwei Geräusche dieser Art die Kämpfer beider Seiten in Deckung bewegen, doch auf keiner kommen die Projektile an, stattdessen breitet sich eine eigenartige Stille aus. Weitere aufgeregte Atemzüge verstreichen bevor Ylia die Initiative ergreift, ihrem Team ein aggressives Handzeichen zukommen lässt und vorsichtig in Richtung des Nebels vorrückt. Man kann nicht behaupten dass die Sicht besonders gut ist, doch die anführende Canidar fühlt Gefahr normalerweise instinktiv, ein Gefühl welches sie diesmal im Stich zu lassen scheint. Gerade als sie das Zentrum der sichtbehindernden Erscheinung erreicht, stolpert sie praktisch über das schwarze Kästchen welches immernoch auf der Erde liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kanni...&amp;quot;, kommt über die Lippen der Canidar, bevor sie sich an den Oberarm greift, &amp;quot;Jetzt Leutnant!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den nun davoneilenden Sekundenbruchteilen rennt die Befehlshabende ohne Rücksicht auf ihre Mitstreiter durch und über diverse Faeli und Cannidar, zurück an die Ausgangsposition.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist jener Moment als der Nebel sich lichtet und eine Stimme von der anderen Seite ruft: &amp;quot;Feuer!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein abgefeuerter Schuss erreicht allerdings je sein Ziel, denn eine gewaltige Detonation zerreißt den gesamten Gang welcher dummerweise genau an der Außenhaut des Schiffes entlangläuft. Einige wenige, welche von der Reaktion nicht sofort verbrannt wurden, werden in den schwarzen Weltraum hinausgezogen und erfrieren nur wenige Augenblicke bevor die Dekompression sie zerreißt. Ein wirklich unschöner Tot, dem Kannani und seine Tochter entgehen wollen, indem sie sich mit allen vier Pfoten gegen die Wände des schmalen Wartungsschachtes pressen. Der große Faeli hat recht guten Halt, verstärkt durch das Gewehr welches sich quer zwischen einer dicken Leitung und dem Gitter verkantet hat, welches den Boden des Ganges bildet. Panteri, welche als erste hineingeklettert ist, verliert urplötzlich den Halt, fliegt überrascht maunzend an ihrem Vater vorbei, welcher geistesgegenwärtig zupackt um schlimmeres zu vermeiden. Knirschend greifen die Krallen ineinander, bis zum äußersten Angespannt,  die Muskeln brennen als wären die Arme mit Säure gefüllt. Leider hat der erwähnte Sprengkörper nicht nur die offensichtliche explosive Wirkung sondern auch eine elektromagnetische welche auch die Notkraftfelder in ihrer Aktivierung bremst. Damit hatten die beiden jedoch gerechnet, wenngleich nicht alles nach Plan verlaufen ist, auch wenn man dieses Wort, aufgrund der schwer vorhersehbaren Situation, lieber nicht nutzen sollte. Doch wie schon vermutet beginnen die mikroskopisch kleinen Bauteile des Schiffes das Loch im Wartungstunnel zu schließen. Knapp bevor den beiden die Kräfte ausgehen und sich das kleine Loch im Gang komplett geschlossen hat, schafft es Panteri sich gegen einen Energieleiter zu stemmen und mit ihren Krallen das Gitter am Boden zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wirst alt!&amp;quot;, stichelt das Faeli-Weibchen während sich der Schaden endgültig verschließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot; Wer hat denn den Halt verloren? &amp;quot;, kontert die größere Katzengestalt, &amp;quot;Und außerdem, wie sprichst du eigentlich mit deinem alten Herrn?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst einige Sekunden später bekommt Kannani mit, dass die Formulierung des Satzes ungünstig für seine Argumentation war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hör auf zu grinsen, wir müssen uns beeilen!&amp;quot;, wechselt der Faeli wieder zu einem ernsteren Thema, nicht eine Sekunde glaubt er an die Lösung ihres Problems.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn er nichts von Lyra und ihrer Ankunft auf der Ankedris nichts wissen kann, hat der Leutnant Commander mit seinem Gefühl offensichtlich recht behalten. Diese nämlich ist rasend vor Wut, gezwungen die letzte Option in Betracht zu ziehen. Nachdem sie der Notfalltransport nur Augenblicke zuvor in den Transporterraum drei der Ankedris gebracht hat, bringt sie die nächste Beamaktion direkt auf die Krankenstation. Dort muss die aufgebrachte Canidar eine kleine Operation an ihrer rechten Pfote über sich ergehen lassen, in welcher einige Knochensplitter stecken geblieben sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich trägt das nicht gerade zur Laune Lyra's bei, ist Dieses eine Raumschiff ist die Ratatösk, dessen stellverstretender Captain nicht genau weiß wie er reagieren soll, ist der wahre Captain, das Eichhörnchen Siegfried, doch seit Kurzem in Richtung der Syntavya verschollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit hoher Geschwindigkeit rauscht der Nager zwischen der Bläulich-schwarzen Hülle, und dem Schild, welches er nur erahnen kann, auf der Suche nach einem Loch, einer Schleuse, einem Müllauswurf, oder sonst irgendeiner Öffnung die es dem Nager ermöglicht in das verdammte Schiff zu kommen bevor er das Bewusstsein verliert und im Schild verdampft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechzig Sekunden bis zur Dekompression!&amp;quot;, tönt es aus den Lautsprechern und noch immer ist nichts als Hülle. &amp;quot;Warum ist dieses blöde Ding nur so riesig&amp;quot;, dachte Siegfried als er um eine Kante flog und noch mehr Außenhaut entdeckte. &amp;quot;...Dreißig Sekunde...&amp;quot;, eine weitere Kante, und ein Licht auf der Hülle, es stellte sich als Fenster heraus, wohl nicht die eleganteste oder unauffälligste Möglichkeit hineinzukommen, doch im Anbetracht der fehlenden Zeit...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sauerstoffvorrat verbraucht, Dekompression steht unmittelbar bevor!“ tönte es nun, als Siegfried sich vor dem Fenster positionierte und den Phaser in die Hand nimmt, ein kleines Duplikat der Normalen annähernd gleicher Wirkung aber, durch seine Größe, stark begrenzte Leistungsreserven. Er stellte ihn dennoch auf maximale Leistung und eine kleine leuchtende Drei zeigte ihm die Anzahl übriger Feuerstöße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur durch die Anspannung hält der Nager angespannt die Luft an, sondern auch weil keine eben solche mehr vorhanden ist die man einatmen könnte. Eine dünne, durchsichtige Schicht aus unbekanntem Material steht zwischen ihm und dem lebensnotwendigen Gas. Der folgende Schuss des Nagetiers sprengt, zu seinem Glück, tatsächlich ein kleines, kreisrundes Loch in die Scheibe. Weniger wie vermutet doch immernoch genug um einem Eichhörnchen das Eindringen zu ermöglichen, wäre da  nicht der enorme Druck der Luft welche genau in die Gegengesetzte Richtung wie Siegfried möchte und diesem auch noch einige Splitter entgegen schleudern. Durch eine Bewegung der Zehen, mit welchen der Schub der Schuhe gesteuert wird, aktiviert der Nager die volle Leistung, und schiebt sich mit brachialer Gewalt durch die schmale Öffnung...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
...als er sich endlich durch das Fenster schiebt und die Notkraftfelder plötzlich anspringen. Der plötzlich wegfallende Strom nach der Luft außen lässt das Hörnchen einmal quer durch den Raum gegen die Wand fliegen, nur verlangsamt durch das geistesgegenwärtige abschalten der Düsen, jedoch rasant genug um zwei laute stumpfe Geräusche zu erzeugen, Resultate aus dem aufprallen an Wand sowie des Bodens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Nager richtet den Oberkörper auf und lehnt sich an die Wand. Er blickt auf den Phaser den er immernoch fest umklammert und welcher eine orangene zwei zeigt. Durch eine Pfotenbewegung wird die Waffe wieder auf betäuben gestellt, wobei sich die Nummer zu einer sechs verändert. Schummerig und noch Verwirrt erhebt sich das Nagetier, beginnt den Raumanzug auszuziehen und unter einem Schrank zu verstecken. Wie es scheint ist er in einem Quartier der Crew gelandet. Der Duft seines Mageninhaltes steigt ihm in die Nase welcher dessen Auslöser sich in seinem ganzen Fell verklumpt hat. Auch wenn die Zeit fehlt, steigt Siegfried unter die Schalldusche und ist erleichtert über die tief angebrachten Kontrollen welche augenscheinlich für Canidar ausgelegt sind. Drei Minuten muss er hilflos und auffällig unter Schallwellen stehen, jedoch notwendig weil die Feali sowie Canidar ihn durch den penetranten Geruch augenblicklich Aufspüren würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu seinem Glück kann er die Dusche ungestört genieße und tritt sauber sowie Geruchsfrei heraus. Der Nager zieht seine Schuhe wieder an, da der Weg ohne Schubdüsen wohl sehr weit für ihn werden könnte, ist er doch nur wenige Zentimeter hoch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tatfreudig bewegt er sich in Richtung Tür, wobei ihm ein eigenartiger Geruch auffällt, welchen er noch nie zuvor Gerochen hat. Überrascht wendet er seine blickt in Richtung des Fensters, welches aussieht als wäre nie etwas geschehen. Etwas irritiert setzt er seinen Weg fort, geradewegs in eine Türe, da der Öffnungssensor offensichtlich nicht auf Haustiere reagiert. Doch bevor sich Siegfried aufregen kann öffnet sich selbige und zwei Menschen laufen über ihn hinweg in den Raum, wohl nach Eindringlingen suchend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wohnraum klar!&amp;quot;,  ruft ein älterer Mensch, erwartungsgemäß wohl ein höherer Rang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz darauf erwidert der andere gelangweilt: &amp;quot;Ja, im Bad ist auch nix und wahrscheinlich war hier war auch nie was. Sicher wieder irgendeine Fehlfunktion! Bei Albina, ich weiß wirklich nicht was an diesem Schrotthaufen so gefährlich sein soll!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während die Menschen die Zimmer durchsuchen schwebt Siegfried mit seinen Düsen an die Decke, um unentdeckt zu bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immernoch voll Eifer und Routine ruft der Vorgesetzte: &amp;quot;Schlafzimmer klar, aber es riecht irgendwie verbrannt...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Immer riechst du irgendwas, lass uns gehen!&amp;quot;, nervt der etwas jüngere Mensch, welcher scheinbar völlig den höheren Rang des anderen ignoriert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, der Ältere kniet misstrauisch auf den Teppichboden und zerdrückt mit den Fingerkuppen ein weißes Pulver welches er dort gefunden hat, &amp;quot;Was ist das?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Genervt vom scheinbar unwichtigen Staub erwidert der Ungeduldige: &amp;quot;Sicher nur Überreste von Bau des Schiffes! Lass uns endlich gehen, hier ist Garnichts!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut!&amp;quot;, geht der Mitstreiter endlich auf seinen Kollegen ein, &amp;quot;Gehen wir zurück!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden passieren die Tür, und Siegfried lässt sich hinab auf dem Rucksack des älteren Menschen, während dieser als letztes hinaus geht. Es ist gefährlich, aber da der Nager keine Ahnung vom Aufbau des Schiffes hat, ist es die einfachste und schnellste Lösung den Kommandierenden zu finden. Schnell marschieren die beiden, unterhalten sich über den geringen Widerstand der Forscher, während Siegfried auf dem Rucksack bei jedem Schritt auf und ab wippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[nonrpg]http://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies[/nonrpg]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work"/>
				<updated>2010-08-14T23:34:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sub-RP Gefangennahme/Kavi:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Farrys Prani – Männchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaviczaia Szyntha – Weibchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fenrir Akkunar - Azarin, Jäger und Pirat &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Captain XELAS  (Faeli)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lyra Lycaon - Mutter von Lupi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Xelas - Befördert zum Captain, Vormund Nikira/Proximo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Admiral Thomas Rotweil - Mensch, Beispiel für Feindbild Menschen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Admiral Oregon Rex&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Counselor Uncia - Psychologin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ylia Lykan Schwarze Wölfin (Canidar) v. schwarzen Rudel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alterschart im Moment der Verurteilung Proximos/Nikiras/Lupis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo: 4672 - Kampfpilot, führende Kraft, meist nicht bei der Sache&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira: 4591 - Ärztin (in Ausbildung), IT-Spezialistin, starke Stimmungsschwankungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lupi Arcto: 4721 - Techniker, Spezialist für Modulartechnik, Erfahrung mit Sprengwaffen, ängstlich, keine Führungsqualitäten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leutnant Commander Kannani &amp;quot;Kanni&amp;quot; Catoris -  Ausbilder und Vater von Panteri&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri &amp;quot;Panti&amp;quot; Catoris – Tochter von Kannani, Tiger-Muster: 4621&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ICU - Abkürzung für Intelligent Command Unit, dem Kommandogerät am Ober/Unterarm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cateiser =&amp;gt; Projektilwaffe, verwendet Cetrigel-Magazine, Sensoren registrieren Abschüsse nicht, hat einen Modus für Schleichangriffe bei dem mehr Munition verbraucht wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aridan Akkunar (Canidar)        | &amp;gt;&amp;gt; schwarzes Fell - gelbe Augen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - milit. Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   Canidar, Kommandant der AZA-251 Anaconda&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;Captain Canoris (Faeli)         | &amp;gt;&amp;gt; schwarzgrau-getigertes Fell, blaue Augen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - offiziell Captain der AZA-251 Anaconda, in&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   der Realität lediglich 1. Offizier&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Artificia - künstliches Schiff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Syntavya  - Berechne Optionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aesthetica - Pseudoname, nicht verwendet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift den hautengen Anzug als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch was geht es sie überhaupt etwas an, sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, außerdem spielt dies alles in Kürze ohnehin keine Rolle mehr und dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Gedanken schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgendeinen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen. Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Davor hat sie sich ebenfalls ungewöhnlich verhalten und dann sagte sie Sachen als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein. Sollte sie von Aktivitäten im Raum der Faeli berichten und dem freizügigen Verhalten welches für eine Centauri komplett untypisch ist? Vom Isokristall welchen sie erhalten hat, auf die Gefahr hin dass die Wölfin herausfindet was sich darauf befindet? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück bleibt ihr all dies erspart dann ein Bericht des Wissenschaftsoffiziers unterbricht plötzlich die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Centauriflotte ist auch, wenige Augenblicke vorher, das Schiff des Nagers in den Sektor eingetreten, begleitet vom funkeln der schier unendlich vielen winzigen Kristallen aus gefrorenem Wasserstoff dessen flockenartige Erscheinungen wie Prismen wirken. Für den Betrachter nur als dichter Nebel wahrnehmbar welcher die einfallenden Sonnenstrahlen in allen Farben des Regenbogens bricht ist dies ein paradiesischer Anblick, eine Qual jedoch für die Deflektoren welche diese Kristalle unter hohem Energieaufwand zur Seite schieben. Hinter der gewaltigen Flotte sammeln sich wolkenartige Gebilde die in Strudeln davon treiben. Gegenüber zwei ähnlich große Schiffe und eine kleinere Fregatte, wobei eines als Ankedris in der Datenbank vermerkt ist. Welches jedoch das sagenumwobene Forschungsschiff ist bleibt jedoch vorerst im Dunkeln, da die Ratatösk und ihre Crew keinerlei Informationen über die genauen Spezifikationen oder Größe erhalten hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lieutenant, scannen sie den Sektor!&amp;quot;, spricht das Eichhörnchen welches auf dem viel zu großen Sessel des Captains sitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prompt tippt der Lieutenant auf der Konsole rum und beginnt die Informationen, welche vor seinen Augen erscheinen, vorzutragen: &amp;quot;Aye Sir, drei neue Signale empfangen, laut Identifikation handelt es sich um die Ankedris und zwei Schiffe welche nicht in der Datenbank sind. Eins hat die Größe einer kleinen Fregatte, das andere eines Schlachtschiffes. Die Schilde beider Schiffe sind aktiv, allerdings scheinen das Schildgitter des Schlachtschiffes beschädigt zu sein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, warten sie bis wir etwas dichter sind und führen sie einen detaillierten Scan des Forschungsschiffes durch, also das mit dem beschädigten Schildgitter!&amp;quot;, erwidert der Nager nach kurzer Überlegung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Commander mischt sich ein, welcher verwundert fragt: &amp;quot;Captain, woher... wissen sie das dieses das Forschungsschiff ist?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz einfach, es wäre seltsam wenn ein kleines, unbeschädigte Schiff ein Notsignal abgegeben und dann noch geentert worden wäre! Ein Angreifer dieser Größe hätte das Kleinere einfach kampfunfähig geschossen und in die Shuttlerampe gezogen!&amp;quot;, erläuterte der Nager kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Commander nickt, und symbolisiert damit dass er die Logik nachvollziehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich dieser keine weiteren Gedanken mehr macht, überlegt sich Siegfried noch was schiefgelaufen sein könnte wenn ein so kleines Raumschiff in der Lage war das Große zu entern. Viel wichtiger aber ist wohl die Frage wie die Angreifer sich überhaupt trauen konnten den Versuch zu unternehmen einen derart übermächtigen Feind zu attackieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Nager also noch über die Konsequenzen dieser Problematik nachdenkt und auch die einzig logische Antwort, bezieht die Flotte hinter der Ankedris Stellung und verharrt dort regungslos. Die Scans sind nun auch abgeschlossen, und der Lieutenant erstattet Bericht an den Captain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir können die Schilde nur teilweise mit den Sensoren durchdringen! Der Aufbau des Schutzfeldes ist mir total rätselhaft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, bitte machen sie mir einfach Vorschläge wie ich auf das Schiff komme!&amp;quot;, fordert das Nagetier, mittlerweile leicht gereizt aber immernoch freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, beamen ist durch die Schilde unmöglich, ebenso das hinüberfliegen mit dem Shuttle! Beide Möglichkeiten würden ohnehin sofort vom Forschungsschiff und der Flotte entdeckt werden!&amp;quot;, resignierte der Commander und weist damit höflich darauf hin dass das eigene nicht das einzige Schiff im Sektor ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Könnten wir durch eine Phasersalve die Schilde in einem Bereich zu destabilisieren so dass ein heißer Beam durch die Phaser möglich wird?&amp;quot;, erkundigt sich der Nager abenteuerlustig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Überlegen folgt aber schon die Ernüchterung durch den Commander: &amp;quot;Nicht solange wir keine Ahnung haben wie die Schilde funktionieren, ich vermute wir können das was ankommt nur noch als Squashsuppe verkaufen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bieberkacke! Gibt es keine Möglichkeit da reinzukommen?&amp;quot;, versucht Siegfried den Ideenreichtum des Commanders zu stimulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der aber ist am Ende seines Lateins: &amp;quot;Nicht das ich wüsste.&amp;quot;, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, stellen sie einen Kanal zu unseren Verbündeten her!&amp;quot;, beschließt der kleine Captain schließlich, betonend das Wort Verbündeten hervorhebend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye! Kanal offen Sir!&amp;quot;, ertöntes es von einem Offizier im hinteren Teil der Brücke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein überraschtes und genervtes Faeligesicht erscheint auf dem Monitor &amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, was wollen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Siegfried, Captain der Ratatösk! Ich wollte fragen was nun weiter passiert? Wir stehen hier rum während die Faeli und Canidar da drüben vielleicht gerade abgeschlachtet werden!&amp;quot;, antwortet der Nager unmissverständlich direkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun es gibt&amp;quot;, das Katzenwesen wellt die leicht befellte Stirn, &amp;quot;noch Absprachen die getroffen werden müssen! Bitte warten sie auf Anweisungen! Kanal sch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte? Warten? Können wir den nichts tun? Verstärkung rüberschicken? Oder ein Einsatzteam? Können wir nicht wenigstens ein Team rüberschicken um die Lage zu sondieren?&amp;quot;, fällt Siegfried dem vorläufigen Leiter der Operation ins Wort, um das Gespräch nicht abreißen zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Feali antwortet auf diese Unhöflichkeit verärgert, und versucht nun den Nager zu diskreditieren: &amp;quot;Sie haben schon genug getan! Ein Duzend Kapitäne sind wegen ihren Kuchen krank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wegen unserem Kuchen? Sehen sie dass es mir schlecht geht? Ich habe auch vom Kuchen gegessen! Wenn ihr Volk keine Sahne verträgt, ist das doch nicht meine Schuld, und beweist absolut nicht dass wir ihnen nicht helfen können!&amp;quot;, Versucht sich Siegfried zu rechtfertigen und weiter seine Hilfe anzubieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei wendet er dabei seinen Blick auf die Brücke im Hintergrund des Feali, wo Hektik herrscht, einige Crewmen die unter Konsolen krabbeln, wild umher rennen oder Befehle durch den Raum schreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli hingegen beginnt daraufhin zu grinsen und erwidert mit: &amp;quot;Sie... sie sind nur Gast in diesem Schauspiel! Wir haben alles bestens unter Kontrolle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ein Gast?!&amp;quot;, das Eichhörnchen ist nun nach diesem Angriff auf seine Person, in seinem Element, und holt tief Luft um zum Gegenschlag auszuholen, &amp;quot;Jetzt hören sie mal, ich bin genauso ein Teil der Flotte wie jedes andere Schiff und Individuum ihres Haufens! Sie wollten unsere Hilfe und jetzt, nachdem wir uns wegen ihnen in Lebensgefahr begeben sind wir nicht mehr als Gäste hier?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in Gefahr! Unsere Technologie ist die mit Abstand herausragenste in dieser und wahrscheinlich noch jeder Menge anderer Galaxien! Genießen sie die Show!&amp;quot;, kontert der Faeli lachend, drückt eine Taste an seinem Sessel und repliziert damit eine sichtlich dampfende Tasse, direkt auf der rechten Lehne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzürnt und gleichzeitig mit einem Kribbeln in den Händen erwidert Siegfried: &amp;quot;Wir sollen also hier rumsitzen um ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihre eigenen Leute da drüben sterben lassen, während sie ihre geniale Technik dazu nutzen ein besonders schmackhaftes Getränk zu replizieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzürnt erwidert der hochrangige Offizier des anderen Schiffes: &amp;quot;Keineswegs, wir werden lediglich auf die Rückmeldung des Einsatzteams und der Ankedris warten! Entschuldigen sie mich jetzt, Captain, ich hab heute noch mehr zu tun wie mit ihnen darüber zu diskutieren wie überflüssig sie hier sind!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Flottenkommandant versucht sich nun wieder seinem Schiff zuzuwenden als er die, gegen seine Vermutung, ruhige Stimme des Nagers hört, welcher die Beleidigung einfach geschluckt hat: &amp;quot;Also ist schon ein Team auf dem Schiff?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn die zufällige Freigabe dieser Information, an den vermeintlichen Verbündeten, nicht mit Absicht geschehen ist, ergreift der Captain die Chance das Gespräch nun zu beenden: &amp;quot;Ja! Bleiben sie in ihrer Position und warten sie auf weitere Anweisungen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abrupt reißt die Verbindung ab, nachdem der stellvertretende Captain mit dem Kopf genickt hat, so dass der Monitor vor Siegfried nun wieder das Bild des Forschungsschiffes zweigt, welches wie ein dunkel gefärbter Vogelschnabel im Raum schwebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, also hat der Kaffee gewirkt und ein Team ist schon drüben! Commander ist ihnen noch was eingefallen?&amp;quot;, Erkundigt sich Siegfried bei dem Vlax.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser hingegen schüttelt den Kopf: &amp;quot;Öhm, nein Sir, jede Idee die ich hatte endete mit einem qualvollen Tod!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns läuft die Zeit davon!&amp;quot;, brabbelt der Nager gestresst vor sich hin, &amp;quot;Lieutenant was sagt der Scan?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um ein hochenergetisches Multiphasenschild mit einer eigenartigen Wabenstruktur! Wie es genau funktioniert ist mein ein Rätsel, es scheinen jedoch einige der Waben zu fehlen, leider nur einzelne!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie groß ist so eine Wabe?&amp;quot; hakt Siegfried, mit leicht zusammengekniffenen Augen, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa 20cm Radius, Sir!&amp;quot;, reagiert der Lieutenant prompt und überlegt seinerseits warum den Nager dies interessieren könnte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegfried seufzt, um dann seine Entscheidung bekannt zu geben: &amp;quot;Gut! Uns sind wohl gerade die Optionen ausgegangen! Wenn wir dort durchbeamen verstoßen wir gegen die Befehle und wahrscheinlich kommt ohnehin nicht genügend von mir dort drüben an. Also, Lieutenant Starkof, wie haben sie bei den Zielübungen im letzten Gefechtstraining abgeschlossen? &amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch an der Sensorphalanx dreht sich verdutzt über die Frage um Antwortet aber Stolz mit: &amp;quot;Bestnote, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, wir treffen uns in fünf Minuten an der Luftschleuse! Ach ja und bringen sie eine SSPU sowie Übungsgeschosse mit!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich der Nager Richtung Luftschleuse aufmacht, das Führungsschiff der Centauriflotte nach dem vermeidlichen Fehler in der Sendeanlage sucht und Ylia Lykan auf der Brücke der Ankedris unruhig auf und ab geht, robben Kilometer entfernt, an Bord der Syntavya, zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, die sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, trotzdem der Kampfanzug jeden Versuch unternimmt dies mit Blutgerinnungsmittel sowie Verstärkung der Nanostruktur zu verhindern. Die Bewegungen des Canidar sind jedoch so kraftvoll und ungestüm dass diese Anstrengungen erfolglos bleiben, allerdings auch jene die der Canidar welche nichts anderes tun können als ihre Reißzähne weiter in sein Fleisch zu vergraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch den Arm. Zu ihrem Glück erkennt die Cetisuite diese Reflexreaktion als Verteidigungsmanöver und verhindert durch eine schnelle Versteifung des Materials einen schweren Bruch, dennoch wird sie mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote einen zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhilft. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene. Um ihre Kampfverletzungen sorgen sich beide nicht eine Sekunde, denn schon beginnt ihre Bekleidung selbstständig jegliche Schäden an Haut und Anzug selbst zu beheben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der kleine Nager Siegfried begibt sich zur gleichen Zeit in Richtung Umkleideraum vor der Luftschleuse am vorderen unteren Teil der Untertassensektion der Ratatösk, um sich dort seinen Raumanzug anzuziehen. Ein 4-teiliges, eng anschmiegendes Duranium- Polypetylengemisch in modischem Schwarz mit gelben Streifen entlang der Arme mit schwarzem Visier. Die Sauerstofftanks befinden sich dabei im Schwanzteil, welcher nur Platz für die Wirbelsäulenverlängerung lässt, das Fell hingegen plattpresst. Von außen sieht er aus wie der normale Schwanz, umkleidet mit einer Folie, innen hingegen ist der Raum welcher durch die abgedrückten Haare entstanden ist aufgefüllt den erwähnten Hochdrucktanks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegfried schlüpft mit den Füßen voran in den Anzug, lässt sein Kletterorgan in das Heckteil gleiten und verschraubt es sicher mit dem Anzug. Ein Schlauch, der sich via Knopfdruck an der Armelektronik mit dem Schwanzteil verbindet führt den Sauerstoff zu einer Öffnung am Hals des Nagers, wo er nun den Helm mit ein Visier, welches den Pilotenhelme des 21. Jahrhunderts ähnlich sieht, aufsetzt, und mittels einer Manschette luftdicht mit dem Anzug verbindet. Nach dem Hochklappen des Sichtfensters folgen die Stiefel, welche mit kleinen Raketen ähnlichen Antriebssystemen versehen sind, um die Fortbewegung im All zu gewährleisten. Als letztes folgt ein Gürtel, mit einigen Geräten, wie einem Kommunikator, einem Notsender und einer Handfeuerwaffe, allesamt für Nagerhände angepasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum ist Siegfried voll bekleidet, stürmt der Lieutenant in den Raum, stellt die SSPU samt Übungsgeschoss ab, und beginnt mit dem Umziehen. Bei der Hektik tritt er fast auf das Nagetier, welches jedoch gerade in Richtung Übungsgeschoss geht und so dem Fuß des Menschen ausweicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lieutenant schlüpft hastig in den Standard-Raumanzug mit Magnetstiefeln, und dreht sich um: &amp;quot;Captain? Hallo? Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei leise Klopfer sind zu hören, was den Menschen noch mehr beunruhigt, schließlich aber genau hinhört um das Geräusch zu lokalisieren. Er bückt sich hinab in Richtung der SSPU und öffnet das Übungsgeschoss, aus welchen ihn ein Nager mit offenen Visier und zusammengekniffenen Augen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, ähm, was tun sie da drin?&amp;quot;, fragt der Mensch verwirrt, während dieser, mit dem Geschoss in der Hand, aufsteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie es noch nicht verstanden?&amp;quot;, seufzt der Nager, mit zunehmender Sicherheit dass er wirklich alles erklären muss, &amp;quot;Sie werden mich hinüber schießen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen des Leutnants werden groß und kugelrund: &amp;quot;Ich? Sie? Nein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Befehlsverweigerung!&amp;quot;, betont Siegfried, als ob der Mensch das nicht selbst wüsste&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ängstlich formuliert der Offizier seine Bedenken: &amp;quot;Aber, ich, wenn ich nicht treffe?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie einen neuen Captain und werden wahrscheinlich zum 1. Offizier befördert!&amp;quot;, erklärt Siegfried vollkommen entspannt, da ihm die Zeit für Hektik und genaues Nachdenken fehlt, &amp;quot;oder werden nie mehr in die Luftschleuse eintreten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit wackliger Stimme überprüft der Mensch nochmal die Entscheidung des Nagers, während er sich auf die Bank neben den Spinden mit Raumanzügen setzt: &amp;quot;Und sie, ähm, sind sich ganz sicher?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist der einzige Weg dort schnell und unentdeckt hineinzugelangen! Die Flotte wird es für ein geplatztes EPS-Relais halten und bei unserer minderwertigen Technologie  nicht weiter nachfragen! Jetzt machen sie schon das Geschoss zu und gehen sie endlich zum Bug!&amp;quot;, die Worte verließen den Mund des Eichhörnchens ruhig, überlegt und vor allem logisch während er sein Visier schloss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer normalen Rettungsaktion wäre Siegfried wohl nie ein so hohes persönliches Risiko eingegangen, allerdings hat er das Gefühl eine wichtige Gelegenheit zu verpassen wenn er jetzt kneifen würde. Der Aufwand eine ganze Flotte und das berühmteste Schiff der Centauri zu Hilfe zu rufen zeigt ein sehr hohes Interesse an der Syntavya, doch warum steht diese so ungeschützt im Nirgendwo herum. Er fühlt einfach dass es das Risiko wert sein würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye, Sir!&amp;quot;, ertönt es endlich aus dem Munde des Leutnants&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Absolute Stille herrscht im Lichterspiel der Kristalle, nur den eigenen Herzschlag und das knackende Geräusch der Stiefel, welche wiederholt die Hülle berühren hört der Leutnant. Am Bug angekommen, nur einen Meter von der Kante der Untertasse entfernt, stellt er ein dreibeiniges Gerät auf. Dank des magnetischen Stativs hält es problemlos und wackelt auch nicht während der Leutnant alles dreifach Kontrolliert. Die Sensorkalibrierung, den Stand, die Abschussmechanik und denkt nur darüber nach wie das Eichhörnchen an dem Schild, oder an der Hülle des Forschungsschiffes, zerschellen wird, ohne je ein Grab oder Überreste zu hinterlassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles ist vorbereitend. Zögernd betätigt der Mensch den Abzug. Das Geschoss bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf das Forschungsschiff zu und zersplittert an den Schilden des Schiffes in tausende kleine Teile welche teils verbrennen, teils zwischen den Wasserstoffflocken verschwinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok Captain, ich schieße mich noch ein paar Mal ein, das war ja nicht so rosig!&amp;quot;, gibt der Leutnant über den Kommunikator dem Hörnchen bekannt, welches nicht mehr ganz so beruhigt über die Bestnote seines Offiziers ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zweite Schuss fliegt, mit einem um einige Zentimeter korrigierten Kurs, ebenfalls gegen das Schild.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, es scheint als komme ich dichter, Captain!&amp;quot;, betont der Leutnant Stolz und greift zum nächsten Projektil.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Klopfen im Inneren des Übungsgeschosses, in dem der Nager sitzt, verhallt ungehört im luftleeren Raum, jedoch nicht der laute und eindringliche Protest: &amp;quot;Halt, ich habs mir anders überlegt, ich will wieder zurück, schießen sie mich nicht ab!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Übungschuss Sir, sie werden sehen ich komme dichter!&amp;quot;, erwidert der Lieutenant voll Eifer und Spaß über das Zielschiessen, während er ein weiteres Übungsgeschoss nimmt und abfeuert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ferne ist nur ein kleiner Funken zu erkennen, jedoch kein zerschellen. Stolz berichtet der Lieutenant dem Nager: &amp;quot;Captain! Der Schuss war doch wirklich gut, was meinen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Reaktion des Captains bleibt aus: &amp;quot;Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logischerweise hat der Nager den Schuss ganz anders erlebt. Denn schon kurz nach dem Abschuss hinterlässt das Geschoss einen Schweif aus funkelnden Splittern welche durch Zusammenstoß mit größeren Kristallen entstanden sind. Dabei wird das Geschoss stark durchgeschüttelt, was vom Schützen nach der Übung mit einkalkuliert wurde, nicht jedoch von Siegfried welcher bei der Gelegenheit seinen Anzug von innen mit Mageninhalt schmückt. Der Schweif wird kürzer, ein Zeichen dafür dass das Geschoss langsamer wird, während es immer näher und näher an die Schilde heran zischt. Das Geschoss wird erst beim Streifen des Schildes gebremst, und zerbricht kurz darauf durch die Instabilität, gepaart mit der Luft und dem Nager die vom Unterdruck hinaus gesaugt werden. Sehr schnell nähert sich Siegfried nun allerdings ungeschützt der Hülle, doch durch ein einknicken des rechten Beines, und dem Einsatz der Düsen an den Stiefeln gelingt es dem Eichhörnchen sanft auf der Hülle zu landen, wäre da nicht ein Stück von dem Geschoss, welches das abbremsende Nagetier streift, und damit aus seiner Bahn bringt. Ein klatschendes Geräusch beendet die Reise zum Forschungsschiff und nur der robuste Raumanzug hat Siegfried vor schlimmeren bewahrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch kaum war der Schreck vorbei, ertönt es aus den im Helm integrierten Lautsprechern: &amp;quot;Warnung! Druckverlust entdeckt! Dekompression in zwei Minuten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist die Annäherung des Nagers übersehen worden, der Beamvorgang von der Ankedris Richtung Syntavya bleibt diesmal wohl nicht unentdeckt, denn schon verlässt ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten die Brücke in Richtung der Eindringlinge, dessen Fraktion eigentlich Besitzer des Raumschiffes sind. Zumindest führt dies dazu das Panteri und ihr Vater erneut in Lebensgefahr geraten, als ihnen die aufgescheuchten Menschen entgegen strömen.  Trotzdem das kleine Gerät am Arm der beiden Faeli nur eine Kombination aus Biomasse und dessen durchschnittliche Annäherung  als optisches Farbssignal mitteilt, ist die reale Gefahr schneller erkannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, befiehlt Kannani überrascht und schiebt das Faeli-Mädchen an die Wand des langen Ganges.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich nimmt er an entdeckt worden zu sein und ist deshalb bereit seine Tarnung aufzugeben. Ein Nicken in Richtung des Faeli-Weibchens reicht als Anweisung, schon greift diese in eine Seitentasche und zieht ein grade mal flaches Gerät sowie ihr letztes Magazin heraus. Dieses steckt sie in den Vorgesehenen Einschub und schon erscheint eine leuchtende Pfoten-Kontur an der Oberseite. Nachdem Panteri das Ganze auf den Boden gelegt hat, reicht ein Pfotenauflegen um ein Schimmern auszulösen welches offensichtlich die Replikation eines Gewehrs zur Folge hat. Rein optisch ist es wohl auch nicht getarnte Einsätze ausgelegt sondern eher um eine ganze Armee Angreifer aufzuhalten. Genau dieser Einsatzfall droht als Kannani diese große Waffe gegen seinen Cateiser tauscht und das aller letzte Cetrigel-Magazin aus einer seiner Taschen zieht. Der Tausch scheint dem Katzenmädchen jedoch nicht ganz zuzusagen, weshalb diese mit bestimmender Miene ihrem Vorgesetzten noch ein schwarzes, größeres Kästchen abnimmt. Dieser scheint ebenfalls nicht ganz einverstanden und schüttelt den Kopf als wollte er Panteri an irgendwas hindern, dafür es ist allerdings keine Zeit mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für rennend annähernde Feinde ist ein so schneller Anstieg des Warnlevels kaum erklärbar, es sei denn es handelt sich dabei um viel mehr wie die beiden Spezialisten erwartet haben. Die Grundformel überschlagend kommt Panteri auf mindestens 40 Humanoide, viel mehr wie erwartet. Verwirrt ist sie allerdings erst als Laufgeräusche aus beiden Richtungen zu kommen scheinen und Kannanis Blick fällt daraufhin auf seine Tochter. Egal wie gut sie Bewaffnet sind, dies ist einfach unmöglich zu bekämpfen, mit anderen Worten ihr sicheres Ende an dieser Kreuzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie!&amp;quot;, schreit einen Mensch in Uniform, vor ihnen und legt seinen Phaser an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So einfach sind der hochgewachsene Faeli und seine Tochter allerdings nicht zum Aufgeben zu bewegen, auch wenn dies scheinbar die letzte Option ist. Während ersterer einen Regen aus kleinen Energiekugeln auf den Uniformierten entlädt, steht Panteri hinter ihm, den Rücken zugewendet, krampfhaft einen Ausgang suchend. Doch statt sich umzusehen, wie jeder dies machen würde dem ein Ort fremd ist und entkommen möchte, schließt sie einfach die Augen und stellt sich das Schiffs-Innenleben vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der hochgewachsene Faeli einen Plasmaregen entläd um die Angreifer auf Distanz zu halten, platziert seine Tochter das unscheinbare, zuvor erwähnte, Gerät vor sich und aktiviert es durch eine einfache Schiebebewegung. Genau jetzt tauchen aus der anderen Richtung mehr Soldaten auf, wobei diese jedoch keine Menschen zu sein scheinen. Natürlich macht dies keinen Unterschied, denn ihre Waffen sind genauso tödlich wie die anderen, weshalb nun die letzten Sekunden für eine sinnvolle Aktion der eingekeilten Faeli anbrechen. Diese nutzt Panteri indem sie zwei unscheinbare Kapseln aus dem Kampfanzug zieht, gleichzeitig zusammendrückt und dann einfach fallen lässt. Erst scheint gar nichts zu passieren, die Zeit verstreicht unerbittlich, die Faeli zieht erneut die Cateiser und nimmt die heraneilenden Faeli und Canidar unter Feuer. Ein verirrter Schuss trifft Kannani von hinten an der rechten Schulter, woraufhin er auf die Knie sinkt und dabei sein Gewehr senkt, was einem Menschen nicht verborgen bleibt der aufsteht und auf seinen Kopf zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts umschließt das Zentrum des Ganges plötzlich eine gewaltige Rauchwolke, erschienen innerhalb eines Wimpernschlages und verdeckt die Sicht. Kurz herrscht Stille, niemand feuert mehr einen Schuss bis plötzlich zwei Geräusche dieser Art die Kämpfer beider Seiten in Deckung bewegen, doch auf keiner kommen die Projektile an, stattdessen breitet sich eine eigenartige Stille aus. Weitere aufgeregte Atemzüge verstreichen bevor Ylia die Initiative ergreift, ihrem Team ein aggressives Handzeichen zukommen lässt und vorsichtig in Richtung des Nebels vorrückt. Man kann nicht behaupten dass die Sicht besonders gut ist, doch die anführende Canidar fühlt Gefahr normalerweise instinktiv, ein Gefühl welches sie diesmal im Stich zu lassen scheint. Gerade als sie das Zentrum der sichtbehindernden Erscheinung erreicht, stolpert sie praktisch über das schwarze Kästchen welches immernoch auf der Erde liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kanni...&amp;quot;, kommt über die Lippen der Canidar, bevor sie sich an den Oberarm greift, &amp;quot;Jetzt Leutnant!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den nun davoneilenden Sekundenbruchteilen rennt die Befehlshabende ohne Rücksicht auf ihre Mitstreiter durch und über diverse Faeli und Cannidar, zurück an die Ausgangsposition.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist jener Moment als der Nebel sich lichtet und eine Stimme von der anderen Seite ruft: &amp;quot;Feuer!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein abgefeuerter Schuss erreicht allerdings je sein Ziel, denn eine gewaltige Detonation zerreißt den gesamten Gang welcher dummerweise genau an der Außenhaut des Schiffes entlangläuft. Einige wenige, welche von der Reaktion nicht sofort verbrannt wurden, werden in den schwarzen Weltraum hinausgezogen und erfrieren nur wenige Augenblicke bevor die Dekompression sie zerreißt. Ein wirklich unschöner Tot, dem Kannani und seine Tochter entgehen wollen, indem sie sich mit allen vier Pfoten gegen die Wände des schmalen Wartungsschachtes pressen. Der große Faeli hat recht guten Halt, verstärkt durch das Gewehr welches sich quer zwischen einer dicken Leitung und dem Gitter verkantet hat, welches den Boden des Ganges bildet. Panteri, welche als erste hineingeklettert ist, verliert urplötzlich den Halt, fliegt überrascht maunzend an ihrem Vater vorbei, welcher geistesgegenwärtig zupackt um schlimmeres zu vermeiden. Knirschend greifen die Krallen ineinander, bis zum äußersten Angespannt,  die Muskeln brennen als wären die Arme mit Säure gefüllt. Leider hat der erwähnte Sprengkörper nicht nur die offensichtliche explosive Wirkung sondern auch eine elektromagnetische welche auch die Notkraftfelder in ihrer Aktivierung bremst. Damit hatten die beiden jedoch gerechnet, wenngleich nicht alles nach Plan verlaufen ist, auch wenn man dieses Wort, aufgrund der schwer vorhersehbaren Situation, lieber nicht nutzen sollte. Doch wie schon vermutet beginnen die mikroskopisch kleinen Bauteile des Schiffes das Loch im Wartungstunnel zu schließen. Knapp bevor den beiden die Kräfte ausgehen und sich das kleine Loch im Gang komplett geschlossen hat, schafft es Panteri sich gegen einen Energieleiter zu stemmen und mit ihren Krallen das Gitter am Boden zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wirst alt!&amp;quot;, stichelt das Faeli-Weibchen während sich der Schaden endgültig verschließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot; Wer hat denn den Halt verloren? &amp;quot;, kontert die größere Katzengestalt, &amp;quot;Und außerdem, wie sprichst du eigentlich mit deinem alten Herrn?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst einige Sekunden später bekommt Kannani mit, dass die Formulierung des Satzes ungünstig für seine Argumentation war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hör auf zu grinsen, wir müssen uns beeilen!&amp;quot;, wechselt der Faeli wieder zu einem ernsteren Thema, nicht eine Sekunde glaubt er an die Lösung ihres Problems.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn er nichts von Lyra und ihrer Ankunft auf der Ankedris nichts wissen kann, hat der Leutnant Commander mit seinem Gefühl offensichtlich recht behalten. Diese nämlich ist rasend vor Wut, gezwungen die letzte Option in Betracht zu ziehen. Nachdem sie der Notfalltransport nur Augenblicke zuvor in den Transporterraum drei der Ankedris gebracht hat, bringt sie die nächste Beamaktion direkt auf die Krankenstation. Dort muss die aufgebrachte Canidar eine kleine Operation an ihrer rechten Pfote über sich ergehen lassen, in welcher einige Knochensplitter stecken geblieben sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei kurze und eindeutige Handzeichen später steht der Kontakt zur Unterstützungsflotte: &amp;quot;Ylia Lykan an alle Centaurischiffe! Der Rettungsversuch war erfolglos, ich befehle ihnen deshalb mit sofortiger Wirkung das Feuer auf die Syntavya zu eröffnen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als hoch angesehenes Mitglied des Schwarzen Rudels gibt es keine Wiederworte und bis auf ein einziges Schiff folgen auch alle der gegebenen Anweisung. Dieses eine Raumschiff ist die Ratatösk, dessen stellverstretender Captain nicht genau weiß wie er reagieren soll, ist der wahre Captain, das Eichhörnchen Siegfried, doch seit Kurzem in Richtung der Artificia verschollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit hoher Geschwindigkeit rauscht der Nager zwischen der Bläulich-schwarzen Hülle, und dem Schild, welches er nur erahnen kann, auf der Suche nach einem Loch, einer Schleuse, einem Müllauswurf, oder sonst irgendeiner Öffnung die es dem Nager ermöglicht in das verdammte Schiff zu kommen bevor er das Bewusstsein verliert und im Schild verdampft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechzig Sekunden bis zur Dekompression!&amp;quot;, tönt es aus den Lautsprechern und noch immer ist nichts als Hülle. &amp;quot;Warum ist dieses blöde Ding nur so riesig&amp;quot;, dachte Siegfried als er um eine Kante flog und noch mehr Außenhaut entdeckte. &amp;quot;...Dreißig Sekunde...&amp;quot;, eine weitere Kante, und ein Licht auf der Hülle, es stellte sich als Fenster heraus, wohl nicht die eleganteste oder unauffälligste Möglichkeit hineinzukommen, doch im Anbetracht der fehlenden Zeit...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sauerstoffvorrat verbraucht, Dekompression steht unmittelbar bevor!“ tönte es nun, als Siegfried sich vor dem Fenster positionierte und den Phaser in die Hand nimmt, ein kleines Duplikat der Normalen annähernd gleicher Wirkung aber, durch seine Größe, stark begrenzte Leistungsreserven. Er stellte ihn dennoch auf maximale Leistung und eine kleine leuchtende Drei zeigte ihm die Anzahl übriger Feuerstöße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur durch die Anspannung hält der Nager angespannt die Luft an, sondern auch weil keine eben solche mehr vorhanden ist die man einatmen könnte. Eine dünne, durchsichtige Schicht aus unbekanntem Material steht zwischen ihm und dem lebensnotwendigen Gas. Der folgende Schuss des Nagetiers sprengt, zu seinem Glück, tatsächlich ein kleines, kreisrundes Loch in die Scheibe. Weniger wie vermutet doch immernoch genug um einem Eichhörnchen das Eindringen zu ermöglichen, wäre da  nicht der enorme Druck der Luft welche genau in die Gegengesetzte Richtung wie Siegfried möchte und diesem auch noch einige Splitter entgegen schleudern. Durch eine Bewegung der Zehen, mit welchen der Schub der Schuhe gesteuert wird, aktiviert der Nager die volle Leistung, und schiebt sich mit brachialer Gewalt durch die schmale Öffnung...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...als er sich endlich durch das Fenster schiebt und die Notkraftfelder plötzlich anspringen. Der plötzlich wegfallende Strom nach außen der Luft lässt das Hörnchen einmal quer durch den Raum gegen die Wand fliegen, zwar verlangsamt durch das abschalten der Düsen, jedoch schnell genug für 2 laute „Pongs“, resultierend aus dem Aufprall gegen die Wand und kurz darauf auf dem Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Nager richtet den Oberkörper auf und lehnt sich an die Wand. Er blickt auf den Phaser den er immernoch in der Hand fest umklammert. Eine orangene 2 leuchtet auf. Durch eine Fingerbewegung wird der Phaser wieder auf betäuben gestellt und aus der Zahl, welche die Schüsse die noch abgegeben werden können Anzeigt wird eine 6.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schummerig und noch Verwirrt erhebt sich das Nagetier, und beginnt den Raumanzug auszuziehen und unter einem Schrank zu verstecken. Wie es scheint ist er in einem Quartier der Crew gelandet. Der Duft seines Mageninhaltes steigt ihm in die Nase, und hängt überall in seinem Fell. Auch wenn die Zeit fehlt, steigt Siegfried unter die Schalldusche, und klettert an die Schalttafel um diese zu aktivieren. 3 Minuten hilflos und auffällig unter Schallwellen stehen, jedoch notwendig weil die Feali oder Canidar ihn durch den penetranten Geruch sofort Aufspüren könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kann die Dusche aber ungestört „genießen“ und tritt sauber und Geruchsfrei heraus, zieht seine Schuhe wieder an da ohne Schubdüsen der Weg durch das Schiff sehr weit sein kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfrischt bewegt er sich in Richtung Tür, dabei fällt ihm ein eigenartiger Geruch auf, welchen er noch nie zuvor Gerochen hat. Er blickt sich um und erkennt das das Fenster wieder wie neu Aussieht, als wäre nie etwas geschehen. Er setzt seinen Weg fort und läuft geradewegs gegen die Tür, da der Öffnungssensor nicht auf Haustiere reagiert. Doch bevor sich Siegfried aufregen kann öffnet sich die Tür und 2 Menschen gehen über ihn hinweg in den Raum, und suchen nach einem Eindringling.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wohnraum Klar,“ ruft ein  älterer Mensch, mit wahrscheinlich Höherem Rang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Andere erwidert gelangweilgt „ja im Bad ist auch nix, hier war auch nie was. Sicher irgendeine Fehlfunktion... gehen wir wieder!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während die Menschen die Zimmer durchsuchen schwebt Siegfried mit seinen Düsen an die Decke, um unentdeckt zu bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immernoch voll Eifer und Routine ruft der Vorgesetzte „Schlafzimmer Klar, aber... es riecht hier nach verbrannten... „&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Immer riechst du irgendwas... lass uns gehen!“ Nervt der Etwas jüngere Mensch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Warte,“ der Mensch kniet sich hin, „was ist das?“ Fragt er während er seinen Finger in ein Weißes Pulver im Teppich drückt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungeduldig und genervt von dem „Nichts“ drängelt der jüngere: „Sicher nur Überreste von Bau des Schiffes... lass uns endlich gehen hier ist garnix!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Also Gut...“ geht der Mitstreiter endlich auf seinen Kollegen ein „gehen wir zurück zu Brücke, wir sollten Bericht erstatten.„&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden gehen zurück durch die Tür, und Siegfried lässt sich hinab auf dem Rucksack des 2ten Menschen, während dieser als letztes hinaus geht. Es ist Gefährlich, aber da der Nager keine Ahnung vom Aufbau des Schiffes hat die einfachste und schnellste Lösung die Brücke zu finden. Die beiden Menschen marschieren schnellen Schrittes, und unterhalten sich über den geringen Widerstand der Forscher, während Siegfried auf dem Rucksack bei jedem Schritt auf und ab wippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Short:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersteres interessiert den  Leutnant Commander nicht als er seine zweite Pistole zieht und Seite an Seite mit der ebenfalls derartig ausgerüsteten Panteri den Raum stürmt sowie das Feuer auf die verdutzten Centauri eröffnet. Das Dauerfeuer aus den vier Faustfeuerwaffen hinterlässt nur sechs zerfetzte Gestalten die ohne einen einzigen Phaserschuss abzufeuern zu Boden gehen. Auch die Säulen sehen nach diesem Vorgang aus als hätten sie dringend eine Komplettwartung nötig. Davon vorerst noch nicht entmutigt begibt sich das Katzenweibchen zur komplett demolierten Konsole und versucht erfolglos einen Isokristall mit den Daten zu füttern welche so gefährlich für die Centauri sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[nonrpg]http://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies[/nonrpg]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work"/>
				<updated>2010-08-14T23:21:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sub-RP Gefangennahme/Kavi:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Farrys Prani – Männchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaviczaia Szyntha – Weibchen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fenrir Akkunar - Azarin, Jäger und Pirat &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Captain XELAS  (Faeli)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lyra Lycaon - Mutter von Lupi&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Xelas - Befördert zum Captain, Vormund Nikira/Proximo&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Admiral Thomas Rotweil - Mensch, Beispiel für Feindbild Menschen &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Admiral Oregon Rex&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Counselor Uncia - Psychologin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ylia Lykan Schwarze Wölfin (Canidar) v. schwarzen Rudel&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alterschart im Moment der Verurteilung Proximos/Nikiras/Lupis:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo: 4672 - Kampfpilot, führende Kraft, meist nicht bei der Sache&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira: 4591 - Ärztin (in Ausbildung), IT-Spezialistin, starke Stimmungsschwankungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lupi Arcto: 4721 - Techniker, Spezialist für Modulartechnik, Erfahrung mit Sprengwaffen, ängstlich, keine Führungsqualitäten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leutnant Commander Kannani &amp;quot;Kanni&amp;quot; Catoris -  Ausbilder und Vater von Panteri&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri &amp;quot;Panti&amp;quot; Catoris – Tochter von Kannani, Tiger-Muster: 4621&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ICU - Abkürzung für Intelligent Command Unit, dem Kommandogerät am Ober/Unterarm&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Cateiser =&amp;gt; Projektilwaffe, verwendet Cetrigel-Magazine, Sensoren registrieren Abschüsse nicht, hat einen Modus für Schleichangriffe bei dem mehr Munition verbraucht wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aridan Akkunar (Canidar)        | &amp;gt;&amp;gt; schwarzes Fell - gelbe Augen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - milit. Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   Canidar, Kommandant der AZA-251 Anaconda&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;Captain Canoris (Faeli)         | &amp;gt;&amp;gt; schwarzgrau-getigertes Fell, blaue Augen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - offiziell Captain der AZA-251 Anaconda, in&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   der Realität lediglich 1. Offizier&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Artificia - künstliches Schiff&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Syntavya  - Berechne Optionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aesthetica - Pseudoname, nicht verwendet&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift den hautengen Anzug als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch was geht es sie überhaupt etwas an, sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, außerdem spielt dies alles in Kürze ohnehin keine Rolle mehr und dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesem Gedanken schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgendeinen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen. Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Davor hat sie sich ebenfalls ungewöhnlich verhalten und dann sagte sie Sachen als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein. Sollte sie von Aktivitäten im Raum der Faeli berichten und dem freizügigen Verhalten welches für eine Centauri komplett untypisch ist? Vom Isokristall welchen sie erhalten hat, auf die Gefahr hin dass die Wölfin herausfindet was sich darauf befindet? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück bleibt ihr all dies erspart dann ein Bericht des Wissenschaftsoffiziers unterbricht plötzlich die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Centauriflotte ist auch, wenige Augenblicke vorher, das Schiff des Nagers in den Sektor eingetreten, begleitet vom funkeln der schier unendlich vielen winzigen Kristallen aus gefrorenem Wasserstoff dessen flockenartige Erscheinungen wie Prismen wirken. Für den Betrachter nur als dichter Nebel wahrnehmbar welcher die einfallenden Sonnenstrahlen in allen Farben des Regenbogens bricht ist dies ein paradiesischer Anblick, eine Qual jedoch für die Deflektoren welche diese Kristalle unter hohem Energieaufwand zur Seite schieben. Hinter der gewaltigen Flotte sammeln sich wolkenartige Gebilde die in Strudeln davon treiben. Gegenüber zwei ähnlich große Schiffe und eine kleinere Fregatte, wobei eines als Ankedris in der Datenbank vermerkt ist. Welches jedoch das sagenumwobene Forschungsschiff ist bleibt jedoch vorerst im Dunkeln, da die Ratatösk und ihre Crew keinerlei Informationen über die genauen Spezifikationen oder Größe erhalten hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lieutenant, scannen sie den Sektor!&amp;quot;, spricht das Eichhörnchen welches auf dem viel zu großen Sessel des Captains sitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prompt tippt der Lieutenant auf der Konsole rum und beginnt die Informationen, welche vor seinen Augen erscheinen, vorzutragen: &amp;quot;Aye Sir, drei neue Signale empfangen, laut Identifikation handelt es sich um die Ankedris und zwei Schiffe welche nicht in der Datenbank sind. Eins hat die Größe einer kleinen Fregatte, das andere eines Schlachtschiffes. Die Schilde beider Schiffe sind aktiv, allerdings scheinen das Schildgitter des Schlachtschiffes beschädigt zu sein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, warten sie bis wir etwas dichter sind und führen sie einen detaillierten Scan des Forschungsschiffes durch, also das mit dem beschädigten Schildgitter!&amp;quot;, erwidert der Nager nach kurzer Überlegung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Commander mischt sich ein, welcher verwundert fragt: &amp;quot;Captain, woher... wissen sie das dieses das Forschungsschiff ist?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz einfach, es wäre seltsam wenn ein kleines, unbeschädigte Schiff ein Notsignal abgegeben und dann noch geentert worden wäre! Ein Angreifer dieser Größe hätte das Kleinere einfach kampfunfähig geschossen und in die Shuttlerampe gezogen!&amp;quot;, erläuterte der Nager kurz.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Commander nickt, und symbolisiert damit dass er die Logik nachvollziehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich dieser keine weiteren Gedanken mehr macht, überlegt sich Siegfried noch was schiefgelaufen sein könnte wenn ein so kleines Raumschiff in der Lage war das Große zu entern. Viel wichtiger aber ist wohl die Frage wie die Angreifer sich überhaupt trauen konnten den Versuch zu unternehmen einen derart übermächtigen Feind zu attackieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der Nager also noch über die Konsequenzen dieser Problematik nachdenkt und auch die einzig logische Antwort, bezieht die Flotte hinter der Ankedris Stellung und verharrt dort regungslos. Die Scans sind nun auch abgeschlossen, und der Lieutenant erstattet Bericht an den Captain.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir können die Schilde nur teilweise mit den Sensoren durchdringen! Der Aufbau des Schutzfeldes ist mir total rätselhaft!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, bitte machen sie mir einfach Vorschläge wie ich auf das Schiff komme!&amp;quot;, fordert das Nagetier, mittlerweile leicht gereizt aber immernoch freundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, beamen ist durch die Schilde unmöglich, ebenso das hinüberfliegen mit dem Shuttle! Beide Möglichkeiten würden ohnehin sofort vom Forschungsschiff und der Flotte entdeckt werden!&amp;quot;, resignierte der Commander und weist damit höflich darauf hin dass das eigene nicht das einzige Schiff im Sektor ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Könnten wir durch eine Phasersalve die Schilde in einem Bereich zu destabilisieren so dass ein heißer Beam durch die Phaser möglich wird?&amp;quot;, erkundigt sich der Nager abenteuerlustig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Überlegen folgt aber schon die Ernüchterung durch den Commander: &amp;quot;Nicht solange wir keine Ahnung haben wie die Schilde funktionieren, ich vermute wir können das was ankommt nur noch als Squashsuppe verkaufen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bieberkacke! Gibt es keine Möglichkeit da reinzukommen?&amp;quot;, versucht Siegfried den Ideenreichtum des Commanders zu stimulieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der aber ist am Ende seines Lateins: &amp;quot;Nicht das ich wüsste.&amp;quot;, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, stellen sie einen Kanal zu unseren Verbündeten her!&amp;quot;, beschließt der kleine Captain schließlich, betonend das Wort Verbündeten hervorhebend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye! Kanal offen Sir!&amp;quot;, ertöntes es von einem Offizier im hinteren Teil der Brücke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein überraschtes und genervtes Faeligesicht erscheint auf dem Monitor &amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, was wollen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Siegfried, Captain der Ratatösk! Ich wollte fragen was nun weiter passiert? Wir stehen hier rum während die Faeli und Canidar da drüben vielleicht gerade abgeschlachtet werden!&amp;quot;, antwortet der Nager unmissverständlich direkt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun es gibt&amp;quot;, das Katzenwesen wellt die leicht befellte Stirn, &amp;quot;noch Absprachen die getroffen werden müssen! Bitte warten sie auf Anweisungen! Kanal sch...&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte? Warten? Können wir den nichts tun? Verstärkung rüberschicken? Oder ein Einsatzteam? Können wir nicht wenigstens ein Team rüberschicken um die Lage zu sondieren?&amp;quot;, fällt Siegfried dem vorläufigen Leiter der Operation ins Wort, um das Gespräch nicht abreißen zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Feali antwortet auf diese Unhöflichkeit verärgert, und versucht nun den Nager zu diskreditieren: &amp;quot;Sie haben schon genug getan! Ein Duzend Kapitäne sind wegen ihren Kuchen krank!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wegen unserem Kuchen? Sehen sie dass es mir schlecht geht? Ich habe auch vom Kuchen gegessen! Wenn ihr Volk keine Sahne verträgt, ist das doch nicht meine Schuld, und beweist absolut nicht dass wir ihnen nicht helfen können!&amp;quot;, Versucht sich Siegfried zu rechtfertigen und weiter seine Hilfe anzubieten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei wendet er dabei seinen Blick auf die Brücke im Hintergrund des Feali, wo Hektik herrscht, einige Crewmen die unter Konsolen krabbeln, wild umher rennen oder Befehle durch den Raum schreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Faeli hingegen beginnt daraufhin zu grinsen und erwidert mit: &amp;quot;Sie... sie sind nur Gast in diesem Schauspiel! Wir haben alles bestens unter Kontrolle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ein Gast?!&amp;quot;, das Eichhörnchen ist nun nach diesem Angriff auf seine Person, in seinem Element, und holt tief Luft um zum Gegenschlag auszuholen, &amp;quot;Jetzt hören sie mal, ich bin genauso ein Teil der Flotte wie jedes andere Schiff und Individuum ihres Haufens! Sie wollten unsere Hilfe und jetzt, nachdem wir uns wegen ihnen in Lebensgefahr begeben sind wir nicht mehr als Gäste hier?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in Gefahr! Unsere Technologie ist die mit Abstand herausragenste in dieser und wahrscheinlich noch jeder Menge anderer Galaxien! Genießen sie die Show!&amp;quot;, kontert der Faeli lachend, drückt eine Taste an seinem Sessel und repliziert damit eine sichtlich dampfende Tasse, direkt auf der rechten Lehne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzürnt und gleichzeitig mit einem Kribbeln in den Händen erwidert Siegfried: &amp;quot;Wir sollen also hier rumsitzen um ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihre eigenen Leute da drüben sterben lassen, während sie ihre geniale Technik dazu nutzen ein besonders schmackhaftes Getränk zu replizieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erzürnt erwidert der hochrangige Offizier des anderen Schiffes: &amp;quot;Keineswegs, wir werden lediglich auf die Rückmeldung des Einsatzteams und der Ankedris warten! Entschuldigen sie mich jetzt, Captain, ich hab heute noch mehr zu tun wie mit ihnen darüber zu diskutieren wie überflüssig sie hier sind!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Flottenkommandant versucht sich nun wieder seinem Schiff zuzuwenden als er die, gegen seine Vermutung, ruhige Stimme des Nagers hört, welcher die Beleidigung einfach geschluckt hat: &amp;quot;Also ist schon ein Team auf dem Schiff?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn die zufällige Freigabe dieser Information, an den vermeintlichen Verbündeten, nicht mit Absicht geschehen ist, ergreift der Captain die Chance das Gespräch nun zu beenden: &amp;quot;Ja! Bleiben sie in ihrer Position und warten sie auf weitere Anweisungen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abrupt reißt die Verbindung ab, nachdem der stellvertretende Captain mit dem Kopf genickt hat, so dass der Monitor vor Siegfried nun wieder das Bild des Forschungsschiffes zweigt, welches wie ein dunkel gefärbter Vogelschnabel im Raum schwebt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, also hat der Kaffee gewirkt und ein Team ist schon drüben! Commander ist ihnen noch was eingefallen?&amp;quot;, Erkundigt sich Siegfried bei dem Vlax.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser hingegen schüttelt den Kopf: &amp;quot;Öhm, nein Sir, jede Idee die ich hatte endete mit einem qualvollen Tod!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns läuft die Zeit davon!&amp;quot;, brabbelt der Nager gestresst vor sich hin, &amp;quot;Lieutenant was sagt der Scan?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um ein hochenergetisches Multiphasenschild mit einer eigenartigen Wabenstruktur! Wie es genau funktioniert ist mein ein Rätsel, es scheinen jedoch einige der Waben zu fehlen, leider nur einzelne!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie groß ist so eine Wabe?&amp;quot; hakt Siegfried, mit leicht zusammengekniffenen Augen, nach.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa 20cm Radius, Sir!&amp;quot;, reagiert der Lieutenant prompt und überlegt seinerseits warum den Nager dies interessieren könnte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegfried seufzt, um dann seine Entscheidung bekannt zu geben: &amp;quot;Gut! Uns sind wohl gerade die Optionen ausgegangen! Wenn wir dort durchbeamen verstoßen wir gegen die Befehle und wahrscheinlich kommt ohnehin nicht genügend von mir dort drüben an. Also, Lieutenant Starkof, wie haben sie bei den Zielübungen im letzten Gefechtstraining abgeschlossen? &amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch an der Sensorphalanx dreht sich verdutzt über die Frage um Antwortet aber Stolz mit: &amp;quot;Bestnote, Sir!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, wir treffen uns in fünf Minuten an der Luftschleuse! Ach ja und bringen sie eine SSPU sowie Übungsgeschosse mit!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich der Nager Richtung Luftschleuse aufmacht, das Führungsschiff der Centauriflotte nach dem vermeidlichen Fehler in der Sendeanlage sucht und Ylia Lykan auf der Brücke der Ankedris unruhig auf und ab geht, robben Kilometer entfernt, an Bord der Syntavya, zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, die sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, trotzdem der Kampfanzug jeden Versuch unternimmt dies mit Blutgerinnungsmittel sowie Verstärkung der Nanostruktur zu verhindern. Die Bewegungen des Canidar sind jedoch so kraftvoll und ungestüm dass diese Anstrengungen erfolglos bleiben, allerdings auch jene die der Canidar welche nichts anderes tun können als ihre Reißzähne weiter in sein Fleisch zu vergraben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch den Arm. Zu ihrem Glück erkennt die Cetisuite diese Reflexreaktion als Verteidigungsmanöver und verhindert durch eine schnelle Versteifung des Materials einen schweren Bruch, dennoch wird sie mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote einen zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhilft. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene. Um ihre Kampfverletzungen sorgen sich beide nicht eine Sekunde, denn schon beginnt ihre Bekleidung selbstständig jegliche Schäden an Haut und Anzug selbst zu beheben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der kleine Nager Siegfried begibt sich zur gleichen Zeit in Richtung Umkleideraum vor der Luftschleuse am vorderen unteren Teil der Untertassensektion der Ratatösk, um sich dort seinen Raumanzug anzuziehen. Ein 4-teiliges, eng anschmiegendes Duranium- Polypetylengemisch in modischem Schwarz mit gelben Streifen entlang der Arme mit schwarzem Visier. Die Sauerstofftanks befinden sich dabei im Schwanzteil, welcher nur Platz für die Wirbelsäulenverlängerung lässt, das Fell hingegen plattpresst. Von außen sieht er aus wie der normale Schwanz, umkleidet mit einer Folie, innen hingegen ist der Raum welcher durch die abgedrückten Haare entstanden ist aufgefüllt den erwähnten Hochdrucktanks.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegfried schlüpft mit den Füßen voran in den Anzug, lässt sein Kletterorgan in das Heckteil gleiten und verschraubt es sicher mit dem Anzug. Ein Schlauch, der sich via Knopfdruck an der Armelektronik mit dem Schwanzteil verbindet führt den Sauerstoff zu einer Öffnung am Hals des Nagers, wo er nun den Helm mit ein Visier, welches den Pilotenhelme des 21. Jahrhunderts ähnlich sieht, aufsetzt, und mittels einer Manschette luftdicht mit dem Anzug verbindet. Nach dem Hochklappen des Sichtfensters folgen die Stiefel, welche mit kleinen Raketen ähnlichen Antriebssystemen versehen sind, um die Fortbewegung im All zu gewährleisten. Als letztes folgt ein Gürtel, mit einigen Geräten, wie einem Kommunikator, einem Notsender und einer Handfeuerwaffe, allesamt für Nagerhände angepasst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum ist Siegfried voll bekleidet, stürmt der Lieutenant in den Raum, stellt die SSPU samt Übungsgeschoss ab, und beginnt mit dem Umziehen. Bei der Hektik tritt er fast auf das Nagetier, welches jedoch gerade in Richtung Übungsgeschoss geht und so dem Fuß des Menschen ausweicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lieutenant schlüpft hastig in den Standard-Raumanzug mit Magnetstiefeln, und dreht sich um: &amp;quot;Captain? Hallo? Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei leise Klopfer sind zu hören, was den Menschen noch mehr beunruhigt, schließlich aber genau hinhört um das Geräusch zu lokalisieren. Er bückt sich hinab in Richtung der SSPU und öffnet das Übungsgeschoss, aus welchen ihn ein Nager mit offenen Visier und zusammengekniffenen Augen ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, ähm, was tun sie da drin?&amp;quot;, fragt der Mensch verwirrt, während dieser, mit dem Geschoss in der Hand, aufsteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie es noch nicht verstanden?&amp;quot;, seufzt der Nager, mit zunehmender Sicherheit dass er wirklich alles erklären muss, &amp;quot;Sie werden mich hinüber schießen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augen des Leutnants werden groß und kugelrund: &amp;quot;Ich? Sie? Nein!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Befehlsverweigerung!&amp;quot;, betont Siegfried, als ob der Mensch das nicht selbst wüsste&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ängstlich formuliert der Offizier seine Bedenken: &amp;quot;Aber, ich, wenn ich nicht treffe?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie einen neuen Captain und werden wahrscheinlich zum 1. Offizier befördert!&amp;quot;, erklärt Siegfried vollkommen entspannt, da ihm die Zeit für Hektik und genaues Nachdenken fehlt, &amp;quot;oder werden nie mehr in die Luftschleuse eintreten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit wackliger Stimme überprüft der Mensch nochmal die Entscheidung des Nagers, während er sich auf die Bank neben den Spinden mit Raumanzügen setzt: &amp;quot;Und sie, ähm, sind sich ganz sicher?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist der einzige Weg dort schnell und unentdeckt hineinzugelangen! Die Flotte wird es für ein geplatztes EPS-Relais halten und bei unserer minderwertigen Technologie  nicht weiter nachfragen! Jetzt machen sie schon das Geschoss zu und gehen sie endlich zum Bug!&amp;quot;, die Worte verließen den Mund des Eichhörnchens ruhig, überlegt und vor allem logisch während er sein Visier schloss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer normalen Rettungsaktion wäre Siegfried wohl nie ein so hohes persönliches Risiko eingegangen, allerdings hat er das Gefühl eine wichtige Gelegenheit zu verpassen wenn er jetzt kneifen würde. Der Aufwand eine ganze Flotte und das berühmteste Schiff der Centauri zu Hilfe zu rufen zeigt ein sehr hohes Interesse an der Syntavya, doch warum steht diese so ungeschützt im Nirgendwo herum. Er fühlt einfach dass es das Risiko wert sein würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye, Sir!&amp;quot;, ertönt es endlich aus dem Munde des Leutnants&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Absolute Stille herrscht im Lichterspiel der Kristalle, nur den eigenen Herzschlag und das knackende Geräusch der Stiefel, welche wiederholt die Hülle berühren hört der Leutnant. Am Bug angekommen, nur einen Meter von der Kante der Untertasse entfernt, stellt er ein dreibeiniges Gerät auf. Dank des magnetischen Stativs hält es problemlos und wackelt auch nicht während der Leutnant alles dreifach Kontrolliert. Die Sensorkalibrierung, den Stand, die Abschussmechanik und denkt nur darüber nach wie das Eichhörnchen an dem Schild, oder an der Hülle des Forschungsschiffes, zerschellen wird, ohne je ein Grab oder Überreste zu hinterlassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alles ist vorbereitend. Zögernd betätigt der Mensch den Abzug. Das Geschoss bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf das Forschungsschiff zu und zersplittert an den Schilden des Schiffes in tausende kleine Teile welche teils verbrennen, teils zwischen den Wasserstoffflocken verschwinden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok Captain, ich schieße mich noch ein paar Mal ein, das war ja nicht so rosig!&amp;quot;, gibt der Leutnant über den Kommunikator dem Hörnchen bekannt, welches nicht mehr ganz so beruhigt über die Bestnote seines Offiziers ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der zweite Schuss fliegt, mit einem um einige Zentimeter korrigierten Kurs, ebenfalls gegen das Schild.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, es scheint als komme ich dichter, Captain!&amp;quot;, betont der Leutnant Stolz und greift zum nächsten Projektil.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Klopfen im Inneren des Übungsgeschosses, in dem der Nager sitzt, verhallt ungehört im luftleeren Raum, jedoch nicht der laute und eindringliche Protest: &amp;quot;Halt, ich habs mir anders überlegt, ich will wieder zurück, schießen sie mich nicht ab!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Übungschuss Sir, sie werden sehen ich komme dichter!&amp;quot;, erwidert der Lieutenant voll Eifer und Spaß über das Zielschiessen, während er ein weiteres Übungsgeschoss nimmt und abfeuert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Ferne ist nur ein kleiner Funken zu erkennen, jedoch kein zerschellen. Stolz berichtet der Lieutenant dem Nager: &amp;quot;Captain! Der Schuss war doch wirklich gut, was meinen sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch die Reaktion des Captains bleibt aus: &amp;quot;Captain?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Logischerweise hat der Nager den Schuss ganz anders erlebt. Denn schon kurz nach dem Abschuss hinterlässt das Geschoss einen Schweif aus funkelnden Splittern welche durch Zusammenstoß mit größeren Kristallen entstanden sind. Dabei wird das Geschoss stark durchgeschüttelt, was vom Schützen nach der Übung mit einkalkuliert wurde, nicht jedoch von Siegfried welcher bei der Gelegenheit seinen Anzug von innen mit Mageninhalt schmückt. Der Schweif wird kürzer, ein Zeichen dafür dass das Geschoss langsamer wird, während es immer näher und näher an die Schilde heran zischt. Das Geschoss wird erst beim Streifen des Schildes gebremst, und zerbricht kurz darauf durch die Instabilität, gepaart mit der Luft und dem Nager die vom Unterdruck hinaus gesaugt werden. Sehr schnell nähert sich Siegfried nun allerdings ungeschützt der Hülle, doch durch ein einknicken des rechten Beines, und dem Einsatz der Düsen an den Stiefeln gelingt es dem Eichhörnchen sanft auf der Hülle zu landen, wäre da nicht ein Stück von dem Geschoss, welches das abbremsende Nagetier streift, und damit aus seiner Bahn bringt. Ein klatschendes Geräusch beendet die Reise zum Forschungsschiff und nur der robuste Raumanzug hat Siegfried vor schlimmeren bewahrt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch kaum war der Schreck vorbei, ertönt es aus den im Helm integrierten Lautsprechern: &amp;quot;Warnung! Druckverlust entdeckt! Dekompression in zwei Minuten!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist die Annäherung des Nagers übersehen worden, der Beamvorgang von der Ankedris Richtung Syntavya bleibt diesmal wohl nicht unentdeckt, denn schon verlässt ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten die Brücke in Richtung der Eindringlinge, dessen Fraktion eigentlich Besitzer des Raumschiffes sind. Zumindest führt dies dazu das Panteri und ihr Vater erneut in Lebensgefahr geraten, als ihnen die aufgescheuchten Menschen entgegen strömen.  Trotzdem das kleine Gerät am Arm der beiden Faeli nur eine Kombination aus Biomasse und dessen durchschnittliche Annäherung  als optisches Farbssignal mitteilt, ist die reale Gefahr schneller erkannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, befiehlt Kannani überrascht und schiebt das Faeli-Mädchen an die Wand des langen Ganges.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Selbstverständlich nimmt er an entdeckt worden zu sein und ist deshalb bereit seine Tarnung aufzugeben. Ein Nicken in Richtung des Faeli-Weibchens reicht als Anweisung, schon greift diese in eine Seitentasche und zieht ein grade mal flaches Gerät sowie ihr letztes Magazin heraus. Dieses steckt sie in den Vorgesehenen Einschub und schon erscheint eine leuchtende Pfoten-Kontur an der Oberseite. Nachdem Panteri das Ganze auf den Boden gelegt hat, reicht ein Pfotenauflegen um ein Schimmern auszulösen welches offensichtlich die Replikation eines Gewehrs zur Folge hat. Rein optisch ist es wohl auch nicht getarnte Einsätze ausgelegt sondern eher um eine ganze Armee Angreifer aufzuhalten. Genau dieser Einsatzfall droht als Kannani diese große Waffe gegen seinen Cateiser tauscht und das aller letzte Cetrigel-Magazin aus einer seiner Taschen zieht. Der Tausch scheint dem Katzenmädchen jedoch nicht ganz zuzusagen, weshalb diese mit bestimmender Miene ihrem Vorgesetzten noch ein schwarzes, größeres Kästchen abnimmt. Dieser scheint ebenfalls nicht ganz einverstanden und schüttelt den Kopf als wollte er Panteri an irgendwas hindern, dafür es ist allerdings keine Zeit mehr.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch für rennend annähernde Feinde ist ein so schneller Anstieg des Warnlevels kaum erklärbar, es sei denn es handelt sich dabei um viel mehr wie die beiden Spezialisten erwartet haben. Die Grundformel überschlagend kommt Panteri auf mindestens 40 Humanoide, viel mehr wie erwartet. Verwirrt ist sie allerdings erst als Laufgeräusche aus beiden Richtungen zu kommen scheinen und Kannanis Blick fällt daraufhin auf seine Tochter. Egal wie gut sie Bewaffnet sind, dies ist einfach unmöglich zu bekämpfen, mit anderen Worten ihr sicheres Ende an dieser Kreuzung.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie!&amp;quot;, schreit einen Mensch in Uniform, vor ihnen und legt seinen Phaser an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So einfach sind der hochgewachsene Faeli und seine Tochter allerdings nicht zum Aufgeben zu bewegen, auch wenn dies scheinbar die letzte Option ist. Während ersterer einen Regen aus kleinen Energiekugeln auf den Uniformierten entlädt, steht Panteri hinter ihm, den Rücken zugewendet, krampfhaft einen Ausgang suchend. Doch statt sich umzusehen, wie jeder dies machen würde dem ein Ort fremd ist und entkommen möchte, schließt sie einfach die Augen und stellt sich das Schiffs-Innenleben vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während der hochgewachsene Faeli einen Plasmaregen entläd um die Angreifer auf Distanz zu halten, platziert seine Tochter das unscheinbare, zuvor erwähnte, Gerät vor sich und aktiviert es durch eine einfache Schiebebewegung. Genau jetzt tauchen aus der anderen Richtung mehr Soldaten auf, wobei diese jedoch keine Menschen zu sein scheinen. Natürlich macht dies keinen Unterschied, denn ihre Waffen sind genauso tödlich wie die anderen, weshalb nun die letzten Sekunden für eine sinnvolle Aktion der eingekeilten Faeli anbrechen. Diese nutzt Panteri indem sie zwei unscheinbare Kapseln aus dem Kampfanzug zieht, gleichzeitig zusammendrückt und dann einfach fallen lässt. Erst scheint gar nichts zu passieren, die Zeit verstreicht unerbittlich, die Faeli zieht erneut die Cateiser und nimmt die heraneilenden Faeli und Canidar unter Feuer. Ein verirrter Schuss trifft Kannani von hinten an der rechten Schulter, woraufhin er auf die Knie sinkt und dabei sein Gewehr senkt, was einem Menschen nicht verborgen bleibt der aufsteht und auf seinen Kopf zielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts umschließt das Zentrum des Ganges plötzlich eine gewaltige Rauchwolke, erschienen innerhalb eines Wimpernschlages und verdeckt die Sicht. Kurz herrscht Stille, niemand feuert mehr einen Schuss bis plötzlich zwei Geräusche dieser Art die Kämpfer beider Seiten in Deckung bewegen, doch auf keiner kommen die Projektile an, stattdessen breitet sich eine eigenartige Stille aus. Weitere aufgeregte Atemzüge verstreichen bevor Ylia die Initiative ergreift, ihrem Team ein aggressives Handzeichen zukommen lässt und vorsichtig in Richtung des Nebels vorrückt. Man kann nicht behaupten dass die Sicht besonders gut ist, doch die anführende Canidar fühlt Gefahr normalerweise instinktiv, ein Gefühl welches sie diesmal im Stich zu lassen scheint. Gerade als sie das Zentrum der sichtbehindernden Erscheinung erreicht, stolpert sie praktisch über das schwarze Kästchen welches immernoch auf der Erde liegt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kanni...&amp;quot;, kommt über die Lippen der Canidar, bevor sie sich an den Oberarm greift, &amp;quot;Jetzt Leutnant!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den nun davoneilenden Sekundenbruchteilen rennt die Befehlshabende ohne Rücksicht auf ihre Mitstreiter durch und über diverse Faeli und Cannidar, zurück an die Ausgangsposition.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist jener Moment als der Nebel sich lichtet und eine Stimme von der anderen Seite ruft: &amp;quot;Feuer!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kein abgefeuerter Schuss erreicht allerdings je sein Ziel, denn eine gewaltige Detonation zerreißt den gesamten Gang welcher dummerweise genau an der Außenhaut des Schiffes entlangläuft. Einige wenige, welche von der Reaktion nicht sofort verbrannt wurden, werden in den schwarzen Weltraum hinausgezogen und erfrieren nur wenige Augenblicke bevor die Dekompression sie zerreißt. Ein wirklich unschöner Tot, dem Kannani und seine Tochter entgehen wollen, indem sie sich mit allen vier Pfoten gegen die Wände des schmalen Wartungsschachtes pressen. Der große Faeli hat recht guten Halt, verstärkt durch das Gewehr welches sich quer zwischen einer dicken Leitung und dem Gitter verkantet hat, welches den Boden des Ganges bildet. Panteri, welche als erste hineingeklettert ist, verliert urplötzlich den Halt, fliegt überrascht maunzend an ihrem Vater vorbei, welcher geistesgegenwärtig zupackt um schlimmeres zu vermeiden. Knirschend greifen die Krallen ineinander, bis zum äußersten Angespannt,  die Muskeln brennen als wären die Arme mit Säure gefüllt. Leider hat der erwähnte Sprengkörper nicht nur die offensichtliche explosive Wirkung sondern auch eine elektromagnetische welche auch die Notkraftfelder in ihrer Aktivierung bremst. Damit hatten die beiden jedoch gerechnet, wenngleich nicht alles nach Plan verlaufen ist, auch wenn man dieses Wort, aufgrund der schwer vorhersehbaren Situation, lieber nicht nutzen sollte. Doch wie schon vermutet beginnen die mikroskopisch kleinen Bauteile des Schiffes das Loch im Wartungstunnel zu schließen. Knapp bevor den beiden die Kräfte ausgehen und sich das kleine Loch im Gang komplett geschlossen hat, schafft es Panteri sich gegen einen Energieleiter zu stemmen und mit ihren Krallen das Gitter am Boden zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wirst alt!&amp;quot;, stichelt das Faeli-Weibchen während sich der Schaden endgültig verschließt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot; Wer hat denn den Halt verloren? &amp;quot;, kontert die größere Katzengestalt, &amp;quot;Und außerdem, wie sprichst du eigentlich mit deinem alten Herrn?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst einige Sekunden später bekommt Kannani mit, dass die Formulierung des Satzes ungünstig für seine Argumentation war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hör auf zu grinsen, wir müssen uns beeilen!&amp;quot;, wechselt der Faeli wieder zu einem ernsteren Thema, nicht eine Sekunde glaubt er an die Lösung ihres Problems.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn er nichts von Lyra und ihrer Ankunft auf der Ankedris nichts wissen kann, hat der Leutnant Commander mit seinem Gefühl offensichtlich recht behalten. Diese nämlich ist rasend vor Wut, gezwungen die letzte Option in Betracht zu ziehen. Nachdem sie der Notfalltransport nur Augenblicke zuvor in den Transporterraum drei der Ankedris gebracht hat, bringt sie die nächste Beamaktion direkt auf die Krankenstation. Dort muss die aufgebrachte Canidar eine kleine Operation an ihrer rechten Pfote über sich ergehen lassen, in welcher einige Knochensplitter stecken geblieben sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwei kurze und eindeutige Handzeichen später steht der Kontakt zur Unterstützungsflotte: &amp;quot;Ylia Lykan an alle Centaurischiffe! Der Rettungsversuch war erfolglos, ich befehle ihnen deshalb mit sofortiger Wirkung das Feuer auf die Syntavya zu eröffnen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als hoch angesehenes Mitglied des Schwarzen Rudels gibt es keine Wiederworte und bis auf ein einziges Schiff folgen auch alle der gegebenen Anweisung. Dieses eine Raumschiff ist die Ratatösk, dessen stellverstretender Captain nicht genau weiß wie er reagieren soll, ist der wahre Captain, das Eichhörnchen Siegfried, doch seit Kurzem in Richtung der Artificia verschollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit hoher Geschwindigkeit rauscht der Nager zwischen der Bläulich-schwarzen Hülle, und dem Schild, welches er nur erahnen kann, auf der Suche nach einem Loch, einer Schleuse, einem Müllauswurf, oder sonst irgendeiner Öffnung die es dem Nager ermöglicht in das verdammte Schiff zu kommen bevor er das Bewusstsein verliert und im Schild verdampft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sechzig Sekunden bis zur Dekompression!&amp;quot;, tönt es aus den Lautsprechern und noch immer ist nichts als Hülle. &amp;quot;Warum ist dieses blöde Ding nur so riesig&amp;quot;, dachte Siegfried als er um eine Kante flog und noch mehr Außenhaut entdeckte. &amp;quot;...Dreißig Sekunde...&amp;quot;, eine weitere Kante, und ein Licht auf der Hülle, es stellte sich als Fenster heraus, wohl nicht die eleganteste oder unauffälligste Möglichkeit hineinzukommen, doch im Anbetracht der fehlenden Zeit...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sauerstoffvorrat verbraucht, Dekompression steht unmittelbar bevor!“ tönte es nun, als Siegfried sich vor dem Fenster positionierte und den Phaser in die Hand nimmt, ein kleines Duplikat der Normalen annähernd gleicher Wirkung aber, durch seine Größe, stark begrenzte Leistungsreserven. Er stellte ihn dennoch auf maximale Leistung und eine kleine leuchtende Drei zeigte ihm die Anzahl übriger Feuerstöße.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur durch die Anspannung hält der Nager angespannt die Luft an, sondern auch weil keine eben solche mehr vorhanden ist die man einatmen könnte. Eine dünne, durchsichtige Schicht aus unbekanntem Material steht zwischen ihm und dem lebensnotwendigen Gas. Der folgende Schuss des Nagetiers sprengt, zu seinem Glück, tatsächlich ein kleines, kreisrundes Loch in die Scheibe. Weniger wie vermutet doch immernoch genug um einem Eichhörnchen das Eindringen zu ermöglichen, wäre da  nicht der enorme Druck der Luft welche genau in die Gegengesetzte Richtung wie Siegfried möchte und diesem auch noch einige Splitter entgegen schleudern. Durch eine Bewegung der Zehen, mit welchen der Schub der Schuhe gesteuert wird, aktiviert der Nager die volle Leistung, und schiebt sich mit brachialer Gewalt durch die schmale Öffnung...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 als er sich endlich durch das Fenster schiebt und die Notkraftfelder plötzlich anspringen. Der plötzlich wegfallende Strom nach außen der Luft lässt das Hörnchen einmal quer durch den Raum gegen die Wand fliegen, zwar verlangsamt durch das abschalten der Düsen, jedoch schnell genug für 2 laute „Pongs“, resultierend aus dem Aufprall gegen die Wand und kurz darauf auf dem Boden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Nager richtet den Oberkörper auf und lehnt sich an die Wand. Er blickt auf den Phaser den er immernoch in der Hand fest umklammert. Eine orangene 2 leuchtet auf. Durch eine Fingerbewegung wird der Phaser wieder auf betäuben gestellt und aus der Zahl, welche die Schüsse die noch abgegeben werden können Anzeigt wird eine 6.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schummerig und noch Verwirrt erhebt sich das Nagetier, und beginnt den Raumanzug auszuziehen und unter einem Schrank zu verstecken. Wie es scheint ist er in einem Quartier der Crew gelandet. Der Duft seines Mageninhaltes steigt ihm in die Nase, und hängt überall in seinem Fell. Auch wenn die Zeit fehlt, steigt Siegfried unter die Schalldusche, und klettert an die Schalttafel um diese zu aktivieren. 3 Minuten hilflos und auffällig unter Schallwellen stehen, jedoch notwendig weil die Feali oder Canidar ihn durch den penetranten Geruch sofort Aufspüren könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er kann die Dusche aber ungestört „genießen“ und tritt sauber und Geruchsfrei heraus, zieht seine Schuhe wieder an da ohne Schubdüsen der Weg durch das Schiff sehr weit sein kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erfrischt bewegt er sich in Richtung Tür, dabei fällt ihm ein eigenartiger Geruch auf, welchen er noch nie zuvor Gerochen hat. Er blickt sich um und erkennt das das Fenster wieder wie neu Aussieht, als wäre nie etwas geschehen. Er setzt seinen Weg fort und läuft geradewegs gegen die Tür, da der Öffnungssensor nicht auf Haustiere reagiert. Doch bevor sich Siegfried aufregen kann öffnet sich die Tür und 2 Menschen gehen über ihn hinweg in den Raum, und suchen nach einem Eindringling.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wohnraum Klar,“ ruft ein  älterer Mensch, mit wahrscheinlich Höherem Rang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Andere erwidert gelangweilgt „ja im Bad ist auch nix, hier war auch nie was. Sicher irgendeine Fehlfunktion... gehen wir wieder!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während die Menschen die Zimmer durchsuchen schwebt Siegfried mit seinen Düsen an die Decke, um unentdeckt zu bleiben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Immernoch voll Eifer und Routine ruft der Vorgesetzte „Schlafzimmer Klar, aber... es riecht hier nach verbrannten... „&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Immer riechst du irgendwas... lass uns gehen!“ Nervt der Etwas jüngere Mensch&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Warte,“ der Mensch kniet sich hin, „was ist das?“ Fragt er während er seinen Finger in ein Weißes Pulver im Teppich drückt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungeduldig und genervt von dem „Nichts“ drängelt der jüngere: „Sicher nur Überreste von Bau des Schiffes... lass uns endlich gehen hier ist garnix!“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Also Gut...“ geht der Mitstreiter endlich auf seinen Kollegen ein „gehen wir zurück zu Brücke, wir sollten Bericht erstatten.„&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beiden gehen zurück durch die Tür, und Siegfried lässt sich hinab auf dem Rucksack des 2ten Menschen, während dieser als letztes hinaus geht. Es ist Gefährlich, aber da der Nager keine Ahnung vom Aufbau des Schiffes hat die einfachste und schnellste Lösung die Brücke zu finden. Die beiden Menschen marschieren schnellen Schrittes, und unterhalten sich über den geringen Widerstand der Forscher, während Siegfried auf dem Rucksack bei jedem Schritt auf und ab wippt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Short:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ersteres interessiert den  Leutnant Commander nicht als er seine zweite Pistole zieht und Seite an Seite mit der ebenfalls derartig ausgerüsteten Panteri den Raum stürmt sowie das Feuer auf die verdutzten Centauri eröffnet. Das Dauerfeuer aus den vier Faustfeuerwaffen hinterlässt nur sechs zerfetzte Gestalten die ohne einen einzigen Phaserschuss abzufeuern zu Boden gehen. Auch die Säulen sehen nach diesem Vorgang aus als hätten sie dringend eine Komplettwartung nötig. Davon vorerst noch nicht entmutigt begibt sich das Katzenweibchen zur komplett demolierten Konsole und versucht erfolglos einen Isokristall mit den Daten zu füttern welche so gefährlich für die Centauri sein könnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [nonrpg]http://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies[/nonrpg]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work"/>
				<updated>2010-07-16T05:11:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sub-RP Gefangennahme/Kavi:&lt;br /&gt;
Farrys Prani – Männchen&lt;br /&gt;
Kaviczaia Szyntha – Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenrir Akkunar - Azarin, Jäger und Pirat &lt;br /&gt;
Captain XELAS  (Faeli)&lt;br /&gt;
Lyra Lycaon - Mutter von Lupi&lt;br /&gt;
Xelas - Befördert zum Captain, Vormund Nikira/Proximo&lt;br /&gt;
Admiral Thomas Rotweil - Mensch, Beispiel für Feindbild Menschen &lt;br /&gt;
Admiral Oregon Rex&lt;br /&gt;
Counselor Uncia - Psychologin&lt;br /&gt;
Ylia Lykan Schwarze Wölfin (Canidar) v. schwarzen Rudel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alterschart im Moment der Verurteilung Proximos/Nikiras/Lupis:&lt;br /&gt;
Proximo: 4672 - Kampfpilot, führende Kraft, meist nicht bei der Sache&lt;br /&gt;
Nikira: 4591 - Ärztin (in Ausbildung), IT-Spezialistin, starke Stimmungsschwankungen&lt;br /&gt;
Lupi Arcto: 4721 - Techniker, Spezialist für Modulartechnik, Erfahrung mit Sprengwaffen, ängstlich, keine Führungsqualitäten&lt;br /&gt;
Leutnant Commander Kannani &amp;quot;Kanni&amp;quot; Catoris -  Ausbilder und Vater von Panteri&lt;br /&gt;
Panteri &amp;quot;Panti&amp;quot; Catoris – Tochter von Kannani, Tiger-Muster: 4621&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICU - Abkürzung für Intelligent Command Unit, dem Kommandogerät am Ober/Unterarm&lt;br /&gt;
Cateiser =&amp;gt; Projektilwaffe, verwendet Cetrigel-Magazine, Sensoren registrieren Abschüsse nicht, hat einen Modus für Schleichangriffe bei dem mehr Munition verbraucht wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aridan Akkunar (Canidar)        | &amp;gt;&amp;gt; schwarzes Fell - gelbe Augen&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - milit. Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   Canidar, Kommandant der AZA-251 Anaconda&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;Captain Canoris (Faeli)         | &amp;gt;&amp;gt; schwarzgrau-getigertes Fell, blaue Augen&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - offiziell Captain der AZA-251 Anaconda, in&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   der Realität lediglich 1. Offizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artificia - künstliches Schiff&lt;br /&gt;
Syntavya  - Berechne Optionen&lt;br /&gt;
Aesthetica - Pseudoname, nicht verwendet&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift den hautengen Anzug als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch was geht es sie überhaupt etwas an, sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, außerdem spielt dies alles in Kürze ohnehin keine Rolle mehr und dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Gedanken schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgendeinen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen. Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Davor hat sie sich ebenfalls ungewöhnlich verhalten und dann sagte sie Sachen als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein. Sollte sie von Aktivitäten im Raum der Faeli berichten und dem freizügigen Verhalten welches für eine Centauri komplett untypisch ist? Vom Isokristall welchen sie erhalten hat, auf die Gefahr hin dass die Wölfin herausfindet was sich darauf befindet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück bleibt ihr all dies erspart dann ein Bericht des Wissenschaftsoffiziers unterbricht plötzlich die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Centauriflotte ist auch, wenige Augenblicke vorher, das Schiff des Nagers in den Sektor eingetreten, begleitet vom funkeln der schier unendlich vielen winzigen Kristallen aus gefrorenem Wasserstoff dessen flockenartige Erscheinungen wie Prismen wirken. Für den Betrachter nur als dichter Nebel wahrnehmbar welcher die einfallenden Sonnenstrahlen in allen Farben des Regenbogens bricht ist dies ein paradiesischer Anblick, eine Qual jedoch für die Deflektoren welche diese Kristalle unter hohem Energieaufwand zur Seite schieben. Hinter der gewaltigen Flotte sammeln sich wolkenartige Gebilde die in Strudeln davon treiben. Gegenüber zwei ähnlich große Schiffe und eine kleinere Fregatte, wobei eines als Ankedris in der Datenbank vermerkt ist. Welches jedoch das sagenumwobene Forschungsschiff ist bleibt jedoch vorerst im Dunkeln, da die Ratatösk und ihre Crew keinerlei Informationen über die genauen Spezifikationen oder Größe erhalten hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Lieutenant, scannen sie den Sektor!&amp;quot;, spricht das Eichhörnchen welches auf dem viel zu großen Sessel des Captains sitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt tippt der Lieutenant auf der Konsole rum und beginnt die Informationen, welche vor seinen Augen erscheinen, vorzutragen: &amp;quot;Aye Sir, drei neue Signale empfangen, laut Identifikation handelt es sich um die Ankedris und zwei Schiffe welche nicht in der Datenbank sind. Eins hat die Größe einer kleinen Fregatte, das andere eines Schlachtschiffes. Die Schilde beider Schiffe sind aktiv, allerdings scheinen das Schildgitter des Schlachtschiffes beschädigt zu sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, warten sie bis wir etwas dichter sind und führen sie einen detaillierten Scan des Forschungsschiffes durch, also das mit dem beschädigten Schildgitter!&amp;quot;, erwidert der Nager nach kurzer Überlegung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander mischt sich ein, welcher verwundert fragt: &amp;quot;Captain, woher... wissen sie das dieses das Forschungsschiff ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz einfach, es wäre seltsam wenn ein kleines, unbeschädigte Schiff ein Notsignal abgegeben und dann noch geentert worden wäre! Ein Angreifer dieser Größe hätte das Kleinere einfach kampfunfähig geschossen und in die Shuttlerampe gezogen!&amp;quot;, erläuterte der Nager kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander nickt, und symbolisiert damit dass er die Logik nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich dieser keine weiteren Gedanken mehr macht, überlegt sich Siegfried noch was schiefgelaufen sein könnte wenn ein so kleines Raumschiff in der Lage war das Große zu entern. Viel wichtiger aber ist wohl die Frage wie die Angreifer sich überhaupt trauen konnten den Versuch zu unternehmen einen derart übermächtigen Feind zu attackieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Nager also noch über die Konsequenzen dieser Problematik nachdenkt und auch die einzig logische Antwort, bezieht die Flotte hinter der Ankedris Stellung und verharrt dort regungslos. Die Scans sind nun auch abgeschlossen, und der Lieutenant erstattet Bericht an den Captain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir können die Schilde nur teilweise mit den Sensoren durchdringen! Der Aufbau des Schutzfeldes ist mir total rätselhaft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, bitte machen sie mir einfach Vorschläge wie ich auf das Schiff komme!&amp;quot;, fordert das Nagetier, mittlerweile leicht gereizt aber immernoch freundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, beamen ist durch die Schilde unmöglich, ebenso das hinüberfliegen mit dem Shuttle! Beide Möglichkeiten würden ohnehin sofort vom Forschungsschiff und der Flotte entdeckt werden!&amp;quot;, resignierte der Commander und weist damit höflich darauf hin dass das eigene nicht das einzige Schiff im Sektor ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnten wir durch eine Phasersalve die Schilde in einem Bereich zu destabilisieren so dass ein heißer Beam durch die Phaser möglich wird?&amp;quot;, erkundigt sich der Nager abenteuerlustig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Überlegen folgt aber schon die Ernüchterung durch den Commander: &amp;quot;Nicht solange wir keine Ahnung haben wie die Schilde funktionieren, ich vermute wir können das was ankommt nur noch als Squashsuppe verkaufen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bieberkacke! Gibt es keine Möglichkeit da reinzukommen?&amp;quot;, versucht Siegfried den Ideenreichtum des Commanders zu stimulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aber ist am Ende seines Lateins: &amp;quot;Nicht das ich wüsste.&amp;quot;, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut, stellen sie einen Kanal zu unseren Verbündeten her!&amp;quot;, beschließt der kleine Captain schließlich, betonend das Wort Verbündeten hervorhebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye! Kanal offen Sir!&amp;quot;, ertöntes es von einem Offizier im hinteren Teil der Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein überraschtes und genervtes Faeligesicht erscheint auf dem Monitor &amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, was wollen sie?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Siegfried, Captain der Ratatösk! Ich wollte fragen was nun weiter passiert? Wir stehen hier rum während die Faeli und Canidar da drüben vielleicht gerade abgeschlachtet werden!&amp;quot;, antwortet der Nager unmissverständlich direkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun es gibt&amp;quot;, das Katzenwesen wellt die leicht befellte Stirn, &amp;quot;noch Absprachen die getroffen werden müssen! Bitte warten sie auf Anweisungen! Kanal sch...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte? Warten? Können wir den nichts tun? Verstärkung rüberschicken? Oder ein Einsatzteam? Können wir nicht wenigstens ein Team rüberschicken um die Lage zu sondieren?&amp;quot;, fällt Siegfried dem vorläufigen Leiter der Operation ins Wort, um das Gespräch nicht abreißen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feali antwortet auf diese Unhöflichkeit verärgert, und versucht nun den Nager zu diskreditieren: &amp;quot;Sie haben schon genug getan! Ein Duzend Kapitäne sind wegen ihren Kuchen krank!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wegen unserem Kuchen? Sehen sie dass es mir schlecht geht? Ich habe auch vom Kuchen gegessen! Wenn ihr Volk keine Sahne verträgt, ist das doch nicht meine Schuld, und beweist absolut nicht dass wir ihnen nicht helfen können!&amp;quot;, Versucht sich Siegfried zu rechtfertigen und weiter seine Hilfe anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei wendet er dabei seinen Blick auf die Brücke im Hintergrund des Feali, wo Hektik herrscht, einige Crewmen die unter Konsolen krabbeln, wild umher rennen oder Befehle durch den Raum schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faeli hingegen beginnt daraufhin zu grinsen und erwidert mit: &amp;quot;Sie... sie sind nur Gast in diesem Schauspiel! Wir haben alles bestens unter Kontrolle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ein Gast?!&amp;quot;, das Eichhörnchen ist nun nach diesem Angriff auf seine Person, in seinem Element, und holt tief Luft um zum Gegenschlag auszuholen, &amp;quot;Jetzt hören sie mal, ich bin genauso ein Teil der Flotte wie jedes andere Schiff und Individuum ihres Haufens! Sie wollten unsere Hilfe und jetzt, nachdem wir uns wegen ihnen in Lebensgefahr begeben sind wir nicht mehr als Gäste hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in Gefahr! Unsere Technologie ist die mit Abstand herausragenste in dieser und wahrscheinlich noch jeder Menge anderer Galaxien! Genießen sie die Show!&amp;quot;, kontert der Faeli lachend, drückt eine Taste an seinem Sessel und repliziert damit eine sichtlich dampfende Tasse, direkt auf der rechten Lehne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzürnt und gleichzeitig mit einem Kribbeln in den Händen erwidert Siegfried: &amp;quot;Wir sollen also hier rumsitzen um ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihre eigenen Leute da drüben sterben lassen, während sie ihre geniale Technik dazu nutzen ein besonders schmackhaftes Getränk zu replizieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzürnt erwidert der hochrangige Offizier des anderen Schiffes: &amp;quot;Keineswegs, wir werden lediglich auf die Rückmeldung des Einsatzteams und der Ankedris warten! Entschuldigen sie mich jetzt, Captain, ich hab heute noch mehr zu tun wie mit ihnen darüber zu diskutieren wie überflüssig sie hier sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flottenkommandant versucht sich nun wieder seinem Schiff zuzuwenden als er die, gegen seine Vermutung, ruhige Stimme des Nagers hört, welcher die Beleidigung einfach geschluckt hat: &amp;quot;Also ist schon ein Team auf dem Schiff?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die zufällige Freigabe dieser Information, an den vermeintlichen Verbündeten, nicht mit Absicht geschehen ist, ergreift der Captain die Chance das Gespräch nun zu beenden: &amp;quot;Ja! Bleiben sie in ihrer Position und warten sie auf weitere Anweisungen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abrupt reißt die Verbindung ab, nachdem der stellvertretende Captain mit dem Kopf genickt hat, so dass der Monitor vor Siegfried nun wieder das Bild des Forschungsschiffes zweigt, welches wie ein dunkel gefärbter Vogelschnabel im Raum schwebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, also hat der Kaffee gewirkt und ein Team ist schon drüben! Commander ist ihnen noch was eingefallen?&amp;quot;, Erkundigt sich Siegfried bei dem Vlax.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser hingegen schüttelt den Kopf: &amp;quot;Öhm, nein Sir, jede Idee die ich hatte endete mit einem qualvollen Tod!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns läuft die Zeit davon!&amp;quot;, brabbelt der Nager gestresst vor sich hin, &amp;quot;Lieutenant was sagt der Scan?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um ein hochenergetisches Multiphasenschild mit einer eigenartigen Wabenstruktur! Wie es genau funktioniert ist mein ein Rätsel, es scheinen jedoch einige der Waben zu fehlen, leider nur einzelne!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie groß ist so eine Wabe?&amp;quot; hakt Siegfried, mit leicht zusammengekniffenen Augen, nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa 20cm Radius, Sir!&amp;quot;, reagiert der Lieutenant prompt und überlegt seinerseits warum den Nager dies interessieren könnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried seufzt, um dann seine Entscheidung bekannt zu geben: &amp;quot;Gut! Uns sind wohl gerade die Optionen ausgegangen! Wenn wir dort durchbeamen verstoßen wir gegen die Befehle und wahrscheinlich kommt ohnehin nicht genügend von mir dort drüben an. Also, Lieutenant Starkof, wie haben sie bei den Zielübungen im letzten Gefechtstraining abgeschlossen? &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch an der Sensorphalanx dreht sich verdutzt über die Frage um Antwortet aber Stolz mit: &amp;quot;Bestnote, Sir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, wir treffen uns in fünf Minuten an der Luftschleuse! Ach ja und bringen sie eine SSPU sowie Übungsgeschosse mit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich der Nager Richtung Luftschleuse aufmacht, das Führungsschiff der Centauriflotte nach dem vermeidlichen Fehler in der Sendeanlage sucht und Ylia Lykan auf der Brücke der Ankedris unruhig auf und ab geht, robben Kilometer entfernt, an Bord der Syntavya, zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, die sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, trotzdem der Kampfanzug jeden Versuch unternimmt dies mit Blutgerinnungsmittel sowie Verstärkung der Nanostruktur zu verhindern. Die Bewegungen des Canidar sind jedoch so kraftvoll und ungestüm dass diese Anstrengungen erfolglos bleiben, allerdings auch jene die der Canidar welche nichts anderes tun können als ihre Reißzähne weiter in sein Fleisch zu vergraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch den Arm. Zu ihrem Glück erkennt die Cetisuite diese Reflexreaktion als Verteidigungsmanöver und verhindert durch eine schnelle Versteifung des Materials einen schweren Bruch, dennoch wird sie mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote einen zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhilft. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene. Um ihre Kampfverletzungen sorgen sich beide nicht eine Sekunde, denn schon beginnt ihre Bekleidung selbstständig jegliche Schäden an Haut und Anzug selbst zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Nager Siegfried begibt sich zur gleichen Zeit in Richtung Umkleideraum vor der Luftschleuse am vorderen unteren Teil der Untertassensektion der Ratatösk, um sich dort seinen Raumanzug anzuziehen. Ein 4-teiliges, eng anschmiegendes Duranium- Polypetylengemisch in modischem Schwarz mit gelben Streifen entlang der Arme mit schwarzem Visier. Die Sauerstofftanks befinden sich dabei im Schwanzteil, welcher nur Platz für die Wirbelsäulenverlängerung lässt, das Fell hingegen plattpresst. Von außen sieht er aus wie der normale Schwanz, umkleidet mit einer Folie, innen hingegen ist der Raum welcher durch die abgedrückten Haare entstanden ist aufgefüllt den erwähnten Hochdrucktanks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried schlüpft mit den Füßen voran in den Anzug, lässt sein Kletterorgan in das Heckteil gleiten und verschraubt es sicher mit dem Anzug. Ein Schlauch, der sich via Knopfdruck an der Armelektronik mit dem Schwanzteil verbindet führt den Sauerstoff zu einer Öffnung am Hals des Nagers, wo er nun den Helm mit ein Visier, welches den Pilotenhelme des 21. Jahrhunderts ähnlich sieht, aufsetzt, und mittels einer Manschette luftdicht mit dem Anzug verbindet. Nach dem Hochklappen des Sichtfensters folgen die Stiefel, welche mit kleinen Raketen ähnlichen Antriebssystemen versehen sind, um die Fortbewegung im All zu gewährleisten. Als letztes folgt ein Gürtel, mit einigen Geräten, wie einem Kommunikator, einem Notsender und einer Handfeuerwaffe, allesamt für Nagerhände angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist Siegfried voll bekleidet, stürmt der Lieutenant in den Raum, stellt die SSPU samt Übungsgeschoss ab, und beginnt mit dem Umziehen. Bei der Hektik tritt er fast auf das Nagetier, welches jedoch gerade in Richtung Übungsgeschoss geht und so dem Fuß des Menschen ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lieutenant schlüpft hastig in den Standard-Raumanzug mit Magnetstiefeln, und dreht sich um: &amp;quot;Captain? Hallo? Captain?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei leise Klopfer sind zu hören, was den Menschen noch mehr beunruhigt, schließlich aber genau hinhört um das Geräusch zu lokalisieren. Er bückt sich hinab in Richtung der SSPU und öffnet das Übungsgeschoss, aus welchen ihn ein Nager mit offenen Visier und zusammengekniffenen Augen ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, ähm, was tun sie da drin?&amp;quot;, fragt der Mensch verwirrt, während dieser, mit dem Geschoss in der Hand, aufsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie es noch nicht verstanden?&amp;quot;, seufzt der Nager, mit zunehmender Sicherheit dass er wirklich alles erklären muss, &amp;quot;Sie werden mich hinüber schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augen des Leutnants werden groß und kugelrund: &amp;quot;Ich? Sie? Nein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist Befehlsverweigerung!&amp;quot;, betont Siegfried, als ob der Mensch das nicht selbst wüsste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ängstlich formuliert der Offizier seine Bedenken: &amp;quot;Aber, ich, wenn ich nicht treffe?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie einen neuen Captain und werden wahrscheinlich zum 1. Offizier befördert!&amp;quot;, erklärt Siegfried vollkommen entspannt, da ihm die Zeit für Hektik und genaues Nachdenken fehlt, &amp;quot;oder werden nie mehr in die Luftschleuse eintreten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wackliger Stimme überprüft der Mensch nochmal die Entscheidung des Nagers, während er sich auf die Bank neben den Spinden mit Raumanzügen setzt: &amp;quot;Und sie, ähm, sind sich ganz sicher?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist der einzige Weg dort schnell und unentdeckt hineinzugelangen! Die Flotte wird es für ein geplatztes EPS-Relais halten und bei unserer minderwertigen Technologie  nicht weiter nachfragen! Jetzt machen sie schon das Geschoss zu und gehen sie endlich zum Bug!&amp;quot;, die Worte verließen den Mund des Eichhörnchens ruhig, überlegt und vor allem logisch während er sein Visier schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer normalen Rettungsaktion wäre Siegfried wohl nie ein so hohes persönliches Risiko eingegangen, allerdings hat er das Gefühl eine wichtige Gelegenheit zu verpassen wenn er jetzt kneifen würde. Der Aufwand eine ganze Flotte und das berühmteste Schiff der Centauri zu Hilfe zu rufen zeigt ein sehr hohes Interesse an der Syntavya, doch warum steht diese so ungeschützt im Nirgendwo herum. Er fühlt einfach dass es das Risiko wert sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye, Sir!&amp;quot;, ertönt es endlich aus dem Munde des Leutnants&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolute Stille herrscht im Lichterspiel der Kristalle, nur den eigenen Herzschlag und das knackende Geräusch der Stiefel, welche wiederholt die Hülle berühren hört der Leutnant. Am Bug angekommen, nur einen Meter von der Kante der Untertasse entfernt, stellt er ein dreibeiniges Gerät auf. Dank des magnetischen Stativs hält es problemlos und wackelt auch nicht während der Leutnant alles dreifach Kontrolliert. Die Sensorkalibrierung, den Stand, die Abschussmechanik und denkt nur darüber nach wie das Eichhörnchen an dem Schild, oder an der Hülle des Forschungsschiffes, zerschellen wird, ohne je ein Grab oder Überreste zu hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ist vorbereitend. Zögernd betätigt der Mensch den Abzug. Das Geschoss bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf das Forschungsschiff zu und zersplittert an den Schilden des Schiffes in tausende kleine Teile welche teils verbrennen, teils zwischen den Wasserstoffflocken verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok Captain, ich schieße mich noch ein paar Mal ein, das war ja nicht so rosig!&amp;quot;, gibt der Leutnant über den Kommunikator dem Hörnchen bekannt, welches nicht mehr ganz so beruhigt über die Bestnote seines Offiziers ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Schuss fliegt, mit einem um einige Zentimeter korrigierten Kurs, ebenfalls gegen das Schild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh, es scheint als komme ich dichter, Captain!&amp;quot;, betont der Leutnant Stolz und greift zum nächsten Projektil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klopfen im Inneren des Übungsgeschosses, in dem der Nager sitzt, verhallt ungehört im luftleeren Raum, jedoch nicht der laute und eindringliche Protest: &amp;quot;Halt, ich habs mir anders überlegt, ich will wieder zurück, schießen sie mich nicht ab!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Übungschuss Sir, sie werden sehen ich komme dichter!&amp;quot;, erwidert der Lieutenant voll Eifer und Spaß über das Zielschiessen, während er ein weiteres Übungsgeschoss nimmt und abfeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ferne ist nur ein kleiner Funken zu erkennen, jedoch kein zerschellen. Stolz berichtet der Lieutenant dem Nager: &amp;quot;Captain! Der Schuss war doch wirklich gut, was meinen sie?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Reaktion des Captains bleibt aus: &amp;quot;Captain?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Logischerweise hat der Nager den Schuss ganz anders erlebt. Denn schon kurz nach dem Abschuss hinterlässt das Geschoss einen Schweif aus funkelnden Splittern welche durch Zusammenstoß mit größeren Kristallen entstanden sind. Dabei wird das Geschoss stark durchgeschüttelt, was vom Schützen nach der Übung mit einkalkuliert wurde, nicht jedoch von Siegfried welcher bei der Gelegenheit seinen Anzug von innen mit Mageninhalt schmückt. Der Schweif wird kürzer, ein Zeichen dafür dass das Geschoss langsamer wird, während es immer näher und näher an die Schilde heran zischt. Das Geschoss wird erst beim Streifen des Schildes gebremst, und zerbricht kurz darauf durch die Instabilität, gepaart mit der Luft und dem Nager die vom Unterdruck hinaus gesaugt werden. Sehr schnell nähert sich Siegfried nun allerdings ungeschützt der Hülle, doch durch ein einknicken des rechten Beines, und dem Einsatz der Düsen an den Stiefeln gelingt es dem Eichhörnchen sanft auf der Hülle zu landen, wäre da nicht ein Stück von dem Geschoss, welches das abbremsende Nagetier streift, und damit aus seiner Bahn bringt. Ein klatschendes Geräusch beendet die Reise zum Forschungsschiff und nur der robuste Raumanzug hat Siegfried vor schlimmeren bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum war der Schreck vorbei, ertönt es aus den im Helm integrierten Lautsprechern: &amp;quot;Warnung! Druckverlust entdeckt! Dekompression in zwei Minuten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Annäherung des Nagers übersehen worden, der Beamvorgang von der Ankedris Richtung Syntavya bleibt diesmal wohl nicht unentdeckt, denn schon verlässt ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten die Brücke in Richtung der Eindringlinge, dessen Fraktion eigentlich Besitzer des Raumschiffes sind. Zumindest führt dies dazu das Panteri und ihr Vater erneut in Lebensgefahr geraten, als ihnen die aufgescheuchten Menschen entgegen strömen.  Trotzdem das kleine Gerät am Arm der beiden Faeli nur eine Kombination aus Biomasse und dessen durchschnittliche Annäherung  als optisches Farbssignal mitteilt, ist die reale Gefahr schneller erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, befiehlt Kannani überrascht und schiebt das Faeli-Mädchen an die Wand des langen Ganges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich nimmt er an entdeckt worden zu sein und ist deshalb bereit seine Tarnung aufzugeben. Ein Nicken in Richtung des Faeli-Weibchens reicht als Anweisung, schon greift diese in eine Seitentasche und zieht ein grade mal flaches Gerät sowie ihr letztes Magazin heraus. Dieses steckt sie in den Vorgesehenen Einschub und schon erscheint eine leuchtende Pfoten-Kontur an der Oberseite. Nachdem Panteri das Ganze auf den Boden gelegt hat, reicht ein Pfotenauflegen um ein Schimmern auszulösen welches offensichtlich die Replikation eines Gewehrs zur Folge hat. Rein optisch ist es wohl auch nicht getarnte Einsätze ausgelegt sondern eher um eine ganze Armee Angreifer aufzuhalten. Genau dieser Einsatzfall droht als Kannani diese große Waffe gegen seinen Cateiser tauscht und das aller letzte Cetrigel-Magazin aus einer seiner Taschen zieht. Der Tausch scheint dem Katzenmädchen jedoch nicht ganz zuzusagen, weshalb diese mit bestimmender Miene ihrem Vorgesetzten noch ein schwarzes, größeres Kästchen abnimmt. Dieser scheint ebenfalls nicht ganz einverstanden und schüttelt den Kopf als wollte er Panteri an irgendwas hindern, dafür es ist allerdings keine Zeit mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für rennend annähernde Feinde ist ein so schneller Anstieg des Warnlevels kaum erklärbar, es sei denn es handelt sich dabei um viel mehr wie die beiden Spezialisten erwartet haben. Die Grundformel überschlagend kommt Panteri auf mindestens 40 Humanoide, viel mehr wie erwartet. Verwirrt ist sie allerdings erst als Laufgeräusche aus beiden Richtungen zu kommen scheinen und Kannanis Blick fällt daraufhin auf seine Tochter. Egal wie gut sie Bewaffnet sind, dies ist einfach unmöglich zu bekämpfen, mit anderen Worten ihr sicheres Ende an dieser Kreuzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie!&amp;quot;, schreit einen Mensch in Uniform, vor ihnen und legt seinen Phaser an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach sind der hochgewachsene Faeli und seine Tochter allerdings nicht zum Aufgeben zu bewegen, auch wenn dies scheinbar die letzte Option ist. Während ersterer einen Regen aus kleinen Energiekugeln auf den Uniformierten entlädt, steht Panteri hinter ihm, den Rücken zugewendet, krampfhaft einen Ausgang suchend. Doch statt sich umzusehen, wie jeder dies machen würde dem ein Ort fremd ist und entkommen möchte, schließt sie einfach die Augen und stellt sich das Schiffs-Innenleben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der hochgewachsene Faeli einen Plasmaregen entläd um die Angreifer auf Distanz zu halten, platziert seine Tochter das unscheinbare, zuvor erwähnte, Gerät vor sich und aktiviert es durch eine einfache Schiebebewegung. Genau jetzt tauchen aus der anderen Richtung mehr Soldaten auf, wobei diese jedoch keine Menschen zu sein scheinen. Natürlich macht dies keinen Unterschied, denn ihre Waffen sind genauso tödlich wie die anderen, weshalb nun die letzten Sekunden für eine sinnvolle Aktion der eingekeilten Faeli anbrechen. Diese nutzt Panteri indem sie zwei unscheinbare Kapseln aus dem Kampfanzug zieht, gleichzeitig zusammendrückt und dann einfach fallen lässt. Erst scheint gar nichts zu passieren, die Zeit verstreicht unerbittlich, die Faeli zieht erneut die Cateiser und nimmt die heraneilenden Faeli und Canidar unter Feuer. Ein verirrter Schuss trifft Kannani von hinten an der rechten Schulter, woraufhin er auf die Knie sinkt und dabei sein Gewehr senkt, was einem Menschen nicht verborgen bleibt der aufsteht und auf seinen Kopf zielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts umschließt das Zentrum des Ganges plötzlich eine gewaltige Rauchwolke, erschienen innerhalb eines Wimpernschlages und verdeckt die Sicht. Kurz herrscht Stille, niemand feuert mehr einen Schuss bis plötzlich zwei Geräusche dieser Art die Kämpfer beider Seiten in Deckung bewegen, doch auf keiner kommen die Projektile an, stattdessen breitet sich eine eigenartige Stille aus. Weitere aufgeregte Atemzüge verstreichen bevor Ylia die Initiative ergreift, ihrem Team ein aggressives Handzeichen zukommen lässt und vorsichtig in Richtung des Nebels vorrückt. Man kann nicht behaupten dass die Sicht besonders gut ist, doch die anführende Canidar fühlt Gefahr normalerweise instinktiv, ein Gefühl welches sie diesmal im Stich zu lassen scheint. Gerade als sie das Zentrum der sichtbehindernden Erscheinung erreicht, stolpert sie praktisch über das schwarze Kästchen welches immernoch auf der Erde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kanni...&amp;quot;, kommt über die Lippen der Canidar, bevor sie sich an den Oberarm greift und dabei nach oben schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist jener Moment als der Nebel sich lichtet und eine Stimme von der anderen Seite ruft: &amp;quot;Feuer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein abgefeuerter Schuss erreicht allerdings je sein Ziel, denn eine gewaltige Detonation zerreißt den gesamten Gang welcher dummerweise genau an der Außenhaut des Schiffes entlangläuft. Einige wenige, welche von der Reaktion nicht sofort verbrannt wurden, werden in den schwarzen Weltraum hinausgezogen und erfrieren nur wenige Augenblicke bevor die Dekompression sie zerreißt. Ein wirklich unschöner Tot, dem Kannani und seine Tochter entgehen wollen, indem sie sich mit allen vier Pfoten gegen die Wände des schmalen Wartungsschachtes pressen. Der große Faeli hat recht guten Halt, verstärkt durch das Gewehr welches sich quer zwischen einer dicken Leitung und dem Gitter verkantet hat, welches den Boden des Ganges bildet. Panteri, welche als erste hineingeklettert ist, verliert urplötzlich den Halt, fliegt überrascht maunzend an ihrem Vater vorbei, welcher geistesgegenwärtig zupackt um schlimmeres zu vermeiden. Knirschend greifen die Krallen ineinander, bis zum äußersten Angespannt,  die Muskeln brennen als wären die Arme mit Säure gefüllt. Leider hat der erwähnte Sprengkörper nicht nur die offensichtliche explosive Wirkung sondern auch eine elektromagnetische welche auch die Notkraftfelder in ihrer Aktivierung bremst. Damit hatten die beiden jedoch gerechnet, wenngleich nicht alles nach Plan verlaufen ist, auch wenn man dieses Wort, aufgrund der schwer vorhersehbaren Situation, lieber nicht nutzen sollte. Doch wie schon vermutet beginnen die mikroskopisch kleinen Bauteile des Schiffes das Loch im Wartungstunnel zu schließen. Knapp bevor den beiden die Kräfte ausgehen und sich das kleine Loch im Gang komplett geschlossen hat, schafft es Panteri sich gegen einen Energieleiter zu stemmen und mit ihren Krallen das Gitter am Boden zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du wirst alt!&amp;quot;, stichelt das Faeli-Weibchen während sich der Schaden endgültig verschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Wer hat denn den Halt verloren? &amp;quot;, kontert die größere Katzengestalt, &amp;quot;Und außerdem, wie sprichst du eigentlich mit deinem alten Herrn?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst einige Sekunden später bekommt Kannani mit, dass die Formulierung des Satzes ungünstig für seine Argumentation war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hör auf zu grinsen, wir müssen uns beeilen!&amp;quot;, wechselt der Faeli wieder zu einem ernsteren Thema, nicht eine Sekunde glaubt er an die Lösung ihres Problems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn er nichts von Lyra und ihrer Ankunft auf der Ankedris nichts wissen kann, hat der Leutnant Commander mit seinem Gefühl offensichtlich recht behalten. Diese nämlich ist rasend vor Wut, gezwungen die letzte Option in Betracht zu ziehen. Nachdem sie der Notfalltransport nur Augenblicke zuvor in den Transporterraum 3 der Ankedris gebracht hat, bringt sie die nächste Beamaktion direkt auf die Aussichtsbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei kurze und eindeutige Handzeichen später steht der Kontakt zur Unterstützungsflotte: &amp;quot;Ylia Lykan an alle Centaurischiffe! Der Rettungsversuch war erfolglos, ich befehle ihnen deshalb mit sofortiger Wirkung das Feuer auf die Syntavya zu eröffnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als hoch angesehenes Mitglied des Schwarzen Rudels gibt es keine Wiederworte und bis auf ein einziges Schiff folgen auch alle der gegebenen Anweisung. Dieses eine Raumschiff ist die Ratatösk, dessen stellverstretender Captain nicht genau weiß wie er reagieren soll, ist der wahre Captain, das Eichhörnchen Siegfried, doch seit Kurzem in Richtung der Artificia verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Short:&lt;br /&gt;
Ersteres interessiert den  Leutnant Commander nicht als er seine zweite Pistole zieht und Seite an Seite mit der ebenfalls derartig ausgerüsteten Panteri den Raum stürmt sowie das Feuer auf die verdutzten Centauri eröffnet. Das Dauerfeuer aus den vier Faustfeuerwaffen hinterlässt nur sechs zerfetzte Gestalten die ohne einen einzigen Phaserschuss abzufeuern zu Boden gehen. Auch die Säulen sehen nach diesem Vorgang aus als hätten sie dringend eine Komplettwartung nötig. Davon vorerst noch nicht entmutigt begibt sich das Katzenweibchen zur komplett demolierten Konsole und versucht erfolglos einen Isokristall mit den Daten zu füttern welche so gefährlich für die Centauri sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [nonrpg]http://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies[/nonrpg]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work"/>
				<updated>2010-07-11T19:50:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sub-RP Gefangennahme/Kavi:&lt;br /&gt;
Farrys Prani – Männchen&lt;br /&gt;
Kaviczaia Szyntha – Weibchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenrir Akkunar - Azarin, Jäger und Pirat &lt;br /&gt;
Captain XELAS  (Faeli)&lt;br /&gt;
Lyra Lycaon - Mutter von Lupi&lt;br /&gt;
Xelas - Befördert zum Captain, Vormund Nikira/Proximo&lt;br /&gt;
Admiral Thomas Rotweil - Mensch, Beispiel für Feindbild Menschen &lt;br /&gt;
Admiral Oregon Rex&lt;br /&gt;
Counselor Uncia - Psychologin&lt;br /&gt;
Ylia Lykan Schwarze Wölfin (Canidar) v. schwarzen Rudel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alterschart im Moment der Verurteilung Proximos/Nikiras/Lupis:&lt;br /&gt;
Proximo: 4672 - Kampfpilot, führende Kraft, meist nicht bei der Sache&lt;br /&gt;
Nikira: 4591 - Ärztin (in Ausbildung), IT-Spezialistin, starke Stimmungsschwankungen&lt;br /&gt;
Lupi Arcto: 4721 - Techniker, Spezialist für Modulartechnik, Erfahrung mit Sprengwaffen, ängstlich, keine Führungsqualitäten&lt;br /&gt;
Leutnant Commander Kannani &amp;quot;Kanni&amp;quot; Catoris -  Ausbilder und Vater von Panteri&lt;br /&gt;
Panteri &amp;quot;Panti&amp;quot; Catoris – Tochter von Kannani, Tiger-Muster: 4621&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ICU - Abkürzung für Intelligent Command Unit, dem Kommandogerät am Ober/Unterarm&lt;br /&gt;
Cateiser =&amp;gt; Projektilwaffe, verwendet Cetrigel-Magazine, Sensoren registrieren Abschüsse nicht, hat einen Modus für Schleichangriffe bei dem mehr Munition verbraucht wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aridan Akkunar (Canidar)        | &amp;gt;&amp;gt; schwarzes Fell - gelbe Augen&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - milit. Oberbefehlshaber der Teilstreitkräfte&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   Canidar, Kommandant der AZA-251 Anaconda&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;Captain Canoris (Faeli)         | &amp;gt;&amp;gt; schwarzgrau-getigertes Fell, blaue Augen&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;| - offiziell Captain der AZA-251 Anaconda, in&lt;br /&gt;
&amp;lt;Azarin&amp;gt;|   der Realität lediglich 1. Offizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artificia - künstliches Schiff&lt;br /&gt;
Syntavya  - Berechne Optionen&lt;br /&gt;
Aesthetica - Pseudoname, nicht verwendet&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Die Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift den hautengen Anzug als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch was geht es sie überhaupt etwas an, sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, außerdem spielt dies alles in Kürze ohnehin keine Rolle mehr und dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Gedanken schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgendeinen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen. Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Davor hat sie sich ebenfalls ungewöhnlich verhalten und dann sagte sie Sachen als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein. Sollte sie von Aktivitäten im Raum der Faeli berichten und dem freizügigen Verhalten welches für eine Centauri komplett untypisch ist? Vom Isokristall welchen sie erhalten hat, auf die Gefahr hin dass die Wölfin herausfindet was sich darauf befindet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück bleibt ihr all dies erspart dann ein Bericht des Wissenschaftsoffiziers unterbricht plötzlich die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Kilometer entfernt an Bord der Syntavya robben zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, die sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, trotzdem der Kampfanzug jeden Versuch unternimmt dies mit Blutgerinnungsmittel sowie Verstärkung der Nanostruktur zu verhindern. Die Bewegungen des Canidar sind jedoch so kraftvoll und ungestüm dass diese Anstrengungen erfolglos bleiben, allerdings auch jene die der Canidar welche nichts anderes tun können als ihre Reißzähne weiter in sein Fleisch zu vergraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch den Arm. Zu ihrem Glück erkennt die Cetisuite diese Reflexreaktion als Verteidigungsmanöver und verhindert durch eine schnelle Versteifung des Materials einen schweren Bruch, dennoch wird sie mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote einen zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhilft. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene. Um ihre Kampfverletzungen sorgen sich beide nicht eine Sekunde, denn schon beginnt ihre Bekleidung selbstständig jegliche Schäden an Haut und Anzug selbst zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Syntavya wiederum bleibt dies diesmal nicht unentdeckt, ein Trupp schwer bewaffneter Soldaten verlässt die Brücke in Richtung der Eindringlinge, dessen Fraktion eigentlich Besitzer des Raumschiffes sind. Zumindest führt dies dazu das Panteri und ihr Vater erneut in Lebensgefahr geraten, als ihnen die aufgescheuchten Menschen entgegen strömen.  Trotzdem das kleine Gerät am Arm der beiden Faeli nur eine Kombination aus Biomasse und dessen durchschnittliche Annäherung  als optisches Farbssignal mitteilt, ist die reale Gefahr schneller erkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, befiehlt Kannani überrascht und schiebt das Faeli-Mädchen an die Wand des langen Ganges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich nimmt er an entdeckt worden zu sein und ist deshalb bereit seine Tarnung aufzugeben. Ein Nicken in Richtung des Faeli-Weibchens reicht als Anweisung, schon greift diese in eine Seitentasche und zieht ein grade mal flaches Gerät sowie ihr letztes Magazin heraus. Dieses steckt sie in den Vorgesehenen Einschub und schon erscheint eine leuchtende Pfoten-Kontur an der Oberseite. Nachdem Panteri das Ganze auf den Boden gelegt hat, reicht ein Pfotenauflegen um ein Schimmern auszulösen welches offensichtlich die Replikation eines Gewehrs zur Folge hat. Rein optisch ist es wohl auch nicht getarnte Einsätze ausgelegt sondern eher um eine ganze Armee Angreifer aufzuhalten. Genau dieser Einsatzfall droht als Kannani diese große Waffe gegen seinen Cateiser tauscht und das aller letzte Cetrigel-Magazin aus einer seiner Taschen zieht. Der Tausch scheint dem Katzenmädchen jedoch nicht ganz zuzusagen, weshalb diese mit bestimmender Miene ihrem Vorgesetzten noch ein schwarzes, größeres Kästchen abnimmt. Dieser scheint ebenfalls nicht ganz einverstanden und schüttelt den Kopf als wollte er Panteri an irgendwas hintern, dafür es ist allerdings keine Zeit mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für rennend annähernde Feinde ist ein so schneller Anstieg des Warnlevels kaum erklärbar, es sei denn es handelt sich dabei um viel mehr wie die beiden Spezialisten erwartet haben. Die Grundformel überschlagend kommt Panteri auf mindestens 40 Humanoide, viel mehr wie erwartet. Verwirrt ist sie allerdings erst als Laufgeräusche aus beiden Richtungen zu kommen scheinen und Kannanis Blick fällt daraufhin auf seine Tochter. Egal wie gut sie Bewaffnet sind, dies ist einfach unmöglich zu bekämpfen, mit anderen Worten ihr sicheres Ende an dieser Kreuzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie!&amp;quot;, schreit einen Mensch in Uniform, vor ihnen und legt seinen Phaser an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So einfach sind der hochgewachsene Faeli und seine Tochter allerdings nicht zum Aufgeben zu bewegen, auch wenn dies scheinbar die letzte Option ist. Während ersterer einen Regen aus kleinen Energiekugeln auf den Uniformierten entlädt, steht Panteri hinter ihm, den Rücken zugewendet, krampfhaft einen Ausgang suchend. Doch statt sich umzusehen, wie jeder dies machen würde dem ein Ort fremd ist und entkommen möchte, schließt sie einfach die Augen und stellt sich das Schiffs-Innenleben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der hochgewachsene Faeli einen Plasmaregen entläd um die Angreifer auf Distanz zu halten, platziert seine Tochter das unscheinbare, zuvor erwähnte, Gerät vor sich und aktiviert es durch eine einfache Schiebebewegung. Genau jetzt tauchen aus der anderen Richtung mehr Soldaten auf, wobei diese jedoch keine Menschen zu sein scheinen. Natürlich macht dies keinen Unterschied, denn ihre Waffen sind genauso tödlich wie die anderen, weshalb nun die letzten Sekunden für eine sinnvolle Aktion der eingekeilten Faeli anbrechen. Diese nutzt Panteri indem sie zwei unscheinbare Kapseln aus dem Kampfanzug zieht, gleichzeitig zusammendrückt und dann einfach fallen lässt. Erst scheint gar nichts zu passieren, die Zeit verstreicht unerbittlich, die Faeli zieht erneut die Cateiser und nimmt die heraneilenden Faeli und Canidar unter Feuer. Ein verirrter Schuss trifft Kannani von hinten an der rechten Schulter, woraufhin er auf die Knie sinkt und dabei sein Gewehr senkt, was einem Menschen nicht verborgen bleibt der aufsteht und auf seinen Kopf zielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Nichts umschließt das Zentrum des Ganges plötzlich eine gewaltige Rauchwolke, erschienen innerhalb eines Wimpernschlages und verdeckt die Sicht. Kurz herrscht Stille, niemand feuert mehr einen Schuss bis plötzlich zwei Geräusche dieser Art die Kämpfer beider Seiten in Deckung bewegen, doch auf keiner kommen die Projektile an, stattdessen breitet sich eine eigenartige Stille aus. Weitere aufgeregte Atemzüge verstreichen bevor Ylia die Initiative ergreift, ihrem Team ein aggressives Handzeichen zukommen lässt und vorsichtig in Richtung des Nebels vorrückt. Man kann nicht behaupten dass die Sicht besonders gut ist, doch die anführende Canidar fühlt Gefahr normalerweise instinktiv, ein Gefühl welches sie diesmal im Stich zu lassen scheint. Gerade als sie das Zentrum der sichtbehindernden Erscheinung erreicht, stolpert sie praktisch über das schwarze Kästchen welches immernoch auf der Erde liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Short:&lt;br /&gt;
Ersteres interessiert den  Leutnant Commander nicht als er seine zweite Pistole zieht und Seite an Seite mit der ebenfalls derartig ausgerüsteten Panteri den Raum stürmt sowie das Feuer auf die verdutzten Centauri eröffnet. Das Dauerfeuer aus den vier Faustfeuerwaffen hinterlässt nur sechs zerfetzte Gestalten die ohne einen einzigen Phaserschuss abzufeuern zu Boden gehen. Auch die Säulen sehen nach diesem Vorgang aus als hätten sie dringend eine Komplettwartung nötig. Davon vorerst noch nicht entmutigt begibt sich das Katzenweibchen zur komplett demolierten Konsole und versucht erfolglos einen Isokristall mit den Daten zu füttern welche so gefährlich für die Centauri sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[nonrpg]http://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies[/nonrpg]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
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				<updated>2010-07-04T06:57:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Während Proximo und sein bester Freund also erst mal etwas Joggen dürfen, hastet Nikira in noch viel höherem Tempo der Faeli mit dem Panterlook nach. Gerade als diese ihren privaten Raum betreten will, wird sie von der Albino-Faeli aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte!&amp;quot;, bringt diese, etwas außer Atem, heraus und erreicht damit zumindest dass sich die Angesprochene umdreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri glaubt zu ahnen worum es geht: &amp;quot;Keine Ursache! Ich hab die Ausbildung an der HASA längst hinter mir, ich akzeptiere einen simplen Dank!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, meint Nikira, ihrem Blick und der Unruhe zu Folge war das aber wohl noch nicht alles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist noch etwas?&amp;quot;, analysiert das gefleckte Mädchen misstrauisch, &amp;quot;Du bist mir nichts schuldig weil ich dir geholfen habe, es war unfair von Kannani euch in so eine Situation zu bringen, ich hab im Prinzip nur seinen Fehler wieder gut gemacht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaubt sie nun endlich die andere Faeli los zu sein, täuscht sie sich. Nikira rührt sich keinen Schritt von der Stelle. Erneut kreuzen beide Weibchen ihre Blicke  und wenden diese dann zu Boden. Eine peinliche Stille entsteht in welcher keiner Zweifel an den Gedanken des Anderen hat und dennoch nicht traut sich dies einzugestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;, fängt Nikira an und zwingt sich das andere Mädchen anzuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas erleichtert erwidert das andere Weibchen den Blick, doch leider rennt ein Canidar gerade in diesem Moment genau selbigen Gang entlang, genau zwischen den zwei Mädchen durch. Nicht dass er wirklich bei einem normalen Gespräch gestört hätte, doch es ist genug damit Nikira jetzt den Mut verliert und erneut den dunklen, rauen Fußboden betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schließlich Panteri, welche erst einen tiefen Seufzer von sich gibt und schließlich eine einladende Geste macht: &amp;quot;Komm rein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich überwindet das Albino-Weibchen ihre Angst und folgt der anderen Faeli in ihren privaten Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederrum folgt eine Phase absoluter Stille, doch bevor diese zu lange wird ergreift die Besitzerin dieses Raumes das Wort: &amp;quot;Willst du etwas trinken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Nicken bestätigt das Weibchen das Angebot und beobachtet Panteri wie sie zum Replikator geht, ein Glas Milch bestellt und dieses dann auf dem Tisch in der Mitte im hinteren Drittel des breiten, gemütlichen Raumes stellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setz dich doch!&amp;quot;, meint die Faeli und zeigt dabei auf die Couch hinter dem Möbelstück mit der transparenten Tischplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira folgt der Aufforderung, nimmt Platz und schließlich das Glas, wobei sie dieses so fest hält dass man Angst hat es könnte jeden Moment zerbrechen. Allerdings merkt dies nur die andere Faeli, welche das zitternde Weibchen mustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nicht nur für ein Glas Milch hier!&amp;quot;, erwähnt Panteri erst einmal die offensichtlichste Tatsache und lächelt um das Gespräch aufzulockern welches erneut zu stocken droht, &amp;quot;Wahrscheinlich bin ich die falsche Person für dieses Gespräch, Counselor Uncia kann dir sicher helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreckt Nikira hoch, setzt sich aber sofort wieder und versucht den direkten Blickkontakt durch das winzige Glas abzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstehe!&amp;quot;, reagiert das andere Weibchen mit einem Lachen in der Stimme, &amp;quot;Du willst einfach nicht dass noch jemand von deinem kleinen Problemchen erfährt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesprochene Mädchen nickt und bringt endlich auch mehr wie nur ein Wort hervor: &amp;quot;Wie hast du das überhaupt gemacht, bisher hat niemand...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemerkt dass du rollig bist?&amp;quot;, spricht Panteri endlich aus was bislang hinter Andeutungen und Blicken verborgen geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich ist das Tabu-Wort für ein, auf Centauri, noch mehr verpöntes Thema ausgesprochen worden und führt zu einem unhörbaren Aufatmen und Kopfnicken des Weibchen mit dem weißen Fell. Trotz der zusammengepressten Lippen ist viel von der Anspannung und Angst entwichen die seit Wochen ihr Gemüt vergiften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie du vielleicht weißt kann man einige Gerüche bewusst und andere unbewusst wahrnehmen!&amp;quot;, erklärt das Mädchen mit der dunklen auffälligen Fellfarbe wissenschaftlich, &amp;quot;Männchen können eben dieses Hormon gar nicht bewusst wahrnehmen, werden davon aber unterbewusst beeinflusst! Bei Weibchen hingegen  ist es ein unterschwellig wahrnehmbarer Geruch der überhaupt nur dann auffällt wenn er, durch starke Erregung, in extrem hohen Dosen auftritt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle erkennt Nikira dass es vielleicht doch keine so gute Idee war dieses Mysterium zu lüften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf das Risiko hin noch andere unangenehme Geheimnisse preiszugeben, stochert die Faeli mit dem hellen Fell weiter: &amp;quot;Wie hast du denn das Problem gelöst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruckartig dreht Panteri ihren Kopf zur Seite während, ihr Schwanz demonstrativ hin und her wedelt. Scheinbar hat Nikira den wunden Punkt erwischt, doch sie muss es erfahren denn nur dieses Wissen kann ihr tatsächlich helfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Misstrauisch betrachtet die Faeli mit dem auffällig gepunkteten Fellmuster die Andere welche scheinbar einfach nicht locker lässt und stattdessen etwas diplomatischer formuliert: &amp;quot;Ich möchte eigentlich nur wissen ob du auch das Problem hattest dass es nicht mehr... alleine... geht... zumindest nichts mehr hilft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun eigentlich ist es anders!&amp;quot;, erläutert Panteri mit hörbaren Seufzer zu und setzt sich ebenfalls auf die Couch, &amp;quot;Es ist nicht so einfach wie bei Canidar oder Menschen, denn bei und Faeli gibt es keinen zyklischen Eisprung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wusste ich schon!&amp;quot;, lautet die unerwartete Antwort des Weibchens mit dem Milchglas in der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber der soll ja durch den Reiz bei...&amp;quot;, scheinbar ist hier der kritische Punkt gekommen an dem sich Nikira nicht weitertraut, doch die Katze neben ihr blickt sie auffordernd an, &amp;quot;Also... du weißt schon bei was... ausgelöst werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri erwidert nur mit einem Kopfnicken, worauf das andere Weibchen konkretisieren muss: &amp;quot;Ja also, warum funktioniert es dann nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frustration ist wohl das was Nikira in diesem Moment am meisten fühlt und vermittelt, woraufhin die Besitzerin dieses Raumes näher heranrückt und das verwirrte Mädchen sanft streichelt. Erst wirkt dies beruhigend und tröstend doch dann verändert sich dies zunehmend als Panteri immer wieder erneut über Schultern, Hals und langsam auch Ohren streicht. Das agierende Weibchen kommt noch näher und drückt ihre Artgenossin allmählich in eine horizontale Position, hält schließlich dessen aufgeregt wedelnden Schwanz und lässt diesen wiederholt durch ihre linke Pfote gleiten. Mit der Rechten fixiert Panteri die linke Tatze ihres Gegenübers, wickelt ihren Schweif um das übriggebliebene Handgelenk und ist mit ihrer Schnauze damit nur noch wenige Zentimeter von der des anderen Weibchens entfernt. Dieses wiederrum spürt etwas in ihr aufsteigen, etwas dass sie in zunehmende Panik versetzt doch ihre Bewegungen haben nur zur Folge dass Panteris Griff stärker wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich muss sie sich den kräftigen Pfoten und auch dem muskulösen Schwanz ergeben, welcher sich immer weiter um Gelenk sowie Unterarm wickelt. Hilflos schließt Nikira die Augen, hält den Atem an, öffnet leicht ihr Mäulchen spürt wie die Nase des anderen Weibchens die Ihrige berührt, doch was dann kommt erwartet sie als Letztes. Garnichts! Keine weitere Berührung, kein Abschlecken oder zumindest anschmiegen des Kopfes, sondern nur der gleichmäßige Atem des gefleckten Katzenmädchens und ihr langsam schwächer werdender Griff. Es dauert noch ein paar Sekunden bis die fixierte Faeli den Mut aufbringt ihre Augen zu öffnen, zitternd ausatmet und in ein Gesicht mit einem verschmitzten Grinsen blickt, dessen Eigentümer ihr plötzlich ins Gesicht pustet und sie dabei loslässt. Während der Hormonrausch Nikiras langsam abklingt und sich diese langsam aufrichtet, überlegt sie verwirrt was die Aktion wohl bezwecken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteris Erklärung, auf die nicht gestellte Frage, lässt nicht lange auf sich warten: &amp;quot;Es fühlt sich ganz anders an wenn man von jemand anderem berührt wird, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerwarteter weise, zumindest für die Faeli, erhält sie keinerlei Antwort, nur einen gesenkten Blick und ein zaghaftes Kopfnicken. Gefühlte Minuten vergehen, in welchen beide vor sich hin schweigen. Langsam realisiert das Katzenmädchen, mit dem ungewöhnlichen Fellmuster, dass sie zu weit gegangen und nun dafür verantwortlich ist dass das Albinoweibchen keinen Ton mehr herausbringt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid, ich wollte dir auch zeigen dass es immer schwerer wird diese Gefühle zu kontrollieren, der Abstand wird kürzer und die Phasen heftiger! Früher oder später musst du dem nachgeben oder du wirst verrückt!&amp;quot;, versucht Panteri ihr Verhalten zu erklären und die andere Faeli wieder ins Gespräch einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das heißt also...&amp;quot;, fürchtet sich das Mädchen vor der logischen Konsequenz während sie ihre Pfoten auf die jeweilige andere eigene Schulter legt was den Anschein inneren Frierens erweckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziemlich eintönig vervollständigt das gefleckte Faelimädchen den Satz, &amp;quot;Dass du so schnell wie möglich das Holodeck besuchst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie kann Nikira diesen Gedankengang nicht nachvollziehen oder worauf Panteri hinaus möchte. Stattdessen schweigt sie und blickt unschlüssig ihr Getränk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ist doch ganz einfach!&amp;quot;, konkretisiert Panteri ihre Überlegung, &amp;quot;Du weißt doch aus was 90% aller Holodecksimulationen hauptsächlich bestehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher starrt die angesprochene Faeli das neben ihr sitzende Mädchen an und symbolisiert dabei Verachtung und Misstrauen. Wenngleich sie verstanden hat worauf das gefleckte Katzenmädchen hinaus möchte, kann sie es schlichtweg nicht glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte da aber nicht hin!&amp;quot;, erwidert Nikira nach einigen Sekunden trotzig und zeigt sich nun in einer noch mehr verschlossenen Körperhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bleibt Panteri nicht verborgen: &amp;quot;Ach komm schon, es ist ja nicht so als ob du eine große Wahl hättest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch davon lässt sich die Faeli scheinbar nicht überzeugen, also versucht es die andere diesmal auf der Gefühlsschiene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das macht Spaß!&amp;quot;, flüstert sie mit halb geschlossenen Augen und wissendem Grinsen, &amp;quot;Ich weiß du bist neugierig! Ein Faeli ganz nah, sein Fell auf deinem, einfach zu erleben es sich anfühlt von einem Männchen überall berührt zu werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, erwidert die Faeli überzeugt und ohne Platz für Zweifel zu lassen was das andere Mädchen sehr verwundert und aus der fröhlichen Träumerei reißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber jeder ist doch neugierig darauf, du weißt ja gar nicht was du verpasst!&amp;quot;, versucht das Weibchen zu überzeugen, legt dann aber misstrauisch den Kopf schräg, &amp;quot;Oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikira antwortet nicht darauf aber allein ihre abwehrende Körperhaltung und Vermeidung jeglichen Blickkontakts verraten sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast dich schon einmal mit einem Faeli gepaart und frägst mich um Rat? Willst du mir auf den Schwanz treten?&amp;quot;, fährt Panteri das andere Weibchen mit nachhallender Wut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht eins zu eins übersetzbare Redewendung, welche das Pantermädchen am Schluss genutzt hat, kommt aber wohl am nächsten der menschlichen für willst du mich verarschen. So war es auch eindeutig gemeint denn sie steht sofort auf, geht zur Türe und weißt dem anderen Mädchen den Weg hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen steht diese auf, stellt das Glas auf dem Tisch ab und geht die restlichen Schritte bis zum Ausgang: &amp;quot;Das ist kompliziert...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da bin ich sicher!&amp;quot;, erwidert die andere Faeli mit versteinerter Miene und zeigt erneut nach draußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise seufzend tut Nikira den letzten Schritt als hinter ihr die Türe mit dem üblichen Geräusch schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während diese gesenkten Hauptes davonläuft, wirft Panteri aufgebracht Teile ihrer Einrichtung im Raum herum. Eine Vase aus der zufällig zugeteilten Inneneinrichtung zerbricht am Replikator, gefolgt von einem Gefäß dass sie ohnehin nie ausstehen konnte, bevor sie sich auf der Couch zusammenkauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiläufig betrachtet sie das Milchglas vor sich, welches einen deutlichen Sprung zu haben scheint. Panteri beobachtet weiter und denkt an das Verhalten ihrer Rassenverwandten. Auch wenn es unlogisch erscheint, Nikira schien wirklich hilflos und aufgewühlt, auch wenn ihre Erfahrungen gegenteiliges nahelegen sollten. Ein Finte scheint dagegen weit hergeholt, sind die Symptome doch kaum zu fälschen, sowie die Situation mit dessen Auftretens von ihrem Vater ausgelöst worden und zusätzlich völlig unvorhersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine optische Meldung an ihrem Oberarm weist sie darauf hin dass es nun endgültig Zeit wird sich vorzubereiten. Wie schon so oft streift sie ihre Alltagskleidung ab, führt ihre rechte Pfote in Richtung Konsole, stockt dann jedoch in der Bewegung und betrachtet einige Sekunden ihre Arme. Normal sieht sie es gar nicht mehr, begreift sie den hautengen Anzug doch als Selbstverständlichkeit und fast Teil ihrer selbst. Fast ängstlich und mit dem Gefühl irgendetwas Ungewöhnliches oder Unnatürliches zu tun, löst sie die kleine Sicherung im Zentrum des Brustbeins. Ein leises, pfeifendes Geräusch entsteht dabei und macht hörbar wie die Luft zwischen Cetisuite und Haut fließt um es möglich zu machen den Anzug abzustreifen.  Unbeschreiblich welches Kribbeln die kleinste Bewegung der Luft und das sanfte Streicheln auf der nackten Haut verursacht wenn sie so lange davor geschützt war. Während sie mit ihren Pfoten über alle erreichbaren Orte ihres Körpers streicht, denkt sie über vorangegangene Ereignisse mit dem anderen Katzenmädchen nach. Gar nicht so unvorstellbar das nicht mehr wiederzuerkennen was man glaubt für immer zu haben, insbesondere wenn man Jahre im gleichen Schutzanzug verbringt ohne einen Gedanken daran zu verschwenden dass es nicht die echte Haut und Fell ist welche man täglich betrachtet oder berührt. Könnte es ähnlich mit Nikira sein oder noch etwas anderes dahinterstecken? Irgendetwas Entscheidendes muss passiert sein dass sie vergessen oder verdrängt hat was sie nun wieder einzuholen scheint. Doch geht es sie überhaupt etwas an, denn immerhin ist sie weder Counselor noch Ärztin oder direkte Vorgesetzte von Nikira, dennoch fühlt sie sich verpflichtet irgendwie zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell schließt die Faeli den Ganzkörperschutz wieder, streift den Kampfanzug drüber und klemmt unzählige kleine Geräte daran. Bevor Panteri jedoch den Raum verlässt, zieht sie noch schnell einen kleinen Isokristall aus einem vasenförmigen Gegenstand auf der Kommode, steckt diesen und einen anderen, Leeren in das Terminal auf einem Beistelltisch neben dem Replikator, überspielt scheinbar einige Daten und steckt jeden der beiden Speicher in eine andere Tasche an ihrem Gürtel. Ein weiterer Blick auf die Anzeige und kurze, erneute Eingaben erfolgen bevor die Faeli schnellen Schrittes ihre kleine Wohnung verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 76 und 78 CNT, in welchen sich nicht wirklich viel ereignet, ist Zeit eines der wohl eigenartigsten Wesen zu erwähnen, welches die Gentechnik je hervorgebracht hat. Er nennt sich Siegfried, ist ein kleines Nagetier welches sich vor allem dadurch auszeichnet dass es nie still sitzen kann und keine Chance auslässt eine Nuss, oder etwas entsprechend besseres, seiner Sammlung hinzuzufügen, auch wenn dies bedeutet sich in größte Gefahr zu begeben. Wohl irgendwann innerhalb der ersten 100.000 Zyklen Centauris geboren, oder vielmehr dort erschaffen wobei keinerlei genauere Informationen dazu aus dessen Datenbank zu gewinnen sind,  scheint dieses Lebewesen weder zu altern noch krank zu werden. Genau jene Eigenschaften, ob absichtlich manipuliert oder Laune der Natur, führten wohl zum gewaltigen Interesse an der Erforschung dieses Eichhörnchen ähnlichen Wesens. Über die Gründe des Entkommens dieses wertvollen Forschungsobjekts kann nur spekuliert werden, klar scheint jedoch dass dies irgendwann in der Zeit der Spaltung von Menschen sowie Canidar und Faeli stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mehrere hunderttausend Zyklen schien das Wesen tot und vergessen, bis es aus dem Nichts wieder auftauchte, mit der bemerkenswerten Fähigkeit sich zu verständigen und sogar einem eigenen Raumschiff. An Bord eine multikulturelle Crew welche das Nagetier ohne Fragen als Captain akzeptiert. Dies wiederum stärkt den Eindruck dass Siegfried wohl deutlich intelligenter ist als sein kleiner, pelziger Kopf verraten mag. Ein nicht unerhebliches Problem für die neugierigen Wissenschaftler Centauris, würde sich das Nagetier wohl kaum mehr freiwillig für Untersuchungen zur Verfügung stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anwesenheit des Eichhörnchen-Abkömmlings auf Centauri jedoch, überlagert plötzlich ein Notruf der Syntavya die Bemühungen und eröffnete gleichzeitig eine neue Chance das Verhalten und die Fähigkeiten des Nagers zu studieren. Zur Freude der Wissenschaftler erklärt sich das Wesen tatsächlich bereit am Rettungseinsatz mitzuwirken und so begleiten die Mission nicht nur Rettungskräfte sondern auch eine Menge sehr interessierter Genspezialisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sich diese jedoch aufmachen können um die Rettungsmission durchzuführen, kommt es zu einem kurzen formellen Treffen an Bord der Ratatösk, dem Schiff Siegfrieds, bei dem dieser die Gelegenheit nutzt Abführmittel in den Kuchen zu mischen, aus Versehen aber ebenfalls davon isst. Sich dem nicht bewusst freut sich das Eichhörnchen über den gelungen Plan und schmiedet eifrig neue Pläne während dem Flug zum Zielsektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist inzwischen 78 CNT und Nikira sitzt aufgelöst auf der Ankedris zwischen zwei riesigen, pulsierenden Röhren dessen genaue Funktion das Mädchen nicht kennt noch sie wirklich interessiert. Wichtig ist nur dass hier, in die Innereien des Antriebs, nur dann jemand vorbeikommt wenn etwas kaputt oder der Zeitpunkt für die nächste Wartung der Aggregate gekommen ist. Umso überraschter ist die Faeli als ein Knirschen aus dem Wartungsschacht unter ihr ertönt und Panteri zu ihr hochsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie hast du...&amp;quot;, bringt die verschreckte Faeli überrascht hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ICU abzulegen hilft vielleicht gegen eine direkte Anpeilung, macht dich aber nicht unsichtbar für die Sensoren!&amp;quot;, Panteri überreicht dem Mädchen das Gerät was sonst jeder an seinem Arm befestigt bei sich trägt, &amp;quot;So weit ich weiß haben wir kein Ungeziefer in der Größe einer Faeli hier und auch die Anzahl der Besucher hält sich hier stark in Grenzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist dieser Diagnose richtig, doch Nikira möchte gar nicht mehr mit der Faeli reden welche nun vor ihr steht und tut dies in diesem Moment auch nicht. Ihr Schweigen verdeutlicht nur ihre Position und Enttäuschung über die vorrangegangenen Vorfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es tut mir leid, ich muss los, hier nimm das, es wird dir helfen!&amp;quot;, fasst sich das Mädchen kurz welches gekleidet ist als würde es in den Krieg ziehen und überreicht Niki den Isokristall. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, reagiert diese und umschließt das Speichermedium mit ihrer Pfote, &amp;quot;Ich hoffe es läuft alles glatt du kommst bald wieder, dann erkläre ich dir alles!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wird nicht mehr notwendig sein!&amp;quot;, kommentiert Panteri, verabschiedet sich mit einer schnellen Geste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie allerdings Richtung Transporterraum davoneilen kann, wo sie schon ungeduldig erwartet wird, geht eine ganz leichte Erschütterung durch das Schiff. Kaum wahrnehmbar aber genug dass sich die Blicke der beiden Faeli erneut kreuzen, ein flüchtiges Blitzen in den Augen des getigerten Mädchens, zusammen mit ihrer eigenartigen Verabschiedung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Nikira noch darüber nachdenkt und der anderen Faeli nachschaut, erwacht ein glühendes Licht in der Tiefe des Weltraums: &amp;quot;Unvorhergesehene Raumerschütterung registriert, Analysiere Ursprung, errechne mögliche Konsequenzen, sortiere Kompensierungsoptionen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts davon hat das Katzenmädchen mitgenommen, aber etwas irritiert sie, mehr Ahnung oder Gefühl als von stichfesten Beweisen untermauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Lokalisiere Captain Lykan!&amp;quot;, verlangt Nikira Auskunft, statt sich um die Informationen auf dem Kristall zu kümmern, welchen sie kurzerhand einsteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich bleibt jegliche Reaktion aus, ist die Sektion in welcher sie sich befindet doch lediglich für Wartungszwecke zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eilig klettert die Faeli eine Leiter hinunter, bevor sie ein kleines Terminal erreicht, ihre Frage wiederholt und prompt die zugehörige Auskunft erhält: &amp;quot;Captain Lykan befindet sich zur Zeit auf der Aussichtsbrücke!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überrascht tippt das Mädchen einige Kommandos ein und materialisiert Sekunden später am eben genannten Aufenthaltsort der Canidar welche gerade aufgeregte Kommandos erteilt. Die gesamte Brücke scheint ein gewaltiger Aussichtspunkt zu sein, nicht zuletzt weil alle Wände irgend einen Ausschnitt des Weltalls rundum anzeigen, ergänzt mit dünnen Linien und Beschriftungen. Es ist als wäre das eigene Raumschiff unsichtbar und man würde in einem gläsernen Oval sitzen mit einer Rundumsicht welche nicht nur die Decke sondern sogar den Fußboden einschließt. Zusätzlich befindet sich im Zentrum, des Punktes welchen man wohl als vorne bezeichnen kann, ein virtueller Monitor mit dem Wunschausschnitt sowie genauer Zielkalkulation, damit ein mögliches Ziel auch dann nicht aus dem Blickfeld des Captain verschwinden kann sich wenn selbiges beispielsweise hinter dem Schiff befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich denkt niemand in diesem Raum im Moment daran, denn vor ihnen ist genau jenes eigenartige Raumschiff um welches sich schon seit mehreren hundert Zyklen Geschichten und schon fast Legenden ranken. Nirgends gibt es konkrete Informationen über Auftrag oder Entstehung, einige glauben gehört zu haben das es eine neue Ära der KI-Intelligenz einläuten soll, andere meinen es wäre unglaublich gut bewaffnet sowie unverwundbar. Jede der Erzählungen scheint gleichermaßen unrealistisch und  das Design gleicht kaum dem, was von den Centauri aktuell hergestellt wird, sondern eigenartigerweise eher der Ankedris, welche ein Relikt als längst vergessenen Tagen ist. Eine Mischung aus modernem, vergangenem und futuristischem Stil lässt das Schiff auf dem Bildschirm unwirklich erscheinen, vielleicht auch deshalb kann sich das Mädchen der Magie dieses nicht entziehen. Sie weiß dass sie so etwas noch nie zuvor gesehen hat, dennoch hat sie das Gefühl eines Déjà-vu's welches ihr einen kalten Schauer über den Rücken jagt, wodurch sich die Haare auf ihrem Schwanz aufrichten und diesen buschig erscheinen lassen.   Viele, sicher wichtige, Kommandos tönen durch den Raum, begleitet von einer allgemein erhitzen Stimmung, als der auffordernde Blick des Captain auf Nikira fällt, welche daraufhin schlagartig aus ihrem Tagtraum gerissen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, dürfte ich mit ihnen unter vier Augen sprechen, es ist wichtig!&amp;quot;, raunt das Mädchen der Wölfin zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das führt immerhin dazu das Ylia ein Ohr ihn ihre Richtung dreht, ein abwehrendes Handzeichen macht und schließlich, mit ebenfalls unterdrückter Stimme, zurückflüstert: &amp;quot;Kann das nicht warten? Wir haben hier einen Notfall, Geiseln, wichtige Daten in den Händen von Terroristen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unmöglich, ich glaube diese Information könnt entscheidend genau dafür sein!&amp;quot;, wiederholt Nikira erneut die Wichtigkeit ihres Anliegens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du neue Beweise sammeln können?&amp;quot;, erwidert die Canidar hellhörig, doch verfällt wieder in gewohnte Gleichmütigkeit das Katzenmädchen unsicher den Kopf neigt, &amp;quot;Tut mir leid Kadett Nikira, dann muss es bis nachher warten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt, nicht zuletzt wegen ihrer sonstigen Gesamtverfassung, eröffnet das Mädchen dem Captain ihre Vermutungen: &amp;quot;Ich vermute Leutnant Commander Catoris und seine Tochter werden von diesem Auftrag nicht wieder zurückkehren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl ist kein Nachweis vorhanden, dennoch winkt Captain Lykan das Katzenmädchen zur Seite, als ihr die wichtig diese Nachricht für sämtliche Entscheidungen und Tätigkeiten der Centauri-Flotte bewusst wird: &amp;quot;Du vermutest? Wie kommst du drauf?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab es in ihren Augen sehen können als sie sich von mir verabschiedet hat!&amp;quot;, erklärt Nikira etwas unsicher, &amp;quot;Außerdem hat sie sich so verhalten als würden wir uns niemals wiedersehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau ist passiert, vor allem davor und warum hat sie sich persönlich von dir verabschiedet?&amp;quot;, möchte es die Canidar, unterschwellig beunruhigt, ganz genau wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unangenehmer könnten die Fragen kaum sein, doch zum Glück unterbricht ein plötzlicher Bericht des Wissenschaftsoffiziers die Konversation: &amp;quot;Captain, die Unterstützungsflotte tritt in den Sektor ein und ruft uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Hauptbildschirm legen!&amp;quot;, befiehlt sie schnell und richtet noch einen letzten, geflüsterten Satz an Nikira, &amp;quot;Geh jetzt, es wird gleich sehr unangenehm werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl dies durchaus als Befehl des Captains gewertet werden könnte, bleibt das Mädchen und lauscht der folgenden Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lykan, Captain der Ankedris, an alle Centaurischiffe! Danke für ihre Unterstützung, übermitteln sie bitte den Missionscode!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, die Autorisierungsinformationen wurden bereits übermittelt!&amp;quot;, meldet sich ein Faeli in überraschtem Tonfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Blick auf eine Anzeigetafel reagiert die Wölfin trocken: &amp;quot;Wir haben nichts erhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen... wir haben...&amp;quot;, stottert der stellvertretende Captain auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wollen sie damit andeuten ich, Captain des bedeutendsten Schlachtschiffes des Centauribündnisses und&amp;quot;, Ylia holt tief Luft, &amp;quot;Mitglied des schwarzen Rudels, sie anlüge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Unsicher, wohl verängstigt durch die Autorität eines hohen Tiers, antwortet der Faeli: &amp;quot;Nein, niemals! Bitte warten sie einen Moment während wir eine gründliche Diagnose unserer Systeme durchführen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hasse es zu warten!&amp;quot;, drückt die schwarze Wölfin ihre Ungeduld aus, gibt ein Handzeichen die Verbindung zu unterbrechen und wendet sich dann an einen Offizier neben sich, &amp;quot;Schauen sie auch gleich bei uns nach, ich habe das unbestimmte Gefühl dass es sich um kein zufälliges Problem handelt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Kilometer entfernt an Bord der Syntavya robben zwei dunkel gekleidete und schwer bewaffnete Gestalten durch die engen Wartungsschächte des Schiffes. An Bord zu kommen war dank überraschender Löcher in der Schildstruktur kein Problem, was weitere Fragen über den Verlauf der Situation an Bord aufwirft. Die Beamsignatur zu maskieren erforderte exaktes Timing mit der automatischen Rekalibrierung der Sensorphalanxen, immerhin war man so aber unbemerkt an Bord gekommen, wobei die Kampfanzüge ihr übriges tun um Entdeckung zu vermeiden. Da man den Überraschungsmoment keinesfalls opfern möchte, besteht nun für exakt 3,243 Centauri-Zeiteinheiten keine Möglichkeit mehr zu oder vom Schiff zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies scheint aber nicht der Grund warum das kleinere Katzenwesen von beiden hektisch und besorgt wirkt, was dem größeren nicht verborgen bleibt: &amp;quot;Was ist denn, konntest du den Kommandosequenzer der Ankedris nicht deaktivieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch natürlich!&amp;quot;, zischt Panteri fast beleidigt ihren Vater an, &amp;quot;Aber ich glaub nicht dass es lang dauert bis sie draufkommen dass es damit ein Problem gibt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube du überschätzt das was sich heute Centauri nennt! Seit wann sind die denn in der Lage ohne unsere Computer zu denken?&amp;quot;, raunt Kannani in abfälligem Ton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht ungewöhnlich für Kannani eine raue Ansprache zu halten, in diesem Fall aber überspielt er wohl die aufkeimenden Schuldgefühle, entstanden als er die anderen zwei Mitglieder seines Tacteams ausschalten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panteri aber verzieht nur ein wenig das Gesicht und gibt nicht wirklich Preis was sie denkt, als der große Faeli plötzlich anhält: &amp;quot;Hier!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten zieht er eine kleine Waffe, welche so gar nicht aussieht wie ein Phaser, das Weibchen ihren Blick abwendet, ein typische Schussgeräusch, gefolgt von einer kleinen Explosion, ertönt und Panteri schließlich das entstandene Loch sieht. An den Rändern aber ist bereits Bewegung erkennbar, winzige glänzende Kügelchen fließen um die scharfen Kanten und beginnen die Öffnung wieder zu schließen. Schnell klettert sie durch die Öffnung im Boden, lässt sich knapp zwei Meter in den dunklen Raum fallen, dicht gefolgt von ihrem Vater, ohne sich über dieses Verhalten auch nur annähernd zu wundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war schlau keinen Phaserwaffe sondern einen Cateiser-Pistole zu verwenden, währe dessen Einsatz doch sofort von den inneren Sensoren entdeckt worden. Cateiser aber funktionieren ähnlich wie die Hasa-Gewehrserien, haben eine auf Warptechnik basierende Beschleunigungskammer, miniaturisierte Trägheitsdämpfer, einen Replikator welcher theoretisch jede Art von Munition replizieren kann und typischerweise Cetrigel-Magazine. Als Waffe für unbemerkte Einsätze spezialisiert beherrscht sie ebenfalls einen speziellen Modus welcher die Luft in der Linie des Geschosses ionisiert und dem Projektil so einen fast lautlosen Flug ermöglicht, auch wenn sich dies schnell auf die Cetrigel-Kosten niederschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dinge sind für Kannani selbstverständlich als er die Tür zu einem Raum durchschreitet der voller Säulen, bestückt mit modernster Computertechnik, und Faeli sowie Canidar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer sind sie?&amp;quot;, faucht ein Faeli unfreundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein bisschen Respekt Junge!&amp;quot;, staucht der Leutnant Commander diesen zusammen und verdeckt dabei erfolgreich das Erstaunen hier noch jemanden zu finden welcher das verteidigt was nun er an sich nehmen möchte, &amp;quot;Wir sind hier um euch zu evakuieren, Abmarsch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weniger erwartet hat Kannani allerdings das Kopfschütteln des Untergebenen vor ihm: &amp;quot;Unmöglich, die hier gespeicherten Informationen sind zu wichtig als dass wir mit ihnen gehen könnten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war keine bitte Leutnant, ich bin Leutnant Commander des schwarzen Rudels und befehle ihnen und ihren Leuten jetzt sofort diesen Raum verlassen sowie draußen auf meine weiteren Anweisungen warten, wir kümmern uns um alles!&amp;quot;, bekräftigt der Faeli seine Forderung ohne den geringsten Spielraum für Wiederworte zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso überraschter ist er als das genau jene an sein Ohr dringen: &amp;quot;Tut mir leid Sir, sie haben hier keine Befehlsgewalt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten hat ein Untergebener die Anweisungen des hochgewachsenen, geradezu furchterregenden Canidars, in Frage gestellt, schon gar nicht wenn dieser nicht mal dem schwarzen Rudel angehört, was alleine schon ausreichend sein sollte um seine Autorität zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was erlauben sie sich, sie kleiner unbedeutender Wurm!&amp;quot;, faucht der Canidar gereizt und bedroht sein Gegenüber mit der Waffe, &amp;quot;Verlassen sie sofort diesen Raum oder ein Nein wird das letzte sein was sie in ihrem minderwertigem Leben noch sagen werden, das gilt für sie alle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keiner ihrer Drohungen kann mich von meiner Pflicht abhalten, Sir!&amp;quot;, erwidert der Leutnant todesmutig und tritt sogar einen Schritt näher heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kannani zieht seinen zweiten Cateiser woraufhin es ihm das Faelimädchen gleich tut, welches noch kein einziges Wort gesprochen hat. Rücken an Rücken stehen die beiden Blutsverwandten, während die anderen im Raum sie wie ein Rudel Wölfe umkreisen, nicht zuletzt da es  acht Canidar und nur vier Faeli sind welche diesen Raum mit allen Mitteln verteidigen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon fast sanft versucht der hochgewachsene Faeli die Leute um sich zu überzeugen: &amp;quot;Im Ernst, ihr steht der absoluten Elite der Centauri gegenüber, die meisten von euch auch noch unbewaffnet! Es gibt für euch nur eine einzige Chance diesen Raum lebend und unverletzt zu verlassen, und zwar in dem ihr einfach durch diese Tür geht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube sie haben das nicht verstanden!&amp;quot;, reagiert der Leuntant in zuckersüßem Ton, &amp;quot;Hier geht es nicht um uns sondern unsere Familien auf Centauri! Sie alle sind in größter Gefahr wenn die Informationen auf diesen Computern in falsche Hände gelangen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt faucht Kannani: &amp;quot;Und was soll ihr Tod ihrer Familie nutzen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden vielleicht mein Leben nehmen, aber wenn meine Leute dadurch auch nur eine winzige Chance bekommen dies hier zu verteidigen, ist es wert dafür zu sterben!&amp;quot;, hört man den anderen noch sagen, bevor er auf den Leutnant Commander zustürmt, diesem keine Zeit lässt sein Vorgehen weiter zu erklären, und von ihm mit zwei gezielten Schüssen ausgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger dieser sondern vor allem die Anderen in diesem Raum stellen ein Problem dar, als sie sich von allen Seiten auf die zwei Faeli in der Mitte stürzen. Kühl und präzise feuert Nikira gleichzeitig auf einen Angreifer von vorne und der rechten Seite, bevor sie ein Canidar von links anspringt und zu Boden reißt, wobei sie die Cateiser-Pistolen in ihrer Rechten fallen lässt. Während Kannani überhaupt nicht die Gelegenheit hat nach hinten zu schauen und ein Centauri nach dem anderen im Feuersturm seiner Waffen verbrennt, versucht ein Canidar in die Kehle der kleinen Faeli zu beißen, erwischt aber nur ihre linke welche schützend erhoben ist. Der tiefe Biss bewirkt einen Adrenalinschock welchen sie, mit einem gefährlich klingendem Fauchen, dazu nutzt um mit ihren Krallen ihrer Rechten die Kehle des Canidar über ihr aufzuschlitzen. Spritzendes Blut vernebelt ihre Sicht für einen Moment, doch befreit das Katzenmädchen von ihrem Angreifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil schafft es ein Faeli von Kannanis Linken anzugreifen und zerfetzt diesem, bei einem animalischen Klauenangriff, den Kampfanzug an dieser Seite. Mit dem linken Ellbogen trifft der Leutnant Commander den Kopf des Faeli und schleudert in von sich weg bevor er ihn mit einem gezielten Schuss erledigt. Panteri, welche sich eben aufgerappelt hat, sieht wie ein anderer Faeli die Kanone aufhebt, welche sie zuvor fallen gelassen hat. In einer einzigen präzisen Bewegung wechselt ihr Cateiser von der verletzten linken in die rechte Pfote und zerstört das gefährliche Instrument, welches vor wenigen Sekunden noch ihr gehört hat. Alle Angreifer vor sich erledigt, lässt Kannani die leergeschossene Waffe in seiner Linken fallen, greift nach einem neuen Magazin und entriegelt mit der anderen das in seiner rechten Pfote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als er eben das Neue in die Ladevorrichtung an der Unterseite schiebt, dreht sich auf dem Absatz um und sieht im Augenwinkel einen Schatten der sich in rasantem Tempo auf das kleine Katzenmädchen zubewegt. Geistesgegenwärtig schupft der Leutnant Commander seine Tochter nach vorne aus der Gefahrenzone, schafft es aber nicht mehr seine rechte Pfote wegzuziehen, mit welcher er auch den frisch geladenen Cateiser hält. Der Zusammenprall beim Biss in seinen Unterarm lässt ihn ein Stück herumwirbeln, gerade noch mit dem rechten Knie vor einem Sturz bewahrend, bevor ein anderer Biss in seine Linke den Faeli zu Boden reißt. Knirschende Laute von Kannanis voll ausgefahrenen Krallen an seinen Hinterläufen reflektieren die gewaltige Kraft die er aufwendet um wieder auf die Beine zu kommen, im Versuch zu verhindern dass die beiden Canidar ihm seine Handfeuerwaffe abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon aber bahnt sich das nächte Unglück an, denn der letzte übrige Verteidiger dieses Raumes, nähert sich dem Katzenmädchen mit einem stangenförmigen Gegenstand, wohl irgendein Energieleiter aus einem der Wände in diesem Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Panteri!&amp;quot;, schreit der große Faeli panisch, kann sich jedoch nicht aus seiner misslichen Lage befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin schreckt das Mädchen auf und entkommt der brachialen Attacke  um wenige Millimeter. Ohne lang zu überlegen reißt Panteri ihre Pistole hoch, leider genau in jenem Moment als ihr Gegenüber auf sie zuspringt. Panisch drückt das Mädchen den Abzug, verfehlt aber mit dem abgefeuerten Projektil und wird gezwungen ein weiteres Mal dem schwingenden Metallteil auszuweichen. Währenddessen kämpft Kannani um festen Stand und nicht zuletzt sein Überleben. Immer mehr Blut tropft auf den Boden, doch noch sind seine Bewegungen so kraftvoll und ungestüm dass keiner der Canidar etwas anderen tun kann als einfach weiter die Reißzähne in seinem Fleisch zu vergraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich endet das Katzenmädchen, nach dem letzten Ausweichmanöver, mit dem Rücken zur Wand, weit genug entfernt um endlich einen Schuss sicher ins Ziel zu bringen. Eiskalt legt sie an, während der stämmige Faeli erneut auf sie zu rennt, visiert an und drückt den Abzug durch. Zu ihrem Pech ist das einzige was zu hören ist ein warnendes Piepsgeräusch, visuell bestätigt durch ein rotes Leuchten am Gelmagazin selbst. Wie gelähmt sieht das Katzenmädchen den harten Gegenstand auf sich zurollen und hebt im aller letzten Moment noch die Pfoten, wird aber dennoch mit einer Wucht getroffen welche sie zur Seite schleudert und benommen liegen lässt, hinter ihr der bewaffnete Angreifer, in ihrer Pfote den zertrümmerten Cateiser. Die ausweglose Situation vor Augen, bündelt Kannani seine letzten Kräfte und tritt einen der Canidar, welcher verhalten aufjault und den Biss nur mit aller letzter Kraft aufrecht erhalten kann. Abgelenkt dadurch, läuft der Faeli, mit hoch erhobener Metallstange, auf den Leutnant Commander  zu um diesem den Rest zu geben. Sämtliche Gegenwehr scheint Wirkungslos, die beiden Canidar sind einfach zu stark und der Faeli vor ihm setzt zum finalen Schwung an. Panisch versucht er den Griff der Beiden Angreifer zu schwächen, doch die Zähne dieser greifen wie Schraubstöcke in sein Fleisch. Als jede Hoffnung verloren scheint, Faucht plötzlich eine angespannte Gestalt hinter dem Möchtegern-Scharfrichter. Jene Faeli hockt angespannt auf allen Vieren, in angespannter Körperhaltung und ohne jegliche Waffen, deutlich gereizt mit dem Schwanz wedelnd, beim Ausatmen ein pfeifendes Geräusch von sich gebend. Nie hat das Männchen mit der Eisenstange von so einer Angriffshaltung gehört, oder auch nur ähnliches Verhalten bei einem Mitglied seiner Spezies beobachtet, was ihn schon annähernd in Panik versetzt. Dieses Katzenwesen vor ihm scheint kein Faeli mehr zu sein sondern ein Raubtier welches Blut und Beute gewittert hat, bereit ihn mit bloßen Klauen in Stücke zu schneiden. Schützend hält er seine Nahkampfwaffe vor sich, immerhin hat sein Gegner ja keine mehr, doch wirklich beruhigen tut es ihn nicht als die Raubkatze Kurs auf ihn nimmt, ihre angespannten Krallen ein unangenehmes Geräusch erzeugen und, durch Berührung mit dem Untergrund sowie kraftvollem Einsatz ihrer Klauen, kleine Funken zu erzeugen scheinen. Erneut holt der Faeli aus und schmettert die Stange in Richtung Angreifer, doch in eben jenem Moment weicht das Mädchen in sagenhafter Geschwindigkeit aus und schlittert durch seine Beine, diese mit beide Vorderpfoten sowie voll ausgefahrenen Krallen waagrecht aufschlitzend. Schmerzgepeinigt fährt dieser herum, während er schon das Gleichgewicht verliert, Panteri aber bleibt hinter ihm und klettert, ohne Rücksicht auf Verluste, seinen Rücken hoch. Sie erreicht die Schulterpartie, greift nach Vorne den stumpfen Metallgegenstand, lässt sich daraufhin nach hinten fallen, schwingt die entwendete Waffe zweimal über ihren Kopf  und zerbröselt mit einem einzigen Schlag die Halspartie ihres Gegners. Während dieser noch taumelt und tot zu Boden fällt, ist Kannani so gefesselt von diesem Anblick dass er einen Moment nicht aufpasst, als der rechte Canidar ein Gelmagazin entwendet und dem linken diese zuwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorsicht!&amp;quot;, bringt der Faeli nur heraus und versucht sich erneut zu befreien, das ihm durch ungünstige Position am Boden nicht gelingt, obwohl er eigentlich wieder eine Pfote frei hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Panteri sieht die Gefahr und sprintet auf den Canidar zu, welcher hastig versucht den Cetrigel-Spender in die zuvor fallengelassene Waffe zu stecken. Es ist erstaunlich welch einfache Dinge nicht mehr funktionieren, wenn man unter extremem Zeitdruck sowie Lebensgefahr arbeiten muss. Das allerdings Katzenmädchen scheint davon nicht betroffen. Sie stürmt zielstrebig auf den Bewaffneten zu, wird dann jedoch im letzten Moment vom Canidar gebremst der immer noch Kannani in Schach hält und dem Weibchen schlichtweg das Bein gestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich fummelt der zweite Canidar das Magazin in die Ladevorrichtung, zielt konzentriert auf das Katzenmädchen, welches erkennt dass es keine Chance hat aus liegender Position rechtzeitig den Faeli zu erreichen. Sekundenbruchteile vor dem, möglicherweise totbringenden, Abschuss des Cateisers, lässt das Mädchen die Stange los, wirft ihre Arme nach Hinten und tritt mit ihren Hinterpfoten so kräftig auf dem Eisenstab auf, dass dieser nach vorne geschleudert wird, was aussieht als wäre sie darauf ausgerutscht. Gegen diese Theorie aber spricht daraus entstandene Rückwärtssalto, der verfehle Schuss in ihre Richtung sowie der kraftvoll ausgeführte Treffer mit dem Ellenbogen auf den Kopf des Canidars am rechten Arm Kannanis. Statt jedoch loszulassen, verbeißt sich dieser reflexartig noch tiefer in den Faeli, welcher nicht mehr in liegender sondern knieender Haltung um Luft kämpft. Wenigstens mit dem Faeli, welcher immer noch eine geladene Waffe in der rechten Pfote hält, haben die beiden Glück, denn die fortgeschleuderte Metallstange trifft diesen in Schienbeinhöhe und lässt ihn unsanft am Boden aufschlagen. Lang setzt ihn dies jedoch nicht außer Gefecht, umklammert er doch schon erneut den Cateiser und rappelt sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pistole genau jenem Typs befindet sich aber ebenfalls in den Pfoten Kannanis, doch der angreifende Canidar erkennt Panteris Versuch nach der Schusswaffe zu greifen, welche er bisher nicht an sich nehmen konnte, hält der Faeli, mit welchem er Kämpft, doch eisern dagegen. Um jedoch nicht seinem Gegner die Pistole zu überlassen, schlägt er mit seiner Pfote und voller Kraft von unten auf die des Faelis, wodurch der Cateiser nach oben in die Luft geschleudert wird. So schnell ergibt sich das Katzenmädchen aber nicht ihrem Schicksal, klettert das zweite Mal innerhalb einer Minute an einem Lebewesen hoch als wäre es ein Baum, doch lässt dabei völlig außer Acht dass der kurz außer Gefecht gesetzte Angreifer  nun wieder seine Schusswaffe aus sie richtet. Panteri erreicht die Ihrige gerade als ihr Vater seinem Peiniger eben kraftvoll in die Waden tritt und diesen damit zu Fall bringt, was wiederum das Katzenmädchen zu einem unerwartet schnellen Abstieg verhält. Überraschend genug dass auch der zweite Schuss des Faeli-Cremen danebengeht, doch der folgende Aufprall kann getrost als steinhart bezeichnet werden. Indes tritt Kannani seinen angeschlagenen Gegner mit beiden Hinterpfoten in die Magengegend so dass dieser der männlichen Katzengestalt, mit der hochentwickelten Projektilkanone, entgegenfliegt. Zeit für das Weibchen, welches sich mehr oder weniger erfolgreich seitwärts abgerollt hat und nach etlichen unkontrollierten Rollen auf dem Bauch liegen geblieben ist, in Aktion zu treten. In der Rechten das tödliche Instrument, ihren Finger auf einer kleinen Einkerbung am Griff, kombiniert mit dem ansteigende Pfeifen ist klares Zeichen dafür dass der Kugel in der Kammer eine gewaltige Beschleunigung bevorsteht, welche Millisekunden darauf den Lauf verlässt und den anvisierte Canidar sowie Faeli mit einer Wucht durchschlagen, dass man den Eindruck bekommen könnte sie würden von innen heraus explodieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille, eine Ruhe wie sie nur nach einem brutalen Kampf wie eben zu erleben ist. Zumindest für Panteri und Kannani scheint die Zeit einen Moment still zu stehen, erst jetzt realisieren sie langsam das Geschehene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scheiße!&amp;quot;, ist schließlich das, für den Leutnant Commander ungewohnt vulgäre, Wort, welches wie ein Weckruf die Realität zurückbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kein einziger Wächter dieses gefährlichen Schatzes überlebt hat, scheinen sie doch nicht ganz erfolglos gewesen zu sein. Der ganze Raum gleicht einem abstrakten Kunstwerk, in welchem die einzig reichlich genutzte Farbe ein Blutrot zu sein scheint, selten Unterbrochen von metallenen und grünen Farbtönen der zersplitterten Computerteile. Dennoch entspricht das offenbar Unmögliche der Realität, denn der Wutausbruch Kannanis galt nicht den verlorenen Daten, sondern den vielen Leichen welche sich nun, durch sein Zutun, in diesem Raum stapeln. Erneut gibt das Faeli-Mädchen keinerlei Zeichen von sich die Aufschluss über ihren Gemütszustand geben könnten, lediglich die unruhigen Schwanzbewegungen zeugen von weiter anhaltender, innerer Unruhe. Flüchtig kontrolliert sie eine Konsole während ihr Vater die zerstörten Bauteile inspiziert, aber da keiner von ihnen eine Reaktion erhält, gehen sie von einem Erfolg aus, eine Sichtweise welche wohl niemand erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Moment des Erfolgs, zieht aber eine neue Bedrohung auf welche die miteinander verwandten Faeli zwar jederzeit befürchten aber selbstverständlich nicht feststellen können. &lt;br /&gt;
Die Rede ist von Ylia Lykan, der rabenschwarzen Wölfin, welche eben eine Mitteilung des Bordingenieurs erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sprechen sie, Chefingenieur Sabres!&amp;quot;, bestätigt die Canidar, welche atemlos darauf hofft dass ihre Vermutung falsch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig berichtet der erstaunlich unauffällige dunkelgraue, schmächtige Faeli: &amp;quot;Das Problem mit der Übermittlung der Kommandocodes wurde gefunden und behoben! Wir erhalten nun ein klares Signal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es Anzeichen von Sabotage, Spuren eines mechanischen Eingreifens?&amp;quot;, greift Ylia dem Ingenieur vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äh, ja, Sir! Es gibt tatsächlich eine Ungereimtheit!&amp;quot;, reagiert der Techniker überrascht auf die direkte Frage, &amp;quot;Eigentlich ist nicht von einem Eingriff zu erkennen und auch der Grund des Defekts lässt nicht unbedingt auf Fremdverschulden schließen, allerdings ist der Geruch eigenartig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welcher Geruch?&amp;quot;, bringt der Captain seine Verwunderung über die Vermutung zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, es ist nicht unüblich dass sich Isokristalle mit dem Gel aus den Notversorgungszellen kurzschließen wenn diese beschädigt werden, ich hab täglich mit diesem Problem zu tun!&amp;quot;, erklärt der Faeli sachlich, &amp;quot;Der Zeug ist auch überall in der Elektronik verteilt, aber auch wenn es gleich aussieht, ich weiß wie verbranntes Cetrigel riecht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, sie haben einen ausgezeichneten Geruchssinn!&amp;quot;, lobt Ylia und beendet die Übertragung ohne eine Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längst hat sie auch ohne eingehende Untersuchung der Substanz erkannt dass es sich bei diesem Cetrigel um die Flüssigkeit handelt die meist bei Magazinen Anwendung findet. Ein zugesetzter Katalysatorstoff erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der universellen Basisressource und damit die Schussrate eines Cateisers. Dass dies eine Veränderung des Geruches beim Verbrennen verursacht ist der schwarzen Wölfin allerdings neu, dennoch ist dieser Zusammenhang die einzige logische Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, spricht die Wölfin einen Faeli neben sich an, welcher wohl ihren ersten Offizier darstellen soll, &amp;quot;Stellen sie ein neues Sicherheitsteam zusammen und informieren sie die anderen Schiffe darüber dass die Syntavya beim kleinsten Anzeigen von Flucht sofort zu stoppen ist, um jeden Preis!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich, Sir! Wohin gehen sie?&amp;quot;, reagiert das angesprochene Katzenwesen unsicher, als der Captain die Brücke Richtung Lift verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit betonter Selbstverständlichkeit antwortet die Canidar: &amp;quot;Ich werde den Einsatz selbstverständlich leiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlussendlich ist dies die Entscheidung des schwarzen Wolfes, weshalb der Commander sich hütet Wiederworte auszusprechen, nicht zuletzt weil er weiß was ihm dann blühen könnte. Zielorientiert erfüllt er seinen Auftrag und findet auch tatsächlich genug Freiwillige für diesen lebensgefährlichen Einsatz, ist dieses Schiff doch voll von Verrückten des schwarzen Rudels, welche nie eine irrwitzige Gelegenheit auslassen sich in Gefahr zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
From:	Dewa =Galactic Corps of Engineers= (25087)&lt;br /&gt;
To:	[ADMIN] PROXIMO (NPC)&lt;br /&gt;
Date:	22.06.2010 - 07:14&lt;br /&gt;
Subject:	More on the TODO List&lt;br /&gt;
[Disclaimer: Everything mentioned are still in the works, and are subject to changes in the final version],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Special thanks to Proximo for taking the time to answer some questions from Dewa regarding the generation ship playstyle. Below is the summary of everything discussed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generation Ship&lt;br /&gt;
They are a specialized colony ship (can only have one), with enough space to house a whole civilization onboard the ship. The generation ship is separated into 12 tiers. They will be customizable with ship modules that can only be installed on the generation ship and facility ships. The generation ship will have the basic function of building 1 ship at a time. This includes all the settler ships (same as current ship production) as well as facility ships.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facility ships&lt;br /&gt;
-considered small generation ships&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-have less module slots then the normal generation ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-can be specialized with modules, eg putting multiple shipyard modules onto a facility ship, or stacking resource-replication modules (the equivalent of colony factories)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-there will be a limit to the number of facility ships a player can own&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-cost around the 10 ship slot range&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-can be converted into the generation ship if the generation ship has been destroyed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LRS Scanner&lt;br /&gt;
-generation ship will show up on the lrs scanner map as a icon, similar to how Ferengi trade ship shows up on lrs map when they are docked at the Federation SUP station&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-the generation ship will NOT show up on the galaxy map like the large portals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modules&lt;br /&gt;
-some modules are stackable (eg isochip-replication), unique (can only have one), have secondary effects (similar to how PS factory have increased storage/eps tank) or have pre-requisites&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-3 module slot categories (basic ship system slots, combat slots, toy/tool slots)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-there is a hard cap limit on the number of each module category that can be installed on the generation/facility ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-basic ship system slots, examples given were, ability to replicate more resources, increase cooldown speed of the replicator heat, increase crew production, increase crew housing, increase flight range, lower flight cost, ability to produce more then 1 module at a time, etc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-combat slots, examples are increased hull, shields, cargo, and more weapons. There are also some defensive modules, such as deflector shield, uses the ship deflector as a shield while deactivating all other abilities on the ship.&lt;br /&gt;
-a high risk defensive module was also mentioned, that has a prerequisite of having the portal module installed. The ability to send the generation ship itself thru the portal to a random point of space nearby. In going thru the portal, it consumes all deflector energy, and takes heavy damage, installed modules may be destroyed in the process, as well as lower the ship tier level. It is a double edged sword type of module in order to save the ship, was hinted of the possibility for an automatic activation if the ships hull fall below a certain threshold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-toy/tool slots, examples being the ability of having a portal onboard the ship (similar to stargates on ghoul'd motherships) or increase the deflector capacity of the portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ship Tiers&lt;br /&gt;
-there are 12 tiers to the generation ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-each tier will require resources and 1 colony slot to upgrade to next tier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-At the lower tiers (lvl 1-4), you will get less module slots, and more basic systems stats will be automatically increased on the ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-At the higher tiers, you will get many more module slots at each tier for you to customize the generation ship. With the increase in module slots at these tiers, there will be less automatic increases to the ship stats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-this means at the lower tiers, the ability to replicate ps/dura, have a shipyard, have the research ability, have basic flight range, hull size, shield size, eps size, will be automatically given to the player. Hence why at the lower tiers, less module slots are given&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-this also means the player can own colonies while having a lower tier generation ship. But this will limit the amount of customization the player can add to the generation ship.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Resource Replication&lt;br /&gt;
-This system will be how a generation or facility ship produces goods&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-There will be a raw material capacity (replicator power) and replicator heat (similar to phaser heating on ore miners) stat on the ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-raw material are the building blocks to replicating goods. You will need to dismantle resources into the raw material form (new resource type only used on generation/facility ships). Dismantling more advanced resources (trit, iso, sorium) will give more raw materials.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-dismantling resources into raw material will require [deflector energy + the resource + replicator heat]. The basic resources will require less deflector energy, but the replicator heating will be the same as if you were dismantling the same amount of the advanced resources.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-replicating resources will require [deflector energy + raw material + replicator heat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-it is possible to stack multiple resource production modules (eg iso-chip replication modules) to reduce the cost of replicating a particular resource&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-replicator heat cooldown will take around 10 to 20+ ticks for full cooldown. Depending on the combination of modules used.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-there will not be a automatic resource replicate setting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ship Deflector&lt;br /&gt;
-deflector will play a large role in the generation ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-the generation ship will consume both energy and deflector energy when moving between sectors. Idea behind this (no game mechanic relation) is that the massive size of the generation ship will be moving at warp speed, and therefore needs deflectors to protect the ship from collision with smaller objects like space debris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-energy source for replicating and dismantling resources&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-required for onboard portal usage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-required if the deflector shield module is installed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-used in special combat modules, currently on the drawing board, draining enemy ship’s energy, overloading ship weapons, shooting down incoming torpedos (anti torpedo module), etc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-possibly temporary ability to shield against radioactive nebulas (similar to the current hull ionizer module)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/En</id>
		<title>Proximo Colonies/En</title>
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				<updated>2010-06-29T20:25:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top_En}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorwort:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
While everything in this story is fictional, and the ideas are independent of any other story, some of the technologies, races and descriptions are simular to those of the StarTrek universe. Many of the events of this story are actual events that happend in the browser game Space Trek New Empire (htt://www.stne.net). I do not wish to slow you down with dull facts, and would rather you read the storys...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 1-116 als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_1-116.pdf (19.03.09)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 117- als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_117-.pdf (19.03.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Browsergame Spacetrek New Empire: http://www.stne.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom_En}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RPG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:English]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Proximo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/En/Stories/117-120</id>
		<title>Proximo Colonies/En/Stories/117-120</title>
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				<updated>2010-06-29T20:08:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top_En}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;TO TRANSLATE!!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkle Zeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda. Kühle Winde aus den Polregionen kündigen die Nacht und damit einen Temperaturabfall auf bis zu -30C an. Praktisch alle Mienen- und Fabrikarbeiter haben sich schon vor Stunden in die trügerische Sicherheit ihrer Häuser zurückgezogen und verbringen die letzten Abendstunden damit in Selbstmitleid zu versinken. Verlassen im Rauschen der kühlen Sandwinde sitzen zwei Gestalten auf einem gewaltigen Felsen und beobachten die letzten Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert. Gedankenverloren blickt er dem Horizont entgegen und beobachtet wie das letzte Sonnelicht langsam der Dunkelheit weicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, fragt das scheinbar knapp 8-jährige Kind, &amp;quot;Wenn ich groß wie du bin, bekomm ich dann auch so ein schönes, dickes Fell wie du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, du wirrrst kein Fell wie ich bekommen.&amp;quot;, beantwortet der Caitianer die Frage, ohne die Blicke vom Horizont abzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und schaut fragend seine nackten Arme an. Ein paar Haare sind deutlich zu erkennen, aber trotzdem sind diese kein Vergleich zur Fellpracht seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, beginnt der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomme ich aber genau so starke Pranken und Zähne wie du, stimmts?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam dreht sich Tchark um und schaut seinen Sprössling eindringlich an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein kleinerrr, deine Gebiss wirrrt wahrrrscheinlich nie so krrräftig und du wirrrst auch keine so grrroßen Pranken bekommen wie ich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig betrachtet das Kind seine Hände welche ganz anders aussehen als die seines Vaters. Statt stämmigen Pfoten mit scharfen Krallen schauen seine Gliedmaßen aus wie mehrere dünne Würste, welche kraftlos und harmlos wirken. Als der kleine Junge dies so betrachtet, kullert ihm eine Träne über die Wange und ein verhaltenes schluchzen dringt an Tchark V`Chassals Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du brrrauchst nicht traurrrig sein mein kleinerrr. Nurrr weil deine Mutterrr keine Caitianerrrin war, bedeutet dass nicht dass du wenigerrr starrrk wie ein rrreinrrrassigerrr Caitianerrr bist!&amp;quot;, versucht der Vater seinen Sohn zu trösten und legt dabei vorsichtig seine Pranken auf dessen Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast einen schönen langen Schwanz, ein herrrvorrragendes Gehör, viel besserrre Augen und Rrreflexe wie ich sowie die stärrrksten Krrrallen die ich je gesehen habe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Jährige wischt sich die Tränen aus den Augen und schaut seinen Vater unschlüssig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Pfote blutet aber wenigstens nicht jedes Mal nachdem du deine Krallen verwendet hast&amp;quot;, argumentiert der Kleine dagegen, &amp;quot;außerdem sind meine Ohren nicht so beweglich wie deine!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja, die Forrrm deinerrr Pfoten ist nicht fürrr Krrrallen gedacht, dafürrr sind sie viel beweglicherrr und du kannst viel besserrr kleine Sachen bedienen und rrreparieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und bewegt misstrauisch seine Finger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber...&amp;quot;, will der Kleine nun wieder beginnen, doch Tchark unterbricht ihn scharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht aberrr! Du wirrrst eines Tages dem Namen, den ich dirrr nach deinerrr Geburrrt gab, alle Ehrrre machen und ein mindestens so grrroßer Krrrieger und weiserrr Anführrrerrrr werden wie dein Namensfetterrr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert richtet der Junge seine Ohren nach vorne und wedelt aufgeregt mit der Schwanzspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, löchert er seinen Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, antwortet der angesprochene, &amp;quot;Eins starrrken, mutigen Krrriegers. Errr hat mein Leben gerrrettet und warrr der weiseste Anführrrer den ich je getrrroffen habe. Es war für mich eine Ehrrre ihn als Frrreund zu haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit funkelnden Augen schaut das Kind Tchark an und hofft darauf mehr zu erfahren, doch dieser verliert kein Wort mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh jetzt rrrein und schlaf&amp;quot;, sagt er nur noch, &amp;quot;du zitterrrst ja schon am ganzen Körrrper!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas enttäuscht und nachdenklich folgt der Junge der Aufforderung und geht in das kleine Lehmhaus, welches bis zum heutigen Tage seine Zuhause war. Doch was wird in der Zukunft mit ihm geschehen und was meinte sein Vater mit diesen Worten? Tief in Gedanken versunken schläft er ein während Tchark vor dem Eingang sitzen bleibt, in die Sterne schaut und auf fernen Tag der Entscheidung wartet....&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhängnisvolle Genetik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere 2 Jahre sind nun vergangen seit Tchark seinem Sohn nun einen Teil der Wahrheit erzählte. Inzwischen ist Proximo zu einem starken Jungen mit ganz besonderen Fähigkeiten herangewachsen welche er mit großer Freude einsetzt und trainiert, dennoch kommen ihm immer öfter Zweifel welche er nicht einfach abschütteln kann. Er spürt förmlich die Blicke seines Vaters und all der anderen Kinder welche ihn gefangen nehmen, sobald er seine Fertigkeiten nutzt. Auch wird ihm immer deutlicher klar wie außergewöhnlich die Veränderungen an seinem Körper sind und dass diese sogar Tchark in Unruhe versetzten. So trifft er die Entscheidung alles abzulegen was ihn von den anderen Kindern abhebt und nach einer Weile ist er nun sogar in der Lage das leuchtende Grün in seinen Augen zu unterdrücken, welches bisher besonders in Stresssituationen Besitz von diesen ergriffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich scheint er von anderen, wenn auch wenigen, Caitianer-Kindern akzeptiert zu werden, auch wenn ihm einige Teile fehlen wie diese sagen. Schließlich scheint die Erklärung dass er Halb-Caitianer sei, trotz seines ausgeprägten Wissens über Genetik, so naheliegend dass sogar er selbst dieser, scheinbar offensichtlichen, Wahrheit Glauben schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre wohl auch dabei geblieben wenn sich Proximo nicht eines verhängnisvollen Tages eine harmlose Verletzung beim Raufen mit einem Caitianer zugezogen hätte. Die Spuren der Krallen sind deutlich zu erkennen und Blut fließt aus der Wunde. So wird er kurzer Hand von seiner Lehrerin zum Schularzt geschickt um dort die Verletzungen mittels Dermalregenerator behandeln zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort behandelnde Mediziner staunt nicht schlecht als ihm der Junge seinen Arm hinhält und die tiefen Einschnitte bereits anfangen zu verheilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist du sicher dass du wegen diesen Verletzungen hier her geschickt wurdest?&amp;quot;, befragt der Arzt den Jungen ungläubig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja!&amp;quot;, antwortet der kleine Proximo unsicher, &amp;quot;Aber Entrak hat angefangen, an meinem Schwanz gezogen und gesagt dass der viel kürzer und schwächer wäre wie seiner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig ärgerlich streicht er die Haare an seinem Bürzel glatt um zu demonstrieren dass er nicht schuld an diesem Streit war. Der Arzt dagegen interessiert sich weniger für Streit als für die Tatsache dass die Kratzwunde innerhalb weniger Minuten fast vollständig verheilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leg dich bitte da auf das Biobett, ich muss das etwas genauer untersuchen!&amp;quot;, befiehlt der Schularzt und holt einen medizinischen Tricorder um den Jungen genauer zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert beobachtet dieser die Untersuchungsinstrumente als er plötzlich eine Veränderung spürt. Er kann sie nicht genau einordnen, dennoch beunruhigt ihn das Gefühl welches aus Richtung des Doktors zu kommen scheint und diesen erstarren lässt. Vorsichtig schnuppert Proximo und nimmt dabei einen ihm bekannten Duft war welchen er doch schon einmal gerochen hat. Wenn er sich doch nur an die dazu passende Situation erinnern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bleib hier!&amp;quot;, unterbricht der Schularzt seine Gedanken und verlässt in eiligen Schritten den Raum während der Junge weiter über die letzten Geschehnisse nachdenkt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
06.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafende Bestie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt Proximo über den Geruch und den Zusammenhang mit zurückliegenden Erlebnissen nach. Einige Minuten fällt ihm eine Situation ein, in der er einige Meter von einem großen Felsen gestürzt war und dabei einen Feldarbeiter zu Boden riss. Im ersten Schrecken glühten wohl seine Augen auf und so rannte der Arbeiter in blanker Panik davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber natürlich!&amp;quot;, erinnert er sich freudig, &amp;quot;Das war der gleiche Geruch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Moment läuft ein Schauer über seinen Rücken und die Haare auf seinem Schwanz stehen spontan zu Berge, so dass dieser noch buschiger aussieht wie gewöhnlich. Der Zusammenhang wird dem Jungen in dem Moment klar als Schritte von der anderen Seite der Türe zu vernehmen sind. Die Schiebetür gleitet zur Seite und 2 Männer mit schweren Phasergewehren betreten den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ruhig!&amp;quot;, schreit einer der beiden, &amp;quot;Wenn du dich bewegst werde ich dich auf der Stelle töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gleich die Entwicklung für Proximo unerwartet kommt, duckt er sich unwillkürlich und macht sich zum Sprung bereit. In seiner Todesangst erwachen lang verleugnete und unterdrückte Sinne welche wie ein Feuerwerk seinen Körper gefangen nehmen und alle anderen Gedanken zum schweigen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denk gar nicht dran!&amp;quot;, warnt der bewaffnete Eindringling erneut, doch er ist schlichtweg zu langsam um seine Drohung in die Tat umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Feder springt der Bedrohte nach vorne und verlässt mit einem einzigen Satz den Raum durch die immer noch geöffnete Türe. Ein Phaserschuss begleitet das Schauspiel, doch er verfehlt das Ziel völlig und verdampft einige Medikamente auf einem kleinen Beistelltisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tötet ihn! Im Namen Entars!&amp;quot;, hört er noch eine Stimme brüllen bevor er seinen Gegner endlich hinter sich lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, hört Proximo einen weiteren bewaffneten Mann von der anderen Seite des Ganges rufen, doch diesmal ist reagiert er eine Spur zu langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Phaserstrahl erfasst seinen Körper und reißt ihn mit einer Gewalt zu Boden dass ihm sofort schwarz vor Augen wird. Er bekommt nicht mehr mit wie sich zwei Personen nähern und seine Gestalt mustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es tot?&amp;quot;, fragt eine Männerstimme unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weiß nicht&amp;quot;, ertönt es aus einer anderen Richtung, &amp;quot;gehen wir aber lieber auf Nummer sicher!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Bestätigungspiepsen eines Phasergewehrs, bei welchem man die wohl eben die Energiestärke verstellt hat, an Proximos Ohr dringt, wirkt es verzerrt und verworren, dennoch spürt der Junge die ihm drohende Gefahr. Im Schock fährt er herum, reißt seine Hand hoch und trifft dabei die Waffe, welche daraufhin die Hand des Angreifers verlässt und mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So überrascht der zweite Mann aber auch war, er fängt sich schnell und zielt mit militärischer Präzision auf den Kopf seines Opfers, um ihm den Gnadenschuss zu verpassen. In letzter Sekunde ergreift den Jungen sein Selbsterhaltungstrieb und ohne zu überlegen schnellt eine Hand, zur Faust geballt, nach vorne. Innerhalb eines Wimpernschlags bohren sich vier Krallen durch Proximos angespannte Faust und schließlich auch durch die Brust seines Gegners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut spritzt dabei nicht nur aus den Wunden des Getroffenen, sondern auch der Junge verliert durch die Verletzung seiner eigenen Hand eine Menge davon. Beide schreien vor Schmerz und Überraschung. Wie gelähmt steht der Dritte im Bunde einfach nur da und beobachtet das Schauspiel ohne einen Finger rühren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Augenblick später lässt Proximo, völlig verwirrt, von seinem Opfer ab und rennt los. Sein einziges Ziel, diesen Ort zu verlassen und zwar so schnell wie nur irgend möglich...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.12.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwieriges Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem lauten Krachen öffnet sich die Eingangstüre zu Tchark V`Chassals Haus und schließt eben so schnell wie sie geöffnet wurde. Eine kleine Gestalt stürmt, völlig blutüberströmt, herein und stürzt sich weinend in die Arme seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa! Ich... ich hab... ich...&amp;quot;, beginnt der Junge einen Satz, doch die Tränen verhindern dessen Vollendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor Tchark genauer nachfragen kann, kracht die Türe abermals und drei Leute in Uniform stürmen herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, ruft einer der Männer, &amp;quot;Händigen sie uns sofort das Kind aus und ihnen wird nichts geschehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angespannt mustert Tchark V`Chassal die Eindringlinge und schiebt den Jungen hinter sich, welcher dies zitternd über sich ergehen lässt. Anschließend beginnt Tchark sachlich zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau hat mein Sohn getan? Ich werrrde ihn dafürrr harrtt bestrrrafen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem bösen Grinsen nähert sich einer der uniformierten Gestalten und zielt dabei auf Proximo, welcher sich dadurch noch näher an seinen Vater drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaub nicht dass der Mord an einem Geheimdienstmitarbeiter durch eine einfache Strafe gesühnt werden kann.&amp;quot;, entgegnet die Gestalt, &amp;quot;Außerdem ist der Tod ihres Sohnes bereits beschlossene Sache. Befehl direkt von Entar persönlich. Weil sie der Vater sind gebe ich ihnen eine letzte Chance mir den Jungen auszuhändigen, bevor ich auch sie töte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvermittelt zuckt Tchark bei diesen Worten zusammen, lässt sich durch die Anschuldigungen allerdings keineswegs einschüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihrrr Geheimdienst wirrrd nicht einmal mit 10-Jährrrigen Kinderrrn ferrrtig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Entrüstung nach Luft schnappend tritt der Mann noch einen Schritt näher und steht nun direkt vor dem Caitianer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hüten sie ihre Zunge und rücken sie sofort das Kind raus sonst...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt er nicht, denn Tcharks Pfote ergreift das Gewehr welches auf ihn gerichtet war und nimmt den Eindringling damit in den Schwitzkasten. Fast gleichzeitig tritt er mit seiner rechten Pfote nach hinten und schleudert Proximo unsanft in einen Nebenraum, wo dieser regungslos liegenbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey!&amp;quot;, hört Tchark V`Chassal einen der Männer brüllen, &amp;quot;Lassen sie ihn sofort los!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn sie darrrauf bestehen...&amp;quot;, antwortet der Caitianer kurz, lässt das Gewehr auf einer Seite los und stößt sein Opfer mit aller Kraft in Richtung des Eindringlings, welcher die Freilassung gefordert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Pech von Tcharks letztem Opfer, reagiert sein Kamerad falsch und feuert aus Schreck den Phaser ab. Der Caitianer aber springt mit einem Satz an die Wand, ergreift den dort befestigten Speer und schleudert diesen zielgenau in Richtung des dritten Angreifers, welcher daraufhin durchbohrt zu Boden geht. Völlig paralysiert muss der letzte Überlebende des Trupps zuschauen wie sich sein Gegner den Jungen schnappt und in schnellen Schritten das Haus verlässt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom_En}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Vorlage:Proximo Colonies Rootnav En</title>
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				<updated>2010-06-29T20:07:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Menue}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
=The storys of Proximo Colonies=&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Vorlage:Proximo Colonies Nav En</title>
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				<updated>2010-06-29T20:05:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Rootnav_En}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Proximo Colonies/En|Mainsite]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/-116|Story Practice]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/117-120|117-120]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/121-130|121-130]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/131-140|131-140]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/141-150|141-150]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/151-160|151-160]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/161-170|161-170]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/171-180|171-180]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/181-190|181-190]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/191-200|191-200]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/201-210|201-210]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/211-220|211-220]] | [[Proximo Colonies/En/Stories/221-230|221-230]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Vorlage:Proximo_Colonies_Top_En</id>
		<title>Vorlage:Proximo Colonies Top En</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Nav_En}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/En</id>
		<title>Proximo Colonies/En</title>
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				<updated>2010-06-29T20:02:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top_En}}&lt;br /&gt;
TO TRANSLATE:&lt;br /&gt;
==Vorwort:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das beschriebene Universum großteils frei erfunden ist, basieren einige Techniken, Rassen und Beschreibungen auf denen des StarTrek-Universums. Dies ist darauf zurückzuführen dass viele der beschriebenen Kontakte und Ereignisse auf tatsächliche Events im Browsergame &amp;quot;Spacetrek New Empire&amp;quot; (http://www.stne.net) referenzieren. Aber ich will dich jetzt nicht weiter mit langweiligen Fakten aufhalten und wünsche dir viel Spaß beim Lesen… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 1-116 als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_1-116.pdf (19.03.09)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 117- als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_117-.pdf (19.03.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Browsergame Spacetrek New Empire: http://www.stne.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom_En}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RPG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:English]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/work</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/work"/>
				<updated>2010-06-26T20:38:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;From:	Dewa =Galactic Corps of Engineers= (25087)&lt;br /&gt;
To:	[ADMIN] PROXIMO (NPC)&lt;br /&gt;
Date:	22.06.2010 - 07:14&lt;br /&gt;
Subject:	More on the TODO List&lt;br /&gt;
[Disclaimer: Everything mentioned are still in the works, and are subject to changes in the final version],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Special thanks to Proximo for taking the time to answer some questions from Dewa regarding the generation ship playstyle. Below is the summary of everything discussed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generation Ship&lt;br /&gt;
They are a specialized colony ship (can only have one), with enough space to house a whole civilization onboard the ship. The generation ship is separated into 12 tiers. They will be customizable with ship modules that can only be installed on the generation ship and facility ships. The generation ship will have the basic function of building 1 ship at a time. This includes all the settler ships (same as current ship production) as well as facility ships.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Facility ships&lt;br /&gt;
-considered small generation ships&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-have less module slots then the normal generation ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-can be specialized with modules, eg putting multiple shipyard modules onto a facility ship, or stacking resource-replication modules (the equivalent of colony factories)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-there will be a limit to the number of facility ships a player can own&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-cost around the 10 ship slot range&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-can be converted into the generation ship if the generation ship has been destroyed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LRS Scanner&lt;br /&gt;
-generation ship will show up on the lrs scanner map as a icon, similar to how Ferengi trade ship shows up on lrs map when they are docked at the Federation SUP station&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-the generation ship will NOT show up on the galaxy map like the large portals&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modules&lt;br /&gt;
-some modules are stackable (eg isochip-replication), unique (can only have one), have secondary effects (similar to how PS factory have increased storage/eps tank) or have pre-requisites&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-3 module slot categories (basic ship system slots, combat slots, toy/tool slots)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-there is a hard cap limit on the number of each module category that can be installed on the generation/facility ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-basic ship system slots, examples given were, ability to replicate more resources, increase cooldown speed of the replicator heat, increase crew production, increase crew housing, increase flight range, lower flight cost, ability to produce more then 1 module at a time, etc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-combat slots, examples are increased hull, shields, cargo, and more weapons. There are also some defensive modules, such as deflector shield, uses the ship deflector as a shield while deactivating all other abilities on the ship.&lt;br /&gt;
-a high risk defensive module was also mentioned, that has a prerequisite of having the portal module installed. The ability to send the generation ship itself thru the portal to a random point of space nearby. In going thru the portal, it consumes all deflector energy, and takes heavy damage, installed modules may be destroyed in the process, as well as lower the ship tier level. It is a double edged sword type of module in order to save the ship, was hinted of the possibility for an automatic activation if the ships hull fall below a certain threshold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-toy/tool slots, examples being the ability of having a portal onboard the ship (similar to stargates on ghoul'd motherships) or increase the deflector capacity of the portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ship Tiers&lt;br /&gt;
-there are 12 tiers to the generation ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-each tier will require resources and 1 colony slot to upgrade to next tier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-At the lower tiers (lvl 1-4), you will get less module slots, and more basic systems stats will be automatically increased on the ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-At the higher tiers, you will get many more module slots at each tier for you to customize the generation ship. With the increase in module slots at these tiers, there will be less automatic increases to the ship stats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-this means at the lower tiers, the ability to replicate ps/dura, have a shipyard, have the research ability, have basic flight range, hull size, shield size, eps size, will be automatically given to the player. Hence why at the lower tiers, less module slots are given&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-this also means the player can own colonies while having a lower tier generation ship. But this will limit the amount of customization the player can add to the generation ship.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Resource Replication&lt;br /&gt;
-This system will be how a generation or facility ship produces goods&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-There will be a raw material capacity (replicator power) and replicator heat (similar to phaser heating on ore miners) stat on the ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-raw material are the building blocks to replicating goods. You will need to dismantle resources into the raw material form (new resource type only used on generation/facility ships). Dismantling more advanced resources (trit, iso, sorium) will give more raw materials.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-dismantling resources into raw material will require [deflector energy + the resource + replicator heat]. The basic resources will require less deflector energy, but the replicator heating will be the same as if you were dismantling the same amount of the advanced resources.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-replicating resources will require [deflector energy + raw material + replicator heat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-it is possible to stack multiple resource production modules (eg iso-chip replication modules) to reduce the cost of replicating a particular resource&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-replicator heat cooldown will take around 10 to 20+ ticks for full cooldown. Depending on the combination of modules used.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-there will not be a automatic resource replicate setting&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ship Deflector&lt;br /&gt;
-deflector will play a large role in the generation ship&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-the generation ship will consume both energy and deflector energy when moving between sectors. Idea behind this (no game mechanic relation) is that the massive size of the generation ship will be moving at warp speed, and therefore needs deflectors to protect the ship from collision with smaller objects like space debris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-energy source for replicating and dismantling resources&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-required for onboard portal usage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-required if the deflector shield module is installed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-used in special combat modules, currently on the drawing board, draining enemy ship’s energy, overloading ship weapons, shooting down incoming torpedos (anti torpedo module), etc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-possibly temporary ability to shield against radioactive nebulas (similar to the current hull ionizer module)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/h%C3%B6rnchenwork</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/hörnchenwork</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/h%C3%B6rnchenwork"/>
				<updated>2010-06-21T00:24:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schier unendlich viele winzige Kristalle aus gefrorenen Atomen und Molekülen ziehen sich durch den Weltraum. Jedes der flockenartigen Gebilde wirkt wie ein Prisma für sich, und dadurch erstrahlt der Nebel in Regenbogenfarben, gespießt durch die Sonnen, die aus enormer Entfernung auf den Nebel scheinen.&lt;br /&gt;
Ein paradiesischer Anblick für die Augen, jedoch eine Qual für jeden Deflektor der hier gewaltige Mengen Energie verbraucht um diese Kristalle beiseite zu schieben.&lt;br /&gt;
Reglos, liegen nun also die Atome und Moleküle in der Kälte des Alls, und strahlen ihr gespaltenes Licht hinaus. Bis eine Druckwelle aus dem nichts die Stoffe wegschiebt, und in dem jetzigen leeren Raum sich ein Portal öffnet.&lt;br /&gt;
Die Stille wird Augenblicklich zerbrochen durch die kleine Flotte welche aus dem Portal springt, und in ihrem Kurs den Nebel zerschneidet was wolkenartige Gebilde hervorruft die in Strudeln hinter den Schiffen zurückbleiben. &lt;br /&gt;
Diese bewegen sich in Richtung zweier größerer Raumschiffe, eines davon ist sichtlich erkennbar die Ankedris, das nicht einzuordnende muss wohl das Forschungsschiff sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leutnant scannen sie den Sektor!&amp;quot;, spricht das Eichhörnchen welches auf dem viel zu großen Sessel des Captains sitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt tippt der Lieutenant auf der Konsole rum und beginnt die Informationen, welche vor seinen Augen erscheinen, vorzutragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye Sir, drei neue Signale Empfangen, laut Identifikation handelt es sich um die Ankedris und zwei Schiffe welche nicht in der Datenbank sind. Eins hat die Größe einer kleinen Fregatte, das andere eines Schlachtschiffes. Die Schilde der Schiffe sind aktiv, auf der Fregatte sind keine Lebenszeichen, auf dem anderen mehrere Dutzend.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, warten sie bis wir etwas dichter sind und führen sie einen detaillierten Scan des Forschungsschiffes durch, das also dem mit Lebenszeichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander mischt sich ein, welcher verwundert fragt: &amp;quot;Captain, woher... wissen sie das dieses das Forschungsschiff ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz einfach, wir wissen dass dieses Forschungsschiff ein Notsignal abgegeben und geentert wurde! Wenn eines der Schiffe keine Crew hat, muss es sich um das enternde Schiff handeln!&amp;quot;, erläuterte der Nager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander nickt, und symbolisiert damit dass er die Logik nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich dieser keine weiteren Gedanken mehr macht, überlegt sich Siegfried noch dass es sich kaum um ein Entermanöver von einfachen Piraten handeln kann und es sich um etwas wichtiges handeln muss wenn die Angreifer ihr wertvolles Schiff schutzlos zurücklassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Nager also noch über die Konsequenzen dieser Problematik nachdenkt, bezieht die Flotte hinter der Ankedris Stellung und verharrt dort regungslos. Die Scans sind nun auch abgeschlossen, und der Leutnant erstattet Bericht an den Captain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir können die Schilde nicht mit den Sensoren durchdringen... ich werde den Schild abtasten um eine Lösung zu finden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke! Commander, bitte machen sie Vorschläge wie ich auf das Schiff komme!&amp;quot;, fordert das Nagetier, mittlerweile leicht gereizt aber immernoch freundlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, beamen ist durch die Schilde unmöglich, ebenso das hinüberfliegen mit dem Shuttle! Beide Möglichkeiten würden ohnehin sofort vom Forschungsschiff und der Flotte entdeckt werden!&amp;quot;, resignierte der Commander und weist damit höflich darauf hin dass das eigene nicht das einzige Schiff im Sektor ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnten wir durch eine Phasersalve die Schilde in einem Bereich zu destabilisieren so dass ein heißer Beam durch die Phaser möglich wird?&amp;quot;, erkundigt sich der Nager abenteuerlustig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Überlegen folgt aber schon die Ernüchterung durch den Commander: &amp;quot;Möglich, aber sogar wenn es gelingt könnten wir das was beim Ziel ankommen wahrscheinlich als Squashsuppe verkaufen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bieberkacke! Gibt es keine Möglichkeit da reinzukommen?&amp;quot;, versucht Siegfried den Ideenreichtum des Commanders zu stimulieren, &amp;quot;Nicht das ich wüsste...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also gut... stellen sie einen Kanal zu unseren Verbündeten her!&amp;quot;, beschließt der kleine Captain schließlich, betonend das Wort Verbündeten hervorhebend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye! Kanal offen Sir!&amp;quot;, ertöntes es von einem Offizier im hinteren Teil der Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein überraschtes und genervtes Faeligesicht erscheint auf dem Monitor &amp;quot;Hier vertretender Flottenkommandant, was wollen sie?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Siegfried, Captain der Ratatösk! Ich wollte fragen was nun weiter passiert? Wir stehen hier rum während die Faeli und Canidar da drüben vielleicht gerade abgeschlachtet werden!&amp;quot;, antwortet der Nager unmissverständlich direkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun es gibt&amp;quot;, das Katzenwesen wellt die leicht befellte Stirn, &amp;quot;noch Absprachen die getroffen werden müssen! Bitte warten sie auf Anweisungen! Kanal schlie...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte? Warten? Können wir den nichts tun? Verstärkung rüberschicken? Oder ein Einsatzteam? Können wir nicht wenigstens ein Team rüberschicken um die Lage zu sondieren?&amp;quot;, fällt Siegfried dem vorläufigen Leiter der Operation ins Wort, um das Gespräch nicht abreißen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feali antwortet auf diese Unhöflichkeit verärgert, und versucht nun den Nager zu diskreditieren: &amp;quot;Sie haben schon genug getan! Ein Duzend Kapitäne sind wegen ihren Kuchen krank!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wegen unserem Kuchen? Sehen sie dass es mir schlecht geht? Ich habe auch vom Kuchen gegessen! Wenn ihr Volk keine Sahne verträgt... ist das doch nicht meine Schuld, und beweist absolut nicht dass wir ihnen nicht helfen können!&amp;quot;, Versucht sich Siegfried zu rechtfertigen und weiter seine Hilfe anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz nebenbei wendet er dabei seinen Blick auf die Brücke im Hintergrund des Feali, wo Hektik herrscht, einige Crewmen krabbeln unter Konsolen krabbeln, wild umher rennen oder Befehle durch den Raum schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faeli hingegen beginnt daraufhin zu grinsen und erwidert mit: &amp;quot;Sie... sie sind nur Gast in diesem Schauspiel! Wir haben alles bestens unter Kontrolle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;ICH... ein GAST?!&amp;quot;, das Eichhörnchen ist nun nach diesem Angriff auf seine Person, in seinem Element, und holt tief Luft um zum Gegenschlag auszuholen, &amp;quot;Jetzt hören sie mal, ich bin genauso ein Teil der Flotte wie jedes andere Schiff und Individuum ihres Haufens! Sie wollten unsere Hilfe und jetzt, nachdem wir uns wegen ihnen in Lebensgefahr begeben sind wir nicht mehr als Gäste hier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in Gefahr! Unsere Technologie ist die mit Abstand herausragenste in dieser und wahrscheinlich noch jeder Menge anderer Galaxien! Genießen sie die Show!&amp;quot;, kontert der Faeli lachend, drückt eine Taste an seinem Sessel und repliziert damit eine sichtlich dampfende Tasse, direkt auf der rechten Lehne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzürnt und gleichzeitig mit einem Kribbeln in den Händen erwidert Siegfried: &amp;quot;Wir sollen also hier rumsitzen um ihnen dabei zuzuschauen wie sie ihre eigenen Leute da drüben sterben lassen, während sie ihre geniale Technik dazu nutzen ein besonders schmackhaftes Getränk zu replizieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keineswegs, wir werden lediglich auf die Rückmeldung des Einsatzteams und der Ankedris warten! Entschuldigen sie mich jetzt, Captain, ich hab heute noch mehr zu tun wie mit ihnen darüber zu diskutieren dass sie nutzlos sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flottenkommandant versucht sich nun wieder seinem Schiff zuzuwenden als er die, gegen seine Vermutung, ruhige Stimme des Nagers hört, welcher die Beleidigung einfach geschluckt hat: &amp;quot;Also ist schon ein Team auf dem Schiff?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die zufällige Freigabe dieser Information, an den vermeintlichen Verbündeten, nicht mit Absicht geschehen ist, ergreift der Captain die Chance das Gespräch nun zu beenden &amp;quot;Ja! Bleiben sie in ihrer Position und warten sie auf weitere Anweisungen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abrupt reißt die Verbindung ab, nachdem der stellvertretende Captain mit dem Kopf genickt hat, so dass der Monitor nun wieder wieder das Bild des Forschungsschiffes zweigt, welches wie ein dunkel gefärbter Vogelschnabel im Raum schwebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mhh... also... hat der Kaffee gewirkt und ein Team ist schon drüben! Commander ist ihnen noch was eingefallen?&amp;quot; Erkundigt sich Siegfried bei dem Vlax.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser hingegen schüttelt den Kopf: &amp;quot;Öhm, nein... Sir... jede Idee die ich hatte endete mit einem qualvollen Tod!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Uns läuft die Zeit davon!&amp;quot;, brabbelt der Nager vor sich hin, &amp;quot;Leutnant was sagt der Scan?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es handelt sich um ein hochenergetisches Multiphasenschild mit einer eigenartigen Wabenstruktur! Wie es genau funktioniert ist mein ein Rätsel, es scheinen jedoch einige der Waben zu fehlen, leider nur einzelne!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie groß ist so eine Wabe?&amp;quot; hakt Siegfried, mit leicht zusammengekniffenen Augen, nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa 20cm Radius, Sir!&amp;quot;, reagiert der Lieutenant prompt und überlegt seinerseits warum den Nager dies interessieren könnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried seufzt, um dann seine Entscheidung bekannt zu geben: &amp;quot;Gut! Uns sind wohl gerade die Optionen ausgegangen! Wenn wir dort durchbeamen verstoßen wir gegen die Befehle also... Leutnant... wie haben sie bei den Zielübungen im letzten Gefechtstraining abgeschlossen? &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch an der Sensorphalanx dreht sich verdutzt über die Frage um Antwortet aber Stolz mit: &amp;quot;Bestnote, Sir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, wir treffen uns in fünf Minuten an der Luftschleuse! Ach ja und bringen sie eine SSPU sowie Übungsgeschosse mit!&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies</title>
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				<updated>2010-06-17T19:06:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
==Vorwort:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das beschriebene Universum großteils frei erfunden ist, basieren einige Techniken, Rassen und Beschreibungen auf denen des StarTrek-Universums. Dies ist darauf zurückzuführen dass viele der beschriebenen Kontakte und Ereignisse auf tatsächliche Events im Browsergame &amp;quot;Spacetrek New Empire&amp;quot; (http://www.stne.net) referenzieren. Aber ich will dich jetzt nicht weiter mit langweiligen Fakten aufhalten und wünsche dir viel Spaß beim Lesen… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 1-116 als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_1-116.pdf (19.03.09)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 117- als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_117-.pdf (19.03.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Browsergame Spacetrek New Empire: http://www.stne.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RPG]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
==Vorwort:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das beschriebene Universum großteils frei erfunden ist, basieren einige Techniken, Rassen und Beschreibungen auf denen des StarTrek-Universums. Dies ist darauf zurückzuführen dass viele der beschriebenen Kontakte und Ereignisse auf Events tatsächlich im Browsergame &amp;quot;Spacetrek New Empire&amp;quot; (http://www.stne.net) stattgefunden haben. Aber ich will dich jetzt nicht weiter mit langweiligen Fakten aufhalten und wünsche dir viel Spaß beim Lesen… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 1-116 als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_1-116.pdf (19.03.09)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 117- als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_117-.pdf (19.03.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Browsergame Spacetrek New Empire: http://www.stne.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
==Vorwort:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das beschriebene Universum Großteils frei erfunden ist, basieren einige Techniken, Rassen und Beschreibungen auf denen des StarTrek-Universums. Dies ist darauf zurückzuführen dass viele der beschriebenen Kontakte und Ereignisse auf Events tatsächlich im Browsergame &amp;quot;Spacetrek New Empire&amp;quot; (http://www.stne.net) stattgefunden haben. Aber ich will dich jetzt nicht weiter mit langweiligen Fakten aufhalten und wünsche dir viel Spaß beim Lesen… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 1-116 als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_1-116.pdf (19.03.09)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo Colonies 117- als PDF: http://proximo.at/langzeitdaten/Proximo_Colonies_117-.pdf (19.03.09)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link zum Browsergame Spacetrek New Empire: http://www.stne.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völker]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Rootnav}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/-116</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Wichtiger Hinweis!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Proximo Colonies 1 bis einschließlich 116 dienten dem Aufbau eines Grunduniversums&lt;br /&gt;
 und zur Erlangung der notwendigen Schreibfertigkeiten. Sie können als Vorgeschichte&lt;br /&gt;
 sowie Übungsbeispiele betrachtet werden, aber dessen Inhalt ist nicht Vorraussetzung zum&lt;br /&gt;
 Verständnis der folgen Geschichten [[Proximo Colonies/Stories/117-120|117+]]!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/111-116</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/111-116</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/111-116"/>
				<updated>2010-06-17T18:37:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.02.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht auf Katzenpfoten II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht und dennoch gefasst reagiert Tchark V`Chassal auf die Bedrohung und gibt seine Befehle während er einen Kurs berechnet der die Oberth möglichst schnell von der Strato Integra entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Einen Angrrriff überrrleben wirrr nicht! Maximale Enerrrgie auf die Impulstrrriebwerrrke, wirrr müssen ihnen ausweichen bis wirrr auf Warrrp gehen können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unberührt von den Problemen des Captains hat der Bordarzt mit völlig anderem zu kämpfen. Er versucht alles ihm mögliche, doch was er auch tut, der Commander der Proximo Colonies scheint ihm unter seinen Pfoten wegzusterben. Unsicher zeigt er mit einer Kralle auf Sora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie! Ich weiß zuwenig überrr die Anatomie ihrrrerrr Arrrt! Assistierrren sie mirrr bitte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortlos schnappt sich die Kommandantin einen medizinischen Tricorder und beginnt sofort damit den ratlosen Arzt zu unterstützen um das Leben Proximos zu retten. Zur gleichen Zeit, auf der Brücke der Strato Integra, ist Xedo voll in seinem Element.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quantentorpedos scharf machen, Phaserstärke auf Maximum! Zielen sie auf die Warpgondeln!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit feurigem Blick verfolgt der Captain der Strato Integra die Anzeigen und schaut auf die zwei Punkte welche sich immer näher kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander! Die Oberth beschleunigt, sie erreicht die maximalen Tolleranzwerte unseres Antriebs, Energieanzeigen fallen gefährlich ab, außerdem haben wir immer noch mit einer Sperre der Sekundärprotokollen zu kämpfen die scheinbar von Proximo stammt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit tiefen Falten auf der Stirn dreht sich Xedo zum Offizier um welcher ihm diese Nachrichten so nebensächlich übermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sekundärprotokolle sagen sie? Welche Systeme sind betroffen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvorbereitet auf diese Frage zögert der Leutnant kurz, dann liest er die Antworten auf diese Frage laut, aus den Computerdaten, vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Replikatoren, Sekundärenergiekreis, Notfallschaltungen, Schallduschen und Holodeckts. Es handelt sich um keine direkt betriebsnotwendigen Systeme, Captain, einzig und allein der Sekundärenergiekreis wäre momentan eine deutliche Hilfe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich grübelt Xedo vor sich hin und vergisst darüber hinaus sogar seine sonst rüde Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke Leutnant! Feuer sobald in äußerstem Angriffsradius! Volle Streuung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wenige Sekunden später die ersten Torpedos die Rampe verlassen, nähert sich die Stimmung, an Bord der völlig unterlegenen FSE-201-Katzenpfote, dem Siedepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
08.02.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht auf Katzenpfoten III===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, wir bekommen Feuer! Torpedosalve im...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausweichmanöverrr nach frrreiem Errrmessen!&amp;quot;, fällt Tchark V`Chassal dem Leutnant ins Wort,  &amp;quot;Schilde auf Maximum! Auf Aufschlag vorberrreiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem waghalsigen Manöver, bei dem der Steuermann all sein Können unter Beweiß stellen muss, entwischt er dem ersten Torpedo, indem er eine 180-Hochenergiewende, im aller letzen Moment vor dem Aufschlag, durchführt. Trotz alle Präzision vermag die nächste Drehung, durch die Überbeanspruchung des Antriebs beim vorhergehenden Notfallmanöver, nicht den erwünschten Effekt zu erzielen. Krachend schlagen 2 Quantentorpedos auf den Schilden der kleinen Oberth ein und bringen diese fast zum zusammenbrechen. Der Captain wird aus seinem Sessel gerissen als die unglaublichen Beharrungskräfte der Explosion die Brücke erreichen, doch mit einer geschickten Drehung kommt er schnell wieder auf die Pfoten und springt in einem gewaltigen Satz, von gut 3 Meter, über die Taktikkonsole, zurück in seinen Kommandosessel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bericht!&amp;quot;, fordert der Caitianer ohne längere umschweife.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde auf 37%, leichte Schäden auf Deck 2 und 4 und ein leicht Verletzter aus Proximos Crew, der eben zur Krankenstation gebracht wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der berichterstattende Offizier gibt eine verspottende Bemerkung in Caitianischer Umgangssprache von sich, welche der Universaltranslator nicht vollständig übersetzen kann. Captain Tchark V`Chassal aber versteht die Bemerkung und weißt die katzenähnliche Gestalt, trotz der ernsten Lage, zurecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Menschen mögen eine körrrperrrlich empfindliche Spezies sein, aberrr sie haben ein grrroßes Herz, Mut, Geschick und zeigen hohe Willenskrrraft! Ich würrrde ihnen ungerrrne in einem Kampf gegenüberrrstehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tchark V`Chassal schaut konzentriert auf die Anzeigen und wendet sich dann an den Offizier an der Steuerkonsole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehen sie diesen Asterrroid auf 9 Uhrrr? Wirrr benutzen ihn als Deckung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Kopfnicken bestätigt der Navigator und der Captain dreht sich darauf hin sofort zum taktischen Offizier um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Beschäftigen sie die Strrrato Integrrra so gut sie können, ich verlasse mich voll und ganz auf ihrrr taktisches Geschick, Fähnrrrich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem wilden Feuersturm entlädt sich die Waffengewalt beider Schiffe aufeinander, wobei die kleine Oberth stark im Nachteil zu sein scheint. Trotzdem stürzen beide Schiffe mit unverminderter Geschwindigkeit, mit maximaler Impulskraft, auf den Asteroidenbrocken zu, welcher keinen Anstalten macht sich fortzubewegen. Derweil versuchen Sora und der Doc noch immer das Leben Proximos, trotz der offensichtlich für jeden Mensch tödlichen Verletzungen, zu retten. Plötzlich stoppt der Caitianer seine bisherige Behandlung und schaut gebannt auf die eine Linie welche sich, auf der Anzeige des Biobettes, plötzlich abflacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Trrricorderrr!&amp;quot;, maunzt er gespannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne zu zögern reicht ihm Sora das Gerät und unmittelbar darauf scannt dieser auch schon Proximos Bioaktivitäten. Mit einer unerwarteten, schnellen Bewegung greift der Arzt nach dem Cardialstimulator und schaut seine Helferin auffordernd an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Welches Mittel hilft bei ihrrrerrr Arrrt die Herrrzaktivität anzurrregen?&amp;quot;, fragt der Caitianer trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrt stoppt nun auch Sora ihre Behandlung, überlegt kurz und antwortet wahrheitsgemäß auf die Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Primär Tricordrazin und im Außeneinsatz Inaprovalin warum?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zweiterrr Kasten von Rrrechts!&amp;quot;, antwortet der Schiffsarzt kurz angebunden, &amp;quot;Hypospray in der obersten Schublade vorrr ihnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal fixiert er Sora mit seinen Blicken und beendet die kurze Konversation mit einem einzigen Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herrrzstillstand!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
08.02.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seltsames Protoplasma===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indes bewegt sich die FSE-201-Katzenpfote, gemeinsam mit der Strato Integra, immer näher an den mondgroßen Asteroiden heran, um im letzten Moment darüber hinweg und, der Krümmung folgend, rundum zu fliegen. Das schwerfällige, dennoch schnelle Verfolgerschiff, versucht diesem Manöver nachzukommen und setzt weiterhin ihre Waffen ein um das fliehende Schiff zu bremsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde ausgefallen!&amp;quot;, meldet ein caitianischer Offizier einen weiteren Phasertreffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Sekunden später setzen zwei weitere Quantentorpedos ihr zerstörerisches Werk an der Hülle fort und durchschlagen diese mühelos. Eines davon trifft den Deflektor und entwickelt dabei eine so extreme Sprengkraft, dass die ganze Schüssel, in kleine Teile zerfetzt, nach allen Richtungen davonfliegt. Die Crew des Schiffes wird dabei so großen Beharrungskräften ausgesetzt, dass auch eine Warnung nichts mehr geholfen hätte. Innerhalb einer einzigen Sekunde gibt es 8 Tote und 34, teilweise schwer, verletzte Crewmitglieder zu beklagen. Als Erster rappelt sich Tchark V`Chassal wieder auf, welcher sich, mit einer lahmen Pfote, in Richtung Diagnosepult schleppt und den Status des Schiffes selbst abliest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hüllenintegrrrität auf 4%, Brrrüche auf fast allen Decks, Notfallskrrraftfelder halten noch, benötigen aberrr 80% der momentanen Enerrrgieprrroduktion.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er maunzt kläglich auf als die Berichte von Verletzten und Toten sowie den übrigen Systemen nachgereicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Phaserbank 1, 2 und 3 wurden irreparabel beschädigt, Torpedorampe 2, 3 beschädigt 4 ist, samt der abschussbereiten Torpedos, explodiert und hat dabei ein halbes Deck mitgenommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungläubig schaut der Captain auf eine Anzeige die er sich kaum traut vorzulesen, doch dann winkt er dem Sicherheitsoffizier schwach zu, bevor Tchark V`Chassal in seinen, leicht schrägen, Sessel klettert. Ohne weitere Umschweife liest der Offizier den weiteren Bericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Antimaterrrie-Eindämmung bei 8% nominal aberrr stabil.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berichtende schaut hilflos auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Reserveenergie bei 12%, Impuls- und Warpantrieb ausgefallen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wendet seine Blicke, innerlich bebend, zu Tchark V`Chassal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl viele Crewmitglieder in die Krankenstation strömen, um sich wegen ihren, teils schweren, Verletzungen behandeln zu lassen, weicht der Chefmediziner dieses Schiffes nicht von der Seite Proximos und versucht seid fast fünf Minute diesen zurück ins Leben zu holen. Die Lage scheint aussichtslos, dennoch gibt er nicht auf und konzentriert sich ganz auf seine Aufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Tricorrrdrrrazin scheint nicht anzuschlagen, geben sie mirrr die grrrüne Kapsel die dorrrt auf dem Tisch liegt und die lange, dünne Metallröhrrre daneben mit dem spitzigen Ende!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher dennoch wortlos überreicht ihm Sora das gewünschte Medikament wonach sie mit Schrecken ansehen muss wie der Caitianer die Nadel kraftvoll in Proximos Brustkorb rammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was machen sie da!&amp;quot;, schreit Sora erschrocken auf, &amp;quot;Sie bringen ihn um!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arzt erkennt die Ironie in diesen Worten und gibt einige Geräusche von sich die der Universalübersetzer nicht entziffern kann. Bevor der Caitianer jedoch zu einer Erklärung ansetzen kann, passiert das unfassbare. Fast ohne Zeitverzögerung schlägt der Commander die Augen auf und starrt in die des behandelnden Arztes eindringlich an, welcher erschrocken einen Schritt zurückweicht. Auch seine Frau ist wie gebannt und kann es nicht fassen als der vorher hoffnungslose Patient mit einem Ruck aufsteht, die Messgeräte von seinem Körper reißt und dann aus der Tür läuft. Immer noch unschlüssig steht der Schiffsarzt neben dem, nun leeren, Biobett, legt sein medizinisches Gerät, welches wie ein Mordwerkzeug aussieht, zur Seite, und wendet sich dann fragend an seine apathische Helferin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrreagierrrt ihrrre Spezies immerrr so auf die Injektion von rrregenerrrativem Prrrotoplasma?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.02.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Letzter Wille===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke grübelt der Captain gerade über sein Vorgehen, doch ihm bleibt nicht viel anderes übrig als die weiße Fahne zu hissen. Das Schiff bricht fast auseinander, die Energiereserven sind so gut wie erschöpft und beide Schiffe stehen sich, dank ausgefallenem Antrieb und Warpkern in nur geringem Abstand gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rrrrufen sie die Strrrato Integrrra und lassen sie sich ihrrre Bedingungen überrrmitteln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Offizier will grade den Befehl befolgen, als die Türe des Turbolifts aufgeht und Proximo auf die Brücke tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, ruft er dem Leutnant zu, &amp;quot;Übertragen sie mir diese Aufgabe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xedo, an Bord der Strato Integra, grinst wie ein Honigkuchenpferd als er die Sensorberichte liest und daneben den Status seines Schiffes betrachtet. Das Flagschiff der Proximo Colonies wurde kaum beschädigt, auch keine Verletzten oder Toten sind zu beklagen, und die zuvor gesperrten Sekundärprotokolle sind nun wieder verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So einfach?&amp;quot;, flüstert er unsicher vor sich hin, als ihn plötzlich ein Funkruf aufschreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf den Schirm!&amp;quot;, befiehlt Xedo schnell, &amp;quot;Wir wollen doch ihre letzten Worte nicht verpassen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lachen geht durch die, sich überlegen fühlende, Crewmannschaft, dann legt ein Offizier das eingehende Signal auf Hauptschirm. Ein leises Raunen geht durch die Menge als sie Proximos Gestalt erkennen die mit gefühlsloser Miene zu sprechen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ah, sie schon wieder.&amp;quot;, mit einem wissenden Lächeln begrüßt der Commander seine ehemaligen Untergebenen, &amp;quot;Ich finde es traurig dass ich mein Flagschiff vernichten muss, aber sie wollen es mir ja nicht freiwillig zurückgeben hab ich recht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr überrascht als besorgt tritt Captain Xedo einige Schritte näher an den Bildschirm heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr Schiff steht nahe dem strukturellen Zusammenbruch, und auch ihr Leben wird nicht mehr lange andauern, ich weiß wie und wo ich sie erwischt habe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit selbstsicherer Mine läuft er so nah an den Bildschirm heran, dass plötzlich nur noch sein Gesicht ins Bild passt, dann beginnt er seine Forderungen zu stellen. Proximo versucht darauf hin seine steinerne Mine aufrecht zu erhalten, doch er ist sich sehr wohl bewusst darüber, dass auch seine neu entdeckten, regenerativen Fähigkeiten, sein Leben nicht retten werden. Als ihn kurz darauf eine erste Schwäche erfasst, er auf die Knie stürzt und zwei Offiziere heraneilen ihn zu stützen, lacht Xedo laut auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind eine Lachnummer, Commander!&amp;quot;, mit einem grimassenartigen, gehässigen Grinsen übermittelt er seine Bedingungen, &amp;quot;Bereiten sie sich vor geentert zu werden. Sollte wir auf Widerstand stoßen, werde ich ihr mickriges Schiff innerhalb von Sekunden in ein brennendes Wrack verwandeln!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schallendem Lachen, welches in Proximos Kopf sogar noch nach schließen des Comkanals nachklingt, verabschiedet sich der Captain der Strato Integra. Vorsichtig setzen die Offiziere den Commander in einen Stuhl und geben ihm eine Steroidemischung, welche oft verwendet wird um wieder auf die Beine zu kommen oder drohende Müdigkeit abzuschütteln. Wenige Sekunden später geht die Turbolifttüre auf und Captain Tchark V`Chassal, begleitet von Sora, betritt die Brücke. Letztere stürmt sofort in Richtung ihres Manns, doch bevor diese Anfangen ihre Sorge auszudrücken, beginnt Proximo zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sora, mein Schatz, ich muss nun etwas verlangen, etwas dass dir möglicherweise schwerer fallen wird wie alles was du je für mich tun musstest.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut ihr eindringlich in ihre Augen und sie erkennte das langsam erlöschende Lodern welches ihn sein ganzes Leben begleitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, antwortet sie weinerlich, &amp;quot;Ich werde dich nicht hier zurück lassen, nicht nach allem was wir durchgestanden haben! Du würdest hier sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sanftes Lächeln überkommt seine Züge. Matt aber sicher antwortet er auf die Widerworte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin schon tot, und du weißt das.&amp;quot;, schwach fasst er sie an beiden Händen, &amp;quot;Lass mich gehen und meinen Schwur erfüllen, welchen wir beide den Proximo Colonies, einst, geleistet haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen nickt Sora, zieht einen Phaser, legt ihn die Hände ihres Mannes und umschließt diese mit ihren Eigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden uns wieder sehen.&amp;quot;, flüstert der Commander schwach, &amp;quot;Ich werde auf dich warten, bis auch du deine Aufgabe erfüllt hast!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In tiefer Trauer, aber ohne ein weiteres Wort, verlässt die Kommandantin, schnellen Schrittes, die Brücke und gibt einige kurze Befehle. Während sie die die menschliche und Caitianische Crew in die Shuttles treibt, bleibt Tchark V`Chassal zurück bei Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.02.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Antritt einer langen Reise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie berrreit, Commanderrr?&amp;quot;, fragt der Captain ruhig und sachlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Befragte nickt schwach und bereitet sich auf den bevorstehenden Transport vor. Er zuckt zusammen als er die große Wunde in der Magengegend berührt, seine Hand zurückzieht und frisches Blut daran erkennt. Es ist genau der Moment, in dem er das Ende klar erkennt und die Folgen seiner Verletzungen, den Tot, annimmt. Mit einem leichten Seufzer wartet Proximo auf den Transport, als er die Worte Tchark V`Chassals vernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commanderrr, auch wenn sie nun bald zu ihrrren Ahnen gehen müssen und unserrre Bekanntschaft nurrr eine sehrrr kurrrze Zeitspanne andauerrrte, sie werrrden fürrr immerrr Teil derrr Gedanken meinerrr, und jederrr anderrren Caitianerrrgenerrration sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verneigt sich langsam, würde- und ehrenvoll, dann drückt er auf einen Schalter, welcher den Transport einleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Strato Integra an Commander Xedo, bitte melden sie sich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angespannt wartet der Brückenoffizier auf Xedos Antwort, welcher erst vor wenigen Sekunden das Schiff verlassen hat um die schwer beschädigte Oberth zu entern. Eine Ewigkeit scheint zu vergehen, dann endlich antwortet der Angesprochene nach mehreren Rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier Xedo! Warum stören sie mich? Wenn es nicht wirklich wichtig ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlässt den Satz offen, trotzdem schluckt der Offizier schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, wir haben einige Shuttles ausgemacht, welche sich vom Schiff wegbewegen, sie scheinen zu fliehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichtlich amüsiert antwortet Xedo, nicht ohne so etwas wie Mitleid für den Brückenoffizier, in seinen Worten, mitschwingen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wahrhaftig gute Nachrichten! Die Crew des Schiffes startet mit einfachen, nicht warpfähigen, Shuttles und versucht uns so zu entkommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautes Lachen schallt durch den Empfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese Feiglinge machen mir das Entern des Schiffes nur einfacher! Nachdem ich hier alles erledigt habe, werden wir sie verfolgen und töten, aber bis dahin verfolgen sie sie einfach mit den Sensoren, weit können sie nicht kommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne auf eine Antwort zu warten, schaltet Xedo ab und läuft festen Schrittes den Gang in Richtung Schiffsbrücke, auf der FSE-201-Katzenpfote, weiter. Er und sein Team treffen auf keinerlei Widerstand als sie diese, nach einer kurzen Zeitspanne, betreten, nein überhaupt niemand scheint dort zu sein. Eine Vorahnung überkommt den falschen Commander und schnell weist er Leutnant Devot, welchen er trotz seiner Verfehlungen, unter Zwang, in sein Team aufgenommen hat, die Computer zu überprüfen. Einige Knopfdrücke später weiß der Leutnant über die Lage bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Computer funktionieren, keine Sperrungen, keine Selbstzerstörung! Lediglich die schweren Schäden behindern die Rechner, dennoch scheint das Schiff relativ sicher!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend hört sich Xedo den Bericht an, dann schießt ihm noch etwas durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es ansonsten irgendwelche Lebenszeichen auf diesem Kahn?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Devot hält kurz inne, dann scannt er das Schiff auf Biosignaturen. Überrascht schaut er auf die Anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Maschinenraum, zwei Lebenszeichen, eines davon sehr schwach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne zu antworten gibt Xedo, mit einem schnellen Zeichen, den Marschbefehl um den georteten Personen schnellstmöglich habhaft zu werden. Einige Stockwerke weiter unten setzt sich Proximo, inzwischen ausgelaugt und der Ohnmacht nahe, auf den Boden, direkt vor den Warpkern. Er hat keine Kraft mehr zu stehen, dennoch hält er den kleinen Handphaser zielsicher auf die Eingangstüre, als diese plötzlich auf geht und ein Außentruppmitglied Xedos erscheint. Der Commander feuert. Fast zeitgleich geht der getroffene mit einem Schrei zu Boden, dann lässt Proximo den Phaser erschöpft sinken und erwartet Xedo welcher, einige Sekunden später, den Raum betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön dich wieder zu sehen, Ex-Commander!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Kompressionsgewehr im Anschlag, schreitet der Meuterer langsam auf den Commander zu und steht, Augenblicke später, direkt vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stunde ihres Todes ist gekommen, sie werden sich mir niemals wieder in den Weg stellen! Diesmal gibt es keine unfähigen Ärzte, regenerative Kräfte oder doppelte Böden mehr, ich selbst werde sie hier und jetzt töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielsicher visiert Xedo den Commander an, welcher feierlich beide Hände von sich streckt, als plötzlich eine weibliche Stimme den Raum erfüllt. Der Captain der Strato Integra scheint aber dennoch wenig überrasch, als Sora, mit einem Phasergewehr bewaffnet, aus ihrer Deckung tritt, und vorsichtig auf Proximo und seine Widersacher, zugeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.02.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Pforte zur Hölle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt! Bevor sie ihn töten müssen sie erst an...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Phaserschuss unterbricht ihre Rede, ohne Zeit für eine Reaktion zu geben. Dexon, welcher zuvor die Biosignaturen überprüft hat, wusste über die Anwesenheit einer zweiten Person, weshalb er auf ein Auftauchen dieser vorbereitet war und keine Sekunde zögerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;NEIN!&amp;quot;, ruft Proximo mit verzerrter Mimik, als seine Frau mit leisem Stöhnen in die Knie geht, rücklings umfällt und ruhig liegen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit letzten Kräften kriecht er die knappen zwei Meter auf Sora zu, seinen Phaser immer noch in den Händen. Ein schadenfrohes, schallendes Lachen, wie der Commander es schon zuvor gehört hat, erfüllt den Raum. Captain Xedo weidet sich am Unglück seiner härtesten Konkurrenten und fühlt sich als endgültiger Sieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mein Schatz!&amp;quot;, haucht Proximo schwach, &amp;quot;Hörst du mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam bewegt die Angesprochene ihre Hand und legt sie kraftlos auf die von Proximo. Die beiden, sichtlich gezeichneten, Commander der Proximo Colonies, schauen sich tief in die Augen. Viele Erinnerungen über glückliche Stunden und witzige Begebenheiten der Vergangenheit erfüllen die Gedanken der Beiden. Einen Moment weichen Schmerz, Hass, Tot einer selten gefühlten Harmonie und Frieden. Proximos Gedanken kreisen gerade um ihre erste Begegnung im Deltaquadranten und die schönen Stunden, an romantischen Plätzen auf seinen Lieblingsplaneten, als Sora ihm etwas zuflüstert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich konnte dich nicht verlassen, nicht... nicht nach den letzten Tagen, nicht nach den bangen Stunden a... an denen dein Leben an einem seidenen Faden hing.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ehrliche Träne, vergossen aus Liebe und Trauer, rollt über Soras Wange und tropft, wie in Zeitlupe, auf die Erde. Sie besiegelt gleichzeitig eine Entscheidung, welche ohne Worte, schnell und einstimmig getroffen wurde. Der Möchtegerne-Commander, Xedo, reißt gerade einen entwürdigenden Witz über die Beiden, am Boden liegenden, als ein leises Klicken erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde dich niemals verlassen&amp;quot;, haucht die Kommandantin leise, &amp;quot;weder in dieser, noch in irgendeiner anderen Zeit, Welt oder Dimension. Ich hab habe keine Angst mehr, denn in der Sekunde meines Todes wirst du bei mir sein und mich begleiten, wohin auch immer wir gehen werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres, leises Geräusch erklingt, als eine Einstellungstaste dem Druck Soras Finger nachgibt, doch es geht im Getöse aus Gelächter und dem pulsierenden Geräusch des Warpkerns unter. Langsam, mit der restlichen stärke ihrer, heiser klingender, Stimme, beginnt Sora die letzten Worte des Commanderschwurs der Proximo Colonies zu zitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;und noch im Angesicht... des Todes...&amp;quot;, ihre Stimme versagt kurz, doch als Proximo ihre Linke ergreift, scheint sie neue Kraft zu schöpfen, &amp;quot;...werde ich Körper und Geist opfern um jene... zu schützen, die...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Aufbäumen erfasst ihren Körper, hustend dreht sie sich etwas zur Seite, Bluttropfen verteilen sich am Boden. Ohne darauf zu achten, fährt Proximo fort und klickt unmerklich weiter auf dem Handphaser herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;zu schützen, die mir vertrauen und dienen. Dem...&amp;quot;, er stockt kurz, als seine zitternden Arme einknicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mühsam stützt er sich mit seiner Schulter am Boden ab und setzt dann, leise aber verständlich, fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...Dem Brand der Hölle... w... will ich mich aussetzen... um jene zu holen... und den Flammen...&amp;quot;, er hält inne als sich seine Frau mit aller letzter Kraft in dessen Richtung dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit beiden Händen umfasst sie, die Proximos, und drückt den Auslöser der Waffe, doch kein Phaserstrahl verlässt diese. Stattdessen wird ein summendes Geräusch hörbar, auch Xedo vernimmt es, doch er zögert einige Sekunden. Während dessen fahren die Kommandantin und ihr Mann zeitgleich, mit scheinbar gemeinsamer Stimme und Kraft, fort, den Eid zu leisten, der sie und die Proximo Colonies, seid dessen Entstehung, verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...den Flammen des ewigen Feuers auszusetzen, jeden Tag, Stunde, Sekunde meines Lebens und darüber hinaus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Moment feuert Xedo panisch auf die Kommandantin und löscht damit das letzte Flackern ihres endlichen Lebens endgültig aus. Als er ahnt, welches Ziel die Beiden verfolgen, ist es aber bereits zu spät. Innerhalb von Sekundenbruchteilen wird das hohe Pfeifen des Phasers unerträglich, das Gehäuse fängt an blasen zu schlagen und verbrennt in den Händen Proximos. Trotz der Schmerzen die der Commander fühlt, lässt er die Waffe nicht los, sondern weckt ein letztes Glühen in seinen Augen, welches Xedo einige Schritte rückwärts gehen lässt. Eindringlich schaut er diesen an, als würde er in sein Innerstes blicken können, nimmt einen letzten, tiefen Atemzug und vollendet das feierliche Gelöbnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei meinem Leben, Blut und Ehre! Ich schwöre es!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erlischt die Flamme seines Lebens, die Xedos und all der andern übrigen Lebensformen beider Schiffen, welche in einer gewaltigen Antimaterieexplosion ihr Ende finden. Sora hatte sich nicht verrechnet als sie annahm dass die Detonation eines Phasers, so nah am Kern, zu einem Bruch dessen führen würde. Gemeinsam erfüllten die unzertrennlichen Seelen das Gelübde, welches sie einst den Proximo Colonies gaben, um die Freiheit und Sicherheit jener zu schützen, welche ihnen ihr Leben anvertrauten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/117-120</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/117-120</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/117-120"/>
				<updated>2010-06-17T18:35:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkle Zeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda. Kühle Winde aus den Polregionen kündigen die Nacht und damit einen Temperaturabfall auf bis zu -30C an. Praktisch alle Mienen- und Fabrikarbeiter haben sich schon vor Stunden in die trügerische Sicherheit ihrer Häuser zurückgezogen und verbringen die letzten Abendstunden damit in Selbstmitleid zu versinken. Verlassen im Rauschen der kühlen Sandwinde sitzen zwei Gestalten auf einem gewaltigen Felsen und beobachten die letzten Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert. Gedankenverloren blickt er dem Horizont entgegen und beobachtet wie das letzte Sonnelicht langsam der Dunkelheit weicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, fragt das scheinbar knapp 8-jährige Kind, &amp;quot;Wenn ich groß wie du bin, bekomm ich dann auch so ein schönes, dickes Fell wie du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, du wirrrst kein Fell wie ich bekommen.&amp;quot;, beantwortet der Caitianer die Frage, ohne die Blicke vom Horizont abzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und schaut fragend seine nackten Arme an. Ein paar Haare sind deutlich zu erkennen, aber trotzdem sind diese kein Vergleich zur Fellpracht seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, beginnt der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomme ich aber genau so starke Pranken und Zähne wie du, stimmts?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam dreht sich Tchark um und schaut seinen Sprössling eindringlich an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein kleinerrr, deine Gebiss wirrrt wahrrrscheinlich nie so krrräftig und du wirrrst auch keine so grrroßen Pranken bekommen wie ich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig betrachtet das Kind seine Hände welche ganz anders aussehen als die seines Vaters. Statt stämmigen Pfoten mit scharfen Krallen schauen seine Gliedmaßen aus wie mehrere dünne Würste, welche kraftlos und harmlos wirken. Als der kleine Junge dies so betrachtet, kullert ihm eine Träne über die Wange und ein verhaltenes schluchzen dringt an Tchark V`Chassals Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du brrrauchst nicht traurrrig sein mein kleinerrr. Nurrr weil deine Mutterrr keine Caitianerrrin war, bedeutet dass nicht dass du wenigerrr starrrk wie ein rrreinrrrassigerrr Caitianerrr bist!&amp;quot;, versucht der Vater seinen Sohn zu trösten und legt dabei vorsichtig seine Pranken auf dessen Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast einen schönen langen Schwanz, ein herrrvorrragendes Gehör, viel besserrre Augen und Rrreflexe wie ich sowie die stärrrksten Krrrallen die ich je gesehen habe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Jährige wischt sich die Tränen aus den Augen und schaut seinen Vater unschlüssig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Pfote blutet aber wenigstens nicht jedes Mal nachdem du deine Krallen verwendet hast&amp;quot;, argumentiert der Kleine dagegen, &amp;quot;außerdem sind meine Ohren nicht so beweglich wie deine!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja, die Forrrm deinerrr Pfoten ist nicht fürrr Krrrallen gedacht, dafürrr sind sie viel beweglicherrr und du kannst viel besserrr kleine Sachen bedienen und rrreparieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und bewegt misstrauisch seine Finger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber...&amp;quot;, will der Kleine nun wieder beginnen, doch Tchark unterbricht ihn scharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht aberrr! Du wirrrst eines Tages dem Namen, den ich dirrr nach deinerrr Geburrrt gab, alle Ehrrre machen und ein mindestens so grrroßer Krrrieger und weiserrr Anführrrerrrr werden wie dein Namensfetterrr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert richtet der Junge seine Ohren nach vorne und wedelt aufgeregt mit der Schwanzspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, löchert er seinen Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, antwortet der angesprochene, &amp;quot;Eins starrrken, mutigen Krrriegers. Errr hat mein Leben gerrrettet und warrr der weiseste Anführrrer den ich je getrrroffen habe. Es war für mich eine Ehrrre ihn als Frrreund zu haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit funkelnden Augen schaut das Kind Tchark an und hofft darauf mehr zu erfahren, doch dieser verliert kein Wort mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh jetzt rrrein und schlaf&amp;quot;, sagt er nur noch, &amp;quot;du zitterrrst ja schon am ganzen Körrrper!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas enttäuscht und nachdenklich folgt der Junge der Aufforderung und geht in das kleine Lehmhaus, welches bis zum heutigen Tage seine Zuhause war. Doch was wird in der Zukunft mit ihm geschehen und was meinte sein Vater mit diesen Worten? Tief in Gedanken versunken schläft er ein während Tchark vor dem Eingang sitzen bleibt, in die Sterne schaut und auf fernen Tag der Entscheidung wartet....&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhängnisvolle Genetik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere 2 Jahre sind nun vergangen seit Tchark seinem Sohn nun einen Teil der Wahrheit erzählte. Inzwischen ist Proximo zu einem starken Jungen mit ganz besonderen Fähigkeiten herangewachsen welche er mit großer Freude einsetzt und trainiert, dennoch kommen ihm immer öfter Zweifel welche er nicht einfach abschütteln kann. Er spürt förmlich die Blicke seines Vaters und all der anderen Kinder welche ihn gefangen nehmen, sobald er seine Fertigkeiten nutzt. Auch wird ihm immer deutlicher klar wie außergewöhnlich die Veränderungen an seinem Körper sind und dass diese sogar Tchark in Unruhe versetzten. So trifft er die Entscheidung alles abzulegen was ihn von den anderen Kindern abhebt und nach einer Weile ist er nun sogar in der Lage das leuchtende Grün in seinen Augen zu unterdrücken, welches bisher besonders in Stresssituationen Besitz von diesen ergriffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich scheint er von anderen, wenn auch wenigen, Caitianer-Kindern akzeptiert zu werden, auch wenn ihm einige Teile fehlen wie diese sagen. Schließlich scheint die Erklärung dass er Halb-Caitianer sei, trotz seines ausgeprägten Wissens über Genetik, so naheliegend dass sogar er selbst dieser, scheinbar offensichtlichen, Wahrheit Glauben schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre wohl auch dabei geblieben wenn sich Proximo nicht eines verhängnisvollen Tages eine harmlose Verletzung beim Raufen mit einem Caitianer zugezogen hätte. Die Spuren der Krallen sind deutlich zu erkennen und Blut fließt aus der Wunde. So wird er kurzer Hand von seiner Lehrerin zum Schularzt geschickt um dort die Verletzungen mittels Dermalregenerator behandeln zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort behandelnde Mediziner staunt nicht schlecht als ihm der Junge seinen Arm hinhält und die tiefen Einschnitte bereits anfangen zu verheilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist du sicher dass du wegen diesen Verletzungen hier her geschickt wurdest?&amp;quot;, befragt der Arzt den Jungen ungläubig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja!&amp;quot;, antwortet der kleine Proximo unsicher, &amp;quot;Aber Entrak hat angefangen, an meinem Schwanz gezogen und gesagt dass der viel kürzer und schwächer wäre wie seiner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig ärgerlich streicht er die Haare an seinem Bürzel glatt um zu demonstrieren dass er nicht schuld an diesem Streit war. Der Arzt dagegen interessiert sich weniger für Streit als für die Tatsache dass die Kratzwunde innerhalb weniger Minuten fast vollständig verheilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leg dich bitte da auf das Biobett, ich muss das etwas genauer untersuchen!&amp;quot;, befiehlt der Schularzt und holt einen medizinischen Tricorder um den Jungen genauer zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert beobachtet dieser die Untersuchungsinstrumente als er plötzlich eine Veränderung spürt. Er kann sie nicht genau einordnen, dennoch beunruhigt ihn das Gefühl welches aus Richtung des Doktors zu kommen scheint und diesen erstarren lässt. Vorsichtig schnuppert Proximo und nimmt dabei einen ihm bekannten Duft war welchen er doch schon einmal gerochen hat. Wenn er sich doch nur an die dazu passende Situation erinnern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bleib hier!&amp;quot;, unterbricht der Schularzt seine Gedanken und verlässt in eiligen Schritten den Raum während der Junge weiter über die letzten Geschehnisse nachdenkt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
06.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafende Bestie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt Proximo über den Geruch und den Zusammenhang mit zurückliegenden Erlebnissen nach. Einige Minuten fällt ihm eine Situation ein, in der er einige Meter von einem großen Felsen gestürzt war und dabei einen Feldarbeiter zu Boden riss. Im ersten Schrecken glühten wohl seine Augen auf und so rannte der Arbeiter in blanker Panik davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber natürlich!&amp;quot;, erinnert er sich freudig, &amp;quot;Das war der gleiche Geruch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Moment läuft ein Schauer über seinen Rücken und die Haare auf seinem Schwanz stehen spontan zu Berge, so dass dieser noch buschiger aussieht wie gewöhnlich. Der Zusammenhang wird dem Jungen in dem Moment klar als Schritte von der anderen Seite der Türe zu vernehmen sind. Die Schiebetür gleitet zur Seite und 2 Männer mit schweren Phasergewehren betreten den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ruhig!&amp;quot;, schreit einer der beiden, &amp;quot;Wenn du dich bewegst werde ich dich auf der Stelle töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gleich die Entwicklung für Proximo unerwartet kommt, duckt er sich unwillkürlich und macht sich zum Sprung bereit. In seiner Todesangst erwachen lang verleugnete und unterdrückte Sinne welche wie ein Feuerwerk seinen Körper gefangen nehmen und alle anderen Gedanken zum schweigen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denk gar nicht dran!&amp;quot;, warnt der bewaffnete Eindringling erneut, doch er ist schlichtweg zu langsam um seine Drohung in die Tat umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Feder springt der Bedrohte nach vorne und verlässt mit einem einzigen Satz den Raum durch die immer noch geöffnete Türe. Ein Phaserschuss begleitet das Schauspiel, doch er verfehlt das Ziel völlig und verdampft einige Medikamente auf einem kleinen Beistelltisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tötet ihn! Im Namen Entars!&amp;quot;, hört er noch eine Stimme brüllen bevor er seinen Gegner endlich hinter sich lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, hört Proximo einen weiteren bewaffneten Mann von der anderen Seite des Ganges rufen, doch diesmal ist reagiert er eine Spur zu langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Phaserstrahl erfasst seinen Körper und reißt ihn mit einer Gewalt zu Boden dass ihm sofort schwarz vor Augen wird. Er bekommt nicht mehr mit wie sich zwei Personen nähern und seine Gestalt mustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es tot?&amp;quot;, fragt eine Männerstimme unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weiß nicht&amp;quot;, ertönt es aus einer anderen Richtung, &amp;quot;gehen wir aber lieber auf Nummer sicher!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Bestätigungspiepsen eines Phasergewehrs, bei welchem man die wohl eben die Energiestärke verstellt hat, an Proximos Ohr dringt, wirkt es verzerrt und verworren, dennoch spürt der Junge die ihm drohende Gefahr. Im Schock fährt er herum, reißt seine Hand hoch und trifft dabei die Waffe, welche daraufhin die Hand des Angreifers verlässt und mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So überrascht der zweite Mann aber auch war, er fängt sich schnell und zielt mit militärischer Präzision auf den Kopf seines Opfers, um ihm den Gnadenschuss zu verpassen. In letzter Sekunde ergreift den Jungen sein Selbsterhaltungstrieb und ohne zu überlegen schnellt eine Hand, zur Faust geballt, nach vorne. Innerhalb eines Wimpernschlags bohren sich vier Krallen durch Proximos angespannte Faust und schließlich auch durch die Brust seines Gegners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut spritzt dabei nicht nur aus den Wunden des Getroffenen, sondern auch der Junge verliert durch die Verletzung seiner eigenen Hand eine Menge davon. Beide schreien vor Schmerz und Überraschung. Wie gelähmt steht der Dritte im Bunde einfach nur da und beobachtet das Schauspiel ohne einen Finger rühren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Augenblick später lässt Proximo, völlig verwirrt, von seinem Opfer ab und rennt los. Sein einziges Ziel, diesen Ort zu verlassen und zwar so schnell wie nur irgend möglich...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.12.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwieriges Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem lauten Krachen öffnet sich die Eingangstüre zu Tchark V`Chassals Haus und schließt eben so schnell wie sie geöffnet wurde. Eine kleine Gestalt stürmt, völlig blutüberströmt, herein und stürzt sich weinend in die Arme seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa! Ich... ich hab... ich...&amp;quot;, beginnt der Junge einen Satz, doch die Tränen verhindern dessen Vollendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor Tchark genauer nachfragen kann, kracht die Türe abermals und drei Leute in Uniform stürmen herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, ruft einer der Männer, &amp;quot;Händigen sie uns sofort das Kind aus und ihnen wird nichts geschehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angespannt mustert Tchark V`Chassal die Eindringlinge und schiebt den Jungen hinter sich, welcher dies zitternd über sich ergehen lässt. Anschließend beginnt Tchark sachlich zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau hat mein Sohn getan? Ich werrrde ihn dafürrr harrtt bestrrrafen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem bösen Grinsen nähert sich einer der uniformierten Gestalten und zielt dabei auf Proximo, welcher sich dadurch noch näher an seinen Vater drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaub nicht dass der Mord an einem Geheimdienstmitarbeiter durch eine einfache Strafe gesühnt werden kann.&amp;quot;, entgegnet die Gestalt, &amp;quot;Außerdem ist der Tod ihres Sohnes bereits beschlossene Sache. Befehl direkt von Entar persönlich. Weil sie der Vater sind gebe ich ihnen eine letzte Chance mir den Jungen auszuhändigen, bevor ich auch sie töte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvermittelt zuckt Tchark bei diesen Worten zusammen, lässt sich durch die Anschuldigungen allerdings keineswegs einschüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihrrr Geheimdienst wirrrd nicht einmal mit 10-Jährrrigen Kinderrrn ferrrtig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Entrüstung nach Luft schnappend tritt der Mann noch einen Schritt näher und steht nun direkt vor dem Caitianer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hüten sie ihre Zunge und rücken sie sofort das Kind raus sonst...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt er nicht, denn Tcharks Pfote ergreift das Gewehr welches auf ihn gerichtet war und nimmt den Eindringling damit in den Schwitzkasten. Fast gleichzeitig tritt er mit seiner rechten Pfote nach hinten und schleudert Proximo unsanft in einen Nebenraum, wo dieser regungslos liegenbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey!&amp;quot;, hört Tchark V`Chassal einen der Männer brüllen, &amp;quot;Lassen sie ihn sofort los!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn sie darrrauf bestehen...&amp;quot;, antwortet der Caitianer kurz, lässt das Gewehr auf einer Seite los und stößt sein Opfer mit aller Kraft in Richtung des Eindringlings, welcher die Freilassung gefordert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Pech von Tcharks letztem Opfer, reagiert sein Kamerad falsch und feuert aus Schreck den Phaser ab. Der Caitianer aber springt mit einem Satz an die Wand, ergreift den dort befestigten Speer und schleudert diesen zielgenau in Richtung des dritten Angreifers, welcher daraufhin durchbohrt zu Boden geht. Völlig paralysiert muss der letzte Überlebende des Trupps zuschauen wie sich sein Gegner den Jungen schnappt und in schnellen Schritten das Haus verlässt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/117-120</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/117-120</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/117-120"/>
				<updated>2010-06-17T18:34:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Top}}&lt;br /&gt;
25.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkle Zeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam senkt sich die Nacht über den kahlen Wüstenplaneten Sanda. Kühle Winde aus den Polregionen kündigen die Nacht und damit einen Temperaturabfall auf bis zu -30C an. Praktisch alle Mienen- und Fabrikarbeiter haben sich schon vor Stunden in die trügerische Sicherheit ihrer Häuser zurückgezogen und verbringen die letzten Abendstunden damit in Selbstmitleid zu versinken. Verlassen im Rauschen der kühlen Sandwinde sitzen zwei Gestalten auf einem gewaltigen Felsen und beobachten die letzten Sonnenstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine davon scheint ein kleiner Junge zu sein, welcher etwas gelangweilt mit den Beinen schlenkert. Gedankenverloren blickt er dem Horizont entgegen und beobachtet wie das letzte Sonnelicht langsam der Dunkelheit weicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, fragt das scheinbar knapp 8-jährige Kind, &amp;quot;Wenn ich groß wie du bin, bekomm ich dann auch so ein schönes, dickes Fell wie du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, du wirrrst kein Fell wie ich bekommen.&amp;quot;, beantwortet der Caitianer die Frage, ohne die Blicke vom Horizont abzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwundert denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und schaut fragend seine nackten Arme an. Ein paar Haare sind deutlich zu erkennen, aber trotzdem sind diese kein Vergleich zur Fellpracht seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa?&amp;quot;, beginnt der Junge erneut, &amp;quot;Dafür bekomme ich aber genau so starke Pranken und Zähne wie du, stimmts?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam dreht sich Tchark um und schaut seinen Sprössling eindringlich an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein kleinerrr, deine Gebiss wirrrt wahrrrscheinlich nie so krrräftig und du wirrrst auch keine so grrroßen Pranken bekommen wie ich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig betrachtet das Kind seine Hände welche ganz anders aussehen als die seines Vaters. Statt stämmigen Pfoten mit scharfen Krallen schauen seine Gliedmaßen aus wie mehrere dünne Würste, welche kraftlos und harmlos wirken. Als der kleine Junge dies so betrachtet, kullert ihm eine Träne über die Wange und ein verhaltenes schluchzen dringt an Tchark V`Chassals Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du brrrauchst nicht traurrrig sein mein kleinerrr. Nurrr weil deine Mutterrr keine Caitianerrrin war, bedeutet dass nicht dass du wenigerrr starrrk wie ein rrreinrrrassigerrr Caitianerrr bist!&amp;quot;, versucht der Vater seinen Sohn zu trösten und legt dabei vorsichtig seine Pranken auf dessen Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hast einen schönen langen Schwanz, ein herrrvorrragendes Gehör, viel besserrre Augen und Rrreflexe wie ich sowie die stärrrksten Krrrallen die ich je gesehen habe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 8-Jährige wischt sich die Tränen aus den Augen und schaut seinen Vater unschlüssig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deine Pfote blutet aber wenigstens nicht jedes Mal nachdem du deine Krallen verwendet hast&amp;quot;, argumentiert der Kleine dagegen, &amp;quot;außerdem sind meine Ohren nicht so beweglich wie deine!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja, die Forrrm deinerrr Pfoten ist nicht fürrr Krrrallen gedacht, dafürrr sind sie viel beweglicherrr und du kannst viel besserrr kleine Sachen bedienen und rrreparieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend denkt der Sprössling über die Worte seines Vaters nach und bewegt misstrauisch seine Finger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber...&amp;quot;, will der Kleine nun wieder beginnen, doch Tchark unterbricht ihn scharf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht aberrr! Du wirrrst eines Tages dem Namen, den ich dirrr nach deinerrr Geburrrt gab, alle Ehrrre machen und ein mindestens so grrroßer Krrrieger und weiserrr Anführrrerrrr werden wie dein Namensfetterrr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert richtet der Junge seine Ohren nach vorne und wedelt aufgeregt mit der Schwanzspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab den Namen eines großen Kriegers?&amp;quot;, löchert er seinen Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja&amp;quot;, antwortet der angesprochene, &amp;quot;Eins starrrken, mutigen Krrriegers. Errr hat mein Leben gerrrettet und warrr der weiseste Anführrrer den ich je getrrroffen habe. Es war für mich eine Ehrrre ihn als Frrreund zu haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit funkelnden Augen schaut das Kind Tchark an und hofft darauf mehr zu erfahren, doch dieser verliert kein Wort mehr darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geh jetzt rrrein und schlaf&amp;quot;, sagt er nur noch, &amp;quot;du zitterrrst ja schon am ganzen Körrrper!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas enttäuscht und nachdenklich folgt der Junge der Aufforderung und geht in das kleine Lehmhaus, welches bis zum heutigen Tage seine Zuhause war. Doch was wird in der Zukunft mit ihm geschehen und was meinte sein Vater mit diesen Worten? Tief in Gedanken versunken schläft er ein während Tchark vor dem Eingang sitzen bleibt, in die Sterne schaut und auf fernen Tag der Entscheidung wartet....&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhängnisvolle Genetik===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere 2 Jahre sind nun vergangen seit Tchark seinem Sohn nun einen Teil der Wahrheit erzählte. Inzwischen ist Proximo zu einem starken Jungen mit ganz besonderen Fähigkeiten herangewachsen welche er mit großer Freude einsetzt und trainiert, dennoch kommen ihm immer öfter Zweifel welche er nicht einfach abschütteln kann. Er spürt förmlich die Blicke seines Vaters und all der anderen Kinder welche ihn gefangen nehmen, sobald er seine Fertigkeiten nutzt. Auch wird ihm immer deutlicher klar wie außergewöhnlich die Veränderungen an seinem Körper sind und dass diese sogar Tchark in Unruhe versetzten. So trifft er die Entscheidung alles abzulegen was ihn von den anderen Kindern abhebt und nach einer Weile ist er nun sogar in der Lage das leuchtende Grün in seinen Augen zu unterdrücken, welches bisher besonders in Stresssituationen Besitz von diesen ergriffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich scheint er von anderen, wenn auch wenigen, Caitianer-Kindern akzeptiert zu werden, auch wenn ihm einige Teile fehlen wie diese sagen. Schließlich scheint die Erklärung dass er Halb-Caitianer sei, trotz seines ausgeprägten Wissens über Genetik, so naheliegend dass sogar er selbst dieser, scheinbar offensichtlichen, Wahrheit Glauben schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre wohl auch dabei geblieben wenn sich Proximo nicht eines verhängnisvollen Tages eine harmlose Verletzung beim Raufen mit einem Caitianer zugezogen hätte. Die Spuren der Krallen sind deutlich zu erkennen und Blut fließt aus der Wunde. So wird er kurzer Hand von seiner Lehrerin zum Schularzt geschickt um dort die Verletzungen mittels Dermalregenerator behandeln zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dort behandelnde Mediziner staunt nicht schlecht als ihm der Junge seinen Arm hinhält und die tiefen Einschnitte bereits anfangen zu verheilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bist du sicher dass du wegen diesen Verletzungen hier her geschickt wurdest?&amp;quot;, befragt der Arzt den Jungen ungläubig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja!&amp;quot;, antwortet der kleine Proximo unsicher, &amp;quot;Aber Entrak hat angefangen, an meinem Schwanz gezogen und gesagt dass der viel kürzer und schwächer wäre wie seiner!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig ärgerlich streicht er die Haare an seinem Bürzel glatt um zu demonstrieren dass er nicht schuld an diesem Streit war. Der Arzt dagegen interessiert sich weniger für Streit als für die Tatsache dass die Kratzwunde innerhalb weniger Minuten fast vollständig verheilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leg dich bitte da auf das Biobett, ich muss das etwas genauer untersuchen!&amp;quot;, befiehlt der Schularzt und holt einen medizinischen Tricorder um den Jungen genauer zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert beobachtet dieser die Untersuchungsinstrumente als er plötzlich eine Veränderung spürt. Er kann sie nicht genau einordnen, dennoch beunruhigt ihn das Gefühl welches aus Richtung des Doktors zu kommen scheint und diesen erstarren lässt. Vorsichtig schnuppert Proximo und nimmt dabei einen ihm bekannten Duft war welchen er doch schon einmal gerochen hat. Wenn er sich doch nur an die dazu passende Situation erinnern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bleib hier!&amp;quot;, unterbricht der Schularzt seine Gedanken und verlässt in eiligen Schritten den Raum während der Junge weiter über die letzten Geschehnisse nachdenkt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
06.11.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlafende Bestie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt Proximo über den Geruch und den Zusammenhang mit zurückliegenden Erlebnissen nach. Einige Minuten fällt ihm eine Situation ein, in der er einige Meter von einem großen Felsen gestürzt war und dabei einen Feldarbeiter zu Boden riss. Im ersten Schrecken glühten wohl seine Augen auf und so rannte der Arbeiter in blanker Panik davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber natürlich!&amp;quot;, erinnert er sich freudig, &amp;quot;Das war der gleiche Geruch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Moment läuft ein Schauer über seinen Rücken und die Haare auf seinem Schwanz stehen spontan zu Berge, so dass dieser noch buschiger aussieht wie gewöhnlich. Der Zusammenhang wird dem Jungen in dem Moment klar als Schritte von der anderen Seite der Türe zu vernehmen sind. Die Schiebetür gleitet zur Seite und 2 Männer mit schweren Phasergewehren betreten den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ganz ruhig!&amp;quot;, schreit einer der beiden, &amp;quot;Wenn du dich bewegst werde ich dich auf der Stelle töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn gleich die Entwicklung für Proximo unerwartet kommt, duckt er sich unwillkürlich und macht sich zum Sprung bereit. In seiner Todesangst erwachen lang verleugnete und unterdrückte Sinne welche wie ein Feuerwerk seinen Körper gefangen nehmen und alle anderen Gedanken zum schweigen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denk gar nicht dran!&amp;quot;, warnt der bewaffnete Eindringling erneut, doch er ist schlichtweg zu langsam um seine Drohung in die Tat umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eine Feder springt der Bedrohte nach vorne und verlässt mit einem einzigen Satz den Raum durch die immer noch geöffnete Türe. Ein Phaserschuss begleitet das Schauspiel, doch er verfehlt das Ziel völlig und verdampft einige Medikamente auf einem kleinen Beistelltisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tötet ihn! Im Namen Entars!&amp;quot;, hört er noch eine Stimme brüllen bevor er seinen Gegner endlich hinter sich lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, hört Proximo einen weiteren bewaffneten Mann von der anderen Seite des Ganges rufen, doch diesmal ist reagiert er eine Spur zu langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Phaserstrahl erfasst seinen Körper und reißt ihn mit einer Gewalt zu Boden dass ihm sofort schwarz vor Augen wird. Er bekommt nicht mehr mit wie sich zwei Personen nähern und seine Gestalt mustern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es tot?&amp;quot;, fragt eine Männerstimme unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weiß nicht&amp;quot;, ertönt es aus einer anderen Richtung, &amp;quot;gehen wir aber lieber auf Nummer sicher!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Bestätigungspiepsen eines Phasergewehrs, bei welchem man die wohl eben die Energiestärke verstellt hat, an Proximos Ohr dringt, wirkt es verzerrt und verworren, dennoch spürt der Junge die ihm drohende Gefahr. Im Schock fährt er herum, reißt seine Hand hoch und trifft dabei die Waffe, welche daraufhin die Hand des Angreifers verlässt und mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden fällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So überrascht der zweite Mann aber auch war, er fängt sich schnell und zielt mit militärischer Präzision auf den Kopf seines Opfers, um ihm den Gnadenschuss zu verpassen. In letzter Sekunde ergreift den Jungen sein Selbsterhaltungstrieb und ohne zu überlegen schnellt eine Hand, zur Faust geballt, nach vorne. Innerhalb eines Wimpernschlags bohren sich vier Krallen durch Proximos angespannte Faust und schließlich auch durch die Brust seines Gegners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut spritzt dabei nicht nur aus den Wunden des Getroffenen, sondern auch der Junge verliert durch die Verletzung seiner eigenen Hand eine Menge davon. Beide schreien vor Schmerz und Überraschung. Wie gelähmt steht der Dritte im Bunde einfach nur da und beobachtet das Schauspiel ohne einen Finger rühren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Augenblick später lässt Proximo, völlig verwirrt, von seinem Opfer ab und rennt los. Sein einziges Ziel, diesen Ort zu verlassen und zwar so schnell wie nur irgend möglich...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.12.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwieriges Alter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem lauten Krachen öffnet sich die Eingangstüre zu Tchark V`Chassals Haus und schließt eben so schnell wie sie geöffnet wurde. Eine kleine Gestalt stürmt, völlig blutüberströmt, herein und stürzt sich weinend in die Arme seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Papa! Ich... ich hab... ich...&amp;quot;, beginnt der Junge einen Satz, doch die Tränen verhindern dessen Vollendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor Tchark genauer nachfragen kann, kracht die Türe abermals und drei Leute in Uniform stürmen herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halt!&amp;quot;, ruft einer der Männer, &amp;quot;Händigen sie uns sofort das Kind aus und ihnen wird nichts geschehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angespannt mustert Tchark V`Chassal die Eindringlinge und schiebt den Jungen hinter sich, welcher dies zitternd über sich ergehen lässt. Anschließend beginnt Tchark sachlich zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was genau hat mein Sohn getan? Ich werrrde ihn dafürrr harrtt bestrrrafen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem bösen Grinsen nähert sich einer der uniformierten Gestalten und zielt dabei auf Proximo, welcher sich dadurch noch näher an seinen Vater drückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaub nicht dass der Mord an einem Geheimdienstmitarbeiter durch eine einfache Strafe gesühnt werden kann.&amp;quot;, entgegnet die Gestalt, &amp;quot;Außerdem ist der Tod ihres Sohnes bereits beschlossene Sache. Befehl direkt von Entar persönlich. Weil sie der Vater sind gebe ich ihnen eine letzte Chance mir den Jungen auszuhändigen, bevor ich auch sie töte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unvermittelt zuckt Tchark bei diesen Worten zusammen, lässt sich durch die Anschuldigungen allerdings keineswegs einschüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihrrr Geheimdienst wirrrd nicht einmal mit 10-Jährrrigen Kinderrrn ferrrtig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Entrüstung nach Luft schnappend tritt der Mann noch einen Schritt näher und steht nun direkt vor dem Caitianer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hüten sie ihre Zunge und rücken sie sofort das Kind raus sonst...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt er nicht, denn Tcharks Pfote ergreift das Gewehr welches auf ihn gerichtet war und nimmt den Eindringling damit in den Schwitzkasten. Fast gleichzeitig tritt er mit seiner rechten Pfote nach hinten und schleudert Proximo unsanft in einen Nebenraum, wo dieser regungslos liegenbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey!&amp;quot;, hört Tchark V`Chassal einen der Männer brüllen, &amp;quot;Lassen sie ihn sofort los!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn sie darrrauf bestehen...&amp;quot;, antwortet der Caitianer kurz, lässt das Gewehr auf einer Seite los und stößt sein Opfer mit aller Kraft in Richtung des Eindringlings, welcher die Freilassung gefordert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Pech von Tcharks letztem Opfer, reagiert sein Kamerad falsch und feuert aus Schreck den Phaser ab. Der Caitianer aber springt mit einem Satz an die Wand, ergreift den dort befestigten Speer und schleudert diesen zielgenau in Richtung des dritten Angreifers, welcher daraufhin durchbohrt zu Boden geht. Völlig paralysiert muss der letzte Überlebende des Trupps zuschauen wie sich sein Gegner den Jungen schnappt und in schnellen Schritten das Haus verlässt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Vorlage:Proximo Colonies Nav</title>
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				<updated>2010-06-17T18:33:56Z</updated>
		
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Proximo Colonies|Startseite/Einleitung]] | [[Proximo Colonies/Stories/1-10|01-10]] | [[Proximo Colonies/Stories/117-120|117-120]] | [[Proximo Colonies/Stories/121-130|121-130]] | [[Proximo Colonies/Stories/131-140|131-140]] | [[Proximo Colonies/Stories/141-150|141-150]] | [[Proximo Colonies/Stories/151-160|151-160]] | [[Proximo Colonies/Stories/161-170|161-170]] | [[Proximo Colonies/Stories/171-180|171-180]] | [[Proximo Colonies/Stories/181-190|181-190]] | [[Proximo Colonies/Stories/191-200|191-200]] | [[Proximo Colonies/Stories/201-210|201-210]] | [[Proximo Colonies/Stories/211-220|211-220]] | [[Proximo Colonies/Stories/221-230|221-230]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/111-120</title>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/101-110</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/101-110</title>
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				<updated>2010-06-17T18:30:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
13.07.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauskatzen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein!&amp;quot;, schreit der Commander auf und schließt die Augen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das typische Energiesummen klingt ab, doch Phaserschuss ist nicht zu vernehmen. Sora blickt erstaunt auf. Sie sieht ein Flimmern in der Luft, einige breite Energiestrahlen formen sich zu fester Materie, das Licht flackert und fällt schließlich vollständig aus. Ein fader Lichtstrahl dringt durch einen Türspalt, viel zu wenig für das menschliche Auge und trotzdem scheinen die Wesen, welche durch die Gegend huschen, bestens zu sehen. Nach Überwinden des ersten Schreckens, feuert Xedo sein Gewehr ab um wenigstens Soras Leben zu beenden, doch der Schuss trifft ins leere, die Gefangen sind spurlos verschwunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain an Brücke! Schilde aktivieren, Eindringlingsalarm!&amp;quot;, schreit Xedo aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit sicherem Griff schaltet der Captain die Lampe des Gewehrs an und leuchtet durch den Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sichert die Türe, sie können noch nicht weit sein! Vorwärts!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die total überraschten Sicherheitsleute reagieren endlich und schalten die Leuchten ihrer Kompressionsgewehre ein. Einige Schatten huschen vorbei, einer scheinbar nicht schnell genug. Ein Schuss zischt durch den Raum, das getroffene Opfer gibt ein fauchendes Geräusch von sich und geht zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe etwas getroffen!&amp;quot;, meldet der Schütze, &amp;quot;Was war das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hoffentlich der Commander!&amp;quot;, grummelt Xedo welcher sich zu seinem Team zurückzieht, &amp;quot;Los, schauen sie nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher nähert sich der Crewmen dem Objekt, trotzdem es ruhig daliegt, scheint irgendetwas bedrohlich daran zu sein. Schließlich beugt er sich über das Lebewesen und fährt erschreckt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das... das ist eine... Katze?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut sich verstört um und blickt, mit zugekniffenen Augen, in Lampen und ungläubigen Gesichter seiner Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, wirklich, das ist eine zu groß geratene Hauskatze! Überzeugt euch doch selbst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher aber neugierig, bewegen sich die Sicherheitsleute Xedo's auf ihr Opfer zu welches ruhig auf dem harten Metallboden liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist es tot?&amp;quot;, fragt Xedo ungeduldig, &amp;quot;Und was tut es auf meinem Schiff?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsleute schauen sich ratlos an. Keiner von ihnen kann auch nur einer der Fragen mit Sicherheit beantworten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
18.07.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Trügerische Sicherheit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Entschuldigen sie unserrre Verrrspätung Commanderrr!&amp;quot;, maunzt Captain Tchark V`Chassal kläglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit verkniffener Miene, zieht er, unter gedämpftem Knurren, eine längliches, spitzes Metallstück aus der rechten Hinterpfote, welches er sich, durch Rennen über den von Splittern übersäten Boden, während der Flucht, eingefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wirrr hatten keine genauen Angaben überrr ihrrre Lage und rrriefen ihrrr Schiff eine Stunde lang auf allen Grrrußfrrrequenzen, es hat sich allerrrdings niemand gemeldet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belustigt sieht Proximo, wie der Caitianer seine verletzte Pfote sorgsam ableckt, lässt sich aber nichts anmerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe deshalb beschlossen, mit einem kleinen Team hinunterrr zu beamen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tchark V`Chassal begutachtet nochmals seine Verletzung, und reinigt seine Pfote von einigen Tropfen Blut aus der kleinen Wunde. Als er dann noch das restliche Fell der Gliedmaße putzt, hätte sich der Commander vor Lachen fast auf dem Boden gewälzt, mit letzter Kraft beherrschen er sich aber, um seinen Retter nicht zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Entschuldigung ist wirklich unnötig!&amp;quot;, betont Proximo mit überraschter Stimme und abwehrender Geste, &amp;quot;Ich bedanke mich vielmals für ihren Mut und Einsatz, insbesondere das Ausschalten der Lichtkontrollen um unsere Flucht zu ermöglichen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er legt seine Hand, nach menschlicher Art, freundschaftlich auf die breite Schulter des Caitianers. Im Hintergrund sieht man wie eine andere Katzenähnliche Gestalt Crewmen Hantor vorsichtig auf dem Boden ablegt und Sora beruhigend auf den schwer verletzten einredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirrr warrren das nicht, es handelte sich warrrscheinlich um eine Rrrrückkopplung, verrrurrrsacht durrrch unserrren Trrransporterrrstrrrahl. Durrrch die massive Interrritätsverrrstärrrkung ihrer Hülle, kam lediglich ein hochenerrrgetischerrr Trrransporrrterrrstrrrahl in Frrrage, ich hoffe sie sind mirrr nicht böse, wegen den Schäden durrrch den Trrransporrrt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Commander Proximo nicht mehr zu halten. Der Druck der letzten Monate, entweicht in einem schallenden Lachen, das erste Mal seit Monaten. Auch der Caitianer schnurrt leise, als er bemerkt, dass ihm Dank statt Zurechtweisung zusteht, hält sich jedoch etwas mehr zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bitte sie Captain, wenn sie nicht gewesen wären, hätte ich und Sora sicher ganz andere Probleme, oder nie mehr welche. Schäden am Schiff lassen sich reparieren, meine Person, Sora und die Crew möglicherweise nicht, ich bedanke mich somit für ihren erfolgreichen Rettungsversuch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tchark V`Chassal sieht etwas unglücklich aus, als er die Wahrheit über seinen Besuch preisgeben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja, wirrr hatten schon angenommen dass sie in Schwirrrigkeit sind, durrrch die verrrstärrrkte Hüllenintegrrrität konnte aber nicht feststellt werrrden, welcherrr Arrrt ihre Schwirrrigkeiten sind. Wirrr dachten, dass ihrrr Subrrraumsenderrr ausgefallen ist und sie Prrrobleme mit irrrem Antrrrieb haben, nicht dass hirrr eine Meuterrrei stattfindet, weshalb wirrr unserrre Waffen an Borrrd gelassen haben. Es ist im Allgemeinen so, dass wirrr Frrreunden unbewaffnet gegenüberrrtrrreten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig schaut der Caitianer in Proximos Gesicht, doch der grinst nur und wirft ihm einen aufmunternden Blick zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben auch keine einzige Waffe, war irgendwie problematisch während der Flucht noch Gewehre mitgehen zu lassen. Allerdings, wie sie schon sagten, war es schlichtweg nicht vorhersehbar.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung lockert sich etwas, als der Captain der FSE-201-Katzenpfote auf seine Pranke deutet und fünf Krallen hervorschauen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich perrrsönlich gehe eh nie ganz ohne Waffen irrrgend wo hin, das kann ich auch von sämtlichen Mitgliederrrn meiner Crrrew behaupten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.07.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verzwickte Lage===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem gelösten Lächeln wendet sich der Commander kurz ab und winkt seine Frau herbei. Nach einer Geste, welche auf den Zeitdruck aufmerksam machen soll, unter welchem sie steht, übergibt sie Dexon den Hautregenerator und kommt schnellen Schrittes auf die Beiden zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben ein Problem&amp;quot;, beginnt Proximo zögernd, &amp;quot;Solange die Schilde dieses Schiffes oben sind, wird es wohl unmöglich sein zu beamen. Mich wundert am Meisten, dass die Schilde online sind obwohl fast alle Sekundärsysteme inklusive Lebenserhaltung und Beleuchtung ausgefallen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora hält inne, darüber hatte sie noch gar nicht nachgedacht, obwohl es doch so offensichtlich ist. Dann schaut sie ihren Mann ernst an, welcher weiter fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die einzige logische Erklärung ist, dass die Schilde die Energie direkt vom Warpkern beziehen, was bedeutet dass ein Beschuss von außen den Kern überlasten würde. Außerdem denke ich nicht, dass Tchark V`Chassal's Schiff die Schilde brechen könnte, nichts für ungut Captain.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Caitianer hört es nicht gerne wenn sein Schiff als zu schlecht empfunden wird, da er sehr stolz über sein Kommando ist, allerdings gesteht er mit einem Kopfnicken ein, dass die FSE-201-Katzenpfote hoffnungslos unterlegen wäre, sollten die Torpedorampe oder Phaserbanken Strato Integra wieder online gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben Rrrrecht Commanderrr, mein Schiff ist ein Aufklärrrerrr derrr Oberrrth-Klasse, außerrrdem würrrde meine Crrrew nicht verrrsuchen ein alliirrrtes Schiff zu attackierrren ohne einen entsprrrechenden Befehl des Captains.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage scheint kompliziert, das Schiff in der Hand des Feindes, rausbeamen oder Versenden einer Nachricht unmöglich. Andererseits würde eine Flucht möglicherweise schon nach kurzer Zeit scheitern, sollte die Strato Integra die primären Waffensysteme aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir werden erst die Frachträume und den Zellenblock durchsuchen, wahrscheinlich leben unsere Leute noch&amp;quot;, entscheidet Proximo schon nach einer knappen Minute, &amp;quot;Wie ich sehe haben sie immerhin vier... Leute... mitgenommen Captain?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tchark V`Chassal zögert kurz, schaut sich um, und denkt angestrengt nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, ich bin mirrr ganz sicherrr, dass wirrr zu sechst warrren. Einerrr fehlt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.08.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handlungsbedarf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dessen, immer noch im Lagerraum für medizinische Einrichtung, stehen die Sicherheitsleute von Xedo und schauen das eigenartige Geschöpf mit großen Augen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein komisches Viech, das ist mit Sicherheit nicht intelligent, nur... wie kommt es hier rein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Crewmen beugt sich über den Caitianer, schneidet eine Grimasse stellt einen Fuß drauf und hält sein Gewehr triumphierend in die Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube, das Fell wird ein schönes Andenken in meiner Sammlung, so wie damals die die Panzerung der Riesenwespe...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt er nicht, denn das Wesen schlägt urplötzlich die Augen auf und der dadurch überraschte, kommt nicht mehr zum Ausweichen. Ein Prankenschlag trifft den Crewmen am Bein worauf jener mit einem Schrei zu Boden geht und der Caitianer mit einem gewaltigen Sprung, durch eine Luke, verschwindet, bevor die anderen Mitglieder des Sicherheitsteams ihren Schock überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihm nach!&amp;quot;, ruft Captain Xedo ungeduldig, &amp;quot;Ich bin inzwischen im Maschinenraum, nachdem Rechten sehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie befohlen, macht sich das Team, mit den Kompressionsgewehren im Anschlag, auf den Weg dem Wesen zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich kaut Proximo an einer Notration herum, während die letzten gefundenen Waffen auf einem Haufen zusammengetragen werden. Es ist nicht viel was gefunden werden konnte, lediglich Proximo's Kampfmesser, welches er bereits wieder an sich genommen hat, scheint den geringen Anforderungen einiger maßen gerecht zu werden. Auch Sora hat ein identisches, denn diese beiden, praktisch unzerstörbaren, aus Tritanium gefertigten Messer, sind seit der Hochzeit der Beiden ihr persönliches Zeichen für Zusammengehörigkeit bis in den Tod. Ansonsten können, außer einigen Metallstangen, keine wirklich brauchbaren Waffen gefunden werden. Die Caitianer jedoch scheinen sich hervorragend mit Wurftechnik und Handhabung dieser langen Stangen auszukennen, was Proximo stark verwundert, ihm aber neuen Mut einflößt. Interessiert schaut er den Katzen zu, wie sie mit den schweren Stangen trainieren und Bewegungen vollführen, bei dem er selbst schon längst zusammengebrochen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Woher haben sie das nur&amp;quot;, wendet sich der Commander an Captain Tchark V`Chassal, welcher ebenfalls gespannt dem Treiben zusieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dass ist einfach errrklärrrt Commanderrr&amp;quot;, beginnt dieser, &amp;quot;Sperrre sind auf unserrrerrr Welt eine weit verbrrreitete, fast schon rrrituelle Waffe, ähnlich wie eure Messerrr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er deutet auf Proximos Fuß, an welchem er das Messer befestigt weiß, auch wenn es unter dessen Kleindung, nun nicht mehr erkennbar ist. Langsam nickt Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich verstehe, nur, wie gehen wir jetzt vor wenn... Captain?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo stoppt seine Konversation als ihm der Caitianer das Zeichen gibt still zu sein. Angestrengt lauscht dieser in den leeren Gang hinein. Auch der Commander spitzt die Ohren, doch er kann keinen Laut hören, absolut nichts. Er möchte schon wieder etwas einwenden, als Tchark V`Chassal zu flüstern beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hörrre ganz deutlich Trampelgeräusche von festen Schuhen, aus dieserrr Rrrichtung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er deutet mit der Pfote in den Gang links von ihnen und lauscht weiter den, für Proximo absolut unhörbaren, Geräuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eines derrr Gerrräusche allerrrdings, scheint von nackten Pfoten zu stammen!&amp;quot;, meint der Captain und dreht sich dem Commander zu, &amp;quot;Es muss sich um meinen sechsten Mann handeln, und errr wirrrrd ohne Frage verrrfolgt, wirrr müssen ihm helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne zu zögern, nickt ihm Proximo zu, worauf ein lautes Maunzen die trainierenden Caitianer sofort dazu veranlasst, mit ihren notdürftigen Waffen vor Tchark V`Chassal anzutreten. Nach gelungenem Vorbild, befiehlt der Commander seinerseits mit einem Lautzeichen, in Form eines schrillen Pfiffs, die ihm unterstellte Crew zum sofortigen Sammeln. Diese jedoch, eine andere Art von Kommunikation gewohnt, stoppen vorerst lediglich ihre Beschäftigung und drehen sich erschreckt in Richtung des lauten Tons um. Der Captain lässt ein selbstzufriedenes Schnurren hören, als er bemerkt, dass die Caitianer den Befehle eher verstanden haben, doch ein unmissverständlicher Blick des Commanders in Richtung seiner Leute, beendet die peinliche Situation glimpflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los, wir haben keine Zeit zu verlieren&amp;quot;, beginnt Proximo gehetzt, &amp;quot;Alles folgt Captain Tchark V`Chassal, er weiß wo wir zuschlagen müssen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres Wort setzt sich der Haufen in Bewegung um den Caitianer zu retten...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.08.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachtdienst auf Opinari II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Lichtjahre weiter auf &amp;lt;I&amp;gt;Opinari II&amp;lt;/I&amp;gt; scheint derweil Ruhe und Frieden zu herschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelangweilt gähnend sitzt Crewman Elenster, während der Nachtwache, im Kontrollraum und schaut auf die immer gleichen Anzeigen. Mit einem leisen Seufzer wendet er sich kurz davon ab und denkt über seinen bisherigen Aufenthalt auf &amp;lt;I&amp;gt;Opinari II&amp;lt;/I&amp;gt; nach. Das einzig aufregende hier sind seid jeher die Nachrichten welche auf &amp;lt;I&amp;gt;Opinari II&amp;lt;/I&amp;gt;, zwecks Information der Flotte, zusammenlaufen und seid über einer Woche ist nichts mehr Nennenswertes berichtet worden. Wortlos tippt er einige Befehle in den Replikator und sieht der Tasse, welche sich vor seinen Augen repliziert, gedankenverloren zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Innersten wollte er nie in dieses öde Asteroidenfeld, doch ein gutes Angebot seines Vorgesetzten hatte ihn damals dazu verleitet trotzdem hier her zu kommen. Vor allem die Aussicht nur vier Monate hier zu verweilen und dann Freistellung für die nächsten zwei Monate zu bekommen hatte ihn schließlich dazu bewegt hier in dieser Einöde zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich nippt er an seinem Kaffee und denkst an Frau und die drei Kinder, malt sich Bilder aus was sie wohl in dieser Zeit alles unternehmen könnten und welches Glücksgefühl es sein würde sie in wenigen Tagen, endlich wieder, auf Sirion, in die Arme zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher zufällig kreuzen seine Blicke die Anzeigentafel auf welcher ein kleines rotes Warnlicht aufleuchtet. Vorsichtig stellt er den Kaffee auf der Konsole ab und betrachtet das unscheinbare Licht. Andächtig liest er die Beschriftung, welche einige Millimeter drunter angebracht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Orbitalwarnsonde NCC 314803! Schon wieder so eine Fehlfunktion! Man sollte wirklich mal etwas gegen diese ständigen Störungen tun!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleichtert nimmt er den Kaffee wieder in die Hand und liest dabei flüchtig die Anzeigen der Konsole, auf welcher dieser abgestellt war. Mit einem kauten Klirren zerspringt die Tasse auf dem Boden und verteilt ihren dunklen Inhalt auf zwischen den Geräten, während Elenster einen Sprung vorwärts vollführt und mit seiner Faust auf den großen roten Alarmbutton haut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.08.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Massenmord auf Opinari II===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Notstandsplan 14a! die Kolonie wird attackiert! Alle Mann auf ihre Posten! Dies ist keine Übung!&amp;quot;, plärrt es ununterbrochen durch die Lautsprenger während Truppen und Zivilisten zu Orbitalwaffensteuerung und Bunkern rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandokomplex von Opinari II wurde erst wenige Monate vorher, von den besten Köpfen der Proximo Colonies geplant und, als einer der letzten Befehle Proximos, gebaut. Die gut getarnte Basis liegt in mitten eines mächtigen, aber unscheinbaren Asteroiden, knapp 5 Kilometer unter der Oberfläche. Ziemlich genau diese Distanz hat auch Captain Jana, allerdings von ihrem Quartier aus, in leichter Ausgangskleidung, zurückgelegt, als sie schweißgebadet den Kommandoraum betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Status!&amp;quot;, schreit sie völlig außer Atem, &amp;quot;Wieso wurde der Notstandsalarm ausgelöst?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne zu salutieren beginnt der Radaroffizier mit seinem Bericht, welchen er schnell mit Daten der Überwachung füllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Sensoren meldeten vor knapp 10 Minuten, nach Sunda Standard Time, eine sehr große Anzahl, fast gleichzeitiger, Raumerschüttungen welche von Raumschiffen mit Warpantrieb stammen mussten. Crewman Elenster löste darauf hin Großalarm aus und dieser hat sie dann wahrscheinlich auch geweckt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilflos deutet er auf die Anzeigen auf welchen sich die Vorahnungen bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bauen sie sofort eine Verbindung zu Kommandantin Sheila auf&amp;quot;, entscheidet Jana schnell als sie die über 400 Warpsignaturen betrachtet, &amp;quot;Priorität 1, wir werden angegriffen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres Wort tippt Jana ihren Code und einige Befehle in die Konsole, bevor sie noch einige Worte an die wenigen Schiffe richtet, welche sich unglücklicherweise im Asteroidenfeld befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Jana, ich richte mich mit meinem wahrscheinlich letzten Befehl an sie alles, welche mein Schicksal auf diesem Asteroiden teilen. Ob Zivilist oder militärischer Befehlshaber, ich möchte sie hiermit davon in Kenntnis setzen dass uns eine Armada von über 400 Kriegsschiffen in kürze angreifen wird. Jeder Seele auf diesem Asteroiden werden ab sofort Handfeuerwaffen zur Verfügung stehen, bewaffnen sie sich, denn sollten die Eindringlinge landen, werden sie wahrscheinlich keine Rücksicht auf Status und Zugehörigkeit nehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Offizier will einen Einwand erheben, doch sie winkt nur schwach mit der Hand, setzt sich langsam in den Sessel des Captains, holt Luft, und spricht, scheinbar gelassen, weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich möchte nicht so tun als würden wir das mit Sicherheit überleben oder wir sie mit unseren wenigen Schiffen in die Flucht schlagen, aber solange nicht der letzte Humanoide Tod, unter Trümmern im begraben oder im All treibt, werden wir uns nicht beugen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wendet ihren Kopf kurz zu den Anzeigen auf ihrem Sessel und denkt über die Situation nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Laut den Signaturen sind es Koalitionstruppen die unsere Bemühungen für Frieden und Zusammenarbeit, in Shangri La, zunichte machen wollen. Wir werden ihnen hier und heute zeigen, dass wir, egal wie brutal sie auch vorgehen mögen, ihnen diesen Weg, wenn nötig mit unserem Blut, versperren werden! Zu den Waffen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem kraftvollen Druck auf den Übertragungsschalter, beendet Captain Jana den Kontakt und baut mit geübten Schaltungen eine Verbindung zur Flottenleitung dieses Sektors auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Jana an Captain Rralk V'San!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kurzes Rauschen, dann meldet sich endlich der erhoffte Flottenleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier sprrricht derrr Captain derrr FSE-710-Katzika II! Wie lauten ihrrre Befehle, Captain?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen sie auf roten Alarm!&amp;quot;, beginnt Jana ohne zu zögern, &amp;quot;Bereiten sie sich auf den Angriff einer mehrfach überlegenen Angriffsflotte vor! Ich übergebe ihnen hiermit die volle Verantwortung für Strategie und Ausführung der Verteidigung mit den 72 Schiffen welche wenigstens ihre Schilde aktivieren können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbricht die Verbindung ohne auf die Bestätigung zu warten und schaut dann dem gespenstischen Treiben zu, welches sich auf den großen Monitoren abspielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Vorwarnung scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, nichts bewegt sich. Die 72 Verteidiger stehen der gegnerischen Armada mit über 400 Schiffen stumm drohend gegenüber, nicht bereit auch nur einen Meter zu weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann plötzlich bricht ein Verband Kazon-Fighter und Adrecs aus und fliegt mit hoher Geschwindigkeit auf die Verteidigerflotte zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Feuer!&amp;quot;, schreit Captain Jana und schaut den Strahlen zu welche sich von den Orbitalphasern lösen und ein gegnerisches Schiff kraftvoll aus der Bahn zwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz danach bricht ein Feuerwerk aus Phaserstrahlen und Torpedoexplosionen über beide Kampfverbände herein, während sich noch die letzten Verteidigungsschiffe kampfbereit machen. Bebannt blickt Jana auf das Lichtspiel und verfolgt die Explosionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wendet sie sich doch ab und schaut bestürzt auf die Kontrollanzeigen der Kolonieenergiereserven. Bestürzt erinnert sie sich daran, dass sich dieser Asteroid erst seit einigen Wochen im Umbau befindet und die Verteidigungsanlagen erst einige Tage zuvor installiert worden waren. An einen Fusionsreaktor hatte man dabei natürlich gedacht, allerdings wurde er, wie es der Zufall will, noch nicht eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wutentbrannt haut sie der Faust auf ihre Armlehne, worauf hin der Sicherheitsoffizier an der Konsole aufschreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leiten sie sämtliche verfügbare Notenergie in die Waffenphalanx! Umweltkontrolle, Replikatoren, Holodecks, Integritätsfelder, Beleuchtung! Ziehen sie die letzten Watt aus den Schallduschen oder dem Computerkern, ich will ihnen, alles was wir noch haben, in ihre habgierigen, mordlustigen, Hälse stecken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye Mam!&amp;quot;, bestätigt der Offizier und macht sich an sofort an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch was, Leutnant! Sie haben freies Feuer sobald sie die gesamte verfügbare Energie in die Waffenphalanx transferiert haben!&amp;quot; Ich bin in der Zwischenzeit auf der Oberfläche, ein Willkommensgeschenk vorbereiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem letzten Blick auf die Energieanzeigen wendet sie sich ab und verschwindet im Turbolift welcher sie sogleich 80 Stockwerke höher zu einem Transporterraum bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp drei Minuten später materialisiert Captain Jana mitten in der Koloniezentrale. Ohne auch nur einen Moment abzuwarten, dass sich die im Raum befindlichen Personen von diesem Schrecken erholen, drückt sie einem Crewman neben ihr ein Pad in die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hierauf sind Anweisungen alle Hydroponikkuppeln sowie Habitat 5, welches eh nur teilweise genutzt wird, zu deaktivieren. Auch sämtliche Produktionsanlagen sind mit sofortiger Wirkung abzuschalten sowie der Doppelbeschleuniger.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Offizier will einen Einwand erheben, doch Jana weißt ihn sofort scharf zurecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe keine Zeit führ ihre überflüssigen Einwände! Sollten wir diesen Energiezyklus überleben, will ich genug Energie haben um noch ein paar dieser Schiffe und ihre Crew in die Hölle zu schicken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand möchte noch einen Einwand vorbringen, doch im selben Moment verschwindet Jana auch schon wieder um die letzten Codesequenzen der Selbstzerstörung persönlich zu tätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ungleiche Kampf endet innerhalb weniger Stunden und bei dem darauf folgenden Bombardement wurde kein einziges Lebewesen verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den heldenhaften Einsatz der Humanuiden, welche ihr Leben für ihren Glauben an Freiheit gegeben haben, bleibt allerdings auch beim Gegner der fade Beigeschmack einer Niederlage hängen. Keiner hat bei diesem Kampf gewonnen, am wenigsten an Ressourcen, welche die niedrigen Motive der gierigen Koalitionseinheiten befriedigt und auch nur einen Bruchteil dieser Materialschlacht gedeckt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen die an diesem Tag an Ehre gewonnen haben, sind die Helden der Proximo Colonies welche, den sicheren Tod vor Augen, die gesamten Lager und darin enthaltenen Ressourcen gesprengt und dafür mit ihrem Leben bezahlt haben...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.09.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sackgasse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer lauter schallen Schritte in den Ohren des Leutnants, während dem versuch sich Xedos Außenteam, welches ihn verfolgt, zu entziehen. Schwer atmend hält der Gejagte an einer Wegkreuzung kurz inne und entscheidet sich dann für den rechten Gang. Eine Entscheidung die er nach einer Minute keuchend bereut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Sackgasse, das war ja klar!&amp;quot;, denkt der Caitianer resignierend und macht sich an einer Wandverkleidung zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist es!&amp;quot;, ertönt es vom Ende des Ganges, &amp;quot;Tötet das Tier, schnell, sonst entwischt es uns!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschrocken springt der Leutnant einen Schritt zurück und im selben Moment schlagen auch schon die ersten Schüsse an dem Teil der Wand ein, an welcher der Gejagte eben noch gestanden hat. Knurrend und mit ausgefahrenen Krallen, drückt sich der Caitianer ans Ende des Ganges und macht sich zu einem selbstmörderischen Sprung, in Richtung seiner Jäger, bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch wenn dies mein Ende sein sollte, werden sie sich mein Fell teuer verdienen müssen!&amp;quot;, denkt er wütend und krümmt sich zum Sprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschlossen kneift der Caitianer seine Augen zusammen, als er jedoch ein Pfeifen in der Luft vernimmt, hält er für einen Moment inne. Keine Sekunde später durchbohren auch schon die ersten Metallstangen die Rücken seiner Verfolger und genau in dieser Schrecksekunde, springt die katzenähnliche Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anvisierte hat keine Chance als ihn der Leutnant, mit einem wütenden Glühen in den Augen, anspringt. Die Sprungkraft mit Krallen und rasender Wut gepaart, beenden das Leben des Crewmitglieds innerhalb eines Wimpernschlages. Wie ein Pfeil schießt der Caitianer auf den geschockten Crewmen zu und schlägt diesem seine Krallen in den Brustkorb. Ohne einen Laut geht der Mann zu Boden, doch ein Mitglied des Außenteams scheint seine Fassung wieder gefunden zu haben. In geübter Schnelligkeit zielt er mit seinem Phasergewehr auf den, in dieser Lage, hilflosen Leutnant. Der Finger des Außenteammitgliedes krümmt sich und der Caitianer schließt, sein Schicksal annehmend, die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ein dumpfer Aufprall neben ihm, bringt ihn wieder dazu diese zu öffnen. Erstaunt schaut er ins Gesicht von Proximo, welcher ihm seine Hand, in menschlicher Art, hinhält, um ihm aufzuhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit, Leutnant!&amp;quot;, hört dieser erstaunt aus Proximos Mund, &amp;quot;Wir haben sie schon für tot gehalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene fasst mit der rechten Pfote nach der Hand des Commander und betrachtet während des Aufstehens verwundert den Toten neben sich, welcher ein außergewöhnlich fein gefertigtes Messer, quer durch Wirbelsäule, Atemröhre und Schlagader im Hals stecken hat. Lächelnd zieht Commander Proximo sein Kampfmesser wieder heraus, und wischt das Blut am Toten neben ihm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausgezeichneterr Wurrrf Commanderrr&amp;quot;, lobt der Gerettete anerkennend, &amp;quot;Ich schulde ihnen mein Leben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie schulden mir gar nichts, Leutnant, ich danke ihnen für ihren Mut und Entschlossenheit, welcher sie wirklich ihr Leben verdanken!&amp;quot;, erwidert Proximo freundlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam wendet er sich nach Tchark V`Chassal und seiner Frau um, welche eben die Überlebenden der Schlacht fesseln. Bevor jedoch eine Frage über die, nur Sekunden andauernden, Schlacht über seine Lippen kommt, meldet sich ein Communicator an einem Überlebenden des Außenteams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sekundenbruchteilen überdenkt Proximo seine Handlungen und hält dem Einsatzleiter des Außenteams dann sein Messer an die Kehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jeder hier nimmt sich sofort ein Gewehr oder Handphaser!&amp;quot;, befiehlt Commander Proximo Schroff, &amp;quot;Ich hab keine Zeit für Erklärungen, das gilt auch für die Caitianer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Reaktion abzuwarten, wendet sich der Commander an den Teamleiter und drückt sein Kampfmesser kräftiger an dessen Kehle, wobei dieser zu wimmern beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tun sie genau das was ich ihnen sage, oder ich werde sie auf der Stelle töten!&amp;quot;, droht Proximo kompromisslos, woraufhin der Bedrohte vorsichtig zu nicken beginnt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.01.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ertappt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brücke an Einsatzteam! Leutnant Devot, wir registrieren Schüsse in ihrer unmittelbaren Nähe, können sie dies bestätigen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fähnrich hält einen Moment inne und schaut gespannt in Richtung der Funkanlage, doch es ertönt keine noch so leises Geräusch aus dem Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brücke an Devot’s Einsatzteam! Ist da irgendwer der mich hören kann?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilflos steht der Offizier auf der Brücke, an der ihm zugeteilten Konsole und wartet hilflos auf eine Antwort. Einige weitere, ewig lange Sekunden vergehen, dann beginnt er erneut zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leutnant Devot? Wenn sie weiterhin nicht antworten,  werde ich den Commander verständigen müssen! Bitte melden sie sich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Knacken ertönt aus der Anlage, dann ist, zur Freunde des Fähnrichs, endlich Devot’s Stimme, laut und deutlich, zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Devot an Brücke!&amp;quot;, beginnt der Gerufene mit gepresster Stimme, &amp;quot;Stellen sie keine unnötigen Fragen und verbinden sie mich sofort mit dem Maschinenraum!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht über den Befehl hält der Fähnrich einen Moment lang inne, bestätigt dann aber den Befehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich Sir, ich verbinde sie mit Maschinenraum, einen Moment bitte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es vergehen einige Sekunden, in welchen Proximo noch einige hastige sowie sinnlose Handzeichen loswird, dann endlich erklingt eine gelangweilte Stimme aus dem Communicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier Maschinenraum. Wieder keine besonderen Vorkommnisse, hier ist alles ruhig, sterbenslangweilig wenn du mich fragst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme klingt müde und gelangweilt und scheinbar weiß dessen Besitzer nicht mit wem er sich da gerade unterhält. Devot denkt gerade darüber nach  wie er dem Crewmen am Besten klar machen könnte wen er da an der Leitung hat, als dieser seinen Monolog fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja, die kleine in der Ops... genau die mit dem knackigen Hintern und den dunklen Haaren... glaubst du die ist noch frei? Ich meine, ganz unabhängig von den Fotos von ihr, bei denen sie unter der Dusche steht, die ist doch wirklich scharf…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne von Proximo gezwungen worden zu sein, fängt Devot an den armen Crewman zu Recht zu weisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Darf ich sie darauf hinweisen dass sie im Dienst sind Crewman? Das ist nicht das erste mal dass ich sie wegen Konzentrationsmangel im Dienst zurechtweisen muss und der Missbrauch der Überwachungsanlagen wird sie noch teuer zu stehen kommen. Auf dem ganzen Schiff gibt es Kämpfe und auch ich hab momentan einige Schwierigkeiten und sie denken an nichts anderes wie ihr Sexualleben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig überrascht stottert der ertappte einige gestammelte Laute in das Kommunikationsgerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;a… sie… öö… ich… ja… sie die… aber…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Crewman noch einige Entschuldigungen loswird, drückt Proximo seinem Gefangenen sein Messer fester an die Kehle und bewegt ihn dazu endlich zur Sache zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hören sie augenblicklich mit dem Gesülze auf und machen sie sich zur Abwechslung mal ihre Arbeit! Wir haben Proximo, seine Frau und die letzten Reste des Widerstands aufgegriffen! Setzen sie die Gefangenen hier und alle aus dem Zellenblock auf die Oberfläche des Asteroiden aus, die genauen Koordinaten bekommen sie zugesendet. Mich transportieren sie direkt in Versorgungsschacht 42 auf Ebene 12!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrt registriert der Crewman die eigenartigen Befehle und versucht sich einen Reim darauf zu machen. Zögerlicht fragt er, trotz der Gefahr seinen Vorgesetzen zu provozieren, noch einmal nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ähm… Sir... Leutnant… aber sind sie sicher dass ich sie in Versorgungsschacht 42 auf Ebene 12 beamen soll? Soll ich sie nicht lieber direkt zu uns in den Maschinenraum transportieren? Von dort gibt es einen direkten Einstieg... und warum weiß ich nichts über das Aussetzen der Gefangen... soll ich Xedo....&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstark unterbricht Devot seinen Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denken sie, sie sind der Mittelpunkt des Universums? Sie müssen nicht über alles informiert werden, sie führen einfach aus was ich ihnen sage! Sollten sie noch einmal meine Befehle in Frage stellen oder zögern diese ausführen, werden sie für den Rest ihrer Dienstzeit auf diesem Schiff ausschließlich Plasmaleitungen schruppen! Haben wir uns verstanden, Crewman?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bedrohte schluckt schwer und schaut dabei geknickt auf den Boden während er eine Antwort formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja Sir, entschuldigen sie Sir, gleich erledigt, wirklich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
13.01.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unwilliger Replikator===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderorts im Bereitschaftsraum des Captains. Wütend verpasst der selbsternannte Commander Xedo dem Replikator gerade einen Tritt und wird wüste Flüche los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kaffee! Schwarz! Sofort!&amp;quot;, schreit er das ansonsten zuverlässige Gerät an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Befehl nicht ausführbar! &amp;quot;, antwortet dieses jedoch schon zum sechsten Mal und erntet als Belohnung nur einen weiteren Tritt in die Elektronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sich schlägt Xedo kurz darauf erneut mit der flachen Hand auf die Eingabekonsole, bevor er sich missmutig einem Pad mit Sensordaten zuwendet. Völlig konzentriert betrachtet er die Daten und gleicht diese gerade mit einigen Sondenergebnissen ab, als ein leises Knacken seine Aufmerksam fordert. Unschlüssig schaut er in Richtung Türe als plötzlich eine Stimme ertönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie jetzt sogar schon Probleme an einen heißen Kaffee zu kommen... &amp;lt;i&amp;gt;Commander&amp;lt;/i&amp;gt;?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig fährt der Angesprochene herum und blickt eine dunkle Umrisse einer, mit einem Kompressiongewehr bewaffneten, Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit zusammengekniffenen Augen betrachtet Xedo das Subjekt welches gemächlich in seine Richtung schreitet und dabei das Dunkel, im Raums mit der Schalldusche, hinter sich lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überrascht? Erkennen sie ihren Vorgesetzten nicht mehr?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbeeindruckt läuft Proximo an seinem Kontrahenten vorbei, schnurstracks zum Replikator. Dieser möchte etwas sagen, doch er stoppt seine Worte schon bevor er selbst angefangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kaffee! Schwarz!&amp;quot;, befiehlt Proximo dem Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast ohne Verzögerung reagiert der Replikator und nach einem kurzen Bestätigungsgeräusch materialisiert auch schon das gewünschte Heißgetränk welches Proximo anschließend ungetrübt aus der Vorrichtung entnimmt und einen Schluck davon kostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch einen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem offenen Grinsen hält er Xedo die Tasse hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Zeug ist wirklich gut!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig setzt er die Tasse wieder im Replikator ab und wenige Augenblicke später dematerialisiert sie bereits wieder. Nichts weißt mehr auf das Koffeinhaltige Getränk hin welches sich wieder in seine Bestandteile aufgelöst hat, und doch starrt Xedo ungläubig an den Ort an welchem der Kaffee vor kurzem erschienen und nun verschwunden ist. Er blickt erst auf als Proximo, nach einigen Sekunden, wieder zu sprechen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich war gerade im Maschienenraum... eine Unordnung ist da, unglaublich! Als ich noch Captain über dieses Schiff war hätte es keine Ingeniere gegeben die einfach auf dem Boden rum liegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorbeigehen nimmt Proximo dem perplexen Möchtegerne-Commander das Pad aus seiner Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Interessant, interessant&amp;quot;, beginnt er wieder, &amp;quot;Scannergebnisse von der Oberfläche des Himmelskörper. Nicht überraschend, aber sie werden nichts finden. Ich werde ihnen aber einiges erzählen was sicherlich interessant ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhig blickt der Commander in Xedos Augen welcher, der unwirklichen Situation noch immer nicht Herr geworden, über Proximos Worte nachdenkt, währen  der sich an der Anzeigetafel zu schaffen macht und mit ein paar geübten Befehlen den Bildschirm aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die letzten Tage waren ziemlich ereignisreich für mich. Nicht zu letzt dank ihnen wurde ich vergiftet, verbrannt, beschossen und mit Biomaterie gespickt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer nachdenklichen Miene wendet sich Proximo dem Bildschirm zu und zeigt ein Bild des Himmelskörpers auf welchem er die letzten Wochen sein Leben fristete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist ihnen aufgefallen dass dieser Asteroid eine reiche Vielfalt an Leben trägt und eine Atmosphäre hat, trotzdem er kaum größer wie ein normaler Iridiumasteroid ist? Faszinierend ist auch wie dieser Planet auf Veränderungen reagiert, wie beispielsweise Beschuss oder den Start eines Raumschiffes!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer routinierten Handbewegung stellt der Commander eine Verbindung zu den Sensoren her und generiert ein vergrößertes Bild der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Lebensformen auf diesem Planeten hab ich erst für normales tierisches Leben gehalten, ich wurde jedoch stutzig als ich bemerkte dass sich jede Lebensform hier eine Symbiose mit einer Anderen eingeht. Keine Räuber, dafür aber eine seltsame Biomaterie welche die ganze Oberfläche bedeckt... oder zumindest dachte ich das.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rauszoomen mit Bewegung um die Längsachse lässt eine gute Vorstellung des seltsamen Himmelskörper entstehen, worauf hin Xedo endlich die ersten verwunderten Worte hervor bringt seitdem Proximo eingetreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja...&amp;quot;, beginnt er stotternd, &amp;quot;Unmöglich! Sie glauben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich glaube nicht!&amp;quot;, unterbricht ihn Proximo, &amp;quot;Ich sehe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildschirm erlischt und der Commander dreht sich langsam zu seinem ehemals Untergebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wäre noch etwas, etwas dass ich erst vor kurzem anhand einer Liste meiner Verletzungen und Erkrankungen vollständig erfasst habe. Sicher war ich mir aber erst als einer ihrer Leute im Maschinenraum auf mich geschossen hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nimmt sein, am rechten Fuß befestigtes, Messer und schneidet sich damit ins Fleisch seiner Hand. Blut tropft zu Boden und hinterlässt seine Spuren auf Teppichboden. Langsam schiebt Proximo sein Messer wieder in die Halterung zurück. Erst danach wischt er langsam das Blut weg und zeigt dem erstaunten Captain Xedo seine Handfläche, welche eine große, aber bereits verschlossene, Wunde aufweißt, als wäre der Schnitt bereits einige Stunden alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was auch immer die Flüssigkeit war, welche mein Leben gerettet hat, nachdem ich auf diesem Himmelskörper fast verdurstet wäre, es wird kein Wasser gewesen sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andächtig senkt Proximo seine Waffe und hantiert an einem kleinen Gerät welches an seinem Oberarm befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es wird Zeit für mich zu gehen, &amp;lt;i&amp;gt;Commander&amp;lt;/i&amp;gt; Xedo!&amp;quot;, verabschiedet er sich mit einem zynischen Lächeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der echte Commander bestätigt gelassen den großen roten Knopf an seinem Arm, als Xedo blitzschnell einen Phaser aus der Schublade neben sich zieht, auf Proximo richtet und feuert. Tödlich getroffen geht dieser zu Boden. Dann erst nimmt das unscheinbare Gerät endlich seinen Dienst auf und beamt den Commander zu den voreingestellten Koordinaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.01.07&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht auf Katzenpfoten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flucht auf Katzenpfoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Proximo bei den Beamkoordinaten von seinen Leuten in Empfang genommen wird und nach wenigen Sekunden auf der Krankenstation der FSE-201-Katzenpfote landet, rennt Xedo sofort auf die Brücke und schreit jeden an der ihm begegnet. Wenige Sekunden später besinnt er sich allerdings wieder und wendet sich den aktuellen Ereignissen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Statusbericht!&amp;quot;, befiehlt der Captain der Strato Integra, &amp;quot;Wo ist Proximo mit seinen Leuten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige wichtige Sekunden vergehen, dann meldet sich der Wissenschaftsoffizier zaghaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ää... Sir... laut unseren externen Sensoren befindet sich ein Schiff in einer niedrigen Umlaufbahn und hat vor kurzem einige Transportvorgänge durchgeführt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompromisslose Wut erfasst Xedo. Ein Leutnant geht erschrocken einen Schritt zurück. Es scheint als würde ein rotes Schimmern, in den Augen des Captains, von diesem Besitz ergreifen. Einen Augenblick später hörten auch schon alle die Befehle dessen Ausführung das Leben Xedos Gegner beenden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kampfstationen! Systemstatus auf meine Konsole! Jedes einzelne Torpedo auf diesem verfluchten Schiff feuerbereit machen und maximale Energie auf den Impulsantrieb!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschrocken will der Fähnrich an der Waffenkontrolle etwas einwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, wir haben noch keinen vollständigen Schadensbericht, wir wissen lediglich das der Warpantrieb ausgefallen ist und einige EPS-Leiter vom System als defekt oder beschädigt gemeldet werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flehend schaut der Fähnrich in Richtung des Captains, doch der verzieht keine Miene, sondern checkt nur was ihn gerade wirklich interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Impulsantrieb praktisch unbeschädigt, Sensorengitter bei höchster Auflösung, Phaserbanken 1,3,4 und 5 geladen, Torpedorampe 1,2,4, 5 und 6 feuerbereit, Schilde bei 88%, Hüllenintegrität bei 72%, Hauptenergie und Reservezellen großteils vorhanden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gerunzelter Stirn dreht sich Xedo zum Fähnrich um der Einwende erhoben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Falls sie es vergessen haben sollten, dies ist das Flagschiff der Proximo Colonies, ein Kriegsschiff!&amp;quot;, schimpft er belustigt, &amp;quot;Bis auf die Warpgondeln ist das Schiff voll einsatzbereit... wir starten! Sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Augenblicke später gehen alle Reaktoren und der Warpkern der Strato Integra auf volle Leistung und heben das riesige Schiff langsam aber sicher vom Boden des Himmelskörpers. An Bord der FSE-201-Katzenpfote ist inzwischen die Hölle los. Selbst die tödlichen Verletzungen Proximos scheinen nicht so wichtig zu sein wie sämtliche Startvorbereitungen. Schnell und dennoch kaum angestrengt, betritt Captain Tchark V`Chassal die Brücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Status Leutnant, schnell!&amp;quot;, mit einem leisen Knurren lässt sich der Captain in seinen Sessel fallen und lauscht dem Bericht des Leutnants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wirrr sind starrrtberrreit! Gehen auf vollen Impuls, Warrrpantrrrieb online! Warrrpsprung in 4 Minuten 22 Sekunden, sobald wirrr aus diesem Asterrroidenfeld rrraus sind!&amp;quot;, berichtet der angesprochene schnell und sachlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit maximaler Impulskraft strebt die FSE-201-Katzenpfote dem Rand des Asteroidenfeldes zu, als sich der Wissenschaftsoffizier plötzlich zu Wort meldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! Die Strrrato Integrrra löst sich von derrr Oberrrfläche der Sauerstoffwelt und macht sich kampfberrreit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/91-100</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/91-100</title>
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				<updated>2010-06-17T18:30:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
04.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Todesangst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am anderen Ende des Schiffes, ganz hinten in der Steuerbordgondel, sitzt Proximo mit Leutnant Dexon zusammen, welcher von den Ereignissen der letzten Monate erzählt. Als Proximo zusehends schwächer wird und einige kleine Bläschen auf seiner Haut entstehen, zieht der Offizier den Trikorder und stellt die ernüchternde Lage fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Strahlungswerte haben bereits den Grenzwert um das dreifache überschritten. Noch weiter zurück geht es einfach nicht. Das einzige was uns von der Umwelt da draußen trennt, sind 1 Zentimeter Tritanium-Legierung sowie zirka 120 Meter bis zur Oberfläche!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant schaut Proximo mit ernstem und sicheren Blick an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander, sie werden sofort meinen Anzug anlegen, die &amp;lt;i&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/i&amp;gt; brauchen sie! Wenn sie nicht freiwillig zustimmen, werde ich sie betäuben und in diese Sachen stecken! Ich werde es tun, zwingen sie mich nicht dazu!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort versucht Commander Proximo, gute Ausflüchte zu finden, doch ein schwaches Signal kommt plötzlich über seinen Communicator herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier... shh..pff...Sor...chhh..porter...pfff...beam nich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird die Diskussion unterbrochen, aber auch eine Signalverstärkung kann die Verbindung nicht wieder herstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Benutzen sie ihren Trikorder!&amp;quot;, befielt Proximo rüde, &amp;quot;Können sie das Signal noch identifizieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eifrig scannt Dexon die Umgebung und meldet dann enttäuscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ Sir, aber ich registriere eine instabile Antimaterieeindämmung. Sie bewegt sich vom Schiff weg... jetzt hält sie Abstand... und wendet?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstört, sich nicht über die Bedeutung seiner Entdeckung im Klaren, schaut er den Commander an, welcher, trotz seiner schweren Verletzungen, sofort reagiert und dem Leutnant den Phaser aus dem Halfter reist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Zentimeter sagten sie&amp;quot;, wiederholt Proximo die Aussagen Dexon’s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er feuert auf die Wand welche langsam zu schmelzen beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hoffe dass sie Recht haben, wir haben keine 20 Sekunden mehr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant scheint verblüfft über die schnelle Gesundung Proximo’s, doch dies ist natürlich ein Trugschluss. Es ist pure Todesangst die seinen Körper zu solchen Reaktionen veranlasst, Dexon scheint derweil die Lage noch nicht ganz begriffen zu haben. Commander Proximo jedoch stellt den Phaser, während er feuert, auf immer höhere Leistung und schnell ist ein hohes Summen zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Achtung Commander!&amp;quot;, ruft der Leutnant beschwörend, &amp;quot;Der Phaser überlädt sich, er wird explodieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig außer sich schreit Dexon, doch Proximo hört kein Wort während er den Phaser zu immer höherer Leistung zwingt. Zirka 16 Sekunden nach dem Anfang des Schusses, lässt der Commander den Phaser fallen, welcher einen singenden Ton, nahe dem Ultraschallbereich, von sich gibt. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, packt er den immer noch protestierenden Leutnant am Arm und sieht ihn durch das Loch, ohne auch nur daran zu denken ihn los- oder zurückzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie waaaaaaaaa&amp;quot;, schreit Leutnant Dexon auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zwei Steine fallen die Beiden in die Tiefe, keine Sekunde später explodiert über ihnen der Torpedo mit geballten Kräften einer Antimateriebombe. Während der Boden immer näher zu kommen scheint, rast die Druckwelle, wie eine Walze aus purer kinetischer Energie, schneller wie ihre Fallgeschwindigkeit, hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide fühlen den Schmerz, welcher durch diese Atmosphäre ausgelöst wird. In ihren Lungen kocht die fremdartige Luft die überforderten Gefäße, die Reibung von scharfen, stachelartigen Teilchen, welche in dieser Höhe schweben, verletzt die Hautoberfläche. Nur das erreichen der Oberfläche verspricht Erleichterung, Erlösung von den Qualen der Hitzewelle welche knapp vor der Druckwelle dahin treibt. In einem langen Schrei voller Schmerz, pressen sie die fremde Atmosphäre aus ihren Lungen, ohne sich über den Geruch verbrannten Fleisches zu wundern, welches innerhalb von Sekunden von den Knochen brennt. Dann erreicht die Druckwelle endlich den Boden...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Engel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem Proximo wieder etwas empfindet, erwartet er als erste Eindrücke Schmerz und Zorn, doch die Emotionen bleiben aus. Stattdessen erwarten ihn Gefühle wie Geborgenheit, Sicherheit und Frieden, trotz dieser absoluten Dunkelheit die ihn umgibt. Es scheint niemand da zu sein, außer ihm selbst, trotzdem ist er zufrieden und geduldig, völlig gegen seine sonstige Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wars also.&amp;quot;, überlegt er traurig, &amp;quot;Und ich weiß nicht einmal was aus Sora geworden ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emotional gleichmütig, denkt er über die letzten Sekunden seiner Erinnerung nach, welche wie die Längsten seines Lebens erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum hat es nicht funktioniert?&amp;quot;, überlegt er nüchtert, &amp;quot;Es war meine letzten Chance, was hätte ich schon anders tun können. War es Vorbestimmung? Warum jetzt, in der Blüte meines Imperiums?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in seinen Gedanken, wird er ein plötzliches Licht aufgeschreckt, welches in der Ferne erstrahlt. Er schaut genau in das grelle Licht und erkennt einen Tunnel in welchen er langsam aber stetig in Richtung Licht gezogen wird. Er möchte nicht in das Licht, will sich bewegen, aber nachdem alle Versuche scheitern, ergibt er sich dem Unvermeidlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Volltreffer! Das wars wohl EX-Commander Proximo und EX-Kommandantin Sora!&amp;quot;, schreit Captain Xedo, völlig außer sich, &amp;quot;Bericht, Sicherheit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ein Gummiball hüpft Xedo auf der Brücke herum, ohne sich Gedanken darum zu machen, was die anderen Anwesenden von ihm halten. Jetzt nachdem er alle hochrangigen Offiziere ausgeschaltet hat, ist ihm der Platz als Commander sicher, jeder muss ihn nun akzeptieren, so schreibt es das Gesetz der Proximo Colonies vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Lebenszeichen haben das Schiff, kurz vor der Explosion, verlassen und wurden scheinbar von der Druckwelle oder dem Aufschlag getötet.&amp;quot;, berichtet der Sicherheitsoffizier sachlich, ohne eine Emotion zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Eindruck, den Dexon als nächstes, nach seinem Sturz aus 120 Metern Höhe, wahrnimmt, ist undurchdringliche Dunkelheit. Dann, nach einigen Sekunden, erscheint ihm plötzlich ein helles Licht, welches den einzigen Bezugspunkt in dieser Dunkelheit darstellt. Langsam kommt das Licht immer näher, es blendet ihn, so grell ist es. Er hat den Wunsch seine Augen zu schließen, ist aber so fasziniert von diesem Anblick, dass er darauf verzichtet und verfolgt, wie ein zweites Leuchten erstrahlt, welches ihn vollkommen zu umgeben scheint. Obwohl die Helligkeit nicht nachlässt, gewöhnt sich der Leutnant daran und verfolgt erstaunt wie sich ein Engel über ihn herabbeugt. Das wunderschöne Geschöpf scheint etwas zu sagen, doch er hört es nicht, nur Lippenbewegungen sind zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo... bin ich hier?&amp;quot;, spricht er langsam, &amp;quot;Sind sie ein Engel?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das scheinbar weibliche Wesen legt ihren Finger auf seinen Mund und nimmt etwas aus einer glänzenden weißen Schale. Leutnant Dexon kneift die Augen zusammen, um zu erkennen was es sein könne, doch das Licht blendet ihn immer noch zu stark. Erst als es der Engel näher zu ihm heranführt, wird ihm der Zweck des Objekts klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie geht es dem Leutnant&amp;quot;, will ein besorgter Fähnrich des Sicherheitsteams wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem beruhigenden Lächeln führt Sora den Offizier einige Schritte vom Operationstisch weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es geht ihm, den Umständen entsprechend, gut. Wir haben die Fremdkörper, welche sich in die Haut gebohrt haben, entfernen können und sind gerade dabei die Hautverbrennungen mit Proqualin-Lösung zu behandeln. Die Verbrennungen seiner Haut waren sehr stark, aber ich denke dass, bis auf ein paar kleinere Narben, keine Spuren zurückbleiben werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas beruhigter befragt der Fähnrich Sora weiter über die Umstände der geretteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit dem Commander, hatte er ebenfalls soviel Glück.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommandantin verzieht das Gesicht, man sieht ihr an dass sie diese Frage nicht gerne beantwortet, trotzdem beginnt sie, nach einem tiefen Atemzug mit ihrem Bericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht ganz, Commander Proximo hat ebenfalls Verbrennungen 3. und 4. Grades, fast überall am Körper, aber zusätzlich noch eine schwere Strahlenvergiftung, eine völlig zerstörte Lunge, Verbrennungen von einigen Tropfen Tritanium, welche sogar teile von Knochen aufgelöst haben, sowie multiple oberflächliche Verletzungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heimlich verdrückt Sora eine Träne und holt eine weitere Ampulle Rexalin, mit welcher sie die Schmerzen der Beiden lindern möchte. Mit einem Seufzer spricht sie gequält weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Außerdem Symptome von körperliche Überanstrengung bis zum Kollaps und eine Vergiftung durch eine Übermedikation mit Inaprovaline. Als ob das nicht schon ausreichen würde, scheint sich bei Proximo, durch die Schwächung des Organismus, eine Infektion breit gemacht zu haben. Es ist ein Wunder dass er noch lebt, vor allem weil beide immer noch unter starkem mentalen Schock stehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit sicherem Griff entnimmt sie noch ein Röhrchen Corophizine und leuchtet dann mit der Taschenlampe, welche an ihrem Arm befestig ist, ins Gesicht des Offiziers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Worauf warten sie noch, Fähnrich! Sie wissen alles, was ich auch weiß, und nun sorgen sie dafür dass die Sekundärsysteme wieder online gehen, damit ich die Biobetten für die Behandlung der Kranken benutzen kann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene zögert kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist der Commander eigentlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestresst nimmt Sora zwei Hyposprays, ein Laserskalpell und einen medizinischen Trikorder vom Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie immer so viele Fragen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielsicher zeigt sie zu einem großen zylindrischen Gerät mit zirka 2,5 Metern Länge und 1 Meter Durchmesser, welches mit Stützen auf dem Boden befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er befindet sich in dieser Bioregenerativen Behandlungsröhre, mit welcher ich, laut Anleitung in der medizinisch-lokalen Datenbank, den Strahlenschäden entgegenwirken kann. Ich betreibe das Ding momentan mit den Energiezellen 2er Phaser und musste diese schon zum dritten Mal auswechseln! Beide Patienten haben eine hohe Dosis Rexalin zur Schmerzmilderung erhalten, außerdem gebe ich dem Commander nun noch Corophizine gegen die Infektion.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fähnrich ist besorgt, dass Sora die Behandlungen auf Grund von Anleitungen in der medizinischen Datenbank durchführt, doch diese steckt selbstsicher Medikamente in die Hyposprays und schaut ihn auffordernd an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los jetzt, beeilen sie sich, die Energiezellen werden nicht für immer halten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angesprochene salutiert kurz, gibt seinen zwei Begleitern, mit den scharfen Phasergewehren, ein Handzeichen und geht mit ihnen zusammen aus der Türe in Richtung Maschinenraum...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebratene Stachelschweine===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig rennt das Dreierteam durch die Gänge und versteckt sich dabei bestmöglich vor den, stetig durch die Gänge patrouillen, Sicherheitsleuten. Einige schweißtreibende Minuten und einen beinahezusammenprall mit einigen Crewmitgliedern später, erreicht das Team einen kleinen Lagerraum für diverse Waffen, Schutzfeldern und diverse Kleinigkeiten wie Energiezellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier sind genug Energiezellen, um das ganze Schiff damit zu versorgen&amp;quot;, lacht der Fähnrich, welcher den Trupp anführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Versuchs, die Stimmung etwas aufzulockern, bleibt die Situation weiter angespannt. Kaum hat das Team die benötigten Utensilien verpackt, sind draußen im Gang Schritte zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lagerraum für medizinische Einrichtung, kommt Dexon wieder zu Bewusstsein und schlägt die Augen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo... bin ich...&amp;quot;, spricht Leutnant Dexon langsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Sicherheit!&amp;quot;, antwortet Kommandantin Sora, &amp;quot;Bleiben sie ruhig liegen, ich muss ihre Verletzungen behandeln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielsicher greift sie zu einem Geweberegenerator und fährt vorsichtig über die verletzte Haut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben beide riesiges Glück gehabt, insbesondere ihres möchte ich haben!&amp;quot;, beginnt sie ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunt überlegt der Leutnant, warum gerade er am Rande des Todes gestanden haben sollte und nicht Proximo, welcher doch schon zuvor unter Strahlenvergiftung sowie äußeren und inneren Verletzungen litt. Als er jedoch genauer nachfragen will, beginnt Sora wieder zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da Proximo Verbrennungen durch Tritanium, besonders an der rechten Schulter, aufweist, denke ich dass er durch die weiche, glühende Tritaniumwand gesprungen ist. Ich glaube nicht dass sie dies erlaubt hätten, ihrem Commander, oder täusche ich mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausführungen mit seinen Erinnerungen vergleichend, kommt Dexon zu einem, ihm unangenehmen, Schluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie meinen also, ohne den Commander wäre ich jetzt tot? Wenn er nicht diese Tritaniumwand beschossen hätte, diese 120 Meter runter gesprungen wäre und mich mitgezogen hätte...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora schaltet das Gerät aus und nimmt die Proqualin Lösung vom Beistelltisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sagen sie es mir, Leutnant. Wie sie sagen, hat er sie hinterher gezogen, also hat er reagiert und gehandelt, während sie was gemacht haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher überlegt Dexon, er kann sich an diese Momente kaum erinnern, alles ging so schrecklich schnell, doch langsam wird ihm klar, warum Commander Proximo so gehandelt hat, ja handeln musste. Ein Gedanke jedoch lässt ihn nicht los während er zusieht wie Sora eine Ampulle für den Hypospray besorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ich wusste nicht was diese Signatur auf dem Tricorder zu bedeuten hat, der Commander hatte wohl keine Zeit mich aufzuklären. Mich interessiert aber viel mehr sein Gedankengang und der Grund unseres Überlebens!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unschuldig schaut Dexon in Soras Gesicht, dessen Grimasse ohne Zweifel negative Gefühle ausdrücken soll. Mit einer schnellen Bewegung knallt das Proqualin auf den kleinen Tisch, welcher unter der Belastung bedenklich schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Genau das ist ihr Problem Leutnant!&amp;quot;, resigniert Sora, &amp;quot;Sie sind kein schlechter Mann Dexon, aber wenn es darum geht schnelle Schlüsse und Entscheidungen zu treffen, bin ich bei jedem anderen besser beraten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres Wort nimmt die Kommandantin einen vorbereiteten Dermalregenerator, welcher ebenfalls auf dem Tisch liegt. Dexon scheint ihren Ausführungen nicht beizupflichten, versucht zu protestieren und richtet sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Liebenbleiben!&amp;quot;, befiehlt Sora scharf, &amp;quot;Ich erklär ihnen warum, falls sie es immer noch nicht begriffen haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert aber gehorsam lässt er sich wieder auf das, leider durch fehlende Stromzufuhr, inaktive Biobett drücken. Vorsichtig beginnt Sora mit dem Dermalregenerator die kleineren Verbrennungen zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kann doch nicht so schwer zu versehen sein. Als Proximo die Anzeigen auf ihrem Tricorder sah, hat dieser, nach ihrer Beschreibung, sofort reagiert. Er hat gewusst dass ich ihn nicht im Stich lassen würde, vielleicht auch einen Verzerrten Funkspruch von mir aufgefangen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant sieht den Auffordernden Blick und bestätigt mit einem Kopfnicken dass kurz vorher tatsächlich ein Funksignal eingegangen war. Nach einem Seufzer fährt sie mit der Analyse fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedenfalls konnte ich bei diesem Strahlungsniveau nicht beamen, eine gewaltige Strahlungswelle verhinderte jede Erfassung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam scheint Dexon die Lage zu begreifen. Mit leicht stotternder, unsicheren Stimme, schlussfolgert er die Erlebnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heißt das, dass der Commander ahnte, welche Probleme den Transport verhinderten? Er riskierte den Sprung aus 120 Meter Höhe, durch eine unbekannte Atmosphäre also wegen der geringen Chance, dass sie ihn rausbeamen sobald der Abstand zur Strahlungsquelle groß genug würde?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dexon schaut ungläubig in Soras wissende, blaugrüne Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie beide, nicht ihn alleine. Er hatte jederzeit die Chance den Communicator zu aktivieren. Seine Signaturverstärkung hätte den Transport möglich gemacht, allerdings hätte sie nicht für 2 Personen ausgereicht, dass wusste er ebenfalls, dieser Sturkopf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell wendet sich die Kommandantin ab, um ihre Träne zu verdecken. Der Leutnant ist nach diesen Worten allerdings völlig aufgebracht, er bekommt langsam eine Ahnung, welches Opfer der Commander bereit war für ihn zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich, ich&amp;quot;, stammelt er, &amp;quot;Ich hatte keine Ahnung! Verlangen sie von mir was sie wollen, egal was, es ist mir egal ob es mein Leben kostet, ich kann diese Schande nicht auf meinen Schultern ruhen lassen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora drückt den aufgebrachten Leutnant mit einer kraftvollen Bewegung zurück auf das Biobett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden nicht einfach ihr Leben durch irgendwelche sinnlosen Heldentaten aufs Spiel setzen! Vergessen sie nicht, der Commander hat sein Leben für ihres riskiert, also schulden sie ihm zumindest dass sie dieses nicht verlieren, er könnte aufgrund seiner Geste immer noch sterben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilflos gibt Dexon alle Versuche, das Schiff alleine zurückzuerobern, auf und versucht sich verzweifelt anderweitig zu revengieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sagen sie mir doch bitte wie ich mich erkenntlich zeigen kann!&amp;quot;, bittet er mit weinerlicher Stimme, &amp;quot;Ich kann doch nicht einfach tatenlos hier herumliegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein scharfer Blick trifft ihn wie ein Pfeil, während Sora mit der Behandlung fortfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie müssen sogar! Wenn sie beweisen wollen, dass sie das Opfer wert sind, welches Proximo gebracht hat, bleiben sie liegen und ruhen sich aus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gerunzelter Stirn schaut Sora auf den Dermalregenerator, als wäre die Behandlung mit diesem Gerät eine extreme Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie es scheint, ist Proximo nicht der einzige, dem sie ihr Leben schulden, seine Initiative alleine hätte wohl keinen Erfolg gehabt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant denkt kurz über die Worte nach und glaubt dann die Andeutungen der Kommandantin verstanden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich bin ich ihnen genau so dankbar!&amp;quot;, beginnt er, &amp;quot;Wie sorgsam sie, trotz der schweren Verletzungen ihres Ehemanns, um mein Wohl besorgt sind, wie führsorglich sie jede kleinste Schramme versorgen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlegen versucht Sora den Redeschwall Dexons zu unterbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber, nein das meine ich nicht, ich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich sehr sicher in seiner Sache setzt Soras Patient die Rede fort, ohne sich unterbrechen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...wie schnell sie sich medizinische Kenntnisse aneignen über welcher nur Schiffsärzte nach Jahrelanger Ausbildung verfügen und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in so hohen Tönen gelobte, fühlt sich völlig falsch verstanden und deutet auf einen großen stachelförmigen Gegenstand welcher relativ tief in Dexons Haut steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;... ja, wie sie sogar kleine Operative Eingriffe vornehmen, diese Durchführen ohne mit der Wimper zu zucken, keine Angst vor Blut haben, schmerzlos sogar komplizierte Verletzungen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem fiesen Grinsen, fasst Sora den Stachel, so gut wie möglich mit einigen Fingern beider Hände, an und zieht ihn mit einem Ruck aus dem Fleisch des Schenkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auuu, ahh!&amp;quot;, schreit Dexon und verzieht das Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmerzverzerrt, völlig perplex, schaut er in die Kommandantin an, doch bevor er etwas sagen kann, wirft sie ihm den entfernten Gegenstand zu und beginnt ihre Entdeckung näher zu spezifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ich die zwei stärksten Biosignaturen zwischen der Antimateriewelle und der Biologischen Strahlung des Untergrunds erfasst hatte, bemerkte ich, dass die Signaturstärke nicht ausreichend war um den Transport durchzuführen, denn die externen Sensoren waren erst zu zirka 8% wieder hergestellt. Ich dachte in diesen Sekunden schon, eine Rettung sei unmöglich. Im aller letzten Moment aber, verstärkten sich die Signaturen plötzlich um ein Vielfaches. Beide erfassten Muster erschienen wie ein Leuchtfeuer aus Biomaterie auf den Sensoren und ich beamte einfach alles hier her, bevor es auf einmal dunkel wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespannt lauscht Dexon den Ausführungen, ohne Sora auch nur für eine Sekunde zu unterbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ich endlich die Lampe meines euch Phasergewehrs eingeschalten hatte, erschrak ich fürchterlich. Sie sahen beide aus wie gebratene Stachelschweine, verkohlt und mit diesen... Dingern... übersäht. Das eigenartige daran, diese haben Widerhaken, allerdings in die falsche Richtung, wodurch sie nicht sehr tief in die Haut eingedrungen und innere Organe verletzt haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant lauscht ungläubig den Worten der Kommandantin, scheint jedoch noch immer keinen Zusammenhang feststellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Stacheln konnte ich leicht entfernen, und ich hoffe dieser, den sie in der Hand halten, war der Letzte den ich übersehen habe. Mich interessiert viel mehr, woher diese Dinger kommen, sie erscheinen nicht mehr auf den Sensoren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun runzelt auch Dexon seine Stirn, doch dies scheint nicht unbedingt etwas zu nützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie schon eine Idee? Eine Vermutung?&amp;quot;, fragt Dexon neugierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schelmisch legt Sora den Kopf zu Seite und schaut ihn herausfordernd an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, habe ich, allerdings müssen sie selber draufkommen! Denken sie darüber nach Leutnant!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten verlässt sie das Biobett und geht die paar Schritte bis zur Behandlungsröhre um nach Proximo zu schauen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Explosive Taktiken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phaserstrahlen zwischen wie Blitze durch die Gänge, Rufe, Schreie und Befehle vermischen sich mit dem Lärm bedrohlicher Schritte welche immer näher kommen. Soras kleines Außenteam rennt im schaurigen Feuerwerk aus Licht und Schatten in Richtung Transporterraum 1, dicht gefolgt vom Sicherheitspersonal, welches immer noch unter dem Kommando von Captain Xedo steht. Wie ein Haken schlagender Hase rennt das Team weiter in die Richtung, welche, laut Trikorder, ein Schlupfloch vermuten lässt. Trotz der 50-Fachen Überzahl des Gegners, etwas unterstützt von Dunkelheit sowie Ausfall aller Sicherheitssysteme des Schiffes, flieht es weiter. Das Rettende Ziel der Flucht scheint in greifbarer Nähe, nur noch 1 Deck trennt Proximos letzte Verbündete von ihrer möglichen Rettung, doch dann spitzt sich die Lage plötzlich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fähnrich Trabis!&amp;quot;, ruft Crewmen Hantor, welcher einen Tricorder in der Hand hält, mit verzweifelter Stimme den Teamführer an, &amp;quot;Ich registriere überall Lebenszeichen die sich auf uns zubewegen, wir sitzen in der Falle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt der Fähnrich nach und lässt sich dabei nicht einmal von einem Phaserstrahl unterbrechen, welcher haarscharf am dessen Kopf vorbeizischt und einen großen Brandfleck in der Wand neben ihm hinterlässt. Mit geübter Präzision dreht er sich blitzschnell um und erschießt seinen Verfolger, welcher, durch die hohe Phaserstärke, sofort tot auf dem harten Boden zusammenbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen durch die Jeffreys-Röhren weiter, Transporterraum 1 ist nur 1 Deck unter uns, etwa 5 Minuten Kletterei, dann haben wir es geschafft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdutzt bleibt der Hantor einen Moment lang stehen und überlegt kritisch, doch dann fängt er an, den Befehl ohne eine weitere Frage auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los, schneller!&amp;quot;, treibt Trabis seine Leute, &amp;quot;Crewmen, errichten sie ein Kraftfeld mit möglichst hoher Feldstärke, verriegeln sie anschließend die Luke und, beeilen sie sich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer schnellen Bewegung bestätigt der andere Crewmen den Befehlt und beginnt einen kleinen Feldgenerator aufzubauen während Hantor und dann auch Trabis so schnell wie möglich in die Röhre klettern. Der Fähnrich bleibt noch einen Moment zurück und wartet auf das letzte Teammitglied, während die Gegner immer näher kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schneller, sie kommen!&amp;quot;, ruft der Teamleader, welcher Schritte in direkter Nähe vernimmt, &amp;quot;Klettern sie mir sofort nach und verschließen sie einfach das Schott, wir haben keine Zeit mehr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene zögert, trotz des direkten Befehls, und versucht weiter den Generator in Gang zu bekommen. Der Fehler wird ihm schnell bewusst, als ein Crewmitglied um die Ecke springt und zu einem gezielten Schuss anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Achtung!&amp;quot;, schreit Trabis noch auf, doch es ist zu spät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein tödlicher Schuss trifft den Crewmen, welcher tonlos in sich zusammensackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;NEIN!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wutentbrannt zielt der Fähnrich mit seinem Kompressionsgewehr auf den Mörder, doch ein zweiter Schuss zwingt ihn in Deckung zu gehen. Weitere Schritte trampeln durch die Gänge, noch einmal schaut Trabis auf den toten Crewmen, dann schließt er mit einem schnellen Ruck das Schott hinter sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Sekunde zu früh, denn ein Schuss mit höchster Phaserstärke bringt jenes zum Glühen, in wenigen Augenblicken wird es der geballten Energie nachgeben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnell, auf was warten sie?&amp;quot;, ruft Trabis dem verdutzten Crewmen zu, &amp;quot;Wir haben keine Zeit mehr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Hantor endlich in Bewegung setzt, entnimmt der Fähnrich mit geübten Handgriffen eine Antimateriekapsel des Phasergewehrs und wirft sie direkt zum Schott hinter sich. Sofort setzt er sich mit höchstmöglicher Geschwindigkeit in Bewegung, erreicht nach wenigen Sekunden eine Kreuzung und springt aus der Röhre. Bevor er sie jedoch schließen kann, durchbricht ein starker Energiestrahl die Tritaniumverstärkte Verriegelung und trifft direkt die kleine Energiezelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Runter!&amp;quot;, schreit Fähnrich Trabis nur noch, bevor eine Erschütterung das Schiff zum Beben bringt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wohl bekannt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Lichtjahre entfernt, an Bord der FSE-201-Katzenpfote, einem Expeditionsschiff von [FSE]Assets, herrscht bedrückende Ruhe. Commander Tchark V`Chassal ist gerade dabei sich einen kleines Stück Kralle aus der Pfote zu ziehen, welche ein Kontrahent, beim Kampftraining, hinterlassen hat. Seid einigen Tagen sind diese kleinen Duelle das einzig aufregende an Bord der FSE-201-Katzenpfote, bis der Caitianer an der Ops-Stations plötzlich eine eigenartige Energiesignatur auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commanderrr Tchark V`Chassal! Wirrr empfangen eigenarrrtige Energiesignaturrren aus einem Asterrroidenfeld in derrr Nähe. Es könnte sich um Waffensignaturrren handeln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tchark V`Chassal denkt kurz nach seine Gedanken kreisen um die Chancen und Gefahren der nächsten Befehle, bevor er jedoch zu einer Entscheidung kommt, fügt der Ops-Offizier weitere Details zu seiner Meldung hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Sinaturrr scheint dem Computerrr bekannt zu sein, sie wurde scheinbarrr bei einem Kampf aufgezeichnet an dem wirrr dirrrekt beteiligt warrren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freudig zucken Tchark V`Chassals Schnurrhaare und auch die Schwanzspitze bewegt sich ein wenig. Endlich passiert etwas Aufregendes nach den langen Tagen der Ruhe!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivirrren sie die Schilde&amp;quot;, entscheidet der Commander schnell, &amp;quot;Ich will keine bösen Überrraschungen errrleben. Finden sie schnellstmöglich genauerrres über diese Signaturrr herrraus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eifrig tippt der angesprochene auf den Schaltflächen herum, die zur besseren Ergonomie nach innen abgerundet sind, um sie mit den breiten Tatzen besser erreichen zu können, während Tchark V`Chassal aufgeregt an seinen Krallen kaut. Schon einige Sekunden später spuckt der Computer die angeforderten Informationen in Zeichen aus, welche anmuten als seien sie mit Krallen geritzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commanderrr!&amp;quot;, ruft der Offizier aufgeregt, &amp;quot;Die Signaturrr wird eindeutig als die von [FSE]Proximoverschollen errrkannt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herrrvorrragende Arrrbeit!&amp;quot;, unterbricht Commander Tchark V`Chassal den Offizier in der Annahme dass er fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dieser hat weitere brandheiße Neuigkeiten, was durch sein steil aufgestellten Ohren und dem erregtem Wackeln der Schwanzspitze leicht zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es wirrrt noch besserrr Commanderrr!&amp;quot;, versucht der Ops-Offizier wieder zu Wort zu kommen, &amp;quot;Die Signaturrr wirrrd eindeutig als die des Flagschiffes Strato Ingetrrra errrkannt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharf denkt Tchark V`Chassal über die eben erhaltenen Informationen nach. Was könnte das Flagschiff, so weit draußen, alleine, mitten in einem Asteroidenfeld, wollen? Was aber noch interessanter ist, warum feuert das Schiff wo doch keine anderen Signaturen in der Nähe sind? Trotz möglicher Risiken, vor denen er sich sowieso nie abhalten lässt, wird eine klare Entscheidung getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Setzten sie Kurrrs auf dieses Asterrroidenfeld, wirrr werrrden [FSE]Proximoverschollen dort einen Frrreundschaftsbesuch abstatten oderrr wenn notwendig unserre Hilfe anbieten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine 10 Sekunden später setzt sich die FSE-201-Katzenpfote in Bewegung und bildet einen kleinen Blitz als sie auf Warp 9,2 beschleunigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.06.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herrlicher Schmerz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schatz, wach auf!&amp;quot;, flüstert Sora leise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam öffnet der Angesprochene die Augen. Ein schmerzhaftes Brennen zwingt ihn, im selben Moment, die Lieder wieder zu schließen. In einem leisen Seufzer entlädt sich die Spannung welche in ihm tobte. Das, für ihn nun herrliche Gefühl des Schmerzes, zeigt ihm, dass er nicht tot und scheinbar auf dem Weg der Besserung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke!&amp;quot;, säuselt Proximo nur während er wieder die Augen öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres, überflüssiges Wort, umarmt die Kommandantin ihren Mann. Die Stunden der Angst um ihn lösen sich in einem Tränenschwall und Glücksgefühlen, schöner wie alle anderen Geschenke, welche diese Welt zu bieten hat. Für einen Moment erlischt die Realität, Sorgen, Schmerzen und Hass weit entfernt, das Universum und die Zeit scheinen stehen geblieben zu sein, nichts als Freunde und Glück zwischen den Sternen der Galaxie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanft streicht Proximo ihr übers Haar, erfreut seine Frau wieder zu sehen, allerdings weniger Losgelöst vom Boden der Realität. Nach wenigen Sekunden bereits unterbricht er die Liebkosung und lässt sich von Sora über die momentane Situation informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil läuft bei Captain Xedo, der noch keine Ahnung vom Überleben des Commanders oder seiner Frau hat, auf der Brücke, ein Crewmen mit den neuesten Meldungen ein. Er stützt sich schwer atmend an einem Sessel ab und beginnt dann zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Maschinenraum... Notenergie... in wenigen Sekunden... Sekundärsysteme, Teilen der Primärsysteme... gleich wieder ok... instabil...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit keiner Mine verrät der Captain Freunde über diese Entwicklung, trotzdem verspürt er Genugtuung nun endlich &amp;lt;i&amp;gt;Commander&amp;lt;/i&amp;gt; genannt zu werden, endlich das bekommen zu haben was ihm schon immer zugestanden ist. Sofort fragt er nach dem, was ihm am Wichtigsten erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit dem Subraumfunk, wann wird dieser wieder zur Verfügung stehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der völlig erschöpfte Kurier plumpst auf einen Sessel wie ein nasser Sack und setzt nach einigen weiteren, tiefen Atemzügen seinen Bericht fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auch wieder online... sobald Notenergie... Sensoren... Umweltkontrollen... das meiste...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung&amp;quot;, unterbricht er, die für ihn langweilige Aufzählung, &amp;quot;Laufen sie wieder zum Maschinenraum zurück und sorgen sie dafür dass der Subraumfunk so schnell wie möglich online geht... Worauf warten sie?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Crewmen hat kaum mehr Kraft zu widersprechen, versucht aber trotzdem sein Glück in der Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann... nicht mehr... 8 Decks... kein Lift... Jeffreys-Röhren... kriechen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der strenge Blick von Xedo lässt den kraftlosen Crewmen aufgeben, er spürt dass ein weiterer Widerspruch sinnlos wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye... Sir...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unmacht nahe, macht er sich wieder auf den Weg...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.06.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sekundenbruchteile zwischen Leben und Tod===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bereits am Ende seiner Kräfte rennt Fähnrich Trabis keuchend, Hantor stützend, durch den letzten, stockdunklen Gang, Richtung des Lagerraums für medizinische Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist nicht mehr weit!&amp;quot;, ermutigt Trabis den Verletzten, &amp;quot;Gleich sind wir da, dann werden sie versorgt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum eine Minute später, erreichen die Beiden endlich die Eingangstüre zum Lagerraum und stürmen durch die Türe. Erschrocken fährt Sora herum, bevor sie jedoch etwas sagen oder tun kann, beginnt der Fähnrich zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er hat schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen, von der Druckwelle einer kleinen Antimaterie-Explosion!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit vereinten Kräften wird der Verletzte auf ein freies Biobett gelegt, doch bevor sich Sora über den fehlenden Strom aufregen kann, geht das Licht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt!&amp;quot;, ruft sie gestresst und streckt eine Dosis Rexlin in einen Hypospray, &amp;quot;Hier sind wir ein Leuchtfeuer für die Sensoren, sie werden uns innerhalb weniger Minuten gefangen nehmen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell verabreicht die Kommandantin dem zitternden Crewmen einige Milligramm des hochwirksamen Medikaments und zeigt mit der anderen Hand auf die Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstellen sie die Türe mir irgendwas schwerem, großem, wir benötigen Zeit um hier raus zu kommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne auch nur zu fragen, steht Dexon von seinem Biobett auf und beginnt Trabis bei seiner Arbeit zu helfen. Sora möchte protestieren, lässt dies aber, aufgrund der Lage, erstmal auf sich beruhen. Schnell wendet sie sich den einzigen Fluchtmöglichkeiten zu, den Jeffreys-Röhren. Die Kommandantin möchte eben die Abdeckung der Röhre entfernen, als eine hälftige Explosion die aufgestapelte Türblockade durchbricht und das kleine Team somit der Übermacht des Gegners gegenübersteht. Einer der in alle Richtungen fliegenden Trümmerteile trifft Trabis unsanft direkt in die Magengegend und befördert ihn unsanft zurück auf den Boden der Tatsachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts passiert!&amp;quot;, ruft der Getroffene beruhigend, die Fleischwunde ist jedoch nicht zu übersehen, &amp;quot;Nur ein Kratzer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Proximo auf den Boden wirft und anfängt Richtung Eingang zu feuern, erteilt seine Frau neue Befehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnell Fähnrich! Neben ihnen, die Plasmagranaten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Zeitlupe sieht Trabis wie Leutnant Dexon und Commander Proximo auf die Eindringe feuern während Sora wild gestikulierend auf die gewünschte Granate wartet. Vor seinen Augen verschwimmt die Szene, die Geräusche, Schreie, scheinen sich immer weiter zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los! Die Granate! Bitte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschlossen kneift der Fähnrich die Augen zu und visiert sein Ziel, die 2 Meter entfernte Tasche voller Utensilien, von seiner kleinen Expedition, an. Er erhebt sich vom Boden und schwankt wie in Trance auf die Ausrüstungsteile zu, die Luft scheint ihm zäh und klebrig wie Zuckerwatte während er seine letzten Schritte macht. Trotz der geringen Sehschärfe findet er die runde, grüne Kugel und hält sie mit aller Kraft fest, in der Angst sie verlieren zu können. Im gleichen Moment zischt ein Schuss aus dem Nebel, welcher sich durch zerschossene Leitungen gebildet hat, und trifft Dexon, trotz seiner liegenden Lage, genau in die rechte Schulter.&lt;br /&gt;
Mit wüsten Worten verflucht das Pech welches in scheinbar überall hin verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dexon getroffen!&amp;quot;, informiert der Commander seine Frau trocken, &amp;quot;Hilf mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verletzte windet sich vor Schmerz, versucht aber pflichtbewusst, mit der linken Hand sein Gewehr zu erreichen. Ohne auf diese Ereignisse einzugehen versucht Sora indes immer noch die Sprengstoffkugel in ihren Besitz zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Her damit!&amp;quot;, ruft sie aus vollem Halse, &amp;quot;Hotthrow!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene hört die Worte kaum, Hotthrow würde er allerdings auch im Schlaf jederzeit verstehen. Ihm kommt es wie ein Traum vor, als die obere Granatenhälfte eine Drehung von 90 vollführt und der Sicherungsmechanismus mit lautem Klicken auseinander bricht. Sofort darauf ertönt ein Piepgeräusch, welches den Raum für einen Bruchteil einer Sekunde ausfüllt und die baldige Explosion des Sprengkörpers bekannt gibt. Ihm wird schwarz vor Augen, doch der letzte Funken Bewusstsein bringt ihn dazu, die tödliche Waffe in Richtung Sora zu werfen, erst dann fällt er, wie ein lebloser Steinbrocken, um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommandantin sieht das Objekt auf sich zufliegen, der Wurf ist allerdings nicht stark genug um sie zu erreichen. Sie rennt, ohne auf das Feuer zu achten, überbrückt die wenigen Meter, hechtet über Proximo, fängt die Kugel in der Luft und wirft sie, bevor sie unsanft auf dem Boden aufprallt, in Richtung Eingang weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ereignisse überschlagen sich in Bruchteilen von Sekunden, als Sora kurz vor ihrer Landung von einem Schuss am Bein gestreift wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aaahh&amp;quot;, schreit sie schmerzgepeinigt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu triefst erschrocken dreht sich der Commander um, betrachtet den harten Sturz auf den Metallboden. Die Granate in der Luft lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken und fliegt weiter in den schmalen Gang hinein...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.06.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Devot's Geständnis===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Explosionskörper endlich die Tür passiert, geschieht etwas völlig unerwartetes, etwas, das scheinbar nur Dexon zu Gesicht bekommt. Während Sora unsanft Stürzt, Proximo dies beobachtet, Fähnrich Trabis bewusstlos auf dem Boden und Crewmen Hantor schwer verletzt auf einem Biobett liegt, brechen die entscheidenden Millisekunden an. Ein aufmerksamer Leutnant der Einsatztruppe, welcher leider unter dem Kommando von Xedo steht, bemerkt die drohende Gefahr die auf ihn zukommt. Geschwind fasst er seine Waffe am Lauf und versucht das Gewehr wie einen Tennisschläger zu benutzen was ihm auch zu gelingen scheint. Die tödliche Ladung prallt vom Griff der Waffe ab, doch im selben Moment reagiert der verletzte Leutnant Dexon. Nun endlich macht sich das Drohnentraining auf dem Holodeck bezahlt welches er immer als unnütz verdonnert hat. Mit der linken Hand ergreift er das Gewehr, zielt blitzschnell und bringt die Granate mit einem gezielten Schuss zur sofortigen Detonation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die glückliche Reaktion, die das Schlimmste verhindert hat, bleibt jedoch nicht ohne Folgen. Auch aus dieser Entfernung, kann eine Plasmagranate einigen Schaden anrichten, denn die entstandene, glühend heiße, Druckwelle, verdampft den Leutnant, welcher unter dem Kommando Xedo’s steht, und rast schließlich über das kleine Team hinweg. Die immernoch ungeheure starke Explosion umnebelt, durch ihre Lautstärke und Kraft, kurzzeitig die Sinne. Kommandantin Sora, trotz ihrer Verletzungen immer noch das körperlich stärkste Mitglied des Teams, erhebt sich als erstes aus ihrer zusammengekauerten Haltung und versucht, wie im Reflex nach ihrer Waffe zu greifen. Unglücklicherweise blockiert ein Objekt, welches wie ein Fuß aussieht, das Gewehr und zu ihrem Leidwesen ist dieses Körperteil nicht alleine gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denken sie nicht einmal dran!&amp;quot;,  hört Sora eine drohende Stimme über sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommandantin ist niemand der gerne aufgibt, aber sie erkennt wann sie verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leutnant Devot...&amp;quot;, erkennt Proximos Frau den Besitzer des Fußes, &amp;quot;Sie konnten sich hier nie richtig einfügen, eine lange Liste Befehlsverweigerungen, unsauberer Arbeitsmethoden, Gewalt gegen Crewmitglieder...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben Tötung aus niederen Motiven vergessen, Ex-Kommandantin&amp;quot;, meint der Angesprochene grinsend, &amp;quot;Sie erinnern sich doch noch an die Anklage wegen Mordes, nunja...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste, dass der Freispruch damals ungerechtfertigt war&amp;quot;, resigniert Sora trocken, &amp;quot;Sie sind ein Monster, er ist ihnen doch nur im Weg gewesen, weil er &amp;lt;i&amp;gt;ihre&amp;lt;/i&amp;gt; Position inne gehabt hat und nur so sind sie auch Leutnant geworden, richtig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angesprochene, Leutnant Devot, winkt lässig ab und gibt seinen Leuten ein Handzeichen welches diese dazu veranlasst schnellen Schrittes hereinzustürmen und den Aufständischen die Waffen abzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Menschen sind Tiere, Ex-Kommandantin, auch nach ihrer tollen Ära des Friedens, der Föderation und technischer Errungenschaften, hat sich die Menschheit nicht viel verändert. Die Starken setzen sich durch, die Schwachen gehen unter.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem fiesen Grinsen sieht Devot aus den Augenwinkeln Captain Xedo durch die Türe schreiten und ignoriert Soras wütenden Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke, wir werden gleich erfahren, wer hier die Schwachen sind&amp;quot;, beendet der Leutnant seine Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell stellt er sich, mit den anderen Sicherheitsleuten, im Kreis um die Gefangenen auf während Xedo, in Begleitung zweier Sicherheitsleute, den Raum betritt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
03.07.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die letzten Rebellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelassen und schadenfroh läuft Captain Xedo um die Gefangenen herum läuft. Proximo denkt angestrengt darüber nach, wie er der Lage doch noch Herr werden kann. Die Lösung scheint einfach, ohne ihren Anführer würden sich die meisten Anhänger ergeben nur... wie ausschalten? Auch Sora hat scheinbar ähnliche Gedanken und schielt zum Phasergewehr, keine 2 Meter entfernt und doch unerreichbar. Dann beginnt Captain Xedo grinsend zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll ich sagen? Das ist ja ein richtig fetter Fang, gleich alle Rebellen auf einmal und sogar lebend, gut gemacht... Captain Devot!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angesprochene salutiert kurz und zielt dann wieder, wie alle anderen seiner Untergebenen, auf die Gefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass es mir etwas ausgemacht hätte, wenn die Crew des Ex-Commanders oder er selber draufgegangen wäre, im Gegenteil! Um die wunderschöne Sora aber, wäre es schade gewesen, eine Frau mit solch vielen Fähigkeiten und Stärke gibt es in diesem Universum nicht oft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erregt streicht Xedo durch Soras Haar und berührt ihre Wangen mit der Rückseite seiner rechten Hand. Während diese sich grimmig überlegt ob sie ihm mit dem Fuß oder einem schweren Gegenstand ins Gesicht schlagen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie könnten doch keiner Fliege etwas zu Leide tun, mit ihren zarten Fingern und unschuldigen Blick...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na komm schon&amp;quot;, denkt die Angesprochene heimlich, &amp;quot;Noch etwas näher...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit aufsteigender Wut tastet sie heimlich nach ihrem Kampfmesser, welches sie gewöhnlich an ihrem Oberschenkel befestigt hat. Diese Messer, das ehemalige Ersatzmesser Proximo's, ist gerade deshalb, seid seinem Verschwinden, ihr ständiger Begleiter. Während der Suche nach ihm war es ein kleines Stück von ihm welches ihr Mut und Zuversicht gegeben hat und nun soll es seine Rache sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...aber nun zu dir, oh großer Commander Proximo&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gehässigem Blick zielt Xedo auf den Commander und stellt das Kompressionsgewehr auf maximale Leistung während sich Sora zum Sprung, aus ihrer geduckten Haltung, bereit macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch irgendwelche letzten Wünsche, Ex-Commander?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angespannt denkt Proximo über die Lage nach. Seine Blicke wandern durch den Raum und entdecken das nahe Laserskalpell und einige Phasergewehre sowie die restlichen Plasmagranaten. Trotzdem scheinen die ganzen schönen Sachen nichts zu helfen, denn auch ein Meter währe zu viel Abstand gewesen um diese lebend zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na was ist jetzt?&amp;quot;, ruft Xedo ungeduldig aus, &amp;quot;Kein Wunsch? Kein betteln oder flehen? Wer weiß, wenn sie sich mir bedingungslos ergeben, könnte ich mich erbarmen sie nicht zu töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Commander zieht eine abwertende Grimasse und lässt seine Blicke über die Kompressionsgewehre gleiten, welche ihn von allen Seiten bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie wollen immer noch die Kommandocodes, stimmt's? Eine legale Übernahme des Zentralcomputers und somit der Regierung, ein schöner Traum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeekelt dreht sich der Commander weg. Xedo jedoch gibt nicht so schnell auf und zielt mit seiner Waffe auf Soras Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun gut, ihr Leben ist ihnen nichts Wert, aber wie ist es mit dem ihrer Frau?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie vom Blitz getroffen, dreht sich Proximo wieder um und sieht erst in das Gesicht des Verräters, dann in das seiner Frau. Schweißperlen tropfen von seiner Stirn, verzweifelt denkt er nach, was sollte er tun? Er kann die Proximo Colonies nicht verraten, aber würde er diese nicht sowieso übernehmen wenn bekannt würde dass er und Sora tot wären? Nein, er kann einfach keinen Verrat an seinem eigenen Volk begehen, auch wenn der Preis dafür das Wertvollste das er je besessen hat ist. Mit Tränen in den Augen, versucht er das wahrscheinliche Todesurteil Soras über die Lippen zu bringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11.07.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unvorstellbarer Schmerz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schmerz durchzuckt den Commander der Proximo Colonies, schlimmer als jeden den er zuvor gespürt hat, sprengt die Vorstellungskraft seines Selbst wie eine Bombe. Zitternd, eines bettlägerigen alter Manns unwürdig, versucht er seine Lippen zu Formen, um den Gefühlen Ausdruck zu verleihen, welche ihn beherrschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweißgebadet muss Proximo mit ansehen, wie sich der Finger Xedos langsam um den Abzug krümmt, Millimeter für Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...die Proximo Colonies...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen sieht er Sora an, welche scheinbar tapfer auf ihr Ende wartet. Sie ahnt, dass ihr Mann alles Opfern würde, um die Kultur zu schützen, welche er unter Schweiß und Blut geschaffen sowie verteidigt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...kann nicht...*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bricht fast zusammen bei diesen Worten, die er nicht bewusst gesprochen und trotzdem von sich gegeben hat. Xedo jedoch, lässt die Szene unberührt, fest entschlossen Sora zu töten, welche zwischen den Zeilen Proximos Dilemma und ihre letzten Sekunden erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich liebe dich...&amp;quot;, haucht Sora schwach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzweifelt blickt Proximo in ihre grünblauen Augen, da zerreist auch schon das schreckliche Geräusch eines Energiestrahls die Stille.&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/81-90</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/81-90</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/81-90"/>
				<updated>2010-06-17T18:29:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
23.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Commander Xedo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem bösen Grinsen in den  Mundwinkeln, schaltet Xedo das Laserskalpell auf maximale Leistung. Bevor Proximo jedoch antworten kann, geht ein Ruf über die Com ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sicherheit an Commander Xedo! Captain Stukov macht Probleme, er scheint Verdacht geschöpft zu haben und ist aus seiner Zelle ausgebrochen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend antwortet Xedo auf den Funkruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ausgebrochen? Wie viel Inkompetenz muss ich heute wieder ertragen? Ich komme sofort und werde das Problem selbst in die Hand nehmen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer sicheren Bewegung wirft er das eingeschaltete Laserskalpell dem Schiffsarzt zu, welcher es gerade noch fangen kann ohne sich daran zu verletzten. Geschockt schaltet dieser das Gerät ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fahren sie inzwischen hier fort&amp;quot;, befiehlt Captain Xedo dem Doc, &amp;quot;Sorgen sie dafür dass er singt. Sollte es nicht vermeidbar sein, töten sie seine kleine Freundin!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xedo verspricht sich viel von seiner Drohung, doch statt den Kommandocodes, erhält er nur eine schnippische Bemerkung von Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander also jetzt... Captain Xedo. Ich glaub es gehört mehr dazu ein Commander zu sein, als die Kommandocodes, aber ich denke dass werden sie niemals verstehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend reist der Verspottete dem Arzt das Laserskalpell aus der Hand, schmeißt es in Richtung Proximo’s Gesicht und trifft das rechte Auge. Ein kurzer Schmerzschrei geht vom Commander aus, Captain Xedo lacht kurz auf als er sieht was er mit dem ausgeschalteten Gerät angerichtet hat und schreitet schnellen Schrittes aus der Krankenstation in Richtung Gefängnisblock. Das Laserskalpell bleibt neben Proximo, auf dem Biobett, liegen...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gift===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruhe welcher die Krankenstation füllt, scheint geradezu friedlich. Der Horrorarzt und sein Gehilfe beraten über &amp;lt;i&amp;gt;Behandlungsmethoden&amp;lt;/i&amp;gt; und schmieden Pläne was sie mit den Ressourcen der &amp;lt;i&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/i&amp;gt; anfangen, welche sie von ihrem selbst ernannten Commander erhalten. Zwischenzeitlich denkt der echte Commander über eine Fluchtmethode nach, als plötzlich Bewegung an Sora’s Körper zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schatz! Hörst du mich? Wach auf aber halt um Himmels willen still!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo’s rufe kann Sora zwar noch nicht genau verstehen, doch die Worten ihres Geliebten veranlassen sie, sich ruhig und abwartend zu verhalten. Der Doc und sein Gehilfe haben scheinbar keinen Verdacht geschöpft und bewegen sich wieder in Richtung ihrer &amp;lt;i&amp;gt;Patienten&amp;lt;/i&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun werden wir mal schauen wie hart du wirklich bist, Commander!&amp;quot;, droht der Schiffsarzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nimmt eine Ampulle aus den medizinischen Vorräten und hält sie Proximo vor die Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind 10 Milliliter Chloraxin, bei vorsichtiger Anwendung in geringen Dosen wunderbar um Krebszellen abzutöten... oder ab 4 Milliliter einen Patienten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steckt das Gift in seinen Hypospray und hält es Kommandantin Sora an den Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein letztes Mal&amp;quot;, stellt der Schiffsarzt ein Ultimatum, &amp;quot;Die Kommandocodes und zwar sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo erschrickt fast zu Tode und will seiner Frau auf jeden Fall helfen, doch ihm wird klar dass sie beide eliminiert werden und mit Ihnen die Hoffnung der Proximo Colonies, sobald er die Kommandocodes preisgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du warst eine tolle Frau, Sora mein Schatz, die Beste die man sich nur wünschen kann!&amp;quot;, spricht er mit eintöniger Stimme, &amp;quot;Ich bin nur froh dass du dank der Betäubung nichts vom unerträglichen Schmerzen spüren wirst, welche bei einer Chloraxin-Vergiftung zu erwarten sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beherrscht wendet er sich von Kommandantin Sora ab, eine Träne rinnt über sein Gesicht. Der Arzt hat schon eine neue, teuflische Idee ihn zu überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kein Problem&amp;quot;, meint er und spricht dann seinen Assistenten an, &amp;quot;Gib mir noch mal das Cordrazin, wir müssen jemanden aufwecken...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arzt legt das Injektionsgerät mit dem Chloraxin zur Seite und lädt ein leeres Hypospray mit dem hochwirksamen Medikament. Mit einem breiten Grinsen verabreicht er Sora 2 Milliliter davon, welches sich, durch die Tatsache dass sie eh schon bei Bewusstsein ist, wie eine hohe Dosis Adrenalin äußert. Proximo grinst, als sein Plan endlich aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem gewaltigen schlag macht sich  Sora’s gesammelte Wut und Schmerz Luft. Der gut gezielte Kinnhaken trifft den Schiffsarzt, welcher sofort zu Boden geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Achtung!&amp;quot;, schreit Proximo, als der Assistent den anderen Hypospray ergreift und die Kommandantin attackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora jedoch reagiert durch die Injektion, trotz des geschwächten Zustands, blitzschnell und nimmt ihm das Gerät aus der Hand bevor er weiß wie ihm geschieht. Ein Schlag mit dem Ellenbogen gegen seinen Kopf und dieser gegen die Wand, beendet das Schauspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schiffsarzt jedoch, lässt sich nicht einfach mit einem Kinnhaken außer Gefecht setzen und schnappt sich das Laserskalpell. Kommandantin Sora macht sie abwehrbereit, doch zu ihrer Überraschung wird Proximo und nicht sie attackiert, welcher sich durch seine vielen Verletzungen wie Eiterwunden und Schrammen am ganzen Körper, kaum bewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hierher!&amp;quot;, ruft er Sora verzweifelt zu Hilfe, &amp;quot;Hilf mir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schnell es ihm, unter den gegebenen Umständen, möglich ist, rollt sich zur Seite und fällt auf den Boden. Knapp hinter ihm verbrennt ein Laserskalpell das Biobett. Die Kommandantin rennt in großen Sprüngen auf den Arzt zu welcher gerade zum finalen Schlag ausholt. Sie springt todesmutig dazwischen und kann gerade noch ihre Augen mit ihrem linken Oberarm schützen bevor das Skalpell ihre Haut verletzt, doch die Kraft ihres letzten Sprungs reißt den Doc mit Sora zusammen auf den Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne einen Augenblick zu zögern führt sie, trotz der Schmerzen, das Hypospray an den Hals des Mediziners und sie hört nicht auf den Injektionsknopf zu drücken, bis die gesamten 10 Milliliter Flüssigkeit in ihn eingedrungen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aaaaah!&amp;quot;, schreit der Doc voller Schmerz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stößt Kommandantin Sora von sich weg und bricht zusammen. Zuckend und würgende Geräusche von sich gebend rollt er sich am Boden, Krämpfe durchfahren seinen Körper, Schweiß tropft von seinem Gesicht während es sich knall rot färbt. Dann, plötzlich, lassen die Symptome nach, der Schiffsarzt ist tot...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ungeduldiger Patient===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seltsam&amp;quot;, meint Proximo beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Frau benutzt einen Dermalregenerator um seine Wunden zu schließen und verabreicht eine geringe Dosis Hydrocortilen gegen die Schmerzen, während der Commander über den toten Schiffsarzt nachdenkt. Er schüttelt den Kopf und kann einfach nicht verstehen wie ihn der Ärzte welcher ihn Jahre lang betreut, nun fast getötet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise flüstert er vor sich hin: &amp;quot;Arzt, heile dich selbst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora schaltet den Dermalregenerator ab und dreht ihr Ohr zu seinem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sagtest du Schatz?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der winkt natürlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nichts, ich hab nur grad über unsere Crew nachgedacht. Gibt es noch mehr Aufrührer und... wie viele?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stirnrunzeln verrät Proximo dass sie sich selbst nicht ganz sicher ist. Er will aufstehen, doch die Kommandantin drückt ihn bestimmt auf das Biobett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß es nicht genau. Was ich aber genau weiß ist, dass du erstmal liegen bleibst, denn du bist extrem geschwächt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Anweisungen seiner Frau richtet sich Commander Proximo auf und betrachtet seine nun verheilt oder vernarbten Wunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich fühl mich aber sehr gut&amp;quot;, meint er lässig, &amp;quot;meine Wunden hast du versorgt und ich könnte Bäume ausreißen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmt drückt ihn Sora wieder auf das Biobett und fängt an die restlichen roten Stellen zu regenerieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sagen sie alle nach 2 Milliliter Cordrazin, 2 Milliliter Hydrocortilen sowie eine unbestimmte Menge Adrenalin durch den Nahkampf vorher!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber... &amp;quot;, erwidert Proximo, wird aber von einem Hustenanfall unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kein Aber&amp;quot;, antwortet die Kommandantin streng, &amp;quot;Ich muss erstmal feststellen ob du innere Verletzungen hast... und das Husten muss ja irgend eine Ursache haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzend gibt er sich geschlagen und gesteht sich ein dass seine Frau wahrscheinlich auch ohne diese, mehr als stichhaltigen, Argutemente gewonnen hätte. Grinsend nimmt sie einen medizinischen Tricorder und beginnt ihn zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hab ich’s doch geahnt!&amp;quot;, meint Sora zufrieden, &amp;quot;Du warst der ätzenden Atmosphäre dieses Himmelskörpers zu lange ausgesetzt. Deine Lungenkapazität ist bei zirka 20% der Normalkapazität, dass hat dir also deine letzen Kräfte gekostet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunt liest der Commander die Untersuchungsergebnisse am Tricorder ab, welcher ihm von Sora gereicht wird. Er hätte nie gedacht dass seine Lungen beschädigt worden sind, er hatte gar nichts bemerkt obwohl er fast dran gestorben wäre. Andererseits gab es ja schon Anzeichen wie Husten, Müdigkeit, Brennen in den Lungen wenn er die Luft einatmete. Kopfschüttelnd gibt er den Tricorder zurück als gerade ein Ruf auf dem Communicator des Schiffsarztes eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Xedo an Krankenstation! Wie läuft es mit unseren Gefangenen? Krankenstation? Hallo! Krankenstation bitte melden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Ruck steht Commander Proximo auf und geht dabei geschwächt in die Knie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab doch gesagt du sollst nicht aufstehen&amp;quot;, schimpft seine Frau wütend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war, bevor uns Xedo die Sicherheit an den Hals geschickt hat!&amp;quot;, rechtfertigt sich Proximo, &amp;quot;Los nimm einen Thorongenerator, die Phaser unserer 2 Horrorärzte und dann nichts wie weg hier!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zögerlich nimmt sie den Thorongenerator aus dem Schrank, die 2 Phaser und packt alles in die Erste-Hilfe-Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit deiner Lunge?&amp;quot;, gibt Sora zu bedenken, &amp;quot;Wir werden nicht weit kommen, auch wenn ich dabei bin. Die Wartungsröhren sind viel zu eng, sie werden uns schnell eingeholt haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt Commander Proximo nach. Sein Fachwissen in Medizin ist nicht sonderlich groß, allerdings gab es schon oft Situationen in denen er körperliche Probleme einfach mit Medikamenten hinausgezögert hat, um weiterkämpfen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tri-Ox&amp;quot;, ruft er plötzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie?&amp;quot;, antwortet Sora erschreckt, &amp;quot;Was meinst du damit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam richtet sich Proximo auf uns geht zu den Hypospray-Ampullen die 2 Meter weiter, schön Sortiert und griffbereit, gelagert sind. Er sucht kurz und nimmt dann ein Röhrchen aus dem Sortiersystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tri-Ox&amp;quot;, beginnt er wieder, &amp;quot;ist ein Medikament um Atembeschwerten in Notsituationen zu behandeln, es bleibt uns im Moment nichts anderes übrig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er legt das Mittel seiner Frau in die Hand und diese verabreicht ihm dann 5 Milliliter der Substanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen los&amp;quot;, mein Proximo schnell, &amp;quot;sonst bekommt uns die Sicherheit doch noch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schnell wie möglich bewegt er sich in Richtung Röhreneingang und öffnet den Einstieg. Sora hingegen ist inzwischen damit beschäftigt einige Ampullen aus dem Medikamentensortiersystem zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Komm schon!&amp;quot;, ruft der Commander ungeduldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Sekunden später kommt sie der Aufforderung endlich nach und verschwindet mit ihm im Schacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich musste noch einige Medikamente holen, einfach von jeder Farbe zwei Stück!&amp;quot;, entschuldigt sie sich grinsend, &amp;quot;Heute scheinst du ja ganze Medikamentenschränke davon zu verbrauchen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Signaturen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke der &amp;lt;i&amp;gt;Strato Ingetra&amp;lt;/i&amp;gt; ist inzwischen die Hölle los. Captain Xedo schreit ununterbrochen sämtliche Cremens an, Männer und Frauen rennen von Station zu Station. Nach stundenlanger Suche wird immer noch kein Lebenszeichen der, laut Xedo, schwer psychisch erkrankten, entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Scannen sie abgelegene Region&amp;quot;, befiehlt Captain Xedo, &amp;quot;Verlassene Quartiere, Wartungsschächte, Warpgondeln, Frachträume und vergleichen sie die Werte mit den Communicator-Signaturen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Minuten stille, dann plötzlich kommt eine Meldung vom Sicherheitsverantwortlichen herein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben ein unbekanntes Lebenszeichen geortet, aber ich könnte schwören dass es beim letzten Scan nicht vorhanden war! Es befindet sich im mittleren Bereich der Steuerbordgondel!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sichtlich erfreut prüft Xedo die Sensorwerte, Aufzeichnungen und Arbeitszuteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Steuerbordgondel?&amp;quot;, denkt er laut, &amp;quot;Eine gefährliche Gegend für Spatziergänge und eingeteilt ist dort im Moment niemand!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort gibt dieser Anweisungen um das Leben der gefundenen Signatur zu retten, die laut Aussage des Arztgehilfen in höchster Lebensgefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Transporterraum 2! Erfassen sie die Signatur des Lebenszeichens&amp;quot;, befiehlt der Captain rüde, &amp;quot;und beamen sie es direkt auf die Krankenstation!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich herrscht Totenstille auf der Brücke. Alle halten den Atem an um alles über den Erfolg des &amp;lt;i&amp;gt;Rettungsversuchs&amp;lt;/i&amp;gt; in Erfahrung zu bringen, dann endlich meldet sich der Transporterraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Transporterraum 2 an Brücke! Wir können den Beamvorgang nicht durchführen, da vorhandene Strahlung dort die Transportererfassung zerstreut! Kompensation unmöglich, wir bräuchten ein stabiles Signal, beispielsweise eine Communicator-Signatur.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der machtsüchtige Captain denkt kurz nach, wie er ihnen doch noch habhaft werden kann. Wütend schlägt er mit der Faust auf eine Navigationskonsole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Xedo an Sicherheit! Schicken sie sofort ein Team zu den Steuerbordgondeln! Genauere Anweisungen folgen, sobald sie nah genug dran sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye Sir!&amp;quot;, bestätigt die Sicherheit, &amp;quot;Wir machen uns sofort auf den Weg!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Genugtuung lehnt sich Captain Xedo in den Kommandosessel und tippt ziellos auf der kleinen Konsole herum.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teufelszeug===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knapp 5 Minuten nach Xenos Auftrag, lehnt sich Proximo, nach Luft ringend, an die Schachtwand in der Steuerbordgondel und hört den Geräuschen, welche immer näher zu kommen scheinen, zu. Unter großer Kraftanstrengung streckt er sich in Richtung Erste-Hilfe-Tasche, welche Sora zurückgelassen hat. Als er das gesuchte Medikament nicht sofort finden kann, schüttet er den Inhalt der gesamten Tasche auf den Boden und greift zu einem gelben Röhrchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dexalin... schlechter als Tri-Ox kann es auch nicht wirken.&amp;quot;, denkt er resignierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmig verabreicht er sich 4 Milliliter davon, sucht dann aber schnell ein weiteres Röhrchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist es denn?&amp;quot;, ungeduldig wühlt er die Medikamente durch und liest jede Aufschrift, &amp;quot;Es muss dabei sein, ich brauche es jetzt! DA!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triumphierend zieht er eine Ampulle Inaprovaline hervor und steckt sie in den Hypospray. 5 Milliliter später, versucht er aufzustehen und zu seiner Überraschung gelingt es ohne größere Anstrengung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Teufelszeug!&amp;quot;, meint er grinsend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm bleibt keine Sekunde mehr um zu verschnaufen. Er streckt das Hypospray mit den restlichen 5 Milliliter an seinen Gürtel, verschwindet durch den Schacht vor ihm und feuert mit niedriger Phaserstärke auf die restlichen Ampullen. Ein furchtbarer Gestank entweicht den verbrannten, teilweise giftigen Medikamenten, Rauch steigt auf, dann verschließt Proximo hinter sich den Schacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sicherheit an Brücke!&amp;quot;, ruft der Leader des Sicherheitsteams, &amp;quot;Wir haben hier ein Problem!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon wieder ein unüberwindbares Hindernis? Könnt ihr nicht mal euren Job machen und die Flüchtigen Einfangen?&amp;quot;, fragt Captain Xedo sauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon, Sir&amp;quot;, antwortet der Leader, &amp;quot;aber in den Schächten vor uns werden mehrere giftige Substanzen in der Luft angezeigt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmig flucht Xedo vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen sie wieder 200 Meter zurück, dort können wir ihnen Raumanzüge zur Verfügung stellen&amp;quot;, befiehlt er streng.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Sir!&amp;quot;, zögert der Offizier, &amp;quot;Eine Verfolgung in Raumanzügen, durch die engen Gänge! Ich halte das für keine gute Idee!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer sich wirft Captain Xedo ein Pad so fest gegen eine Konsole dass die Matrix zersplittert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hab nicht nach ihrer Meinung gefragt, Leutnant! Führen sie den Befehl aus, es geht um das Leben des Commanders!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschockt antwortet der Sicherheitsoffizier: &amp;quot;Aye Sir! Sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Minuten später befinden beginnt das Sicherheitsteam mit der beschwerlichen Klettertour, in Raumanzügen, durch die Wartungsschächte. Inzwischen hat Proximo etwas Abstand gewonnen und hält an einer Kreuzung an um Zugriff auf die Computerkontrollen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer, Sicherheitsüberbrückung Proximo teta15alpha!&amp;quot;, befiehlt er über Sprachkommando, doch nichts passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer, Bestätigung! Computer! Verdammte Kiste!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnaubend, Ärgerlich über den Computer, fängt er an über die Konsole einen Überbrückungsversuch zu starten. Zur gleichen Zeit gehen auf der Brücke diverse Warnmeldungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! Jemand nimmt Zugriff auf die sekundären Kommandoprotokolle!&amp;quot;, meldet der Offizier der ersatzweise an der Sicherheitskonsole steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie? Die Sprachkommandos wurden doch gesperrt!&amp;quot;, will Xedo wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Von einer Konsole in der Steuerbordgondel. Es scheint... der Zugangscode unseres Commanders zu sein? Er nimmt Zugriff auf die Sensorenkontrolle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sofort überbrücken!&amp;quot;, befiehlt der Captain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unmöglich!&amp;quot;, meldet der Offizier, &amp;quot;Die Verbindung ist bereits hergestellt, der Überbrückungscode wurde gesperrt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann, dann!&amp;quot;, überlegt Xedo angestrengt, &amp;quot;Aktivieren sie den Warpantrieb!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Sir, wir können kein stabiles Warpfeld in der Atmosphäre etablieren, außerdem werden alle ungeschützten Personen in den Gondeln getötet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschockt dreht sich der Offizier in Richtung des Captain und sieht sein breites Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir brauchen kein Warpfeld und das Andere ist ja Sinn und Zweck der Aktion!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant kämpft um Fassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das würde den Commander töten! Das kann ich nicht verantworten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Ruck steht Captain Xedo auf und schreit den Sicherheitsoffizier an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Befolgen sie meine Befehle! Sofort&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Vorwarnung zieht der Offizier seinen Phaser, doch Xedo ist schneller. Der tödliche Strahl trifft den Leutnant welcher daraufhin fast lautlos zu Boden geht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los!&amp;quot;, befielt er einem jungen Fähnrich mit vorgehaltenem Phaser, &amp;quot;Führen sie meinen letzten Befehl aus, ansonsten werden sie dem Leutnant folgen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Explosiv===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Steuerbordgondel spitzt sich die Lage zu als die Aktivierungswarnung ertönt. Da Proximo die internen Sensoren deaktiviert hat, ist es dem Computer nicht möglich ein Notfalltransport durchzuführen, welcher normalerweise in so einem Fall stattfindet bevor die Strahlung den kritischen Bereich überschreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist er!&amp;quot;, ruft der Leader des Sicherheitstrupps, &amp;quot;Bleiben sie stehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Commander denkt gar nicht dran sondern schreit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schließen sie sofort ihre Raumanzüge! Das ist ein Befehl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fassungslos über die Reaktion Proximos zögert der Trupp für einen Moment, doch dann hat der Leutnant die Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er leidet unter Wahnvorstellungen! Phaser auf betäuben und Feuer!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüsse zischen knapp an Proximo vorbei, welcher ich gerade an der Verriegelung eines EPS-Verteilers zu schaffen macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Idioten!&amp;quot;, faucht der Commander, &amp;quot;Ein Phaser wird gleich detonieren, mein Phaser! Schließen sie die verdammten Raumanzüge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne weiter zu zögern stellt Proximo den Phaser auf einen Überladezyklus, legt ihn in den EPS-Verteiler und verschwindet in die entgegengesetzte Richtung durch die Jeffreys-Röhre, nicht ohne das Schott hinter sich zu verriegeln. Verdattert sitzen die Leute des Sicherheitstrupps in ihrem Schacht und hören die ferne Überladung des Phasers. Das Pfeifen und der sich immer weiter erhöhende und verstärkende Ton warnt vor einer Katastrophe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück!&amp;quot;, schreit der Leader des Trupps, &amp;quot;Schnell! Die Explosion des Verteilers wird die halbe Sektion hochjagen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade noch rechtzeitig schafft es das Team aus dem Kanal. In letzter Sekunde schließt der Leader das Schott und wird durch eine heftige Erschütterung zu Boden gerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hüllenbruch!&amp;quot;, gibt der Offizier an der Taktik bekannt, &amp;quot;Es hat die halbe Steuerbordgondel zerrissen, Grund unbekannt, die Sensoren sind immer noch offline!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Lebenserhaltung, Trägheitsdämpfer und künstliche Schwerkraft in diesem Bereich sind ausgefallen.&amp;quot;, ergänzt der Leutnant vor den Maschinenkontrollen, &amp;quot;Die Noteindämmung versagt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmunzelnd kommt Captain Xedo näher und schaut selbst auf die Anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr gut!&amp;quot;, er klopft dem Leutnant auf die Schulter, &amp;quot;Ich freue mich immer wenn ich gute Neuigkeiten höre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schreckliche Schlussfolgerungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Explosion, welche fast die Hälfte der Steuerbordgondel zerfetzt, ereignet sich in dem Moment als Proximo die Leiter zum nächsten Schacht hochklettert.  Mit letzter Kraft kann er sich daran festklammern als die gewaltige Explosion das gesamte Schiff erschüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warnung! Strahlungsniveau kritisch! Lebenserhaltung ausgefallen!&amp;quot;, knirscht es aus einem versteckten Lautsprecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flimmernde Notbeleuchtung fällt auf die Gestalt welche, sichtlich erschöpft, nach der nächsten Sprosse greift. Vergeblich wartet man auf die Warnung, welche das Ausfallen der Notkraftfelder bekannt gibt, jegliche Verbindung der Technik reißt mit einem Ruck ab. Ein weiterer harter Stoß erschüttert die Gondel und bricht in der Hälfte durch. Der Commander verliert den Halt, stürzt zurück auf den Boden und bleibt dort benommen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sicherheitstruppe an Captain Xedo! Der Bereich vor uns destabilisiert sich und wird vom Schiff abreißen, verstärken sie die Integritätsfelder, der Commander befindet sich dort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke jedoch sitzt Xedo zufrieden in seinem Sessel und genießt die Vorkommnisse mit einer Tasse Kaffee in seiner Hand. Der Captain überprüft gar nicht erst die Machbarkeit des Vorhabens sondern antwortet mit kühler Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier Captain Xedo. Die Integritätsfeldgeneratoren wurden beschädigt, die Sektion destabilisiert das gesamte Schiff und muss abgesprengt werden. Evakuieren sie sofort die Sektion, das ist ein Befehl! Xedo out.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrt schauen sich die Teammitglieder an. Ist ihm klar dass eine Absprengung der Sektion den sofortigen Tod des Commander’s zu Folge hat? Auch die Warnung Proximo’s vor der Explosion des Phasers, die Geistesgegenwart Medizinische Geräte bei sich zu führen und zu verwenden sowie die Idee mit der Giftgaswolke. Natürlich kann niemand verleugnen dass eben diese Detonation durch Commander Proximo selber herbeigeführt wurde, doch andererseits müsste dieser, nach Beschreibung des Schiffsarztes, schon längst verstorben sein. Verwirrt checkt Leutnant Dexon, Teamleader des Sicherheitsteams, die Umgebung mit seinem Tricorder und findet etwas Eigenartiges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nach diesen Anzeigen&amp;quot;, beginnt er schockiert, &amp;quot;wurde eine Aktivierung der Warptriebwerke vorgenommen. Die Strahlenwerte in dieser Region würden jeden Menschen ohne Raumanzug binnen kürzester Zeit töten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend stehen sie sich gegenüber. Gibt es einen Grund für die Aktivierung, viel wichtiger, kann das der Commander bisher überlebt haben und wieso hat er überhaupt seine eigene Waffe mit der halben Gondel in die Luft gejagt? Plötzlich bricht ein Fähnrich das Schweigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich... ich hätte eine Idee warum der Commander diesen Knotenpunkt zerstört hat und warum dafür eine Explosion dieser Größenordnung notwendig war. Es ist eine Vermutung, nur eine Gedanke...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dexon schreckt aus seinen Gedanken auf uns fasst den Fähnrich ungeduldig an den Schultern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los, spucken sie es schon aus!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Naja...&amp;quot;, beginnt er der Angesprochene zögerlich, &amp;quot;Die Knotenpunkte sind mit einem Ebene 10 Kraftfeld geschützt, um bei Kampfhandlungen nicht den Ausfall des Warpantriebs zur Folge zu haben, sollte ein Bruch der Gondel auftreten. Eine Explosion neben den Emittern allerdings, könnte diese überladen und den Knotenpunkt zum Kollabieren veranlasst haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeduldig rüttelt Leutnant Dexon den Fähnrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum? Weshalb sollte der Commander sein eigenes Schiff zerstören und dabei sein Leben riskieren? Ist er Krank, leidet er unter Wahnvorstellungen? Raus damit, sie vermuten doch etwas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon...&amp;quot;, gibt der Fähnrich unwillig bekannt, &amp;quot;Durch die Explosion wurde der Warpantrieb deaktiviert und die Verstrahlung im hinteren Teil der Gondel minimiert. Mit etwas Glück dürfte sie noch knapp unter tödlichem Niveau liegen, eine längere Einwirkung der Strahlen wird aber unweigerlich zum Tode führen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Befragte lässt kraftlos die Hände fallen und setzt sich verstört. Dexon fragt nicht weiter, sondern kombiniert die Aussagen des Fähnrich, Schiffsarztes, Captain Xedo und Proximo. Der Arzt hatte Commander Proximo praktisch für Tod erklärt und nun tobt eben dieser hier in der Steuerbordgondel rum, weicht Angriffen aus, trifft strategische Entscheidungen, warnt seine Verfolger vor Gefahren, schützt sich vor einer Warpantrieb-Aktivierung... Ja die Aktivierung, sie kann nicht ausgeführt worden sein, ohne dass der Captain des Schiffes davon erfahren hätte. Ihm wird langsam klar, warum der Fähnrich so ungern mit der Sprache herausgerückt ist, es bleibt eigendlich nur ein einziger logischer Schluss...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor dem Abgrund===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung verschwimmt wie bei einem Blick durch ein Rauchglas. Die Hände, taub, wie Fremdkörper, auch von der Nähe kaum als solche zu erkennen. Langsam bewegen sich die Beine, schwerfällig ohne klaren Gedanken dem Schott immer näher kommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken mischen sich mit dem Gesehenen zu einer Manifestation aus Schmerz und Schwäche welche sich in Adrenalin und Morphinschüben des Organismus äußern. Durch den dichten Schleier der Wahrnehmung dringt ein dumpfes Geräusch, welches scheinbar von hinten kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große und breite Gestalt kommt aus dem Loch, ein Kopf hinter einer Glasscheibe scheint etwas zu schreien, doch es ist nur ein dumpfer Laut zu vernehmen. Das Bild wird dunkler und mischt sich mit dunkelrot, der Lebensgeist erlischt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
02.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verlorener Retter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dexon an Einsatzteam! Ich hab Proximo gefunden, aber er ist schwer verletzt und dem Tode nah, er benötigt dringend medizinische Unterstützung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal wird, durch die im Chip integrierte Elektronik, mit höchster Sendestärke ausgesandt, doch niemand meldet sich auf den Ruf. Er zieht seinen Tricorder und registriert besorgt starken Strahlungswellen, welche immer weiter auf die Beiden zurasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander!&amp;quot;, ruft der Leutnant verzweifelt, &amp;quot;Commander Proximo, hören sie mich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüchtig bemerkt er das Hypospray am Gürtel des Commanders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er hat wohl ein Medikament mit sich geführt, welches ihm geholfen hat, sich so lange fit zu halten.&amp;quot;, denkt Dexon, &amp;quot;Ein Versuch kann nicht schaden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig verabreicht er die restlichen 5 Milliliter Inaprovaline, doch auch ein gutes Medikament ist kein Ersatz für körperliche Gesundheit und Fitness. Trotzdem stabilisiert sich der Herzschlag für den Moment und Proximo öffnet nach einem tiefen Atemzug die Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist sein erstes Wort des Commanders erklingt, bevor er den Schmerz spürt, welcher sich in seinem Körper ausbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im hinteren Teil der Steuerbordgondel, Sir&amp;quot;, erwidert der Leutnant, &amp;quot;Hier herrschen hohe Strahlungswerte, sie müssen dringend evakuiert werden. Ich habe allerdings den Kontakt zu meinem Team verloren, und die letzte Jeffreys-Röhre welche hinteren und vorderen Gondelteil verbunden hat, dürfte inzwischen zerstört sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er denkt einen Moment über den letzten Durchgang nach und schüttelt den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kurz nachdem ich die Röhre als Vorhut passiert hatte, verformte sich der Gang unter den gewaltigen Kräften der Schwerkraft, welche auf die Gondel einwirken, eine Rückkehr auf diesem Weg ist ausgeschlossen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt versucht er eine Alternative zu finden, bevor er resigniert aufgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Transporter können bei dieser Strahlung keine genaue Erfassung vornehmen, der Plan war sie zu finden. Den Funksender sollte als Signaturverstärker Verwendung finden, doch da er nicht zu meinem Team durchkommt, nehme ich an, dass dieser Plan ein Fehlschlag ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ächzenden Lauten, richtet sich Proximo ein Stück auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben sie denn noch einen Plan B, Leutnant?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dexon geht nicht auf die Frage ein, da er an eine, für sich, viel wichtigere Sache denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo, ich muss sie davon in Kenntnis setzen, dass Captain Xedo möglicherweise nicht mehr auf ihrer Seite steht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spontan versucht Proximo zu lachen, doch ein tiefer Schmerz in den Lungen unterbricht den Anfall von Heiterkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sie nicht sagen, das ist ja was ganz neues! Jetzt, nachdem ich das endlich weiß, helfen sie mir aufzustehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unsichere Bewegung drückt Dexons Pflichtbewusstsein sowie Sorge um dem Commander aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind nicht in der Verfassung... sie könnten... aber Sir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher in seiner Entscheidung streckt der Commander seine Hand nach Dexon aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Helfen sie mir auf, Leutnant! Sie haben selbst gesagt dass die Strahlung hier extrem hoch ist, und kein Beamen möglich ist, also helfen sie mir auf damit wir weiter können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widerwillig greift Proximo’s Retter nach seiner Hand, hilft ihm auf die Beine und hält den Arm fest, welchen er um seine Schulter legt. Nach einer Sekunde nahe der Bewusstlosigkeit, steht der Commander wieder auf wackeligen, aber eigenen Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie heißen sie, Leutnant&amp;quot;, fragt er beiläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert durch die Frage, beantwortet der Leutnant sie, ohne genau darüber nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dexon, Sir. Was wollen sie jetzt unternehmen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist natürlich berechtigt, aber die einzige Alternative liegt natürlich in der Gegenrichtung der Strahlungswelle. Der Commander muss innerlich lachen, verkneift sich jedoch bissige Bemerkungen, für die keine Zeit mehr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen weiter, Leutnant Dexon!&amp;quot;, belehrt er ihn mit einem freundschaftlichen Gesichtsausdruck, &amp;quot;Durch diesen Schacht dürften wir vorläufig etwas weiter vom Strahlungszentrum wegkommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant bleibt unschlüssig stehen, Proximo errät seine Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist sehr selbstlos, mir ihren Raumanzug anzubieten, aber ich bin nicht in der Verfassung einen so schweren Anzug zu tragen. Abgesehen davon...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo grinst matt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie schaffen wir es hier raus, wenn ich bewusstlos und sie strahlenkrank sind? Los jetzt, die Strahlung wartet nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schnell wie möglich, kriechen die beiden letzten Lebewesen im hinteren Teil der Warpgondel, immer weiter weg von der unerbärmlichen Strahlungswelle, welche langsam aber stetig, in ihre Richtung rollt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
02.05.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwierige Berechnungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke der Strato Integra läuft Captain Xedo ungeduldig hin und her. Fluchend, sich darüber wundernd dass Proximo immer noch lebt, holt er sich jede Minute den Status der Sonde, welche immer noch die einzige Quelle für Sensordaten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leutnant Devot!&amp;quot;, ruft Xedo seinen Schützling, &amp;quot;Den Bericht über die Crew!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gerufene, mit dem Phasergewehr auf der Schulter, beginnt wie befohlen mit seinem Bericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;20 Männer und Frauen der Crew sind zu uns übergelaufen, 22 weigern sich oder sind unschlüssig, ich habe alle 22 in Frachtraum 1 untergebracht, sie werden gut bewacht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmig schaut Xedo den Leutnant an, der den strengen Blick nur ungern auf seinen Schultern lasten spürt. Er denkt, alles in seiner Macht stehende getan zu haben um die Rebellion erfolgreich zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für was habe ich so viele meiner Leute eingeschleust? Damit ich sogar auf meinem eigenen Schiff um die Sicherheit fürchten muss? Hab ich nicht genug mit diesem Proximo und seiner aufständischen Freundin zu tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beunruhig schaut er auf den Monitor, auf welchem inner noch die gleichen violetten Dunstschwaden zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;20 auf unserer, 22 auf deren, mit mir und ihnen also 44 Mitglieder plus Proximo und Sora. Was ergibt dass Leutnant?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder fällt ein strenger Blick auf Devot. Völlig perplex über die Frage, stammelt er die Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sss..echss...unnd..vierz..zig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein breites Grinsen geht über Captain Xedos Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie können ja rechnen&amp;quot;, lobt er gehässig, &amp;quot;Können sie auch noch ausrechnen wie viele Leute ihnen dann noch von diesem 50 Mann Schiff fehlen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja... ich...&amp;quot;, stammelt der Entblößte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann los Leutnant!&amp;quot;, unterbricht Xedo den Offizier, &amp;quot;Finden sie die übrigen! Töten sie alle die Widerstand leisten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye Sir!&amp;quot;, antwortet der Angesprochene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Handzeichen befiehlt er seinem Team den Abmarsch und verlässt kurz darauf die Brücke. Lässig räkelt sich Xedo im Stuhl des Captain während er weitere Anweisungen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Taktik? Einen Photonentorpedo scharf machen und einen Umkehrkurs programmieren, welcher den Torpedo exakt in unsere Steuerbordgondel, bei den angegebenen Koordinaten steuert!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einigen Eingaben, bestätigt Xedo die neuen Koordinaten und überträgt sie, doch der Offizier an der Taktik scheint nicht einverstanden, die volle Verantwortung am Mord des Commanders zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Xedo&amp;quot;, beginnt er vorsichtig, &amp;quot;Ich programmiere den Kurs, wenn sie es wünschen, ich habe zugesagt sie zu unterstützen, aber ich möchte nicht direkt verantwortlich für den Tod Commander Proximos und der Kommandantin Sora sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedächtig schaut Xedo auf die Anzeigen und die zwei Biosignaturen, welche jeder, durch die ungenauen Daten, für die des Commanders und seiner Frau hält. Überraschender weise, reagiert er anders, als es der Fähnrich befürchtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist schon in Ordnung, Fähnrich. Programmieren sie den exakten Kurs und übertragen sie die Abschusskontrolle auf meine Konsole, dann kann ich Proximo endgültig auslöschen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann ein Leuchten in seinen Augen sehen, als er diese Worte ausspricht. Er möchte den Posten als Commander, koste es was es wolle! Dass er dabei viele Menschen töten und unterdrücken muss, ist für ihn bereits unwichtig, der kleinste Preis jedoch, der Tod des Commanders und seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Torpedo scharf, Kurs programmiert, Eindämmungsfelder errichtet, Captain!&amp;quot;, meldet der Fähnrich an der taktischen Konsole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke Fähnrich&amp;quot;, erwidert Xedo trocken, &amp;quot;In 30 Sekunden dürfen sie Commander zu mir sagen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/71-80</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/71-80</title>
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				<updated>2010-06-17T18:29:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
06.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Albträume===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo erwacht aus einem unruhigen Schlaf voller schrecklicher Albträume über eigenartige violette Wesen, violette Berge, glühendheiße Sonne, stinkende, reizende Luft und er mitten drin, alleingelassen vom Universum. Kurz darauf erinnert er sich wieder daran dass es kein Traum war, sondern bittere Realität. Proximo richtet sich auf, kriecht zu seiner Destillationsanlage, nur um festzustellen dass sie nun endgültig ihren Geist aufgegeben hat. Überrascht stellt er fest, dass einige Notrationen fehlen, ansonsten scheint jedoch alles unberührt. Das Kraftfeld am Eingang summt gleichmäßig und ruhig wie es dies schon seid Wochen, fast ununterbrochen, tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seltsam&amp;quot;, denkt Proximo überrascht, &amp;quot;ist dieses Wesen wieder da gewesen? Hat es die Notrationen mitgenommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er richtet sich auf und geht in Richtung Höhleneingang. Etwas Funkelndes erregt seine Aufmerksamkeit, das einzig Wahrnehmbare außer dem blau leuchtenden Kraftfeld in der Dunkelheit. Langsam geht er näher an das Kraftfeld heran, das reflektierende Objekt scheint sich knapp hinter dem Kraftfeld zu befinden. Vorsichtshalber zieht er den kleinen Handphaser und deaktiviert das schützende Kraftfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unfassbar!&amp;quot;, stellt Commander Proximo ungläubig fest, &amp;quot;Eine Schale mit Wasser, und sie scheint keine violette Färbung zu besitzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelt den Kopf und betrachtet das Objekt von der Nähe. Nun erkennt er dass das Gefäß aus dem gleichen unbekannten organischen Material besteht, wie alles Andere auf diesem Mond auch. Ohne lange drüber nachzudenken nimmt Proximo einen Schluck, denn angesichts seiner Lage hat er nichts zu verlieren. Ohne Wasser würde er die nächsten Stunden wohl nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als er die gesamte Schale ausgetrunken hat, wird er sich über die Konsequenzen seiner Entdeckung im Klaren. Das Wasser, mit dem Wissen dass es gereinigt sein muss um es für ihn genießbar zu machen, konnte nur der unbekannte Besucher haben und demnach handelte es sich um ein intelligentes Wesen mit dem Wissen über Biologie und dessen Wirkung auf Menschen, vielleicht sogar ein Wesen mit Raumfahrttechnologie. Nachdenklich holt er eine Notration und legt sie in die Schale, die er dann vor das Kraftfeld legt und es anschießend wieder aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn dieses Wesen tatsächlich kommt um die Notration an sich zu nehmen, werde ich es sehen.&amp;quot;, denkt er angestrengt nach, &amp;quot;Vor der Höhle sind gut einhundert Meter übersichtliche Fläche, es kann mir nicht entgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geduldig wartet Proximo, ohne die Schale auch nur für eine einzige Sekunde aus den Augen zu verlieren. Nach einigen Stunden wendet sich Proximo einen Augenblick um und betrachtet noch einmal die kaputte Destillationsanlage. Als er sich wieder auf die Schale konzentrieren will, ist sie verschwunden, samt der Notration. Undenkbar dass sich das Lebewesen so schnell bewegt haben könnte! Es war unmöglich dass es sich innerhalb eines Augenblicks herbewegte, die Schale genommen und wieder verschwunden war. Kopfschüttelnd schaut er zu seinen restlichen Rationen und seine Blicke treffen das Unfassbare. Eine gefüllte Wasserschale...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
06.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebenszeichen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Sternezeit 200604060814 auf der Strato Integra. Sora ist tief in Gedanken versunken als ein Signal auf der Grußfrequenz von der CSS Sorades, einem Schiff von Seth Vener, eingeht. Der Kommunikationsoffizier verständigt darauf hin sofort Kommandantin Sora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brücke an Kommandantin Sora, wir werden von der CSS Sorades gerufen, sie ist eben in einen niedrigen Orbit eingeschwenkt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustlos antwortet Sora auf die Störung ihrer Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Niedriger Orbit sagen sie? Ich hoff für Seth Vener dass es wirklich wichtig ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie legt eine kleine Kette, ein Geschenk von Commander Proximo, zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kontaktieren sie das Schiff, klären sie die Angelegenheit und informieren sie mich später!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora unterbricht die Verbindung. Nach einer kurzen Pause jedoch, die nächste Störung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandantin Sora! Ich störe sie ungern, aber es geht um Commander Proximo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später erfährt Sora von einem Breitbandsignalfeuer. Es scheint eigenartiger weise von einem Asteroidenfeld zu stammen. Sie weis, dass Proximo extrem hart im nehmen ist, und auch in der unwirklichsten Gegend Nahrung findet, notfalls auch Würmer isst um zu überleben. Nichtsdestotrotz ist es allerdings unwahrscheinlich dass irgendwer ohne Raumanzug auf einer so unwirklichen Welt überlebt und auch mit Raumanzug ist es nur einige Stunden ertragbar, bis der Anzug keinen Sauerstoff mehr liefert. Woher aber kommt dieses Signal?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Minuten später, tritt noch ein zweites Schiff, unter dem Kommando von Zurel Darillian in den niedrigen Orbit ein, berichtet ebenfalls von einem Breitbandsignalfeuer und erläutert mögliche Zusammenhänge mit dem Logbuch. Sora, Seth Vener und Zurel Darillian beginnen nun gemeinsam mit der Rettungsaktion, in der Hoffung das Commander Proximo noch lebt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alarmstufe Blau===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief in seiner Höhle, mit hohem Fieber und tiefen Wunden, liegt Proximo, gepeinigt von Schüttelfrost und Benommenheit. Er versucht aufzustehen, doch alles scheint zu rotieren, nur schwach erinnert er sich an Wasserschälchen die aus dem nichts auftauchten. Waren sie ein Fiebertraum, wie auch der unbekannte Fremde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So werde ich also sterben...&amp;quot;, denkt Proximo betrübt, &amp;quot;Einsam und verlassen auf einem Himmelskörper, weit weg von meinem Volk, meinen Freunden und vor allem, meiner Frau.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er versucht sich aufzurichten, einen Blick auf die Schönheit des eigenartigen Planeten, außerhalb der Höhle, werfen, doch seine Versuche scheitern an seiner schwindenden Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn es eine Macht gibt, die alles beschützt was lebt, so möchte ich dich bitten auf das Volk der Proximo Colonies und meine Frau zu schauen. Führe sie in eine Zukunft wie sie mir nicht vergönnt war!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken, schließt er die Augen, und erwartet seinen Tod. Bevor er jedoch seinem Schöpfer gegenüber treten kann, reist ihn das Donnern starker Triebwerke aus seiner Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gehen sie auf Alarmstufe Blau! Landestützen ausfahren und auf Aufprall vorbereiten!&amp;quot;, schreit Sora über die internen Kommunikationssysteme der Strato Integra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Landung in einer Minute, stellen sie einen Suchtrupp zusammen!&amp;quot;, weist sie ihren Sicherheitsoffizier an, &amp;quot;Wenn er noch lebt, müssen wir ihn finden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Sekunden später, setzt die Strato Integra auf dem eigenartigen Himmelskörper auf. Die gesamte Umgebung zittert und starke Erdbeben erschweren die Landung während sich die Triebwerksstrahlen den Boden verbrennen. Als das Schiff unsanft aufsetzt, hören die Beben urplötzlich auf, als wären sie nie da gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eigenartiger Himmelskörper! Wissenschaft, ich benötige sofort eine Diagnose der Atmosphäre und des Untergrunds!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommandantin Sora wartet geduldig einige Minuten, dann aber reist ihr Geduldsfaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit meinen Informationen? Das kann doch nicht so lange dauern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Doch... Madam...&amp;quot;, erklingt die Stimme des Wissenschaftsoffiziers, &amp;quot;Scheinbar erkennen die Sensoren lediglich, dass dies eine Atmosphäre aus Sauerstoff und einigen komischen, Organischen, Substanzen besteht. Es ist mir ein Rätsel, möglicherweise wurden die externen Sensoren bei der Landung beschädigt, doch die Diagnosesysteme zeigen nichts an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eigenartig...&amp;quot;, entgegnet Sora beunruhigt, &amp;quot;Stellen sie ein Wissenschaftsteam zusammen, dass genauer Informationen über die Umwelt hier liefern kann, und wenn diese Wissenschaftlich mit Trikordern arbeiten müssen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genervt hackt sie auf einer Konsole rum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sauerstoffatmosphäre sagten sie? Dann werde ich das Außenteam führen, welches nach Proximo sucht!&amp;quot;, entscheidet Sora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Madam!&amp;quot;, versucht der Wissenschaftsoffizier sie zu beschwichtigen, &amp;quot;Wir sollten auf genaue Sensordaten warten, bevor wir in eine uns unbekannte Umgebung aufbrechen! Die Atmosphäre könnte durch die Verunreinigungen hoch giftig sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnellen Schrittes läuft Kommandantin Sora in Richtung Transporterraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Moment, gibt es nur eine Möglichkeit dies herauszufinden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Sekunden später, befindet sie sich auf der Oberfläche...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt wurde von &amp;lt;b&amp;gt;Seth Vener&amp;lt;/b&amp;gt;(15539) erzählt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CSS Sorades===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CSS Sorades schwenkt aus dem Orbit der Hauptkolonie der Proximo Colonies aus und geht auf Warp 5 Richtung Heimat.&lt;br /&gt;
Wir sehen den Captain in seinem Raum sitzen, wie er Gedankenverloren aus dem Fenster blickt und über die Vergangenen Tage nachdenkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Gedanken waren ungefähr diese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja die letzten Tage. Zuerst diese komische Nachricht im SKN. Nun gut das wir zufälligerweise in diesem Gebiet waren. Aber die Berechnungen der Astronomischen Forschungsabteilung auf Onderon waren Gold wert. Nach der ersten Warpspur konnten wir fast alles Auswerten. Kurs, Richtung , jetziger Aufenthaltsort. Aber dort angekommen, dann das Breitbandsignalfeuer. Wie hat mein Techniker gesagt? So breit, dass es nicht zu überhören ist, aber verdammt noch mal warum muss es dann so verschlüsselt sein?&lt;br /&gt;
Ich sollte diesen kleinen Fritzen aus der Computerabteilung befördern lassen, er hatte schließlich die Idee wie man das Ding entschlüsseln kann. Hmm nun ja ich kann ihn eh nicht ausstehen und mit ner Beförderung wäre er endlich von meinem Schiff verschwunden. Wenn ich bloß seine Namen wüsste. Was solls es gibt wichtigeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser komische Planet auf dem wir dann gelandet sind. Irgendwas hat eine Koordinatenerfassung per Sensoren unmöglich gemacht.&lt;br /&gt;
Wenn beamen nicht geht und die Shuttles bei ihrer Generalüberholung sind, dann muss halt das Schiff runter. Fähnrich Tanja Maier hat das echt gut hingekriegt diese Landung. Dabei ist sie ne Frau na ja, manche Frauen müssen halt auch parken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt muss ich sagen gefiel mir die Lila Farbe des Planeten. Aber um sie zu bewundern war keine Zeit, diese Sora wollte unbedingt und sofort mit der Suche beginnen. Nun gut, Sie ist auch Proximos Ehefrau. Verständlich, dass sie aufgebracht war.&lt;br /&gt;
Aber dieses Ewige Laufen bei der Suche. Wir konnten die Lebenssignale von Proximo nicht eindeutig Orten. Die Tricorder spielten vollkommen verrückt. Den Anzeigen nach war der ganze Planet ein einziges Lebenszeichen. Aber Gott sei dank gabs ja noch die Energiespitzen von Proximos Anzug. Als wir uns dieser Höhle genähert hatten stürmt Sora plötzlich an mir vorbei. Nun ok dass war auch ihre Aufgabe und was auch immer in der Höhle war, war ihre Sache und auch die der Sicherheitskräfte der Proximo Colonies die mit auf der Oberfläche waren. Wir mischten uns nicht ein. Wir haben nur die Gegend gesichert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kurze Durchsage ertönt: &amp;quot;CAPTAIN, bitte auf die Brücke&amp;quot;, und er antwortet: &amp;quot;Bin sofort da.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er denkt weiter:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieser Proximo Respekt! Verdammt zäher Bursche. Aber er sah sehr mitgenommen aus als er aus der Höhle getragen wurde. Und sein Blick gerade so als sei er in der Einsamkeit verrückt geworden. Aber wenn sein Gesundheitszustand nicht besser wird, ist dies wohl sein geringstes Problem.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erhebt sich und begibt sich auf den Weg Richtung Brücke. Jetzt musste er sich wieder auf seine Pflicht konzentrieren. Er Cpt Bellack war jetzt wieder der Forscher und nicht mehr der interstellare Pfadfinder...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
16.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unheimliches Flüstern===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Violette Dämpfe ziehen in riesigen Schwaden über die Landschaft, ein unwirkliches Bild. Das einzig Vertraute scheinen die 2 Schiffe, Strato Integra von den Proximo Colonies und CSS Sorades von Seth Vener zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandantin Sora!&amp;quot;, ruft der Sicherheitsoffizier der Strato Integra, völlig außer sich in die Com, &amp;quot;Melden sie sich bitte! Ist ihnen was passiert?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es vergehen einige, ewiglange, Sekunden, welche nichts über das Schicksal von Sora preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir geht es gut, sie Waschlappen!&amp;quot;, antwortet Sora verächtlich, &amp;quot;Schicken sie endlich den Trupp runter, das ist ein Befehl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So macht sich das Team von Sora auf, um Commander Proximo, hoffentlich lebend, zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bewaffnet euch alle mit euren Trikordern und meldet mir sofort alles Ungewöhnliche was ihr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Donnern unterbricht die bedrückende Einsamkeit, die CSS Sorades setzt ebenfalls zur Landung an. Ein Piepen von einem Gerät an Soras Oberarm, bestätigt die Aktivierung des persönlichen Schutzschildes, dann fegt ein glühend heißer Wind über die Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da ist ja Captain Bellack von der CSS Sorades!&amp;quot;, ruft Kommandantin Sora erfreut aus, &amp;quot;Vielleicht kann er mit seinem Schiff ebenfalls nach Proximo scannen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff setzt mit donnernden Triebwerken auf und wieder bebt die Erde, allerdings wesentlich fester wie man es von einem aufsetzenden Schiff vermuten würde. Der ganze Himmelskörper scheint in hoher seismische Aktivität und Soras Team wird von den Beinen gerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...und zwar schnell, bevor dieser Planetoid auseinander bricht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora hört ein leises flüstern im Wind, welches unheimlich weit weg zu sein scheint. Die ferne Stimme, spricht eine ihr unbekannte Sprache, trotzdem scheint sie dessen Bedeutung zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr verletzt mich. Was habe ich getan? Hört bitte damit auf!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsicher hält Sora inne, doch die Anderen scheinen es nicht gehört zu haben, so schüttelt sie ungläubig den Kopf und ruft Captain Bellack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandantin Sora an Captain Bellack! Die Sensoren der Strato Integra scheinen bei der Landung beschädigt worden zu sein, wir bekommen nur sehr unvollständige Daten, können sie uns möglicherweise bei der Suche behilflich sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb kürzester Zeit meldet sich der Captain der CSS Sorades. In seiner Stimme klingt Besorgnis mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei ihnen also auch? Nun wir haben bei einem Scann eine Energiesignatur ausmachen können. Sehr schwach, aber ich denke es lohnt sich dort hin zu gehen und mal nachzusehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora wird hellhörig, ein Funkeln ist in ihren Augen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja wundervoll! Wir werden sofort aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ballack muss über den Gefühlausbruch grinsen und gibt seinem Wissenschaftsoffizier ein Zeichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind froh wenn wir helfen können, die Koordinaten werden auf ihren Tricorder übertragen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeregt fixiert Sora ihre Augen auf die Anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist keine 40 Kilometer entfernt!&amp;quot;, ruft sie erfreut aus, &amp;quot;Kommandantin Sora an Strato Integra! Beamen sie mein Außenteam an die übermittelten Koordinaten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Sekunden vergehen, dann meldet sich das Schiff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Transporterraum 2! Wir können die Signaturen ihrer Kommunikatoren erfassen, ein Transport zu den angegebenen Koordinaten ist allerdings extrem Riskant! Ein Versuch die ganze Gruppe zu beamen, würde wahrscheinlich zur Folge haben, dass der ein oder Andere innerhalb der Masse irgendeines Objekts hier materialisieren würde, denn da die Sensoren nicht funktionieren, beamen wir praktisch blind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Augenblick denkt Sora nach, dann steht ihr Entschluss fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandantin Sora an Transporterraum 2, erfassen sie meine Signatur und Transportieren sie diese zu den angegebenen Koordinaten! Ich vertraue dabei auf ihr Geschick Leutnant!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leutnant protestiert heftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kann ich nicht tun, sie sind die letzte Hoffnung für die Proximo Colonies, sollte der Commander tot sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschreckt dreht sich Sora um ihre eigene Achse und schreit ungehalten in ihr unschuldiges kleines Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe ihnen einen direkten Befehl gegeben, ich erwarte dass sie diesen ausführen! Sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Sekunden später wird Sora und gegen ihren Willen an Bord der an Strato Integra gebeamt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unzurechnungsfähig===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Sekunden später, materialisiert Kommandantin Sora auf der Strato Ingetra. Außer sich, springt Sora von der Plattform herunter, wird aber vom Schiffsarzt aufgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lassen sie mich sofort los, sie, sie!&amp;quot;, Sora windet sich in der Umklammerung des Arztes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bitte sie!&amp;quot;, ruft dieser beschwörend aus, &amp;quot;Sie sind nicht mehr bei Sinnen, lassen sie sich von mir helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschrocken stellt Kommandantin Sora ihre Bemühungen ein und schaut den Schiffsarzt ernst an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was sagten sie da eben? Wie können sie mir Unzurechnungsfähigkeit unterstellen, wie können sie es wagen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal versucht sich Sora aus der Umklammerung zu lösen, doch ihre Bemühungen sind vergebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie treffen in letzter Zeit sehr fragwürdige Entscheidungen&amp;quot;, beginnt der Arzt nüchtern, &amp;quot;Die Landung auf diesem Planetoid, Beamen ohne Vorsichtsmaßnahmen auf den selbigen und Befehlen, sie praktisch blind an einen anderen Ort, nahe einer unbekannten Energiesignatur, zu beamen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soras Augen scheinen förmlich zu glühen, als sie diese Vorwürfe vernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich muss sie untersuchen&amp;quot;, beginnt der Doc wieder, &amp;quot;Ihre geistige Verfassung ist äußerst fragwürdig! Bitte kommen sie nun mit, ohne sich zu wehren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer abwehrenden Geste, symbolisiert Sora ihre Geringschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe keine Zeit für so etwas, da draußen ist Commander Proximo und ich werde ihn finden! Bis auf Liebeskummer geht es mir ausgezeichnet und nun beamen sie mich sofort zurück auf die Oberfläche, sonst werde ich sie alle unter Arrest stellen lassen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer schnellen Bewegung befreit sich Sora aus den Fängen des Schiffsarztes, doch der holt den Leutnant zu Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Helfen sie mir Leutnant, sie leidet scheinbar unter einer ernsten Krankheit...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sora an Sicherheit&amp;quot;, ruft die Kommandantin, während sie sich gegen die 2 starken Männer wehrt, &amp;quot;Komm... so... ort... Transpfff 2!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windend, wie ein Fisch auf dem Trockenen, liegt Sora auf dem Boden. Den 2 Crewmitgliedern scheint es schwer zu fallen, sie unter Kontrolle zu halten, dann tritt endlich das Sicherheitsteam durch die Türe...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verrat auf der Strato Ingetra===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist denn hier los?&amp;quot;, ruft Captain Stukov überrascht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunt und erschreckt betrachtet er, wie Kommandantin Sora unsanft zu Boden gedrückt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Helfen sie mir!&amp;quot;, ruft der Doc, &amp;quot;Geben sie mir das Hypospray aus dem Medikit, schnell, es geht um Leben und Tod!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stukov, in der festen Überzeugung das richtige zu tun, rennt zum Medikit an der Wand, reist es herunter und entnimmt hastig den Hypospray mit dem Medikament. Als er es endlich in der Hand hält und in einem weiten Bogen zum Schiffsarzt wirft, erkennt Sora die Gefahr und befreit mit letzter Kraft ihre linke Hand und fängt das Medikament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aaa!&amp;quot;, schreit der Leutnant, Beamoffizier von Transporterraum 2, auf als ihm Sora das Betäubungsmittel verabreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Kinnhaken und Tritt in die empfindlichsten Teile des Arztes, befreit sich die Kommandantin und rennt in Richtung Waffenschrank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schnell!&amp;quot;, keucht der Doc und wendet sich in Richtung des Sicherheitsteams, &amp;quot;Aufhalten! Sie ist unberechenbar und wird sich mit dem Phasergewehr möglicherweise selber verletzten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stukov zögert nicht, fest davon überzeugt, dass Sora unter einer schweren Krankheit leidet und dringend behandelt werden muss, bevor sie sich selber verletzt oder tötet. Er stellt seinen Phaser mit einem geübten Druck des Daumens auf betäuben. Mit dem gezielten Schuss seines Phasergewehrs bringt er sie zu Fall...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit, etwas Abseits von Transporterraum 2 in einem ruhigen Eck des Kasinos. Zwei Gestalten reden aufgeregt miteinander, einer von ihnen ist Captain Xedo, Co-Commander solange Sora Kommandantin der Proximo Colonies ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es verläuft alles nach Plan! Wir haben Sora unter einem Vorwand an Bord geholt und nun wird sie zur medizinischen Betreuung auf die Krankenstation gebracht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grinsend schlingt Xedo ein Stück Aal herunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann sorgen sie dafür, dass sie auch dort bleibt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem giftigen Blick sticht er dem gebratenen Aal in den Kopf und schneidet den Körper mit einem schnellen Schnitt in zwei Hälften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und zwar möglichst für immer! Warten sie meine Befehle!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Co-Commander steht auf und geht siegessicher, fröhlich pfeifend in Richtung Brücke...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gefangen im eigenen Körper===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist dunkel. Der Versuch die Augen zu öffnen scheitert, auch die Hände und Füße scheinen schwer wie Blei. Was ist passiert, was ist hier los und... wo ist hier? Lärm, Schritte nähern sich, es scheint alles so entfernt, so schrecklich weit und doch direkt neben den gefühllosen Hörorganen. Eine Stimme, ein Licht, das linke Augenlied öffnet sich und eine verschwommene Gestalt wird sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie wird wieder wach! Schnell, geben sie ihr ein starkes Beruhigungsmittel, vorläufig müssen wir sie ruhig stellen, Befehl des Captain!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Satz war klar und deutlich gesprochen, trotzdem verschwimmt er in den Gedanken zu einem undeutlichen Konstrukt aus Tönen, Melodischem Buchstabensalat und nicht ertragbaren Kopfschmerzen. Schmerz! Das erste Gefühl dass durch die tiefe Schicht dringt die scheinbar auf dem Gehirn lastet, welches alle äußeren und inneren Eindrücke zerdrückt. Ein Schrei höchsten Schmerzes entweicht den Gedanken, doch alles bleibt Still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie lange müssen wir sie noch hier behalten, wir brauchen sie doch jetzt nicht mehr! Wenn alles glatt läuft, fragt nie mehr wieder jemand nach ihrer und wenn dann nur nach dem Leichnam!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Worte scheint nicht klar, es ist so als wären die Worte Lichtjahre gereist um schließlich als unverständlicher Laut anzukommen, trotzdem strahlen sie etwas bedrohliches aus. Wegrennen, ja, rennen, so schnell wie möglich! Angst mischt sich mit Panik, Panik mit Hysterie, Wut, Verzweiflung, doch nichts passiert, nicht einmal die scheinbar tonen schweren Augenlieder lassen sich bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, sie ist unsere Lebensversicherung... für den Moment! Wir warten so lange, bis der Commander den Befehl gibt, sie aus dem Weg zu räumen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam scheint Leben in den Körper zu fließen, welcher scheinbar leblos auf sein Ende wartet. Das Gefühl der Hilflosigkeit steigt auf, unmöglich das Gehörte zu verarbeiten oder zu verteidigen, aber fest entschlossen sich zur Wehr zu setzen. Ein leises Stöhnen entweicht dem Körper, welcher sich schmerz gepeinigt zusammenzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir müssen sie wieder ruhig stellen! Reichen sie mir das Anästhetikum, welche auf dem Tisch neben ihnen liegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort Anästhetikum mischt sich in die unruhigen, verwirrten Gedanken. Es schein eine schlechte Bedeutung zu haben. Wieder steigt Panik auf und läuft wie ein kalter Schauer der Wirbelsäule entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wäre schon die dritte Dosis! Zugegeben, sie ist schwer ruhig zu stellen, aber eine weitere Dosis könnte sie innerhalb von Minuten töten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Panik erreicht das obere Ende der Wirbelsäule wie ein starker Schmerz. Ein Impuls zuckt durch den Körper, bereit das Unmögliche zu ermöglichen. In einem letzten Reflex schnellt die linke Hand in Richtung einer der Ärzte! Dieser ist total perplex, torkelt einige Schritte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Worauf wartest du? Mach schon! Wenn Commander Xedo davon erfährt, kann uns das den Kopf kosten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschöpf ergreift einen länglichen Gegenstand von der Ablage, es hält ihn an den gefühllosen Hals. Unmöglich sich zu wehren, hilflos gefangen im eigenen Körper. Zucken! Aufbäumen! Eine hellwache Sekunde! Dann wird wieder alles schwarz...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verleumdung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke der &amp;lt;i&amp;gt;Strato Ingetra&amp;lt;/i&amp;gt;, schmiedet Captain Xedo inzwischen weiter an seinen Plänen für die Vollendung des Verrats an Sora, Proximo und den &amp;lt;i&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/i&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Xedo an Krankenstation! Doktor, wie ist der Zustand von Kommandantin Sora, wir sind hier alle sehr besorgt um ihr Wohlergehen.&amp;quot;, heuchelt er Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr geht es nicht gut&amp;quot;, antwortet der Schiffsarzt, mit einer gefälschten Diagnose, &amp;quot;Ich fürchte sie wird bald an einem neuralen Schock sterben! Tut mir leid, ich kann nichts mehr für sie tun!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der, nach aller Wahrscheinlichkeit, bald neue Commander der &amp;lt;i&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/i&amp;gt;, muss sich ein gehässiges Grinsen verkneifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was könnte diesen neuralen Schock ausgelöst haben?&amp;quot;, fragt Captain Xedo unschuldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lacht fast laut auf, als er in das besorgte Gesicht des Sicherheitsoffiziers Stukov schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Möglicherweise ist ein gezielter Phaserschuss für ihren Tod verantwortlich!&amp;quot;, lügt der Arzt schamlos, &amp;quot;Hat irgendwer mit einem Phaser auf unsere Kommandantin geschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stukov fährt entsetzt zusammen und versucht sich energisch zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich versichere ihnen&amp;quot;, beteuert er erschrocken, &amp;quot;ich habe den Phaser auf betäuben gestellt bevor ich geschossen habe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem scharfen Blick fesselt Xedo den unschuldigen Captain Stukov.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie sich da wirklich ganz sicher Captain Xedo&amp;quot;, bohrt er nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja, ich... habe dies schon hunderte male...&amp;quot;, antwortet Stukov bevor er jäh im Satz unterbrochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich fragte ob sie sicher sind, nicht ob sie es vermuten, ich frage ob sie ganz sicher sind!&amp;quot;, fährt Xedo, Stukov scharf an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also ich würde nie mit einer scharfen Waffe auf unsere Kommandantin...&amp;quot;, versucht dieser sich zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke schon!&amp;quot;, mein Captain Xedo, &amp;quot;Die Überreste auf der Krankenstation, die einst unsere Kommandantin waren, bezeugen dies eindeutig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig verstört lässt sich Captain Stukov in einen Sessel hinter sich fallen. Er leistet keinen Widerstand als er vom Sicherheitspersonal in eine Arrestzelle gebracht wird...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kommandocodes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Stunden nach der Arrestierung von Captain Stukov, wird Commander Proximo endlich, aus der Höhle geborgen, welche scheinbar zu einem kleinen Loch zusammengeschmolzen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Captain Xedo inszenierte Vorstellung ist ein voller Erfolg, sogar für Sora konnte eine gute Schauspielerin gefunden und mit einer realistischen Maske versehen werden. Auch wenn diese nicht sonderlich begeistert von ihrer Rolle ist, wird ihr von Xedo eingebläut, dass man nichts über den Zustand Sora’s verraten wollte und somit die &amp;lt;b&amp;gt;CSS Sorades&amp;lt;/b&amp;gt; täuschen will. Im Zuge dieser, wird Proximo geborgen, die Krankenstation der &amp;lt;i&amp;gt;Strato Ingetra&amp;lt;/i&amp;gt; gebeamt und Xedo informiert Captain Bellack über die Bergung des Commander’s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf hebt die &amp;lt;b&amp;gt;CSS Sorades&amp;lt;/b&amp;gt; ab, nicht ohne wieder ein überaus heftiges Erdbeben auszulösen welches aus dem Inneren des Planeten zu kommen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie geht es unserem Patienten&amp;quot;, fragt Captain Xedo über die Com.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Grinsen, welches natürlich nicht über die Lautsprecher erkennbar ist, beginnt der Doc mit seinem Bericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leider sehr schlecht, ich glaube nicht dass ich ihn retten kann, er war zu lange der Ätzenden Luft ausgesetzt und leidet unter Dehydrierung im Endstadium.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem gespielt besorgen Blick, leitet Xedo die letzte Phase seines Komplotts ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin sehr bestürzt dies zu hören aber da er aller Wahrscheinlichkeit nach sterben wird. Ich werde schnellstmöglich auf die Krankenstation kommen! Xedo Out!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon drei Minuten später befindet sich Captain Xedo auf der Krankenstation und schmiedet seine Übernahmepläne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wecken sie ihn auf!&amp;quot;, befiehlt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Sir&amp;quot;, entgegnet der Schiffsarzt unsicher, &amp;quot;Er ist keines falls in der Verfassung um...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharf wird er unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sagte aufwecken, sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wortlos geht der Arzt zu einem Biobett auf welchem Proximo liegt und nimmt das Hypospray in die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geben sie mir das Cordrazin!&amp;quot;, befiehlt der Doc seinem Helfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arzt stellt den Hypospray auf 2 Milliliter, verabreicht es Commander Proximo und langsam öffnet dieser die Augen. Seine erste Frage entweicht wenig später seinem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wo ist Sora, ist sie nicht auf dem Schiff? Wo bin ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hämisch grinsend geht Captain Xedo auf den Commander zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich ist sie hier, sie können sie gleich sehen, allerdings benötige ich die Kommandocodes des Befehlnetzwerks. Es stehen wichtige Entscheidungen an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Misstrauisch über das Grinsen und die Forderung nach den Codes, stützt er sich auf seine Ellenbogen und richtet sich ein Stück auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso wollen sie die Kommandocodes, sie dürfen nur dem Commander bekannt sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xedo geht ein Stück auf Proximo zu und nimmt dabei ein Laserskalpell vom Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie werden nichts aus mir herausbringen&amp;quot;, erwidert Proximo die drohende Geste ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe nicht das Ziel sie damit zu verletzten&amp;quot;, weist Captain Xedo Proximo’s Befürchtungen von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer schnellen Bewegung schiebt Captain Xedo den Vorhang zur Seite der Commander Proximo von Sora trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe keine Lust auf Spielchen!&amp;quot;, droht Xedo und fährt mit dem ausgeschalteten Laserskalpell über Sora’s Hals, &amp;quot;Geben sie mir sofort die Kommandocodes!&amp;quot;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestürzt blickt Proximo ins Antlitz seiner Frau. Er ist sich sicher dass der Wahnsinnige, welcher seine Frau bedroht, ernst machen wird ohne lange zu zögern...&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/61-70</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/61-70</title>
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				<updated>2010-06-17T18:29:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
10.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein guter Tag zum sterben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Proximo sitzt auf der Brücke der Zerospace Leader. Beim ihm laufen alle Fäden zusammen, die Schiffe bewegen sich wie Marionetten nach seinem Kommando. Bereits der 3. Außenposten wird nicht länger durch Schilde geschützt und verliert rapide an Hüllenintegrität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt haben wir sie!&amp;quot;, triumphiert Proximo stolz, &amp;quot;Feuern wenn bereit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl praktisch alle Torpedos inzwischen verbraucht sind, befiehlt Proximo den Angriff. Trotz der schwachen Phaser läuft der Kampf gegen den übermächtigen Sicherungsposten ausgezeichnet. Bis auf 1 Schiff der Sternhagel Fleet überleben alle das heftige Gegenfeuer. Doch dann passiert das Unerwartete, ein harter Treffer durchfährt das Flagschiff Zerospace Leader&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktives Feuer Sir&amp;quot;, gibt der Sicherheitsoffizier an der Waffenkonsole bekannt, &amp;quot;Schilde brechen zusammen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2. Treffer der das Schiff trifft ist durch die fehlenden Schutzschilde so gewaltig, dass die Brückenoffiziere von den Beinen und den Sitzen gerissen werden. Polternd stürzen sie auf Boden und harte Konsolenverkleidungen. Auch Proximo fällt unsanft auf eine Kante der Treppenerhöhung seines Platzes. Benommen greift er nach einer Konsole vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schadensbereicht!&amp;quot;, fordert er mit schmerzverzerrtem Gesicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keuchend richtet sich der Sicherheitsoffizier auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hüllenbrüche auf Deck 4,7,9 und 10&amp;quot;, meldet dieser mit gepresster Stimme, &amp;quot;Die Basis macht sich wieder zum feuern bereit! Einen weiteren Schuss verkraften wir nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, schreit Proximo mit voller Kraft, &amp;quot;Notfallmanöver Sora Beta! Beschleunigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer harter Stoß durchzuckt das schwer beschädigte Schiff, doch nicht der Phaserbeschuss der knapp hinter dem Schiff vorbeizischt ist schuld daran, sondern die ungeheuren Beschleunigungswerte eines sofortigen Warpsprunges, der durch seine Stärke nicht komplett durch die Trägheitsdämpfer absorbiert werden kann. Das Schiff beschleunigt ohne genauen Kurs innerhalb Bruchteilen einer Sekunde auf Warp 5 und schießt in das Universum hinaus. Proximo wird schwarz vor Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben wir es geschafft?&amp;quot;, hört sich Proximo sagen, doch niemand antwortet da er anscheinend als erstes das Bewusstsein wiedererlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benommen schleppt er sich auf seinen Kommandosessel um die Daten über ihre Position zu ermitteln als ein sanftes Rütteln durchs Schiff eilt und den Computer zu einer monotonen Audiowarnung veranlasst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warnung! Eindringlingsalarm! Warnung! Eindringlingsalarm!&amp;quot;, knackt es aus dem Lautsprecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen unglücklichen Zufall ist die schwer beschädigte Zerospace Leader genau ins Nachbarsystem geraten und steht nun 7 schweren Klingonen-Kreuzern und einem feuerbereiten Sicherungsposten gegenüber. Die Klingonen erkennen die aussichtslose Position und entern das Schiff um Ruhm zu ernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zum Nahkampf bereitmachen&amp;quot;, schreit Commander Proximo, und hätte bei der Lautstärke wahrscheinlich Tote mit seinem Befehl geweckt, &amp;quot;Phasergewehre auf töten einstellen! Zielt schnell und genau, man darf die Klingonen nicht unterschätzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres Wort reist er die kleine, metallene Kastentüre auf, hinter der sich die Phasergewehre befinden. Schnell wirft er seinen Leuten 2 der Gewehre zu und schnappt sich dann selber eines der Gewehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer! Selbstzerstörungssequenz Delta 8 initialisieren, Berechtigung Proximo 9-2-8-3-3-4!&amp;quot;, Proximo holt tief Luft, schaut in die gespannten, mutigen Gesichter seiner Crew und fährt dann fort, &amp;quot;15 Minuten stiller Coutdown!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Computer bestätigt sofort mit gefühllosem Ton: &amp;quot;Warnung! Selbstzerstörung wurde initialisiert! 15 Minuten stiller Countdown, es wird keine weitere Warnung geben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die geschlossene Tür der Brücke, die Anschluss zum Deck 2 hat, dringen die Geräusche von Phaserbeschuss, aufschreie getroffener Kameraden und Schritte die immer näher kommen. Proximo stellt sich hinter eine Konsole, und sucht sich dort die beste Schussposition auf die Türe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heute ist ein guter Tag zum Sterben!&amp;quot;, ruft er beschwörend durch den Raum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ertönt ein Schuss der die Türe in tausend Teile zerreist, dahinter werden die Konturen eines Klingonen durch den Qualm erkennbar der mit hocherhobener Waffe auf die Brücke zustürmt&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Loch zum Nichts===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der erste Klingone auf die Brücke stürmt, eröffnet Proximo und die anderen Crewmitglieder das Feuer. Von mehren Phasern getroffen geht der 1. Klingone zu Boden, doch er war nicht der einzige Angreifer. Während gut 20 Klingonen versuchen auf die Brücke zu gelangen, sucht Proximo verzweifelt einen Ausweg aus der scheinbar ausweglosen Lage zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurück! Auf den Gang!&amp;quot;, schreit Proximo seinen Leuten zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehorsam ziehen sich seine Männer unter heftigem Feuer auf die Gänge zurück, Proximo bleibt als letztes zurück und versucht noch einen Verletzten aus der Schussbahn zu ziehen bevor dieser einen weiteren Treffer, und er selbst einen an der rechten Schulter erleiden. Mit einem kurzen Schmerzausruf geht er zu Boden und lässt das Phasergewehr zu Boden fallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo!&amp;quot;, ruft einer der zurückziehenden entsetzt und will zu Proximo zurück rennen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kümmern sie… sich… nicht um… mich…Befehl…! Flieht… mit der Jacht…sofort! …Befehl! Abfliegen… nicht… warten!&amp;quot;, stammelt Proximo mit schmerzverzerrtem Gesicht, aus der Wunde ein seiner Schulter dringt Blut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Los!&amp;quot;, schreit Proximo halb wahnsinnig vor Schmerz, &amp;quot;Sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwillig gehorcht der Leutnant und rennt so schnell ihn seine Beine tragen können, den anderen hinterher. Proximo grinst nur als die Klingonen langsam auf ihn zugehen. Die Meisten haben ihre Schusswaffen gesenkt und ziehen ein Messer oder Bathleth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Denkt ihr also!&amp;quot;, meint Proximo spöttisch, von Schmerz gepeinigt als er langsam einige Zentimeter weiter zur Tür der Brücke, die zum Gang führt, kriecht, &amp;quot;so einfach kriegt ihr mich nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übermenschlich schnell rollt er auf die Seite, ergreift in der Bewegung das Phasergewehr mit der linken Hand und feuert einen verehrenden Strahl gegen die Kuppel der Brücke. Noch ehe die Klingonen erfassen was genau passiert werden sie vom Vakuum des Weltraumes erfasst und durch das Loch hinausgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fällt hin und erleidet dabei eine Verletzung am Kopf, doch mit letzter Kraft hält sich Proximo am Türrahmen fest und sinkt kraftlos zu Boden als wenige Sekunden später das Notfallkraftfeld einsetzt. Sein Phasergewehr, sowie alle anderen die sich auf der Brücke befanden, wurden ebenfalls vom gewaltigen Sog erfasst. Proximo erkennt dass er nun nichts mehr besitzt womit er den Angriff eines Klingonen abwehren könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, ruft er mit schwacher Stimme, &amp;quot;wie viel Zeit bleibt mir noch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prompt antwortet der Schiffscomputer: &amp;quot;Definieren sie die Frage bitte genauer&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich richtet sich Proximo auf: &amp;quot;COMPUTER! Wie viel Zeit noch bis zur Selbstzerstörung des Schiffes?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstzerstörung in  7 Minuten, 38 Sekunden&amp;quot;, gibt dieser nun endlich bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Digitalanzeige auf jeder noch intakten Konsole des Schiffes wird sichtbar und macht die schnell verrinnende Zeit vor der Selbstzerstörung sichtbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer, erfasse meine Signatur und beame sie auf die Jacht des Captains!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Befehl nicht ausführbar&amp;quot;, klingt es aus den Lautsprechern, &amp;quot;das Ziel befindet sich nicht in Reichweite!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschreckt erinnert er sich dass er den Befehl gegeben hatte, sofort zu starten und nicht auf ihn zu warten.&lt;br /&gt;
Plötzlich hört er Schritt im Gang, eine Gruppe Klingonen ist wieder auf dem Weg zur Brücke, und diesmal würden sie wahrscheinlich nicht so unvorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kraft der Verzweiflung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klingonen gehen unaufhaltsam auf die Brücke zu, um Commander Proximo den Rest zu geben, während dieser einen Überbrückungsbefehl für das Kuppel-Kraftfeld eintippt. Er setzt einen Befehlstimer von 10 Sekunden und verschwindet so schnell es ihm unter den gegebenen Umständen möglich ist im Turbolift. Zeitgleich treten die Klingonen durch die zerschossene Türe, die Lifttüre geht zu, das Kraftfeld deaktiviert sich und zum 2. Mal wird den Klingonen das Loch ins Nichts zum Verhängnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Ebene 5 angekommen, läuft Commander Proximo so schnell es geht in Richtung Torpedorampe. Quälendlange Minuten vergehen während sich Proximo dorthin schleppt. Schweißperlen tropfen von seiner Stirn, Blut überströmt sein Gesicht, von der Platzwunde am Kopf, und seine Beine zittern als würden sie jede Sekunde nachgeben und ihn auf den Boden fesseln. Proximo atmet schwer als sich der Schott zur Torpedorampe öffnet. Er stolpert langsam auf eine Konsole zu um ein Torpedo zum Abschuss bereit zu machen, als ein Geräusch hinter ihm seine Aufmerksamkeit erregt. Er dreht sich langsam um und sieht mit Schrecken einen einzelnen Klingonen der ein Bathleth in der Hand hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr seid wie Schmeißfliegen auf einem Haufen Scheiße!&amp;quot;, meint er verächtlich, &amp;quot;Egal wie oft man draufschlagt, es werden einfach nicht weniger!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur verschwommen sieht er den Schatten auf sich zukommen, das Bathlet bedrohlich schwingend. Proximo findet nicht die Kraft sich schneller zu bewegen, langsam wie eine Schnecke drückt er einige Köpfe auf der Schalttafel hinter sich. Nur mit Mühe erreicht er die Türe und bewegt sich einen Schritt in den Gang. Schwankend dreht Proximo sich um, aber seine Reaktion reicht nicht mehr um dem Bathlet vollständig ausweichen dass auf ihn zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blut spritzt als der Klingone seinen Fuß trifft und dabei schallend auflacht. Als dieser zum finalen Schlag ausholt, wird ein leises Zischen hörbar. Proximo lässt sich einfach fallen und dreht sich um die eigene Achse durch das offene Tor. Gerade noch entrinnt er der schweren Schotttüre, die ohne Vorwarnung herunter rast und bleibt ächzend liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war knapp&amp;quot;, bemerkt Proximo flüchtig und wendet sich schlaff in Richtung Türe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ihm übermächtige Klingone wurde durch das riesige, massive Duraniumtor überrascht und ist nicht mehr dazu gekommen auszuweichen. Die zerquetschen Überreste seines Körpers, quellen unter der Tür hervor und Proximo wendet sich voller Ekel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der schweren Verletzungen am ganzen Körper, richtet er sich auf und klettert ächzend in einen der Druckanzüge, welche für Reparaturen außerhalb des Schiffes vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er kaum noch die Konsole sehen kann, gibt ihm der Wunsch zu überleben und jetzt nicht im letzten Moment aufzugeben die übermenschliche Kraft, um letzte Eingaben zu tätigen. Er programmiert einem Transporttorpedo den genauen Kurs zum Nachbarsystem ein, stellt den Abschusstimer auf 15 Sekunden, steigt ein und verschließt das Torpedo von innen. Danach verlassen ihn seine Kräfte, ihm wird schwarz vor Augen und er sieht nicht mehr wie er mit rasender Geschwindigkeit aus der Torpedorampe schießt und das einst mächtige Flagschiff &amp;lt;i&amp;gt;Zerospace Leader&amp;lt;/i&amp;gt; in einer Kettenreaktion zur Mininova wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.03.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gestrandet in der wunderschönen Hölle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternzeit 200603291115, Nachträge der vergangenen Monate.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo sitzt auf einem unwirklich glühenden, violetten Stein. Die eigenartige Umgebung mit befremdenden Pflanzen und der ebenfalls violette Schlamm am Boden wirken bedrohlich und gleichzeitig traumhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Berichtstart definieren&amp;quot;, spricht Proximo in eine unscheinbare Bastelei, während er eine eiternde Wunde an seinem Knie säubert, &amp;quot;Nachträge ab Sternzeit 200601101217. Ich hoffe dass dieser Datenspeicher ausreichend ist um diese Einträge über längere Zeit zu speichern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er mustert nochmals das Gebilde vor ihm. Es scheint vom Antriebsaggregat einer Frachtkapsel mit Strom versorgt zu werden, einige Bauteile eines Magnetschuhes zu beinhalten und das Computermodul der Steuerungselektronik einer Solchen scheint als Datenspeicher zu dienen. Der kleine Communicator, der ein Peilsignal aussendet und ebenfalls an das Frachtkapselaggregat angeschlossen ist, scheint sicherzustellen zu sollen, dass irgendwann, irgendwer diese Daten findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eintrag 1&amp;quot;, beginnt der Commander zu erzählen, &amp;quot;Zu Sternzeit 20061101217 wurde mein Flagschiff, die &amp;lt;i&amp;gt;Zerospace Leader&amp;lt;/i&amp;gt; unter heftiges Feuer genommen. Nach Treffern zweier kompletter Phasersalven der Station, meldete mir mein Sicherheitoffizier den Ausfall der Schilde und Hüllenbrüche auf Deck 4,7,9 und 10.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eisiger Schauer läuft Proximo über den Rücken als er an diese Situation denkt. Er hat sich oft vorgeworfen in dieser Situation die falsche Entscheidung getroffen zu haben, doch was hätte er tun können um dieser zu entrinnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich setzt er fort: &amp;quot;In letzter Sekunde löste ich das Notfallmanöver &amp;lt;i&amp;gt;Sora Beta&amp;lt;/i&amp;gt; aus, welches uns durch einen unglücklichen Zufall in ein Benachbartes System mit 7 schweren Klingonen-Kreuzern und einem kampfbereiten Sicherungsposten. Der Sektor war...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er versucht sich daran zu erinnern, doch die Dehydrierung ist schon zu weit fortgeschritten. Der Wassermangel raubt ihm seine letzten Kräfte während er versucht seine letzten Einträge zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Logbuchkapsel!&amp;quot;, beginnt er aufgeregt, &amp;quot;Eine Bergung sollte inzwischen möglich sein. Wenn ihr sie findet, stehen euch genauere Informationen zur Verfügung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schweifen seine trockenen Augen gegen den Himmel. Der violette Dunst lässt das schwache Sternenlicht, welches durch die Atmosphäre dringt, unwirklich erscheinen, wie entnommen aus einem Traum&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tödliche Biologie===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ständige Wechsel von Tag und Nacht lässt Commander Proximo nicht zur Ruhe kommen. Nach einigen Stunden zwischen Halbschlaf und Nervenzusammenbruch, beginnt Proximo wieder mit seinen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eintrag 2&amp;quot;, spricht er benommen in das eigenartige Gerät, welches durch gleichmäßige Lichtimpulse seine Bereitschaft verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nach meinen Berechnungen beträgt der Nacht-Tag-Zyklus gut 0,088 Sunda-Umdrehungen also 4 Sunda-Stunden, zirka 2,133 Terra-Stunden. Die Schwerkraft ist nur zirka ein Zehntel so stark wie auf Sunda und der Luftdruck entspricht der, die man bei einer hohen Bergwanderung erwartet. Ein zusätzliches Problem allerdings stellen die Proteine der Lebensformen dieses Mondes dar. Sie scheinen mit der eines Menschen nicht kompatibel zu sein, doch viel schwerer liegt die Verschmutzung des Wassers mit diesen Organismen, denn meine selbstgebaute Kondensationsanlage wurde durch eine klebrige Flüssigkeit vernichtet, die ab und zu von der Decke der Höhle tropft. Bisher ist es mir nicht gelungen ihren Ursprung zu identifizieren, genau weiß ich bisher nur dass sie sehr schnell fest wird und scheinbar die Höhle mit der Zeit füllen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedächtig klappt der Commander seinen Tricorder zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weitere Informationen über die Biologie, konnte ich bisher nicht gewinnen. Wenn ich nur einen medizinischen Tricorder hätte, dann könnte ich vielleicht herausfinden wie ich diese Lebensformen aus dem Wasser filtern kann, denn da nun meine begrenzten Wasservorräte aufgebraucht sind, werden diese kleinen Tierchen wahrscheinlich mein Tod sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich schaut er in Richtung des kleinen Flusses, welcher scheinbar reiches Leben beinhaltet. Die durchwegs violett gefärbten Tiere, passen sich fast unsichtbar ihrer Umgebung an, selbst der Tricorder scheinen sie nicht erfassen zu könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Lebensformen dieses Planeten, scheinen durchwegs friedlich zu sein und unterscheiden sich in vielerlei Belangen von allem was ich je gesehen habe. Wenn ich je zurückkomme, werden mir meine Biologen und Wissenschaftlich mit Sicherheit die Einzigartigkeit dieses Mondes bestätigen… ich befürchte lediglich dass es nie dazu kommen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend schaut Proximo der aufgehenden Sonne entgegen. Am Horizont spielen die Magnetfelder mit den violetten Wolken, welche unter gewaltiger Licht- und Farbentwicklung erstrahlen und dann in einem Blitz vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es ist eine einzigartige Natur hier draußen. Es ist faszinierend dem Leben zuzuschauen und zu sehen wie es gewaltige Temperaturschwankungen unbeschadet übersteht. Immer wenn die Sonne aufgeht, herrschen innerhalb kürzester Zeit Temperaturen von über 50°C Lufttemperatur, wahrscheinlich gut 120°C in der Sonne, und in der Nacht kann es leicht auf -30°C herunterkühlen, innerhalb von Minuten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unruhig geht er in seiner Höhle hin und her, welche er mit einem Handphaser geschnitten hat, um Schutz vor der Sonne zu erhalten und in kurzen Schlaf zu fallen. Er hat Stunden gebraucht um ein Loch zu schneiden wodurch der Phaser annähernd erschöpft ist. Das Material hat sich als sehr widerstandsfähig erwiesen und verfärbt sich bevor es Flüssigkeit abgibt und langsam verbrennt. Die Stabilität der Höhle ist trotz ihres kleinen Durchmessers eigenartig gering, und jeder weitere Beschuss führt zu gewaltigen Reaktionen der gesamten Umgebung wie er es noch nie erlebt hat, allerdings war er ja auch noch nie zuvor hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich versuche gerade aus einem Teil meiner Uniform ein Gerät zur Kondensierung von Wasser zu bauen, doch ich bin nicht sehr zuversichtlich. Die Luftfeuchtigkeit ist zwar relativ hoch, allerdings besteht diese nicht aus Wasser sondern scheinbar aus einem ungiftigen organischen Stoff welcher jedoch eine Reizung der Lunge bewirkt. Leider kann ich diese Vermutung nicht beweisen, da ich keinen medizinischen…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Hustenreiz schüttelt ihn als er wieder an das Beißen in seiner Lunge denkt, auch die Trockenheit dieser macht ihm zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;…keinen medizinischen Trikorder habe. Meine Ausrüstung besteht lediglich aus den Utensilien die am Raumanzug befestigt waren. Ein Fusionsschweißer, Magnetstiefel, Handphaser, 2 Duraniumnägel, Klasse 3 Triebsatz und dazugehörige Korrekturdüsen sowie ein Kraftfeldgenerator zur Eindämmung beschädigter Hüllenteile eines Raumschiffes. Ich war daher in der Lage dieses Speichergerät zu bauen, diese Höhle aus dem Berg zu schneiden und mich mit dem Kraftfeldgenerator, welchen ich zu einem Biokraftfeldgenerator umgebaut habe, vor der enormen Hitze des Tages zu schützen. Notrationen sind das Einzige was ich wirklich im Übermaß besitze, ich habe wohl welche aus dem Schrank genommen und in meiner Kapsel verstaut bevor ich gestartet bin… Wenn ich mich doch nur daran erinnern könnte…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde und Durstig sinkt er neben dem Aufnahmegerät nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bevor ich sterbe, möchte ich dir Sora noch sagen, wie sehr ich dich Liebe und vermisse. Hitze, Durst, Hunger, Müdigkeit, Brennen in der Luge oder die Schmerzen meiner entzündeten sowie eiternden Wunden, sind nichts im Vergleich zum Gefühl, dich nie wieder sehen zu können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine stille Träne rollt Proximo über das zerschlissene Gesicht. Kurz darauf fällt er in einen komaartigen Schlaf...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatzbefehl des Todes===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora schaut nachdenklich durch ein Fenster im Bereitschaftsraum der Strato Integra. Ihre Gedanken kreisen um einen Auftrag der Freie Siedlergemeinschaft Eastend, den sie eben über einen verschlüsselten Prioritätskanal erhalten hat. Unschlüssig tippt sie auf ihren Communicator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sora an Brücke! Ich benötige eine Codierungsbestätigung der Übertragung 31229 zur Sterzeit 200603311622. Ist der Code authentisch und befehlsbemächtigt eine Truppenanforderung zu übermitteln?&amp;quot;, informiert sich Sora über den übermittelten Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier Funkleitzentrale, Leutnant Jackan. Der Code wurde bereits vor der Übermittlung in ihren Raum als absolut zuverlässig, authentisch und Klasse 1 berechtigt identifiziert. Es scheint in der Tat eine äußerst wichtige Mitteilung zu sein, Commander.&amp;quot;, meldet der Funkoffizier, irritiert über die ungewöhnliche Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke Leutnant, ich habe es schon befürchtet, ich wollte lediglich sichergehen dass mein erster Vernichtungsbefehl an die Kampfflotte auf Fakten beruht.&amp;quot;, bemerkt sie betrübt, &amp;quot;Ich habe befürchtet dass dieser Tag kommen wird, wenn Proximo nicht wieder zurückkehrt. Meine Befehle werde übertragen wenn ich mir über die Konsequenzen klar geworden bin, Sora out!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora trennt die Verbindung, beunruhigt durch ihren militärischen Einsatzbefehl der wohl wieder viele Leben intelligenter Wesen kosten wird. Welche Folgen wird der Einsatz wohl haben? Ist Blutvergießen wirklich notwendig um den Frieden im Eastend zu erhalten? Sora ist unschlüssig ob sie den entscheidenden Befehl geben soll. Sie hat zwar schon viele Entscheidungen über die Flotte getroffen und auch Kampfeinsätze geleitet, aber nie waren sie direkt auf das Töten von intelligenten Lebewesen ausgerichtet und niemals hatte sie die Entscheidung über Leben und Tot tausender zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sora du bist zu weich!&amp;quot;, denkt sie, und versucht den Einsatz gutzuheißen, &amp;quot;Die Freie Siedlergemeinschaft Eastend würden niemals einen Einsatz befehligen, wenn dieser nicht friedenserhaltend währe, und der Tod der Aggressoren nicht diesen bringen würde! Im Interesse der Proximo Colonies musst du nun die einzig richtige Entscheidung treffen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ermutigt durch ihre Gedanken, richtet sie sich auf und öffnet einen Com-Kanal: &amp;quot;Sora an Brücke! Die Flotte ist mit sofortiger Wirkung auf einen Kampfeinsatz vorzubereiten! Wartungspersonal und Besucher sowie die Familien der Crew, haben mit sofortiger Wirkung die Schiffe zu verlassen, sämtliche Ausgangs- und Urlaubsansprüche sind für den Kampfeinsatz außer Kraft gesetzt! Truppen-Sammelplan Teta, Koordinaten wurden übermittelt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leeren Worte, welche das Schicksal einer gesamten Kultur besiegeln sollen, werden bestätigt und wenige Minuten später beginnt bereits die Umsetzung. Sora ist besorgt, besorgt um die Crew, besorgt um die Moral, aber am meisten besorgt ist sie um die Gegner, welche nicht ahnen können welches Schicksal ihnen bevorsteht...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
04.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entscheidungskriese===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eintrag 3, Sternzeit 200603311707. Fortsetzung der Logbuchrekonstruktion&amp;quot;, spricht Proximo unbeteiligt in das eigenartige Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich berichtete bereits in Eintrag 1 über den Einflug der &amp;lt;I&amp;gt;Zerospace Leader&amp;lt;/I&amp;gt; in das klingonenverseuchte Gebiet. Wieder erwarten wurden wir nicht sofort vernichtet, denn als ich wieder zu Bewusstsein kam, wurde ich über vom Computer über Eindringlinge informiert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt er über die genauen Ereignisse nach welche fast zu seinem Tod geführt hätten. Kopfschüttelnd entnimmt er der improvisierten Destillationsanlage ein paar Milliliter Wasser, welche die geringe Ausbeute der letzten 20 Stunden darstellen. Vorsichtig, um keinen Tropfen zu verschütten, leert er sie in seinen trockenen Rachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich wusste sofort dass wir keine Change hatten&amp;quot;, beginnt Proximo leicht erfrischt vom kühlen Nass, &amp;quot;denn wir wurden von einer wahren Übermacht geentert, und auch körperlich waren uns die Klingonen überlegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich lauscht er seinen eigenen Worten. Ja, er hat die Klingonen unterschätzt, welche das Schiff geentert hatten. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er seine Crew mit dem Befehl zu fliehen wahrscheinlich in den Tod geschickt hatte. Betrübt sackt er zusammen, wieder einmal hatten seine Befehle das Leben vieler seiner treusten Leute gekostet. Die &amp;lt;I&amp;gt;Zerospace Leader&amp;lt;/I&amp;gt; war nicht irgendein Schiff, es war DAS Schiff des Imperiums, und natürlich bestand die ganze Crew aus ausgesuchten Spezialisten welche sich in vielen Einsetzen bewährt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niedergeschlagen fährt Commander Proximo fort: &amp;quot;Ich begann die Verteilung von Phasergewehren und initialisierte dann Selbstzerstörungssequenz Delta 8, die Zerstörung durch Aufhebung der Antimaterieeindämmung. Eine Warpkernüberladung schien mir unter den gegebenen Umständen zu riskant, da sie durch eine Abschaltung des Warpkerns möglicherweise deaktiviert worden wäre. Außerdem waren durch die schweren Schäden an den sekundären Kommandoprotokollen zu erwarten, welche möglicherweise den Timer durch Fehlberechnungen beeinflusst hätten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erschreckt bemerkt er, dass seine Rechtfertigungen unangebracht sind. Andere Entscheidungen hätten den seiner Leute lediglich beschleunigt, denn nach dem Notfallmanöver Sora Beta waren fast alle EPS-Leitungen explodiert oder überlastet worden. Die Phaser hätten lediglich mit Notenergie feuern können, wenn sie denn überhaupt noch funktioniert hätten, und die Torpedorampen waren durch einen Defekt der primären Kommandoprotokolle alles andere als feuerbereit. Er hatte 5 Minuten gebraucht um einen einzigen Flugkörper manuell abzufeuern, außerdem verfügte das Schiff zu dieser Zeit lediglich über 2 letzte Quantentorpedos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, ein Kampf wäre vollkommen sinnlos gewesen, eine Flucht durch den überlasteten Warpkern und der zerstörten EPS-Leitungen undenkbar.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Resigniert schlussfolgerte Proximo über seine Entscheidungen. Sie waren durchaus gerechtfertigt, trotzdem brachte ihn der Gedanke an seine Crew und Entscheidungen die zu ihrem Tod führten, fast um den Verstand. Tonlos setzt er seinen Bericht fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir versuchten die Brücke zu halten, doch wir wurden binnen kürzester Zeit zurückgedrängt. Ich wurde durch meine schweren Verletzungen von meiner Crew getrennt, ich musste den direkten Befehl geben mich zurückzulassen und sich selbst mit der Jacht des Kapitäns zu retten. Ich konnte die Klingonen auf der Brücke durch eine List loswerden. Sie wurden durch ein Loch in der Kuppel der Brücke ins Weltall gesaugt, ich selber floh anschließend ohne Waffe und versuchte die Torpedorampe zu erreichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überwältigten Ihn, wenige Minuten später fiel er in fiebrigen Schlaf, ausgelöst durch eine Wundinfektion...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
04.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unauffindbarer Besuch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Nacht, auf dem Mond der von Proximo Allock getauft wurde. Der Wind fegt über die Landschaft, das Feuer der Sonne vergeht am Horizont während die Leuchteffekte an selbigen wie ein Feuerwerk erscheinen. Proximo schaltet vorsichtig das Kraftfeld ab und atmet die eigenartig feuchte Luft ein, als er plötzlich eine Bewegung hinter einem Gebüsch entdeckt. Vorsichtig zieht er den Tricorder und öffnet ihn leise, der sofortige Scann nach Lebenszeichen weist zu Proximos Überraschung allerdings überhaupt kein Ergebnis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso bist du überrascht Proximo&amp;quot;, flüstert er zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angestrengt denkt er über seine Lage nach und kommt schließlich zum einzig richtigen Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sogar wenn hier intelligente Lebensformen existieren würden, wäre eine Suche nach Lebenszeichen zwecklos. Die Lebewesen auf dieser Welt strahlen keinerlei Biosignatur aus, lediglich mit einem Molekularscan sind sie erfassbar, und dieser würde wohl kaum ein lohnendes Ergebnis liefern, ich bin schließlich umgeben von gleichartigen Molekühlen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Resigniert lenkt er seine Gedanken von der vermeintlichen Entdeckung ab, und wendet sich wieder der Destillationsanlage in seiner Höhle zu. Die Stunden verrinnen während die Anlage widerwillig ihre ersten Tropfen Wasser ausspuckt. Plötzlich hört Proximo ein leises Knacken hinter sich. Reflexartig dreht er sich um, den Phaser feuerbereit in seiner Hand, doch alles ist so wie immer, lediglich kahle Felswende zeichnen sich aus dem Halbdunkeln ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo? Ist da wer? Ich werde ihnen nichts tun, ich bin durch unglückliche Umstände auf diesem Planeten abgestürzt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal ist ein Rascheln zu hören, dass unweigerlich von diesem unbekannten Wesens stammen muss, doch auch der schnelle Sprung um die Ecke wird nicht mit einem Blick auf die Lebensform belohnt. Sie scheint spurlos verschwunden zu sein, obwohl die Höhle immer noch von einem starken Kraftfeld geschützt wird dass summend seine Funktionsbereitschaft bekannt gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zwecklos, ich werde mich wohl in Geduld üben müssen, wenn ich mehr über meine Entdeckungen erfahren will, eine Suche währ bei diesen Außentemperaturen lebensgefährlich&amp;quot;, überdenkt Proximo die Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich wendet er sich wieder seiner Anlage zu, die das einzig Vertraute auf diesem unheimlichen Planeten zu sein scheint.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18 Tassen Kaffee===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Orbit des belagerten Planeten Andoria-Prime. Aufgeregt läuft Kommandantin Sora hin und her. Sie ist es gewohnt, teilweise tagelang auf Proximo zu warten, aber noch nie hat sie so lange auf eine Antwort eines belagerten Volkes, dem ein Ultimatum gestellt wurde, gewartet. Nach 2 Umdrehungen des Planeten und der 18. Tasse Kaffe ruft sie wieder mal ungeduldig den Kommunikationsoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Status?&amp;quot;, ruft sie genervt, &amp;quot;Es kann doch nicht so schwierig sein, meinen Funkruf zu beantworten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt läuft sie auf die Brücke und fingert an der Waffenkontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht sollte ich sie aufwecken, wenigstens die Orbitalverteidigung vernichten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzt sich gelangweilt in ihren Kommandosessel und checkt wieder einmal die Radarsonde. Lustlos plappert sie die Sensordaten vor sich hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Einige Millionen Einwohner, unausgereifte Verteidigung mit schwachen Schilden welche die Workbee Orbitalkontrolleinheit schützen, ein unbedeutendes Kontingent Kampfschiffe und Zivilschiffen verschiedener Bauweise außerdem eine kleine Basis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Müde lehnt sie sich in ihren Sessel und wendet sich an den Wissenschaftsoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gibt es auch irgendetwas Interessantes zu berichten? Riesige Truppenverbände? Massenvernichtungswaffen oder Quantentorpedos? IRGENDEINE Form von Verteidigung die wirklich Probleme bereiten könnte?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzend berichtet der Befragte dass sechste mal von seinen neuesten Beobachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, negativ, nichts und vernachlässigenswert. Es befindet sich absolut gar nichts meldenswertes in einem Umkreis von 3 Lichtjahren und, um nach unseren verteilten Sonden zu Urteilen, auch nichts Interessantes im Umkreis von 50-60 Lichtjahren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zögernd findet der Offizier endlich den Mut seine Kommandantin auf persönlicher Ebene zu beraten: &amp;quot;Wenn ich das hinzufügen darf, ich werde sie benachrichtigen wenn sich etwas ändert, bis dahin müssen wir eben Geduld haben, Madam.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geduld?&amp;quot;, Sora haut mit der flachen Hand auf Kontrollkonsole, welche an ihrem Sessel befestigt ist, &amp;quot;Geduld sagten sie? Wie lange denn noch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Ruck, dreht sie sich in Richtung Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Starten sie eine Aufzeichnung! Bringen sie die Nachricht dann mit einem Shuttle zum Planeten und beamen sie diese auf die Oberfläche! Ein Shuttle sollte in der Lange sein, wieder zu verschwinden, bevor das Verteidigungperimeter den Beamvorgang zurückverfolgt hat...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zögert einen Moment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;...sollte dieser unterentwickelte Planet ein solches besitzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versucht sich zu beruhigen um einen gefassten Eindruck während der Aufzeichnung zu machen. Mit übertriebener Freundlichkeit beginnt sie zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr geehrter Com. Shran !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich, schon wieder mit mir alleine sprechen zu dürfen und dabei ihren närrischen, verplanten Planeten zu betrachten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stoppt kurz, um ihre Wut hinunterzuwürgen, und fährt dann fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem sie scheinbar nicht in der Lage sind meine Subraumbotschaften zu empfangen, oder ihre Minister immer noch Pferdekutschen als Transportmittel verwenden müssen, werde ich ihnen diese Botschaft persönlich auf ihren Planeten beamen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nimmt ein kleines Gerät mit einem Monitor in die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses unscheinbare Gerät, welches sie scheinbar entdeckt haben um diese Nachricht abzuspielen, dürfen sie als großzügiges Geschenk behalten! Damit ich nicht länger warten muss, werde ich ihnen das Gerät direkt auf den Planeten, nahe ihres Aufenthaltsortes, beamen. Somit wird gewährleistet dass ihre Pferdekutschen nicht wieder Wochen bis zu ihnen brauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer schnellen Handbewegung, übergibt Sora das Gerät an ihren Sicherheitsoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe entschieden, dass ihr unproduktiver Planet nicht die Mühe und all die Torpedos wert ist. Die einzigen Bedingungen für meinen Abzug ist ein Rücknahme ihrer Kriegserklärung und das Versprechen, keine Schiffe mehr ohne Vorankündigung in unseren Raum zu entsenden. Sollten sie den Abzug als Freibrief sehen um weitere Sonden und Schiffe in unser Gebiet zu schicken, andere Völker aufzuhetzen oder weiter lächerliche Kriege zu erklären, werde ich alle ihre Planeten in kochende Lavaplaneten verwandeln!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelangweilt räkelt sie sich in ihrem Stuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich warte diesmal nicht mehr so lange auf eine Antwort! Meine Geduld ist am Ende und was noch wichtiger ist, mein Kaffee auch! Somit haben sie schnellstmöglich, aber innerhalb einer Frist von einer Umdrehung des Planeten Andoria-Prime, ihre Entscheidung zu treffen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gibt ein schnelles Handzeichen um die Verbindung zu unterbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandantin Sora, OUT!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildschirm erlischt und das seltsame Gerät schaltet sich ab...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.04.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Proximo Colonies über alles===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sunda, 34 Uhr SST (Sunda Standard Time). Sora, die neue und erste Kommandantin der Proximo Colonies, sitzt, lediglich beleuchtet durch das Abendrot welches durch das Fenster hereinfällt, und studiert die letzten Berichte über den Ausbau 3er neuer Planeten, und die Berichte über die extremen Kosten an Antimaterie und Dilithium welche die immer noch laufende Rettungsaktion verschlingt. Kraftlos lässt sie das Pad auf den Tisch fallen und sinkt in ihren Stuhl zurück, tief in Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hoffe du weißt dass du mich um meinen Schlaf bringst. Alle Schiffe die mir zur Verfügung stehen, suchen seid Monaten nach irgendeiner Spur, egal wie gering die Chancen sind dich doch noch lebend zu finden. Nicht einmal die Logbuchkapsel wurde gefunden oder einer Warpspur, welche zu deiner letzten Position führt, vor der Vernichtung der Zerospace.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora geht schwerfällig, als würde es unendliche Energien verschlingen, auf das Fenster zu und öffnet es vorsichtig. Der sanfte, warme Wind streicht durch ihr Haar und der Duft von Blumen erfüllt den Raum, doch ihre Blicke und Aufmerksamkeit gehören dem Sternenhimmel der sich langsam aus dem Abendrot schält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Hoffnung dich nochmals zu sehen, die Hoffnung dass du eines Tages einfach durch diese Tür gehst und mich in deine Arme schließt, ich habe sie immernoch. Inzwischen jedoch glaube ich, dass meine persönlichen Gefühle die gesamten Proximo Colonies negativ beeinflussen und durch unglaubliche Kosten die Existenz von Millionen gefährdet. Ich habe mich entschieden, loszulassen, und den Proximo Colonies wieder meine volle Aufmerksamkeit zu widmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigend schleppt sie sich zurück zu ihrem Sessel. Kraftlos legt sie die Hand auf ihre Brust um den Communicator zu erreichen. Nur eine leichte Berührung währ erforderlich um ihn zu aktivieren, doch vergeblich sind ihre Bemühungen den unvermeidlichen Schritt zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist mir immer noch so nahe wie am ersten Tag unserer Begegnung, dem Moment der mein Leben verändert hat. Ich werde es für dich tun, und zum Wohle der Proximo Colonies!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie von einer fremden Macht bestärkt, drückt sie plötzlich auf den Communicator und stellt damit die Verbindung zur Funkzentrale her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Funkzentrale hier! Was kann ich für die tun Commander?&amp;quot;, fragt der Funker ehrfürchtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Übertragung an die gesamte Flotte!&amp;quot;, lautet ihr Befehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Suche nach Proximo ist mit sofortiger Wirkung einzustellen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Proximo noch leben würde, hätte er sicher eine Möglichkeit gefunden uns zu kontaktieren, und wenn nicht, ist er mit Sicherheit Tot&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluchzend und weinend sackt Sora zusammen und denkt an die schönen Zeiten mit Proximo, an die Berge und Klippen die ihnen als romantische Aussichtspunkte gedient haben, die idyllischen Seen über welche sie in einem Boot getrieben sind und an die vielen Planeten die sie von Nähe und Ferne betrachten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach Proximo, mein Geliebter, ich hoffe dir geht es, dort wo du jetzt bist, besser als hier...&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/51-60</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/51-60</title>
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				<updated>2010-06-17T18:28:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
05.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===***Midtuk*** – Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain Sordan geht gelangweilt auf der Brücke der Sternhagel Leader hin und her. Er seufzt als Soran darüber nachdenkt dass er nach seinem Einsatzplan noch weitere 2 Monate hier an der Grenze von Shagri-La stationiert sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum müssen wir hier mit 61 Schiffen der Adrec-Klasse rumtuckern, hier wo sowieso kein Durchkommen ist.&amp;quot;, meint Soran mürrisch und schaut auf die Scannerauswertung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain!&amp;quot;, meldet sich der 1. Offizier, &amp;quot;Wir empfangen einen Funkruf, nur Audio! Es scheint eine Flottenmitteilung von Commander Proximo zu sein, Dringlichkeitsstufe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwundert dreht sich Soran um und entfernt sich einige Schritte vom Scannerpult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dringlichkeit? Stellen sie sofort durch!&amp;quot;, befiehlt er aufgeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandozentrale an Flotte Sternhagel. Sternhagel Leader, sie bekommen den sofortigen Auftrag den Sektor 429|221 zu überprüfen, es soll dort, laut dem interstellaren Nachrichtensystem wichtige Vorkommnisse zu geben. Untersuchen sie das schnellstmöglich, Kommandozentrale OUT&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain Sordan kratzt sich unschlüssig am Kopf und meint gelassen: &amp;quot;Ich kann schon riechen dass dies wieder so ein Testalarm ist, also fliegen sie schon hin, die Flotte soll sich einfach hinter uns sammeln und in der Formation mitfliegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemächlich läuft er zu seinem Stuhl und setzt sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geben sie alle Energie auf die Triebwerke, und leiten sie diesen Befehl auch an alle anderen Schiffe weiter. Diesmal möchte ich wieder eine Bestzeit aufstellen&amp;quot;, meint er trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flotte sammelt sich und wenig später beschleunigt sie auf maximale Warpgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir erreichen das Ziel in etwa 2 Minuten&amp;quot;, meldet der Steuermann, &amp;quot;sollen wir die Schilde aktivieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nicht nötig, sie kennen ja die Flottenübungen zur genüge, Hauptsache wir sind schnell da!&amp;quot;, meint Sordan und geht langsam auf die Türe seines Quartiers zu, &amp;quot;Ich werde mich in mein Quartier zurückziehen um dort sofort die erfolgreiche Durchführung des Auftrages bekannt zu geben. Ich glaube diesmal haben wir alle Rekorde gebrochen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später erreicht er die provisorische Kommandozentrale auf &amp;lt;b&amp;gt;Dragons Felsen&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben das Training erfolgreich abgeschlossen&amp;quot;, meldet er der Zentrale, &amp;quot;wir fliegen gerade in Sektor 429|221 ein. Sie müssen zugeben, diesmal waren wir schnell, das waren gut 50 Lichtjahre!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauert einige Sekunden bis die Zentrale antwortet, Unverständnis zeichnet sich auf dem Gesicht des Funkers ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Training? Laut meinem Plan sind sie für kein Training vorgesehen, sie müssen sich irren!&amp;quot;, meint der Funkoffizier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber das kann unmöglich sein!&amp;quot;, meint Captain Sordan verärgert, &amp;quot;wir sind hier her beordert worden, schauen sie gefälligst besser nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Moment hört Sordan eine laute Explosion und eine Druckwelle erfasst das Schiff. Sternhagel 001 ist nicht mehr…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.01.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===***Midtuk*** – Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf allen Schiffen der Sternhagel Fleet rennt die Mannschaft wild durch die Gänge. Überall herrscht Panik, weil anscheinend niemand auf einen plötzlichen Angriff vorbereitet war, und schon gar nicht von dieser Stärke. Das klingonische Schiff feuert erbarmungslos weiter und bevor die Crews richtig begreifen was los ist, vergeht auch Sternhagel 002 in einem riesigen Feuerball.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Befehlen die der Flotte ins Nachbarsystem 430|221 zu fliegen! Schnell!&amp;quot;, fordert Sordan aufgeregt und wedelt dabei hastig mit den Händen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist  im Moment leider nicht möglich, Sir&amp;quot;, bekommt dieser von seinem Navigationsoffizier zu hören, &amp;quot;die Energie wurde so berechnet dass wir genau in diesem System ankommen, wir müssen erst die Energiereserven bereitmachen um aus diesem System zu kommen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann redet nicht, sondern tut es&amp;quot;, schreit Captain Sordan außer sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mit Notenergie und durcheinander gewürfelt, verlässt die Sternhagel Fleet den Sektor, kurz nachdem Sternhagel 003 in einer großen Explosion vernichtet wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt&amp;quot;, ruft Sordan wütend auf sich selbst, &amp;quot;Wie konnte ich nur so nachlässig sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend befielt er: &amp;quot;Aktivieren sie alle Reserven und machen sie die Flotte kampfbereit, so kann ich nicht zurückkehren, wir müssen die Crew der Sternhagel 1, 2 und 3 retten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später spricht er durch eine Videoverbindung mit allen Schiffen der Flotte und schwört sie auf die kommende Aufgabe ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich erwarte schnelle Reflexe und präzise Meldungen&amp;quot;, verlangt er hart, &amp;quot;ich würde es nicht verkraften noch ein weiteres Schiff und möglicherweise eine weitere Crew zu verlieren! Wir werden die Crews der zerstörten Schiffe retten, und falls diese barbarischen Klingonen sie getötet haben sollten, werden sie dafür Bluten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Kampf währt nicht lange. Nach dem Einflug der Flotte eröffnet das Klingonische Schiff erneut das Feuer, doch durch geschickte und schnelle Reaktion von Sternhagel 4 und 5, kommt niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben ihn gleich!&amp;quot;, meint Captain Sordan heiter, &amp;quot;Jetzt werden sie Bezahlen für ihren Angriff auf die legendäre Sternhagel Fleet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Moment trifft ein gut gezielter Schuss die Sternhagel Leader&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde zusammengebrochen Sir!&amp;quot;, meldet der Waffenoffizier panisch, &amp;quot;Hüllenintegrität lässt nach!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch kaum eine Sekunde später feuert die komplette Flotte ihre Torpedos ab und wenige Sekunden später ist die mächtige &amp;lt;b&amp;gt;Midtuk&amp;lt;/b&amp;gt; nur noch ein hilflos im Weltraum treibendes Wrack&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Lebenserhaltungssysteme der &amp;lt;b&amp;gt;Midtuk&amp;lt;/b&amp;gt; sind ausgefallen, außerdem scheint der Warpkern instabil geworden zu sein!&amp;quot;, meldet der Steuermann der eifrig die Sensorendaten überprüft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Interessiert mich nicht! Wie steht es um die Crew der Sternhagel 1-3?&amp;quot;,  meint Captain Sordan schroff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Wracks der Schiffe sind nicht aufzufinden&amp;quot;, wundert sich der Steuermann, &amp;quot;die einzige vernünftige Erklärung ist, dass die Schiffe pulverisiert wurde. Da keine Rettungskapseln zu finden sind gehe ich davon aus dass entweder alle umgekommen sind, oder sie sind Gefangene an Bord der &amp;lt;b&amp;gt;Midtuk&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann bleibt uns wohl keine andere Wahl&amp;quot;, entscheidet Sordan schnell, &amp;quot;beamen sie alle auffindbaren Lebenszeichen von der &amp;lt;b&amp;gt;Midtuk&amp;lt;/b&amp;gt; auf unser Schiff. Vielleicht befinden sich ja unsere Leute darunter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte noch lebende Crew wird gerettet, bevor wenige Sekunden nach dem letzten Beamvorgang die &amp;lt;b&amp;gt;Midtuk&amp;lt;/b&amp;gt; in einer grellen Explosion vernichtet wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
05.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyperfunkübertragung: Zerstörung der ***Midtuk***===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bildschirm erscheint ein hoch gewachsener Mann mit wenig Haar und einigen Narben im Gesicht. Die schlichte Uniform weißt nur durch die besonderen Schulterpolster auf den hohen Rang hin. Er räuspert sich kurz und beginnt dann zu sprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr geehrte Bewohner des Deltaquadranten, hier spricht Proximo, Commander der Proximo Colonies!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem wurde eine meiner Flotten, Fleet Sternhagel, von einem Schiff namens &amp;lt;b&amp;gt;***Midtuk***&amp;lt;/b&amp;gt; angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flottenführer Captain Sordan entschied sich zum Angriff und vernichtete nach einem längeren Gefecht die &amp;lt;b&amp;gt;***Midtuk***&amp;lt;/b&amp;gt;. Wir verzeichnen aufgrund des unerwarteten Angriffes und... einiger kleinerer... Fehlentscheidungen... den Verlust von 3 Schiffen der Adrec-Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel schlimmer ist der Verlust der Crew dieser Schiffe. Die &amp;lt;b&amp;gt;***Midtuk***&amp;lt;/b&amp;gt; hat auf die wehrlosen Wracks geschossen und durch dessen Vernichtung auch sämtliche Rettungskapseln eliminiert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Gräueltaten haben wir dir Crew der &amp;lt;b&amp;gt;***Midtuk***&amp;lt;/b&amp;gt;, die aus den restlichen 50 lebenden Familienmitgliedern der &amp;lt;b&amp;gt;Ro'TengKaRr&amp;lt;/b&amp;gt; bestand, gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Androhung von Auslieferung an die Klingonen und unterstellen deren Gerichtsbarkeit, entschieden sie sich, geheime Informationen über den Aufenthaltsort eines anderen flüchtigen Schiffes preiszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihren Aussagen hatten sie zuletzt Kontakt zu einem flüchtenden Schiff bei den Coordinaten 370|340. Unsere Berechnungen ergaben mit 99,823%iger Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses Schiff bisher höchstens 20 Lichtjahre Felder von dieser Position wegebewegt haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle 50 Familienmitgliedern der &amp;lt;b&amp;gt;Ro'TengKaRr&amp;lt;/b&amp;gt; wurden inzwischen unter die Gerichtsbarkeit der Föderation gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Proximo OUT&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild erlischt und weicht einem schlichten Schwarz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyperfunkübertragung: Beschuldigung der Klingonen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Monitor erscheint &amp;lt;b&amp;gt;Proximo&amp;lt;/b&amp;gt; mit scharfem Blick, seine Stimmung scheint gespannt, ein feuriger Blick erwidert das Zeichen seines Offiziers, dass er nun sprechen kann. Verärgert beginnt er zu sprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Klingonen&amp;lt;/b&amp;gt;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Familie &amp;lt;b&amp;gt;Ro'TengKaRr&amp;lt;/b&amp;gt;  haben vor ihrer Auslieferung an die Föderation als eine Art &amp;quot;Dank&amp;quot;, auch wenn ihre Wortwahl nicht ganz unseren Ansprüchen gerecht wurden, einige Geheiminformationen preisgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schmunzelt unmerklich als er daran denkt in welcher weise er die &amp;lt;b&amp;gt;Ro'TengKaRr&amp;lt;/b&amp;gt;  überlisten konnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut ihrer Aussage befanden sie sich nur deshalb auf der Flucht weil sie anscheinend ihre Pläne über die Übernahme weiter Teile Shangri-La's und der weit verbreiteten Liebäugele mit der Idee die EMZ zu entmachten, verbreiten wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auslieferung der Familie &amp;lt;b&amp;gt;Ro'TengKaRr&amp;lt;/b&amp;gt;  an die Föderation, soll es laut einiger Informanten zu Mordanschlägen auf diese gekommen sein, was meinen Verdacht erhärtet dass sie kein sonderliches Interesse am Leben ihrer Landsleute haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem möchte ich sie darauf hinweisen dass eines meiner Schiffe, die &amp;quot;Wasp&amp;quot;, beim Versuch eine dringende Nahrungsmittellieferung na ja es waren Torpedos^^ zu überführen, von einer ihrer Basen ohne Vorwarnung angegriffen und vernichtet wurde! Ein 2. Schiff wurde nach dem Versuch, die wichtige Handelsverbindung wieder aufzunehmen, schwer beschädigt und muss vorläufig außer Dienst gestellt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwarte ihre Stellungnahme zu diesen Vorwürfen und die Aufhebung der Blockade die uns ehrliche Siedler daran hindert lebenswichtige Handelstransporte durchzuführen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo's Augen glühen förmlich als er mit einer steifen Handbewegung den Befehl erteilt die Übertragung zu beenden, dann wird der Bildschirm schwarz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyperfunkübertragung: Beleidigung seitens der Klingonen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo erscheint auf dem Bildschirm, ein gespannter Gesichtsausdruck zeichnet sich ab. Fassungslose Wut zeichnet sich in seinen Augen ab, es scheint so als habe er alle Vorsätze über Rechtschaffenheit und Frieden von sich abgeschüttelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klingonen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Anspielung auf meine Ehre durch die Gleichsetzung meiner Zivilisation auf die Stufe der Familie &amp;lt;b&amp;gt;Ro'TengKaRr&amp;lt;/b&amp;gt;, dessen Mitglieder sie offenbar als Plage und Schandfleck klingonischer Geschichte betrachten, nehme ich als persönliche Beleidigung und ehrenlose Betrachtungsweise meiner gesamten Zivilisation auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie können sie es wagen meine Hilfe auch noch als unehrenhafte Tat hinzustellen, nur weil sie selber nicht fähig waren ihre Probleme alleine zu lösen! Sie gefährden durch ihre Nachlässigkeit die Sicherheit des gesamten Deltaquadranten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sachen Kriegspropaganda stehen sie den Romulanern und Cardassianern wirklich in nichts nach. Anscheinend sind sie es gewohnt dass jeder Siedler des Deltaquadranten vor ihrer Macht und grenzenlosen Überheblichkeit zittert und den Schwanz einzieht. Ich, im Namen der gesamten &amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt;, verlange eine offizielle Entschuldigung für diese Frechheit, ansonsten werden sie die volle Konsequenz ihrer Taten selbst zu verantworten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnere sie an ihr eigenes Zitat, dass sehr treffend meine Einstellung zu ihren Beleidigungen darstellt:&lt;br /&gt;
cheqotlhchugh maHaghbe''a'? cheDuQchugh mareghbe''a'? cheQlHchugh manoDbe''a'?&lt;br /&gt;
[NONRPG]Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns dann nicht rächen?[/NONRPG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abschluss möchte ich sie darauf hinweisen dass sie ihre grenzenlose Überheblichkeit Blind vor der Tatsache werden lässt, dass nicht nur Propaganda und Waffentechnologie einen Kampf entscheiden, sondern auch Taktik, Kampfgeist sowie Erfahrung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwarte eine öffentliche Stellungsnahme zu dieser Anmaßung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Signal wird abrupt unterbrochen und weicht schlichtem Schwarz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyperfunkübertragung: Kriegserklärung der Klingonen===&lt;br /&gt;
General T'Kar persönlich richtet sich nun in einer Botschaft über das Kommunikationsnetzwerk an den DQ, vor allem aber an die Freie Siedlergemeinschaft Eastend. Nach Einblendung der Hoheitszeichen des Klingonisches Sternenreich ist General T'Kar auf der Brücke des Flaggschiffes seiner Flotte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreckiges Lumpenpack der Freie Siedlergemeinschaft Eastend!&lt;br /&gt;
Mir scheint sie alle sind in einem Akt des Inzest entstanden, warum sonst sind ihre Mitglieder so beschränkt und unwissend. Ihre Dummheit ist unbegrenzt, sonst würden sie nicht ständig versuchen einen schlafenden Löwen zu wecken.&lt;br /&gt;
Dies haben Sie nun aber geschafft!&lt;br /&gt;
Das Klingonisches Sternenreich erklärt sie alle hiermit zu &amp;quot;persona non grata&amp;quot; für Vogelfreie und verhängt über sie alle den Kriegszustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden alle in den Schoss ihrer widerlichen romulanischen Mutter zurückgepresst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber zum Dümmsten von Ihnen allen.&lt;br /&gt;
[FSE]Proximo, sie elende Nachgeburt eines missbildeten Tark, ausgeworfen aus dem Schoss einer von Romulanern geschwängerten cardassianischen Hure.&lt;br /&gt;
Sie werden meine Stellungnahme persönlich erhalten. Ihr Volk wird von unseren Bodentruppen vertrieben und dann werde ich vor Ihnen stehen.&lt;br /&gt;
Mit meiner Hand werde ich ihren Wanst aufreißen und ihr kleines feiges Herz in meiner Hand zerquetschen. Wie ein kleines Schweinchen werden Sie dabei quieken und zappeln. Dann werde ich Ihren Kadaver als Zierte in einem meiner Tarkstähle aufhängen und ihre Eingeweihte von meinen Lieblingen zerkauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde gnädig sein und ihrem Volk die Freiheit lassen. Bereiten Sie sich also auf Ihren qualvollen Tod vor!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Qapla'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
08.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Subraumübertragung: Affen sind die besseren Generäle===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo erscheint in voller Ausgehuniform, mit allen Auszeichnungen und Ehrenstecker. Sein versteinertes Gesicht verrät nichts über seine Gefühle, hinter ihm sieht man Leute in Uniform rennen. Auf dem Monitor dahinter sind Raumschiffe zu sehen die sich zum Alarmstart bereitmachen und mit Torpedos aller Art beladen werden. Gemütlich beginnt er zu sprechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klingonen-Abschaum!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stinkende Klingonen-Pack ihrer Zivilisation kann mich weder beleidigen noch erschrecken.&lt;br /&gt;
Die Sperre der wichtigsten Handelsroute ist für mich, wie auch viele andere Siedler absolut inakzeptabel, und da sie durch die Hohlkörper die auf ihren Hälsen sitzen, anscheinend nicht verstanden haben dass diese Verbindung lebenswichtig für uns ist. Ich nehme diese Kriegserklärung mit freunden an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die unterbelichteten Handlanger wissen was ihnen blüht wenn sie gegen mich antreten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unglücklichen Hunde, welche ich davon abhalten kann, vor mir zu fliehen wie Ratten, werden lebenslänglich als Mienenarbeiter in meinen Dilithium und Erzmienen missbrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihnen, General T'Kar, wird allerdings kein solches Glück zuteil werden! Ich werde sie als Zirkusaffen auf meinem Heimatplaneten verkaufen, damit jeder in meinem Volk einmal die Gelegenheit bekommt einen echten Feigling von der Nähe zu betrachten. Sie werden den Rest ihres armseligen Lebens in Ketten verbringen um mein Volk zu belustigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Proximo lacht höhnisch und lässt einen pothässliches , kränkliches Wesen hereinführen, dass durch eine operative Veränderung der Gesichtszüge verblüffende Ähnlichkeit mit General T'Kar aufweist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein General T'Kar, sie müssen nicht glauben dass diese hässliche Fratze von selbst entstanden ist, so etwas kann das Universum nicht zweimal verbrochen haben!&lt;br /&gt;
Ich muss allerdings zugeben dass dieses unglückliche Ergebnis einer Inzucht-Testreihe sowie einem Kreuzungsversuch Affe/Schwein, geradezu ideal gewesen ist um sie zu kopieren. Die Gesichtszüge haben wir kaum verändert, da sie immer schon pothässlich und unförmig waren, dieser Eindruck musste eigentlich nur noch deutlich verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese armselige Kreatur jetzt noch Stinken würde wie ein Haufen toter Klingonen, das Gehirn einer Fruchtfliege, die Kondition einer schwächlichen alten Frau und die Entscheidungskraft eines Senilen alten Trunkenboldes hätte, dann könnte es glatt ein Gewinn für das Klingonisches Sternenreich sein, wenn es ihren Platz als General einnimmt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo grinst und steckt das eigenartige Wesen in einen Käfig der so dimensioniert ist um einem Klingonen Platz zum kauern zu bieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Damit auch der unterentwickelte General T'Kar etwas von meiner Nachricht versteht, werde ich dies in seiner Wortwahl ausdrücken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Die missgebildeten, geschändeten Tarks aus dessen Eingeweiden ihr gekrochen seid werden sich freuen von ihren Leiden erlöst zu werden wenn sie erkennen welch wertlosen Dreck sie in dieses Universum geschissen haben! Ich werde persönlich dafür sorgen dass dies so rasch als möglich passiert!&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seuche, das Klingonisches Sternenreich, unter welcher der Deltaquadrant zu ersticken droht, wird nicht länger unsere gute Luft verpesten und unsere Handelsrouten sperren! Machen sie sich auf eine Räumung der von ihnen aufgestellten Sperre durch ein militärisches Aufgebot nie gesehener Größe bereit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht wie ein Transporterstrahl Commander Proximo erfasst, dann weicht das Bild nacktem Schwarz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durchbruch um jeden Preis - Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternzeit 200601090835, Commander Proximo. Die Klingonen blockieren trotz scharfer, unmissverständlicher Aufforderungen immer noch den Eingang von Shangri-La. Fleet Sternhagel sowie Fleet Zerospace sind bereit um zuzuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt haben sich Kampfschiffe folgender Allianzmitglieder eingefunden:&lt;br /&gt;
[FSE]Qatai&lt;br /&gt;
[FSE]Assets&lt;br /&gt;
[FSE]Golgar&lt;br /&gt;
[FSE]Uebi&lt;br /&gt;
[FSE]Khellian Kentol****&lt;br /&gt;
[FSE]Proximo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Mitglieder übernehmen das Kommando über die Flotten der 1. Angriffswelle:&lt;br /&gt;
[FSE]Assets&lt;br /&gt;
[FSE]Qatai&lt;br /&gt;
[FSE]Uebi&lt;br /&gt;
[FSE]Proximo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei unserem Logistikexperten [FSE]Qatai bedanken der die Bewaffnung und Waffenbeschaffung übernommen hat. Ohne ihn währe das ganze Unternehmen wegen unzureichender Bewaffnung gescheitert!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam geht er auf der Brücke der Zerospace Leader hin und her und beobachtet die Truppenformation der fast 300 Schiffe mit sichtlicher Genugtuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandoschiff Zerospace Leader an Staffelführer! Einflug erfolgt in 4 Wellen, bitte Einflugreihenfolge und Zeitpunkt genau beachten, hier und jetzt entscheidet sich der Erfolg! [FSE]Uebi? Legen sie los... und... viel Glück!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[FSE]Proximo salutiert, [FSE]Uebi salutiert zurück und wenige Sekunden später beginnt das halsbrecherische Einflugmanöver. Phaserblitze durchzucken das nackte Schwarz des leeren Alls, Schilde flackern unter der übermächtigen Gewalt der hoch entwickelten klingonischen Waffen und brechen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Minuten nach dem Einflug verliert [FSE]Uebi dann seine ersten 2 Kampfschiffe und sieht diese in einem großen Feuerball das Universum erleuchten. Trotzdem meldet [FSE]Uebi, im Wissen dass seine Schiffe und eventuell seine Crew für eine gute Sache zugrunde gegangen sind, gefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Staffel erfolgreich eingeflogen, 2 Verluste. Beeilt euch, sonst werde ich nicht mehr lange eine Staffel befehligen, das Feuer der Klingonen ist extrem stark!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne weitere Nachfragen treten die Flotten von [FSE]Proximo, [FSE]Qatai und [FSE]Assets, kurz nacheinander in den Sektor ein während die Klingonen verbissen feuern und ein wahres Feuerwerk verursachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;6 weitere Schiffe wurden vernichtet&amp;quot;, meldet [FSE]Khellian Kentol**** der die Radarüberwachung übernommen hat, &amp;quot;die beschädigten und kampfunfähigen Schiffe sofort zurückziehen, Daten werden übermittelt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden [FSE]Khellian Kentol****!&amp;quot;, bestätigt [FSE]Proximo nüchtern, &amp;quot;[FSE]Proximo an Staffelführer! Munition mit maximaler Waffenstärke wählen! FEUER!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.01.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durchbruch um jeden Preis - Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Proximo Colonies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchbruch um jeden Preis - Teil 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuergefecht tobt. Während die Adrecs wie hunderte lästige Mücken immer wieder auf ihr Ziel einstechen, feuern die schweren Kampfraumer der Klingonen mit ihren starken Phasern in den Haufen herumwirbelnder und ausweichender Schiffe. Waffentechnisch sind die Adrecs unterlegen und überall wo eine Adrec getroffen wird geht sie sofort in einer riesigen Wolke aus Metallschrott auf, oft bleibt den Crewmitgliedern kaum mehr Zeit um sich in die Rettungskapseln zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die vielen Quanten und Plasmatorpedos die wie Nadelstiche auf den Klingonenschiffen einschlagen bleiben nicht ohne Folgen, ein Klingonenschiff nach dem Anderen muss sich der zahlenmäßigen totalen Übermacht geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon über 20 Verluste Commander [FSE]Proximo, wir verlieren an Feuerkraft&amp;quot;, meldet [FSE]Khellian Kentol**** besorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandoschiff Zerospace Leader an Staffelführer! Die Formation auflösen und alle Schiffe abziehen. Fleet Sternhagel und Fleet Zerospace übernehmen die Station! Sollte es zu Schäden kommen, ziehe ich diese Schiffe ebenfalls zurück!&amp;quot;, befiehlt [FSE]Proximo und denkt kurz über die nächsten Befehle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gruppen neu formieren! [FSE]Qatai, [FSE]Assets, [FSE]Golgar und [FSE]Uebi, gehen sie zum Angriff auf die restlichen Basen der Klingonen! Seien sie vorsichtig und verlieren sie keine Schiffe mehr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Flotten ihren letzten Zielen zuwenden und die letzen Schiffe der Klingonen im Plasmafeuer verbrennen und die Flotten neuen Zielen zugeteilt werden, feuert die Angriffsflotte von [FSE]Proximo mit unverminderter Härte weiter. Durch die gute Einschätzung der Lage und Erfahrung der Kommandanten, geht [FSE]Proximo beim Kampf gegen diese Basis kein einziges Schiff mehr verloren.&lt;br /&gt;
Wenig später aber beginnt [FSE]Proximo mit seiner Angriffsflotte den 2. Anflug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommandoschiff Zerospace Leader an Fleet Zerospace und Sternhagel! Formieren und zum Angriff auf Sicherungsposten 391236 vorbereiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.01.06&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katastrophe auf Sternhagel Leader===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Lichtjahre weiter taucht die Flotte in den Sektor ein und eröffnet sofort das Feuer. Plötzlich wird &amp;lt;b&amp;gt;Sternhagel Leader&amp;lt;/b&amp;gt;  unvorhersehbar stark durch 4 direkt hintereinander folgende Phaser der Stärke 50 getroffen. Captain Marvin reagiert so gut er kann auf die drohende Gefahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! Wir wurden schwer getroffen, ein Phaser hat das ganze Schiff durchschlagen und durch die vielen beschädigten EPS-Leiter ist es nur eine Frage von Minuten bis sich der Warpkern überlädt! Hüllenintegrität laut Anzeige bei 0%, das Schiff bricht auseinander!&amp;quot;, gibt Sicherheitsoffizier Jonas aufgeregt seinen Bericht ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marvin überlegt unter diesen Umständen nicht mehr lange sondern Handelt: &amp;quot;Computer! Evakuierungsprotokoll Gamma aktivieren! An die gesamte Mannschaft, das Schiff ist umgehend mit Hilfe der Rettungskapseln zu evakuieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment explodiert ein EPS-Leiter hinter der Konsolenreihe. Überall sprühen Funken, Männer rennen durch die Gänge auf die Rettungskapseln zu, nur Captain Marvin steht ruhig auf der Brücke und gibt seine letzten Befehle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sorgen sie dafür dass in diesem Getümmel auch die Verletzten der Krankenstation mitgenommen werden und geben sie Befehl nach dem Start der Rettungskapseln und nach erreichen des minimalen Sicherheitsabstandes eine Formation zu bilden damit wir niemanden verlieren&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jawohl Sir!&amp;quot;, bestätigt Jonas und verlässt im Laufschritt die Kommandobrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer!&amp;quot;, ruft Captain Marvin ein letztes Mal, &amp;quot;Logbuchboje auswerfen und Warpkernüberladung errechnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Computers wieder erwarten nicht reagiert, stürmt Captain Marvin endlich los und muss mit schrecken feststellen, dass auch der Turbolift seine Funktion nun nicht mehr erfüllen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als auch die manuelle Überbrückung nicht funktioniert nimmt er laut fluchend, kurzerhand seinen Handphaser und feuert mit maximaler Phaserstärke auf die Steuerungselektronik des Turboliftes. Mit übermenschlicher Kraft stemmt er die durch das verziehen des Schiffs blockierten Türen auseinander. Hastig und ohne sich von den Erschütterungen die durch das Schiff jagen beeindrucken zu lassen klettert er die Leiter im Turboliftschacht 4 Decks hinunter um die Rettungskapseln zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor er diese erreicht wird er durch einen seitlich von der Wand brechendem Duraniumträger getroffen und eingeklemmt. Er sieht schon seinen Tod vor Augen als Jonas, der Sicherheitsoffizier um die Ecke eilt, seinen Phaser ergreift und mit einem zwei sauberen Schnitten den Träger in 3 Teile teilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sollen doch schon längst in einer Rettungskapsel sein!&amp;quot;, schimpft Captain Marvin dem Sicherheitsoffizier Jonas wütend entgegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich konnte sie doch nicht hier alleine sterben lassen!&amp;quot;, verteidigt der sich schnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne auf eine weitere Reaktion zu warten schiebt Jonas das kleine Stück des Stahlträgers, der noch auf Captain Marvins Fuß liegt zur Seite, hilft ihm auf die Beine und schleppt ihn in die einzig übrig gebliebene Rettungskapsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knappe 10 Sekunden später explodiert &amp;lt;b&amp;gt;Sternhagel Leader&amp;lt;/b&amp;gt; in einem großen Feuerball nachdem der Warpkern die kritische Temperatur überschritten hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war also die &amp;lt;b&amp;gt;Sternhagel Leader&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;quot;, seufzt er bestürzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen geht der Kampf mit unverminderter Härte weiter&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/41-50</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/41-50</title>
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				<updated>2010-06-17T18:28:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
27.10.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flottenmanöver 18 - Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo sieht die Flotten ausscheren, ein wildes Blitzfeuerwerk erstrahlt und einige Torpedos schlagen krachend auf den einzelnen Schiffen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mehr Energie auf die Schilde&amp;quot;, befiehlt Captain Sandra sinnloser weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Phaserschüsse die Sternhagel 12 treffen ist das Spiel endgültig vorbei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Senden sie das Aufgabesignal und setzen sie Kurs auf Eye 1!&amp;quot;, raunt Sandra mit niedergeschlagen klingender Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil geht das Gefecht mit unverminderter Härte weiter. Nach 30 Minuten sind nur noch Sternhagel 1, 3, 4, 7, 9, 16, 19 auf der einen Seite und Sternhagel 21, 29, 30, 31, 36 auf der anderen Seite am Gefecht beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schilde auf 20% gefallen!&amp;quot;, warnte der Sicherheitsoffizier Captain Rainor, &amp;quot;Wir sollten angesichts der drohenden Schäden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aufgeben?&amp;quot;, wird der Offizier von Rainor unterbrochen, &amp;quot;Wir haben doch noch Schilde! Konzentriert euch auf Sternhagel 1, wenigstens Sora möchte ich noch ausgeschieden wissen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora ist diese Entscheidung nicht entgangen denn Sternhagel 21 wendet in einem scharfen Manöver und steuert unter vollem Torpedo und Phaserfeuer auf Sternhagel 1 zu. Sora entscheidet ohne zu zögern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sora an Sternhagel Alpha! Gebt mir Deckung, Sternhagel 21 feuert auf mich und meine Schilde sind schon auf 40% gefallen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora’s Hilferuf verfehlt ihre Wirkung zwar nicht, die Gefahr die vom gebündelten Feuer so vieler Schiffe ausgeht, hat sie allerdings nicht bedacht. Gleichzeitig drehen Sternhagel 3, 7, 9 und 19 von ihren bisherigen Zielen ab und feuern zeitgleich auf Rainors Schiff, auf das bereits Sternhagel 1 zielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phaserschüsse von Sternhagel 1, 3 und 9 deaktivieren das schwache Schild von Rainors Schiff und rüttelt die Crew unsanft durcheinander, doch bevor Rainor die Lage registriert schlagen die Torpedos von Sternhagel 7 und 19 auf dem Schiff ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Torpedo hat den Maschinenraum getroffen!&amp;quot;, bericht der Sicherheitsoffizier von Sternhagel 21 geschockt, &amp;quot;wir haben noch keine Berichte von dort, wenn nun der Warpkern…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kam er nicht, denn im selben Augenblick durchfährt ein harter Stoß das Schiff und Rainor wird zu Boden geworfen. Gleichzeitig entlädt sich ein gewaltiger Energieblitz in der Konsole des Sicherheitsoffiziers, welcher mit schweren Verbrennungen an Händen und im Gesicht, ebenfalls zu Boden geht. Rainor steht ruckartig auf und rennt zu einer Console auf der deutlich das Schicksal von Sternhagel 21 in roten leuchtenden Buchstaben und Diagrammen zu sehen ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora stellt indes hastig eine Comverbindung her und befielt schroff: &amp;quot;Sora an gesammte Flotte! Die Übung ist beendet! Sternhagel 21, was ist los bei euch! Meldet euch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fleet Sternhagel! Was zum Donnerwetter ist passiert?&amp;quot;, bricht Proximo in die schrillen Funkmeldungen von allen Seiten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Sternhagel 21 spitzt sich die Lage zu während Rainor einen starken Energieabfall aller Systeme registriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn nun das Eindämmungsfeld...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt Rainor nicht, im gleichen Moment zerreist eine mächtige Explosion Sternhagel 21. Gebannt und ungläubig, starrt Proximo auf den Bildschirm während Sora sich an ihren Stuhl klammert. In allen Schiffen verstummen für einen Moment alle Stimmen, ungläubig das Unfassbare betrachtend.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28.10.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flottenmanöver 18 - Teil 3===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo an Sternhagel-Flotte, was zum Donnerwetter ist bei euch passiert, gibt es Überlebende?&amp;quot;, fragt Proximo geschockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Sora hier! Es gibt Berichte von einigen Beamvorgängen kurz vor der Explosion, insgesamt 10 davon erfolgreich&amp;quot;, antwortet Sora hoffnungsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1. Gedanke der Proximo durchfährt: &amp;quot;Ist Rainor unter den geretteten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er überlegt krampfhaft: &amp;quot;Wenn jemand in der Nähe war dann ist er verpflichtet den Captain als allererstes von Bord zu retten&amp;quot; Diese Übereinkunft hat er einst mit allen Schiffscaptain getroffen um zu verhindern dass ihm seine besten Leute verloren gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, leider nicht...&amp;quot;, antwortet Captain Sandra von Sternhagel 8 betrübt, &amp;quot;Nach den Berichten von Sternhagel 22 wurde seine Signatur zwar tatsächlich als 1. auf dessen Schiff transportiert, allerdings scheint Rainor seinen Kommunikator an den verletzen Sicherheitsoffizier Jonas weitergegeben zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieser sture Hund!&amp;quot;, ruft Proximo grantig aus, &amp;quot;Wiso kann er sich nie an die Vorschriften halten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kraftlos lehnt er sich an ein kleines Fenster und schaut einigen Trümmerteile nach, die sichtlich von Sternhagel 21 stammen müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grantig ballt Proximo die Hand zur Faust: &amp;quot;Siehst du, das hast du nun davon!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine heimliche Träne aus dem Gesicht wischend, dreht sich Proximo steif um und begibt sich in seine Privatkabine. Die Tatsache, nicht nur einen seiner besten Leute, sondern auch einen langjährigen Freund verloren zu haben, lässt Proximo verzweifelt an all die Verluste denken die er nach seinem 1. Eintreffen im Deltaquadranten verschuldet hat. Plötzlich werden seine Gedanken durch die Com unterbrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo, ich bin beauftragt worden einen Bericht über die Vorfälle zu schreiben, in welcher Ausführung soll ich den Unfall beschreiben?&amp;quot;, fragt ein Kadett unsicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gar nicht!&amp;quot;, antwortet Proximo bestimmt, &amp;quot;Schreiben sie: Er starb ehrenvoll bei schweren Kampfhandlungen als Kommandierender Offizier einer Adrecflotte. Er hat im Anblick seines sicheren Todes bewusst auf Rettung verzichtet, durch seinen selbstlosen Einsatz das Leben eines schwer verletzen, jungen Offiziers gerettet und sich dafür selbst geopfert!&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.11.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tragisches Schicksal===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo geht unruhig auf und ab, wirkt aufgewühlt und scheucht seine Untergebenen wegen Kleinigkeiten durchs ganze Schiff. Äußerlich wirkt er hart, unbeteiligt und gelangweilt. Trotzdem gelingt es ihm nicht, seine tiefe Trauer über den Tod seines Langjährigen Freundes zu Kaschieren.&lt;br /&gt;
Mit festem Schritt geht er dem Podium entgegen und nimmt das Mikrofon in die Hand. Langsam und unsicher beginnt er die Rede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bedaure die Umstände unter denen ich nun sprechen muss&amp;quot;, beginnt Proximo langsam, &amp;quot;es gibt vieles was ich in diesem Moment lieber täte als hier zu stehen. Ich habe mir vorgenommen, gleich nach dem Flottenmanöver, mit Rainor über die neuen, wundervollen Kolonien zu sprechen. Auch die neuen Schiffe, die wachsende Bevölkerung, geniale Forschungsergebnisse oder diplomatische Beziehungen fordern im Moment unsere volle Aufmerksamkeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut in die Runde, bekämpft seine aufsteigenden Gefühle, atmet einmal ganz tief durch und fährt fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, dies alles hielt ich einmal für die wichtigsten Sachen unserer Zivilisation und erachtete sie zeitweise wichtiger wie alles Andere&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedächtig geht er auf die Torpedohülle zu, die den Sarg des Verstorbenen Rainor darstellen soll. Proximo streicht sanft über die Torpedohülle und wischt den dünnen Staub über der Seriennummer des Torpedos weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die von euch die die Explosion selbst überlebt haben, oder ihr sogar nur knapp entkommen sind, wissen dass in dieser Hülle keinesfalls auch nur kleine sterbliche Überreste von Rainor zu finden sein werden. Die Implosion des Warpkerns riss die stärksten Titanverkleidungen in Stücke die teilweise kaum mit dem freien Auge wahrnehmbar sind und uns einen Eindruck davon vermitteln was mit einfachen organischen Lebewesen in diesem Schiff passiert sein muss.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Proximo dreht sich von der bestürzten Menge weg und wischt sich schnell eine Träne aus einem Auge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieser Sarg stellt keinesfalls ein Gefäß für Rainor oder irgendein anderes tapferes Crewmitglied der Sternhagel 21 dar, es ist ein warnendes Symbol dass uns daran erinnern soll wie sinnlos Krieg, auch wenn nur als Manöver, wirklich ist! Ich werde diesem Symbol, hier und heute eine neue Hülle und einen neuen Auftrag erteilen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staunen Raunt durch die Menge. Niemand kann mit der Äußerung ihres Commanders etwas Anfangen, auch wenn alle tief Betroffen auf das Gesagte reagiert haben. Proximo schaltet einen Holomonitor ein und ruft eine Forschungsdatei mit einem Prototypen auf, der gerade das Testgelände verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies ist ein Schiff der &amp;lt;b&amp;gt;Oberth-Klasse&amp;lt;/b&amp;gt;! Es ist der erstgebaute Prototype und wird ab sofort, und für die gesamte Zeit im aktiven Dienst für die Flotte der &amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt;, als Diplomatieschiff seinen Dienst tun! Begrüßt unsere Hoffnung, begrüßt die &amp;lt;b&amp;gt;Rainor A&amp;lt;/b&amp;gt;!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unheimliches Schweigen geht durch die Reihen. Niemand traut sich auch nur einen Laut oder eine Bemerkung zu äußern, denn die Rede hat tiefen Eindruck hinterlassen. Als die 1. Crewmitglieder wieder auf ihre nähere Umgebung achten und aus ihrem seltsamen Schock erwachen, ist Proximo bereits durch eine nahe Türe verschwunden. Der Sarg bleibt unangetastet in der Rampe liegen…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
17.11.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Candarum concreta - Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Logbucheintrag, Sternzeit 200511171103. Aufzeichnungsvermerk hinzufügen, Verhandlungen mit den Cardassianern, Tag 1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo wendet sich träge zu Sora und meint halblaut: &amp;quot;Wieso müssen wir persönlich hier her kommen? Hätte es nicht gereicht wenn ich eine Delegation zu den Verhandlungen geschickt hätte?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du selbst hast doch gemeint, dass es nichts wichtigeres gäbe als diese Friedensverhandlungen mit den Cardassianern!&amp;quot;, erwidert Sora streng. &amp;quot;Aber so wie du jetzt klingst, würdest du am liebsten wieder irgendwelchen Kometen nachjagen statt hier bei den Verhandlungen zu sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora dreht sich beleidigt weg und verschränkt trotzig die Arme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kannst du nicht einmal an etwas anderes denken wie an deine Kriegsschiffe, Waffenproduktion oder Expansion? Ich dachte du wolltest niemals wieder Kriegsaktionen anzetteln oder deine besten Leute verlieren&amp;quot;, kritisiert Sora&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Schatz, das ist doch nicht wahr, wäre ich sonst hier? Außerdem... wer von uns hat auf Rainors Schiff geschossen, du oder ich?&amp;quot;, kontert Proximo scharf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beleidigt antwortet Sora: &amp;quot;Ja, auf deinen Befehl hin, mein großer Commander!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne ein weiteres Wort verlässt Sora den Raum und begibt sich in den erstaunlich geschmackvoll eingerichteten Verhandlungssaal. Langsam füllt sich der Saal in dessen Zentrum ein riesiger Rundtisch mit einem Loch in der Mitte aufgebaut ist. Proximo erkennt einige Schildemitter, kann sich allerdings noch nicht vorstellen was damit bezweckt wird, vorerst nimmt er an dass sie zum Schutz der Verhandlungspartner dienen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo schaut sich verwundert um, fast jedes &amp;lt;b&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/b&amp;gt;-Mitglied hat einen oder mehrere Vertreter mit einem eigenen Diplomatieschiff geschickt. Auch Gul Arak, der Cardassianische Vertreter, ist inzwischen mit einigen Begleitschiffen und Delegationsangehörigen eingetroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Total unerwartet brechen riesige Wassermassen von oben herab. Blitzschnell ahnt Proximo Gefahr und besinnt sich auf den Notfallteleporter den er trotz den Kontrollen heimlich durchgeschmuggelt hat und am Oberarm befestigt weiß. Hastig umklammert er Sora, doch im letzten Moment bevor er auslöst erkennt er wie die Wassermassen immer langsamer von oben herabschweben und sichtlich durch ein Kraftfeld in eine kuppelförmige Form gezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Werte Abgeordnete, bitte sorgen sie sich nicht weiter um den aequitanischen Wasserphoebus, er dient lediglich dazu, den Schild, der nun das Candarum concreta umgibt, zu verdecken und uns eine angenehme Verhandlungsatmosphäre zu schaffen.&amp;quot;, ertönt [DF] Kaiser Sousse's Stimme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam entspannen sich die Abgeordneten und setzen sich wieder aufrecht auf ihre Sessel. Sora, die immer noch sauer auf Proximo ist, wehrt seine Umarmung kraftvoll ab und schaut ihn böse an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pfoten weg!&amp;quot;, zischt sie gereizt, &amp;quot;Halt dich gefälligst an was anderem fest!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhandlungen gestalten sich recht spannend, auch über hohe Reparationszahlungen wird diskutiert. Bei den gigantischen Warenmengen denkt Proximo daran wie viele Schiffe er damit bauen könnte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gul Arak, der Cardassianische Vertreter, stellt hohe Forderungen und spricht angeregt über gigantische Summen die die &amp;lt;b&amp;gt;Delta Delta Federation&amp;lt;/b&amp;gt; in kürzester Zeit aufbringen soll. Proximo selbst hört allerdings nicht genau hin und konzentriert sich auf die auffallende Umgebung und das leise Plätschern des Wassers, sowie auf das Summen der Kraftfelder.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22.11.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Candarum concreta - Teil 2===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Müde schleppt sich Proximo in sein schmuckes, geräumiges Luxusapartment. Ohne jedoch auf diese Schönheiten seiner Unterbringung zu achten, wirft er sich auf das riesige Doppelbett und schläft sofort ein.&lt;br /&gt;
Sora allerdings zückt noch ihr Pad und zeichnet einige ihrer Gedanken im Logbuch auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Logbucheintrag, Sternzeit 200511222243. Aufzeichnungsvermerk hinzufügen, Verhandlungen mit den Cardassianern, Tag 1, Nachtrag&amp;quot;, beginnt sie nachdenklich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Gespräche heute waren nicht gerade von großartigem Erfolg gekrönt, allerdings hat jeder seinen Standpunkt erklärt&amp;quot;, Sora unterbricht nachdenklich, schaut hilfesuchend zur Decke, und fährt dann fort, &amp;quot;allerdings hoffe ich dass die Diplomaten beider Seiten einen vernünftigen Weg finden werden um diese Probleme zu lösen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soras Nacht verläuft sehr unruhig. Ständig wälzt sie sich von der einen zur anderen Seite und Proximo fürchtet fast erschlagen zu werden. Ihre nächtlichen Albträume machen ihr zu schaffen, was wird geschehen wenn die Diplomaten zu keiner Einigung finden werden? Seid der inoffizielle Kriegszustand zwischen den Romulanern und Klingonen vollständig zur Entfaltung gekommen ist, ist das Schlimmste was passieren könnte eine weitere Front in Richtung der Cardassianer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Sora und Proximo todmüde ihn ihre Kleidung geschlüpft sind, beginnt Tag 2 der Candarum concreta. Die Diplomaten finden sich langsam am Verhandlungstisch zusammen, und bald darauf beginnen die weiteren Verhandlungen. Nach einigen Stunden Verhandlungen, während dem Mittagessen, zeichnet Proximo die Vorkommnisse der letzten Stunden für die Nachwelt auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Logbucheintrag, Sternzeit 200511222243. Aufzeichnungsvermerk hinzufügen, Verhandlungen mit den Cardassianern, Tag 2&amp;quot;, spricht er nachdenklich in den Apparat, &amp;quot;[DF]Rhodan hat heute den Rückzug seines Siriusgeschwaders bekannt gegeben und ist trotz dieses umsichtigen Handelns auf Unverständnis gestoßen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nimmt einige lebende Tiere, die als Essen und besondere Delikatesse vom Alphaquadranten importiert wurden, zwischen Daumen und Zeigefinger, um sie dann wieder vorsichtig auf dem Teller abzusetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[DF]Kaiser Sousse hat für unglaublich teure Spezialitäten gesorgt, allerdings hat er es teilweise etwas zu gut für meinen Geschmack gemeint&amp;quot;, zeichnet Proximo grinsend auf, &amp;quot;allerdings ist das Essen nicht das Problem unter dem ich hier leide. Die Ungewissheit wie diese Verhandlung ausgehen wird hinterlässt eine Deutliche Anspannung in den Diplomatischen Gemütern, und einige haben schon ungewöhnliche Verhandlungsfehler während dieser Verhandlungen gemacht. Es wird die Zeit weisen in Wieweit dies den Ausgang der Verhandlungen beeinflussen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo schiebt bedächtig das Essen zur Seite, denkt noch etwas über den Logbucheintrag nach, und wartet auf die Fortsetzung der Verhandlungsrunde…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.11.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Candarum concreta - Teil 3===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen entbrennt die hitzige Diskussion aufs Neue. Keine der Seiten scheint nachgeben zu wollen, und langsam aber sicher beginnen beide Seiten mit den Schuldzuweisungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ist das nicht ein wenig unangebracht wie sich diese Politiker im Schlamm wälzen?&amp;quot;, flüstert Proximo Sora zu, &amp;quot;Ich dachte man redet hier sachlich über die Problematik des Krieges…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelangweilt legt Sora ihre Notizen zur Seite und raunt leise: &amp;quot;Politiker sind wie kleine Kinder, wenn sie nicht bekommen was sie wollen dann wird eben gedroht und Tomaten mit Rüben verglichen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo denkt über die Worte von Sora nach, doch noch bevor er zu einem Ergebnis kommt, passiert das unfassbare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir bedanken uns abschließend dafür das sie die Gesetze der Gastfreudschaft - die auch auf Cardassia bekannt sind - beachtet haben, auch wenn die Streitskräfte von [DF] Rhodan ^*^*^ es scheinbar nicht als wichtig genug ansahen den Verhandlunsort dieses Mal besser zu schützen...&lt;br /&gt;
Wer weiß, vielleicht wird es wie es sich Floreat, Creasceat, Vivet von =**=[DF] Kaiser Sousse erbeten hat ein Sieger auf dem Schlachtfeld geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bestehende &amp;quot;Nicht-Angriffs-Pakt&amp;quot; wird hiermit vorzeitig beendet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfe suchend schaut Proximo zu Sora, aber auch diese ist völlig fassungslos über die total unverhoffte Reaktion der Cardassianischen Delegation. Sicher haben beide Seiten geahnt dass es nicht leicht sein wird diese Verhandlungen auf einer sinnvollen Ebene zu führen, doch diese unerwartete Wendung konnte niemand voraussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Werter Gul Arak&amp;quot;, ruft General Wolfhardt, [DF]Rhodan’s Vertreter, wütend durch den Saal, &amp;quot;Euer vorschnelles und unnötiges Verlassen unserer Verhandlungen hat mich tief in meiner Ehre verletzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aufgeregte Stimmengetümmel verstummt so schnell, als wäre es erschlagen worden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend fährt General Wolfhardt fort: &amp;quot;Aus diesem Grund fordere ich Euch zum Duell!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Stunden später werden die Duellbedingungen festgelegt. Der Kampf wird zwischen einer Sirius einem Hideki ausgetragen. Die Duellbedingungen sehen vor, dass wenn die Cardassianer gewinnen, die Kosten für ihre 5 Hideki, die im Sektor 320/115 zerstört wurden, zurückgezahlt werden und außerdem der Kriegszustand beendet wird. Bei einer Niederlage der Cardassianer allerdings wird ein NAP zwischen den Cardassianern und der &amp;lt;b&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/b&amp;gt; geschlossen.&lt;br /&gt;
Wer den 1. Schuss hat, wird durch den Wurf einer uralten Goldmünze von Terra entschieden. Auf General Wolfhardt’s Münze ist auf der einen Seite ist die Ansicht einer Stadt, die sich damals Bamberg nannte, auf der anderen die Jahreszahl 2004, ein Adler sowie der Wert von 100 Euro zu erkennen. Gul Trator entscheidet sich für die Seite mit dem Adler, da er ihm offensichtlich gefällt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Quantentorpedos bereitmachen&amp;quot;, fordert General Wolhardt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem General Wolfhardt den 1. Schuss erhält, war das Kampfglück nicht ganz auf seiner Seite. Durch riskante Schussmanöver Seitens Gul Trator’s, gelang ihm 1 Torpedotreffer mehr als angenommen. Dieser führte dann auch die Entscheidung herbei.&lt;br /&gt;
Wenig später teilt Oberst Grimmbart den Rücktritt von General Wolfhardt mit und auch wenn kein NAP gewonnen wurde, ist die Ehre beider Seiten wieder hergestellt worden, und dank des Mutantenkorps von [DF]Rhodan gab es keinerlei Verluste zu beklagen. So endet nun der Kriegszustand zwischen den Cardassianern und der Delta Federation, wenn auch anders wie gewünscht und gehofft. Wie es weiter geht wird die Zeit weisen…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.12.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verhängnisvoller Plasmabrand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Datenbankfehler entdeckt, Einträge nicht widerherstellbar&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sicherungseintrag, Forschungsbeauftragter Dante, Sternzeit 213808221230. Die Einträge von Sternzeit 200511230000 bis Sternzeit 20050101000 der Proximo Colonie Geschichtsdatenbank wurden durch einen Plasmabrand zerstört. Über diesen Zeitraum gibt es bis heute keine genauen Aufzeichnungen. Mündliche Berichte besagen dass dieser Zeitraum von einer beginnenden Degeneration der Leistungsfähigkeit dieses Volkes gezeichnet war.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante überlegt noch ob er die Beschreibung noch etwas verkomplizieren kann um die hochgestochener klingen zu lassen und fährt dann gelangweilt fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Degeneration hatte weniger Auswirkungen auf deren Forschung wie auf dessen Rohstoffproduktivität. Die Rohstofftransporte von Deuteriumsammlern und Transportern wurden drastisch reduziert und der Handel fast total eingestellt. Der Technikstand dieser Zeit scheint aber äußerst hoch gewesen zu sein, was auch die noch erhalten gebliebenen Raumschiffe dieser speziellen Zeit beweisen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geht zu einer Computer-Konsole in seiner Nähe und liest die Daten ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schiffe sind bemerkenswert, teilweise besser als unsere heutigen! Die Schlachtschiffserie Adrec wurde zu dieser Zeit um ziemlich genau 40% verbessert, was Schilde und Hülle angeht! Auch das damalige Kommandoschiff der Klasse Scavenger übertraf unsere heutigen Schiffe um gut 10%!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckt verharrt der Forscher, denkt nach, und versucht dann die nachfolgenden Daten wiederherzustellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer, Sicherungseintrag abschließen. Begin eines Individualeintrages mit dem Vermerk &amp;lt;b&amp;gt;Persönliche Meinung&amp;lt;/b&amp;gt;.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Forscher betritt den Raum, Dante deutet mit einem Handzeichen, kurz zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Zivilisation dieser Zeit ist trotz einer beginnenden Degeneration, die man getrost als &amp;lt;b&amp;gt;Faulheit&amp;lt;/b&amp;gt; der Leute als Folge fehlender &amp;lt;b&amp;gt;Führung&amp;lt;/b&amp;gt; bezeichnen kann!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wartende Forscher kichert leise und wird von Dante zur ruhe gemahnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Kultur befindet in der Zeit des Aufstiegs und Evolution. Es ist anzunehmen dass dieses Volk schon zu dieser Zeit eine hoch stehende Technik hatte, allerdings gab es auch extreme politische Zustände. Jetzt, nach gut 133 Erdenjahren, kann man sich gut vorstellen wie die Probleme an den Zivilmaßnahmen und Aufbau genagt haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante nimmt dem anderen Forscher gemächlich das Pad ab dass dieser mitgebracht hat, bevor er sich allerdings darin vertieft startet er erneut die Wiederherstellung der alten Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Computer, Individualeintrag abschließen! Schade dass ich ihnen nicht sagen kann welches Schicksal sie erwartet...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Forscher geht nachdenklich aus dem Raum und vertieft sich in die gerade erhaltenen Forschungsdaten. Die &amp;lt;b&amp;gt;Geschichte der Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt;, Schatten einer vergangenen Zeit...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;u&amp;gt;Datenblock ersetzt, fahre mit Wiedergabe fort&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.12.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dunkle Wolken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo liegt mit Sora auf der großen Rasenfläche seiner Residenz. Der Duft der Blumen und eine Vielzahl exotischer Pflanzen beherrschen das Bild. Ein Bach windet sich sanft der Flora entlang und streichelt Zärtlich die Insekten die dort ihr Zuhause gefunden haben. Während Sora und Proximo Hand in Hand die Sonne genießen, ahnt niemand welch plötzliche Ereignisse binnen weniger Stunden das Leben der Proximo Colonies grundlegend verändern werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ruhig und entspannt?&amp;quot;, säuselt Sora, &amp;quot;Das passt gar nicht zu dir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja weißt du, ich bin im Moment total überflüssig!&amp;quot;, meint Proximo traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sag das nicht Schatz&amp;quot;, antwortet Sora und versucht ihn zu küssen, doch er dreht sich abwehrend zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Proximo Colonies bilden immer mehr eine Einheit, Transporte über 150 Lichtjahre werden alltäglich, und auch die militärische Evolution steht am Ende der Entwicklung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzend steht er auf und schaut träumerisch in den blauen Himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben längst die Grenze der möglichen Flottenstärke erreicht, nirgends herrscht Hunger oder Unterdrückung und kein Feind versucht uns das Leben schwer zu machen. Wir Traumwandeln durch ein Universum als gäbe es keine Gefahr und doch bedrückt mich die Vorahnung auf eine rasche Veränderung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig legt Sora ihre Hand auf Proximo’s Schulter. Die dunklen Wolken am Horizont des strahlendblauen Himmels legen sich wie eine dunkle Vorahnung um Proximos Gedanken&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.12.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Notfallplan &amp;quot;Maulwurf&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Stunden nach Proximo’s dunkler Vorahnungen kommt es zur Katastrophe. &amp;lt;b&amp;gt;Alexander*Drake&amp;lt;/b&amp;gt;, einer der schlimmsten Feinde der &amp;lt;b&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/b&amp;gt; kommt durch einen Informanten an die geheimen Funkidentifikationscodes welche die Freund-Feind-Erkennung der &amp;lt;b&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/b&amp;gt; ausmachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eye 2, ein Schiff der Venture Klasse hat den Auftrag bekommen die eigenartigen Aktivitäten des Eindringlings zu beobachten. Captain Boron beobachtet gespannt die Schiffe auf den Langstreckscannern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain!&amp;quot;, unterbricht der Navigationsoffizier die Stille, &amp;quot;Wir empfangen ungewöhnlich hohe Energiesignaturen von einem nahen Planeten der laut den Aufzeichnungen &amp;lt;b&amp;gt;[DF]Cirdec&amp;lt;/b&amp;gt; gehört! Bei der Signatur scheint es sich um eine groß angelegte Transportaktion von Waren zu handeln!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Captain schaut ihn ungläubig an, prüft das Radargerät und entscheidet dann unschlüssig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bauen sie eine Verbindung mit der Kolonie auf, ich möchte wissen was dort vor sich geht&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Proximo gerade einige Aufzeichnungen der letzten Produktionsphasen durchblättert und gelassen durch seinen Planungsraum schreitet, fängt plötzlich sein Com an zu piepen. Langsam nimmt er dieses, schüttelt den Kopf, und drückt die Sprechtaste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo hier&amp;quot;, beginnt er verärgert, &amp;quot;ich hoffe es ist wichtig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo zögert keine Sekunde, sofort wird Großalarm auf allen Überwachungsstationen ausgerufen. Überall werden beherrscht rennendes Personal das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rufen sie sofort &amp;lt;b&amp;gt;[DF]Brainer&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[DF]Cirdec&amp;lt;/b&amp;gt; an, sagen sie ihnen es handelt sich um einen Notfall höchster Dringlichkeitsstufe!&amp;quot;, kommandiert Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärend Proximo noch hastig zum unterirdischen Planungszentrum von &amp;lt;b&amp;gt;Second Landing&amp;lt;/b&amp;gt; rennt, erreichen ihn mehrere Hiobsbotschaften gleichzeitig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich rufe Commander Proximo, höchste Dringlichkeit!&amp;quot;, schallt es durch das immer noch eingeschaltete Com.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier Commander Proximo, sprechen sie&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hastig springt er in den Anti-schwerkraftschacht um 20 Kilometer tiefer das Planungszentrum zu betreten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;lt;b&amp;gt;[DF]Brainer&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[DF]Cirdec&amp;lt;/b&amp;gt; sind nicht erreichbar! Scheinbar üben sie momentan beide eine irdische Tradition namens &amp;lt;i&amp;gt;Weihnachten&amp;lt;/i&amp;gt; aus, außerdem melden nun schon mehrere Planeten dieser Kommandanten das rätselhafte Verschwinden von riesigen Ressourcenmengen. Auch &amp;lt;b&amp;gt;[DF]Kaiser&amp;lt;/b&amp;gt; ist nicht erreichbar, seine Planeten jedoch scheinen auch betroffen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Proximo mit höchstzulässiger Geschwindigkeit den Schwerkraftschacht hinunter schießt und unsanft auf der Plattform des gewünschten Stockwerks ankommt, gibt er den einzig vernünftigen Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivieren sie Notfallplan &amp;lt;i&amp;gt;Maulwurf&amp;lt;/i&amp;gt;! Ändern sie alle Zugangs und Abschusscodes, die Flotte ist zu aktivieren und hat binnen 24 Stunden zu starten! Die Funkaktivität ist auf ein Minimum zu reduzieren und vergessen sie nicht jede Raumbasis den Befehl zu geben auf alle unangemeldeten Besucher sofort zu schießen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber…&amp;quot;, beginnt der Funker aufgeregt, wird aber sofort von Proximo unterbrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kein &amp;lt;i&amp;gt;aber&amp;lt;/i&amp;gt;, bei allen Planeten und Asteroidengürteln ist sofort eine Systemblockade zu Initialisieren, stellen sie eine Bildverbindung zur &amp;lt;b&amp;gt;Leader Zerospace&amp;lt;/b&amp;gt; her und lösen sie unsere Verbindung zur &amp;lt;b&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/b&amp;gt;-Planungs- und Synchronisationszentrale!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unschlüssig antwortet der Funker &amp;quot;Ja Sir!&amp;quot;, sofort beginnt er mit der Ausführung der Befehle&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.12.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unerwünschte Entdecker===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Minuten nach der Aktivierung des Notfallplan &amp;lt;i&amp;gt;Maulwurf&amp;lt;/i&amp;gt; zeichnet sich eine ganz andere Gefahr am Horizont ab. Die Koordinaten mehrer Systeme der &amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt; scheinen bekannt geworden zu sein und der schlimmste aller Fälle tritt ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind die Koordinaten unserer Welten bekannt geworden? Wurden wir etwa nach all den Jahren entdeckt?&amp;quot;, fragt Proximo hastig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kann das nicht genau sagen&amp;quot;, meint der Funker unschlüssig, &amp;quot;auf jeden Fall besteht die akute Gefahr!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sehe ich auch so! Aktivieren sie unsere Reserven und schaffen sie alles nach &amp;lt;b&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/b&amp;gt;, von dort aus werde ich den Umzug leiten! Die neuen Kolonisierungsdaten können sie der Datenbank entnehmen…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunt schaut der Funker auf die Sternenkarte, kontrolliert mehrfach nach und schüttelt ungläubig den Kopf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Sir! Wollen sie tatsächlich die gesamte Bevölkerung der &amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt; über Nacht 100 Lichtjahre weit umziehen lassen? Das ist doch Wahnsinn!&amp;quot;, meint der Funker erregt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieser Wahnsinn, mein Lieber, hat mir oft das Leben gerettet! Stellen sie die nötigen Verbindungen her, ich werde selbst zu meinem Volk sprechen! Der Umzug findet wie geplant statt, in spätestens 2 Monaten sind sämtliche Planeten der &amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt; zu räumen! Haben sie mich verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja… Sir…&amp;quot;, stammelt der Funker und gibt die Befehle an die zuständigen Stellen weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon wenige Stunden später wird Räumungsalarm auf allen Welten ausgelöst. Eine unaufhaltsame Lawine wurde ins Rollen gebracht und droht Chaos über die &amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt; zu bringen...&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<title>Proximo Colonies/Stories/31-40</title>
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				<updated>2010-06-17T18:28:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
09.04.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verrückte Anführer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Endlich auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; angekommen, staunt die Crew des Depots &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt; nicht schlecht, als Captain Boron anordnet 5 Tonnen Nahrung und 8 Tonnen Deuterium ins Raumdock 2 zu schaffen, es dann dort stehen zu lassen und einfach wieder zu gehen. Schon alleine die Tatsache etwas in ein leeres Raumdock zu bringen ist den Leuten nicht geheuer aber als sich die Waren nun plötzlich in Luft auflösen sind sie mehr als verwirrt über das seltsame Geschehen auf diesem Raumdock. Auch Proximo wir auf die seltsamen Vorkommnisse aufmerksam. Nicht etwa wegen fehlenden Waren oder welchen die sich in Luft auflösen, nein, sein Interesse gilt ganz dem Verhalten von Captain Boron der sich nun schon seit Stunden im Orbit-Depot aufhält indem es eigentlich nichts Interessantes zu sehen gibt. Er erwartet schon seid geraumer Zeit einen Missionsbericht, vor allem über die schnelle Rückkehr von &amp;lt;B&amp;gt;Eye 2&amp;lt;/B&amp;gt;. Verwundert funkt Proximo das Depot an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo an &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt;! Ist Captain Boron zu sprechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, Captain Boron hat ausdrücklich befohlen ihn nicht zu stören!&amp;quot;, antwortet der Funkoffizier von &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sollte ihn dringend sprechen&amp;quot;, lässt Proximo verlauten, &amp;quot;können sie mir sagen wann er fertig ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um ehrlich zu sein, wir wundern uns schon seit einiger Zeit darüber was Captain Boron in Raumdock 2 vorhat. Erst lässt er 5 Tonnen Nahrung und 8 Tonnen Deuterium dort hin bringen, die dann auf wundersame Art und Weise verschwinden, und nun befindet er sich schon 4 Stunden lang in diesem absolut menschenleeren Raumdock und wünscht nicht gestört zu werden da er unglaublich wichtige Sachen dort zu erledigen hat.&amp;quot;, wundert sich der Funkoffizier, &amp;quot;Ach ja bevor ich es vergesse... zuvor hat er noch befohlen die Schottentore für zirka 20 Sekunden zu öffnen um sie dann anschließend wieder zu schließen. Um ehrlich zu sein, ich zweifle langsam an der Zurechnungsfähigkeit von Captain Boron... SIR&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo denkt nach, ihm schwirren einige Gedanken über Invasionen, Infiltrierungen, Sabotagen und Überläufer durch den Kopf. Als er im selben Zuge jedoch an Boron denkt schüttelt er nur ungläubig den Kopf, nein so etwas ist für ihn unvorstellbar. Trotzdem möchte Proximo mehr über dieses seltsame Verhalten herausfinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, na. Reden sie nicht so über einen erfahrenen Captain! Aber sagen sie mir, gibt es irgendetwas Interessantes in diesem Raumdock? Andere Personen? Computer? Relikte aus der Vorzeit? IRGENDETWAS?&amp;quot;, fragt Proximo lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem nachdenken erwidert der Funkoffizier: &amp;quot;Nein, nicht das ich wüste! In diesem Dock befindet sich nichts außer einem Kraftfeld, 2 Schottentoren, Duraniumwänden und Captain Boron. Rein gar nichts SIR!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut dann beamen sie mich bitte direkt in dieses Raumdock!&amp;quot;, erwidert Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungläubig fragt der Offizier: &amp;quot;Jetzt gleich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja! Sofort bitte!&amp;quot;, bestätigt Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich gibt der Offizier den Befehl zum Beamen weiter und wenige Sekunden später befindet sich Proximo in Raumdock 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dieser dort angekommen ist, empfängt Proximo ein Signal über eine verschlüsselte Frequenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Boron!&amp;quot;, flüstert die Stimme, &amp;quot;schön dass sie kommen konnten! Ich habe hier ein Raumschiff einer recht freundlichen, aber etwas eigenartigen Rasse mitgebracht. Sie bitten um den Besuch einiger unserer Leute. Außerdem wünschen sie das wir maximal 4 Leute mitzubringen und deshalb würde ich vorschlagen dass sie 2 weitere Leute hierher einladen, um dieses Schiff und ihre Crew besser kennen zu lernen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kein Problem, ich werde noch Captain Sora und Sergeant Stukov einladen uns zu begleiten.&amp;quot;, meint Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funkoffizier von &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt; überlegt inzwischen immer noch, welchen Sinn es haben könnte so lange in einem leeren Raum zu verbringen, denn auch Commander Proximo befindet sich nun schon ebenfalls seid 1 Stunden in diesem leeren Dock. Plötzlich wird er durch einen Funkruf aus den Gedanken gerissen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi! Hier spricht Sora! Wären sie so nett und würden mich zu Proxi beamen? Das wäre sehr freundlich!&amp;quot;, bittet Sora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Äää... ja schon&amp;quot;, entgegnet der Funker, &amp;quot;ist irgendwas bestimmtes los? In diesem Hangar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, ich will nur den Hangar besichtigen. Proximo hat mir erzählt dass der wirklich schön aussieht!&amp;quot;, lügt Sora, der ausnahmsweise nichts Besseres einfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Offizier der nun überhaupt nichts mehr versteht entgegnet nur noch: &amp;quot;Wie sie wünschen Captain! Sie werden sofort in den Hangar gebeamt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielen Dank&amp;quot;, bestätigt Sora noch, bevor sie nach Hangar 2 gebeamt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fieberhaft denkt der Offizier über die Geschehnisse in diesem kahlen, leeren Hangar nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein geheimes Treffen?&amp;quot;, flüstert er zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelt nur ungläubig den Kopf, denn Commander Proximo hat extra zu diesem Zweck mehrere Bunker und gesicherte Räumlichkeiten einrichten lassen. Was also könnte 3 hochrangige Offiziere dazu bewegen sich stundenlang in einem leeren Hangar aufzuhalten. Kaum hat er diesen Gedanken zu ende gedacht wird er von einem eingehenden Funkruf an seine Arbeit erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Sergeant Stukov! Beamen sie mich sofort nach Hangar 2, ich muss dort eine... Sicherheitsinspektion durchführen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funkoffizier kann nicht glauben wer so alles in diesen leeren Hangar möchte. Vor allem zu einer Sicherheitsinspektion wo dieser Raum ja eigentlich nur aus einer Andockschleuse und 4 nackten Duraniumwänden besteht. Bevor er aber noch darauf antworten kann fährt Stukov fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach ja und... ich wünsche keinerlei Störungen! Sollte ich länger wie 12 Stunden in diesem Hangar sein, benachrichtigen sie einfach mein Team, sie wissen was zu tun ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja... wie sie... wünschen SIR!&amp;quot;, antwortet der Funker völlig perplex, &amp;quot;darf man fragen was genau sie in diesem Hangar untersuchen wollen? SIR?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne zögern schwindelt Stukov: &amp;quot;Nun ich möchte feststellen ob dort irgendwelche Sprengkörper, Abhörgeräte, Attentäter oder ähnliches zu finden sind&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Im Hangar 2?!&amp;quot;, staunt der Funker, &amp;quot;12 Stunden lang suchen? Entschuldigen sie bitte aber der Raum besteht nur aus 4 nackten Wänden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na und?&amp;quot;, entgegnet Stukov grantig, der keine Lust auf diese Art von Diskussion hat, &amp;quot;Ich mache meine Arbeit eben gründlich! Und nun beamen sie mich endlich! Das ist ein Befehl!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funker gibt kopfschüttelnd den Beambefehl weiter, und wenig später wird Stukov endlich nach Hangar 2 gebeamt. Zurück bleibt ein völlig verstörter Funker, der nun am Verstand der Anführer zweifelt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Geschichte wurde von &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; geschrieben und wird auf Grund des Zusammenhanges hier erwähnt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
04.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besuchsende===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurz nach der Beendigung der &amp;quot;Inspektion&amp;quot; bei den Proximo Colonies, insbesondere auf Second Landing ist [DF]Thunder äusserst zufrieden. Alle seine Vermutungen haben sich zerstreut. Hier geht seiner Meinung nach alles mit rechten Dingen zu und wird sehr kompetent gehandhabt. Auch sein Inspektor, ein Luft-Elemental, hat nichts gefunden was nicht in Ordnung sein könnte.&lt;br /&gt;
[DF]Thunder hat den Luft-Elemental angewiesen nach dem Verlassen und der Zusammenkunft mit Proximo, sich unsichtbar umzusehen.&lt;br /&gt;
Während der Rückkehr versucht er Commander Proximo zu erreichen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht [DF]Thunder. Proximo, alter Freund, melde dich mal bei mir! Wir würden jetzt dann wieder losfliegen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus [DF]Thunder's Kommunikator ertönt aber nur ein Piepsen, was bedeutet, dass Proximos Kommunikator abgeschaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[DF]Thunder an Radarzentrale Second Landing! Ich brauche den Aufenthaltsort von Commander Proximo auf Second Landing.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radaroffizier antwortet zügig: &amp;quot;Commander Proximo befindet sich nicht auf Second Landing. Er ist vor kurzem mit unbekanntem Ziel aufgebrochen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunder fragt nachdenklich: &amp;quot;Welcher der höherrangigen Offiziere ist derzeit hier auf Second Landing?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radaroffizier überlegt und befragt den Computer: &amp;quot;Moment! ... komisch! Es befindet sich keiner der 3 führenden Offiziere auf Second Landing. Naja die werden einen kleinen Rundflug zu neuen Kolonien mit Proximo machen... Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunder antwortet nachdenklich: &amp;quot;Nein! Das ist alles.... Vielen Dank, Thunder Ende.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird er doch etwas misstrauisch. Warum sind Proximo und 3 seiner wichtigsten Offiziere so plötzlich verschwunden? Trotzdem beschließt er zu seinem Schiff zurückzukehren welches wenistens noch genau da steht wo er es zurückgelassen hat. Kaum im Schiff angekommen, und alle Systeme wieder online sind, weist er den Computer an, selbst eine Planetenweite Suche zu starten. Nach 10 Minuten kommt das Ergebnis. Proximo ist tatsächlich nicht auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;. Auch die erweiterte Suche auf allen Schiffen und Planeten war ohne Ergebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[DF]Thunder beginnt sich noch mehr zu wundern, aber seine Aufmerksamkeit wird von einer Komm-Leuchte in Anspruch genommen, es gibt Neuigkeiten von seiner Regierung! Der Romulaner hat einen Warbird nach &amp;lt;B&amp;gt;NEW DUNE&amp;lt;/B&amp;gt; geschickt und es gibt Aussenpolitische Spannungen. Ein aufgezeichneter Funkspruch eines Funkers ist allerdings besonders interessant. Er konnte zwar nicht vollständigt aufgezeichnet werden aber einige Sequenz sind vollständig erhalten.&lt;br /&gt;
Er kam von Deuta1 einem kleinen Depot im Orbit.&lt;br /&gt;
&amp;quot;... Befehl ... Schoten kurz auf und zu gemachen... 4 Offiziere in einem leeren Hangar... schon seit Stunden dort. Proximo ist auch da... Weiss jemand .... los ist?....&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[DF]Thunder an Orbit Control von &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;. Hier ist die USS Thunderstorm. Erbitten Abflugerlaugne.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;USS Thunderstorm hier ist OC Second Landing. Bitte verlassen Sie den Planeten bei Austrittspunkt Delta. Koordinaten wurden an Ihren Bordcomputer übermittelt. Danke für Ihren Besuch auf Second Landing. OC Second Landing Ende.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke OC. Bitte übermitteln Sie Präsident Proximo, dass wir abgeflogen sind. USS Thunderstorm ENDE.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abflug von Second Landing setzt [DF]Thunder erstmal Kurs auf &amp;lt;B&amp;gt;NEW DUNE&amp;lt;/B&amp;gt; um nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
Die Suche nach Proximo kann, seiner Meinung nach, noch kurzzeitig aufgeschoben werden....&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Teil wurde von [DF]Thunder geschrieben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
04.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unerklärliche Begebenheiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; sich nun, nach der kurzen Abwesenheit von seinem Regierungssitz, um die aussenpolitischen Spannungen gekümmert hat, entscheidet er mit einem der kleineren Warpshuttles nach &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt; zurückzukehren um die dortige Lage zu beobachten.&lt;br /&gt;
Er nahm nur seine engsten Vertrauten mit, 2 äusserst loyale Luft-Elementals Hummanoide Lebensform die sich in einen Lufthauch verwandeln kann, dabei aber weitgehend die humanoide Form behällt und auch unsichtbar sein kannmit zum Besuch. &lt;br /&gt;
Schon im Anflug auf Deuta1 liess er den Computer hochauflösende Scans vom Depot machen dass relativ normal aussah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Hier spricht die USS Saphir an Dock Deuta1 erbitten Andockerlaubnis.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;USS Saphir. Andockerlaubnis an Dock 4. Willkommen bei Deuta1. Was verschlägt sie zu dieser kleinen Station?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mir wurde gesagt, dass sich Präsident Proximo hier aufhalten soll, sowie 3 seiner ranghöchsten Offiziere.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist weitgehend korrekt. Die 4 haben sich in einem Raumdock eingeschlossen und beantworten seit Stunden keine Kommunikationsversuche mehr.&lt;br /&gt;
Es hat den Befehl gegeben sie nicht zu stören.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok. Geben Sie mir bitte statt der Andockstelle die Landezone 2 die da noch frei ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot; Das geht leider nicht. In diesem Hangar befindet sich der Präsident und seine 3 Offiziere.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr interessant. Ok wir docken an Dockplatz 4 an. USS Saphir Ende.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Sie noch am andocken war wies er die 2 Elementals an sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Die beiden betraten daraufhin die Station ohne von den Sensoren erfasst zu werden.&lt;br /&gt;
Kurz darauf betrat auch [DF] Thunder Deuta1 und ging direkt ins Kommandozentrum der Station.&lt;br /&gt;
Auf dem Weg ins Kommandozentrum stiess er auf 2 Mitglieder der Sicherheitsabteilung die ihn zur Kommandozentrale begleiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander: &amp;quot;Guten Abend Präsident [DF] Thunder . Wir haben ein Quartier für Sie herrichten lassen. Dies ist sonst nur für ruhende Arbeiter gedacht aber etwas besseres habe selbst ich nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist schon in Ordnung ich bin nur hier um mit Präsident Proximo zu reden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist derzeit leider nicht möglich. Wir wundern uns hier auch schon, aber Befehl ist Befehl. Wenn von den 4 bis in ein paar Stunden nichts zu hören oder zu sehen ist haben wir unsere Befehle.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vorhin bei den Scans die ich mir erlaubt habe zu machen ist mir eine sehr schwache Energiesignatur eines Gebildes in Hangar 2 aufgefallen. Ich würde das gerne mal auf dem Bildschirm hier sehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrt geht der Commander zu einem Monitor und macht ein paar Einstellungen. Als er aber nichts erkennen konnte wendete er sich wieder an [DF] Thunder :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir, da ist nichts im Hangar... nur Proximo und 3 seiner Offiziere... [DF] Thunder SCHAUEN SIE HIER SCHNELL! Es sind nur noch 3 Leute im Hangar... Jetzt nur noch 2... Was hat das zu bedeuten? Jetzt sind alle ....&amp;quot;das waren die letzten Worte des zu tot erschrockenen und in unmacht fallenden Commanders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nicht weniger erschrockener [DF] Thunder konnte sich aber schnell wieder fassen und richtet seine nächsten Worte an das Personal der Station: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier spricht Präsident [DF] Thunder , da sich momentan keiner der kommandierenden Offiziere an Bord oder in dienstauglichem Zustand befindet übernehme ich das Kommando über die Station. &lt;br /&gt;
Sobald Präsident Proximo wieder auftaucht werde ich das Kommando wieder abgeben...&lt;br /&gt;
An meine beiden Begleiter: Kommt bitte auf die Brücke.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwunderten Offiziere sahen nur total erstaunt zu [DF] Thunder und wenig später auf 2 hab durchsichtige Gestalten die das Kommandozentrum der Station betraten....&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Entdeckungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo, Sora, Boron und Stukov sind nun endlich auf der &amp;lt;B&amp;gt;Restrained Elegance&amp;lt;/B&amp;gt; angekommen und werden von der Crew begrüßt, was gleichzeitig etwas Furcht erregend auf die 4 wirkt. Trotzdem scheint jeder auf seine Weise mit der Lage zu Recht zu kommen. Während sich Sora an Proximo klammert überlegt der sich ob diese Wesen wohl an den Wänden gehen können und Stukov tastet eifrig nach seinem nicht vorhandenen Phaser. Nur Boron, der sich schon langsam an das Aussehen der &amp;lt;B&amp;gt;Schatten&amp;lt;/B&amp;gt; gewöhnt hat, scheint ziemlich gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Willkommen auf der &amp;lt;B&amp;gt;Restrained Elegance&amp;lt;/B&amp;gt;, Captain Kincher erwartet sie schon&amp;quot;, grüßt einer der Schatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die sind ja wirklich pothässlich&amp;quot;, flüstert Sora Proximo zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber nicht doch, liebes&amp;quot;, flüstert dieser grinsend zurück, &amp;quot;was mich mehr wundert ist das sie nicht auch diese Reaktion zeigen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut dann...&amp;quot;, antwortet Proximo dem Schatten, &amp;quot;gehen wir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später befinden sich die 4 in den Räumlichkeiten von Captain Kincher und unterhalten sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also wir haben ein wenig frische Nahrung und Deuterium hierher transportiert&amp;quot;, beginnt Boron, &amp;quot;ich hoffe das beides auf diesem Schiff gebraucht wird&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, diese frischen... Pflanzen... die sie hier mitgebracht haben, erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit. Auch diese toten Tiere sind sehr schmackhaft&amp;quot;, lobt Kincher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann nimmt er eine paar Banane und verdrückt sie samt Schale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Einfach phantastisch&amp;quot;, merkt er nochmals an und zeigt dann verächtlich auf die Peperoni, &amp;quot;aber diese Lebensmittel scheinen schlecht geworden zu sein, einer unserer Crewmitglieder hat die halbe Kiste hier gegessen und nun Magenverstimmung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora fällt es schwer ihr Lachen zu unterdrücken und tut so als müsste sie husten. Boron will etwas antworten, wird allerdings von Proximo vorsichtig zurückgehalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, diese Pflanze scheint... nicht... für ihre Rasse bekömmlich&amp;quot;, schwindelt Proximo lächelnd um die Schatten nicht zu beleidigen, &amp;quot;ich werde meinen Leuten befehlen, ab sofort diese Art von Pflanzen nicht mehr zu liefern&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er denkt kurz nach und fährt fort: &amp;quot;Ach ja ich hätte fast vergessen, bitte versuchen sie möglichst nicht entdeckt zu werden. Es gibt einige Leute die durchaus... erstaunt... wären sie zu sehen und möglicherweise für Infiltratoren oder Gegner halten könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seien sie ganz unbesorgt&amp;quot;, entgegnet Kincher und legt die Kokosnuss zur Seite, die er bereits angebissen hat, &amp;quot;wir werden das Schiff getarnt lassen und nur in ihrer Begleitung nach draußen gehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut die Kokosnuss nochmals nachdenklich an und schüttelt den Kopf. &amp;lt;I&amp;gt;Eigenartige Frucht&amp;lt;/I&amp;gt; denkt er sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr gut! Ich bin froh so eine freundliche, neuartige Kultur kennen zu lernen!&amp;quot;, freut sich Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Freude ist ganz auf meiner Seite&amp;quot;, erwidert Captain Kincher, &amp;quot;es gibt wenige Kulturen die uns so aufgeschlossen begrüßen! Die meisten Kulturen verurteilen uns durch unser Aussehen sofort als Gegner und bösartige Wesen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo lächelt und denkt gleichzeitig an die Reaktion seiner Leute bei der 1. Begegnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach... beantworten sie mir doch bitte eine Frage Captain Kincher. Wieso scheinen sie eigentlich so gewohnt an unser Aussehen zu sein?&amp;quot;, möchte Sora neugierig wissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, wir Schatten sind eigentlich keine &amp;lt;I&amp;gt;richtige&amp;lt;/I&amp;gt;, biologische Rasse. Nachdem unsere Kinder ein gewisses Lebensalter überschritten haben können sie sich entscheiden Schatten zu werden, was ihnen zu einer annähernden Unsterblichkeit und erhöhtem Intellekt verhilft. Dafür müssen sie auf ihr humanuides Dasein und die Fähigkeit sich fortzupflanzen verzichten.&amp;quot;, antwortet Kincher ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Humanuid sagen sie?&amp;quot;, meint Sora erstaunt, &amp;quot;Das heißt dass ihre Kultur aus Humanuiden und Schatten besteht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So ist es.&amp;quot;, bestätigt Kincher ruhig, &amp;quot;aber sie werden keine auf diesem Schiff finden, da dieses Schiff nur durch Gedankenkontrolle steuerbar ist&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kincher demonstriert dies indem er die Türe schließt und ein Gerät einschaltet das ihm eine Art Getränk zubereitet, ohne sich zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staunend schauen Sora, Proximo, Boron und Stukov diesem Geschehen zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Menschen können das das leider nicht&amp;quot;, schließt Kincher die Demonstration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine wirklich beeindruckende Demonstration&amp;quot;, staunt Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das hoff ich doch&amp;quot;, meint Kincher belustigt, dem es immer wieder Spaß macht seine Überlegenheit zu präsentieren, &amp;quot;kommen sie, ich führe sie ein wenig durch dieses Schiff!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so begeben sich die 4 Offiziere unter der Leitung von Kincher auf eine Entdeckungsreise durch dieses erstaunliche Raumschiff&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
07.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Welten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die vielen Ereignisse in der letzten Zeit, ging manches einfach unter. Wochenlang steht schon die 4. Werft und es ist schon 32 Wochen her seit die Bestätigung für finalen Sicherheitsfreigabe 8 bzw. Freigabe der Antimaterie-Technologie eingegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo liest einen Bericht über die aktuelle Lage der Proximo Colonies&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;Es freut mich ihnen mitteilen zu können, dass alles nach Plan läuft! Wir haben fast alles Baumaterial und Duranium in folgende Gebäude investiert:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10 Forschungsanlagen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10 Baumaterialfabriken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7 Duraniumfabriken&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Werften&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4 Teilchenbeschleuniger&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 Warpkerne&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2 Replikatoren&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters haben wir folgende Schiffe in Dienst gestellt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Riesiger Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Sunhawk&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Weng&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Koloniesupport, Transporte und Backup-Deuteriumsammler&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Tugi&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Tug-Klasse&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Jana&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Stationsbau, Aufräumarbeiten, Backup-Reparatur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Besonderheiten: Captain Jana unterrichtet nebenbei an der Akademie wenn das Schiff nicht benötigt wird&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Schlepp 1&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Antares&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Dantus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Iridium-Erz zur Duraniumproduktion sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Schlepp 2&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Antares&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Angela&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Iridium-Erz zur Duraniumproduktion sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Alphatanker 1&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Indus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Bull&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Deuterium zur Kolonieversorgung sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Alphatanker 2&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Indus&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Linda&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Deuterium zur Flottenversorgung sammeln&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;U&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Wasp&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/U&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klasse: Boreas&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommando: Captain Tako&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auftrag: Torpedo Massentransport&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beste und gleichzeitig bedauerlichste Neuigkeit ist, dass [DF]Tomok beschlossen hat in den Alphaquadranten zurückzukehren um sich dort neuen Aufgaben zu widmen. Das gute daran ist, dass er seine Planeten nun nicht mehr benötigt und uns freie Hand darüber lässt was damit geschehen soll. Zwei Himmelskörper, ein F-Klasse Planet und ein Großes Asteroidenfeld sind besonders gut ausgebaut und sollten deshalb besiedelt werden. Problematisch ist im Moment der Abstand von bis zu 151 Lichtjahren, deshalb überlasse ich ihnen die Entscheidung.&amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo blättert noch kurz in den Unterlagen in denen 300 Photonentorpedos, 400 Plasmatorpedos und 40 Quantentorpedos erwähnt werden die bei einer Bestandsschätzung der Himmelskörper zutage kamen. Als er dann noch von Torpedofabriken, aufwendigen Sprengungen, Orbitalseilen, einem gewaltigen Forschungszentrums und seltsamen Doppelbeschleunigern liest, fällt ihm die Entscheidung nicht schwer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stellen sie eine Direktverbindung mit &amp;lt;B&amp;gt;Sunda&amp;lt;/B&amp;gt; her &amp;quot;, befiehlt er aufgeregt, &amp;quot;und bestellen sie der Kommunikation dort, dass ich eine Direktverbindung zu Captain Rainor wünsche&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr wohl SIR&amp;quot;, antwortet die Bodenstation, &amp;quot;bitte haben sie einen Moment Geduld, wir haben grade einige Störungen dessen Ursprung wir bisher noch nicht feststellen konnten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgeregt läuft Proximo hin und her. Die Minuten scheinen wie Stunden zu vergehen während er auf die Verbindung warten muss. Dann endlich die erlösende Antwort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hallo? *rausch*ier sprich*pff* Captain Raino*rausch*, wer *fiip* da?&amp;quot;, schallt es aus dem Empfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Verbindung ist sehr schlecht aber es ist dringend erforderlich das du alles verstehst was ich nun sage!&amp;quot;, befiehlt Proximo, &amp;quot;Frag in der Bevölkerung nach Freiwilligen! Du benötigst zusätzlich zu deiner Crew 150 Personen, denn es geht auf zu einem neuen Planeten und einem Asteroidenfeld! Die Koordinaten sind ****** und ******! Verstanden? 150 Leute suchen und zu ****** und ****** fliegen! Ich verlass mich auf dich&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Coordinat*shhh* verstanden *schhh*ölkerung 150 Freiwill*rausch* ich versuch*pff*! Raino*shhhhhhhhhhhhhhhhh*&amp;quot;, spricht Rainor, dann wird die Verbindung schlagartig unterbrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich darauf meldet sich die Bodenstation bei Proximo: &amp;quot;Es tut mir leid, anscheinend wurde die Verbindung unterbrochen. Ich werde versuchen sie schnellstmöglich wieder herzustellen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, ist schon gut&amp;quot;, entgegnet Proximo ruhig, &amp;quot;er hat alles empfangen was es zu wissen gab. Aber überprüfen sie woher die Störungen kommen! Proximo OUT&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so fliegt die Sakura neuen Kolonien entgegen, welche die Ressourcen und Materialien für weitere Expansion liefern sollen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nebel in Deuta 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Proximo, Sora, Boron und Stukov noch die &amp;lt;B&amp;gt;== Restrained Elegance ==&amp;lt;/B&amp;gt; besichtigen und anschließend in einer Art Aufenthaltsraum ohne jegliche Stühle mit Captain Kincher diskutieren, ist draußen bereits die Hölle los. Nachdem Thunder das Kommando über Deuta 1 übernommen hat, und die restlichen Specialforces, die sonst unter dem Kommando von Sergeant Stukov stehen, angekommen sind, wird Hangar 2 geöffnet und genauestens untersucht. Auf den 1. Blick ist nichts Ungewöhnliches entdecken bis einer der Crewmitglieder von [DF]Thunder so heftig gegen ein unsichtbares Objekt rennt das er  benommen zu Boden geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Präsident Thunder! Hier scheint sich ein getarntes Objekt zu befinden!&amp;quot;, berichtet das leicht benommene Crewmitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Scan zeigt nichts an, aber hier ist irgend etwas&amp;quot;, meint ein anderer während er, mit einer Hand, an das unsichtbare Objekt fasst, &amp;quot;nach den Strahlungswerten zu urteilen, handelt es sich wahrscheinlich um eine Tarnvorrichtung für ein ziemlich großes Objekt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zeigen sie her!&amp;quot;, meint Thunder ungläubig und nimmt sich den Trikorder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben Recht, nur geringe Strahlungswerte.&amp;quot;, grummelt Thunder leise während er die Scannerdaten betrachtet, &amp;quot;vielleicht schaffen wir es ja das Ding sichtbar zu machen wenn wir den Raum mit sichtbarem Gas fluten und dann eine extrem hochfrequente Strahlungsdifferenz erzeugen, so stark dass es dem Tarngenerator unmöglich gemacht wird die Licht und Strahlungsanpassung aufrecht zu erhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sofort Sir! Sie sollten allerdings Schutzanzüge tragen um sich gegen die giftigen Deuteriumgase zu schützen&amp;quot;, versucht ein Cremitglied aufmerksam zu machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unnötig&amp;quot;, erwidert Thunder gelassen, &amp;quot;Computer, errichte ein Kraftfeld um meine Position, Ausmaße 6x6 Meter!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das entstandene Kraftfeld schützt nun ohne Probleme ihn und die Crewmitglieder während das Deuteriumgas einströmt. Langsam erkennt man die undeutlichen Konturen eines großen Objekts. Thunder betrachtet das ungewöhnliche Objekt  und kann es nicht richtig einordnen. Zackige Konturen die keinerlei Sinn zu haben scheinen, mischen sich mit einer festen Linie. Er denkt drüber nach, kommt aber zu keinem Ergebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen im Schiff sind nun hektische Aktivitäten im Gange, denn die Veränderungen der Umgebung sind nicht ohne Aufzeichnung geblieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Kincher!&amp;quot;, ertönt es durch die Lautsprecher, &amp;quot;um unser Schiff hat sich eine Wolke aus Deuterium gebildet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aus Deuterium?&amp;quot;, wiederholt dieser ungläubig, &amp;quot;wir befinden uns hier in einer Orbitalstation, nicht in einem Deuteriumnebel! Wie ist das möglich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort darauf kommt prompt: &amp;quot;Nun ich denke das irgendjemand versucht unsere Tarnfähigkeiten zu überlisten um uns sichtbar zu machen... und dies scheint gerade gelungen zu sein...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kincher entschuldigt und auf die Brücke Teleportieren lässt, denkt Proximo darüber nach, wer dies durchgeführt haben könnte. Er drückt zögerlich auf den Kommunikator, was ihn mit der Bodenstation verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bodenstation &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;, was kann ich für sie tun Commander?&amp;quot;, meldet sich die Bodenstation höflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich brauch Informationen darüber was hier auf &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt; los ist! Und zwar schnell! Diese Informationen könnten leben retten oder kosten!&amp;quot;, kommandiert Proximo hastig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verstanden! Wir scheinen im Moment keine Verbindung zu Deuta 1 zu haben, aber vor kurzem ist die Specialforce-Truppe mit Sargeant Stukov zu einer wichtigen Mission dorthin aufgebrochen, ich weiß aber nicht worum es da genau geht!&amp;quot;, berichtet der Funker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit Sargeant Stukov? Der steht eben neben mir und befindet sich seit Stunden hier! Aber falls das seine Truppe ist, die hochgebeamt wurde, ist mir schon ziemlich klar was hier abläuft, auch wenn ich das verhindern wollte. Danke auf jeden Fall... und noch etwas! Ignorieren sie jeden Verbindungsversuch von &amp;lt;B&amp;gt;Deuta 1&amp;lt;/B&amp;gt;, die einzige Ausnahme ist MEIN Kenncode! Haben sie das verstanden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja SIR!&amp;quot;, ertönt es aus dem kleinen Gerät, &amp;quot;ich werde jeden Verbindungsversuch von Deuta 1 ignorieren, einzige Ausnahme bildet ihr persönlicher Kenncode!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, danke!&amp;quot;, bestätigt Proximo, ausnahmsweise einmal freundlich, &amp;quot;Proximo OUT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen ist Thunder eben dabei seine Beobachtungen zu bewerten und Befehle weiterzugeben. Captain Kincher hingegen wundert sich stark über die Deuteriumgase und bittet ein Besatzungsmitglied mal nach dem Rechten zu sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn Proximo da wirklich drin ist, müssen wir schnell handeln, dieses Ding sieht alles andere als freundlich aus! Ich benötige dringend...&amp;quot;, fordert Thunder, doch plötzlich stockt er mitten im Satz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigenartiges schwarzes Wesen mit 4 Füßen und eigenartigen Klauen ist aus dem Nichts, mitten im Hangar aufgetaucht. Es scheint erstaunt über das viele Deuterium, lässt sich allerdings nicht vom giftigen Gas beeindrucken. Langsam geht es um das unsichtbare Raumschiff, um einen eventuellen Austrittsort zu ermitteln. Neugierig schaut es dann die vielen Leute hinter den Kraftfeldern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunder greift unbewusst zu seinem Phaser obwohl ihm klar ist, dass er immer noch durch ein Kraftfeld geschützt ist. Doch dann verschwindet das Wesen genau so plötzlich wie es erschienen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschockt und überrascht schaut er zu seinen Leuten um festzustellen ob er nicht einfach nur eine Halluzination gehabt hat. Die bleichen Gesichter verraten ihm jedoch &amp;lt;I&amp;gt;NEIN, KEINE HALLUZINATION&amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schiff gibt das &amp;lt;I&amp;gt;eigenartige schwarze Wesen&amp;lt;/I&amp;gt; seinen Bericht ab: &amp;quot;Draußen befinden sich einige Humanuide Wesen die etwas zu suchen scheinen. Auf mein Erscheinen haben sie sehr überrascht und geschockt gewirkt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kincher fasst zusammen: &amp;quot;Also da draußen sind also Menschen die versuchen uns zu enttarnen und uns anscheinen bereits gefunden haben. Warum gehen wir dann nicht einfach raus und begrüßen sie gemeinsam mit unseren Gästen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da draußen ist doch immer noch Deuterium, das dürfte unseren Gästen einige Atemprobleme bereiten&amp;quot;, merkt der Schatten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie haben Recht&amp;quot;, bestätigt Kincher, &amp;quot;saugen sie das Deuterium doch einfach in unsere Tanks, dort hat es wenigstens einen Nutzen und kann unsere Gäste nicht mehr gefährden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen sieht Thunder erstaunt wie das Gas abgesaugt wird und wenig später wieder so ein &amp;lt;I&amp;gt;eigenartiges schwarzes Wesen&amp;lt;/I&amp;gt; mitten im Raum erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist es nur kurz alleine, innerhalb weniger Sekunden tauchen 5 solcher Wesen auf, und dahinter 4 Humanuide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunder lächelt erleichtert als ihm Proximo zuwinkt. Einer aus dem Specialforces Team hat mehr Probleme dies zu verkraften. Er scheint kaum ansprechbar als Stukov ihn herkommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was machst denn du da?&amp;quot;, wundert sich Proximo über Thunder, &amp;quot;ich hab doch gerade vor wenigen Stunden von deinem Abflug gehört. Ich hab nicht mitbekommen das du wieder gekommen bist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kommt davon weil du dich ständig in geheimen unsichtbaren Schiffen mit eigenartigen schwarzen Wesen aufhältst.&amp;quot;, meint Thunder schnippisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine halbe Stunde später befindet sich der komplette Offiziersstab wieder auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;. Proximo hat noch versucht die Verbreitung von Informationen über die Schatten zu unterbinden, die Nachricht über die Fremde Kultur hat sich aber wie ein Lauffeuer verbreitet und ist in wenigen Minuten um den gesamten Globus gewandert. Proximo erzählt Thunder einiges über die letzten Tage und Kincher diskutiert mit Sora über Raumschifftechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät am Abend, bevor Proximo schlafen geht, befiehlt er noch die letzten Materialien, vor allem Duranium, zu einem entfernten Planeten zu transportieren. Bisher weiß niemand von der großen Bedeutung dieses Geheimprojekts &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;Blackfire&amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt; das bisher 820 000 Tonnen Duranium und 720 000 Tonnen Baumaterial aus den lokalen Produktionen verschlungen hat...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
15.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Überraschung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach den Aufregungen der letzten Tage ist es endlich so weit... das Geheimprojekt &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;Blackfire&amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt; steht kurz vor der Fertigstellung, es soll in den dunklen Zeiten voller Krisen den Fels in der Brandung darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo an Sora! Schatz hörst du mich? Ich hab ne Überraschung für dich!&amp;quot;, verspricht Proximo verheißungsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine Überraschung?&amp;quot;, antwortet Sora aufgeregt, &amp;quot;Was ist es denn? Sind es die Schuhe die dort in diesem Regal in der...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein Schatzi!&amp;quot;, lacht Proximo, &amp;quot;Keine Schuhe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Diese tolle Kette?&amp;quot;, rät Sora weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein was viel, viel besseres!&amp;quot;, verspricht Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Super!&amp;quot;, freut sich Sora, &amp;quot;Ich komme sofort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später befindet sich Proximo mit Sora auf &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;. Obwohl dieses Schiff ziemlich groß ist, sind die Kabinen total überfüllt denn glatte 300 Leute wuseln nun auf dem Schiff herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Für was brauchst du die vielen Leute und schon wieder so viel Duranium?&amp;quot;, fragt Sora erstaunt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kann ich dir nicht sagen&amp;quot;, grinst Proximo, &amp;quot;ist ja ein Teil der Überraschung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff auf Warp beschleunigt, geht es etwas ruhiger auf &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; zu und Proximo hat noch etwas Zeit die letzen Instruktionen über Subraum durchzugeben. Sora versucht mehrfach seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, aber Proximo ist so beschäftigt das er es nicht einmal wahrnimmt als Sora, aus purer Provokation, mit dem Schiffsarzt flirtet. Über Subraumfunk koordiniert er die Logistik von Torpedofrachtern, Antimaterie, Dilitium und Deuterium. Alle seine Gedanken kreisen um dieses Projekt und immer noch rätselt Sora...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir sind angekommen und in Stellung Commander&amp;quot;, berichtet der Navigator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine eingehende Nachricht!&amp;quot;, meldet der Funkoffizier, &amp;quot;Die Schiffe sind nun voll bemannt, auch die Waren wurden wie gewünscht an Bord gebracht! Fleet Sternhagel ist somit 100%ig einsatzbereit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr gut!&amp;quot;, freut sich Proximo, &amp;quot;Commander Proximo an Fleet Sternhagel! Ehrenformation einnehmen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine 5 Sekunden nach diesem Befehl sieht man 9 schwer bewaffnete Schiffe der Adrec-Klasse die zeitgleich die 9 Werften verlassen. Der monumentale Anblick der mächtigen Kriegsschiffe, die in keinem Vergleich mit den bisher gebauten Schiffen stehen, sorgen für einen Moment der völligen Stille auf &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schiffe sind fast voll aufgetankt! Ich habe fast all unsere Ressourcen in den Treibstoff gesteckt&amp;quot;, berichtet Proximo stolz, &amp;quot;Alle Schiffe sind mit Plasma und Quantentorpedos beladen... und einem Photonentorpedo zur Entfernung von Hindernissen. Außerdem verfügen die Schiffe noch über Phaser der Klasse 4 und haben eine ziemlich große Reichweite.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;WOW!&amp;quot;, lässt Sora, völlig überwältigt von diesem Anblick und der Bewaffnung, verlauten, &amp;quot;aber... bekomm ich die Kette jetzt trotzdem?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Entwicklung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sternzeit 200509192142, Captain Rainor, Logbucheintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe eben den Befehl zur Besiedelung eines Planeten der Klasse G gekommen. Wir zählen schon knapp 200 Personen an Bord und in den nächsten paar Stunden werden die letzen Nachzügler hoffentlich eintreffen. Als Unterstützung wird uns &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; zur Verfügung gestellt. Außerdem 40 000 Tonnen Nahrung, 40 000 Barrel Deuterium, 420 000 Tonnen Duranium und 600 000 Tonnen Baumaterial für die Kolonisation, ich denke das dürfte für die 1. Wochen ausreichen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor überlegt kurz ob er wirklich weitersprechen will, dann setzt er trotz seiner Bedenken fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo scheint in letzter Zeit ziemlich verschwenderisch zu sein und ich hoffe dass er sich mit diesem immensen Ressourceneinsatz nicht überfordert. Ziemlich große Mengen unfassbar teurer Materialien wandern täglich durch die Ferengibörse und werden in Baumaterialien umgewandelt, ich hoffe er weiß was er tut!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor, seufzt und kontrolliert dann die Checkliste über die verladenen Personen sowie der Materialien. Knapp 2 Stunden später hebt die &amp;lt;B&amp;gt;Sakura&amp;lt;/B&amp;gt; fast zeitgleich mit &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;, nun wieder unter Führung von Sora, vom Boden ab. Mit immer schneller ansteigender Geschwindigkeit rasen die 2 Schiffe der Mittagssonne von &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; entgegen und hinterlassen viele winkende Angehörige sowie leere Vorratslager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo schaut, mit zugekniffenen Augen und 1 Hand schützend vor dem Gesicht, den 2 Schiffen nach. Er denkt an das viele Duranium dass so ein Planet bei genügend Rohstofflieferung produzieren kann und rechnet aus was er mit den zusätzlichen Tonnen Duranium tun kann, schon bevor er sie hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pass gut auf dich auf kleine&amp;quot;, flüstert er Sora, mit dem Wissen das sie ihn unmöglich hören kann, nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proximo an Bodenstation! Beamen sie mich zum neuen Bohrloch auf der Südhälfte des Planeten, ich möchte mir ein persönliches Bild von den Arbeiten dort machen!&amp;quot;, befiehlt Proximo ungeduldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort angekommen, erfährt er von der Fertigstellung der Arbeiten. Die Freude darüber währt aber nur kurz als er feststellen muss dass die nötigen Ressourcen für das Geothermale Kraftwerk momentan leider nicht zur Verfügung stehen. Wenig später erfährt er auch dass er sich mit der Adrecproduktion zu viel vorgenommen hat, lediglich 15 Adrecs konnten in der angegebenen Zeit fertig gestellt werden, danach waren die Duraniumvorräte erschöpft. Missmutig zieht sich Proximo zurück und hofft auf schnellen Aufbau seiner Kolonien&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10.10.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Produktionsumstellung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sternzeit 200510101001. Sonnenaufgang auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Commander Proximo läuft langsam den langen Gang zur Kommandozentrale entlang und bleibt dann einen Moment lang stehen um mit zugekniffenen Augen den Sonnenaufgang zu betrachten. Auf seinem Gesicht zeichnen sich Müdigkeit, Freude, Frust und eine Mischung aus vielen anderen Gefühlen ab während er sich langsam wieder umdreht und gemächlich die letzten Schritte Richtung Zentrale läuft.&lt;br /&gt;
Gelassen registriert er Rainor, Sora, Bull, Dantus, Angela, Weng, Jana und viele andere Captain. Besonders erstaunt ist er über das Kommen von Rainor der sich extra der wochenlangen Strapaze eines Warpfluges über mehrere hundert Lichtjahre ausgesetzt hat um anwesend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Achtung!&amp;quot;, kündigt eine Wache das Eintreffen von Proximo an und salutiert, &amp;quot;Commander Proximo anwesend!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort stehen alle Anwesenden respektvoll auf und Salutieren ebenfalls. Gelangweilt erwidert Proximo den militärischen Gruß und begibt sich zum Rednerpult während er Sora noch schnell einen freundlichen Blick zuwirft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke, es ist früh am Morgen, bitte setzen sie sich doch&amp;quot;, meint Proximo gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich alle setzen beginnt er: &amp;quot;Ich freue mich dass so viele den Weg hierher gefunden haben um an dieser wichtigen Präsentation teilnehmen zu können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Um es kurz zu machen, wir verfügen über ausreichend Ressourcen, ausgebildetes Personal, Versorgungsschiffe, 5 Produktive Planeten sowie 2 Asteoriedenfelder. Ich bedanke mich bei allen Anwesenden, denn ihr seid alle maßgeblich beteiligt an diesem wirklich schnellen Erfolg.&amp;quot;, während einige anfangen wollen zu klatschen fährt Proximo unberührt fort, &amp;quot;Ich habe mit einigen Siedlern gesprochen die ebenfalls erst seid ca. 250 Wochen hier im Deltaquadranten sind, und ich bin erfreut über unseren gewaltigen Fortschritte, fast die Hälfte der freigegebenen Technologien konnten wir bereits für unsere Zwecke nutzen und das nächste Projekt namens &amp;lt;I&amp;gt;Subraumteleskop&amp;lt;/I&amp;gt; steht kurz vor der Fertigstellung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während begeistertes Klatschen den Raum erfüllt versucht Proximo die Anwesenden zu beruhigen und fährt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin noch nicht fertig&amp;quot;, grinst Proximo viel sagend, &amp;quot;Durch unsere gewaltige Überproduktion von Duranium, Antimaterie, Dilitium, Torpedos und Baumaterial können wir davon ausgehen das in den nächsten Wochen weitere 20 Schiffe der Adrecklasse gebaut werden können. Das Einzige was uns noch fehlt wäre Tritanium, allerdings hat &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Cirdec&amp;lt;/B&amp;gt; versprochen uns nach Lieferung von Duranium auf einen seiner Planeten dieses, mit Hilfe von dort produziertem Nitrium und Tritaniumanlagen, in Tritanium umzuwandeln da wir leider keinen Wüstenplaneten außerhalb der MEZ besitzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rauschende Applaus verstummt erst als Proximo die Hand hebt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bitte klatschen sie nicht mir, dies alles wäre ohne ihren Einsatz nicht möglich gewesen! Ich bin stolz darauf sagen zu können das wir dies fast ohne Hilfe aus dem Alphaquadranten geschafft haben und außerdem seid gut 200 Wochen vollständig auf eigenen Beinen stehen! Die Pläne für die Zukunft...&amp;quot;, Proximo blättert suchend in seinen Unterlagen, &amp;quot;das meiste Terraforming auf dem Wüstenplaneten &amp;lt;B&amp;gt;LANDA&amp;lt;/B&amp;gt; ist abgeschlossen und auch alle anderen Planeten kommen ihrer Fertigstellung immer näher, also werde ich die zur Verfügung stehenden Mittel in Zukunft für Militärische Zwecke freigeben können. Ich hoffe dass dieser Schritt weiter zur Stabilisierung der&amp;lt;b&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/b&amp;gt; beitragen wird!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo lächelt gelassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke dass sie sich all dieses langweilige Geschwafel anhören, als Entschädigung steht eine Festplatte mit allen möglichen Spezialitäten bereit, bitte bedienen sie sich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gedämpftes Lachen geht durch die Zuhörer, dann stehen alle von ihren Plätzen auf und drängen dem versprochenen Festmahl in der großen Wartehalle entgegen, die extra zu diesem Zweck in einen Festsaal verwandelt wurde. Nur Sora und Rainor gehen langsam in Richtung Rednerpult während Proximo noch das Pad  und einige andere Utensilien einpackt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Bericht hört sich ziemlich gut an&amp;quot;, beginnt Rainor erfreut, bemerkt aber Misstrauisch, &amp;quot;aber glaubst du wirklich dass sich unsere Infrastruktur halten wird wenn wir die Produktion komplett auf Kampfschiffe und dessen Versorgung umstellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß es nicht Rainor, aber es gibt viele Neider im Deltaquadranten, deshalb müssen wir uns auf Kämpfe vorbereiten, so gut wie möglich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann umschlingt Proximo Sora mit einer Hand und geht zur Türe raus in den nahen Park. Zurück bleibt Rainor der hofft dass Proximo nicht wieder übertreibt und alles gut geht...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
27.10.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flottenmanöver 18 - Teil 1===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternzeit 200510271447, Proximo’s Logbuch. Ein Flottenmanöver ist eigentlich nichts Neues mehr für mich, doch ich möchte es wegen der Dimension der Übung für die Nachwelt aufzeichnen. Logbuch pausieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo verstummt kurz und schaut der 38 Schiffe starken Adrecflotte nach. Langsam teilt sich das mächtige Schauspiel in 2 Gruppen auf. 19 Schiffe nehmen Kurs auf den nahen Mond Sora Prime, die Anderen fliegen näher zum Werftplanet Dagos Felsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Logbucheintrag fortsetzen! Je 19 Schiffe nehmen ihre Positionen ein, geschossen wird mit scharfen Waffen, allerdings werden wir versuchen Hüllenschäden zu vermeiden. Jedes Schiff ist wegen der Verletzungsgefahr nur mit Minimalbesatzung besetzt worden, allerdings halte ich diese reale Übung für zwingend notwendig um eine möglichst realitätsnahe Atmosphäre zu schaffen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo wirkt sehr unruhig, denn er scheint nicht ganz überzeugt von dem zu sein was er gerade gesagt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternhagel Alpha wird von Captain Sora mit dem Schiff Sternhagel 1 in die Schlacht geführt, Sternhagel Beta wird von Captain Rainor mit dem Schiff Sternhagel 21 befehligt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo sieht auf den Radarschirm der Eye 1. Die Flotten nehmen Kampfpositionen ein und warten auf den Startbefehl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Logbuch pausieren! Commander Proximo an Starnhagel Alpha und Sternhagel Beta, sie haben Freigabe für Flottenmanöver 18! Passt auf euch auf... und auf die Schiffe natürlich auch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo grinst als er die Com unterbricht. Und schaut mit bloßem Auge, durch ein Fenster, Richtung Mond. Einige Sekunden passiert nichts, dann tauchen langsam 19 Schatten in einer geschlossenen Formation aus dem Dunkel des Mondes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mach ja nichts unüberlegtes kleine&amp;quot;, flüstert er, wendet sich vom Mond ab, und schaut dann in Richtung Werftplanet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Flotten fliegen mit halber Lichtgeschwindigkeit aufeinander zu, fieberhaft versucht jeder Captain die bestmögliche Schussposition zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternhagel Alpha, macht die Photonentorpedos scharf, und passt drauf auf dass ihr sie nur abfeuert wenn das Schiff auf das ihr feuert noch genug Schilde besitzt&amp;quot;, befielt Sora knapp, wobei das sonst gar nicht ihre Art ist, &amp;quot;Sternhagel 2-8, folgen sie mir! Der Rest bricht aus und versucht einen Angriff von der linken Seite!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite geht es nicht ruhiger zu. Rainor kommandiert was das Zeug hält und hackt auf seiner kleinen Commanderconsole des Sessels herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Rainor an Flotte! Manöver wie abgesprochen! Nehmt sie in die Zange und schnappt sie euch dann von hinten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

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		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/21-30</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/21-30</title>
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				<updated>2010-06-17T18:28:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
27.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hoher Besuch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Proximo beugt sich über seine Aufzeichnungen und liest über die aktuellen Statistiken des Planeten. Trotz einiger kleiner Schwierigkeiten, läuft alles so wie er sich das erhofft hat. Der Planet zählt bereits 159 000 Einwohner, produziert jede Woche 20 000 Tonnen Baumaterial, die Duraniumproduktion konnte auf 8 000 Tonnen per Woche gesteigert werden, die überschüssige Energie des Planeten reicht aus um jede 2. Woche eine groß angelegte Deuterium-Sammelaktion mit &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; durchzuführen und auch Nahrung gibt es so viel das jede Woche 2 000 Tonnen davon für schlechte Zeiten eingelagert werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzprogramm von &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; läuft auch auf Hochtouren, und jede Woche bekommt Proximo dadurch 40 weitere Stimmen vom Föderationssenat. Auch das bisher klein angelegte Naturschutzprojekt auf dem neu besiedelten Planet der F-Klasse erfreut sich allgemeiner Beliebtheit, wodurch sich Proximo jede Woche weitere 20 Stimmen sichern kann. Die Produktion scheint ebenfalls langsam anzulaufen, die Nahrungsproduktion übersteigt den Bedarf jetzt schon um 1 000 Tonnen pro Woche und die Baumaterialfabriken dort liefern insgesamt 10 000 Tonnen Baumaterial pro Woche. Auch mit der Energie scheint dort im Überschuss vorhanden zu sein, und die 45 000 Siedler die dort ihre ersten Quartiere bezogen haben erfreuen sich bester Gesundheit und Laune.&lt;br /&gt;
Proximo wirkt hoch erfreut und legt die Aufzeichnungen zur Seite...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Läuft eigentlich ganz gut&amp;quot;, denkt sich Proximo, während er die letzten Funkrufe durchsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leises piepen ertönt aus dem kleinen Com von Proximo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja? Was gibt es neues?&amp;quot;, antwortet Proximo auf den Funkruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sir!&amp;quot;, meldet sich der Funker der Bodenstation bei Proximo, &amp;quot;wir haben eben eine Subraummitteilung erhalten. Der Aufbauminister der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt;, Commander &amp;lt;B&amp;gt;=**=[DF] Kaiser Sousse&amp;lt;/B&amp;gt; wünscht einen Materialbericht&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann schicken sie ihm unsere Unterlagen und richten sie ihm meine besten Grüße aus&amp;quot; befiehlt Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funker schaltet kurz auf eine andere Frequenz, bittet den Buchhalter um die Unterlagen, und antwortet dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr wohl SIR! Die Unterlagen sind bereits unterwegs!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit&amp;quot;, lobt Proximo und dämpft dann mit einem, &amp;quot;aber sorgen sie das das so bleibt sonst finde ich schon eine schöne Arbeit für sie die ihnen eher zusagt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jawohl! Ich werde mich bemühen SIR!&amp;quot;, verspricht der Funker, &amp;quot;Ach ja! Commander &amp;lt;B&amp;gt;=**=[DF] Kaiser Sousse&amp;lt;/B&amp;gt; hat außerdem angekündigt eine persönlich Inspektion auf unserem Planeten durchzuführen zu wollen. Was soll ich ihm melden? &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo denkt kurz nach und antwortet: &amp;quot;Dann melden sie Commander Kaiser dass er selbstverständlich eingeladen ist und ich mich bereits freue ihn zu sehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde &amp;lt;B&amp;gt;=**=[DF] Kaiser Sousse&amp;lt;/B&amp;gt; sofort davon unterrichten!&amp;quot;, bestätigt der Funker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut, vielleicht wird doch noch was aus ihnen!... Proximo out!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo nimmt das Com und wirft es auf den Tisch. Dann legt er sich in sein Bett, macht das Licht aus und träumt von all den Sachen die er morgen erleben möchte...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufbruch zu den Sternen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; herrscht Partystimmung. Auf dem riesigen Platz, vor der neu errichteten Residenz, haben sich trotz der bereits anbrechenden Dämmerung tausende Menschen und einige andere Spezies versammelt um zu feiern. Überall in den Städten und Farmen hängen Lichterketten. Die großen Informationstafeln die normalerweise für Werbung, Statistiken und zur Volksinformation genutzt werden, zeigen, umrahmt von Farben und Symbolen, nur noch eine Zahl an... &amp;lt;B&amp;gt;7&amp;lt;/B&amp;gt;! Nachdem eine Subraumnachricht die positive Entscheidung über die beantragte Sicherheitsfreigabe der Stufe 7 bestätigt, ist Proximo kaum mehr zu beruhigen. Natürlich hat er diese Freigabe beantragt, allerdings absolut nicht damit gerechnet diese schon nach kürzester Zeit zu bekommen. Proximo scheint sich so zu freuen das es selbst Sora kaum möglich ist ihn zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt hör auf hier Rumzuspringen wie ein junges Reh! Ich versteh ja das du dich freust, aber kannst du das nicht im Stehen oder Sitzen machen?&amp;quot;, bittet Sora und versucht Proximo zu bremsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Freude umarmt Proximo Sora und antwortet dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja das ist viel mehr als ich mir erhofft habe! Damit ist der schwierigste Teil unserer Aufbauphase endlich abgeschlossen! Das Wetterkontrollzentrum wird den Ertrag unserer Farmen stark steigern und die Werft wird unser erster Schritt in Richtung Eigenständigkeit in der Weltraumerkundung sein&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo überlegt kurz und drückt Sora an sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Schiffswerft wird uns die Fähigkeit verleihen unsere Schiffe zu warten und mit der Möglichkeit die Reservezellen aufzuladen den Einsatzradius drastisch steigern. Davon werden auch die Deuteriumsammler profitieren die jetzt für die gleiche Menge Deuterium nur noch 1-mal fliegen müssen und zum Beispiel die Aufklärer die...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kommt er nicht, denn Sora legt zärtlich ihren Finger auf seinen Mund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kannst du später alles mit den zuständigen Leuten besprechen aber jetzt solltest du erstmal raus zu deinem Volk und dich feiern lassen!&amp;quot;, meint Sora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo grinst und küsst Sora zärtlich: &amp;quot;Ach die können auch ohne mich feiern, ich weiß was besseres...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später sitzen Proximo und Sora, eng umschlungen, auf einem Hügel. Etwas außerhalb der Hauptstadt schauen sie sich von der Ferne das Spektakel aus Licht, Feuerwerk und Holosimulationen an, welches sich vor der romantischen Kulisse des klaren Sternenhimmels abspielt...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt wurde von &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; erzählt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
28.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[DF]Thunders &amp;quot;Unangemeldeter Besuch&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen beschloss [DF] Thunder &lt;br /&gt;
dieser ausserordentlich stark wachsenden Kolonie einen Besuch abzustatten und den Fortschritt und dessen Qualität zu begutachten.&lt;br /&gt;
Heute war es endlich so weit. Nach 3 Wochen in einem unbequemen Venture-Klasse Schiff der USS Thunderstorm kam er am Ziel an.&lt;br /&gt;
Zuvor bekam er per Subraumübertragung mit, dass diese Kolonie innerhalb von nur 50 Wochen eine Sicherheitsfreigabe der Stufe 7 und die dafür freigegebenen Baugenenhmigungen erhalten hatte.&lt;br /&gt;
Schmunzelnd dachte er über die turbulente Anfangszeit nach und wie er nach nur 3 Wochen im DQ schon in Spionagevorwürfe gekommen war.. natürlich völlig unsinnig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Präsident [DF] Thunder der Worlds of Thunder an Bord der USS Thunderstorm.&lt;br /&gt;
Erbitten Landeerlaubnis auf dem Planeten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedämpfte Partymusik schlug den Passagieren an Bord der USS Thunderstorm entgegen und es ertönte ein kaum zu hörendes schlichtes &amp;quot;ERTEILT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
aus den Komm-Lautsprechern, worauf der Kanal wieder geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Pilot, suchen sie eine Landefläche in der nähe der Hauptstadt oder des hiesigen Präsidenten, oder wie er sich hier nennt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aye Sir. Landeplatz gefunden. Wir haben Proximo ausfindig machen können. 50 Meter von seinem jetzigen Aufenthaltsort ist eine geeignete Landefläche.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok fliegen sie uns hin. Naja dieses Benehmen hätte ich meinen Orbit-Control Leuten nicht durchgehen lassen... muss wohl an der Party liegen. Proximo wird sich sicher über meinen plötzlichen Besuch wundern. Aber das haben Überraschungsinspektionen nun mal so an sich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eindringlinge (Teil 1)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; herrschen in der Zwischenzeit Feierlichkeiten und kaum jemand scheint sich um seine Arbeit zu kümmern. Auch auf der Bodenstation registriert der Funker kaum den Abflug der Sakura, die nach dem volltanken und der Beladung mit Rohstoffen nun auf dem Weg ist ein Asteroidenfeld zu besiedeln. Sora und Proximo befinden sich immer noch auf ihrem Hügel, schauen sich von dort aus die Geschehnisse in der Hauptstadt an und reden über einige Ereignisse der letzten Zeit. Die Funkrufe von Eye 1 und Eye 2 die die Signatur eines Schiffs ausgemacht haben wird schlichtweg ignoriert und für die Signatur der Sakura gehalten, ohne dies zu überprüfen. Wenig später geht ein Funkruf ein. Der Funker hat durch den Partylärm zwar kaum mehr verstanden wie &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;[DF] &amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt; und &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;Landegenehmigung&amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt;,  allerdings hält er dies für einen Funkruf des längst angekündigten &amp;lt;B&amp;gt;=**=[DF] Kaiser Sousse&amp;lt;/B&amp;gt;. Er bestätigt die Anforderung mit kurzen Worten, anschließend funkt er die Nachricht noch zu Proximo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An Commander Proximo! Es hat den Anschein dass &amp;lt;B&amp;gt;=**=[DF] Kaiser Sousse&amp;lt;/B&amp;gt; nun eingetroffen ist und in Kürze auf dem Planeten landen wird! Bodenstation OUT&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann legt der das Funkgerät zur Seite und schließt sich der rauschenden Party an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Kilometer weiter befindet sich Sora mit Proximo an ihrer Seite immer noch auf ihrem Hügel und betrachten das rauschende Fest. Vom Eintreffen eins Raumschiffes der Venture-Klasse wissen sie noch nichts, denn Proximo hat sein Com in seiner Residenz hinterlassen um nicht gestört zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange bemerkt er nichts bis Sora einen Feuerstreifen am Himmel entdeckt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schau doch, ein Komet!&amp;quot;, säuselt sie in sein Ohr und meint, &amp;quot;wünsch dir doch etwas, aber sag’s mir dann nicht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schaut Proximo in die Richtung die ihm Sora gezeigt hat. Der Komet scheint gerade in die Atmosphäre eingetreten zu sein und zieht einen langen Feuerschweif hinter sich her.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine hohe Eintrittsgeschwindigkeit für einen Komet&amp;quot;, denkt sich Proximo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er betrachtet den Komet weiter, schließt kurz die Augen und wünscht sich eine neue Duraniumfabrik, die Fertigstellung der Werft und einen Schutzbunker für seine strategische Planung. Als er wieder seine Augen öffnet und den Komet weiter am Horizont verfolgt, passiert plötzlich das Unfassbare! Der Komet ändert schlagartig seinen Kurs und hält direkt auf Proximo’s und Sora’s Position zu. Auch Sora sieht dieses seltsame Verhalten, scheint aber nicht sofort zu registrieren welche Bedeutung dieses Ereignis hat. Proximo jedoch, geübt durch Zehntausende Stunden Kampferfahrungen, reagiert sofort! Er packt Sora mit kräftigem Griff am Arm, reißt sie hoch und rennt zu einem nahen Felsen der weit aus dem Boden ragt. Auch Sora scheint nun endlich die Bedeutung dieses Ereignis zu registrieren und zieht zeitgleich mit Proximo ihren Phaser, den sie zum Schutz vor Wildtieren mitgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der &amp;lt;B&amp;gt;USS Thunderstorm&amp;lt;/B&amp;gt; ahnt man nichts von diesen Ereignissen und setzt zur Landung auf einer großen und ebenen Grasfläche, nahe des schroffen Hügels auf dem sie Proximo’s Signatur ausgemacht haben, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Landescheinwerfer, suchen sie damit die Gegend ab! Irgendwo müssen sie ja sein!&amp;quot; befiehlt &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich überprüft er persönlich die Scannerdaten die beim Überflug über den Hügel gemacht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und sie sind sich sicher dass er auf diesem Hügel war&amp;quot;, fragt er das Crewmitglied das die Scannerauswertung gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich bin mir sicher SIR!&amp;quot;, antwortet dieser, &amp;quot;Ich habe dort unten die Signatur 2er humanoiden Lebensformen ausgemacht wovon 1 davon der von Proximo entsprechen dürfte, wenn die gespeicherten Daten noch aktuell sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann hoffe ich das sie sich nicht irren! 4 von ihnen kommen mit mir und&amp;quot;, [DF]Thunder wirft 4 weniger kampferfahrenen Crewmitgliedern je 1 Phasergewehr zu und grinst, &amp;quot;nehmen sie diese Gewehre mit! Wir sind ganz in der Nähe eines Naturparks! Ich will nicht dass sie mir von Wildtieren gefressen werden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelt nur ungläubig den Kopf als er darüber nachdenkt welchen Grund ein Befehlshaber mehrerer Kolonien haben könnte sich nachts in dieser Wildnis herumzutreiben. Nachdenklich nimmt er sich ein Phasergewehr und läuft langsam die Rampe hinunter. [DF]Thunder grinst als er die völlig unbegründete Angst der 4 ziemlich jungen und unerfahrenen Crewmitglieder sieht, die hastig auf jedes noch so kleines Knacken der Äste zielen und peinlich genau die Gegend absuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil sieht das auf Seiten von Proximo und Sora weniger friedlich aus, als das unbekannte Schiff der Venture-Klasse keine 50 Meter neben ihrer Position anhält, mit den starken Scheinwerfern die Gegend absucht und dann zur Landung ansetzt. Auch die 5, sichtlich schwer bewaffneten Gestalten die das Schiff verlassen und mit den Lampen ihrer Phasergewehre hastig die Gegend absuchen, wirken wenig Vertrauen erweckend...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
29.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eindringlinge (Teil 2)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Derweil spielen sich auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; dramatische Szenen ab. Während Proximo und Sora damit beschäftigt sind ihre Verteidigungsposition zu verbessern fällt den 7 Marines, die zur Begrüßungszeremonie gerufen wurden, endlich auf dass kein Schiff zu landen scheint. Beunruhigt über diese  Tatsache versucht Sergeant Stukov, der Leader des Corps, Verbindung mit der Bodenstation aufzunehmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bodenstation bitte melden!&amp;quot;, versucht er Kontakt herzustellen, &amp;quot;hier spricht Sergeant Stukov! Ich benötige dringend eine Bestätigung! Bodenstation bitte antworten sie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Stukov weiter versucht Kontakt mit dem Funkoffizier der Bodenstation aufzunehmen, sitzt dieser völlig angesoffen in seinem Stuhl und schnarcht wie ein Walross.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stukov der nun stark beunruhigt über die fehlende Antwort der Bodenstation ist, versucht jetzt Kontakt mit Proximo herzustellen. Als auch dieser nicht antwortet befürchtet er das Schlimmste. Rasch reagiert er und teilt seine Männer auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Link, sie überprüfen die Funkstation, Crusher, sie versuchen zur Radarstation des Koloniezentrums zu gelangen! Der Rest kommt mit mir mit und sichert die neue Residenz! Ich benötige euch dort falls es zu Übergriffen kommt oder schon gekommen ist! Und nun los! Schaltet eure Com’s ein, ich erwarte Berichterstattung sobald jemand etwas seltsames feststellt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten beginnen sich die Marines aufzuteilen und eilen so schnell wie möglich zu ihren Einsatzzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Kilometer weiter, nahe Proximo’s Residenz auf dem besagten Hügel, versucht Proximo mit Hilfe seines Phasers und des Standardtrikorders ein Störfeld zu generieren. Dies soll ihn und Sora vor den Scannern des fremden Raumschiffes sowie der Trikorder des bewaffneten Suchtrupps schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubst du sie werden uns finden?&amp;quot;, fragt Sora hoffnungsvoll eine beruhigende Antwort zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja Schatz&amp;quot;, antwortet Proximo wahrheitsgemäß mit ernster Miene, &amp;quot;sicherlich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marines die in Rekordzeit an der Residenz von Proximo angekommen sind durchsuchen Stockwerk für Stockwerk das Gebäude und finden schließlich Proximo’s Com, gleich daneben liegt auch der kleine Kommunikator von Sora.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt!&amp;quot;, flucht Stukov wütend, &amp;quot;sind wir zu spät? Link! Was ist mit der Bodenstation! Bitte melden sie sich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Moment schießt Link, nachdem er vergeblich versucht hat die von innen verschlossene Tür des Funkraumes aufbekommen und sich auch nach langem Klopfen und Rufen nichts getan hat, mit 100% Phaserleistung seines Phasergewehres, die Türe zur Funkzentrale auf. Krachend bricht die stabile Metalltüre auf und wenig später erkennt Link den bewusstlosen Funker der, auf Grund der Angst beim Trinken entdeckt zu werden, die Türe abgeschlossen hat. Der selbstgebrannte Schnaps befindet sich jedoch in einer Wasserflasche und ist somit nicht sofort als solcher zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Link hier!&amp;quot;, antwortet Link völlig außer Atem, &amp;quot;Der Funker scheint betäubt worden zu sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich übernehme mit sofortiger Wirkung das Kommando über &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;! Wir müssen davon ausgehen das Commander Proximo und Captain Sora entführt worden sind! Übernehmen sie die Funkstation und lösen sie globalen Alarm aus! Jedes Schiff in Reichweite beteiligt sich mit sofortiger Wirkung an einer provisorischen Systemblockade!&amp;quot;, befiehlt Sergeant Stukov, &amp;quot;Außerdem wünsche ich eine Rekonstruktion dieser Entführung sowie die Logs der Satelliten und...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sergeant Stukov!&amp;quot;, meldet sich Crusher aus der Radarzentrale, &amp;quot;ich empfange ein schwaches Signal eines, außerhalb der Hauptstadt, nahe Proximo’s Residenz gelandeten Schiffes mit Warpfähigkeit. Außerdem empfange ich die Signatur mehrer humanuider Lebensformen! Alle von ihnen scheinen bewaffnet, 5 davon schwer! 2 leicht bewaffnete scheinen sich zu verstecken und haben ein sehr schwaches Störfeld auf ihrer Position errichtet!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stukov erfasst die Lage: &amp;quot;Das müssen sie sein! Befindet sich bereits eines unserer Schiffe in Reichweite?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, Eye 1 unter dem Kommando von Captain Sheila hat sich eben hier gemeldet!&amp;quot;, lässt Link verlauten, &amp;quot;Sie hat nach unserer Anfrage sofort auf Warp 8,5 beschleunigt und befindet sich eben in einem stark beschleunigten Eintrittsmanöver! Kontakt ist im Moment nicht möglich da der Funk durch die erhöhte Eintrittsgeschwindigkeit gestört ist! Sie wird allerdings in ca. 4 Minute an ihrer Position sein&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gute Arbeit&amp;quot;, lobt Stukov, &amp;quot;weisen sie Captain Sheila an die Position rundum das fremden Raumschiff zu beschießen! Aber geben sie ihr vorher die genauen Koordinaten von Proximo und Sora durch! Ich will keine Toten auf unserer Seite riskieren! Ich werde inzwischen versuchen Commander Proximo und Captain Sora zu befreien! Stukov OUT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Funkruf stürmen die 5 Marines unter der Führung von Sergeant Stukov aus Proximo’s Residenz und rennen, trotz ihrer schweren Ausrüstung, mit gewaltigem Tempo den nahen Hügel hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eye 1 tritt inzwischen mit gefährlich überhöhter Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und zieht dabei einen gewaltigen Feuerstreifen am Horizont. Die Schilde scheinen bis zum Maximum ausgelastet und alle Warnungen und blinkenden Lampen werden achtlos ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer knappen Minute erreichen die 5 Marines endlich den Gipfel des Hügels und werden durch den Lärm den sie verursachen fast Opfer von Proximo’s und Sora’s Phaser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sind sie ja endlich! Wo ward ihr so lange?&amp;quot;, raunt Proximo ärgerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir konnten sie nicht erreichen da sie ja anscheinend ihre Com’s zurücklassen mussten!&amp;quot;, meinte Stukov entschuldigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zurücklassen mussten? Wir haben sie zurückgelassen bevor wir auf diesen Hügel gekommen sind um die Feierlichkeiten zu beobachten.&amp;quot;, berichtigt Proximo, &amp;quot;dann wurden wir allerdings von diesem unbekannten Schiff und ihrer Crew überrascht die anscheinend versucht uns um jeden Preis zu finden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir dachten sie seien entführt worden&amp;quot;, unterbricht Stukov unschlüssig, &amp;quot;außerdem scheint der Funker der Bodenstation betäubt worden zu sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ!&amp;quot;, unterbricht Link über Funk, &amp;quot;der Funker ist gerade aufgewacht und hat einen mords Kater... ich tippe auf Alkoholgenuss im Dienst...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das und die Tatsache dass ich kein Com mitgenommen habe würde auch erklären warum ich nichts von der Ankunft dieses Schiffes erfahren habe.&amp;quot;, kombiniert Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sergeant Stukov!&amp;quot;, versucht Link wieder Kontakt herzustellen, &amp;quot;der Funker berichtet von einem gewissen &amp;lt;B&amp;gt;[DF]&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;irgendwas&amp;lt;/I&amp;gt;, er hätte um &amp;lt;I&amp;gt;Landeerlaubnis&amp;lt;/I&amp;gt; gebeten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo überlegt kurz, dann fällt ihm etwas ein: &amp;quot;Natürlich! Jetzt versteh ich auch wie dieses Schiff meine Signatur ausmachen konnten. Das ist normalerweise unmöglich... es sei denn...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erinnert er sich endlich: &amp;quot;Natürlich! Nur die &amp;lt;B&amp;gt;Delta Föderation&amp;lt;/B&amp;gt; kann meine Signatur in ihrer Datenbank haben! Das muss ein Mitglied der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Föderation&amp;lt;/B&amp;gt; sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber dann...&amp;quot;, überrascht über die neuen Umstände erinnert sich Stukov schlagartig an ein wichtiges Detail, schaltet das Com ein und funkt auf der Notfallfrequenz, &amp;quot;&amp;lt;B&amp;gt;EYE 1!&amp;lt;/B&amp;gt; Verdammt! Hier spricht Sergeant Stukov! Ich rufe Captain Sheila! ANGRIFF ABBRECHEN! SOFORT! Hören sie mich! ANGRIFF ABBRECHEN!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht trifft keine Sekunde zu früh ein. Gerade noch kann ein schlimmer Zwischenfall durch die schnelle Reaktion von Sergeant Stukov verhindert werden. Mit atemberaubender Geschwindigkeit schießt Eye 1 nur wenige Meter über Menschenansammlung hinweg und gleitet dann wieder hinaus in den Weltraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestätigt!&amp;quot;, funkt Captain Sheila, &amp;quot;2 Sekunden später und jedes Objekt außerhalb dieses fremden Schiffes wäre verdampft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem tiefen Seufzer nimmt Proximo wahr, dass Sargeant Stukov gerade eben einen sehr schlimmen Zwischenfall verhindert hat und klopft ihm auf die Schulter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut gemacht... &amp;lt;b&amp;gt;Captain Stukov&amp;lt;/b&amp;gt;!&amp;quot;, lobt Proximo mit Erleichterung, &amp;quot;Ich werde sie und ihr Team persönlich für diese Leistungen auszeichnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später, nachdem er die Einsatztruppe wieder zurückbeamen lies, empfängt Proximo und Sora &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; in der Nähe seines Schiff &amp;lt;B&amp;gt;USS Thunderstorm&amp;lt;/B&amp;gt;. Lachend begrüßt er Thunder und stellt ihm seine Pilotin und enge Freundin Sora vor. Erleichtert fliegen sie dann zum Landepad der Koloniezentrale um dort in Ruhe reden zu können&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
30.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedliches Treffen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als schon der Morgen dämmert sitzen Proximo, Sora und Thunder immer noch zusammen. Die Feierlichkeiten nahmen jedoch ein jähes Ende, nachdem auf dem ganzen Planet globaler Notstandalarm ausgerufen wurde. Auch nach Aufhebung dieses Alarmzustandes will die Party nicht mehr so richtig in Gang kommen, zu tief sitzt der Schock über das plötzliche verschwinden von Proximo und die angeordnete Systemblockade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funker der dies alles durch seinen Rausch verursacht hat, muss sich nun persönlich vor Proximo dafür verantworten. Proximo jedoch, glücklich das nichts Größeres passiert ist, verschont diesen vor dem Militärgericht da er weiß dass dies das Todesurteil des kaum 20 jährigen Funker wäre. Zur Strafe zwangsverpflichtet er ihn für 2 Jahre in der gerade errichteten Dilitiummiene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon sehr früh heute&amp;quot;, sagt Proximo grinsend, &amp;quot;wie wär’s wenn wir jetzt alle noch ein wenig Schlaf finden. Thunder? Ich habe extra das schönste Zimmer der Residenz für dich reservieren lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung&amp;quot;, antwortet Thunder nachdenklich, &amp;quot;aber was ist mit meinen Leuten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Keine Sorgen! Die Schlafen schon tief und fest. Meine Leute haben sie zu einem der schönsten Hotels begleitet und deinen Sicherheitsoffizier haben wir hier in der Residenz untergebracht, auch wenn ich dir versichern kann dass du hier mindestens so sicher wie auf deinem Planeten bist!&amp;quot;, verspricht Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunder steht auf und mein dann: &amp;quot;Sehr gut! Also dann bis heute früh, du hast mir ja versprochen persönlich die neu erbauten Anlagen zu zeigen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich!&amp;quot;, bestätigt Proximo lachend, &amp;quot;Heute nach dem Frühstück... oder Mittagessen... machen wir uns direkt zu einem Rundflug um den Planeten auf, du entscheidest dann mit welchem Schiff!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so findet das Treffen, trotz einigen Startschwierigkeiten und Missverständnissen, doch noch in ruhiger und friedlicher Atmosphäre statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
09.01.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anomalie (Teil 1)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eye 2, unter dem Kommando von Captain Boron, ist inzwischen immer noch auf Erkundungsflug. Die Erkundung verläuft wieder einmal  &amp;lt;I&amp;gt;sehr aufregend&amp;lt;/I&amp;gt; und die Haufen von Staubpartikel und Kometen verlangen die &amp;lt;I&amp;gt;volle Aufmerksamkeit&amp;lt;/I&amp;gt; der 50 Besatzungsmitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternzeit 0509010902, Captain Boron spricht. Diese Dreckteile hier die sich Kometen schimpfen haben unsere Außenhülle beschädigt und... Computer, Logbuchaufzeichnung anhalten und aktuellen Satz streichen!&amp;quot;, er atmet tief durch und beginnt wieder, &amp;quot;Computer, Logbuchaufzeichnung fortsetzen! Einige Kometen haben unsere Außenhülle leicht beschädigt. Ich habe mich allerdings wegen den nur leichten Schäden dazu entschieden die Mission fortzusetzen. Computer, Logbuchaufzeichnung anhalten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schaut seinen 1. Offizier an und meint mit versteinerter Miene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist doch ein Witz so etwas in ein Logbuch zu schreiben, aber was soll ich machen wenn absolut gar nichts passiert! Ich will ein wenig Action hier!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig merkt der 1. Offizier an: &amp;quot;Na ja, Commander Proximo sagt doch immer &amp;lt;I&amp;gt;keine Nachrichten sind gute Nachrichten&amp;lt;/I&amp;gt; und... wir haben ja wirklich keine Nachrichten die irgendwen interessieren könnten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie wahr&amp;quot;, brummt Boron, &amp;quot;Computer, Logbuchaufzeichnung fortsetzen! Die letzten Scann’s der Partikeldichte weisen keine außergewöhnlichen Tarnsignaturen oder Subraumanomalien auf und die Kometendichte...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain!&amp;quot;, unterbricht der Navigationsoffizier, &amp;quot;ich habe hier äußerst ungewöhnliche Werte. Es scheint sich um eine Partikelverdrängung zu handeln und auf Grund der Größe der Anomalie gehe ich von einem relativ großen getarnten Objekt aus! Allerdings scheint es nicht besonders gut getarnt...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überrascht springt Boron auf und gibt neue Befehle: &amp;quot;Gut gemacht! Leiten sie Energie auf die Schilde aber nicht aktivieren! Sie sollen glauben dass wir nicht wissen dass sie da sind! Errechnen sie den genauen Kurs und schalten sie die Phaser auf... so genau wie möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain!&amp;quot;, meldet der Navigationsoffizier wieder, &amp;quot;nach der Partikelverdrängungslinie und der visuellen Anomalie zu urteilen, hält das getarnte Objekt genau Kurs auf uns. Beim jetzigen Kurs werden wir in ca. 40 Sekunden mit dem Objekt kollidieren. Außerdem ist eine ungewöhnlich hohe Energiesignatur zu entdecken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Waffen?&amp;quot;, fragt Captain Boron erregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kann man leider nicht sagen Captain&amp;quot;, meint der Navigationsoffizier unschlüssig, &amp;quot;es könnten auch Schilde oder einfach die Tarnvorrichtung sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hmm...&amp;quot;, Boron denkt kurz nach dann befiehlt er, &amp;quot;kein Risiko, wer sich getarnt nähert muss davon ausgehen dass wir aus Sicherheitsgründen die Schilde und Waffen aktivieren. SCHILDE, WAFFEN und eine Kursberechnung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! Das Schiff scheint unsere Reaktion registriert zu haben und enttarnt sich genau vor uns!&amp;quot;, meldet der Navigationsoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das könnte ein Angriff sein&amp;quot;, befürchtet der Feuerleitstand, &amp;quot;das Schiff wäre jetzt noch verwundbar... sollen wir feuern?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Negativ, kein getarntes Schiff das feuern wollte wäre so dumm und würde sich genau vor einem gegnerischen Schiff mit aktivierten Waffen und Schilden enttarnen&amp;quot;, meint Boron gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er scheint damit auch Recht zu behalten denn das andere Schiff ist nun vollständig zum Stillstand gekommen und ruft Eye 2 auf der Grußfrequenz. Boron wundert sich zwar sehr über das stachelige und schwarze Raumfahrzeug, versucht sich dies aber nicht anmerken zu lassen. Die meisten Crewmitglieder stehen einfach nur noch mit offenem Mund da und betrachten das seltsame Objekt. Nach einigen Sekunden jedoch wird die Stille gebrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir empfangen ein Signal auf der Grußfrequenz&amp;quot;, meldet der Funkoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überrascht dreht sich Boron um: &amp;quot;Auf den Schirm damit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Geschichte wurde von &amp;lt;B&amp;gt;*GWK* Die Schatten von Maraskan&amp;lt;/B&amp;gt; geschrieben und wird auf Grund des Zusammenhanges hier erwähnt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Spieler:Die_Schatten_von_Maraskan#Die_Maraskanische_Flotte|Link zur Maraskanischen Flotte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
01.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anomalie (Teil 2)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Captain Kincher kommt auf die Brücke des Langstrecken-Sensoric-Schiff &amp;quot;Restrained ELegance&amp;quot; gestürmt und keifft seinen ersten Offizier an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verdammt nochmal! Was zum Teufel kann so wichtig sein, dass sie mich vom Holodeck auf die Brücke geholt haben? Ich habe doch gesagt, ich wünsche KEINERLEI störung!...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Captain seinen Offizier weiter anschnauzen kann wird er jäh unterbrochen &amp;quot;Sir, wir wurden entdeckt..!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain Kincher lässt seinen Blick über die Brücke streifen ... für wenige Sekunden passiert nichts. Totale Stille herrscht auf der Brücke, nur ein leises Piepsen und Rauschen der Geräte ist zu vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und?&amp;quot;, fragt Kincher an... Seine Offiziere schauen ein wenig ratlos drein. &amp;quot;Sagen sie, worauf warten sie denn eigentlich noch? Auf den Schirm verdammt und legen sie mir umgehend einen Bericht vor.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor herrscht Stille bei den Offizieren und der Captain schaut fragend in die Runde, &amp;quot;Sie haben doch schon Daten über das fremde Schiff eingeholt?&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer herrscht totale Stille. &amp;quot;Berichte? Scans? Lebenszeichen? IRGENDWAS?&amp;quot; Captain Kincher wird wieder aggressiver &amp;quot;Verdammt nochmal, ihr seid doch sonst nicht so inkompetent!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offiziere hacken auf ihren Pads rum und lassen erste Berichte verlauten. &amp;quot;Venture Klasse - Aufklärer - 50 Lebenszeichen - Schillde und Waffen aktiv&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain Kincher gibt weitere Anweisungen &amp;quot;Finden sie heraus auf welcher Alarmstufe sich das Schiff befindet. Sollten sie auf Grün oder Gelb agieren senken sie die Tarnschirme und öffnen sie einen Kanal, andernfalls,... nichts wie weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Blick über die System-Monitore wird der Captain wieder lauter &amp;quot;Seid ihr eigentlich vollkommen irre ? Kein Wunder das sie uns gefunden haben! Captain an Maschinenraum. Sofort den Warpkern deaktivieren!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Ohne auf eine Antwort zu warten packt er seinen ersten Offizier hart an, &amp;quot;Was ist nun mit der Alarmstufe?&amp;quot; - &amp;quot;Nicht Rot, Captain. Sie sind aber dennoch zum Kampf bereit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Deaktivieren sie die Tarn-Schirme. Leiten sie die Energie in die Waffensysteme um und machen sie sich bereit, diese zu aktivieren. Die Schilde bleiben aktiviert!&amp;quot;, drohend schaut sich der Captain um, um zu sehen, ob seine Befehle auch angekommen sind... &amp;quot;Wenn sie soweit sind, öffnen sie einen Kanal. Nur Audio. Lassen sie bei einer Bildanfrage unseren Holo-Avatar einblenden... Hoffen wir, dass unser Universalübersetzer die Sprache übermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain, der Gruß wurde angenommen, sie dürfen jetzt sprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir grüßen die Besatzung des Schiffes der Venture-Klasse.&lt;br /&gt;
Hier spricht Captain Kincher von der Restrained Elegance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind unterwegs im Auftrag von Admiralin Shajen von Maraskan, um den Quadranten, im speziellen die EMZ zu erkunden und zu Kartographieren.&lt;br /&gt;
Wir müssen uns dafür entschuldigen, dass wir ihnen mit aktiven Tarnschirmen über den Weg geflogen sind. Es macht sicherlich keinen sehr guten Eindruck auf sie, doch wir wollten vermeiden, dass feindliche Schiffe unsere Mission gefährden. Deaktivieren sie bitte ihre Waffen, wir sind in friedlicher Mission unterwegs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Captain nickt dem Offizier zu, dieser schliesst den Kanal daraufhin. &amp;quot;Nun denn,... warten wir auf eine Antwort... und das mir das KEIN zweites Mal vorkommt!&amp;quot;, grummelt der Captain, während er ein wenig nervös über die Brücke geht. &amp;quot;Wir sind hier nunmal nicht zu Hause. Wir wissen nicht, mit wem wir es zu tun haben....&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
02.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anomalie (Teil 3)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf &amp;lt;B&amp;gt;Eye 2&amp;lt;/B&amp;gt; herrscht immer noch große Verwunderung als, über den Tonkanal, eine Nachricht eingeht. Besonders Captain Boron hat sich durch die Bildverbindung etwas Aufklärung erhofft, vor allem über die Crew die so ein Raumschiff fliegt. Der eigenartige Avatar bringt Boron auch nicht wirklich weiter denn diese eigenartige menschenähnliche Kreatur würde wahrscheinlich kaum ein Schiff bauen das so aussieht denkt er. Seufzend schaut er noch einmal das eigenartige Objekt an und gibt seine Befehle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Feuerleitstelle! Bestätigen sie mir bitte dass die Waffen dieses... was auch immer das sein soll... deaktiviert sind!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unschlüssig antwortet die Feuerleitstelle: &amp;quot;Das können wir leider nicht mit 100%iger Sicherheit sagen. So ein Schiff ist keinem der öffentlichen Föderationsaufzeichnungen vermerkt. Wir gehen allerdings davon aus dass der Energieabfall der vor kurzem stattfand ein Deaktivieren der Bewaffnung zur Folge hatte! Mehr können wir wirklich nicht sagen... um ehrlich zu sein wissen wir kaum mehr als dass dieses Ding durch den Weltraum fliegen kann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon gut.&amp;quot;, beruhigt Boron, &amp;quot;deaktivieren sie Bewaffnung und Schilde. Und dann versuchen sie noch einmal Bildkontakt herzustellen. Ich muss wissen wer so ein Schiff fliegt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Sekunden vergehen, dann meldet der Funkoffizier: &amp;quot;Captain Kincher möchte keine Bildverbindung. Er meint wir wären möglicherweise zu geschockt! Er möchte lediglich eine Tonverbindung und endlich Antwort auf seine Nachricht&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut! Dann bauen sie mir eine Tonverbindung zum anderen Schiff auf&amp;quot;, befiehlt Captain Boron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verbindung steht&amp;quot;, vermeldet der Funkoffizier, &amp;quot;sie können nun sprechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boron atmet kurz durch und beginnt zu sprechen: &amp;quot;An Captain Kincher von der Restrained Elegance! Wir sind ebenfalls auf einem Art Erkundungsflug. Wir versuchen die nähere Umgebung vor Feindbewegung zu sichern und unsere Informationen über diese aktuell zu halten. Ich möchte außerdem erwähnen dass wir eine äußerst tolerante Gesellschaft sind und keinerlei Vorurteile gegen andere Rassen oder Traditionen haben. Ich bitte deshalb um eine Bildverbindung und falls sie etwas benötigen stehen wir ihnen ebenfalls zur Verfügung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild flackert und der Avatar verschwindet. Nach einigen Sekunden tauchen eigenartige Schwarze Wesen auf dem Bildschirm auf. Das was Captain Boron und seine Crew nun sehen wird später durch einen beeindruckten Augenzeugen folgendermaßen gezeichnet:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://www.feenwelten.de/stne/schatten/shadow11_klein.gif&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Boron ist mehrere Sekunden total sprachlos und fällt geschockt in seinen Sessel zurück. Er hat viel erwartet, allerdings auf diese Art Wesen war er nicht gefasst. Während die Besatzung immer noch geschockt auf den Bildschirm starrt, fängt sich Boron wieder und versucht dabei seine Furcht und Überraschung zu verbergen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja, vielen... Dank... dass sie eine Bildverbindung hergestellt... haben. Wir... sind... sehr... überrascht...!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boron nimmt ein Glas Wasser das er dabei fast verschüttet und trinkt zitternd einen Schluck um sich zu beruhigen. Dann denkt er an Proximo, den er zu gerne schocken würde und auf die Gesichter seine Kollegen wenn er es schaffen würde so ein Lebewesen samt Schiff mitzubringen. Mit diesen Gedanken fängt er sich wieder und fährt freundlich fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind doch sicher schon lange hier unterwegs wenn sie hier den gesamten Quadranten kartografisieren müssen. Wenn sie möchten lade ich sie auf unseren Heimplaneten &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; ein! Dort können sie dann auch ihr... Schiff... auftanken und wenn sie möchten, könnten wir auch versuchen frische Nahrungsmittel zu besorgen... wenn sie mir sagen was ihre bevorzugte Nahrung ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Captain Kincher zugesagt hat Eye 2 zu folgen, gehen beide Schiffe auf Warp... in Richtung &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hoffe nur dass ich nicht zuviel versprochen habe&amp;quot;, murmelt Boron, &amp;quot;und vor allem... was frisst dieses Ding eigentlich...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieses DING?&amp;quot;, wendet ein Offizier ein, &amp;quot;Captain das sind intelligente Lebewesen, vielleicht sogar technologisch fortgeschrittener&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boron grinst und entgegnet: &amp;quot;Ich rede nicht über die Besatzung, sondern über das indem sie drinsitzen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Geschichte wurde von &amp;lt;B&amp;gt;*GWK* Die Schatten von Maraskan&amp;lt;/B&amp;gt; geschrieben und wird auf Grund des Zusammenhanges hier erwähnt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
03.09.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anomalie (Teil 4)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An Board der Restrained Elegance:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Nachricht an die Venture abgesetzt war, begibt sich Captain Kincher, in seinen Bereitschaftsraum, der direkt an die Brücke anschließt. Er muss sich erst mal ein wenig beruhigen und die momentane Lage checken und überdenken. Außerdem muss er Kontakt zu Admiralin Shajen v. Maraskan auf dem Heimatplaneten aufnehmen, um ihr die derzeitige Situation zu schildern.&lt;br /&gt;
Noch während er mit der Admiralin zusammen weitere Schritte bespricht, erreicht ihn eine Anfrage für eine Bildverbindung. Kincher jedoch, lehnt diese ab. Doch kurz darauf erhält er von der Admiralin die Erlaubnis, mit dem fremden Volk auch bildlich in Verbindung zu treten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonverbindung von der Venture geht ein und Kincher hört sich das alles in Ruhe an. Er ist nach wie vor nicht davon überzeugt, dass es gut wäre, auf die Anfrage der Bildverbindung zu reagieren, jedoch handelt er auf Befehl der Admiralin hin und lässt schließlich ein Bild der zur Brücke aufbauen. Kurz bespricht er noch weitere Einzelheiten mit der Admiralin, bevor er dann den Bereitschaftsraum verlässt und auf die Brücke geht.&lt;br /&gt;
Er hört sich in aller Ruhe an, was Boron zu sagen hat und willigt schließlich ein, der Venture unauffällig zu folgen. Als die Verbindung schließlich beendet ist, gibt er seine Befehle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aktivieren sie die Tarnschirme wieder... wir wollen nicht sofort unnötiges Aufsehen erregen. Folgen sie der bemannten Sonde die sie &amp;quot;Eye2&amp;quot; nennen und aktivieren sie die Schilde beim Einflug in den Orbit. Wir wissen nicht unter welchen Bedingungen sie leben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Augenblick, in dem sich die Restrained Elegance tarnt geht eine Verbindung von Boron ein mit der Anfrage, ob wir ihm auch wirklich folgen würden. Kincher ignoriert die Nachricht und denkt: &amp;quot;Also besonders viel Vertrauen scheinen sie ja nicht in unser Wort zu setzen.....&amp;quot; Ein wenig leiser hängt er an: &amp;quot;Was mich aber nicht weiter verwundert...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kincher's Befehle werden befolgt, und schließlich treten beide Schiffe in den orbitalen Raum von SECOND LANDING ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Captain die Raumstation im Orbit entdeckte wusste er nicht so recht, ob er lachen oder weinen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Föderations-Technologie...&amp;quot;, murmelt er leise. &amp;quot;Nur gut, dass wir von diesem Quatsch weg sind... Überprüfen sie, ob wir eine Möglichkeit haben anzudocken,... sollten unsere Systeme nicht kompatibel sein und sie uns keinen Raumhangar zur Verfügung stellen können, verweilen wir in unmittelbarer Nähe, getarnt und werden rüber beamen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ergab sich recht schnell, dass die Andockplätze nicht kompatibel zueinander waren, da es sich bei der Raumstation aber um ein Depot handelte fand sich eine Rampe die über ausreichend große Maße verfügte, um auch größere Schiffe aufzunehmen. Nach Rücksprache mit Captain Boron, wies Kincher seine Leute an, dass Schiff im getarnten Modus langsam in den besagten Raumdock zu steuern. Die Offiziers-Crew des Depot war sehr wahrscheinlich verwirrt, denn sie wurden von Boron angewiesen, die entsprechende Rampe zu öffnen, ... nur um sie wenige Augenblicke später wieder zu schließen. Die Tatsache, dass sich nun ein getarntes Schiff darin befand, war vorerst nur Boron bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Überprüfen sie die Lebensbedingungen auf diesem Depot, sowie auf der Planeten-Oberfläche und liefern sie mir einen Bericht darüber, ob wir Captain Boron gefahrlos auf unserem Schiff empfangen können. Da wir selbst nur 9 Besatzungsmitglieder haben, werde ich anordnen, dass Boron maximal von 4 seiner Leute begleitet werden darf. Wir sollten ihm zuerst unser Schiff zeigen, bevor er uns auf seinem Gebiet herumführt. Das schafft eine Vertrauensbasis.&amp;quot;, schallt es über das Com-System der Restrained Elegance. &amp;quot;Öffnen sie mir einen Kanal zu Boron, ... ich werde ihm mein Anliegen vortragen. Ich bin gespannt, ob er 4 der Leute seines Schiffes mitbringt, oder ob er das Risiko eingeht und gleich ein paar hohe Tiere dazu auffordert, sich auf unser Terrain zu begeben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kincher verlässt die Brücke mit den Worten &amp;quot;Wenn Boron die Com-Nachricht annimmt, stellen sie ihn zu mir durch. Ich bin in meinem Quartier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siedler:Die Schatten von Maraskan#Die Maraskanische Flotte|Die Maraskanische Flotte]]&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/11-20</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/11-20</title>
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				<updated>2010-06-17T18:28:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
21.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lebensgefährliche Mission===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenige Stunden später erkundet die Sakura, nach dem  erfolgreichen Treffen mit der FSE-Schnurrhaar und dessen katzenähnlichen Crew, den Klasse-F Planeten. Die Atmosphäre ist klar, die Meere Blau und weit und breit nichts als Wald. Da stutzt Captain Rainor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön und gut, aber auf diesem Planeten existiert kein einziger Fleck Wüste?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist normal für einen Klasse-F&amp;quot;, erklärt ihm sein Wissenschaftsoffizier, &amp;quot;außerdem sind diese Planeten meist besonders artenreich weswegen die Föderation wert darauf legt diese Planeten möglichst nicht zu roden. Wenn sie darauf verzichten sind sie dort bald sehr angesehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor grinst: &amp;quot;Klar, Proximo der Alte Fuchs will natürlich gerade deshalb diesen Planeten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkundung des Planeten verläuft kaum abenteuerlich, außer dass einem Crewmitglied von einem vogelähnlichen Tier der Trikorder aus der Hand gefressen wird und sich einige wurmartige Wesen einem Koffer voller Notrationen bemächtigen. Sehr interessant daran ist lediglich das die Wurmähnlichen Wesen nur das Metall des Koffers aufgefressen haben. Die hinzugezogenen Zoologen sind ratlos und tippen auf &amp;lt;I&amp;gt;Verdauungsstörungen&amp;lt;/I&amp;gt; was aber höchstwahrscheinlich unzutreffend ist da diese Wesen anscheinend mehr auf Metall wie auf organisches Material stehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verrückter Planet&amp;quot;, Rainor greift sich an den Kopf, &amp;quot;Und hier soll unsere erste Außenstation entstehen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ja wenigstens verhungern werden wir hier nicht&amp;quot;, Rainor zeigt auf die Notrationen die am Boden liegen, &amp;quot;allerdings wenn eines Tags unser Raumschiff weg ist, sollten sie die eigenartigen Würmer fragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf hin beginnen die umstehenden Crewmitglieder zu lachen. Als die Sakura, nach ein paar kleineren Startschwierigkeiten, wieder vom Boden abgehoben ist begibt man sich wieder auf die Heimreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, große&amp;quot;, versucht Rainor dem Schiff gut zuzureden, &amp;quot;bis Zuhause schaffst du es doch noch, oder? Wenn du Zuhause bist dann schieben wir dich erstmal ins Wartungsdock… wenn wir so was dann endlich haben… &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und wenn nicht…&amp;quot;, fügt er hinzu, &amp;quot;dann tut es der Schrottplatz auch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tage später, zurück auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;, gibt Captain Rainor seinen Bericht persönlich bei Commander Proximo ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also die Position ist in Ordnung, sogar in der Nähe eines Außenposten der Föderation und einem Handelsschiffe der Ferengi, außerdem nur knapp 3 Lichtjahre entfernt von einem großen Asteoriedenfeld, das könnte uns in Zukunft noch nützlich sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr gute Arbeit!&amp;quot;, grinst Proximo, &amp;quot;Und? War ihr Flug hierher angenehm?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor verzieht sein Gesicht: &amp;quot;Darf ich offen sprechen SIR?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bitte sogar darum!&amp;quot; antwortet Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich halte die Sakura für eine Zumutung und eine Gefahr für die Allgemeinheit&amp;quot;, beginnt er, &amp;quot;warum haben sie mir nicht gesagt mit was ich durch die Gegend gondeln muss! Ich bin sehr enttäuscht dass sie mir nicht vertrauen und mir Aug in Aug sagen können was Sache ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo beginnt zu grinsen: &amp;quot;Hätten sie sich denn für diese Mission überreden lassen wenn ich ihnen gesagt hätte mit WAS sie fliegen werden?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein wahrscheinlich nicht!&amp;quot; gesteht Rainor offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da sehen sie, in welche Zwickmühle sie mich gebracht haben!&amp;quot;, belehrte Proximo Rainor, &amp;quot;Das war alles fürs erste. Noch Fragen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor bleibt unschlüssig stehen wären Proximo bereits langsam den Gang entlang zu seinem Büro läuft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja!&amp;quot;, Rainor beginnt mit einem tiefen Seufzer, &amp;quot;Ich bitte um den Einsatz der Sakura zur Aufklärung der nahen Nebel und einer Deuteriumsammelaktion!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bitte?&amp;quot;, Proximo dreht sich überrascht um, &amp;quot;Natürlich bekommen sie die Sakura… nur… wieso haben Sie es sich anders überlegt? Sie sagten doch dass die Sakura lebensgefährlich sei!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ja…&amp;quot;, beginnt Rainor unsicher, &amp;quot;das mag sein nur… ohne Treibstoff  für die Anlagen die wir in den nächsten Monaten bauen werden, werden wir weiterhin Hauptangriffsziel für alle Piraten sein und dann ist es hier auf dem gesamten Planeten lebensgefährlich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie machen Fortschritte!&amp;quot; lacht Proximo und geht weiter zu seinem Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig nachdenklich bleibt Rainor zurück, er ist immer noch Fassungslos für was er sich eben freiwillig verpflichtet hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie halten mich wohl für total Wahnsinnig dass ich noch mal in diesen Pot steige!&amp;quot; ruft Rainor Proximo nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;NEIN!&amp;quot;, schreit Proximo von weitem während er weiterläuft, &amp;quot;eher MUTIG!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschieht es das sich Rainor wieder einmal freiwillig für eine lebensgefährliche Mission meldet, auch wenn diesmal die Gefahr weniger vom Feind, als eher von seinem eigenen Schiff ausgeht...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Soviel sie tragen können===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
100 Lichtjahre entfernt, ist Sora mit ihrem Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; immer noch in den Weiten des Alls unterwegs. Einige Wochen sind seid der Begegnung mit &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Qatai&amp;lt;/B&amp;gt; vergangen. Wiedermal hat Sora’s Raumschiff alle Energievorräte aufgebraucht und fliegt nur noch mit Energiesparenden Warp 3.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Suchen sie uns einen guten Ort nahe einem Wüstenplaneten wo wir ungestört unsere Solarzellen ausbreiten können&amp;quot;, kommandiert Sora, &amp;quot;je eher desto besser, viel ist nicht mehr in den Zellen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Lichtjahre später erreicht &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;, mit völlig leeren Energiezellen, endlich den Wüstenplanet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Einen vollen Scann bitte&amp;quot;, befiehlt Sora sanft, &amp;quot;wenn da unten etwas ist möchte ich wissen ob es uns beißen kann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora lächelt und prüft ihre Anzeigen, doch bevor sie den Scannbericht bekommt, wird sie vom Com-Offizier unterbrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Sora! Wir empfangen eine Nachricht auf der Grußfrequenz und ein Bildsignal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann… Auf den Schirm damit!&amp;quot; wünscht Sora lächelnd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Commander [DF]Cirdec, Außenminister der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt;! Sie befinden sich im Orbit den Planeten &amp;lt;B&amp;gt;Iceman&amp;lt;/B&amp;gt;! Bitte identifizieren sie sich und erklären sie ihre Absichten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora ist erstaunt 2-mal hintereinander durch Zufall gerade über einen Planeten der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt; zu stolpern, antwortet aber prompt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Sora, Kommandantin über das zivile Versorgungsschiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;!&amp;quot;, Sora lächelt, &amp;quot;&amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt; also… ich möchte nicht gierig wirken aber stünde es in ihren Möglichkeiten uns mit etwas Energie für den Weiterflug auszustatten? Wir sind Mitglieder der Proximo Colonies und werden dringend erwartet! Wir wären sehr dankbar für jede Hilfe die sie uns anbieten können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cirdec denkt kurz nach, bespricht sich anscheinend mit seinem Lagerverwalter und antwortet dann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Selbstverständlich Kommandantin Sora, sie haben Freigabe in den Orbit des Planeten Iceman einzutreten um den Tankvorgang einzuleiten. Ich möchte sie außerdem einladen unseren Planeten mit ihrer Crew zu besichtigen! Sie müssen nach dieser langen Reise angestrengt sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke für ihre Gastfreundschaft&amp;quot;, entgegnet Sora, &amp;quot;wir werden alles vorbereiten und dann auf ihren Planeten beamen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später auf dem Planeten, nach einer persönlichen Unterredung mit Cirdec und einem Ausflug in die Lagergebiete von &amp;lt;B&amp;gt;Iceman&amp;lt;/B&amp;gt; ist Sora ganz hin und weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie lagern hier ja ungeheure Mengen Nahrung, Duranium, Antimaterie und Dilitium! Was machen sie nur mit diesen großen Mengen&amp;quot; möchte Sora erstaunt wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja&amp;quot;, erklärt Cirdec, &amp;quot;das meiste wird für die Produktion von Gebäuden, Waffen, Schiffen und die Förderung neuer Siedler verbraucht. Der übrige Rest wird verkauft oder einfach gelagert&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cirdec lacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber im Prinzip kann ich ihnen das Zeug hier auch einfach schenkten&amp;quot;, fährt er fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora kann dies anhand dieser riesigen Mengen an kostbaren Stoffen nicht glauben und fragt genauer nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie würden uns wirklich eine kleinere Menge dieser kostbaren Stoffe überlassen&amp;quot; fühlt sie der Sache auf den Zahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kleinere Menge?&amp;quot;, Cirdec muss laut lachen, &amp;quot;wissen sie was? Nehmen sie WAS und SOVIEL sie wollen! Mit besten Empfehlungen an ihren Commander Proximo!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora ist total überwältigt, bedankt sich herzlich und kehrt wenig später auf ihr Schiff zurück. Dann wird das Schiff mit insgesamt 800 Tonnen Materialien beladen, wobei der Großteil aus Duranium besteht, der Rest setzt sich aus Antimaterie, Dilitium und etwas Nahrung für den Flug zusammen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora grinst: &amp;quot;Proximo wird sich wundern wenn wir mit einer riesigen Menge der teuersten Materialien ankommen, anstatt wie ihm zugesagt leer&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so fliegt das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; mit vollen Energie und Reservezellen, mit Höchstgeschwindigkeit, seinem Ziel entgegen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alte Freundschaft===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8 Lichtjahre entfernt von &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; quetscht sich das recht große Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; durch ein kleines Asteoriedenfeld. An Bord ist der Flug recht ungemütlich, trotzdem ist niemand genervt dadurch, da die Crew sich bereits auf ihre neue Heimat freut. Auch Sora freut sich bereits auf das Treffen mit Proximo den sie seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, und sie lacht jetzt schon als sie sich das Gesicht von jenem Vorstellt, wenn er erfährt welche Fracht &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; mit sich führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch ein paar Lichtjahre dann haben wir es endlich geschafft!&amp;quot;, ermutigt sie die Crew, &amp;quot;und jetzt gebt mir volle Energie auf die Deflektoren, ich will nicht mit irgendetwas hier zusammenstoßen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit läuft alles auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; seine gewohnten Wege. Durch schwache oder sogar ausgeschaltete Langstreckensensoren hat noch niemand die Signatur von  &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; aufgefangen. So arbeitet Proximo angestrengt am Aufbau der Kolonie und Rainor ist erschöpft aber glücklich und vor allem sicher, mit einer riesigen Ladung Deuterium, wieder auf den Planeten zurückgekehrt und gibt seinen Bericht ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben das Zeug bereits in Fässer abgefüllt und auf der Planetenoberfläche aufgeschichtet&amp;quot;, beginnt Rainor, &amp;quot;die Sakura hat sich diesmal gut gehalten, aber ich empfehle dringend eine Generalüberholung, oder den Schrottplatz… ach ja und einen Regenschirm wäre auch gut&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Regenschirm?&amp;quot; Proximo erfasst den Zusammenhang nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ja als wir im Orbit waren haben wir eine riesige Sturmfront gesehen sie sich anscheinend hier her bewegt&amp;quot;, meint Rainor grinsend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo lacht und meint dann ernst: &amp;quot;Hmm, das was wir allerdings wirklich benötigen wäre das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;, um unsere Transporte zu leiten und für effiziente Deuteriumsammelaktionen zu sorgen. Außerdem bin ich schon auf den neuen Captain gespannt, mir hat man immer noch nicht gesagt wen ich nun zugeteilt bekommen habe, und da unsere Langstreckenkommunikation immer noch defekt ist, werden wir uns wohl überraschen lassen müssen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bevor Proximo diese Überlegungen beenden kann wird er durch einen planetaren Funkruf unterbrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo, wir empfangen einen Funkruf auf der Kurstreckenkommunikationsfrequenz. Es scheint laut ihrer Identifikation &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; zu sein!&amp;quot; gibt die planetare Kommandostation bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich komme sofort&amp;quot;, meldet Proximo zurück, &amp;quot;ENDLICH!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später im Kommandozentrum, Proximo baut eine Funkverbindung zu &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich rufe großer Schrotthaufen! Bitte geben sie mir den kommandierenden Offizier!&amp;quot; fordert Proximo und wartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Sora, Kommandantin über &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;! Na? Hast du mich schon erwartet Proxi? Äh entschuldigen SIE SIR, ich wollte natürlich fragen ob SIE mich bereits erwartet haben… SIR!&amp;quot; verkündet Sora lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du hier, ää SIE?&amp;quot;, erschrickt Proximo überrascht, &amp;quot;das ist ja wundervoll! Nein ich hatte keine Ahnung dass SIE mir zugeteilt wurden! Los bringen sie die Kiste in den Orbit, ich erwarte sie dann in meinen Privaträumen, dann können sie mir berichten was auf der Herreise alles vorgefallen ist!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora lächelt: &amp;quot;Ich freue mich schon, allerdings muss ich ihnen vorher meine Fracht zeigen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fracht?&amp;quot;, Proximo ist sehr überrascht, &amp;quot;man sagte mir doch zu dass das Ding leer hier ankommt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Stunden später ist &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; im Orbit und Proximo wird an Bord gebeamt. Er staunt nicht schlecht als er sieht was Sora mitgebracht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;lt;B&amp;gt;[DF]Cirdec&amp;lt;/B&amp;gt; sagen sie ja? Unglaublich was sie da alles mitbringen! Ich werde mich persönlich bei ihm bedanken, aber nun kommen sie mit auf den Planeten, sie müssen müde sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Stunde nach der Besichtigung der Güter befindet sich Sora bei Proximo in dessen Privaträumen. Das SIE und SIR ist längst abgelegt und so beginnt Sora über ihre lange Reise zu Berichten. Nach einigen Stunden Erzählung versucht Proximo auf ein anderes Thema umzuschwenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warum gerade du? Es gibt doch viele fähige Captain, warum hast du dich freiwillig gemeldet?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun ja&amp;quot;, beginnt Sora verlegen, &amp;quot;ich dachte mir du könntest sowohl kommandierende als auch moralische Unterstützung gebrauchen…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich freue mich das du hier bist Sora, ich unterstelle dir weiterhin das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;! Willkommen auf Proximo Colonies!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so geschieht es das Proximo einen neuen festen Halt in dieser dunklen, fremden und weiten Galaxie findet...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
22.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2 wache Augen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige Monate ziehen ins Land, auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; werden gerade die Letzten Bauvorhaben verwirklicht. Inzwischen zählt die Kolonie, nach 10 Monaten, 77 000 Siedler, die Entwicklung geht eher schleppend voran.  Proximo Colonies muss noch immer auf die Sicherheitsfreigabe 5 warten, denn die Föderation ist nicht bereit dieser Kolonie mehr zugestehen als nötig. Mehrere Anfragen wurden mit &amp;lt;I&amp;gt;&amp;quot;Sie müssen noch solange warten bis eine Entscheidung gefallen ist, haben sie bitte geduld&amp;quot;&amp;lt;/I&amp;gt; abgewimmelt. Derweilen werden andere Dinge besprochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo&amp;quot;, meldet sich Rainor zu Wort, &amp;quot;ich finde es erschreckend dass wir die Ankunft von &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; zuletzt erst bemerkt haben, als sich Sora, fast schon in unserem Orbit, bei uns auf der Kurzstreckenfunkfrequenz gemeldet hat. Wir sollten dringend Planetare Sensoren einsetzten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo antwortet nachdenklich: &amp;quot;Ja, sie haben recht, allerdings dürfen wir noch gar keine planetaren Sensoren errichten da uns dazu 1. die Genehmigung und 2. ein Workbee-überwachungs-und-produktionszentrum fehlt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was ist mit RICHTIGEN Aufklärungsraumschiffen? Wir könnten doch welche anfordern?&amp;quot; stochert Rainor nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon, schon...&amp;quot;, gibt Proximo zu, &amp;quot;glauben sie dass das wirklich nötig ist?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo bittet nicht gerne um Hilfe da er dies früher oder später im Alphaquadranten begleichen muss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor grinst: &amp;quot;Nicht wenn sie sich bereit erklären die nächsten Aufklärungsflüge persönlich mit der Sakura zu übernehmen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später… Da die Subraumkommunikation immer noch defekt ist, schickt Proximo eine Nachrichtensonde mit folgender schriftlichen Nachricht Richtung Wurmloch in den Alphaquadranten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;Dies ist eine dringende Materialanfrage an die Versorgungsstation Raktor im Alphaquadranten! Diese Nachricht wurde von Commander Proximo von der Proximo Colonies-Expedition aufgezeichnet! Wir benötigen dringend 2 Aufklärungsschiffe der &amp;lt;B&amp;gt;Venture&amp;lt;/B&amp;gt;-Klasse um unsere Position zu sichern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bedanke mich bei der Admiralität für die schnelle Durchführung des letzten Auftrages, möchte aber diesmal darum bitten dass die Transferposition näher an unsere Position herangesetzt wird und die Schiffe möglichst gut versorgt auf ihre Reise geschickt werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bestehe auf sofortige Durchführung meiner Anforderung und um weiterhin gutes Personal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit besten Empfehlungen aus dem Deltaquadranten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet Commander Proximo&amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachrichtensonde wird abgeschickt und verschwindet durch ihren schnellen Antrieb schon nach wenigen Stunden im Wurmloch zum Alphaquadranten und hinterlässt nur die Hoffnung auf schnelle Hilfe…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
23.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Naturschutz===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
226 Lichtjahre entfernt kommen 2 Schiffe der Venture-Klasse mit Höchstgeschwindigkeit durch das Wurmloch geschossen, die Kommandanten der beiden Schiffe prüfen noch schnell die Systeme und gegen dann auf Warp 8.  Proximo ahnt noch nichts  von diesen Vorkommnissen, denn eine Kontaktaufnahme ist nicht möglich, und auch ein leistungsstarkes Subraum-Teleskop steht nicht zur Verfügung. Plötzlich empfängt Proximo eine Übertragung über sein kleinen Com-empfänger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo! Wir empfangen eine Kurzstreckenübertragung mit der Signatur der Sakura! Soll ich sie direkt durchstellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber natürlich&amp;quot;, erwidert Proximo, &amp;quot;ich bin schon gespannt was es neues gibt, oder ob Rainor sich einfach nur wieder über die Sakura beklagen will!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo grinst und wartet auf die Übertragung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Rainor!&amp;quot;, tönt ein knackendes Signal aus dem Gerät, &amp;quot;können sie mich hören? Commander Proximo bitte melden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, ich kann sie hören!&amp;quot;, antwortet dieser, &amp;quot;was gibt es für Neuigkeiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;He das Ding Funktioniert ja wirklich wieder, gut Arbeit!&amp;quot;, lobt Rainor seinen Bordtechniker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor holt Luft und fährt fort: &amp;quot;Also zur Nachricht… es wird sie freuen zu hören das die Föderation unserem Antrag zur Freigabe der Sicherheitsstufe 5 zugestimmt hat! Wir sind ab sofort berechtigt Kuppelgebäude und einfache orbitale Einrichtungen zu errichten! Auch dem Bau von Workbee, Ströhmungsturbinen und Algenfarmen wurde zugestimmt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind ja phantastische Neuigkeiten!&amp;quot;, freut sich Proximo und stochert nach, &amp;quot;aber was ist mit einer Schiffswerft die wir dringend bräuchten um die Sakura zu reparieren?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor grinst: &amp;quot;Naja, der Admiral meint das wir schon mehr wie unser Waldschutzprogramm &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;Bäume sind zum Fällen da&amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt;, das Tierschutzprojekt &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;Fleisch ist Gesund und schmackhaft&amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt; oder das Artenschutzprogramm &amp;lt;B&amp;gt;&amp;lt;I&amp;gt;Nutzpflanzen brauchen Lebensraum&amp;lt;/I&amp;gt;&amp;lt;/B&amp;gt; benötigen um ihn zu überzeugen. Auch die Idee alle Industrieanlagen auf der Südlichen Hälfte des Planeten mit teuren Luftfiltern auszustatten hat ihn anscheinend nicht ganz überzeugt! Er meint wir sollen froh sein das er beim Antrag für Sicherheitsstufe 5 überstimmt wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dann waren die Bestechungsgelder also doch noch nützlich… aber was hat er denn gegen die Naturschutzprojekte? Gerade das Project mit den teuren Luftfiltern dachte ich komme gut an!&amp;quot; überlegt Proximo mit düsterer Miene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommt es ja normal auch&amp;quot;, mein Rainor lachend, &amp;quot;nur als der Ausschuss festgestellt hat das wir auf der Südhälfte von &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; keine Industrie besitzen, hat er mir die Pläne nachgeworfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Immer diese Politiker, denen kann man auch gar nichts recht machen&amp;quot;, mein Proximo ernst, &amp;quot;dann werden wir eben noch etwas warten müssen… die nächsten Projekte werden sie sicher überzeugen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt bauen wir als allererstes die Industrieanlagen die man uns genehmigt hat! Ich will in spätestens 3 Monaten hier eine ausreichende Duraniumproduktion, damit wir mit dem Ausbau fortfahren können!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht sich Proximo um und geht in sein Planungsbüro um neue große, nützliche und teure Projekte zu entwerfen die den Senat von seinen guten Absichten überzeugen sollen…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
24.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frauen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele Monate sind ins Land gezogen seit Proximo den 1. Fuß auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; gesetzt hat. Die einstige Agrarkolonie wächst und gedeiht. Mit Bau des Workbee beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte von Proximo Colonies und die letzten Anzeichen einer Steinzeitlichen Entwicklung können abgelegt werden. Die Kolonie ist nun auf 142 000 Bewohner angewachsen und langsam wird jede Aktion zu einem organisatorischen Meisterwerk. Am meisten Sorgen macht sich Proximo jedoch um die Rationierung der Nahrungsmittel…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;142 000 Bewohner?&amp;quot;, mein Proximo besorgt, &amp;quot;wir haben doch viel zu wenig Nahrung für alle, ich kann das Zeug doch nicht herbeizaubern…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander! Bitte melden! Eine erfreuliche Nachricht für sie&amp;quot;, funkt die Beobachterstation die Proximo provisorisch einrichten lies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ja… schon gut… hat es irgendwo Nahrungsmittel geregnet? Dann stellen sie schon durch!&amp;quot;, antwortet Proximo zynisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Eye 1 und Eye 2! Wir sind da Commander! Es war schwierig, aber wir haben es geschafft! Captain Boron und Captain Sheila melden sich als Auflärungspiloten zum Dienst!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön, noch mehr Mäuler zu stopfen&amp;quot;, funkt Proximo zurück und unterbricht die Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bodenstation! Ich benötige eine gesicherte Verbindung zu Captain Sora!&amp;quot;, fordert Proximo, &amp;quot;Aber ein bisschen plötzlich es geht um einen wichtigen Auftrag!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;…Sora? Schatz?... Schati! Bist du da?&amp;quot;, schmeichelt Proximo, &amp;quot;Ich muss dich was wichtiges fragen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein entschuldigen sie Sir! Die Verbindung konnte wegen Subraumstörungen noch nicht hergestellt werden. Wegen welchem wichtigen Auftrag wollten sie Sora noch schnell sprechen&amp;quot;, stochert der Funker der Bodenstation während im Hintergrund schallendes Gelächter zu hören ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich, über sich selbst und über die Funker, schimpft er: &amp;quot;Das geht sie gar nichts an! Und stellen sie das Gelächter dort ein, sonst muss ich davon ausgehen das ihre Arbeit zu spaßig ist und ihnen und ihren Leuten zusätzlich einen Job in der Torpedofabrik verschaffen damit ihr was zu tun habt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja Sir, natürlich Sir! &amp;quot;, antwortet der Funker kleinlaut, &amp;quot;Sora ist nun auf einer gesicherten Leitung! Entschuldigen sie bitte Sir!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon recht! Nun verbinden sie mich doch ENDLICH!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leises Kichern, dann endlich das Klicken und Summen welches das Verschlüsseln der Leitung ankündigt. Sofort meldet sich Sora am anderen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Sora, Kommandantin von Zivilschiff &amp;lt;B&amp;gt;*Großer Schrotthaufen*&amp;lt;/B&amp;gt;! Mit wem spreche ich?&amp;quot;, fragt Sora vorsichtig nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na endlich, Schatz! Ich brauche dich für eine wichtige Transportmission, und zwar um ca. 400 000 Tonnen Nahrungsmittel zu transportieren!&amp;quot;, kommandiert Proximo, &amp;quot;[DF]Cirdec hat außerdem noch zusätzlich Baumaterial zugesagt, das wird sicher ein harter Job!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wieso muss ich immer die schweren Arbeiten machen? Du drückst dich dauern wenn es darum geht was Schwieriges zu machen!&amp;quot;, schimpft Sora gekränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja ich würde ja gerne mitkommen&amp;quot;, lügt Proximo, &amp;quot;aber…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nix aber!&amp;quot;, unterbricht Sora, &amp;quot;du kommst mit und BASTA!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo der auf keinen Fall mitkommen will antwortet ärgerlich: &amp;quot;Aber Schatz! Ich werde hier dringend benötigt! Das kommt gar nicht in Frage dass ich mitkomme, das ist mein letztes Wort!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Stunden später befindet sich Sora und Proximo auf dem Schiff &amp;quot;Großer Schrotthaufen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du kannst doch noch nachher die Leute rumkommandieren. Die kommen schon ohne dich zurecht!&amp;quot;, meint Sora und fügt außerdem hinzu, &amp;quot;Ich habe mir gestern mal alle deine lustigen Kinderfotos angeschaut! Weißt du dass du früher wirklich süß ausgesehen hast? Ich hab sie auch schon Rainor gezeigt, und den andern Jungs auf der Bodenstation, die finden die auch einfach zum knuddeln. Zum Beispiel dieses hier! Siehst du? Da wirst du gerade gebadet! Ach ja hast du gewusst dass in dem neuen Stadtzentrum das du gebaut hast wunderschöne Schuhe zu kaufen gibt? Es sind so viele also da musst du mit mir unbedingt mal hin und…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo der schon lang nicht mehr zuhört schaut in die weite Tiefe des Weltraums, sieht Sterne und wunderschöne Gasgebilde und wünscht sich dort hin wo ein ferne Komet seinen langen Schweif zieht… ganz, ganz weit weg…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
25.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langeweile im Universum===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Sheilas Logbuch, Sternzeit 0508251309. Das Universum ist groß, leer und langweilig. Durch die Ungenauigkeit des Aufklärungsziels habe ich mich entschlossen einen Ausflug zu einem nahe gelegenen Wüstenplaneten zu unternehmen. Die Stimmung der Crew ist gelangweilt und wir haben noch genug Energie um bis zu diesem Wüstenplaneten und 2-mal zurück zu fliegen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sheila beendet die Logbuchaufzeichnung und schaut in den Weltraum hinaus. Die letzten Tage waren sehr eintönig. 2 Planeten haben sie schon gescannt und wegen ihrer Atmosphäre für &amp;lt;I&amp;gt;momentan unwirtschaftlich&amp;lt;/I&amp;gt; befunden. Die Planeten boten keine atembahre Atmosphäre und keine fruchtbaren Böden. Nun steuert &amp;lt;B&amp;gt;Eye 1&amp;lt;/B&amp;gt; zu seinem nächsten Ziel, dem gerade auf den Langstreckensensoren aufgetauchten Wüstenplanet. Indes geht es der Crew von &amp;lt;B&amp;gt;Eye 2&amp;lt;/B&amp;gt; nicht viel anders. Sie scannen irgendwelche Staubpartikel oder kleine Kometen und dösen wären das Schiff immer weiter ins Nichts des weiten Weltraums fliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Planeten &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; herrscht inzwischen Partylaune. Proximo und Sora sind wieder angekommen und bringen riesige Ladungen an Nahrung und Baumaterialien mit. Noch am selben Tag wird mit dem Bau von Solarsatteliten und der Verteilung der Nahrungsmittel an die, an kleinste Rationen gewöhnte, Bevölkerung. Auch Proximo hat sich, nach kleinerem Zwist mit Sora, wieder versöhnt und alles könnte so schön sein wenn Proximo nicht wieder so ungeduldig wäre. Eifrig unterhält er sich mit dem Funker der Bodenstation der gerade Funkrufe von Eye 1 und 2 aufgefangen hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und sie sagen 2 neue Planeten?&amp;quot;, fragt Proximo aufgeregt nach, &amp;quot;unbesiedelt? Und der Wüstenplanet?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo geht aufgeregt hin und her während er die empfangen Aufzeichnungen durchblättert, das Besiedelungsfieber hat ihn wieder gepackt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rufen sie Rainor! Ich brauche ihn und sein Schiff als politische Vertreter von Proximo Colonies!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten muß Proximo grinsen, als er daran denkt wie die Sakura per Traktorstrahl in den Prestigeträchtigen Hangar der Starbase gezogen wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rainor... vom...*ächts*... von... dem Teil... da.. was da... rumfliegt...*gääähn*&amp;quot;, meldet sich Rainor verschlafen, &amp;quot;wer... *streck* wer stört um die Zeit!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;AUFWACHEN RAINOR, ABER ZACK ZACK!&amp;quot;, schreit Proximo durch die Com um Rainor zu wecken, &amp;quot;ich hab einen wichtigen Auftrag für dich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja mal immer langsam hier… ich habe heute nur 2 Stunden schlaf gehabt… diese blöden Transporte rauben mir den Schlaf… *gäähn*&amp;quot;, antwortet Rainor müde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben jetzt keine Zeit für persönliche  Probleme! Du wirst jetzt sofort zu Verhandlungen aufbrechen! Spätestens in 30 Tagen will ich eine positive Entscheidung für Sicherheitsfreigabe 6 hören! Es gibt viele Planeten die nur darauf warten von mir besiedelt zu werden…&amp;quot;, schwärmt Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schön! Und warum schickst du nicht Sora? Die könnte ein wenig mit ihrem Hintern wackeln und schon haben wir die Freigabe…&amp;quot;, meint Rainor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das geht nicht&amp;quot;, behauptet Proximo, &amp;quot;ich brauche sie dringend auf Proximo Colonies für einige wichtige Angelegenheiten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich versteh schon&amp;quot;, grummelt Rainor, &amp;quot;ihr habt euren Spaß und ich darf wieder mit diesen langweiligen Politikern reden, die eh nur um ihre eigene Wahl besorgt sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo lacht und meint: &amp;quot;Sieh es doch mal so. Wenn du uns Sicherheitsfreigabe 6 verschaffst, dann können wir einen schönen neuen Planeten besiedeln auf dem du dann mal ganz alleine die Siedler rumkommandieren darfst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na gut&amp;quot;, mein Rainor, &amp;quot;allerdings fliege ich nur wenn ich &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; bekomme. Wenn ich da nämlich noch mal mit dieser klapprigen Kiste dort ankomme, werfen die mich hochkantig raus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ok… aber vergiss nicht unsere neuen Sozialprojekte&amp;quot;, erinnerte Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ne! Lass mal…&amp;quot;, winkt Rainor ab, &amp;quot;ich kann mich noch an deine letzten Projekte erinnern! Zum Beispiel an dein Arbeitslosenprojekt &amp;lt;I&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Arm statt Farm&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/I&amp;gt; oder das Gesundheitsprojekt &amp;lt;I&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Rauch statt Bauch&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/I&amp;gt;. Und vom Unfallverhütungsprogramm &amp;lt;I&amp;gt;&amp;lt;B&amp;gt;Bäume statt Bremse&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;lt;/I&amp;gt; hab ich immer noch eine Beule… allerdings nicht vom Projekt sondern vom Trostpreis den mir der Preisrichter an den Kopf geworfen hat.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann, viel Glück! Ich erwarte eine schnelle positive Einigung.&amp;quot;, erinnert Proximo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so macht sich Rainor mit &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; auf den Weg zu einem erneuten Delegationstreffen mit der Föderation, während Proximo viel Zeit damit verbringen muss mit Sora Schuhe und Kleidungsstücke aussuchen zu gehen…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt wurde von &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; erzählt, er soll aber auf Grund seiner Anstrengungen hier erwähnt werden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[DF]Thunder's &amp;quot;Stille Großmächte&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit wachsendem Interesse beobachtete &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; die Handlungen in den &amp;lt;B&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/B&amp;gt;. Mit zunehmender Zeit stellte er fest, dass diese Leute sehr motivert, angagiert und vor allem kompetent waren. Mit denen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln innerhalb so kurzer Zeit das Siedlerpatent der Stufe 6 zu erhalten war äusserst ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
Woher hatten sie bloss dieses Wissen?&lt;br /&gt;
Anfang beschmunzelte er diese Leute noch, doch als &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; die Pläne für ein Bauvorhaben auf einem Lavaplanet sah viel er fast um vor staunen.&lt;br /&gt;
Eine Kolonie sollte da entstehen, die taktisch und Wirtschaftlich Höchstleistungen nie geahntem Ausmasses erreichen sollte... ob das wohl gut geht. Die Kosten für dieses Bauvorhaben waren so horrend das der Finanzminister ganz bleich wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; beschloss sich diesen komischen Kautz mal etwas genauer anzuschauen und fand herraus, dass er schoneinmal im DQ zu Gange war, lange bevor die Worlds of Thunder im DQ ankamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Minister einer Allianz die auch jetzt noch relativ stark war, brachte er Know-How mit das für die &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt; fast mehr wert war als alle Ressourchen die von vielen beneidet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erfasste den Präsidenten der Worlds of Thunder wieder tiefe Besorgnis.&lt;br /&gt;
Viele der Grossmächte im DQ die so stark hier begonnen hatten zogen sich zurück. Ein paar wenige blieben und keine kamen dazu.&lt;br /&gt;
Dies bemerkten auch die anderen Siedler des DQ wie er aus Gesprächen mit anderen Siedlern wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war und ist hier im Gange? Welche Macht lässt die Grossmächte in eine Mächtige Starre verfallen?&lt;br /&gt;
Hat etwa Q seine Hände im Spiel? Oder eine anderer Halbgott??? &lt;br /&gt;
Könnten die Siedler etwas tun um diese starre zu durchbrechen? &lt;br /&gt;
Auf all dies suchte &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; eine Antwort.&lt;br /&gt;
Während all dieser Gedanken und Überlegungen arbeiteten um ihn herum fast unsichtbar Kräfte die seine eingenen Kolonien formten. Auch damit war er sehr zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem hoffte er, dass bald wieder Zeiten mit eindeutigen und Aktiven Siedlergemeinschaften kommen würden, in denen es für jeden wieder etwas zu tun gebe...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht würde es irgendwer schaffen einen bestimmten Siedler dazu zu bewegen sich die Probleme der anderen Siedler anzuhören und zu versuchen diese zu verstehen und bei seinen Plänen zu bedenken...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unwichtige Neuigkeiten mit Priorität===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 62 Stunden Rückreise auf Warp 8,2 sieht Rainor aus wie eine Leiche. Die 12. Tasse Kaffee wird achtlos auf dem Tisch abgestellt und der Schiffsarzt macht sich ernste Sorgen um ihn. Irgendwas regt ihn so auf dass er seit 69 Stunden kein Auge mehr zutun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind wir endlich nah genug dran für eine Subraummitteilung?&amp;quot;, fragt Rainor, wieder einmal, ungeduldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja wir kommen gerade in Reichweite!&amp;quot;, antwortet der Funker in der Hoffnung, nun nicht mehr gefragt zu werden, &amp;quot;wir können das Signal jetzt absetzen wenn sie wünschen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich wünsche ich! Stellen sie bitte sofort eine Verbindung zu &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; her! Prioritätsfrequenz!&amp;quot;, befiehlt Rainor ungeduldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Lichtjahre entfernt auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; geht alles seinen täglichen Gang während Proximo gerade Pläne über einen wahnsinnig teuren  Vulkanplaneten zeichnet. Er soll nahezu selbst versorgend, Lagerplatz für riesige Rohstoffmengen bieten und bereit eine ganze Armada aus angreifenden Schiffen zu vernichten. Kopfschüttelnd betrachtet er seine Pläne und überlegt wie oft er dafür seine momentan verfügbaren Schiffe mit Deuteriumkollektoren losschicken müsste um nur die Terraformingkosten zu decken. Plötzlich wird er durch ein lautes Piepen seines Coms aus seinen Gedanken gerissen. Seufzend legte er die Pläne zur Seite und schaltete das Gerät auf Empfang...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Commander Proximo, wir empfangen ein schwaches Signal von &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;. Sie wird auf der Prioritätsfrequenz gesendet! Möchten sie dass ich das Subraumsignal auf ihr Com umleite?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärgerlich über die blöde Frage antwortet Proximo: &amp;quot;Nein! Mich interessiert es gar nicht welche hochwichtigen Nachrichten Captain Rainor mir über die Prioritätsfrequenz senden möchte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung SIR!&amp;quot;, antwortet der Funker, der den Spruch als klare Anweisung verstanden hat, &amp;quot;Ich werde Captain Rainor antworten das sie momentan keinen Kontakt wünschen, SIR!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rotem Kopf schreit Proximo in die Com: &amp;quot;Wenn sie nicht endlich ihr Gehirn benutzen, während sie mit mir sprechen, bekommen sie eine Anstellung als Torpedoschrauber in der nächsten Torpedofabrik die ich baue!!! Und nun stellen sie die Nachricht endlich durch!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber sie sagten doch...&amp;quot;, meint der Funker unschlüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß was ich gesagt habe, und nun stellen sie das Signal durch sonst dürfen sie sich gleich morgen früh als Bordtechniker auf der Sakura melden!!!&amp;quot;, schreit Proximo wütend in das kleine Gerät, dass er dabei fast zerdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja! Natürlich! SIR!&amp;quot;, antwortet der leider etwas unterbelichtete Funker und stellt durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo schüttelt nur ungläubig den Kopf und überlegt, wie weit sie bisher gekommen wären wenn alle seine Mitarbeiter so unfähig wären&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Rainor vom Diplomatieschiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;&amp;quot;, beginnt Rainor lachend, &amp;quot;ich habe sehr erfreuliche Nachrichten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun spuck’ schon aus, ich sterbe fast vor Spannung.&amp;quot;, meint Proximo ungeduldig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe mit dem Senat der Föderation gesprochen und stell dir vor! Unser Antrag auf Sicherheitsstufe 6 wurde genehmigt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das sind wirklich extrem erfreuliche Nachrichten!&amp;quot;, freut sich Proximo, &amp;quot;ich übertrage dir dafür einen Spezialauftrag…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Spezialauftrag?&amp;quot;, fragt Rainor erfreut nach, &amp;quot;was denn?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das wirst du erfahren wenn du in einer knappen Woche hier ankommst! Und zwar nachdem du dich ausgeschlafen hast, du hörst dich verdammt müde an! Das ist ein Befehl! Proximo OUT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;lt;I&amp;gt;knappe Woche&amp;lt;/I&amp;gt; später. Rainor steht auf der Brücke des Kolonieschiffes Sakura&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na das hätte ich mir ja wieder denken können&amp;quot;, meint Rainor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor dreht sich zu seinem Navigationsoffizier um und kommandiert: &amp;quot;Also los! Proximo wünscht das wir in spätestens 28 Stunden diesen Klasse-F Planeten besiedeln! Wir dürfen ihn nicht enttäuschen! Navigation! Berechnen sie mir einen Kurs und gehen sie auf... die Geschwindigkeit bei der dieses Schiff gerade noch in 1 Stück ankommt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32 Stunden später... das Kolonieschiff Sakura, das die letzten Stunden mit Warp 1,2 geflogen ist, tritt in eine niedrige Umlaufbahn um den neuen Klasse-F Planeten ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Soo... ihr wisst alle wie es geht! Bringen sie uns auf die Planetenoberfläche! Und zwar schnell, bevor Proximo fragt warum wir solange brauchen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor murmelt noch etwas von &amp;lt;I&amp;gt;scheiss Kiste&amp;lt;/I&amp;gt;, dann beginnt die Sakura den Landeanflug um das Koloniezentrum zu errichten. Und so wird ein weiterer Planet den &amp;lt;B&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/B&amp;gt; hinzugefügt, dessen Besiedelung die weitere Ausdehnung der &amp;lt;B&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/B&amp;gt; fördern und dessen Einfluss steigern soll...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt wurde von &amp;lt;B&amp;gt;=**=[DF]Kaiser Sousse&amp;lt;/B&amp;gt; erzählt, er soll aber auf Grund des Zusammenhanges hier erwähnt werden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
26.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====**=[DF]Kaiser Sousse's &amp;quot;Volkszählung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zielstrebig und geschwind schoss die Aquaticum Nervale aus dem Orbit von Andoriel's Deep und zog eine feine Spur Deuteriumstaub hintersich her, welche durch das Durchfliegen eines Deuteriumnebels entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quaetor: &amp;quot;Captain! Warum müssen wir ausgerechnet vor Urlaubsbeginn nochmal aufbrechen? Wohin gehts eigentlich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;einstimmiges Gemurmel&amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Captain: &amp;quot;Ruheee! Befehl von ganz oben, wir sollen den Status eines Mitgliedsvolkes der [DF]Delta Federation ermitteln und festhalten, wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist und welche Güter gebraucht werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;I&amp;gt;hörbares Stöhnen&amp;lt;/I&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aequitanii waren nun einmal für die Beobachtung neuer Völker zuständig und dieses entwickelte sich ungeheuer schnell....&lt;br /&gt;
{{Proximo_Colonies_Bottom}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Proximo Colonies</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://wiki.stne.net/index.php?title=Proximo_Colonies/Stories/1-10</id>
		<title>Proximo Colonies/Stories/1-10</title>
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				<updated>2010-06-17T18:27:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Proximo Colonies: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Proximo_Colonies_Old_Top}}&lt;br /&gt;
18.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Second Landing===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein hagerer Mann läuft aufgeregt auf der Brücke eines Kolonieschiffes herum und überprüft hastig alle paar Sekunden die Anzeigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Sie sind sich sicher das wir den Angaben der Föderation trauen können? Ich trau ja Nichtmahl diesem Schiff hier! Wo zum Donnerwetter ist nur dieser Planet?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann schaut angestrengt auf den Bildschirm. 1 Subraumjahr ist vergangen seid dem es die Proximo Colonies wieder zurück in den Alphaquadranten getrieben hat, und nur mit einem Kolonieschiff zurückzukehren ist auch nicht die Vorstellung eines heroischen Commanders für den er sich hält&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sehe ihn... da ist er!! ENDLICH!! Macht alles zur Landung fertig! Schnell, SCHNELL! ORBIT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonieschiff schwenkt elegant in den Orbit ein und beginnt mit dem Landeanflug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies ist der Planet von dem aus wir unser Imperium wieder aufbauen werden, und unseren rechtmäßigen Platz im Deltaquadrant zurückholen werden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Vorfreude schaut er auf den langsam immer größer werdenden Planeten, der ihm und seinen Leuten von nun an als Heimat dienen wird...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Voller Hoffnung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nichts ist zu hören außer leisem Vogelzwitschern und knistern von Laub. Eine Welt auf die noch nie ein Mensch einen Fuß gesetzt hat.&lt;br /&gt;
Plötzlich, lautes Brummen und Pfeifen, die Vögel und Tiere schrecken auf und verstecken sich im Unterholz. Langsam, im Licht des Morgengrauens bricht die &amp;quot;Sakura&amp;quot;, das Kolonisationsschiff, durch die Wolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das soll also unsere Zukunft werden&amp;quot; flüstert Captain Proximo zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;LANDEMANÖVER!&amp;quot;, schreit Proximo in die Com.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam sinkend fährt die Sakura ihre Landebeine aus während, sie über einen großen See gleitet der im Morgenrot schimmert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;ACHTUNG!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Warnung ertönt bevor die Sakura aufsetzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir haben es geschafft&amp;quot;, ruft ein Crewmitglied glücklich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Geschafft? Das ist der Anfang! und nun an die Arbeit, wenn die Sonne untergeht will ich HIER einen vollständigen Außenposten mit Energieversorgung, Hydroponischem Garten, Speicherzellen und Wohnräumen sehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leise ächzend schafft die Crew Baumaterial, Nahrung und Treibstoff aus der Sakura. In der Mittagssonne hebt die Sakura wieder ab und schwenkt in eine niedrige Umlaufbahn ein. Zurück bleiben 500 Männer, Frauen und Kinder die nun gespannt in ihre Zukunft blicken...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
19.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Erste Kontakt===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie bei Commander Proximo so üblich, hält es ihn nie lange an einem Ort, so hat er sich in der Abenddämmerung wieder aufgemacht die nahen Planeten zu erkunden. Erschöpft sitzt er in seiner Kabine, vom Stress der letzten Stunden ermüdet und erschöpft von den vielen Tagen davor in denen er vor lauter Aufregung und Vorfreude kein Auge mehr zutun sollte. Langsam nippt er an der schon längst leeren Tasse Kaffee, tief in Gedanken versunken. Ihn lässt die Ungewissheit, keine Verbündeten zu haben, nicht in Ruhe. Plötzlich wird er von lautem Geschrei aus seinen Tagträumen gerissen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! CAPTAIN! Kommen sie schnell! Wir haben fremde Schiffe auf unserem Radar!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor lauter Überraschung lässt Proximo die Kaffeetasse fallen und rennt so schnell es geht auf die Brücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;STATUSBERICHT! Schilde aktivieren! WER zum DONNERWETTER ist DAS!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1000 Dinge gehen ihm durch den Kopf! Geschichten von Piraten, egozentrischen und bösartigen Wesen, Erfahrungen und Bilder der letzten Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;FEUERLEITSTAND!! Macht euch bereit zum FEUERN!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er diese Worte ausspricht stockt ihm der Atem! In diesem Moment erinnert er sich an all die Kameraden, Explodierende Schiffe, und weinende Kinder für die er sich noch immer die Schuld gibt. Und erinnert sich an das Versprechen das er seinem sterbenden Freund damals gegeben hat…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;HALT! Befehl WIDERRUFEN! Es darf einfach nicht wieder so anfangen! Schilde und Waffen deaktivieren! Grußfrequenzen öffnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam treibt die Sakura, ohne Schutz von Schilden oder Waffen auf die immer näher kommenden Schiffe zu…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freund oder Feind===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sakura treibt weiter auf die bedrohlich näher kommenden Schiffe zu, kalter Schweiß rinnt Captain Proximo von der Stirn. Er war es nicht gewohnt ohne Schutz in seinen möglichen Untergang zu rennen, allerdings sieht er dass es so-wie-so sinnlos ist mit einem kaum bewaffneten Kolonisationsschiff gegen eine ganze Flotte bewaffneter Kriegsschiffe anzukämpfen. Da! Endlich! Die Worte auf die er gewartet hat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! Die Schiffe stoppen und übermitteln uns eine Nachricht auf der Grußfrequenz&amp;quot;, lässt der Nachrichtenoffizier, fast überrascht, verlauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann los! Auf den Schirm sie Idiot!&amp;quot;, schreit Proximo aufgeregt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;An das Kolonisationsschiff! Wir sind auf friedlicher Mission und zum Schutz der Siedler unterwegs! Ich bin &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; von der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt;, ich grüße sie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin Captain Proximo vom Kolonieschiff Sakura!&amp;quot;, antwortet Proximo, der es immer noch nicht ganz glauben kann, &amp;quot;Wir befinden uns auf einer Erkundungsmission und wollten feststellen ob es in der nähe unseres Planeten intelligentes Leben zu finden ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann&amp;quot;, antwortet Thunder belustigt, &amp;quot;nehme ich an das sie welches gefunden haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später nach einer Einladung von Captain Thunder auf sein Schlachtschiff der Seth-Klasse, und nach einigen Runden Ale, wird ein Treffen mit den Leitenden Offizieren der der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt; beschlossen. Wiedermal mit ungewissem Ausgang, allerdings scheint das für Captain Proximo langsam zur Gewohnheit zu werden…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der innere Tiger===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sakura, mit total leeren Energiezellen und überhitzten Triebwerken, erreicht mit letzter Kraft die Andockringe der Diplomatiestation. Dahinter mit kaum warmen Triebwerken die Flotte von &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt;…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns endlich aus diesem fliegenden Müllfrachter aussteigen, ich kann das Lachen von Captain Thunder bis hier her hören&amp;quot;, lässt Proximo genervt verlauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Treffen auf der Diplomatiestation ist für Captain Proximo was ganz neues, hatte er doch von Kind an nur Krieg und Tod gekannt und nie eine solche Station betreten da er stets alle Probleme mit Schiffen, Truppen und Gewalt gelöst hatte… doch diese neue Art Probleme zu lösen zauberte das 1. mal ein Lächeln auf sein Gesicht und er fühlte eine innere Ruhe die er noch nie zuvor erlebt hatte, trotz den hunderten Leuten die um ihn herumtobten. Später, treffen im Privatquartier von Admiral &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Brainer&amp;lt;/B&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und… sie sind also ein Neusiedler in Deltaquadrant?&amp;quot;, fragt Brainer.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das stimmt nur halb&amp;quot;, berichtigt Proximo, &amp;quot;wir waren früher schon mal hier… damals allerdings unter anderem Namen… den ich ihnen allerdings nicht sagen darf, da sich unsere Verhandlungen ansonsten wahrscheinlich erledigen würden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seufzend steht Proximo auf und nimmt sich noch ein Glas Ale, er nimmt an das er mit diesen Worten bereits genug angerichtet hat um die Verhandlungen zum Erliegen zu bringen, trotzdem setzt er fort…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Damals habe ich viele gute Männer verloren, Kriege gegen andere geführt und Seuchen verursacht die vielen unschuldigen das Leben gekostet haben. Wissen sie, ich bin es Leid meine besten Leute in sinnlosen Kämpfen um Theretorien und Ressourcen zu verlieren, die dann wieder nur für den Krieg eingesetzt werden. Ich möchte einfach nur Frieden für mein Volk!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo kippt sich das 3. Glas Ale in die Kehle, schaut das Glas an, und lässt es zu Boden fallen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke für ihre Gastfreundschaft, aber sie sehen, ich scheine einfach nicht in eine Friedliche Ally zu passen. Ich bin dazu verdammt mein ganzes Leben Krieg und Zerstörung über die Galaxie zu bringen…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber…&amp;quot; will Admiral Brainer einwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, ich weiß nicht ob ich schaffe das zu tun was ich mir wünsche, oder ob der innere Tiger je wieder zuschlägt! Ich muss nun gehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proximo geht durch die Tür, durch die fröhlichen Menschenmassen und an den wunderschön angerichteten Gedecken vorbei zurück zum Schott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was bin ich doch für ein Idiot!&amp;quot; schreit Proximo selber an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er dreht sich um und rennt zurück ins Büro von Admiral Brainer der ihn bereits lachend erwartet. Wenig später wird ein einen Mitgliedsformular unterschrieben das die Zugehörigkeit der Proximo Colonies zur &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt; bestätigt und nun hoffentlich für immer den Frieden sichern soll…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Abschnitt wurde von &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; erzählt, er soll aber auf Grund seiner Anstrengungen hier erwähnt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[DF]Thunder &amp;quot;Neue Kräfte&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; noch die Ankunft des Neuen in der Diplomatenbasis beobachtete, wunderte er sich immer wieder wie es ein Schiff der Colonizer-Class (Koloschiff) überhaupt schafft durch das Universum zu fliegen. Nach einem trotz allem perfekten Andockmanöver zog er sich rasch zu einer kurzen Unterhaltung mit Präsident &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Brainer&amp;lt;/B&amp;gt; zurück. &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; zog sich 5 Sekunden vor Ankunft von &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Proximo&amp;lt;/B&amp;gt; in einen gemütlichen Sessel zurück. Von dort aus konnte er das Gespräch zwischen &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Brainer&amp;lt;/B&amp;gt; und &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Proximo&amp;lt;/B&amp;gt; in Ruhe verfolgen. Nachdem &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Proximo&amp;lt;/B&amp;gt; den Mitglieder-Vertrag unterschrieben hatte und gegangen war nickte &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Brainer&amp;lt;/B&amp;gt; kurz zu und verließ sein Büro. &lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit holte er zu Proximo auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey Proximo... nette Vorstellung eben. Herzlich willkommen in unserer Mitte.&lt;br /&gt;
Hoffe du findest nach deinem Ersten Besuch im DQ schnell zu deiner alten Stärke zurück. &lt;br /&gt;
Ich kenne das wie es ist im DQ immer wieder neue Regionen zu besiedeln während man die Alten aufgegeben hat. Hoffe du findest hier etwas Ruhe bei uns.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; grinste &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Proximo&amp;lt;/B&amp;gt; schief an und klopfte ihm auf die Schulter...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich habe dir ein paar Ressourcen über die Ferengi zukommen lassen. Damit sollte dein Aufbau etwas beschleunigt werden. Wenn du was brauchst sag einfach bescheid. Ach ja dein kleiner Kolonie-Pott da ist echt witzig... ist der Secondhand? Na ja fürs kolonisieren von Planeten reicht es. So ich muss mich jetzt wieder um interne Dinge in den Worlds of Thunder kümmern. Bis dann. Man sieht sich.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verabschiedete sich &amp;lt;B&amp;gt;[DF]Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; und ging an Bord seiner Venture die hier angedockt war und flog wieder zu seiner derzeitigen Hauptwelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verstärkung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Langsam verfinstert die Abenddämmerung die Hügelketten von &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;, wie der Planet von Commander Proximo einfallslos genannt wird. Dieser ist schon wenigen Stunden nach dem Treffen mit der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt; wieder auf dem Planeten eingetroffen. Dieser ist nun im faden Lichtschein als dunkle Gestalt, tief in Gedanken versunken, auf einem kleinen Hügel zu sehen. Das treffen mit  &amp;lt;B&amp;gt;[DF] Thunder&amp;lt;/B&amp;gt; hat ihn nachdenklich gemacht, und die Worte&amp;lt;I&amp;gt; &amp;quot;Ach ja dein kleiner Kolonie-Pott da ist echt witzig... ist der Secondhand?&amp;quot;&amp;lt;/I&amp;gt; beschäftigen ihn immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es muss dringend eine Lösung her!&amp;quot;, sagt Proximo zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später im Kommandoraum, Proximo spricht aufgeregt in die Com… er scheint einen Funkruf abzusetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dies ist eine dringende Materialanfrage an die Versorgungsstation &amp;lt;B&amp;gt;Raktor&amp;lt;/B&amp;gt; im Alphaquadranten!&amp;quot;, beginnt Proximo, &amp;quot;Hier spricht Commander Proximo von der &amp;lt;B&amp;gt;Proximo Colonies&amp;lt;/B&amp;gt;-Expedition! Wir benötigen dringend ein Zivilschiff der &amp;lt;B&amp;gt;Sunhawk&amp;lt;/B&amp;gt;-Klasse für Transport sowie Energie und Deuteriumversorgung! Sollte diese Materialanforderung durchkommen bitte ich diese ohne Nachfrage durchzuführen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er holt kurz Luft und fügt noch hinzu: &amp;quot;Und bitte schicken sie mir einen fähigen Captain! Ich werde noch wahnsinnig hier! Commander Proximo OUT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr zur Überraschung seiner Crew trifft das Schiff, das liebevoll auf den Namen &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; getauft wurde, schon wenige Stunden nach der Anforderung im Deltaquadranten ein, nur wo?... Wenig später, wieder im Kommandoraum, Proximo schreit zornig in die Com und reist dabei fast das Titankabel ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bin ich hier von IDIOTEN umgeben?&amp;quot;, schreit Proximo in die Com, &amp;quot;Wissen sie wo mein Schiff steht? NEIN? 214 Lichtjahre weit entfernt von &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zornig schreit er einen seiner Offizier an, der absolut nichts dafür kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und sie, ja SIE sorgen dafür dass dieses Schiff spätestens übermorgen hier eintrifft! Mir ist egal wie sie das machen! Und wenn sie es SCHIEBEN! Ich BRAUCHE dieses Schiff!... … Was stehen sie hier RUM? LOS!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
214 Lichtjahre weit weg fliegt das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; total ungeschützt, in unbekanntem Raum, ohne Fernstreckenscanner und Waffen einer ungewissen Zukunft entgegen. Richtung &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt;…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.2005&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erkundung===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach kurzem Ärger über das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; wendet sich Commander Proximo wieder wichtigeren Dingen zu. Besonders eines macht ihm immer noch Sorgen wenn er mit seinen Blicken über die Blühende Kolonie &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; Streifen lässt. Plötzlich sieht er einen seiner besten Männer, Captain Rainor der von ihm persönlich schon so manche Auszeichnung bekommen hat, mit einem Schubkarren durch die Gegend rattern der übervoll mit Mist beladen ist. Nun er hat persönlich befohlen das jeder anpacken soll, aber im Innersten widerstrebt es ihm immer noch wenn er seinen kampferprobten Leuten bei niedrigen Arbeiten zuschauen muss…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;RAINOR!&amp;quot;, schreit er, &amp;quot;was machen sie denn da… lassen sie die Schubkarre stehen, ich habe einen Spezialauftrag für Sie!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wirklich?&amp;quot;, ruft Rainor überrascht, &amp;quot;was soll ich denn hier spezielles machen&amp;quot; und zeigt dabei auf den Misthaufen der sich vor den Farmen aufgestaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lachend packt Proximo diesen an der Schulter: &amp;quot;Rainor, haben sie sich schon mal überlegt was wir als nächstes machen, wenn wir erstmal diesen Planeten mit einfacher Industrie ausgebaut haben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schwere Industrie?&amp;quot; antwortet Rainor unbeholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das natürlich auch.&amp;quot;, Proximo schaut ihn schmunzelnd an, &amp;quot;aber das wichtigste währe doch einen Planeten in unserer Nähe zu suchen auf dem wir der Föderation mal zeigen können was wir alles unter Naturschutz verstehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor schaut Proximo fragend an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein wirklich!&amp;quot;, beginnt Proximo, &amp;quot;wenn wir nicht monatelang Mist in der Gegend rumkarren wollen, sollen wir uns mit der Föderation Gutstellen um endlich die Erlaubnis für schwere Industrie und die Besiedlung der näheren Umgebung zu bekommen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor scheint endlich verstanden zu haben und ahnt schon was als nächstes kommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;SIE werden einen Aufklärungsflug zu einem nahen Planeten der &amp;quot;F&amp;quot;-Klasse unternehmen, ich habe schon Kontakt mit &amp;lt;B&amp;gt;[FSE]Assets&amp;lt;/B&amp;gt; aufgenommen! Er hat zugesagt sie bei dieser Mission zu unterstützen und hat mit seinem leistungsstarken Subraumteleskop bereits einen geeigneten Planeten der F-Klasse ausgemacht der unseren Kriterien entspricht! Ich stelle ihnen dazu unser Bestbewaffnetes, Schnellstes und Komfortabelste Schiff zur Verfügung das sich momentan in der Nähe befindet! Es wird bereits in 1 Stunde voll zu ihrer Verfügung stehen!&amp;quot;, verspricht Proximo grinsend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor wundert fragt sich ob er irgendetwas in letzter Zeit versäumt hat und welches wundervolle Schiff er nun fliegen darf. Er freut sich schon auf seinen Einsatz und schüttelt Proximo freudig die Hand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielen, VIELEN DANK SIR! Ich werde sie nicht enttäuschen! DANKE für ihr Vertrauen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 Stunde später… Rainor betritt die Sakura…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bestbewaffnet? Schnell? Komfortabel?&amp;quot;, flucht Rainor lautstark, &amp;quot;Ich werde ihn umbringen wenn ich zurück bin! Jetzt ist mir auch endlich klar warum wir Hilfe zum fliegen brauchen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so tuckert das Kolonieschiff &amp;lt;B&amp;gt;Sakura&amp;lt;/B&amp;gt; im Abendrot los zu einer fremden Welt die erwählt wurde zukünftig die Entwicklung der Proximo Colonies voranzutreiben…&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
20.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenartige Katzen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einzige Zeit später an Bord der Sakura. Rainor prüft die Instrumente und berechnet einen Kurs zum Klasse-F Planeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na toll, große Klasse&amp;quot;, ertönt es aus dem Maschinenraum als er dort die Energiezellen prüft, &amp;quot;das kann doch wirklich alles nicht sein! Nicht nur das das Schiff schrottreif ist, jetzt haben wir Gerademahl genug Energie damit wir in den hohen Orbit dieses F-Planeten kommen. Das kann ja heiter werden…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und was soll das wieder?&amp;quot;, resigniert Rainor der gerade die Steuerkonsole an seinem Commandersessel abgerissen hat, &amp;quot;das ist doch alles nicht wirklich wahr oder? Da schaufel’ ich doch lieber Mist, das ist sicherer als dieses Schiff zu fliegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wären die Stunden des Fluges vergehen, sind die einzigen Leute die anscheinend immer Arbeit finden, die Bordtechniker die krampfhaft versuchen den Schrott flugfähig zu halten. Stunden vergehen bis die Sakura endlich im hohen Orbit des so verheißungsvollen Planeten angekommen ist. Rainor steht auf…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und? Sind wir also wirklich hier angekommen? Beim Zustand dieses Schiffes eigentlich erstaunlich!&amp;quot;, Rainor säufst und fährt fort, &amp;quot;trotz allem, Commander Proximo hat mir versprochen dass wir Hilfe bekommen! Wo ist die nur! Ohne Hilfe kommen wir nirgends hin&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor überprüft noch mal die total ausgeschöpften Energiezellen und wundert sich das mit so wenig Energie nicht schon die Lichter ausgegangen sind. Zur gleichen Zeit in der FSE-Schnurrhaar, einem Forschungsschiff der Oberth-Klasse, Kommandantin T’rrashaar Minoui, eine Caitianerin (Caitianer gehören einer Katzenähnlichen Spezies an) auf der Brücke. Schon lange haben die leistungsstarken Sensoren die Signatur der Sakura ausgemacht…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So&amp;quot;, beginnt sie und zieht dabei sanft an ihren Schnurrhaaren, &amp;quot;dann wollen wir den jungen Hüpfern in ihrer Nussschale mal helfen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später an Bord der Sakura, der Bordtechniker hat es eben geschafft die Sensoren wieder auf volle Stärke zu bringen, ertönt auf der Sakura ein Warnsignal! Unbekanntes Schiff ausgemacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alle Mann auf ihre Stationen, gelber Alarm, hoffen wir dass das unsere versprochene Hilfe ist&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit an Bord der FSE-Schnurrhaar, Kommandantin T’rrashaar Minoui gibt ihre Befehle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Machen sie inzwischen alles bereit für einen Energieaustausch und scannen sie dieses… Schiff… ich wir wissen ob jemand tatsächlich soviel Mut hat dieses… Ding zu fliegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Sakura leuchteten Lichter auf die den einen Scan registrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain?&amp;quot;, beginnt der Sicherheits-Offizier, &amp;quot;wir werden gescannt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor dreht sich um und antwortet: &amp;quot;Übermitteln sie unsere Standardgrußbotschaft!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hier spricht Captain Rainor... wenn sie das hören können sie annehmen dass die Kommunikation der Sakura noch funktioniert.&lt;br /&gt;
Bitte schießen sie nicht auf uns. Sollten sie feindliche Absichten haben, können sie davon ausgehen das sich ihr Problem so-wie-so erledigt hat nachdem wir nächstes Mal auf Warp gehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommandantin T’rrashaar Minoui miaut fröhlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stellen sie eine Bildverbindung zur Sakura her, ich möchte die eigenartigen Wesen sehen die so ein Raumschiff fliegen&amp;quot;, lacht T’rrashaar Minoui&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen auf der Sakura, der Com-Offizier: &amp;quot;Captain? Wir empfangen eine Anfrage für ein Bildsignal!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na dann…&amp;quot;, entgegnet Rainor, &amp;quot;auf den Bildschirm damit… wenn der noch funktioniert?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildschirm flimmert kurz, nach kurzer Zeit ist dort ein verschwommenes Bild eines katzenähnlichen Wesens zu sehen. Rainor erschrickt, hält das allerdings für einen schlechten Scherz seiner Crew und beginnt bei laufendem Signal zu schimpfen bevor T’rrashaar Minoui anfangen kann zu sprechen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was soll das! Hält das irgendwer für lustig?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T’rrashaar Minoui will anfangen zu sprechen, kommt aber wieder nicht zu Wort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat das ausgeheckt!&amp;quot;, beginnt Rainor wieder zu schimpfen, &amp;quot;Raus damit! Wir sind hier auf einer wichtigen Mission&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T’rrashaar Minoui ärgert sich über das Verhalten das Rainor an den Tag legt und versucht zu beginnen, wieder wird sie unsanft unterbrochen bevor sie anfangen kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich verstehe das sie alle genervt sind&amp;quot;, setzt Rainor fort, &amp;quot;aber das ist kein Grund mich dafür zu veralbern! Es gibt nun mal einfach kein anderes Schiff in der Nähe das wir nutzen könnten und unsere Mission wird vielleicht eines Tags in den Geschichtsbüchern stehen. Sie können doch nicht annehmen das ich annehme das diese eigenartigen Hauskatzen hinter mir intelligente Wesen sind die…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter kam Rainor nicht, denn T’rrashaar Minoui unterbrach Rainor mitten im Satz mit für sie untypischer Härte und Lautstärke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Halten sie mal den Mund! Ich bin Kommandantin T’rrashaar Minoui von der FSE-Schnurrhaar! Wir sind eigentlich unterwegs zur Eastend-Sicherung und machen diesen Umweg nur ihretwegen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainor sinkt vor Schreck völlig verstört in seinen Sessel zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T’rrashaar Minoui sah dies mit Genugtuung und fährt fort:  &amp;quot;Gut, dann können wir uns ja dringenderen Dingen zuwenden! Wir bereiten uns gerade auf eine Energieübertragung vor! Bitte sorgen sie auf ihrem Schiff dafür dass es dabei nicht explodiert!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T’rrashaar Minoui konnte ein Lächeln nicht unterdrücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lassen sie nicht den Kopf hängen! Sie können stolz auf sich sein! Ich hätte von außen nicht angenommen das diese Nussschale noch flugfähig ist… alle Achtung! Kommandantin T’rrashaar Minoui OUT!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verläuft das erste Treffen mit einer fremdartigen Rasse für fast alle Beteiligten sehr amüsant, nur Rainor macht sich noch tagelang Vorwürfe über seine Reaktion. Das Photo das er an diesem Tag schießt wird zur Erinnerung an den 1. Kontakt mit einer fremden Rasse heute noch in einem der größten Museen auf &amp;lt;B&amp;gt;SECOND LANDING&amp;lt;/B&amp;gt; aufbewahrt...&amp;lt;br&amp;gt;http://www.fallen-angels.gmxhome.de/cat1.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
21.08.05&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reise ins Ungewisse===&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ca. 180 Lichtjahre entfernt, etwa zur selben  Zeit als Rainor zu seiner Außenmission aufbricht, fliegt das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; mit seiner tapferen Besatzung von 20 Mann in Richtung Heimat. Das Schiff hält sich alles in allem gut, nur die Gewissheit völlig allein und von jeder Hilfe von außen abgeschnitten zu sein, lässt Kommandeurin Sora nicht zur Ruhe kommen. Sie war nur Stunden vor ihrem Auftrag informiert worden und hatte nicht mehr Informationen bekommen außer das es eilig ist und das Commander Proximo dringende Hilfe angefordert hatte. Sie hatte sich darauf hin bereiterklärt das Schiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; persönlich in den Deltaquadranten zu geleiten, wahrscheinlich auch auf Grund ihrer persönlichen Beziehung zu Proximo. Das sie allerdings so eine weite Reise vor sich hat, hat man ihr verheimlicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain Sora! Kommen sie bitte! Wir haben hier eine dringende Warnung von der Föderation mit dem Text &amp;lt;I&amp;gt;Es ist nicht ratsam hier einzufliegen, der Sector steht auf rotem Alarm&amp;lt;/I&amp;gt;…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sehr eigenartige Warnung, aber uns bleibt wohl nichts anderes übrig als diesen Sektor zu umfliegen, das ist doch möglich oder?&amp;quot; fragt Sora besorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schon allerdings sind rundum sehr viele Radioaktive Nebel in die wir keinesfalls einfliegen sollten! Wenn wir dieses gesamte Areal umfliegen würden, würden wir gut 100 Lichtjahre weiter fliegen wie so-wie-so schon&amp;quot; merkt der Navigationsoffizier an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das ist ja schrecklich! Was können wir nur tun? Wir haben zwar Solarzellen um unsere Energiezellen langsam aufzuladen, und auch die Möglichkeit Nahrung zu replizieren, allerdings brauchen wir für 100 Lichtjahre mit Solarzellen und Replikator unverhältnismäßig lange! Es muss noch einen anderen Weg geben! Suchen sie ihn!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Stunden vergehen, Sora trinkt 1 Tasse Tee nach der Anderen. Hastig geht sie auf und ab und wartet auf eine gute Nachricht. Dann endlich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Captain! Wir haben einen neuen Kurs ausgemacht der unseren Weg nur um etwa 10 Lichtjahre verlängert… Er führt nahe an diesem Vulkanplaneten vorbei und…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf was warten sie?&amp;quot;, wird der Navigationsoffizier unterbrochen, &amp;quot;setzen sie Kurs! Warp 8! Energie!... Na los!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später, an der Türe von Kommandeurin Sora Piept es&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kommen sie herein! Ach sie sind das, Ingenieur Kek stimmt’s? Was haben sie denn auf dem Herzen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ja unser Umweg hat uns durch 2 Metriongas-nebel geführt und dabei haben wir eine Menge Energie aus unseren Energiezellen eingebüsst! Ich habe Angst dass die Reserven unseres Warpkernes ausgehen bevor wir an unserem Ziel ankommen! Wir benötigen DRINGEND Treibstoff oder einen ordentlichen Energieschub! Außerdem wäre ich dafür für Reparaturen kurzfristig einen Planeten zu besuchen der mit einem Raumhafen ausgestattet ist da wir Schäden durch eine Gravimetrische Verzerrung zu verzeichnen haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie machen sich zu viele Sorgen Kek&amp;quot;, beruhigt ihn Sora, &amp;quot;aber sie haben recht wir sollten schnellstmöglich einen Planeten aufsuchen dem es möglich ist unsere Energievorräte aufzustocken!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie steht auf und läuft langsam in Richtung Brücke, setzt sich auf den Commandersessel und beginnt mit einer Logbuchaufzeichnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sternzeit 200508211638, wir befinden im Sektor %(7=/|&amp;lt;0 (Eintrag verschlüsselt). Wir sind auf Feindaktivitäten gestoßen und ich habe mich entschlossen die Signatur zu umfliegen, wobei wir leider durch einige Raumstörungen fliegen mussten! Da unsere Energievorräte langsam zur Neige gehen, habe ich mich entschlossen einen Planeten in der Nähe anzufliegen und um Hilfe zu bitten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später, Anflug auf einen Wüstenplaneten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Grußfrequenz!&amp;quot;, fordert Sora, dann beginnt sie, &amp;quot;Hier spricht das zivile Versorgungsschiff &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt;! Wir benötigen dringend Energie um unsere Reise fortsetzen zu können, deshalb bitten wir um ihre Hilfe!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Sekunden vergehen, dann erscheint das Logo der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt;. Es erscheint ein Mann auf dem Bildschirm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;B&amp;gt;[DF]Qatai&amp;lt;/B&amp;gt; beginnt zu sprechen: &amp;quot;Hier spricht Qatai von der &amp;lt;B&amp;gt;Delta Federation&amp;lt;/B&amp;gt;, wir haben ihr Signal empfangen. Unter wessen Commando stehen sie?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora wundert sich über die Frage und Antwortet wahrheitsgemäß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich stehe unter dem Commando von Commander Proximo. Wir gehören zu Proximo Colonies und sind vor einigen Wochen als Verstärkung eingetroffen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach Proximo Colonies&amp;quot;, Qatai’s Miene hellt sich auf, &amp;quot;dann sind wir Alliierte. Die Unterstützung wird selbstverständlich gewährt! Ich lade sie und ihre Crew auf einen Besuch auf meinem Planeten ein! Sie können auch für einige Tage bleiben wenn sie möchten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sora wirkt sehr überrascht, hat sie doch noch kaum Details über Alliierte der Proximo Colonies bekommen. Trotzdem ist sie froh sowohl Unterstützung als auch, wenn auch nur kurz, Erholung von den Strapazen den ein andauernder, monatelanger Flug mit Warp 8 mit sich bringt, zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Danke für ihr großzügiges Angebot&amp;quot;, entgegnet Sora, &amp;quot;Wir werden gerne kommen, aber wenn das Betanken des Schiffes beendet ist müssen wir schnellstmöglich wieder los! Wir werden dringend beim Aufbau der Kolonien benötigt!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle Crewmitglieder war der Besuch eine willkommene Abwechslung zum tristen Alltag auf einem Raumschiff bei dem man nicht einmal weiß ob es je an seinem Ziel ankommen wird. Später, als schon die letzten Strahlen der Sonne hinter dem Horizont verschwunden sind und die letzten Crewmitglieder zurück an Bord des Schiffes gebeamt sind steht Sora als letzte auf der Oberfläche des Planeten. Sie schaut in die Sterne und denkt darüber nach wie weit die Entfernung doch ist und wird sich im Klaren darüber das dies nur ein Teilsieg auf ihrer Reise war. Dann sieht man nur noch einen Beamstrahl der Kommandantin Sora erfasst… und wenig später ein grelles Licht am Horizont als &amp;lt;B&amp;gt;Großer Schrotthaufen&amp;lt;/B&amp;gt; auf Warp geht, wieder in Richtung neuer Heimat...&lt;br /&gt;
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